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Mittwoch, 13 Dezember 2023 09:27

Der Obervinschgau im Winterkleid

Skivergnügen, Schneewandern und kulinarische Höhepunkte mit viel Sonnenschein!

Man nehme warme Winterklamotten, Mütze, Schal, Handschuhe, deine Liebsten an die Hand und schon kann es losgehen in Dein Winterabenteuer im Obervinschgau!
Skitouren durch verschneite Lärchenwälder hoch zu den Gipfelkreuzen in den ruhigen Seitentälern von Schlinig und Matsch. Zu den schönsten 360° Bergpanoramen um herrliche Aus- und Weitblicke zu genießen, mit den Schneeschuhen hoch und rasant auf der Rodel wieder zurück.
Über präparierte Forstwege gemeinsam mit der ganzen Familie zu unseren Almen und Schutzhütten, wo Südtiroler Gastfreundschaft gelebt wird, und Sie mit herrlichen regionalen Köstlichkeiten verwöhnt werden. Heuer im Winter geöffnet die Matscher Alm, Schliniger Alm und Sesvennahütte, sowie die Höfer Alm und Plantapatschhütte am Ski- und Erlebnisberg Watles. Alle Infos zu den Öffnungszeiten und Wanderungen der Hütten und Almen QR Code scannen.

Rauf auf die Langlaufskier und rein ins Schneevergnügen – auf rund 22 Loipenkilometern im Nordischen Skizentrum in Schlinig und bei guten Schneeverhältnissen auch in Taufers im Münstertal und Rifair.

Tipp: Saisonskarte Venosta Nordic für 85 € - Langlaufen in drei Ländern – Vinschgau, Nauders und Val Müstair - mit insgesamt 135 Loipenkilometern.

Mehr Infos unter:
www.venosta-nordic.com

 

Ski- und Erlebnisberg Watles das Sonnenparadies für die ganze Familie
Der Watles ist als eines der sonnigsten Skigebiete im ganzen Land bekannt und trumpft mit einem einzigartigen 360° Bergpanorama. Skifahren auf weitläufigen Pisten, mit den Schneeschuhen oder Tourenskiern unterwegs auf markierten Aufstiegsspuren bis hoch hinauf zum Watleskreuz auf 2.555 m. Familienwanderungen auf traumhaft verschneiten Wanderwegen und abenteuerliches Rodelvergnügen auf der vier Kilometer langen Naturrodelbahn. Die sonnigen Terrassen der Höfer Alm und der Plantapatschhütte laden zum Verweilen und Genießen regionaler Köstlichkeiten ein. Der Abschluss eines tollen Winterabenteuers werden im Watles Imbiss und Iglu gefeiert!

Mehr Infos unter:
www.watles.net

 

Besondere Veranstaltungshighlights

16. Dezember
Eröffnung Skigebiet Watles

12. – 14. Januar
Italienmeisterschaft der Junioren im Langlaufen

jeweils donnerstags, 28.12.2023; 25.01.; 22.02.; 28.03.2024
Vollmond-Langlauf in Schlinig

11. Februar
Gaudirennen am Erlebnisberg Watles

10. März
Nostalgierennen am Erlebnisberg Watles

 

Wintersaison
vom 16.12.2023 bis 01.04.2024

Tipp: Abenteuerfreitag im Jänner und Februar – beleuchtete Rodelbahn
& geöffnete Plantapatschhütte oder Höferalm
Info: Mit der Linie 277 kommen Sie stündlich direkt ins Skigebiet!

Mittwoch, 13 Dezember 2023 09:25

Riti invernali

Scheibenschlagen: il lancio dei dischi infuocati si ripete ogni anno verso la fine di Febbraio in
alcuni paesi della Val Venosta.

Testo e Foto: Gianni Bodini

 

In molti paesi della Val Venosta d’inverno vengono celebrate diverse tradizioni popolari per la maggior parte ancora genuine. Sono riti che spesso dietro la facciata colorata e rumorosa celano significati ancestrali, legati a pratiche agricole, a credenze pagane in parte cristianizzate. Ma sono s22 ritianche tradizioni che contribuivano, e in parte ancora contribuiscono, a rafforzare quel senso di comunità che, una volta, quando il mondo era più piccolo e si limitava al villaggio o alla vallata, era alla base di quella solidarietà senza la quale per il singolo sarebbe stato difficile sopravvivere nel duro mondo alpino.
Infatti molte di queste tradizioni si possono celebrare a scadenze regolari solo se una gran parte della comunità partecipa attivamente alla loro realizzazione. Gli abitanti di una comunità sono quindi al contempo attori e spettatori. In tempi ove ormai la fiction prevale sempre più sulla realtà, ove gli algoritmi cercano di sostituire i ritmi naturali e l’intelligenza artificiale spaventa più di una maschera del diavolo, poter assistere a certe manifestazioni vive e vere sta diventando un privilegio!
Per informazioni precise sulle date consiglio di rivolgersi alle locali Aziende Turistiche.

Mittwoch, 13 Dezember 2023 09:21

Skispaß für die Kleinen

Strahlende Kinderaugen, unvergessliche Winterabenteuer und erste Schwünge im Pulverschnee. So schön kann Skifahren mit Kindern sein. Doch manchmal kommt es anders als geplant

von Anna Alber

Strahlende Kinderaugen, unvergessliche Winterabenteuer und erste Schwünge im Pulverschnee. So schön kann Skifahren mit Kindern sein. Doch manchmal kommt es anders als geplant – die Kleinen weinen, die Eltern sind genervt und das Skivergnügen endet schmerzlich. Wertvolle, praxisnahe Tipps, damit die ersten Versuche auf Skiern gelingen.

Das richtige Alter: Wann ist es zu früh?
Grundsätzlich können Kinder schon ab drei Jahren die ersten Fahrversuche auf Skiern starten, wobei laut Joachim Ritsch, Leiter der Skischule Sulden, vor allem bei den ganz kleinen Wintersportlern der spielerische Zugang von Bedeutung sei. Mehrere Gründe sprechen dafür, dass es sich lohnt, die Kids in professionelle Hände zu geben: Skilehrer*innen achten gleich zu Beginn auf die richtige Technik, punkten mit abwechslungsreichen und bewährten Übungen und sorgen mit s16 Bild 1 Schoeneben AGSpiel und Spaß für beste Unterhaltung. Die fünf Skischulen im Vinschgau – Skischule Reschenpass, Schnalstal, Sulden, Trafoi und Watles - verfügen über gut ausgebildete Skilehrer*innen, die sich laufend über die neuesten Lehrtechniken weiterbilden. Aber ganz ehrlich: manche Kinder wollen nicht Skifahren, sind untröstlich oder noch zu sehr auf die Eltern fixiert. Hier ist es besser abzuwarten, denn meistens sind die Kleinen schon nächstes Jahr für die ersten Fahrversuche bereit.

Gruppenskikurs vs. privater Skikurs
Ob Gruppenskikurs oder privater Skikurs, beide haben ihre Vor- und Nachteile. Stefano Zerpelloni, Direktor der Skischule Schnalstal, stellt erfahrungsgemäß fest, dass es Kindern meist leichter fällt, sich in der Gruppe zurechtzufinden und auch einige Stunden getrennt von den Eltern zu verbringen, wenn sie bereits eine Kita oder einen Kindergarten besucht haben. Der Tipp des Experten: „Zunächst einen Schnupperkurstag absolvieren, um herauszufinden, ob für das Kind ein Gruppenkurs oder Einzelunterricht idealer ist.“ In Privatstunden kann gezielt auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten des Kindes eingegangen werden und dieses erhält die ungeteilte Aufmerksamkeit des Skilehrers. Doch auch der Gruppenunterricht hat neben dem günstigeren Preis seine Vorzüge. Zusammen mit Gleichaltrigen macht das Skifahren lernen gleich doppelt Spaß und der unmittelbare Vergleich ist Ansporn zugleich. Ein Fünf-Tages-Skikurs ist ideal und reicht zumeist aus, damit die jungen Wintersportler das Flitzen, den Pflug, Kurven und das Liftfahren erlernen können.

Zwiebelprinzip und passgenaue Ausrüstung
Bevor es zum ersten Mal auf die Piste geht, sollten die Kleinen auch im Hinblick auf die Outdoorbekleidung und Ausrüstung gut vorbereitet sein. Mehrere Schichten übereinander schützen vor der Kälte. Die feuchtigkeitsabweisende Basisschicht besteht idealerweise aus enganliegenden Kleidungsstücken, wie eine Funktionsunterwäsche oder T-Shirt und Leggins aus Merinowolle.

Fleece-Pullover oder Isolationsjacken eignen sich ideal als wärmeisolierende Mittelschicht. Die dritte Lage schützt den Körper vor Witterung wie Regen, Wind oder Schnee. Als Wetterschutzschicht bewähren sich ein wasserdichter Skianzug und Handschuhe bestens. Zur Standardausrüstung gehören Ski, Skischuhe, Stöcke (für Fortgeschrittene) und ein Helm mit Skibrille. „Selten passt die Skiausrüstung für mehrere Jahre. Mein Tipp daher: die Ausrüstung für Kinder bei Skiverleihen ausleihen, die zudem Beratung auf hohem Niveau bieten.“, rät Joachim Ritsch.

Je bunter desto besser: Skizwerge im Zauberland
s16 Bild 2 Schoeneben AGKleine Skifahrer finden im Vinschgau schneesichere Skigebiete mit farbenfrohen Skikinderparks und abenteuerliche Erlebnis- und Snowparks. Die vielseitigen Übungsstrecken, Skikarusselle, Parcours mit bunten Figuren und die freundlichen Maskottchen sorgen für viel Abwechslung und Spaß – strahlende Kinderaugen garantiert! Skigebiete, Skischulen und die Tourismusverbände geben sich viel Mühe, neue Attraktionen und spezielle Kinderprogramme anzubieten. Das Skigebiet Schöneben-Haideralm wartet heuer zum ersten Mal mit einem Speed-Check auf, das heißt, auf einem bestimmten Abschnitt kann die maximale Geschwindigkeit getestet werden.

 

Zwei Kinderskiwochen,
jeweils Montag bis Freitag,
vom 08.01. – 12.01.2024
und vom 08.04. – 12.04.2024,
werden im Skigebiet Sulden
stattfinden
.

„Den Kindern wird ein Skikurs, eine Fackelfahrt, Rodeln, Kinderschminken, Kinderdisco und ein Abschlussrennen mit Siegerehrung geboten“, ergänzt Miriam Pichler von der Ferienregion Ortler. Die Skischule Sulden startet zudem im Januar - in Zusammenarbeit mit dem Blindenverein - ein neues Projekt. Geschulte Skilehrer*innen bringen sehbeeinträchtigten und blinden Kindern das Skifahren bei. Somit auf ins grenzenlose Skivergnügen!
Übung macht den Meister! Bis Kinder ihre eigenen Schwünge gekonnt auf die Pisten setzen, dauert es seine Zeit.

 

Per i bambini
In linea di principio, i bambini possono iniziare i primi tentativi di sci a partire dai tre anni, anche se secondo Joachim Ritsch, direttore della scuola di sci di Solda, un approccio ludico è particolarmente importante per i giovanissimi appassionati di sport invernali. Ci sono diversi motivi per cui vale la pena affidare i bambini a dei professionisti: i maestri di sci prestano attenzione alla tecnica giusta fin dall'inizio, fanno punti con esercizi vari e collaudati e assicurano il miglior intrattenimento con giochi e divertimento.

Mittwoch, 13 Dezember 2023 09:20

Berghütte Maseben - Paradisisch

Eine Oase der Ruhe, ein Ziel für Wanderungen, ein beliebter Treffpunkt für Genießer,
auch zum Feiern, Ausgangspunkt für Skitouren, eingebettet in einer wunderbaren
Bergkulisse: das ist die Berghütte Maseben.

Die Berghütte Maseben hat sich längst einen klingenden Namen erarbeitet. Als Ziel für die Wanderung vom hinteren Langtauferertal hinauf zur Berghütte, als willkommene Zwischenstation für Skitourengeher und Schneeschuhwanderer, als Ort für Jahrgangstreffen, zum Feiern, sogar für Hochzeiten. Zu Fuß ist die Hütte von der Talstation des stillgelegten Masebenliftes bequem über einen romantischen Forstweg in 1,5 Stunden zu erreichen. Bereits diese Wanderung ist für sich lohnend. Noch mehr, wenn auf der Hütte mit viel Liebe zubereitete regionale Köstlichkeiten warten. Auch wird ein besonderer Shuttledienst angeboten: Ein „Hägglund“, ein in Südtirol einzigartiges Militär-Schneeraupenfahrzeug, steht für eine unvergessliche und vergnügliche Anfahrt zur Verfügung. Bis zu 18 Leute können befördert werden, für Gruppen grad recht.
An der Berghütte Maseben startet ein Schlepplift, der für Gäste zur Verfügung steht und der auch gern von Familien genutzt wird. Abgefahren werden kann über eine mit der Schneekatze präparierte Piste. Die Berghütte Maseben erweist sich als exklusives Refugium, fernab von Hektik, Lärm und Stress. In der romantischen Stube im Feuerschein ist es urgemütlich.
Mit 22 Betten, mehrere Doppelbettzimmer mit Dusche und WC können Gäste nahe dem Sternenhimmel übernachten. Der Hüttenwirt, der auch Selbstgebrannten serviert, und sein Team heißen Skitourengeher, Skifahrer, Schneeschuhwanderer, einfach alle Sportbegeisterten und all jene, die Erholung suchen, willkommen.

maseben logo

Mittwoch, 13 Dezember 2023 09:17

Im Dienst der "Skihasen" auf Schöneben

Der 70-jährige Toni Federspiel aus Reschen ist im Winter seit 48 Jahren als
Liftmann am Fraitenlift in Schöneben tätig. Im Sommer kümmert er sich um seine kleine Landwirtschaft unterstützt von seiner Frau Christine und den Kindern. Toni hat die Entwicklungen des Skigebiets von den 1970er Jahren bis heute miterlebt. In der Schönebenhütte kellnert seine Tochter Stefani.

von Magdalena Dietl Sapelza

Wenn sich der Fraitenlift, ein Sechsersessellift auf Schöneben, um 9.00 Uhr morgens in Bewegung setzt, haben Toni Federspiel und seine zwei Arbeitskollegen bereits ihre Positionen bezogen. Toni nimmt an der Bergstation die ersten Gäste in Empfang und achtet darauf, dass sich der Sicherheitsbügel öffnet und die Skifahrerinnen und Skifahrer sicher vom Sessel absteigen und den Ausstieg verlassen. Wenn es irgendein Problem gibt, drückt er sofort den Sicherheitsknopf und stoppt den Lift. Das kommt in der Regel recht selten vor, weil die moderne Anlage besucherfreundlich und den Sicherheitsstandards entsprechend konzipiert ist, und es sich bei den Besucherinnen und Besuchern meist um geübte Skifahrerinnen und Skifahrer handelt. Das war nicht immer so.
Um einiges schwieriger war Tonis Einsatz am Lifteinstieg, als die Gäste noch mit dem Teller- und später mit dem Doppelankerlift nach oben gezogen wurden. Da kam es regelmäßig vor, dass er den Sicherheitsknopf betätigen und den hingefallenen Skifahrerinnen und Skifahrern wieder auf die Beine helfen musste. „Vor allem die Anfänger haben sich schwergetan“, erklärt Toni. Hie und da kam s10 12 6es zu kleineren Unfällen, um die er sich sofort kümmerte. Dann übernahm ein Kollege seine Arbeit am Lifteinstieg. Denn es wechselten sich immer drei Liftmänner ab. Ihr Arbeitstag endet nachdem auch die Liftanlagen um 16.00 Uhr wieder still stehen. „Wer den ganzen Tag Bügel betätigt und Skifahrern auf die Beine hilft, ist am Abend schon ganz schön müde“, meint er. „Heute mit den hochmodernen Anlagen ist vieles einfacher.“

Liftmänner waren einst „Burschen für alles“
Seinen Dienst im Skigebiet Schöneben trat Toni Federspiel nach seinem Militärdienst im Jahre 1972 an, die er als Carabinieri in Kastelruth und Mölten absolviert hatte. Er erinnert sich noch gut an seine ersten Einsätze beim Bau des Rojenliftes, wo er mithalf, Sockel zu betonieren. Damals gab es noch keine Zufahrtsstraße ins Skigebiet Schöneben. Toni und seine Kollegen wurden tagtäglich in abenteuerlicher Fahrt mit einem VW-Bus über den Weiler Kaschon ins Skigebiet gebracht. Dort verteilten sie sich und begannen ihre Arbeit an den Teller- und später Doppelankerliften. Toni und seine Kollegen waren „Burschen für alles“. Sie halfen überall mit, wo sie gebraucht wurden, bei Bauarbeiten, bei der Pistenpräparierung, und sie transportierten verletzte Skifahrer mit der Akia ab. Gesellige Stunden verbrachten die Männer oft nach Feierabend im Skihaus auf Schöneben. „Dort hat die Köchin Maria Prieth besonders gut gekocht, und der Wirt Oswald Folie (Glaser) behandelte uns Liftmänner immer sehr gut“, erzählt er. Das Skihaus hatte damals noch keine Telefonverbindung einer Telefongesellschaft. Lediglich eine alte Militärtelefonschnur konnte genutzt werden. Diese war eine Hinterlassenschaft von einem Manöver der italienischen Alpini und war vom Skihaus zum Reschnerhof gespannt. Hatte ein Skifahrer eine Verletzung erlitten, zum Beispiel einen Beinbruch, was wegen der sehr einfachen Ausrüstung damals sehr oft vorkam, wurde diese Verbindung genutzt, um die dortigen Wirtleute zu bitten einen Rettungswagen zu rufen. Die Sanitäter vom Weißen Kreuz fuhren dann ebenfalls über Kaschon ins Skigebiet, und holten den Verletzten ab. Toni erinnert sich auch an schneearme Winter, in denen die Liftmänner den Schnee für die Auffahrtspur oft mit viel Handarbeit zusammen schaufeln mussten. Denn die ersten Schneekanonen kamen erst in den 1990er Jahren zum Einsatz.
Von einfachen Anfängen zum modernen Skigebiet
Mittlerweile hat sich vieles geändert. Das Skigebiet Schöneben wurde Jahr für Jahr aufgerüstet und zählt heute zu den attraktivsten Skisportdestinationen in den Alpen. Die einfachen Schlepplifte von einst wurden alle durch moderne Sessellifte beziehungsweise Umlaufbahnen ersetzt. Eine Beschneiungsanlage sorgt für perfekte Pistenunterlagen. Und regelmäßig fällt auch der Schnee vom Himmel. Neben dem Skihaus steht die moderne Schönebenhütte mit großzügigem Restaurant für große und kleine Gäste bereit. Diese kommen mit der Umlaufbahn von Piz bei Reschen ins Skigebiet, über den Lift in Rojen oder über die neue Umlaufbahn von St. Valentin aus. Diese Kabinenbahn verbindet die Skigebiete Haideralm und Schöneben. Beide Skigebiete sind seit 2017 zusammengeschlossen. Die Umlaufbahn führt über die Mittelstation und die 10er Gondelbahn Höllental nach oben. An der Talstation in St. Valentin wurde kürzlich das neue Aprés-Ski „Level 1463” eröffnet.
In der Schönebenhütte kellnert seit neun Jahren auch Tonis Tochter Stefani Federspiel. Nach mehreren Jahren in der Schweizer Gastronomie, wo sie beispielsweise in St. Moritz und Chur internationales Publikum bedient hatte, war sie wieder ins Vinschger Oberland zurückgekehrt. „Das Kellnern auf Schöneben macht mir große Freude. Es ist für mich wie Urlaub”, betont sie. Denn Stefani liebt ihren Beruf. Sie freut sich Stammgäste wiederzusehen und neue Menschen aus aller Welt kennenzulernen.
„Auch meine drei anderen Töchter Nadja, Marion und Jasmin haben bereits für die Schöneben AG gekellnert“, sagt Toni. Er selbst wird auch in diesem Winter wiederum die großen und kleinen Skihasen am Fraitenlift, begrüßen, wie er es seit 48 Jahren getan hat. 

 

Toni
Toni Federspiel, 70 anni, di Resia, lavora da 48 anni come ascensorista sul Fraitenlift di Schöneben in inverno. In estate si occupa della sua piccola fattoria con l'aiuto della moglie Christine e dei figli. Toni ha assistito allo sviluppo del comprensorio sciistico dagli anni '70 a oggi.
Toni e i suoi colleghi erano "ragazzi per tutto". Aiutavano ovunque ci fosse bisogno di loro, nei lavori di costruzione, nella preparazione delle piste e nel trasporto degli sciatori infortunati sull'Akia. Spesso, dopo il lavoro, gli uomini trascorrevano ore in compagnia nella baita di Schöneben.

 

Mittwoch, 13 Dezember 2023 09:12

„Ortler Skiarena“

In der Ortler Skiarena erwarten Dich 15 schneesichere Skigebiete, die von November bis Mai
abwechslungsreiches Wintervergnügen garantieren. Freu Dich auf 400 km erstklassige Pisten bis hinauf über 3.000 m und traumhafte ­Naturlandschaften. Unbegrenzter Winterspaß in Südtirol für die ganze Familie im Dreiländereck Südtirol - Schweiz - Nordtirol.

15 Skigebiete 400 Pistenkilometer = 1 Skipass Nauders (A) am Reschen bis zum Rosskopf/Sterzing und Ladurns/Gossensass.
Das ist die Ortler-Skiarena. Auch heuer bietet das Skikarussell besonders für Familien viel Abwechslung. Aufgrund der exzellenten Infrastruktur kommt es zudem zu keinen langen Wartezeiten an den Liften, dafür aber warten prämierte Skikindergärten, Skischulen und zahlreiche Hütten mit großzügigen Sonnenterrassen.
s8 skiarenaDer höchste Berg Südtirols ist der Ortler mit 3.905 Metern Meereshöhe. Um diesen Berg herum haben sich die anderen Berge zu verneigen. Und um diesen Berg herum gruppieren sich die Skigebiete im Westen Südtirols. Nicht umsonst schmückt sich eine Gruppe von 15 Skigebieten mit dem majestätischen Namen „Ortler Skiarena“. Es sind die kleinen und feinen Skigebiete, die sich in eine einzigartige Bergwelt schmiegen, die Erholung und Entspannung abseits von Hektik bieten. Gastfreundschaft und Gemütlichkeit werden in diesen Skigebieten großgeschrieben, vor allem Familien und Kindern gegenüber. Die Skigebiete der „Ortler Skiarena“ sind Ideen- und Impulsgeber in einer großen Ferienregion Südtirols.

 

Ortler Skiarena
Anche quest’anno il carosello sciistico offre una grande varietà soprattutto per le famiglie. Grazie alle eccellenti infrastrutture non ci sono lunghi tempi di attesa agli impianti di risalita, mentre ci sono premiati asili sciistici, scuole di sci e numerose baite con ampie terrazze soleggiate.

Letzte Woche haben an die 30 gewaltbereite Jugendliche mit Migrationshintergrund den Nikolaus- und Krampusumzug in Naturns angegriffen. Sie warfen Eisblöcke auf die Krampusse, zerrten sie an den Hörnern zu Boden und spuckten auf Besucher. Einer Person wurde sogar ein Zahn ausgeschlagen. Und was sagt der Naturnser Bürgermeister Zeno Christanell? Statt sich hinter die eigene Bevölkerung zu stellen und den Vorfall zu verurteilen, verharmlost er ihn. Die Krampusse seien lediglich „gefuchst“ worden. Die Gemeinderäte der Süd-Tiroler Freiheit in Naturns sind schockiert von dieser Aussage und werden deutlich.

Für die Gemeinderäte der Süd-Tiroler Freiheit Naturns, Natascha Santer Zöschg, Michael Lochmann und Dietmar Rainer, ist klar: „Gewalttätige Vorfälle wie diese dürfen nicht akzeptiert und müssen verurteilt werden, unabhängig davon, von wem die Gewalt ausgeht!“

Bürgermeister Christanell übt sich bereits in Erklärungsversuchen, ohne die Jugendlichen mit Migrationshintergrund überhaupt zu kennen und zudem noch vor einem von ihm angekündigten Treffen mit Sicherheitskräften. Schon jetzt versucht er sich in Rekonstruktionen des Vorfalls, in sozial begründeter Ursachenforschung und in Ablehnung von vermeintlichen Forderungen politischer Parteien. „Sind hier Wünsche die Väter vieler Gedanken?“, fragen die Gemeinderäte der Süd-Tiroler Freiheit. Für sie ist die Realität jedenfalls eine andere.

Sie werden noch deutlicher: „Bürgermeister Christanell scheint vergessen zu haben, von wem er gewählt wurde und wessen Interessen er zu vertreten hat. Es sind nicht die Interessen derjenigen, die von außerhalb ins Dorf kommen und sich nicht angemessen zu benehmen wissen, sondern die der Naturnser Bevölkerung, des Krampusvereins und aller friedlich feiernden Bürger!“

Kritisch hinterfragt werden muss auch die Berichterstattung einiger Medien, die bewusst nur über „gewalttätige Jugendliche aus dem Burggrafenamt und Bozen“ berichten und damit alle Jugendlichen pauschal verurteilen.

Die Gemeinderäte der Süd-Tiroler Freiheit Naturns fordern Realitätssinn statt frommen Wunschdenkens, Ruhe statt importierten Unfriedens und Einsatz der politischen Führung für die Belange der eigenen Bevölkerung.

Natascha Santer Zöschg, Michael Lochmann, Dietmar Rainer,
Gemeinderäte der Gemeinderatsfraktion Süd-Tiroler Freiheit Naturns

Mittwoch, 13 Dezember 2023 09:10

Jahresrückblick 2023

von Erwin Bernhart und Angelika Ploner

Dienstag, 12 Dezember 2023 14:33

Sportverein Laatsch feiert 50. Geburtstag

Laatsch - Zummhockn und zruckschaugn“, unter diesem Motto feierte der Sportverein Laatsch am 7. Dezember 2o24 das runde Jubiläum. Auf den Tag genau vor 50 Jahren war der Verein gegründet worden. „Es ist ein Fest der Laatscher für Laatscher“, betonte der amtierende Sportpräsident Martin Pinggera. Er und sein Team hatten für die Gäste der Jubiläumsfeier in der Mehrzweckhalle eine wohlige Umgebung geschaffen, unter anderem mit Strohballen als Sitzgelegenheiten. Die Wände waren mit Erinnerungsfotos ausgekleidet. Weitere Fotos in Folien geschützt dienten als Unterlagen auf den Stehtischen. Ein Menü mit Köstlichkeiten, vorbereitet auf alten Holzherden, stand bereit. Einen humorvollen Rückblick trugen Simon Paulmichl und Michael Pinggera vor. Und zur Unterhaltung spielte die Musikgruppe „The Hillbilly Family“. In seiner Begrüßung zeigte Martin Pinggera anhand seiner persönlichen Erfahrung auf, welche Bedeutung der Sportverein für ihn und für viele andere gehabt hatte. „Ich habe Fußball gespielt, Skifahren gelernt, bin laufen gegangen, habe Karate geübt“, so Pinggera „Und ich wünsche mir, dass auch unsere Kinder das erleben können, was wir erlebt haben.“ Die Stimmung im Sportverein Laatsch war sets gut. Das beweist, dass in den 50 Jahren nur vier Präsidenten tätig waren. Der Gründungspräsident Gebhart Erhard war neun Jahre lang im Amt. Ihm folgten Ignaz Blaas mit 23 Jahren und Joachim Reinstadler mit 12 Jahren. Martin Pinggera ist seit sechs Jahren Präsident. Gedankt wurde den Ausschussmitgliedern, den Förderern und auch den treibenden Kräften bei der Gründung. Neben Gebhart Erhard sind dies Rudolf Paulmichl, Albert Pegger, Robert und Meinhard Reinalter. Sepp Rinner war „Geburtshelfer“. Aufgebaut wurde der Verein mit bescheidenen Mitteln und in Eigenregie. Erst später kamen Sponsoren dazu. (mds) 


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    Schlanders - In der Marktgemeinde Schlanders stehen bei den Gemeinderatswahlen im Mai die größten Änderungen im Vinschgau an. Schlanders bekommt in

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Impressionen 2025

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Jubiläumsjahr. 1525: Die Bauern waren unterdrückt und mussten so viele Steuern und Abgaben an die Regierenden (Adel & Kirche) zahlen. Das Leben wurde unerträglich und so brach der Bauernkrieg aus. 2025: Der SBB regiert das Land mit und manche Bauern holen sich mit Steuerbegünstigungen, Fördergelder und Subventionen das Geld zurück. Panta rhei: So dreht sich die Geschichte.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zuckbichl. Das Bild erweckt in mir eine sonderbare und unerklärliche Nostalgie.
Vielleicht weil die Fotografie nur das Vergangene festhalten kann?
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Schnatzhof. Es war einmal... vor dem Hof ein besonderer Gast gelandet. Er möchte in der warmen Stube einkehren, aber er war zu groß und zu dick und konnte nicht durchschlüpfen. In wenigen Tagen aber konnte er so viel abnehmen und wurde dünn wie eine (Mond)-Sichel und klopfte an die Tür. Doch wenn er so schnell zunehmen kann, wie er abnimmt, dachte der ...

Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Heydorf-Loretzhof IV. Jeden zweiten Donnerstag besuche ich die Redaktion des Vinschgerwind und gehe an diesem wunderschönen Juwel, mitten in Schlanders, vorbei. Ich kann immer wieder staunen über die schönen Proportionen, die eleganten Details, ohne „kosmetische Eingriffe“, die je nach Lichtverhältnissen anders wirken. Da muss ich zwangsläufig an die zu vielen Zerstörungen, die unser Land genehmigt, denken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Weltkulturerbe der UNESCO. Bald sollen auch die aus Schluderns stammenden Haflinger dazukommen. Die Waale auf der Malser Haide, die Transhumanz der Schafe in Schnals sind schon dabei. Aber die Liste kann unendlich verlängert werden: Die Stilfserjoch-Straße, das Scheibenschlagen, ....
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Nachtfotografie. Da ich immer weniger Schlaf brauche, bin ich öfters bei Dunkelheit unterwegs. So habe ich die Nachtfotografie entdeckt. Damit meine ich nicht nur den Himmel und seine leuchtenden Bewohner. Der schwarze Mantel der Nacht verdeckt vielen Unfug, lässt aber hier und dort einige schöne Sachen durchblicken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Ein Frühlingsgruß. Die nächste Vinschgerwind-Impression wird meine 500ste sein, und bis auf 1000 komme ich sicher nicht. Ich freue mich über die Rückmeldungen, weil mit einer Kleinigkeit kann ich andere überraschen und glückliche Augenblicke schenken. Vielleicht wäre es schön, die besten Impressionen in einem Katalog zu sammeln. Wenn der eine oder andere Gönner sich melden würde, könnte die Idee bis Weihnachten umgesetzt werden.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Impressionen 2024

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Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
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Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
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Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
Ab und zu im Inneren des Berges wacht der „Wasserdrache“ wieder auf und spuckt Unruhe und Geröll ins Tal.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
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Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
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Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
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Schattenspiele. Karthaus, im Hintergrund, ist schon im Schatten verhüllt. Katharinaberg wird auch gleich vom „schwarzen Drachen“ verschlungen... Was für ein herrliches Spektakel dieses Licht- und Schattenspiel.
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Schloss Juval. In Südtirol gibt es an die 300 Burgen und Schlösser. Gut zwei Dutzend davon befinden sich im Vinschgau. Von einigen sind nur Mauerreste geblieben, andere sind sehr gut erhalten und zum Teil dem Publikum zugänglich. Geschichte, Geschichten und Sagen wurden in den alten Gemäuern wie in einer Truhe, bis heute gut aufbewahrt.
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Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

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Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
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Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
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Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
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Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
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Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
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Impressionen 2023

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Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
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Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
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Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
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Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
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In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
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Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
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Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
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Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
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Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
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Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
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Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
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In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
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Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
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Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
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Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
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Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
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Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
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Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
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Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
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Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
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Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
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Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
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„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
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Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
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Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
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St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
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