Junge Generation begrüßt Entscheidung zur Anerkennung von Fachhochschulabschlüssen: „Ein bedeutender Schritt für Südtirol“

Foto© JG: Anna Künig & Philipp Achammer Foto© JG: Anna Künig & Philipp Achammer

Die Junge Generation in der Südtiroler Volkspartei zeigt sich erfreut über die erstmalige Anerkennung von Fachhochabschlüssen in den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Soziale Arbeit und Ingenieurwesen, die im Rahmen der jüngsten Verhandlungsrunde der Expertenkommission Italien-Österreich beschlossen wurde.

Für die Vorsitzende der Jungen Generation, Anna Künig, handelt es sich hierbei um „einen wichtigen Meilenstein, der die Situation vieler junger Südtirolerinnen und Südtiroler verbessert.“ Jedes Jahr würden sich zahlreiche junge Südtirolerinnen und Südtiroler für eine Ausbildung an einer Fachhochschule in Österreich entscheiden. Die fehlende Anerkennung ihrer Abschlüsse in Südtirol habe jedoch oft ein erhebliches Hindernis dargestellt, das sie davon abhielt, nach ihrem Abschluss in ihre Heimat zurückzukehren.

„Auslandserfahrungen eröffnen die Möglichkeit, neue Perspektiven zu gewinnen und wertvolle Kompetenzen zu erwerben“, betont Künig. „Gerade in Zeiten, in denen der Begriff „brain drain“ allgegenwärtig ist, sind Entscheidungen wie diese umso bedeutender. Sie bieten jungen Menschen die Chance, ihre Kompetenzen nach ihrem Studium in Südtirol einzubringen und hier eine Karriere zu gestalten ohne das Hindernis, dass ihre Abschlüsse nicht anerkannt werden.“ 

Auch Bildungslandesrat Philipp Achammer begrüßt den Beschluss und hebt dessen Bedeutung für Studierende hervor: „Die Anerkennung dieser Fachhochabschlüsse erleichtert jungen Menschen den Zugang zum Südtiroler Arbeitsmarkt und stärkt zugleich die grenzüberschreitende Bildungszusammenarbeit zwischen Südtirol und Österreich. Es ist ein wichtiges Signal an alle Studierenden, die sich für einen internationalen Bildungsweg entscheiden.“

„Wir sind stolz auf das was bisher erreicht wurde“, betont Anna Künig abschließend, „hoffen wir, dass dieser Prozess kontinuierlich fortgeführt wird, damit künftig noch mehr Absolventinnen und Absolventen nach Südtirol zurückkehren können.“ 

Bozen, 26.03.2025

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