Reduzierung der Arbeitszeit gefährdet Wohlfahrt

SWREA- Präsident Sandro Pellegrini: „investieren, um Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter:innen zu stärken“

 

Bozen, 2. April 2025 – Als einen falschen Ansatz bezeichnen alle Südtiroler Wirtschaftsverbände, die im SWREA zusammengeschlossen sind, die Bereitschaft der Landesregierung über eine Reduzierung der Arbeitszeit der Mitarbeiter:innen in der öffentlichen Verwaltung im Dreijahreszeitraum 2025/2027 zu reden. Dies soll im neuen bereichsübergreifenden Vertrag für die Landesangestellten verankert werden.

„In einer Zeit, in der der demografische Wandel in allen Bereichen immer stärker zu spüren ist – in 10 Jahren müssen wir mit 30% weniger Personal auskommen – ist eine Arbeitszeitverkürzung der falsche Weg. Dadurch ist die Qualität unserer strategischen Dienste in Gefahr und infolgedessen die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes und unserer Unternehmen. Nur wenn es uns gelingt, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, werden wir aber unseren Wohlstand und die Wohlfahrt, also unsere Sozialleistungen, sichern können“, betont der Präsident des Südtiroler Wirtschaftsrings – Economia Alto Adige, Sandro Pellegrini.

„Uns muss bewusst sein, dass wir in zehn Jahren mit 30% weniger verfügbaren Arbeitskräften eine ähnliche Wirtschaftsleistung schaffen müssen, um die Wohlfahrt zu erhalten. Das gilt auch für die öffentliche Verwaltung: mit 30% weniger Personal ist die gleiche Verwaltungsleistung zu schaffen – kürzere Arbeitszeiten würden hier weitere Probleme schaffen. Um attraktive Arbeitsplätze zu bieten, gilt es vielmehr, die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter:innen zu stärken, indem in Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, in Flexibilität sowie in steuerliche Entlastungen von freiwilligen Zusatzleistungen, wie z.B. Überstunden, investiert wird“, so Pellegrini  abschließend.

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