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Eine gerechtere Tarifstaffelung der Ortstaxe mit Euro für die Berglandwirtschaft, Agri-Photovoltaik als Mosaikstein zur Energie-Autarkie Südtirols, ein grüner Stern für die Abnahme lokaler Produkte zu fairen Preisen - dies sind nur einige der Vorschläge des Abgeordneten Peter Faistnauer, Landtagsfraktion Perspektiven Für Südtirol, doch die Landesregierung hatte sie zurückgewiesen, ohne auch nur weitere Studien oder Vertiefung zuzulassen. Eine Ausnahme bildete der Vorschlag zur Einrichtung eines Experten-Arbeitstisches zum Schutz vor dem Abverkauf von geschlossenen Höfen. Doch auch wenn angenommen, scheint dessen Umsetzung am politischen Willen zu scheitern. Nun finden sich einige, manchmal sogar kategorisch abgelehnte Thematiken - teilweise nur wenige Monate nach Diskussion im Landtag - auf dem Wahlprogramm von SVP und SBB wieder.

“Höfe und damit Heimat vor Ausverkauf schützen” ist ein Punkt auf dem Programm. Hierzu wirkte die Landesregierung bisher massiv bremsend: Nicht nur die Umsetzung des bereits erwähnten Experten-Arbeitstisches wird von LR Arnold Schuler  auf die lange Bank geschoben, im GGA II wurde zudem ein vom Abgeordneten Peter Faistnauer eingebrachter Gesetzentwurf zur Vertiefung der rechtlichen Grundlagen abgelehnt. Doch nun hat es sich die SVP auf die Fahne geschrieben, also besteht Hoffnung, dass sich endlich etwas tut.

Möglicherweise kommt auch hinsichtlich besserem Schutz für landwirtschaftliche Produktion und Produkte Bewegung auf: “Gerechte Preise für unsere Produkte“ sowie  “Herkunft von Lebensmitteln auf Speisekarten gemäß Gesetz ausweisen” stehen jedenfalls auch als Punkte auf dem Programm. Faire Preise für lokale Produkte hatte der Abgeordnete Peter Faistnauer bereits im März dieses Jahres gefordert. Denn dem Gast ist nicht länger egal, woher z.B. die Milch im 4*Hotel kommt. Auch bei den Südtiroler Gastwirten ist das Bewusstsein für lokale Produkte meist groß, doch oft bleibt es beim Lippenbekenntnis. Die angeregte Diskussion dazu zeigte eindeutig die Bedeutung des Grundgedankens, der Antrag wurde aber mehrheitlich abgelehnt.

Der Schutz für Feldgut wäre allemal längst gesetzlich zu verankern. Punkt des Wahlprogramms: “Freizeitnutzung auf landwirtschaftlichem Grund in geregelte Bahnen lenken, mehr Respekt vor Grundeigentum”. Dabei war der Vorschlag des Abgeordneten Peter Faistnauer für ein, auf Basis des Tiroler Feldschutzgesetzes auf Südtirol angepasstes Feldschutzgesetz - trotz positivem Gutachten des Rates der Gemeinden - abgelehnt worden. Die SVP selbst hatte hierzu bisher lediglich Vorschläge diskutiert und es versäumt, konkret zu werden. Ein weiterer Punkt also, für den nun Hoffnung auf Konkretisierung besteht.

Beinahe unglaublich erscheint der Punkt “mehr erneuerbare Energien wagen, Agri-PV im Obstbau auf ausgewählten Flächen zulassen”. Die mehrfachen Vorschläge des Abgeordneten Peter Faistnauer hierzu waren auf das Strikteste verworfen worden.  Auch jenen zur Initiierung eines Pilotprojektes, um die Vor- und Nachteile von Agri-PV für Südtirol zu evaluieren, lehnte die Landesregierung ab. Zu kurz greift dabei die Haupt-Argumentation hinsichtlich Schutz des Landschaftsbildes. Die heute verfügbaren, modernen PV-Paneele würden sich in gedeckten Farben bei Weitem harmonischer in der Umgebung integrieren, als z.B. weißen Folientunnels. Vieles spricht für Agri-PV in Südtirol. Potenzial, aber auch Notwendigkeit sind vorhanden. 

Und lässt sich von dem Punkt “Offenheit gegenüber Zu- und Nebenerwerben” eine indirekte Zusagen an Camping auf dem Bauernhofableiten, auch wenn man das Kind (noch) nicht beim Namen nennt? Bekanntlich ist der SBB dafür. Diesbezüglich hatte der Abgeordnete Peter Faistnauer sowohl einen Beschlussantrag als auch einen Vorschlag zur Anpassung der Gesetzesgrundlage eingebracht. Denn Agri-Camping ist bereits in ganz Italien möglich, nur in Südtirol nicht. Dies bedeutet einen großen Wettbewerbsnachteil für die lokalen landwirtschaftlichen Betriebe. Agri-Camping wäre zeitnah wie kostengünstig umsetzbar, um einen bedeutenden Zuerwerb zu generieren, und würde eine substanzielle Hilfe für die Berglandwirtschaft bedeuten, um u.a. dem Höfesterben entgegenzuwirken. Aber wenn auch der SBB eine starke Lobby mit starker Vertretung im Landtag ist, scheinen hier die Interessen des HGV noch stärker, der lieber weitere Campingstrukturen erlauben möchte, trotz LTEK 2030.

Eine zeitgemäße Politik muss die Lobbys eindämmen. Aber in Südtirol scheint das Gegenteil der Fall zu sein. Der SBB jedenfalls macht Stimmung bei über 40.000 stimmberechtigten Mitgliedern des SBB und der bäuerlichen Organisationen.

“Wer die Diskussionen im Landtag verfolgt und nun das bäuerliche Wahlprogramm gelesen hat, wird wohl bei einigen Punkten gestaunt haben. Jahrelang haben die Bauernvertreter der SVP im Landtag bei Thematiken wie Agri-PV massiv dagegen gestimmt. Jetzt machen sie sich diese und andere zu eigen und präsentieren sie auf ihrem Wahlprogramm - wie kohärent ist so ein Verhalten? Hätte die Mehrheit die Vorschläge der Opposition gelegentlich mitgetragen, könnte Südtirol in der Umsetzung wichtiger Prozesse zur ökologischen Wende bereits viel weiter sein.”, so der Abgeordnete Peter Faistnauer.

 

Politischer Akt Beschlussantrag Nr. 693/23-XVI Ortstaxe: gerechtere Tarifstaffelung und Euro für die Berglandwirtschafthttp://www2.landtag-bz.org/documenti_pdf/idap_683251.pdf

Politischer Akt Nr. 558/22-XVI Agri-Photovoltaik - Ein Mosaikstein zur Energie-Autarkie Südtirolshttp://www2.landtag-bz.org/documenti_pdf/idap_641143.pdf 

Politischer Akt Beschlussantrag Nr. 685/23-XVI Ein grüner Stern für die Abnahme lokaler Produkte zu fairen Preisenhttp://www2.landtag-bz.org/documenti_pdf/idap_680779.pdf

Politischer Akt Landesgesetzentwurf Nr. 137/23-XVI Schutz vor Ausverkauf geschlossener Höfe: Änderung Landesgesetz vom 28.11.2001, Nr. 17, Höfegesetz und Begleitberichthttp://www2.landtag-bz.org/documenti_pdf/IDAP_683679.pdf

Politischer Akt Beschlussantrag Nr. 661/22-XVI Abverkauf von geschlossenen Höfen an Nicht-Landwirte: regionale Produkte ade?http://www2.landtag-bz.org/documenti_pdf/idap_677794.pdf

Politischer Akt Nr. 98/21-XVI Feldschutzgesetz: http://www2.landtag-bz.org/documenti_pdf/IDAP_627510.pdf  und Begleitbericht des Einbringers: http://www2.landtag-bz.org/documenti_pdf/idap_627529.pdf

Politischer Akt Landesgesetzentwurf Nr. 123/22-XVI Agri-Camping | Camping auf dem Bauernhof: Änderung Landesgesetz vom 19. September 2008, Nr. 7, Regelung des _Urlaub auf dem Bauernhof_ http://www2.landtag-bz.org/documenti_pdf/idap_669732.pdf ; Begleitberichthttp://www2.landtag-bz.org/documenti_pdf/idap_669741.pdf

Politischer Akt Beschlussantrag Nr. 591/22-XVI Camping auf dem Bergbauernhof - könnte dies eine substanzielle Hilfe für Südtirols Berglandwirtschaft sein?  http://www2.landtag-bz.org/documenti_pdf/IDAP_650321.pdf

Dienstag, 10 Oktober 2023 07:33

Zur Wahl gehen, weil …

Das Katholische Forum und die Consulta delle aggregazioni laicali rufen die wahlberech8gten Wähler*innen dazu auf, anlässlich der Landtagswahlen am 22. Oktober 2023 von ihrem S8mmrecht Gebrauch zu machen,

- weil demokra8sche Verhältnisse keine Selbstverständlichkeit sind und nicht leich}er8g aufs Spiel gesetzt werden dürfen;

- weil eine Demokra8e nur lebendig bleibt, wenn sich viele Bürger*innen auch an Wahlen - den besonderen Weichenstellungen demokra8scher Willensbildung – beteiligen;
- weil wir bei den bevorstehenden Wahlen unsere S8mme nicht „abgeben“, sondern einbringen wollen, um gehört zu werden;

- weil wir uns unserer Verantwortung nicht entziehen wollen;
- weil wir uns vor den großen poli8schen, sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit nicht gleichgül8g oder resigniert zurückziehen wollen;

- weil wir zur „Unterscheidung der Geister“ imstande sind und weil wir die poli8schen Entscheidungen nicht den Nichtwählern, den Populisten, Marktschreiern und Selbstdarstellern überlassen wollen;

- weil wir nur durch unsere Wahlbeteiligung und Wahlentscheidung deutlich machen, dass wir demokra8efeindlichen Tendenzen entgegentreten wollen und können;

- weil wir durch eine hohe Wahlbeteiligung auch die Gewählten stark in die
Verantwortung ziehen;

- weil wir durch unsere Wahlbeteiligung auch klar zum Ausdruck bringen, dass wir eine Weiterentwicklung der Demokra8e über die periodische Wahl von Abgeordneten hinaus für notwendig und möglich halten;

- weil….

 

Andare a votare, perché...

 

La Consulta delle aggregazioni laicali e il Katholisches Forum invitano tu? coloro che sono abilita8 al voto a esercitare il loro diriLo di voto alle elezioni regionali del 22 oLobre 2023. Ma perché dovres8 farlo?

- Perché la democrazia non è scontata e non dovremmo meLerla a rischio con leggerezza.

- Perché la democrazia rimane viva quando mol8 di noi partecipano alle elezioni: sono ques8 i momen8 in cui prendiamo decisioni importan8 per il nostro paese.

- Perché alle prossime elezioni non vogliamo solo "cedere" il nostro voto, ma desideriamo farci sen8re.

- Perché non vogliamo sfuggire alla nostra responsabilità.

- Perché non vogliamo ri8rarci indifferen8 o rassegna8 di fronte alle grandi sfide poli8che, sociali ed ecologiche del nostro tempo.

- Perché siamo capaci di "discernere gli spiri8" e non vogliamo lasciare le decisioni poli8che ai non votan8, ai populis8, agli urlatori e agli auto-promotori.

- Perché vogliamo dimostrare di opporci a tendenze che minacciano la democrazia.

- Perché aLraverso un'elevata partecipazione alle elezioni me?amo fortemente soLo pressione i prescel8.

- Perché aLraverso la nostra partecipazione alle elezioni esprimiamo chiaramente la nostra convinzione che sia necessaria e possibile un'evoluzione con8nua della democrazia oltre alla periodica elezione
dei rappresentan8.

- Perché ...

Heute um 5.36 Uhr ist die erste Garnitur der Vinschger Bahn vom Bahnhof Meran in Richtung Mals abgefahren. Damit fährt die Vinschger Bahn nun wieder auf der gesamten Strecke.

Seit Montagmorgen fährt die Vinschger Bahn wieder auf der gesamten Strecke. Aufrecht bleibt die Teilsperre der Vinschger Bahn in den Abendstunden. Es entfallen jeweils die drei letzten Abendzüge in Richtung Mals sowie die letzten zwei Abendzüge in Richtung Meran. Auch an Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen fährt die Vinschger Bahn weiterhin nicht, wobei ein Schienenersatzdienst angeboten wird. 

Alle Informationen, auch zum Fahrrad-Transport, können auf der Webseite www.suedtirolmobil.info nachgelesen werden.

Sicherheitsarbeiten

In den letzten Monaten war die Vinschger Bahn im Abschnitt Meran-Töll aufgrund von Sicherheitsarbeiten gesperrt, wobei das Tunnelprofil erweitert und im Tunnelinneren ein Fußweg samt Handlauf errichtet wurde.

Elektrifizierung der Vinschger Bahnlinie


Die Arbeiten zur Elektrifizierung der Vinschger Bahn schreiten derweil weiter voran. So werden derzeit entlang der Strecke die Mastfundamente errichtet. "Von den rund 1500 Fundamenten wurde bereits ein gutes Drittel gesetzt. Im Jahr 2025 sollen die Arbeiten zur Elektrifizierung der Bahnlinie abgeschlossen sein", sagt Joachim Dejaco, Generaldirektor der Sta – Südtiroler Transportstrukturen AG. Dann wird die Vinschger Bahn im Halbstundentakt fahren, der gerade für die vielen Pendlerinnen und Pendler interessant ist.

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Dienstag, 03 Oktober 2023 13:12

Europa in meiner Region - Europe in my region

Europa ist für uns oft weit weg. Europa ist aber auch präsent in unserem Alltag.
Die Abschaffung der Grenzen und die Einführung des Euro sind nur zwei Beispiele. Um sichtbar zu machen, wo und wie Europa auch in unserer Region wirkt, gab es am 22. und 23. September eine EU-Projektmesse und ein vielfältiges Rahmenprogramm in der Basis Vinschgau in Schlanders.

von Heinrich Zoderer

Europa ist ein großes Friedensprojekt, aber auch eine Vision der Zusammenarbeit auf unserem Kontinent mit den rund 50 Staaten, den über 300 Regionen, den vielen Sprachen, Traditionen, Kulturen und Religionen. Aus der wirtschaftlichen Zusammenarbeit (EWG) der sechs Gründerstaaten entstand im Laufe der Jahre eine große Staatengemeinschaft (EU) mit 27 Staaten. Die 450 Millionen Einwohner der EU sind nur 5,6% der Weltbevölkerung, die EU ist aber die zweitgrößte s7 Sevvi Thaler Thurin GaerberVolkswirtschaft der Welt und repräsentiert 22,8 % der globalen Wirtschaftsleistung. Ob aus der EU ein loser Staatenbund mit starken Nationalstaaten oder ein Bundesstaat bzw. die Vereinigten Staaten Europas werden, das ist noch offen. Offen bleibt auch, wie stark Europa nicht nur als Wirtschaftskraft, sondern auch in kultureller und sozialer Hinsicht zusammenwächst. Das Motto „In Vielfalt geeint“ drückt die Stärke und zugleich auch die Schwäche Europas aus. Die kulturelle, sprachliche und politische Vielfalt soll bewahrt werden, gleichzeitig soll Europa mit einer gemeinsamen Sicherheitspolitik, Außenpolitik, Sozialpolitik und Umweltpolitik zusammenwachsen. Viele Herausforderungen wie die Klimapolitik und die Migrationspolitik sind nur in einem europäischen Kontext zu bewältigen. Andererseits spricht Europa sehr oft nicht mit einer Stimme, große Nationalstaaten sind mächtiger als die EU Kommission bzw. die Präsidentin der EU Kommission. Trotzdem hat die EU vieles auf den Weg gebracht im Bereich der Forschung, der Zusammenarbeit, der Förderung und des Erfahrungsaustausches. Mit dem Green Deal bzw. dem Aufbau- und Investitionsplan NextGenerationEU und dem nationalen Plan für Aufbau und Resilienz (PNRR) soll die große Umgestaltung der Wirtschaft und Gesellschaft hin zu einem klimaneutralen Kontinent erfolgen. Die EU unterstützt viele Projekte und betreibt Förderprogrammen für die Landwirtschaft (ELER), strukturschwache Gebiete (LEADER), regionale Entwicklungen (EFRE), europäische Sozialfonds zur Integration und Schaffung neuer Arbeitsplätze (EFS+) für Forschung und Innovation (Horizont Europa), für nachhaltiges Bauen und Zusammenleben (NEB), für Bildung (Erasmus+) und grenzüberschreitende Zusammenarbeit (Interreg), um nur einige Investitionslinien zu nennen. Im Vinschgau wird die EU vor allem mit LEADER und INTERREG verbunden. Weniger bekannt ist die Terra Raetica, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Dreiländereck zwischen dem Vinschgau, Graubünden und Nordtirol. Die Terra Raetica gehört zu einem der vier CLLD-Gebiete des Programms Interreg Italien-Österreich. CLLD ist die Abkürzung für Community Led s7 Gasser Thaler GuflerLocal Development. Hierbei handelt es sich um ein Instrument zur Förderung der von der örtlichen Bevölkerung betriebenen lokalen Entwicklung, das die Bürger:innen mit seinem partizipativen Konzept auf lokaler Ebene in die Entwicklung notwendiger Maßnahmen zur Bewältigung der sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen einbindet.

1 Milliarde an Fördermitteln erhielt Südtirol im Zeitraum 2014 – 2020 von der EU. Rund 7 Millionen Euro bekam der Vinschgau in dieser Zeit über Leader- und Interreg-Projekte.

Die EU macht vieles möglich, meinte LH Arno Kompatscher bei der Projektmesse. Auch der ländliche Raum ist der große Nutznießer. Um zu zeigen, dass die Gelder gut verwaltet werden, wird von der Landesabteilung Europa und Landwirtschaft diese Projektmesse organisiert. Martha Gärber, die Abteilungsdirektorin der Landesverwaltung Europa erinnerte an die zwei Projektmessen in Bozen. Die dritte Messe wird ganz bewusst in Schlanders in der Basis Vinschgau abgehalten, weil dieses Projekt ebenfalls mit EU Mitteln (EFRE) finanziert wurde, so die Direktorin. Viele Projektträger präsentierten einige ihre Arbeiten: Forstinspektorat Schlanders (Schutzwaldsanierung, Lawinenverbauung und Aufforstung an verschiedenen Orten, Psurengasse Tanas, Marmor Rundweg, Kuahtrei Matsch, Trockenmauer Allitz), Amt für Geologie und Baustoffprüfung (Steinschlagschutzdamm), STA-Südtiroler Transportstrukturen AG (Digitalisierung der öffentlichen Mobilität), Bezirksgemeinschaft Vinschgau und Terra Raetica (PNRR, Leader, CLLD und Interreg Projekte), Kräuterschlössl (Ankauf einer Maschine zur Herstellung von Nudeln), Sozialgenossenschaft Promos (Projekte zur Vorbeugung von Schulabbrüchen), Sozialgenossenschaft Independent L. (GroWin - Selbstbestimmte Lebenswege und SMART - virtueller Rundgang im Schreibmaschinenmuseum Partschins).

Leader- und Interreg-Projekte und CLLD Terra Raetica

Verena Gufler, die Koordinatorin der Leader Projekte in der Bezirksgemeinschaft Vinschgau präsentierte verschiedene Projekte, die im Vinschgau in der Periode 2014 – 2020 eingereicht und teilweise bereits durchgeführt wurden. Bewertet und begleitet werden die eingereichten Leader Projekte von der Lokalen Aktionsgruppe (LAG), bestehend aus 7 Personen (3 Bürgermeister und 4 Vertreter von Verbänden). Insgesamt wurden 34 Projekte bis zu 80% gefördert und 3,5 Millionen Euro an öffentlichen Geldern vergeben. Projektträger sind die Gemeinden, Eigenverwaltungen, Tourismusvereine, die Bürgergenossenschaft Obervinschgau, das Forstinspektorat oder einzelne Betriebe. Einige vorgestellte Projekte: Almenweg Martell, Umbau Schliniger Alm, Bruggeralm, Schlanderseralm und Furglesalm, Sanierung der Stadtmühle Glurns und der alten Mühle Vallatsches in Stilfs, Hängebrücke über den Fallerbach bei Vetzan, Themenweg Soyalm, Informationssäulen in Trattla, Archaikweg Agums-Stilfs, Hängebrücke am Ganglegg, Wiederherstellung Badhaus Zufall, Restaurierung Kalkofen Schmelz, Studien zum Göflaner Alp Bruch und über eine Modellregion Obervinschgau. Peter Luis Thaler von der Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung (GWR Spondinig) berichtete über die verschiedenen Interreg Projekte Italien-Österreich und Italien-Schweiz, sowie über CLLD Terra Raetica Projekte zur Regionalentwicklung durch lokale Akteure im Dreiländereck. Die Projekte werden vom Interreg Rat Terra Raetica, sowie von verschiedenen Arbeitskreisen begutachtet und begleitet. Im Interreg Rat sind Vertreter:innen aus dem Vinschgau, der Region Imst, Landeck und dem Unterengadin bzw. Val Müstair. Der GWR betreut die Projekte im Vinschgau. Im Dreiländereck wurden im Zeitraum 2014 – 2020 insgesamt 89 Kleinprojekte, 18 Mittelprojekte und 5 Großprojekte eingereicht und teilweise auch bereits durchgeführt. Das gesamte Projektvolumen beträgt 6,2 Millionen Euro. Insgesamt geht es bei den Projekten um ein intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum in den Bereichen Wirtschaft, Tourismus, Freizeit, Bildung, Gesundheit, Mobilität und Energie. Es geht u.a. um die Aufwertung der Ortskerne, die Erhaltung der Trockenrasen und Schmetterlingsvielfalt, ein nachhaltiges Steinwildmanagement, die Zusammenarbeit der Bergbaugebiete, die Verbesserung der öffentlichen Mobilität, Psychische Gesundheit, Stärkung der Familien, Sternbeobachtung, Klimawandel, die Bodengesundheit, die niederschwellige Betreuung von alten und pflegebedürftigen Menschen durch das Projekt Sonnenstrahl. Als Rahmenprogramm gab es neben der Präsentation von Leader- und Interreg-Projekten auch Vorträge und Workshops über Demokratie und Partizipation, Schutzbauten und eine Präsentation des Workshops „Demilitarise Gently“, außerdem lokale Köstlichkeiten, ein DJ Set am Freitagabend, Musik mit „Kraut und Ruabm“ von der Behindertenwerkstatt Prad und viele weitere Angebote für die ganze Familie. So wurde die EU-Projektmesse im Vinschgau zu einem Spiegel des kleinen Europa mit vielen lokalen Projekten im großen Europa der Völker und Staaten.

 

Infos: Europa direct/Südtirol Abteilung Europa
https://europa.provinz.bz.it/de/unsere-partner

Infos: Terra Raetica – das Rätische Dreieck
https://www.terraraetica.eu/de/terra-raetica/willkommen.html

Ab 9. Oktober fährt die Vinschger Bahn wieder auf der gesamten Strecke Meran-Mals; ausgenommen in den Abendstunden, an Samstagen, Sonn- und Feiertagen. In dieser Zeit wird ein Ersatzdienst angeboten.
Lange wurde im Vinschgau darauf gewartet: Am Montag, 9. Oktober fährt um 5.18 Uhr der erste Zug der Vinschger Bahn von Mals nach Meran, um 5.36 Uhr startet der erste Zug von Meran nach Mals. Damit wird der gewohnte Fahrplan wieder aufgenommen.

Teilsperre in den Abendstunden, Samstagen, Sonn- und Feiertagen
Aufrecht bleibt die Teilsperre der Vinschger Bahn in den Abendstunden. Es entfallen jeweils die drei letzten Abendzüge in Richtung Mals sowie die letzten zwei Abendzüge in Richtung Meran. Auch an Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen fährt die Vinschger Bahn weiterhin nicht. Es wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen angeboten, der im Halbstundentakt fährt (siehe Fahrplan). Die Busse als Ersatz für den Zug bedienen nur die im Fahrplan angegebenen Haltestellen. In Algund bedienen die Busse des Schienen-Ersatzdienstes die Bushaltestelle „Bahnhof Algund“ in der J.-Weingartner-Straße. Der Bahnhof Marling wird ausschließlich vom Linienbus 212 angefahren.

Sicherheitsarbeiten in Bahntunnels Josefsberg und Töll
Seit November 2022 wurde in den Bahntunnels Josefsberg und Töll gebaut. Aus diesem Grund war der Abschnitt Meran-Töll für den Bahnverkehr gesperrt. In diesen Monaten wurde das Tunnelprofil erweitert und im Tunnelinneren ein Fußweg samt Handlauf errichtet. „Bei allfälligen Evakuierungsmaßnahmen ist damit eine höhere Sicherheit gewährleistet“, erklärt der Generaldirektor der Sta – Südtiroler Transportstrukturen AG, Joachim Dejaco. Zeitgleich werden auf dem gesperrten Abschnitt der Vinschger Bahn die Y-Stahlschwellen durch Betonschwellen ersetzt und abschnittsweise die Schienen erneuert.
Erfreut über die Wiederaufnahme des Bahnbetriebes ist auch der Mobilitätslandesrat, der betont, dass dies eine heraufordernde Zeit für alle Fahrgäste und die Mobilitätspartner war.

Arbeiten zur Elektrifizierung der Bahnstrecke schreiten voran
Die Arbeiten zur Elektrifizierung der Vinschger Bahn schreiten derweil mit voller Kraft voran. So werden derzeit entlang der gesamten Strecke 1500 Masten errichtet. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, kann auch im Vinschgau ein Halbstundentakt angeboten werden, der gerade für die vielen Pendlerinnen und Pendler interessant ist.

Fahrrad-Transport
Der separate Fahrrad-Transport zwischen Meran und Mals wird noch bis zum 29. Oktober angeboten.
Der Fahrradtransporter fährt am Bahnhof Meran zu folgenden Zeiten ab: 9.16 Uhr, 10.6 Uhr, 15.16 Uhr und 16.16 Uhr. In den Bahnhöfen Meran, Algund und Marling ist es zu den Hauptverkehrszeiten nicht gestattet, das Fahrrad in die Vinschger Bahn aufzuladen. Das Verbot gilt täglich von 9.00 bis 13.00 Uhr und von 15.00 bis 17.30 Uhr.
An Samstagen und Sonntagen ist für den Radtransport eine Vormerkung erforderlich, und zwar mindestens 24 Stunden vor dem geplanten Start unter der Telefonnummer
+39 0473 201500 (8.00 Uhr – 18.00 Uhr) oder per E-Mail an info@suedtirol-rad.com. Am Wochenende werden die Fahrräder auch ab Mals nach Meran befördert.

 

Alle Fahrpläne und Informationen gibt es im Web unter
www.suedtirolmobil.info, auf der App südtirolmobil und unter der Rufnummer: 0471 220880.

Dienstag, 03 Oktober 2023 06:36

Die Dienstwaffendiskussion

Latsch - Bei der „Genehmigung der Dienstordnung des Dienstes der Ortspolizei der Gemeinde Latsch und der Verordnung über deren Bewaffnung“ gab es im Gemeinderat rege Diskussionen. Denn BM Mauro Dalla Barba und der für das Personal zuständige Gemeindesekretär Georg Schuster haben den Gemeinderäten einen Passus zur Diskussion gestellt, der von den Dienstordnung in den übrigen Vinschger Gemeinden genau das Gegenteil aussagen sollte. Dalla Barba und Schuster schlugen vor, dass es bei der „Vorschrift zum Tragen der Dienstwaffe“ im 1. Absatz heißen sollte: „Die Beamten/Beamtinnen des Dienstes üben ihren Dienst in der Regel unbewaffnet aus. Den Dienst mit Dienstwaffe übe die Beamten bei gefährlichen Sicherheitseinsätzen wie Verfolgung von Straftätern, Straßensperren, Nachteinsätzen usw. aus.“
In den anderen Vinschger Gemeinden, die - wie auch die Gemeinde Latsch - alle den übergemindlichen Polizeidienst in Anspruch nehmen und entsprechende Verträge abgeschlossen haben, heißt dieser Absatz: „Die Beamten/Beamtinnen üben ihren Dienst in der Regel mit Dienstwaffe aus.“
„Bei heiklen Einsätzen ist die Waffe ein Schutz“, sagte BM Dalla Barba und er wollte präzisiert wissen, dass in der Verordnung der BM oder der zuständige Referent primäre Ansprechpartner für den Polizeidienst bleiben würden. Die Gemeinde Latsch leiste mit der Gemeindepolizistin Tanja Plörer einen guten Teil am übergemeindlichen Polizeidienst, der im übrigen gut laufe. Tanja Plörer sagte, dass die Waffe ein Arbeitsmittel der Polizei und dass sie als solche zu tragen sei, in Maßen ohne Überheblichkeit. Plörer sagte auch, dass das Tragen der Waffe bei Prozessionen oder bei der Verkehrserziehung in den Schulen ein No Go sei. Allerdings sei es schwierig, bei Dienstantritt abzuschätzen, was der Tag bringe.
Für ein generelles Tragen der Waffe aufgrund der sich verändernden Zusammensetzung der Gesellschaft zum Schutze von Tanja Plörer und auch aus Solidarität den anderen Gemeinden gegenüber sprachen sich die Gemeinderäte Michele Modica, Georg Pegger, Hermann Kerschbaumer Raffeiner, Stefan Bauer und Martin Pirhofer aus.
In der Abstimmung wurde dann der Text „in der Regel mit Dienstwaffe“ einstimmig beschlossen und damit eine mögliche Diskriminierung von Tanja Plörer im Vinschger Polizeikorps unterbunden. (eb)

Dienstag, 03 Oktober 2023 06:35

Drogenproblem in der Mittelschule

Partschins - In Partschins gibt es offensichtlich ein veritables Drogenproblem an der Mittelschule. Explizit angesprochen wurde diese Problematik bei der Ratssitzung am 19. September von der Gemeinderätin Jutta Pedri (Neue Bürgerliste Partschins). Pedri sprach sich für scharfe Kontrollen auch mit Drogenhunden und mit stärkerer Polizeipräsenz aus. Auch seien am Feldweg Kontrollen notwendig, weil sich dort Drogenkuriere umtrieben. Schul- und Kulturreferent Hartmann Nischler (SVP) forderte die sofortige Einberufung eines sozialen Tisches und Sozialreferentin Jasmin Ramoser (SVP) wies auf die Wichtigkeit einer Aufklärungsarbeit in der Schule mit der Polizei hin. Es müsse das Hantieren mit verbotenen Substanzen in der Mittelschule Partschins sofort unterbunden werden. Die Freiheitliche Gemeinderätin Sabine Zoderer forderte, dass die Eltern auf die Problematik hingewiesen werden sollen und dass die Eltern ihrer Erziehungsaufgabe zu Hause mit Aufklärungsgesprächen nachkommen müssten. (eb)

Dienstag, 03 Oktober 2023 06:34

Orthorexia nervosa

Vom Wind gefunden - Gesunde Ernährung ist unverzichtbar für ein langes Leben und unser Wohlbefinden. Wenn gesunde Ernährung jedoch zwanghaft wird, kann sie zu einer Störung führen, die als Orthorexie bezeichnet wird. Der Ausdruck Orthorexia nervosa „Krankhafte Gesundesser“, bezeichnet eine Essstörung, bei der die Betroffenen ein krankhaft ausgeprägtes Verlangen haben, sich möglichst „gesund“ zu ernähren. Nicht die Menge des Essens steht im Vordergrund, wie bei der Magersucht (Anorexia nervosa) oder Ess-Brechsucht (Bulimie), sondern die Qualität der Nahrungsmittel. Allen drei Krankheitsbildern jedoch ist gemeinsam, dass der Nahrung ein übertriebener Platz im Leben eingeräumt wird. Und immer mehr Menschen sind davon betroffen. Personen mit der Diagnose Orthorexia nervosa versuchen krampfhaft, nur Lebensmittel zu essen, die eine für sie perfekte Qualität haben. Die Mahlzeiten sind demnach geprägt vom Verzicht. Nur Bioprodukte, kein Fleisch, kein Zucker, kein Fett, nur Rohkost: Die Essensregeln werden immer strenger, die Auswahl an Lebensmitteln kleiner. Können die Regeln nicht eingehalten werden, plagen die Betroffenen Schuldgefühle. Während die Lebensmittel vermeintlich hochwertiger werden, sinkt die Lebensqualität. Der Wunsch, sich gesund zu ernähren, macht krank. Viele von Orthorexie Betroffene entwickeln außerdem eine regelrechte Bewegungssucht. Dann spielt das zwanghafte Training eine ebenso wichtige Rolle wie die streng kontrollierte Ernährung. (hzg)

Dienstag, 03 Oktober 2023 06:34

Sommerrodelbahn

Graun - Der Grauner BM Franz Prieth ist ein Umsetzer. Er setzt um, was er sagt. Und er sagt oft Sachen nebenbei. Angekündigt hat Prieth bei der Vollversammlung des Tourismusvereines Graun im April, dass die Gemeinde Graun die Schöneben AG mit einer technischen Machbarkeitsstudie über eine Sommerrodelbahn auf der Haideralm unterstützen möchte. Auch weil sich in der Gemeinde Graun mittlerweile Sommer- und Wintersaison die Waage halten. Prieth sitzt für die Gemeinde Graun im Verwaltungsrat der Schöneben AG. Der Grauner Gemeindeausschuss hat am 11. September nun Nägel mit Köpfen gemacht. Für einen Gesamtbetrag von etwas mehr als 7.000 Euro hat der Ausschuss die Firma TEAM Service Gmbh aus Castelletto Sopra Ticino (NO) mit der Ausarbeitung eines Vorprojekts für die Sommerrodelbahn Haider Alm beauftragt. Die Basis für den Auftrag ist die „Aufwertung des touristischen Angebotes“ vor allem für den Zubringerlift zur Haideralm. Überlegt hat man vor Jahren bereits eine klassische Rodelbahn. Die wurde allerdings aufgrund der immensen Auflagen als wenig sinnvoll verworfen. Zudem seien am Watles und in Nauders bereits zwei funktionierende Rodelbahnen aktiv. Ein grober Entwurf für eine Sommerrodelbahn, ähnlich wie sie Meran 2000 bereits in Betrieb hat, liege, so sagt es Prieth, bereits vor: von der Bergstation bis zur „alten Haideralm“ , rund 1 Kilometer lang, gut einsehbar und ganzjährig betreibbar. (eb)


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Impressionen 2025

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Jubiläumsjahr. 1525: Die Bauern waren unterdrückt und mussten so viele Steuern und Abgaben an die Regierenden (Adel & Kirche) zahlen. Das Leben wurde unerträglich und so brach der Bauernkrieg aus. 2025: Der SBB regiert das Land mit und manche Bauern holen sich mit Steuerbegünstigungen, Fördergelder und Subventionen das Geld zurück. Panta rhei: So dreht sich die Geschichte.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zuckbichl. Das Bild erweckt in mir eine sonderbare und unerklärliche Nostalgie.
Vielleicht weil die Fotografie nur das Vergangene festhalten kann?
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Schnatzhof. Es war einmal... vor dem Hof ein besonderer Gast gelandet. Er möchte in der warmen Stube einkehren, aber er war zu groß und zu dick und konnte nicht durchschlüpfen. In wenigen Tagen aber konnte er so viel abnehmen und wurde dünn wie eine (Mond)-Sichel und klopfte an die Tür. Doch wenn er so schnell zunehmen kann, wie er abnimmt, dachte der ...

Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Heydorf-Loretzhof IV. Jeden zweiten Donnerstag besuche ich die Redaktion des Vinschgerwind und gehe an diesem wunderschönen Juwel, mitten in Schlanders, vorbei. Ich kann immer wieder staunen über die schönen Proportionen, die eleganten Details, ohne „kosmetische Eingriffe“, die je nach Lichtverhältnissen anders wirken. Da muss ich zwangsläufig an die zu vielen Zerstörungen, die unser Land genehmigt, denken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Weltkulturerbe der UNESCO. Bald sollen auch die aus Schluderns stammenden Haflinger dazukommen. Die Waale auf der Malser Haide, die Transhumanz der Schafe in Schnals sind schon dabei. Aber die Liste kann unendlich verlängert werden: Die Stilfserjoch-Straße, das Scheibenschlagen, ....
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Nachtfotografie. Da ich immer weniger Schlaf brauche, bin ich öfters bei Dunkelheit unterwegs. So habe ich die Nachtfotografie entdeckt. Damit meine ich nicht nur den Himmel und seine leuchtenden Bewohner. Der schwarze Mantel der Nacht verdeckt vielen Unfug, lässt aber hier und dort einige schöne Sachen durchblicken...
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Ein Frühlingsgruß. Die nächste Vinschgerwind-Impression wird meine 500ste sein, und bis auf 1000 komme ich sicher nicht. Ich freue mich über die Rückmeldungen, weil mit einer Kleinigkeit kann ich andere überraschen und glückliche Augenblicke schenken. Vielleicht wäre es schön, die besten Impressionen in einem Katalog zu sammeln. Wenn der eine oder andere Gönner sich melden würde, könnte die Idee bis Weihnachten umgesetzt werden.
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Impressionen 2024

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Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
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Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
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Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
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Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
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Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
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Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
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Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
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Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

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Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
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Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
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Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
Ab und zu im Inneren des Berges wacht der „Wasserdrache“ wieder auf und spuckt Unruhe und Geröll ins Tal.
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Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
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Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
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Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
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Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
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Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
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Schattenspiele. Karthaus, im Hintergrund, ist schon im Schatten verhüllt. Katharinaberg wird auch gleich vom „schwarzen Drachen“ verschlungen... Was für ein herrliches Spektakel dieses Licht- und Schattenspiel.
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Schloss Juval. In Südtirol gibt es an die 300 Burgen und Schlösser. Gut zwei Dutzend davon befinden sich im Vinschgau. Von einigen sind nur Mauerreste geblieben, andere sind sehr gut erhalten und zum Teil dem Publikum zugänglich. Geschichte, Geschichten und Sagen wurden in den alten Gemäuern wie in einer Truhe, bis heute gut aufbewahrt.
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Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

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Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
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Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
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Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
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Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
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Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
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Impressionen 2023

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Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
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Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
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Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
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Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
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In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
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Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
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Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
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Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
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Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
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Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
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Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
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In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
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Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
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Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
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Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
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Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
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Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
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Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
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Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
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Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
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Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
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Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
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„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
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Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
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Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
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St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
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