Schlanders - In der Marktgemeinde Schlanders stehen bei den Gemeinderatswahlen im Mai die größten Änderungen im Vinschgau an. Schlanders bekommt in jedem Fall eine Bürgermeisterin. Mit gleich drei BM-Kandidatinnen widerlegt Schlanders jede Frauenquoten-Diskussion. Was wollen, was können die BM-Kandidatinnen? Ein Versuch, Unterschiede herauszuarbeiten.
Vinschgerwind: Fest steht: Schlanders bekommt eine neue Bürgermeisterin. Ihr drei steht zur Wahl. Wir wollen herausfinden, in welchen Themen ihr euch politisch unterscheidet, damit die Wähler:innen ihre Wahl treffen können. Wenn ihr euch mit zwei für die Marktgemeinde Schlanders zentralen Schwerpunkten vorstellen wollts, gerne.
Karin Meister: Den Wirtschaftsstandort Schlanders stärken und mehr Transparenz vor allem bei der Bürgerbeteiligung, bei der Weitergabe von Informationen. Das sind für mich die zwei zentralen Themen.
Christine Kaaserer: Meine Aufmerksamkeit gilt der Stärkung unserer Gemeinde als wirtschaftliches, soziales, kulturelles und schulisches Zentrum.
Kunhilde von Marsoner: Ich sehe, dass das Wohnen in Schlanders ein großes Thema ist. Leistbares, gedeckeltes Wohnen, so wie es auch landesweit mit etwa einer 100 %igen Konventionierung diskutiert wird. Die Wirtschaft ist auch ein starkes Thema. Dort gibt es viel Potenzial, es wird aber auch viel schlechtgeredet. Schlanders steht im Wirtschaftsbereich gar nicht so schlecht da.
Vinschgerwind: „Die Wirtschaft stärken“ nennt ihr alle drei. Was meint ihr damit? Welche konkreten Schritte würdet ihr setzen, um die Wirtschaft zu stärken?
Kunhilde von Marsoner: Wirtschaft, das sind nicht nur Kaufleute und Tourismus, wobei der Tourismussektor in Schlanders eher schwach aufgestellt ist. Um die Wirtschaft zu stärken, so meine Meinung, müssen wir den Austausch und den Unternehmergeist fördern. Einig ist sich die Wirtschaft beim Thema Parken. Das ist natürlich ein Thema, das ich angehen möchte. Die Frage ist nur, wo. Das wirtschaftliche Angebot in Schlanders ist nicht schlecht, könnte aber noch besser werden. Da ist noch Potenzial.
Karin Meister: Ich würde auf jeden Fall Schlanders Marketing nachbesetzen. Das ist nicht nur meine Herzensangelegenheit, sondern es war auch jene von Dieter Pinggera. Dass die Stelle derzeit unbesetzt ist, hinterlässt eine große Lücke, weil Koordinierungsarbeiten wie das Dorffest anstehen. Nachbargemeinden wie etwa Latsch machen es uns in Sachen Wirtschaftsförderung bei Neuansiedlungen vor. Das würde ich für Schlanders sofort einführen. Das war sogar schon einmal für Schlanders Marketing geplant. Auch ist das Leerstandsmanagement anzugehen, zumindest für eine vorübergehende Bespielung leerer Flächen.
Christine Kaaserer: Die Wirtschaft ist in Schlanders vielfältig aufgestellt. Wir haben die Industriezone mit großen Betrieben und Handwerksbetrieben. Wir haben die Landwirtschaft, die Dienstleister und den Handel im Dorf. Alle haben verschiedene Bedürfnisse und Anliegen. Infrastrukturen und Gewerbeflächen sind Hauptthemen der Großbetriebe und Handwerker. Im Dorf, wo Handel und Dienstleistungen vorherr-schen, ist die Fußgängerzone das große Thema, in der viel Leerstand zu sehen ist. Für mich ist wichtig, dass man untereinander in gutem Austausch ist, mit allen Wirtschaftstreibenden. Bestimmte Anlie-gen betreffen alle, aber spezielle Anliegen sind branchenbezogen anzugehen. Wenn ich an die Fußgängerzone denke, dann ist auf die Sauberkeit, die Radabstellplätze usw. genau hinzuschauen- und hinzuhören. Wenn die Gemeinde Akzente setzt, Verbesserungen einleitet, dann muss das ja von allen mitgetragen werden. Deshalb ist für mich die Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort zentral.
Vinschgerwind: Die Fußgängerzone in Schlanders ist im Vinschgau einmalig. Man weiß, dass Kaufleute und auch andere Wirtschaftstreibende die Parksituation in Schlanders verbessern wollen. Werden Sie als Bürgermeisterin eine Tiefgarage unter einem Teil des Kapuzinerangers zulassen?
Christine Kaaserer: Mir ist es wichtig, dass man in Schlanders zuerst einmal Erhebungen durchführt. Das will man im Zuge des Parkleitsystems angehen. Es müssen Daten gesammelt werden, wo an welchen Tagen welche Parksituation herrscht. Wir haben bereits viele Parkmöglichkeiten, die sind aber ganz unterschiedlich ausgelastet. Es braucht also zuerst viele Informationen, um ein Parkleitsystem installieren und um die Verkehrsströme im Dorf lenken zu können und gegebenenfalls den geeigneten Standort für eine neue Garage bzw. neue Parkplätze herauszufinden.
Karin Meister: Dass eine neue Parkgarage bzw. neue Parkplätze notwendig sind, ist für mich zweifelsfrei. Als Einpendlerin stelle ich fest, dass die Situation an manchen Wochentagen nicht mehr tragbar und für die Wirtschaftstreibenden ärgerlich ist. Speziell die Zone Damml und Krankenhaus. Ich schließe mich der Meinung von der Christine an, dass man Frequenzmessungen vornimmt. Vom hds gibt es da ein tolles Tool, diese Frequenzmessungen vorzunehmen. Ich würde die aktuellen Regelungen im Dorf überdenken und über Einbahnregelungen nachdenken, wo diese Sinn machen und den Verkehr entwirren können. Ein Parkleitsystem wäre sehr zielführend. Also ich würde bei der Datenerhebung beginnen. Es braucht aber sicher mehr Parkplätze und diese sollten idealerweise und für das Dorfzentrum ressourcenschonend unterirdisch gemacht werden.
Kunhilde von Marsoner: Das Parkleitsystem war letztes Mal schon auf dem Programm und ich finde es schade, dass es noch nicht umgesetzt ist. Es ist sicher ein großes Vorhaben mit den vielen diversen Parkmöglichkeiten in Schlanders. Die Parkproblematik ist eben auch ein sehr emotionales Thema, das genau analysiert werden muss. Deshalb ist eine Datenerhebung sehr wichtig, um das Thema der Verkehrsflüsse und der Parksituation sachlich diskutieren zu können.
Vinschgerwind: Ein Einwurf: Am Rande des Dorfes locken Lebensmittelgeschäfte mit bequemen Parkplätzen...
Kunhilde von Marsoner: Erst Erhebungen müssen ans Licht bringen, wie viele und wo es noch Parkplätze braucht. Wir wissen aus den Einnahmen, dass das Parken in der Karl-Tinzl-Straße sehr gefragt ist, während die Tiefgaragen beim Kulturhaus und beim Grundbuch schwach ausgelastet sind. Ich höre die Kaufleute, die sich eine Tiefgarage unterm Kapuzineranger mit entsprechenden Ausgängen wünschen. Aber da ist noch keine fundierte Diskussion geführt worden. Außerdem haben wir ein tolles Oberflächengestaltungsprojekt entworfen, sodass man sich gut überlegen muss, ob da eine unterirdische Parkgarage vorgesehen werden soll.
Christine Kaaserer: Es gibt weder für den Standort Kapuzineranger noch für die Alternative entsprechende Machbarkeitsstudien, damit man weiß, worüber man diskutieren soll. Mir ist die naturnahe Bepflanzung und Gestaltung im Kapuzineranger sehr wichtig. Dabei geht es nicht nur um optische Gestaltung, sondern um wertvolles Grün, das zugänglich für alle wird.
Karin Meister: Mir ist es wichtig, dass die Leute nicht wie in der Vergangenheit bei Großprojekten vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Es ist meiner Meinung nach nicht ausreichend, Bürgerversammlungen zu veranstalten, in denen zwei Stunden lang ein Projekt vorgestellt wird und dann die Bürger für 10 Minuten das Wort erhalten. Ich bin ein Freund von online-Abstimmungen, die ein Stimmungsbarometer sein können, damit die Leute gerade bei Großprojekten ihre Meinung kundtun können. Ich bin auch dafür, nach und nach Daten zu erheben, aber auch Zwischenschritte zu kommunizieren.
Vinschgerwind: Anderes Thema: Werden Sie als Bürgermeisterin einen Teil des Kasernenareals rasch abreißen lassen?
Kunhilde von Marsoner: Ich denke, dass wir beim ersten Baulos schon beginnen werden. Ich habe mit der derzeitigen Gemeindeverwaltung und mit BM Dieter Pinggera intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, wie man einen Kompromiss finden kann. Dass man bestimmte Bedürfnisse und Ideen, die inzwischen dazugekommen sind, berücksichtigen kann. Man ist dabei, Kubaturen vom dritten Baulos ins erste Baulos zu verschieben, damit man beim dritten Baulos entsprechende Spielräume hat. Es geht also schon in die Richtung, dass das erste Baulos umgesetzt wird.
Christine Kaaserer: Ich finde schon, dass es Zeit ist, mit dem ersten Baulos zu starten. Natürlich wird dieser Start eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, in der an einer guten Ausschreibung gearbeitet werden muss. Ich finde den auf mindestens 15 Jahren ausgelegten Zeitraum gut, idealerweise auch noch viel länger. Wichtig ist eine umsichtige und vorsichtige Vorgangsweise. Aber mit Baulos 1 soll gestartet werden. Damit kann das Gelände geöffnet und durchlässig gemacht werden und ein bestimmter Anteil an Wohnbau, Businesspark und Dienstleistungen ermöglicht werden. Soziales Wohnen, preisgedeckeltes Wohnen, Mietwohnungen können so gut wie möglich angegangen werden. Ich möchte mit der Umsetzung starten.
Karin Meister: Ich kann mich noch an die Projektvorstellung vor gut 10 Jahren erinnern. Damals war ich bei Schlanders Marketing. Nun soll das Projekt angepasst und aktualisiert werden. Es war Corona dazwischen, die Preissteigerungen durch den Ukrainekrieg. Es sind also heute ganz andere Voraussetzungen als beim Projektstart. Deshalb stelle ich das Projekt generell in Frage. Es ist viel zu schnell und über die Köpfe der Leute hinweg gehandelt worden. Das ist nicht die Art, die ich mir als Bürgermeisterin für Schlanders wünsche. Etwa, dass in Nacht- und Nebelaktionen Dinge passiert sind, die danach mit der Aussage „Wir hätten zuviel Gegenwind gehabt“ banalisiert worden sind. Natürlich kann man nicht jeden Schritt mit 6000 Leuten diskutieren. Dass aber um 4 Uhr in der Früh die Bagger auffahren zu lassen keine idealen Ergebnisse erzielen wird, davon hätten die Entscheidungsträger ausgehen können...
Christine Kaaserer: ... es hat die Kommuniktion gefehlt, ja ...
Karin Meister: ... der Zeitpunkt, die Art und Weise, die Schnelligkeit, der morgendliche Akt. Ob ein Teil des Areals jetzt sofort abgerissen werden soll, kann ich nicht sagen. Es ist alles zu prüfen und man soll sich Zeit lassen. Wir haben ein Juwel, eine riesige Fläche, die bespielt werden kann und damit eine Verantwortung für Generationen.
Vinschgerwind: Gedeckelte Preise, leistbares Wohnen: Die Gemeinde Schlanders hat im Kasernenareal einiges in der Hand. Kauf oder Miete?
Karin Meister: Beides. Es ist eine tolle Gelegenheit, leistbares Wohnen zu realisieren. Für mich bedeutet das nicht, das Areal an den meistbietenden Makler zu vergeben und dann zu schauen, wer sich die Wohnungen leisten kann. Es sind alle modernen Modelle, wie etwa das Co-Housing und ähnliche, zu überprüfen und zu berechnen.
Kunhilde von Marsoner: Meinst du leistbares Wohnen in den bestehenden Gebäuden oder in Neubauten?
Karin Meister: Ich schließe das eine und das andere nicht aus. Bestehende Gebäude sind auf temporäre Nutzung zu überprüfen ...
Kunhilde von Marsoner: Das wird mit den Werkstätten ja gerade ermöglicht. Die Gemeindeverwaltung hat ja die mögliche Nutzung der bestehenden Gebäude geprüft. Wenn man die Investitionen hernimmt, dann sehe ich, dass eine Sanierung nicht kostengünstig gemacht werden kann. Wenn man gerade im unteren Teil des Kasernenareals leistbares Wohnen mit gedeckelten Preisen realisieren will, muss man ehrlich sein. Da ist eine Restaurierung eher ausgeschlossen.
Karin Meister: Ich spreche mich ja nicht für den Erhalt der Gebäude aus ...
Christine Kaaserer: Wenn man teure Loftwohnungen realisieren will, dann kann man die Gebäude restaurieren. Wenn wir aber leistbares und qualitätsvolles Wohnen haben wollen, dann wird man um einen Abriss nicht herumkommen.
Kunhilde von Marsoner: Viele Leute werfen in den Raum, dass das Areal an den meistbietenden Makler verkauft werden soll. Das ist einfach nicht wahr. Das war nie die Idee. Es geht darum, ein Konzept mit gedeckelten Preisen, mit Mietwohnungen zu erstellen und es ist zu schauen, ob die 16 % freier Wohnbau überhaupt noch drinnen sind. Darüber wird zu reden sein. Es gilt auch zu schauen, ob auch Stiftungen bauen können. Ich lasse das Gerede vom „Meistbietenden“ so nicht stehen, denn dann würde das leistbare Wohnen nicht machbar sein.
Karin Meister: In der Bevölkerung heißt es, dass das Areal regelrecht „verscherbelt“ werden soll. Und da sind wir wieder beim Informationsfluss. Weil ihr in der Verwaltung sitzt, könnt ihr hingegen über Spielräume reden ...
Christine Kaaserer: An dem Punkt sind wir ja noch lange nicht. Architekt Frisch ist derzeit beim Fertigstellen des Durchführungsplanes. Es ist also alles offen.
Kunhilde von Marsoner: Apropos Bürgerbeteiligung: Ich glaube, dass die Bürgerbeteiligung neu zu denken ist. Ich habe da noch kein Rezept dafür, wie man die Leute besser einbeziehen kann. Ich nenne zwei Beispiele: Beim Gemeindeentwicklungsplan war ein großer Rücklauf bei den Fragebögen, beim Fragebogen vom Klimateam war wenig Rücklauf. Da müssen wir genau hinschauen und analysieren. Für mich ist das wichtig. Es geht auch um eine positive Stimmung, dass die Leute stolz darauf sind, in Schlanders zu wohnen.
Christine Kaaserer: Ich finde auch, dass es künftig wieder vermehrt Bürgerversammlungen braucht. Man hat oft das Gefühl, man hat schon gut kommuniziert, aber trotzdem schwirren viele Missverständnisse durch die Köpfe. Ich finde es wichtig, zu Projekten und Themen besser zu informieren und offenen Dialog zuzulassen. Ich würde auch den Austausch mit gezielten Gruppen suchen, z.B. mit den Betrieben in der Fußgängerzone. Ich könnte mir fixe Termine gut vorstellen.
Kunhilde von Marsoner: Man könnte auch Stammtische machen.
Vinschgerwind: Ein anderes Thema: Die Kraftwerke in Schlandraun gehen ans Netz. Werden die Schlanderser Bürger:innen, wenn es nach euch geht, in den Genuss von verbilligten Strom kommen?
Karin Meister: Das ist landesweit ein Thema. Ich sehe nicht ein, dass wir in Südtirol den teuersten Strom Italiens haben. Alles, was die Gemeinde tun kann und was die Rahmenbedingungen hergeben, soll an den Bürger weitergegeben werden. Ob das der Strompreis sein kann oder andere Vergünstigungen soll rechtlich überprüft werden.
Christine Kaaserer: Die gesetzlichen Rahmenbedingungen geben es nicht her, dass der Strom verbilligt an die Bürger weitergegeben werden kann. Aber: Die Gemeinde generiert mit der Stromerzeugung und den Stromverkauf Einnahmen, die wiederum indirekt den Bürgern zugute kommen.
Kunhilde von Marsoner: Da muss man schon ehrlich sein. Verbilligten Strom können nur historische Genossenschaften weitergeben. Wir können das nicht tun. Schlanders war immer geschützter Markt, den es jetzt nicht mehr gibt. Auf der anderen Seite hatte Schlanders immer niedrige Gebühren beim Kindergarten, bei der Mensa, bei den Müllgebühren usw. Die wurden kürzlich etwas erhöht. Vielleicht lässt sich dort etwas machen. Bei den Beiträgen für die Vereine ist einiges möglich. Projekte wie der Bau der Wohnstraße in der Grüblsstraße sollen endlich umgesetzt werden, das finde ich sehr wichtig. Die Baukommission kann Private bei der Genehmigung von Photovoltaikanlagen unterstützen.
Christine Kaaserer: Mich freut es volle, dass morgen (26. März 20252 Anm. d. Red.) das 7. Werk in Betrieb geht. Man darf nicht vergessen, dass das Bemühen um die Kraftwerke über zehn Jahre gegangen ist. Man hat schon damals die Zukunftsfähigkeit der Werke gesehen. Und die aktuelle Produktion ist sehr erfreulich. Wir sind gegenüber den Berechnungen weit drüber.
Karin Meister: Mir ist wichtig, dass in Schlandraun alles wieder renaturiert wird. Auch ist aufzupassen beim Projekt, das auf der Schnalser Grenze geplant ist.
Vinschgerwind: Frau Meister, wer von den Ihnen gegenüber sitzenden Damen wird Bürgermeisterin und wie viele Sitze erhofft sich die Süd-Tiroler Freiheit im Schlanderser Gemeinderat?
Karin Meister: Ihre Zeitung hat ja schon im Dezember geschrieben, dass eine von den beiden Bürgermeisterin wird. Ich habe mich trotzdem getraut, als BM-Kanidatin anzutreten. Bürgermeisterin wird jene, die die Leute wählen: die Kuni, die Christine oder ich. Ich rechne mir eine 33,3 %ige Chance aus. Mein Wunsch ist, dass wir unsere Kräfte, wie landesweit, auch in der Gemeinde Schlanders wesentlich erhöhen können. Mit einer Verdopplung wären Gespräche und Verhandlungen in der Gemeinde einfacher.
Vinschgerwind: Frau von Marsoner und Frau Kaaserer - Ihr Wunsch für die SVP?
Kunhilde von Marsoner: Der Wunsch ist, die derzeitige Anzahl zu erhöhen, also mehr als 12 Sitze. Wir haben 27 Leute auf der Liste, wir sind breit aufgestellt, was Personen und Ideen betrifft. Wir sind sehr gut wählbar.
Christine Kaaserer: Meine Worte. Wir sind sehr breit aufgestellt. Ich habe eine große Freude mit den 27 Personen, die sich für die Wahl zur Verfügung stellen. Unsere Liste repräsentiert das Dorf Schlanders und die Fraktionen. Mein Wunsch wäre es auch, die Anzahl der SVP-Gemeindräte erhöhen zu können.
Moderation: Erwin Bernhart