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Dienstag, 10 Oktober 2023 08:21

Es brennt in den Schulen

Es brennt lichterloh an vielen Stellen in der Schule. Das ist spätestens seit der Petition von über 1100 Lehrpersonen und den Rückmeldungen in der Presse bekannt. Die von Alex Ploner im Landtag geforderte Anhörung untermauerte kürzlich viele Befürchtungen. Wir haben in der Bildungswelt größere Probleme, als die Bildungspolitik zugeben will. Das System ist und arbeitet am Limit. Das Protokoll der gestrigen Anhörung sollte dem neuen Landtag, der am 22. Oktober gewählt wird, Auftrag und Verpflichtung sein.

Dienstag, 10 Oktober 2023 08:20

Stoanmonn afn Lootscher

Laatsch - Deis Stoanmandl afn Lootscher isch s‘ greascht fa Südtirol“. Das sagt Wolfgang Schöpf aus Laatsch.“ Er hat den großen Steinkegel auf 2400 Metern nahe dem „Lootscher Albl“ an einem einzigen Tag aufgebaut, unterstützt von Kollegen. Die Steine suchte er in mühevoller Arbeit in der Umgebung zusammen und schichtet sie auf. Als der Kegel höher wurde, behalf er sich mit der Leiter, die ihm Kurt Hörmann aus Laatsch gebracht hatte. Schöpf schätzt die Höhe des Steinkegels auf zirka fünf Metern. Der Grundriss hat einen Durchmesser von zirka 2,5 Metern.
Ob es sich wirklich um das größte „Stoanmandl“ in Südtirol handelt, darum könnten sich die Höhenprüfer für das Guinnessbuch der Rekorde kümmern, die auch die von Reinhold Messners bestiegenen Gipfel nachgemessen haben. Und es stellt sich auch die Frage: „Isch deis iatz a Stoanmandl odr a Stoanweibele?“ (mds)

Dienstag, 10 Oktober 2023 15:02

Weltenbummlerin fühlt sich angekommen

Michaela Schölzhorn, genannt Michi, war viel unterwegs. Sie verbrachte in ihren Jugendjahren die Sommermonate auf verschiedenen Almen. Sie studierte im Landeskonservatorium in Innsbruck, sie verbrachte mit ihrer Professorin sechs Sommer in Peru, unterrichtet Musik, ist Liedermacherin, Hausfrau und Mutter

von Christine Weithaler

Michaela wurde in Sterzing geboren und hat durch ihre Mutter Vinschger Wurzeln. Gerne denkt sie an ihre Kindheit im damaligen dreihundert Seelental Ratschings zurück. Sie und ihre zwei Geschwister spielten viel draußen, oft bis es dunkel war. Ihr Vater unterrichtete in verschieden Orten an der Musikschule Steirische Harmonika, auch in Naturns. Mehrere Jahre übernahm die Familie in den Sommermonaten eine Alm. Dort wurde viel musiziert. Ihre Schwester spielte Hackbrett, der Vater Ziehharmonika. Er war es, der ihr das Gitarre spielen beibrachte. Immer wieder standen sie mit Volksmusikgruppen bei verschiedenen Veranstaltungen auf der Bühne. Die junge Künstlerin fühlt sich stark mit dieser „echten“ Volksmusik, wie sie sie nennt, verbunden. Nach dem Abschluss der Mittelschule im Herz Jesu Institut Mühlbach wollte sie etwas mit Musik machen. Sie besuchte das Musikgymnasium und das Landeskonservatorium in Innsbruck. Aus beruflichen Gründen zog die Familie im Jahre 2000 nach Schloss Dornsberg bei Naturns. Nach zwei Jahren kauften sie ein Haus in Morter. In der Zwischenzeit übernahm ihre Mutter mit familiärer Unterstützung den Schlosswirt in Juval. Michi studierte, unterrichtete Gitarre, und an den Wochenenden half sie im Gastbetrieb mit, der ihr auch als Musikerin eine Bühne bot. Das absolute Highlight ihrer Studienzeit war, mit ihrer Professorin Erika Santek Pircher, sechs Sommer mit anderen Studenten in Peru zu verbringen. Dort unterrichteten sie gemeinsam drei bis vier Wochen an einer Schule der bildenden Künste in Puno am Titicacasee und gaben dort einige Konzerte. Die restliche Sommerzeit erkundete Michi, manchmal zu zweit oder auch zu viert, mit Rucksack und Gitarre das Land. Diese Zeit war für sie als Musikerin sehr wertvoll „Das war der Hammer“, sagt sie.
Zum 30sten Geburtstag bekam sie von ihren Eltern ein Didgeridoo geschenkt. Dieses kaufte sie bei Markus Gasser, der seine Instrumente alle selbst baut. Sie verstanden sich auf Anhieb als Freunde und als Musiker. Gemeinsam experimentieren sie mit Gitarre, Digeridoo, und mit Michaelas Texten. Es fehlte ein Rhythmusinstrument. So kamen perkussive Instrumente und ein drittes Bandmitglied dazu. Diese wechselten mehrmals, bis Amin Aarab 2018 zu ihnen stieß. Mit ihm wurde die Gruppe „ZeitLous“, die seit 2011 bestand, komplett. Voriges Jahr traf Michi zufällig den Künstler und Fotograf Simon Rainer, einen Altbekannten aus Ratschings, der mittlerweile in Laas wohnt.
Anfangs wollten sie nur ein neues Band-Foto machen. Aus dieser Idee wurde ein Video zum Song „Kennsch du den?“, der in drei Monaten mit viel Herzblut und Höchstleistung aller Beteiligten gedreht wurde. In einer multimedialen Show mit anschließendem Konzert war es vergangenen Sommer dreimal in Südtirol zu sehen. Die junge Musikerin meisterte letztes Jahr den Spagat zwischen dem Unterrichten als Gitarrenlehrerin, der Konzerttour, mehreren Medienterminen, Haushalt und Familie. Michi hat sich in Morter mit ihrem Lebensgefährten und ihren zwei Töchtern ein Zuhause geschaffen. Sie fühlt sich angekommen, in ihrer Familie und in ihrer Musik. Momentan blickt sie mit Stolz auf das Erlebte zurück, wünscht sich wieder mehr Zeit zum Liederschreiben und vertraut darauf, dass diese kommen wird. Hat sie neue Ideen im Kopf, bespricht sie diese mit ihrem Umfeld. Ihr Bruder bestärkt sie immer wieder, ist ihr erster Fan und Zugpferd seit Anbeginn ihrer Zeit als Liedermacherin. Sie pflanzt mit der ausgesprochenen Vorstellung einen Samen. Mit Hilfe der anderen kann die Pflanze, das Projekt wachsen. Michi bleibt in der Umsetzung ihrer Ideen total frei, sie spricht aus, was ihr wichtig ist, und öffnet sich flexibel weiteren Möglichkeiten. Für sie ist es wichtig, den Mitwirkenden ebenfalls diesen Freiraum zu geben, so kann Schritt für Schritt Schönes entstehen. Die Beziehung zu ihrem Partner wuchs auch auf diese Weise. Sie hatten gemeinsam den Kindergarten besucht, trafen sich später wieder und waren oft und viel als Freunde unterwegs. Michi war im Sommer 2009 wieder auf den Weg nach Peru, und beim Abschied war für beide klar, sie sagen nicht Lebewohl. Aus der Weltenbummlerin wurde eine bodenständige Hausfrau und Mutter, Liedermacherin mit vielen Flausen im Kopf, die ihre Gefühle und Gedanken lebt.

Dienstag, 10 Oktober 2023 08:18

WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO

pr-info JUVI

In Zeiten wie diesen trifft Juvi - Jugendtheater Vinschgau voll den Puls der Zeit, wenn es an den Schulen im Vinschgau und auch dreimal im Kulturhaus Karl Schönherr Schlanders „Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ auf die Bühne bringt. Beruhend auf einem Interview, das zwei Journalisten mit Christiane F. führten, entstanden in den 80ern das Buch und der Film zur Lebensgeschichte der Jugendlichen und ihrer Clique, die in Berlin im Gebiet des Bahnhofs Zoo angesiedelt war. Das Theater, das daraus entstand, spiegelt das Leben von Christiane und ihren Freunden, schildert den Alltagskrieg um Drogen, Freundschaft und Zusammenhalt. Nadja Schwienbacher hat daraus einige Bilder herausgenommen und inszeniert diese nun auch auf der Bühne, gekoppelt mit den Schulbühnen. „Nachdem die Thematik in Südtirol wieder sehr aktuell ist, zeigt sich, dass dieser Klassiker geeignet ist, die Diskussion unter den Jugendlichen wieder zu entfachen.“, erklärt die Obfrau von Juvi. Auch um den Bildungsauftrag eines Jugendvereins gerecht zu werden, habe man sich für dieses Stück entschieden und zusammen mit Young +Direct ein kleines Projekt mit hoffentlich großer Wirkung auf die Beine gestellt. Toi, toi, toi allen Beteiligten!

Dienstag, 10 Oktober 2023 08:16

Die Lachmuskeln werden trainiert

HEIMATBÜHNE TAUFERS I. M.

Mit der schwungvollen Inszenierung der Komödie „Da ist was los im Wellnesshof“ gelingt es den Schauspielerinnen und Schauspielern der Heimatbühne Taufers derzeit hervorragend, die Lachmuskeln der Besucherinnen und Besucher zu trainiert. Bereits die Premiere am 7. Oktober wurde mit viel Szenen Applaus bedacht. Es macht großen Spaß, dem lustigen und turbulenten Treiben auf der Bühne zuzuschauen. Die Akteure waren von Regisseur Davide Brighenti bestens vorbereitet worden und überzeugten mit Können und Spielwitz. Beeindruckend ist auch das Bühnenbild.
Der Inhalt des Stückes, geschrieben von Andreas Heck, dreht sich um die Bewohner des insolventen Hofes, denen ein Immobilienspekulant im Nacken sitzt. Mit einem Wellness-programm soll der Hof gerettet werden. (mds)

 

 

Weitere Aufführungen:
Samstag, 14. 10. - 20.00 Uhr
Sonntag, 15.10. - 17.00 Uhr
Mittwoch, 18.10. - 20.00 Uhr
Samstag, 21.10. - 20.00 Uhr
Platzreservierung bei Astrid
Tel. +39 344 476 36 43
(ab 15.00 Uhr)

Dienstag, 10 Oktober 2023 08:15

Herbstliches Markttreiben

Glurns/Schluderns - Zwei Märkte belebten am Samstag, den 30. September 2023 die mittelalterliche Stadt Glurns und das Dorf Schluderns und bildeten den Auftakt zur herbstlichen Marktsaison. Der „Bunte Herbstmarkt“ in Glurns ist der dritte Laubenmarkt im Jahreskreis nach dem „Garten und Blumenmarkt“ im Mai und dem „Palabiramarkt“ anfangs September, organisiert von den Verantwortlichen von „Glurns Marketing“. Zahlreiche Händlerinnen und Händler boten an ihren Marktständen eine kleine und feine Palette an kunsthandwerklichen Produkten und regionalen Spezialitäten an. Zu kaufen gab es Gefilztes, Gehäkeltes, Geschnitztes, Kulinarisches aus Höfen wie Speck, Würste, Eier, Käse, Almbutter, Obst, Gemüse und einiges mehr. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher, darunter viele Touristen füllten die Laubengasse. Etwas weniger Andrang herrschte bei „Rosenkranzmarkt“ in Schluderns. Und so mancher Händler rümpfte die Nase. Geschuldet war der geringere Zulauf nicht zuletzt der Tatsache, dass sich viele Einheimische bei der Obsternte befanden. Doch nichtsdestotrotz, die Stimmung unter den Marktbesucherinnen und Besuchern war gut. Sie flanierten an den Marktständen vorbei, genossen den Plausch an den Essensständen und diskutierten - oft recht hitzig - mit den wahlwerbenden SVP-Politikerinnen und Politikern, die sich unter die Leute gemischt hatten. Großer Andrang herrscht auf der oberen Brücke beim Standl der Freiwilligen Feuerwehr, wo den Marktbesucher:innen eine Wurst serviert wurde. (mds)

Dienstag, 10 Oktober 2023 16:01

Oase der Ruhe

Schlanders - Seit einem Jahr wird geplant und beraten. Nach zwei Bürgerversammlungen am 9. September 2022 und am 27. Februar 2023 und einer intensiven Diskussion in fünf Arbeitsgruppen soll es nun in die Umsetzungsphase gehen. Entstehen soll eine Ruheoase im Zentrum von Schlanders.

von Heinrich Zoderer

Kurt Kußtatscher von Trifolium, einem Büro für Natur und Landschaft, präsentierte am 27. September bei einer Bürgerversammlung die erarbeiteten Konzepte und die Ergebnisse der bisherigen Bürgerversammlungen und der Arbeitsgruppen. Der Kapuzinergarten soll zu einem Wohlfühlort für Mensch und Natur werden. Geplant ist ein Ruhebereich um den Friedhof, ein Hochstamm Obstgarten in einer artenreichen und begehbaren Wiese, ein Gemeinschaftsgarten, ein kleiner Acker und eine Freifläche bzw. Liegewiese mit einigen Laubbäumen. Sitzbänke sollen zum Verweilen und Meditieren einladen. Der Streuobstgarten soll auch für Vögel, Insekten und Wildbienen ein Zuhause werden. Die barocke Grotte ist zu sanieren und soll auch für pädagogische Zwecke zur Verfügung gestellt werden. Mit dem Denkmalamt müssen die Sanierung der Umfassungsmauer und der Grotte abgeklärt werden. Das alte Waalsystem soll revitalisiert werden, auch die alte Wetterstation soll reaktiviert werden. Hecken und Sträucher sollen gepflanzt und Steinhaufen angelegt werden. Eine große Herausforderung stellt der Gemeinschaftsgarten dar. Wie das geregelt und organisiert wird, ist noch abzuklären. Der Gemeinschaftsgarten könnte auch zu einem Permakulturzentrum werden, so eine Idee aus den Arbeitsgruppen. In einem kleinen Acker könnten Getreide bzw. Kartoffeln angebaut werden. Geplant ist, dass sowohl einzelne Bürger als auch Vereine, die Schulen und Kindergärten im Klostergarten mitwirken sollen. Klar ist aber auch, dass die Gemeinde der Eigentümer, die Salesianer die Bewohner und die Bürger:innen die Nutznießer sind. Die Gemeinde muss die notwendigen Investitionen durchführen, eine Person vom Gemeindeausschuss als Ansprechpartner ernennen und längerfristig eine Person für die Abwicklung der ganzen Arbeiten anstellen. Außerdem soll ein Führungsgremium die allgemeine Verwaltung des Klostergartens übernehmen bzw. ein eigener Verein gegründet werden, um im Auftrag der Gemeinde den Garten zu führen und zu verwalten. In einer eigenen Gartenordnung muss abgeklärt werden, welche Aktivitäten erlaubt sind und wie die Öffnungszeiten geregelt werden. Abklären muss auch die Gemeindeverwaltung, ob der Pachtvertrag noch ein Jahr weiter läuft und erst dann mit den Umsetzungsarbeiten begonnen wird oder ob man schon früher damit beginnt. Jedenfalls gab es bei der Bürgerversammlung keine grundsätzliche Kritik, sondern nur zustimmende Wortmeldungen für das geplante Vorhaben.

Dienstag, 10 Oktober 2023 08:13

„Der Spinner aus Partschins“

Buchvorstellung, Action Bound für Schulklassen und Buchausstellung im Schreibmaschinenmuseum: In „Der Spinner aus Partschins“ schildert Cornelius Scherg Mitterhofers Bestreben, mit seiner Erfindung Teil eines gesellschaftlichen Umbruchs zu sein. Am Donnerstag, 19. Oktober um 20 Uhr ist der Autor Gast im Schreibmaschinenmuseum und stellt seinen historischen Roman vor. Am Vormittag des 19. Oktober geht es mit dem digitalen Quiz „Actionbound“, das in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Bibliothek Partschins entstanden ist, los.

Dienstag, 10 Oktober 2023 08:10

Leserbriefe Ausgabe 20bis-23

„Fürstliche Gehälter bleiben königlich“
Ein Auskommen mit dem Einkommen fordert die freiheitliche Landesparteiobfrau Sabine Zoderer für die Bediensteten in der Sanität, der Schule und den öffentlichen Verwaltungen statt einer Gehaltserhöhung für die Spitzenbeamten.
„Anstatt fürstliche Gehälter der Führungskräfte zu vergolden, muss mit den Gehältern der Normalbediensteten wieder ein Auskommen sein“, hält die freiheitliche Landesparteiobfrau Sabine Zoderer in einer Aussendung einleitend fest. „Die Gehaltserhöhung des Generalsekretärs um 9 Prozent und die Gehaltserhöhung des Generaldirektors um 17 Prozent mag zwar geringer ausgefallen sein, als ursprünglich verlautbart wurde, aber nichtsdestotrotz handelt es sich nach wie vor um eine Erhöhung fürstliche Gehälter in Zeiten, in denen sich die einfachen Bürger schwer tun über die Runden zu kommen“, so Zoderer.
„Ein leistungsgerechtes Gehalt, das der Verantwortungsebene entspricht, steht außer Frage. Genauso sollte es außer Frage stehen, dass die Gehälter im öffentlichen Dienst einem annehmbaren Verhältnis entsprechen. Dabei ist in erster Linie bei den Pflegekräften im Sanitätsdienst anzusetzen, bei den Lehrkräften und den anderen vielen Mitarbeitern in der öffentlichen Verwaltung und den Betrieben. Ein Einkommen, welches das Auskommen in Südtirol garantiert und auch keinen Vergleich scheuen braucht, muss das Ziel sein“, so Sabine Zoderer abschließend.

Sabine Zoderer,
freiheitlichen Landesparteiobfrau

 

Der Abschied vom Sommer


... ist immer eine zwiespältige Geschichte. Zum einen tut es uns natürlich leid um die gewisse Leichtigkeit, welche die schönste Jahreszeit stets mit sich bringt.

Um die lauen Sommerabende mit ewig draußen sitzen, bei angenehmen Temperaturen. Um Urlaube in hoffentlich gemäßigten Zonen, was Hitze, Menschenmassen und Preise anlangt. Um unkompliziertes Styling, da die Abwesenheit von Kälte vieles relativiert.

Nun sind wir angelangt im Herbst, der uns gewissermaßen wieder zurück holt, auf den Boden der Tatsachen. Dinge werden nun angegangen, die wir dank einer gewissen „Sommer-Lethargie“ großzügig nach hinten verschoben haben.

Die ersten Strickjacken werden hervorgeholt. Für die einen wehmütig, für andere erfreulich. Gewisse Investitionen, welche eine neue Jahreszeit meist mit sich bringt, rücken nun in greifbare Nähe.

Egal, ob es sich dabei um neue Vorhänge, einen Wintermantel oder größere Anschaffungen handelt. Das Hauptaugenmerk sollte mehr denn je, sich auf Qualitätsware setzen. Denn ein billiger Kauf ist bekanntermaßen ein teurer Kauf, da er kurzfristig ersetzt werden muss. Und wer kann sich dies noch leisten in finanziell eher angespannten Zeiten ?

Claudia Leoni-Pinggera
Latsch

 

Citybus in Tschars

Mit 5. September ging in der Gemeinde Kastelbell-Tschars ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Der Citybus fährt nun regelmäßig auf der Hin- und Rückfahrt von Latsch nach Staben durch Tschars mit neuen Haltestellen. Altmandatar Robert Kaserer griff eine Zeitungsmeldung für neue Vorschläge an das Amt für Personennahverkehr auf und verfasste mit dem KVW Vorsitzenden und Leiter des Seniorenklubs Wilfried Telfser, sowie mit den Tscharser SVP Gemeinderäten ein Schreiben mit Änderungsvorschlägen für eine bessere Anbindung. SVP LR Alfreider reagierte positiv und die Gemeinde mit dem Referenten für Mobilität Manfred Prantl verfolgte das Anliegen und der Wunsch wurde mit den zuständigen Landesämtern umgesetzt. Nun fährt der Bus auf der Hin- und Rückfahrt von Latsch nach Staben immer durch das Dorf mit neuen Haltestellen und die Leute ersparen sich längere Fußwege und steile Zugänge. Besonders angenehm sind die neuen Haltestellen für die Bewohner der Siedlungen am Runstweg, Raslweg und im Dorfzentrum von Tschars. Dadurch sind Gemeindeämter, Arzt, Apotheke, Post u.a. nun mit dem öffentlichen Dienst im Sinne von mehr Umweltschutz ohne Benützung eines eigenen Fahrzeuges leicht erreichbar. Herzlichen Dank!“

Robert Kaserer; Tschars

Dienstag, 10 Oktober 2023 15:00

Impressionen Gianni Bodini

Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it


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AKTUELLE AUSGABE

  • Wer darf/kann BMin?

    Wer darf/kann BMin?

    Schlanders - In der Marktgemeinde Schlanders stehen bei den Gemeinderatswahlen im Mai die größten Änderungen im Vinschgau an. Schlanders bekommt in

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    Vinschgau/Burggrafenamt/Südtirol - Alpoma nennt sich der Zusammenschluss zwischen VIP, VOG und VOG Products. Am vergangenen 27. März erfolgte der „Start in

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BILDER

Impressionen 2025

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Jubiläumsjahr. 1525: Die Bauern waren unterdrückt und mussten so viele Steuern und Abgaben an die Regierenden (Adel & Kirche) zahlen. Das Leben wurde unerträglich und so brach der Bauernkrieg aus. 2025: Der SBB regiert das Land mit und manche Bauern holen sich mit Steuerbegünstigungen, Fördergelder und Subventionen das Geld zurück. Panta rhei: So dreht sich die Geschichte.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zuckbichl. Das Bild erweckt in mir eine sonderbare und unerklärliche Nostalgie.
Vielleicht weil die Fotografie nur das Vergangene festhalten kann?
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Am Schnatzhof. Es war einmal... vor dem Hof ein besonderer Gast gelandet. Er möchte in der warmen Stube einkehren, aber er war zu groß und zu dick und konnte nicht durchschlüpfen. In wenigen Tagen aber konnte er so viel abnehmen und wurde dünn wie eine (Mond)-Sichel und klopfte an die Tür. Doch wenn er so schnell zunehmen kann, wie er abnimmt, dachte der ...

Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Heydorf-Loretzhof IV. Jeden zweiten Donnerstag besuche ich die Redaktion des Vinschgerwind und gehe an diesem wunderschönen Juwel, mitten in Schlanders, vorbei. Ich kann immer wieder staunen über die schönen Proportionen, die eleganten Details, ohne „kosmetische Eingriffe“, die je nach Lichtverhältnissen anders wirken. Da muss ich zwangsläufig an die zu vielen Zerstörungen, die unser Land genehmigt, denken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Weltkulturerbe der UNESCO. Bald sollen auch die aus Schluderns stammenden Haflinger dazukommen. Die Waale auf der Malser Haide, die Transhumanz der Schafe in Schnals sind schon dabei. Aber die Liste kann unendlich verlängert werden: Die Stilfserjoch-Straße, das Scheibenschlagen, ....
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Die Nachtfotografie. Da ich immer weniger Schlaf brauche, bin ich öfters bei Dunkelheit unterwegs. So habe ich die Nachtfotografie entdeckt. Damit meine ich nicht nur den Himmel und seine leuchtenden Bewohner. Der schwarze Mantel der Nacht verdeckt vielen Unfug, lässt aber hier und dort einige schöne Sachen durchblicken...
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Ein Frühlingsgruß. Die nächste Vinschgerwind-Impression wird meine 500ste sein, und bis auf 1000 komme ich sicher nicht. Ich freue mich über die Rückmeldungen, weil mit einer Kleinigkeit kann ich andere überraschen und glückliche Augenblicke schenken. Vielleicht wäre es schön, die besten Impressionen in einem Katalog zu sammeln. Wenn der eine oder andere Gönner sich melden würde, könnte die Idee bis Weihnachten umgesetzt werden.
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Impressionen 2024

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Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
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Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
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Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
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Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
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Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
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Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
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Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
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Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

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Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
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Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
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Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
Ab und zu im Inneren des Berges wacht der „Wasserdrache“ wieder auf und spuckt Unruhe und Geröll ins Tal.
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Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
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Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
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Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
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Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
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Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
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Schattenspiele. Karthaus, im Hintergrund, ist schon im Schatten verhüllt. Katharinaberg wird auch gleich vom „schwarzen Drachen“ verschlungen... Was für ein herrliches Spektakel dieses Licht- und Schattenspiel.
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Schloss Juval. In Südtirol gibt es an die 300 Burgen und Schlösser. Gut zwei Dutzend davon befinden sich im Vinschgau. Von einigen sind nur Mauerreste geblieben, andere sind sehr gut erhalten und zum Teil dem Publikum zugänglich. Geschichte, Geschichten und Sagen wurden in den alten Gemäuern wie in einer Truhe, bis heute gut aufbewahrt.
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Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

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Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
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Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
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Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
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Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
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Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
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Impressionen 2023

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Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
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Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
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Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
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Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
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In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
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Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
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Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
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Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
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Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
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In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
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Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
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Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
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Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
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Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
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Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
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Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
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Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
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Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
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Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
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Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
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„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
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Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
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Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
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St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
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