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Der 11. Februar ist eine Gelegenheit, um über die weibliche Präsenz in der Wissenschaft nachzudenken und junge Frauen dazu anzuregen, ihren Weg in MINT-Disziplinen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) einzuschlagen

Der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft wird alljährlich am 11. Februar begangen. Dieser wurde 2015 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen eingeführt, um junge Mädchen zu ermutigen, sich für einen wissenschaftlichen Beruf zu entscheiden, aber ebenso um das Bewusstsein für die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern in den MINT-Disziplinen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) schärfen.

Denn bei der Wahl des Studiums und der beruflichen Laufbahn besteht noch immer ein deutliches geschlechterspezifisches Ungleichgewicht: Frauen und Mädchen sind in der Wissenschaft nach wie vor unterrepräsentiert. „Deshalb ist es von grundlegender Bedeutung, die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern bereits in den frühesten Phasen der Ausbildung zu beseitigen", betont Gleichstellungsrätin Michela Morandini anlässlich des Aktionstages.

In Südtirol zeigen die ASTAT-Daten aus dem Jahr 2023 eine höhere Universitätseinschreibequote von Frauen als von Männern. Bei der Wahl von MINT-Studiengängen fällt jedoch eine erhebliche Diskrepanz auf: Nur 10 Prozent der Studienanfängerinnen entscheiden sich für diese Fächer, demgegenüber sind es bei den Studienanfängern ein Drittel. Dieses Missverhältnis unterstreiche, so Morandini, „die dringende Notwendigkeit von Maßnahmen zur Schließung des Gender Gap in diesem Bereich, vor allem durch die Auseinandersetzung mit Geschlechterstereotypen, die die Bildungs- und Berufswahl beeinflussen“.

Wenn man die Nobelpreisträger und -trägerinnen seit 1901, dem Jahr der ersten Verleihung, betrachtet, dann gingen von den insgesamt 965 vergebenen Auszeichnungen lediglich 65 an Frauen – im wissenschaftlichen Bereich reduziert sich die Zahl der Preisträgerinnen gar auf 26, einschließlich der Nobelpreise für Wirtschaftswissenschaften. „Nichtsdestotrotz ist es unerlässlich, den bedeutenden Beitrag von Frauen zum wissenschaftlichen Fortschritt im Laufe der Geschichte anzuerkennen und darauf hinzuweisen, dass viele Frauen aufgrund sozialer und kultureller Einschränkungen ihr Potenzial vergeudet haben, was die geringe Zahl von Preisträgerinnen im Verhältnis zu deren Kollegen erklärt“, sagt Gleichstellungsrätin Morandini. 2023 erhielten Persönlichkeiten wie Anne L'Huillier (Physik), Katalin Karikò (Medizin) und Claudia Goldin (Wirtschaft) einen der prestigeträchtigen Nobelpreise in den wissenschaftlichen Disziplinen, was die wichtige Rolle der Frauen in der Wissenschaft hervorhebt, die wesentlich für den Fortschritt ist.

„Ein erster Schritt im Kampf gegen die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern besteht sicher darin, einige stark verwurzelte Vorurteile auszuräumen", meint Morandini. Es sei unabdingbar, „einen kulturellen Wandel zu fördern, der strukturelle Barrieren beseitigt und es Frauen und Mädchen ermöglicht, ihre Fähigkeiten auch in wissenschaftlichen Disziplinen frei zu entfalten“. Initiativen wie gezielte Bildungsprogramme, durch welche geschlechtsspezifische Stereotypen abgebaut und die Beteiligung von Frauen an MINT-Fächern gefördert werden, seien unerlässlich für das Gestalten einer Zukunft, in der sich die wissenschaftlichen Talente von Frauen ungehindert entwickeln können.

In diesem Sinne ist der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft ein Aufruf, sich für die Schaffung eines inklusiven und vielfältigen wissenschaftlichen Arbeitsumfelds einzusetzen. Nur durch konkrete Anstrengungen kann sichergestellt werden, dass Frauen und Mädchen die gleichen Chancen haben, zum wissenschaftlichen und technischen Fortschritt beizutragen wie Männer. „Entschlossenheit allein reicht nicht aus“, hebt Morandini hervor und ergänzt: „Es ist ebenso wichtig, günstige Bedingungen für Wissenschaftlerinnen zu schaffen, damit sie ihre Talente und Ambitionen voll zum Ausdruck bringen und entfalten können.“

GSR

 

Am gestrigen Mittwoch, 7. Februar traf sich die Spitze des Raiffeisenverbandes Südtirol erstmals mit der neuen Landesrätin für das Genossenschaftswesen Rosmarie Pamer. Obmann Herbert Von Leon sieht in der Weiterentwicklung des Genossenschaftswesens oberste Priorität. Landesrätin Rosmarie Pamer ist es ein Anliegen, das Genossenschaftswesen zu fördern: „Der Raiffeisenverband ist ein wichtiger Ansprechpartner, wenn Erfahrungswerte in neue Regelungen einfließen sollen.“

„Mit den Zuständigkeiten sozialer Zusammenhalt, Familie, Ehrenamt und Genossenschaftswesen blicke ich auf einen Aufgabenbereich, der in sich sehr schlüssig ist“, so Landesrätin Rosmarie Pamer beim gestrigen Treffen mit der Führungsspitze des Raiffeisenverbandes Südtirol. Allerdings sei die Aufgabe auch groß, weswegen es nun gelte, konkrete Maßnahmen im Sinne der zahlreichen Beschäftigten im Sozialen Sektor zu treffen.

Mit der Reform des Dritten Sektors wurde in Italien der Non-Profit-Bereich neu geregelt. Da für Vereine und Organisationen - insbesondere im sozialen Bereich - einige Neuerungen eingeführt wurden, kann die Form der Genossenschaft bzw. Sozialgenossenschaft vor allem für Vereine und Organisationen, welche kommerzielle Tätigkeiten ausüben und eine professionelle Struktur haben, interessant sein. „Wir haben in den vergangenen Monaten auf die Möglichkeiten aufmerksam gemacht, neue Dienstleistungen beispielsweise als Seniorengenossenschaften oder Bürgergenossenschaften zu gründen“, so Obmann Herbert Von Leon. „Vielfach gibt es nämlich Themen und Leistungen, die von der öffentlichen Hand nicht abgebildet werden.“

Im ersten Kennenlerngespräch kamen entsprechende Themen zur Sprache, vom Förderstau bei kleinen Genossenschaften, bis hin zu neuen Förderprogrammen „Horizon“, die von der EU zur Stärkung von Berggebieten und den ländlichen Raum in Grenzregionen aufgelegt wurden.

„Wir im Raiffeisenverband achten darauf, dass auch das schwächste Glied auf gesunden Beinen steht und Perspektiven erhält. Wir stehen unseren Mitgliedern zur Seite, wenn neue Gesetzesänderungen sie vor großen Herausforderungen stellen“, so Generaldirektor Robert Zampieri. „Dabei ist es unser Anspruch, unseren Mitgliedsgenossenschaften ein großes Entwicklungspotential zu bieten.“ Daher hat sich die Führungsspitze des Raiffeisenverbandes Südtirol auch mit der Landesrätin Rosmarie Pamer auf eine kontinuierliche Zusammenarbeit geeinigt.

Um umfassend zu informieren, lädt der Raiffeisenverband am Donnerstag, 22. Februar um 14.30 Uhr zur Veranstaltung „Was ist eine Genossenschaft / Sozialgenossenschaft und welche Vorteile bietet sie?“. Da mit der Reform des Dritten Sektors in Italien zahlreiche Neuerungen für Vereine und Organisationen insbesondere im sozialen Bereich eingeführt worden sind, zeigen Expert*innen in mehreren Kurzvorträgen auf, welche Vor- und auch Nachteile die Rechtsform einer Genossenschaft mit sich bringt. Kneipp Südtirol berichtet dabei von ihrem Weg zur Gründung einer Sozialgenossenschaft.

Mittwoch, 07 Februar 2024 14:21

Wolfsentnahmen: Warten auf Urteilsspruch

Das Verwaltungsgericht hat sich heute in der Sache mit den zwei Wolfsentnahmedekreten und der Rechtmäßigkeit der Einführung der Weideschutzgebiete befasst. Die Richter behalten sich das Urteil vor. 

In einer öffentlichen Verhandlung im Beisein zahlreicher Tierschützer und Tierschützerinnen sowie anderer Interessierten hat sich das Verwaltungsgerichtheute (7. Februar) mit den zwei Wolfsdekreten, die Landeshauptmann Arno Kompatscher im Herbst unterzeichnet hatte, befasst. Gleich zu Beginn wurde ein Einwand von Amts wegen erhoben: Da die Frist für die Entnahme der Wölfe in den Dekreten mit 60 Tagen festgesetzt worden war und diese aufgrund der richterlichen Aussetzung der Maßnahme verstrichen ist, wird die Erklärung der Unverfolgbarkeit der Rekurse in Betracht gezogen. Die Prozessparteien gaben ihre Stellungnahme ab, die Richter werden das Urteil zu einem späteren Zeitpunkt schriftlich hinterlegen.

Im Herbst 2023 hatte der Landeshauptmann nach eingehender Prüfung und Anhörung von Fachleuten die Entnahme von insgesamt vier Wölfen in den Pfunderer Bergen (9. September) und im Gemeindegebiet Kastelbell (15. September) angeordnet; per Präsidialverfügung und schließlich in kollegialer Besetzung hatte das Verwaltungsgericht beide Dekrete ausgesetzt. Sie waren heute Gegenstand der Verhandlung. Die Rekurse beinhalten auch die von den Rekurswerbern gestellte Frage nach der Verfassungsmäßigkeit und Übereinstimmung mit dem EU-Recht des Gesetzes, mit dem das Konzept der Weideschutzgebiete eingeführt wurde. Überprüft wird auch die Rechtmäßigkeit der entsprechenden Durchführungsverordnung sowie die Ausweisung der einzelnen Weideschutzgebiete. Die Schriftsätze waren bereits im Vorfeld hinterlegt worden, beide Parteien – die Anwaltschaft des Landes und die Vertretungen der Tierschutzorganisationen – legten kurz ihre Position dar. Die Richter haben sich das Urteil vorbehalten, es wird zu einem anderen Zeitpunkt schriftlich hinterlegt.

"Wir warten das Urteil ab und werden daraus unsere Schlüsse ziehen", sagt Land- und Forstwirtschaftslandesrat Luis Walcher. Parallel zum juridischen Iter wird er den politischen Austausch in Rom und in Brüssel intensivieren, um das Thema Großraubwild möglichst noch vor Beginn der Weidesaison erneut zum Thema zu machen. "In den vergangenen Monaten hat es in mehreren europäischen Regionen Probleme mit Großraubwild gegeben, weshalb vor allem auf europäischer Ebene ein Umdenken in Bezug auf den Schutzstatus von Wolf und Bär zu erkennen ist", sagt Walcher.

uli

Mittwoch, 07 Februar 2024 10:39

Stakeholder Forum Klima geht an die Arbeit

Auch die Interessensvertretungen arbeiten an der Umsetzung des Klimaplans Südtirol 2040 mit. Gestern Nachmittag (6. Februar) fand das Auftakttreffen des Stakeholder Forums Klima in Bozen statt.

75 Mitglieder aus den Bereichen Gewerkschaften, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft sind im Stakeholder Forum Klima vertreten. Sie haben sich gestern Nachmittag (6. Februar) erstmals im NOI Techpark in Bozen getroffen und die Arbeit aufgenommen.

"Das Stakeholder Forum Klima bringt Organisationen und Interessenvertretungen zusammen, die eine Rolle auf dem Weg zur Klimaneutralität spielen", erklärte Landeshauptmann Arno Kompatscher in seiner Begrüßung. Bereits bisher seien die verschiedenen Interessensgruppen von der Landesregierung angehört worden. "Das Novum an diesem Beteiligungsformat ist, dass sämtliche Sichtweisen an einen Tisch gebracht und diskutiert werden. Das eröffnet die Chance, gute und tragfähige Lösungen zu finden." Der große Wandel, vor dem man stehe, könne nur in einem Miteinander angegangen werden. "Wir müssen uns auf den Weg machen mit der Umsetzung des Klimaplans, das geht aber nur mit Ihnen", wandte sich der Landeshauptmann an die anwesenden Interessensvertreter.

Peter Brunner, Landesrat für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz, Energie, Raumentwicklung und Sport, ging auf die Bedeutung der aktiven Beteiligung der Interessensverbände ein: "Klimaschutz geht uns alle an. Hier müssen wir themenübergreifend arbeiten: zwischen den verschiedenen Verbänden und Organisationen, zwischen den Ressorts der Landesverwaltung", sagte Brunner. "Ich freue mich auf die konkreten Vorschläge, die das Stakeholder Forum Klima erarbeiten wird und wo es darum gehen wird, den größtmöglichen Konsens zu finden."

Arbeit in fünf Fachgruppen

Aufgabe des Stakeholder Forums Klima ist es, sich mit den Maßnahmen des Klimaplans Südtirol 2040 auseinanderzusetzen, verschiedene Positionen und Interessen zu sammeln und Empfehlungen für die weitere Strategie abzugeben. Die Arbeiten finden in fünf Fachgruppen statt: Diese werden sich mit den Themenbereichen Mobilität, Wohnen, Energie, Konsum und Produktion, Ernährung und Landnutzung sowie mit den Querschnittsthemen Kommunikation und Bewusstseinsbildung und Soziale Gerechtigkeit befassen. Die Ergebnisse der Arbeiten der Fachgruppen werden wie auch jene vom Klimabürgerrat im Herbst diesen Jahres der Landesregierung vorgestellt.

Begleitet wird das Stakeholder Forum Klima von einem wissenschaftlichen Fachbeirat. Koordinator Marc Zebisch, Leiter des Zentrums für Klimawandel und Transformation an der Eurac, unterstrich: "Im Fachbeirat sitzen Wissenschaftler aus ganz Südtirol, die dem Stakeholder Forum über den gesamten Beteiligungsprozess umfassende und fundierte Informationen zur Verfügung stellen und beratend zur Seite stehen. Denn ohne gesicherte Grundinformation ist keine erfolgreiche Partizipation möglich." Zebisch gab auch einen Einblick in die Fakten rund um den Klimawandel global und in Südtirol: "Wir sind mitten im Klimawandel, aktuell stehen wir bei 1,1 Grad Erwärmung", erklärte Zebisch. "Fakt ist, dass wir den Wandel nicht aufhalten, ihn aber noch begrenzen können und das ist unsere Pflicht."

Klimaneutralität bis 2040

An die Zielsetzung des Klimaplans Südtirol 2040 erinnerte Gottfried Tappeiner von der Fakultät für Volkswirtschaft und Statistik der Universität Innsbruck: "Südtirol bis zum Jahr 2040 klimaneutral zu machen, darauf zielt der Klimaplan ab. Das Zwischenziel sind minus 55 Prozent bis zum Jahr 2030." Dieser Wandel sei mithilfe der erneuerbaren Energien und der Wirtschaft schaffbar. Die Priorität müssten die Umwandlungstechnologien sein.

Bevor die Arbeitsgruppen gestern ihre Arbeit aufnahmen, gab es für die Mitglieder des Stakeholder Forums Klima Inputs von fünf Fachpersonen: Marco Baratieri von der Fakultät für Ingenieurswesen der Freien Universität Bozen führte in das Thema Energie ein, Elisabeth Gsottbauer von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Freien Universität Bozen in das Thema "Konsum und Produktion". Georg Niedrist vom Institut für Alpine Umwelt an der Eurac sprach über "Ernährung und Landnutzung", Alexandra Troi vom Institut für Erneuerbare Energie an der Eurac über das Wohnen und Harald Reiterer, Leiter der Green Mobility Südtirol der Sta, ging schließlich auf die Herausforderungen im Bereich Mobilität ein.

Auf das Auftakttreffen werden in den nächsten Monaten weitere vier Arbeitstreffen des Stakeholder Forums Klima in Bozen folgen. Im Mai ist ein Austausch mit den Mitgliedern des Klimabürgerrats geplant.

Alle Informationen zum Beteiligungsprozess zur Umsetzung des Klimaplans Südtirol 2040 finden sich auf dem Webportal Klimaland.bz.

mpi

Eisflächen, die nicht zum Betreten freigegeben sind, bergen Gefahren und können lebensgefährlich sein. Die Agentur für Bevölkerungsschutz mahnt zur Vorsicht.

Die ansteigenden Temperaturen dieser Tage sorgen dafür, dass die Tragfähigkeit von Eisflächen beeinflusst wird. Deshalb ist besondere Vorsicht beim Betreten von Eisflächen geboten. "Eisflächen auf natürlichen Gewässern sollten grundsätzlich gemieden werden", betont der Direktor des Landesamtes für öffentliches Wassergut in der Agentur für Bevölkerungsschutz Michael Gamper. Das Landesamt für öffentliches Wassergut verwaltet und schützt das Wassergut des Landes, das derzeit rund 5500 Hektar umfasst.

Eisflächen, die nicht zum Betreten freigegeben sind, bergen Gefahren und können lebensgefährlich sein, appelliert der Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz Klaus Unterweger an die Eigenverantwortung: "Wer über oder auf das Eis gehen oder darauf Wintersport betreiben möchte, sollte sich gut bei Ortskundigen informieren und auf eventuelle Warnungen der örtlichen Behörden sowie auf Hinweis- und Verbotsschilder achten, die an einigen Gewässern angebracht sind. Im Zweifel sollte aber auf jeden Fall vom Betreten der Eisflächen abgesehen werden."

"Wer beobachtet, wie jemand auf einer Eisfläche einbricht, sollte sofort geschulte und professionelle Hilfe über die Landesnotrufzentrale rufen. Auf keinen Fall sollte man in einer solchen Situation selbst die Eisfläche betreten, um zu vermeiden, gegebenenfalls vom Retter zum Opfer zu werden", unterstreicht der Präsident der Wasserrettung Südtirol Patrik König.

"Auch die örtliche Feuerwehr sowie die speziell ausgebildeten Wasserretter der Bootsgruppen der Freiwilligen Feuerwehren werden bei einer Eis- und Wasserrettung mitalarmiert", ergänzt der Präsident des Landesverbandes der Freiwilligen Feuerwehren Wolfram Gapp: "Viele Eisflächen üben im Winter eine große Anziehungskraft aus, besonders auch auf Kinder. Gefahren, die auf der Eisfläche lauern, werden in diesem Moment nicht erkannt, und eine viel zu dünne Eisdecke wird unterschätzt. Daher ist es auch besonders wichtig, dass Eltern mit ihren Kindern über die Gefahren sprechen und sie vor dem Betreten der Eisflächen warnen."

Auch innerhalb der Berufsfeuerwehr gibt es zusätzlich zur normalen Ausbildung die Spezialisierung zur Wasserrettung, jeder Mitarbeiter, jede Mitarbeiterin der Berufsfeuerwehr kann diese Qualifikation der Wasserrettung erlangen, sei es vom Boden wie vom Hubschrauber aus. Immer jeweils vier dieser spezialisierten Wasserretter sind bei der Berufsfeuerwehr rund um die Uhr im Dienst. 60 Berufsfeuerwehrmänner verfügen derzeit über diese Spezialisierung, 30 davon auch hubschraubertauglich.

"Gefahren auf dem Eis": Video der Berufsfeuerwehr

Eine interne Arbeitsgruppe der Berufsfeuerwehr in der Agentur für Bevölkerungsschutz hat ein Video mit dem Titel "Gefahren auf dem Eis" erstellt, um auf die Gefahren auf dem Eis hinzuweisen; es enthält auch Tipps und Hinweise zur Rettung.

Mehr Hinweise für das Betreten von Eisflächen gibt’s online auf dem Portal Sicherheit und Zivilschutz.

mac

Dienstag, 06 Februar 2024 14:59

Wandern: Winterwanderung zur Melager Alm

Wandern am Fuße der Weißkugel

Im obersten Langtauferer Tal, zu Füßen der Weißkugel mit ihren Gletschern, liegt die Melager Alm.
Die Wanderung startet am Parkplatz in Melag, dem letzten Weiler in Langtaufers auf etwa 1.900 m Meereshöhe. Dann führt der Winterwanderweg durch die enge Gasse zwischen den Häusern auf den Weg über freies Gelände parallel zur Langlaufloipe taleinwärts. Von dort ist schon die Melager Alm - das Ziel - zu sehen.
Die leichte, familienfreundliche Wanderung bietet ein einmaliges Panorama mit schneebedeckten Hängen der mächtigen Dreitausender.

Der Winterwanderweg ist bestens markiert und unübersehbar. In ganz sanfter Steigung spaziert man taleinwärts bis zur Brücke des Karlinbaches. Von dort geht es in abschließender Steigung bis zur Alm. Im Talschluss ragen die verschneiten Gipfel rund um die Weißkugel auf, nach Norden und Süden flankieren eine ganze Reihe von weiteren Dreitausendern das Tal.
Die Melager Alm auf 1.970 m Meereshöhe empfängt die Besucher mit guter, traditioneller Küche.
Der 45 Minuten lange Rückweg erfolgt über die selbe Route. Als Alternative kann man diese Wanderung auch vom Weiler Kappl bei der ehemaligen Talstation des Maseben Lifts starten und dem Forstweg bis zur Melager Alm folgen.

 

Melager Alm

info@melageralm.it
+39 338 91 29 288 (WhatsApp)
Tischreservierung Mittags nicht möglich.
Reservierungsmöglichkeit am Abend für Gruppen ab 20 Personen möglich.

Dienstag, 06 Februar 2024 15:06

Vorsicht beim Betreten von Eisflächen

Eisflächen, die nicht zum Betreten freigegeben sind, bergen Gefahren und können lebensgefährlich sein. Die Agentur für Bevölkerungsschutz mahnt zur Vorsicht.

Die ansteigenden Temperaturen dieser Tage sorgen dafür, dass die Tragfähigkeit von Eisflächen beeinflusst wird. Deshalb ist besondere Vorsicht beim Betreten von Eisflächen geboten. "Eisflächen auf natürlichen Gewässern sollten grundsätzlich gemieden werden", betont der Direktor des Landesamtes für öffentliches Wassergut in der Agentur für Bevölkerungsschutz Michael Gamper. Das Landesamt für öffentliches Wassergut verwaltet und schützt das Wassergut des Landes, das derzeit rund 5500 Hektar umfasst.

Eisflächen, die nicht zum Betreten freigegeben sind, bergen Gefahren und können lebensgefährlich sein, appelliert der Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz Klaus Unterweger an die Eigenverantwortung: "Wer über oder auf das Eis gehen oder darauf Wintersport betreiben möchte, sollte sich gut bei Ortskundigen informieren und auf eventuelle Warnungen der örtlichen Behörden sowie auf Hinweis- und Verbotsschilder achten, die an einigen Gewässern angebracht sind. Im Zweifel sollte aber auf jeden Fall vom Betreten der Eisflächen abgesehen werden."

"Wer beobachtet, wie jemand auf einer Eisfläche einbricht, sollte sofort geschulte und professionelle Hilfe über die Landesnotrufzentrale rufen. Auf keinen Fall sollte man in einer solchen Situation selbst die Eisfläche betreten, um zu vermeiden, gegebenenfalls vom Retter zum Opfer zu werden", unterstreicht der Präsident der Wasserrettung Südtirol Patrik König.

"Auch die örtliche Feuerwehr sowie die speziell ausgebildeten Wasserretter der Bootsgruppen der Freiwilligen Feuerwehren werden bei einer Eis- und Wasserrettung mitalarmiert", ergänzt der Präsident des Landesverbandes der Freiwilligen Feuerwehren Wolfram Gapp: "Viele Eisflächen üben im Winter eine große Anziehungskraft aus, besonders auch auf Kinder. Gefahren, die auf der Eisfläche lauern, werden in diesem Moment nicht erkannt, und eine viel zu dünne Eisdecke wird unterschätzt. Daher ist es auch besonders wichtig, dass Eltern mit ihren Kindern über die Gefahren sprechen und sie vor dem Betreten der Eisflächen warnen."

Auch innerhalb der Berufsfeuerwehr gibt es zusätzlich zur normalen Ausbildung die Spezialisierung zur Wasserrettung, jeder Mitarbeiter, jede Mitarbeiterin der Berufsfeuerwehr kann diese Qualifikation der Wasserrettung erlangen, sei es vom Boden wie vom Hubschrauber aus. Immer jeweils vier dieser spezialisierten Wasserretter sind bei der Berufsfeuerwehr rund um die Uhr im Dienst. 60 Berufsfeuerwehrmänner verfügen derzeit über diese Spezialisierung, 30 davon auch hubschraubertauglich.

"Gefahren auf dem Eis": Video der Berufsfeuerwehr

Eine interne Arbeitsgruppe der Berufsfeuerwehr in der Agentur für Bevölkerungsschutz hat ein Video mit dem Titel "Gefahren auf dem Eis" erstellt, um auf die Gefahren auf dem Eis hinzuweisen; es enthält auch Tipps und Hinweise zur Rettung.

Mehr Hinweise für das Betreten von Eisflächen gibt’s online auf dem Portal Sicherheit und Zivilschutz.

mac

Dienstag, 06 Februar 2024 09:03

Wechsel

s2 erwin 2854Kommentar von Chefredakteur Erwin Bernhart - Der immer noch junge SVP-Parteiobmann Philipp Achammer hat angekündigt, für das Amt des Parteiobmannes nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Achammer hat nach der Niederlage der SVP bei den Landtagswahlen im Herbst 2023 mit seinem Rückzug so lange gewartet, bis die Landesregierung gewählt und mit seiner Beteiligung im Amt ist. Bei der Vollversammlung der SVP, der Termin steht noch nicht fest, soll also ein neuer Obmann-Obfrau gewählt werden. Achammer hat früh laut nachgedacht: Es könnte auch der LH Arno Parteiobmann machen. Eine Personalunion sei nicht falsch, sagt Achammer. Fasst man diese Aussage nicht als vergifteten Pfeil auf, dann wird man wohl auch im Vinschgau einen parteiinternen Wechsel wollen müssen. Denn die krachende Niederlage der Südtiroler Volkspartei bei den Landtagswahlen auf Landesebene war noch krachender im Vinschgau. Es stehen im Sommer EU-Wahlen und im kommenden Jahr Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen an.
Nun könnte man sagen, auf Gemeindebene hat Parteidenken an Stellenwert verloren. Eine kluge Bürgermeisterin oder ein kluger Bürgermeister mit ebenso klugen Gemeinderäten können eine Gemeinde tadellos verwalten - unabhängig von Parteizugehörigkeiten. Allerdings: Für die Landes-SVP wird es gefährlich, viel gefährlicher als bisher, wenn auf Gemeindeebene die Parteilogik völlig zerfallen würde. Den Zerfall aufzuhalten ist die bisherige SVP-Riege wohl kaum imstande. Also Wechsel.

Vinschgau-Schlanders - Bei der Bezirksversammlung des Bauernbundes hat der am 29 Jänner noch designierte neue Landesrat für Landwirtschaft Luis Walcher einen Satz rausgehauen, der aufhorchen und auf künftige Konfrontation schließen lässt. Der Wechsel in Politik und auf allen Bauernbundebenen wird so sichtbar.

von Erwin Bernhart

Dem neuen Landesrat für Landwirtschaft Luis Walcher dürften die Rösser durchgegangen sein, als er nach seinem kurzen und lauten Statement bei der BB-Bezirksversammlung am 29. Jänner im vollbesetzten Kulturhaus von Schlanders den Bäuerinnen und Bauern zufrief: „Wenn wir Bauern zusammenhalten, dann können die anderen lai kemmen.“ Der Spruch glich einer Kampfansage und zugleich einen Bruch bisheriger politischer Gepflogenheiten.
Denn der scheidende Landesrat Arnold Schuler, der vom neuen BB-Bezirksobmann Joachim Weiss zu einer eigentlich nicht vorgesehenen Rückblickrede in Schlanders zugelassen wurde, betont in seinen Abschiedsreden immer wieder, dass er immer die Auffassung vertreten habe, dass die Landwirtschaft in die Gesellschaft eingebettet zu sehen sei. Eine Art Gesellschaftsvertrag habe ihm vorgeschwebt, sagte er in Schlanders. Und das gerade auch im Hinblick auf die hitzig geführten Diskussionen um die Pflanzenschutzmittel. In der Verteidigungsphase sei damals von den Politikern weit und breit niemand zu sehen gewesen. Er sei nach wie vor davon überzeugt, dass die Qualität der landwirtschaftlichen Produkte auch etwas mit dem Anbau zu tun habe. Und dann sei die Stimmung irgendwann gekippt. Schuler meinte, dass im Obervinschgau „etwas zu machen sei“ und mahnte dort einen gemeinsamen Weg an. Auch erinnerte er an die Rahmenbedingungen in Sachen Wolf. Er habe den Weg vertreten, dass mögliche Abschüsse wenn überhaupt nur über eine entsprechende Dokumentation erreicht werden könnten. Wie diese auch bei Murmeltieren, Steinböcken und Kormoranen möglich seien. Der Bauernbund habe da nicht mitgespielt. Das vom Landtag mehrheitlich genehmigte Landesgesetz zum Wolfsschutz sei aufgrund der italienischen Justiz fraglich. Und überhaupt: Bei den Förderungen und Prämien sei in den vergangenen Jahren nicht nur mehr, sondern viel mehr Geld geflossen.

„Und jetzt Joachim bist du dran.“

Die Begrüßung und der Rückblick oblag dem scheidenden BB-Bezirksobmann Raimund Prugger. Prugger erhielt am Ende großen Applaus. Einen komprimierteren Jahresrückblick, wie ihn Raimung Prugger seit Jahren bringt, muss ihm erst einer einmal nachmachen. Für 2023: Futtermenge und - Qualität - gut. Preise für Zucht- und Nutztiere - gut. Der Milchpreis bei 70 Cent pro Kilo. Die Qualität von Almkäse und Butter ist bei den Wettbewerben in Galtür und in der Fürstenburg eindeutig belegt. Auf den 25 Milchalmen waren 2023 1386 Kühe und 370 Almfacken. 261 Geißen waren auf den drei Geißalmen. Über Leader 1 sei viel Geld geflossen und mittlerweile sei ein Drittel der Almen EU-zertifiziert.
Beim Obst habe es für Bioware eine Durststrecke gegeben, die integrierte Produktion habe sich gut verkauft. Beim Wein herrscht eine gute Stimmung, die sich auch im großen Interesse an den Pflanzrechten niederschlage. Beim Gemüse seien die Preise recht stabil geblieben. Die Euphorie beim Kirschenanbau sei gesunken. Prugger wörtlich: „Es ist eine schwache Perspektive, wenn man auf Ernteausfälle andernorts hoffen muss, um für die eigenen Produkte gute Preise erzielen zu können.“ Harte Zeiten für den Wald, aufgrund des Sturmtiefs Vaj, des Schneedruckes und des Borkenkäfers. Waren 2022 noch 600 Hektar im Vinschgau von Schäden betroffen, so seien 2023 300 Hektar hinzugekommen. Die Gemeinden Laas und Taufers seien am schwersten betroffen. Gute Erfolge haben man mit durch den Einsatz vom Präparat aus Bacillus thuringiensis erzielen können.

2023 sei ein gutes Honigjahr gewesen. 45 Millionen Euro habe man über die Marke Roter Hahn umsetzen können. Für das positive Gutachten für den Nationalparkplan bedankte sich Prugger ausdrücklich an den Marteller BM und Präsident des Führungsausschusses Georg Altstätter. Der Parkplan habe noch eine große Hürde - er müsse vom Ministerium genehmigt werden. Ad Wolf und Bär: Eine schleichende Auflösung der Almen sei nur sehr schwer rückgängig zu machen. Vinschgau Marketing sei wieder aktiv und bei Leader habe die neue Förderperiode begonnen. Sorgen bereite der Verkauf von geschlossenen Höfen. Und wer, formulierte es Prugger spitz, mache eigentlich den Bürokratieabbau.
In eigener Sache bedankte sich Prugger vor allem bei seiner Familie und bei seiner Frau. Dankesworte gingen auch an die Mitstreiter, an die Orts- und Bezirksbauernräte, an die Fürstenburg für Gastfreundschaft. Dann brandete der große Applaus auf.

Der neue BB-Bezirksobmann Joachim Weiss sagte, er wolle das Amt mit Demut antreten. Die Themen allerdings blieben: das Wassermanagement, das Großraubwild, das Tierwohl, die Energie, die Gentechnik, die Senioren, dann die EU-Wahlen im Sommer und die Gemeinderatswahlen im kommenden Jahr. Weiss erinnerte an die Bauernproteste in Deutschland. Es seien Proteste für mehr Anerkennung. Da sehe er Parallelen zu Südtirol. Denn wenn man bis Ende des Jahres nur spesendeckend gearbeitet habe und auch von der Politik, bei der Hofschlachtung etwa, das Leben schwer gemacht werde, dann sei das alles andere als eine Anerkennung. Aber er sehe mit Zuversicht in die Zukunft.

Absage an den Green Deal

Weil die EU-Wahlen im Juni bevorstehen, habt auch der BB-Bezirk Vinschgau „seinen“ Kandidaten und derzeitigen EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann geladen. Dorfmann referierte über Versorgungssicherheit und verwies darauf, dass „wir auf den Welthandel nicht verzichten können und wollen.“ Denn für Äpfel und Wein aus Südtirol sei der Welthandel relevant. Eine Breitseite gab Dorfmann für den „Green Deal“. Denn weltweit sei die EU-Landwirtschaft höchstens mit 1 Prozent an den Treibhausgasen beteiligt. Eine Breitseite gab Dorfmann auch in Richtung Frans Timmermanns, den für den Green Deal verantwortlichen ehemaligen EU-Kommissar. Der sei ein, so Dorfmann, „grün-linker Ideologe und habe viel Unheil angerichtet. Eine entschärfte Variante des Green Deals werde für die Schlussbestimmungen im Parlament eine Mehrheit erhalten, aber für Südtirol wird das alles kaum spürbar werden.
Dorfmann sprach auch die Bestrebungen in der EU an, die neue Gentechnik (NGT) neu zu definieren. Als NGT1, so ein Vorschlag, werden jene genetisch veränderten Pflanzen (mit Hilfe der Genschere Chripr/Cas) bezeichnet, deren Änderungen auch als „Mutation in der Natur“ möglich wären. Ähnlich konventionellen Züchtungen. Als NGT2 würden gentechnisch veränderte Pflanzen bezeichnet. Was Dorfmann nicht gesagt hat, ist, dass das bleibende Gentechnikgesetz der EU mit den neuen Definitionen unterlaufen wird.
Zum Wolf sagte Dorfmann: Es gebe 20000 Wölfe in der EU. Der bisherig Schutzstatus sei so nicht mehr notwendig. Allerdings müsse dazu die Berner Konvention geändert werden, so dass der Schutzstatus von „stark geschützt“ auf „geschützt“ herabgestuft werden könnte. Einen Zeitplan dazu konnte Dorfmann nicht nennen.

Dann blickte auch der scheidende BB-Obmann Leo Tiefenthaler zurück. Tiefenthaler verwies unter anderem auf den EU-Wahltermin im Juni. Denn die politischen Entscheidungen würden vermehrt auch in Brüssel getroffen. Mit Herbert Dorfmann, der ehemals 10 Jahre lang Direktor des SBB war, habe man einen guten Kandidaten. In den Gemeinderäten sei man gut vertreten. Die Bauern und Bäuerinnen, die 7 % Anteil an der Bevölkerung hätten, sind mit 23 % der Gemeinderäte in diesen Gremien gut vertreten. Man solle sich aber früh genug Gedanken für die Gemeinderatswahlen 2025 machen.

In der Diskussion war es Anja Matscher vom Lechtlhof, die ihre großen Sorgen gegenüber der neuen Gentechnik äußerte. Sie bekam von anderen Bauern, von Karlheinz Stocker aus Prad etwa dafür Unterstüztung. Dorfmann hatte bereits den Saal verlassen und so nahm Schuler Stellung. Man solle die neue Gentechnik als Chance sehen, vor allem im Hinblick auf Einsparungen bei den Pflanzenschutzmitteln.
Georg Altstätter appellierte in Sachen Nationalpark an die Politik: „Das Spiel mit dem Park ist noch lange nicht fertig. Jetzt muss der Parkplan ins Ministerium. Und da wird es die ganze politische Kraft brauchen.“

Gemeinde Mals verliert vor dem Staatsrat
Am Rande wurde bereits bei dieser BB-Versammlung das Urteil des Staatsrates in Sachen Pestizidverbot in Mals angesprochen. Offiziell zugänglich war das Dokument dann ab Dienstag vormittag. Der Staatsrat hat den Rekurs der Gemeinde Mals abgewiesen. Die Gemeinde habe bei der Verankerung des Pestizidverbotes in ihrem Reglement gegen die Hierarchie der Gesetze verstoßen. Bekanntlich hatte die Gemeinde Mals in ihrem Reglement vorgesehen, dass „sehr giftige (T+)“ und „giftige (T)“ Pestizide auf Gemeindegebiet verboten seien. Das gehe nicht, so der Staatsrat, denn die Zulassung von Pestiziden geschehe in der EU und gelte für alle EU-Staaten. Auch die Abstandsregelungen können nicht gelten, weil eine Abstandsregelung bereits vom Land vorgesehen sei.

 


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Impressionen 2025

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Jubiläumsjahr. 1525: Die Bauern waren unterdrückt und mussten so viele Steuern und Abgaben an die Regierenden (Adel & Kirche) zahlen. Das Leben wurde unerträglich und so brach der Bauernkrieg aus. 2025: Der SBB regiert das Land mit und manche Bauern holen sich mit Steuerbegünstigungen, Fördergelder und Subventionen das Geld zurück. Panta rhei: So dreht sich die Geschichte.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zuckbichl. Das Bild erweckt in mir eine sonderbare und unerklärliche Nostalgie.
Vielleicht weil die Fotografie nur das Vergangene festhalten kann?
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Schnatzhof. Es war einmal... vor dem Hof ein besonderer Gast gelandet. Er möchte in der warmen Stube einkehren, aber er war zu groß und zu dick und konnte nicht durchschlüpfen. In wenigen Tagen aber konnte er so viel abnehmen und wurde dünn wie eine (Mond)-Sichel und klopfte an die Tür. Doch wenn er so schnell zunehmen kann, wie er abnimmt, dachte der ...

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Heydorf-Loretzhof IV. Jeden zweiten Donnerstag besuche ich die Redaktion des Vinschgerwind und gehe an diesem wunderschönen Juwel, mitten in Schlanders, vorbei. Ich kann immer wieder staunen über die schönen Proportionen, die eleganten Details, ohne „kosmetische Eingriffe“, die je nach Lichtverhältnissen anders wirken. Da muss ich zwangsläufig an die zu vielen Zerstörungen, die unser Land genehmigt, denken...
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Weltkulturerbe der UNESCO. Bald sollen auch die aus Schluderns stammenden Haflinger dazukommen. Die Waale auf der Malser Haide, die Transhumanz der Schafe in Schnals sind schon dabei. Aber die Liste kann unendlich verlängert werden: Die Stilfserjoch-Straße, das Scheibenschlagen, ....
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Die Nachtfotografie. Da ich immer weniger Schlaf brauche, bin ich öfters bei Dunkelheit unterwegs. So habe ich die Nachtfotografie entdeckt. Damit meine ich nicht nur den Himmel und seine leuchtenden Bewohner. Der schwarze Mantel der Nacht verdeckt vielen Unfug, lässt aber hier und dort einige schöne Sachen durchblicken...
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Ein Frühlingsgruß. Die nächste Vinschgerwind-Impression wird meine 500ste sein, und bis auf 1000 komme ich sicher nicht. Ich freue mich über die Rückmeldungen, weil mit einer Kleinigkeit kann ich andere überraschen und glückliche Augenblicke schenken. Vielleicht wäre es schön, die besten Impressionen in einem Katalog zu sammeln. Wenn der eine oder andere Gönner sich melden würde, könnte die Idee bis Weihnachten umgesetzt werden.
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Impressionen 2024

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Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
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Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
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Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
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Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
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Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
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Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
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Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
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Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

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Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
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Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
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Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
Ab und zu im Inneren des Berges wacht der „Wasserdrache“ wieder auf und spuckt Unruhe und Geröll ins Tal.
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Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
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Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
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Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
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Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
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Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
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Schattenspiele. Karthaus, im Hintergrund, ist schon im Schatten verhüllt. Katharinaberg wird auch gleich vom „schwarzen Drachen“ verschlungen... Was für ein herrliches Spektakel dieses Licht- und Schattenspiel.
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Schloss Juval. In Südtirol gibt es an die 300 Burgen und Schlösser. Gut zwei Dutzend davon befinden sich im Vinschgau. Von einigen sind nur Mauerreste geblieben, andere sind sehr gut erhalten und zum Teil dem Publikum zugänglich. Geschichte, Geschichten und Sagen wurden in den alten Gemäuern wie in einer Truhe, bis heute gut aufbewahrt.
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Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

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Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
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Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
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Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
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Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
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Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
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Impressionen 2023

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Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
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Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
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Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
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Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
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In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
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Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
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Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
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Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
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Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
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Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
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Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
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In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
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Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
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Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
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Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
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Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
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Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
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Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
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Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
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Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
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Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
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Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
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„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
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Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
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Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
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St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
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