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Montag, 30 September 2024 12:13

Dialog und Stabilität als Schlüssel

Nationalratswahl in Österreich zeigt Wunsch nach Veränderung und gesellschaftliche Fragmentierung - Enge Zusammenarbeit zwischen Südtirol und Österreich bleibt essenziell

BOZEN (LPA). Landeshauptmann Arno Kompatscher sieht im Ausgang der Nationalratswahl in Österreich den Wunsch vieler Menschen nach Veränderung, aber auch die zunehmende Fragmentierung der Gesellschaft. „Viele Menschen suchen Orientierung und Zusammenhalt, während gleichzeitig die Meinungen und Prioritäten stark auseinandergehen. Es ist wichtig, die verschiedenen Strömungen zu erkennen und als Auftrag an alle politischen Kräfte zu verstehen, auf einen sachlichen und respektvollen Diskurs zu setzen, um bestehende Gräben zu überwinden“, sagte er.

Kompatscher betonte weiter, dass in dieser Zeit der Ungewissheit der Dialog und die Stabilität von entscheidender Bedeutung seien. „Ich bin zuversichtlich, dass Österreich für Südtirol weiterhin ein verlässlicher Ansprechpartner sein wird“, erklärte der Landeshauptmann. Eine enge Abstimmung mit der österreichischen Bundesregierung sei besonders angesichts der Schutzfunktion, die Österreich für Südtirol innehat, sowie der internationalen Verankerung der Südtiroler Autonomie von großer Bedeutung.

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Am 11. September 2024 fanden die Schlanderser Gespräche – das jährliche Zusammentreffen des grenzüberschreitenden Arbeitskreises Mobilita Raetica – im Auditorium Schlossstall des Schweizerischen Nationalparks in Zernez statt. Unter der Leitung von Thierry Müller, Abteilungsleiter öffentlicher Verkehr im Amt für Energie und Verkehr Graubünden, stand die Veranstaltung ganz im Zeichen der grenzüberschreitenden Mobilität in der Terra Raetica.

Vertreterinnen und Vertreter der Verkehrsverbünde und der Regionalentwicklung aus der Terra Raetica – Nordtirol, Südtirol und der Regiun Engiadina Bassa/Val Müstair sowie politische Repräsentanten, darunter Siegmund Geiger, Bezirkshauptmann von Landeck, Roselinde Gunsch, Präsidentin der Bezirksgemeinschaft Vinschgau, und Gabriella Binkert Becchetti, Gemeindepräsidentin Val Müstair und Präsidentin des Forums Regiun EBVM, nahmen an den Gesprächen teil. Gemeinsam wurde über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der grenzüberschreitenden Mobilität sowie zukünftige Kooperationen diskutiert.

Nach der Begrüßung durch Bernhard Aeschbacher, Direktor der Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair, wurden verschiedene Themenschwerpunkte diskutiert. Markus Silbernagl, Geschäftsführer der Silbernagl GmbH, berichtete über Erfahrungen mit der Direktbusbuslinie Mals – Landeck, wobei er Herausforderungen wie Baustellen und Fahrermangel ansprach. Die Fahrgastzahlen sind bisher zufriedenstellend, das Angebot zeigt sich auch touristisch als sehr wertvoll. In der Diskussion wurde die Haltestelle Kajetansbrücke in Pfunds als Problemstelle aufgrund längerer Wartezeiten und unattraktiver Ausstattung thematisiert.

Thierry Müller präsentierte Pläne zur Erweiterung des grenzüberschreitenden Busangebots in der Terra Raetica, darunter das innovative Konzept der "Schönwetterkurse" im Unterengadin/Val Müstair. Zudem wurde die positive Wirkung der neuen ICE-Verbindung Landeck-Zams - Köln/Dortmund auf die Region hervorgehoben. Weitere Themen umfassten die Gästekarte Unterengadin / Val Müstair, das Interreg-Projekt zur Verlinkung von Fahrplandaten und Vertriebssystemen sowie die Verkehrsplanung in der Terra Raetica im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2026. Die nächsten Schlanderser Gespräche wurden für den Frühsommer 2025 in Taufers im Münstertal angekündigt.

Der Appell des SVP- Landessozialausschusses an die Landesregierung kann deutlicher nicht sein: Die Gehälter müssen an den Kaufkraftverlust angepasst und die dazu erforderlichen Mittel im Landeshaushalt 2025-2027 bereitgestellt werden. „Alle Landesregierungsmitglieder müssen zusammenarbeiten und den Menschen durch eine reale Lohnanpassung entgegenkommen. Eine effektive Lohnerhöhung ist jetzt dringend notwendig”, betont die Vorsitzende der SVP-ArbeitnehmerInnen, Magdalena Amhofer. Landeshauptmann habe dazu bereits klare Zusagen gemacht.

Auf seiner jüngsten (19.9.) Sitzung hat der SVP-Landessozialausschuss klarer denn je eine reale Lohnanpassung an den Kaufkraftverlust gefordert. Diese müsse nun mit dem Landeshaushalt 2025-2027 realisiert werden, so der Tenor aller Anwesenden. Erst vor wenigen Tagen hatte der 3. Gesetzgebungsausschuss die Bereitstellung von zusätzlichen 30 Millionen Euro für die Inflationsanpassung der Gehälter im öffentlichen Dienst, sprich Landesbedienstete und staatliches Lehrpersonal, genehmigt. Damit stehen im Haushalt 2024 nun insgesamt 100 Millionen Euro für den Inflationsausgleich zur Verfügung, die sofort für eine erste Auszahlung verwendet werden können. „Dies ist ein weiterer Teilerfolg, doch nun gilt es im kommenden Landeshaushalt genügend Geldmittel in die Hand zu nehmen, um den Kaufkraftverlust wirklich auszugleichen. Der Landeshauptmann hat das in einem Treffen mit den Gewerkschaften bereits zugesagt, und darauf baue ich“, sagt Amhof, Arbeitnehmerchefin und Landesrätin für Personal und Arbeit.

 

Konkret wurde mit den Gewerkschaften vereinbart, die Verhandlungen sofort zu beginnen und mit den Geldern der Landeshaushalte ab 2025 den Kaufkraftverlust strukturell auszugleichen. Strukturell bedeutet, dass es keine Una-Tantum-Zahlungen gibt, sondern der Grundlohn effektiv an die Inflation angepasst wird. Zur Feststellung des effektiven Kaufkraftverlustes wurde eine Arbeitsgruppe der Sozialpartner eingerichtet, die ihre Arbeit bereits aufgenommen hat. „Die Arbeitsgruppe ist wichtig, damit alle von denselben Zahlen ausgehen und nicht Äpfel mit Birnen verglichen werden“, erklärt Amhof.

 

Amhof erwartet sich nun die volle Unterstützung seitens ihrer Kollegen in der Landesregierung. "Es steht außer Frage, dass die Gehaltsanpassungen angesichts der zunehmend schwierigen wirtschaftlichen Situation vieler Familien absolute Priorität haben müssen". In den kommenden Wochen wird Amhof erneut in Verhandlung gehen und dabei weiterhin dezidiert für die Forderungen des Landessozialausschusses eintreten.

 

Bozen, 27.9.2024

Eine verstärkte Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an Wahlen bedeutet eine Verbesserung unserer Demokratie. „Der Vorschlag, das sogenannte „Panaschieren“in unser Gemeindewahlsystem aufzunehmen, zielte genau in diese Richtung. Hierbei können die Vorzugsstimmen an Kandidatinnen Kandidaten verschiedener Parteien gegeben werden. Aber auch hier blockt die Mehrheit sofort ab,  wenn es darum geht, die demokratischen Möglichkeiten auszudehnen“, so die Abgeordneten des Team K sichtlich enttäuscht. 

Die Herausforderung bestand darin, eine Antwort auf die Frage zu geben: wie kann dem Trend zur sinkenden Wahlbeteiligung entgegengewirkt werden und wie können die besten Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahlen, unabhängig von ihrer politischen Herkunft, gefördert werden? In nahezu allen deutschen Bundesländern wurde das sogenannte Panaschieren bereits bei Kommunalwahlen eingeführt, ebenso in der Schweiz bei Wahlen zum Parlament. Im Wesentlichen bezeichnet der Begriff das Recht der Wählerinnen und Wähler, ihre Vorzugsstimmen auf mehrere Kandidatinnen und Kandidaten unterschiedlicher Parteien oder Wählerlisten zu verteilen. Selbstverständlich steht es den Wählerinnen und Wählern jederzeit frei, ihre Vorzugsstimmen ausschließlich Kandidatinnen und Kandidaten einer Liste zuzuordnen oder aber auch keinerlei Vorzugsstimmen zu vergeben. 

"In einer Demokratie sollten die Förderung der Wahlbeteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie die Qualität des Wahlsystems zu den Prioritäten zählen…Offensichtlich gilt dies jedoch nicht für die Mehrheit", so der Kommentar der Team K Abgeordneten zum Ausgang der Abstimmung.

Die BAW – Bolzano Art Weeks zieht es am Sonntag, 29. September in den Vinschgau, um genauer zu sein, in die BASIS Vinschgau Venosta und die Gemeinde Stilfs. Der dafür vorgesehene Bus startet um 9.00 Uhr bei der Feuerwehrhalle in der Mayr-Nusser-Straße in Bozen.

Für Teilnehmende, die nicht ab Bozen mit dem Bus anreisen, ist eine Teilnahme ab 10.30 Uhr in der BASIS Vinschgau Venosta oder der Zustieg in den Bus nach Stilfs um 12.00 Uhr in der BASIS Vinschgau Venosta möglich. Auch eine direkte Teilnahme am Nachmittagsprogramm in Stilfs ab 14.00 Uhr ist möglich.

Anmeldung innerhalb 27.09.2024 bei info@bolzanoartweeks.com

 

Programm

10.30 Uhr – Eine BASIS für die Kunst
BASIS Vinschgau Venosta, angesiedelt in der Ex-Drusus Kaserne in Schlanders, beherbergt als Social Innovation & Creative Hub zahlreiche Kreative und Kunstschaffende. So sind neben dem Kreativraum „Ideenspüle“ mit integrativen Angeboten für Kinder und Menschen mit Behinderung, haben in der Palazzina Tagliamento insgesamt 17 Künstler:innen, Handwerker:innen und Vereine dort ihre Ateliers und Werkstätten.

Nach der Ankunft und Einführung durch Hannes Götsch und Katrin Gruber präsentiert Isolde Veith die „Ideenspüle“ und ihre Angebote. Anschließend öffnen Claudia Aimar, Daniel Costa, Roland Parth und Florian Slotawa ihre Ateliers.

Matteo Attuia: ero(e)

12.00 Uhr – Abfahrt nach Stilfs

Stilfs ist eine von 21 Gemeinden auf nationalstaatlicher Ebene, welche über den nationalen Wiederaufbau- und Resilienzplan mit einer Kulturförderung von 20 Mio. Euro ausgezeichnet wurde. Ziel des Projektes „Stilfs – Resilienz erzählen“ ist es, mittels breiten, kulturellen Ansatzes das Dorf resilienter zu machen, sprich auf bestehende und zukünftige Herausforderungen vorzubereiten. Über 20 Maßnahmen in den Bereichen Kultur und Gemeinschaft, Wohnen und Infrastrukturen, Landschaft und Landwirtschaft, Handwerk und Tourismus werden dafür realisiert.

12.30 Uhr – Mittagessen im Hotel Stilfserhof

14.00 Uhr – Geführte Dorfbegehung durch Stilfs mit Daria Habicher, Koordinatorin des PNRR-geförderten Projektes „Stilfs – Resilienz erzählen“ und Roland Angerer, PNRR-Supportgruppenmitglied und Kulturförderer aus Stilfs. Besichtigung des Pfeiferhauses von Clara Mayr, Präsidentin des Kunst- und Kulturvereins Wegmacher sowie der Arbeiten aus der KünstlerInnenresidenz der Luxemburger Künstlerin Marie Capesius.

Treffpunkt: Hotel Stilfserhof

16.00 Uhr – Performance „COLLABORATION“ von Christian Falsnaes am Kirchplatz von Stilfs

Die Performance basiert auf einer Reihe von Experimenten, die Christian Falsnaes mit Studierenden an der Universität für Kunst und Design in Bozen durchgeführt hat. Das erste Mal aufgeführt wurde sie in der Galerie Andersen’s in Kopenhagen. Nun kommt die Performance nach Stilfs und wird dort zusammen mit dem Publikum in einer Art Workshop erarbeitet und neu inszeniert. Mitmachen können alle! COLLABORATION fungiert als ein Instrument, das unabhängig vom Aufführungsort Reflexionen über Zusammenarbeit und Gemeinschaft anstoßen kann.

17.30 Uhr – Rückfahrt nach Schlanders/Bozen (Abfahrtsort Hotel Stilfserhof)

Am Wochenende des 28./29. September findet in Schnals zum zwölften Mal ein Termin der
Europameisterschaft im prähistorischen Bogenschießen und Speerschleudern und der
Weltmeisterschaft im Präzessions-Speerschleudern statt. Erwartet werden rund 70 Teilnehmer aus Deutschland, der Schweiz und verschiedenen Regionen Italiens.


Bereits zum zwölften Mal richtet der archeoParc Schnalstal am kommenden Wochenende ein
Turnier der Europäischen Prähistorischen Meisterschaften und der Weltmeisterschaft im
Präzessionsspeerschleudern aus. Auf einem eigens dafür aufgebauten Zielscheiben-Parcours im
Bodenwald in Unser Frau treten die rund 70 Teilnehmer aus aus verschiedenen Regionen Italiens,
aus Deutschland und aus der Schweiz in den Disziplinen Bogenschießen und Speerschleudern
gegeneinander an.
Die Schnalser Bewerbe am Wochenende sind Teil von europaweit 30 und weltweit 100
Turnierterminen. Beim Unser Frauener Turnier wird am Samstag der Wettbewerb im Bogenschießen
ausgetragen und am Sonntag sind die beiden Speerschleuderbewerbe an der Reihe: Am
Sonntagvormittag findet der Bewerb der Europameisterschaft statt und am Sonntagmittag der
Bewerb der Weltmeisterschaft.
„Wer an mindestens drei Wettbewerben teilnimmt, wird in die internationale Wertung aufgenommen.‘‘
erklärt Ernst Gamper, Kulturvermittler im archeoParc. Er koordiniert wie in den Jahren zuvor den
Aufbau des Scheibenparcours und die Materialkontrolle laut Reglement des Europakomitees. Die
Schussgeräte des Wettbewerbs dürfen ausschließlich aus in der Steinzeit verwendeten Materialien
gefertigt sein. „Die meisten Teilnehmer stellen Bogen, Pfeile, Speer und Speerschleuder selbst her.‘‘
erzählt archeoParc-Leiterin Johanna Niederkofler, die 2012 die Wettbewerbsveranstaltung zusammen mit Ernst Gamper in Unser Frau initiiert hat.
‚Dabei sein ist alles‘ wird bei den Prähistorischen Meisterschaften groß geschrieben: Für die
Interessierten, die kein wettbewerbstaugliches Schussgerät zuhause haben, gibt es neben den
Kategorien Herren, Damen und Kinder die nicht gewertete Kategorie „außer Konkurrenz‘‘.
Die Siegerehrungen finden jeweils im Anschluss an die Bewerbe im Freigelände des archeoParc statt.
Die Veranstaltung sowie überhaupt die Tätigkeiten des Museumsvereins werden von der Gemeinde
Schnals und der Provinz Bozen finanziell unterstützt. Die Presse ist zu den Siegerehrungen herzlich
eingeladen. Für den Besuch am Parcours ist eine Akkreditierung erforderlich.

 

Gesamtprogramm und Einladung: www.archeoparc.it/PrehChamInfo_dt.pdf
Turnierregeln: www.archeoparc.it/PrehChamReglement_dt.pdf

Vertretungen der EU-Staaten ebnen Weg zur Senkung des Schutzstatus für den Wolf – Landeshauptmann Kompatscher und Landesrat Walcher begrüßen Entscheidung

BRÜSSEL/BOZEN (LPA). Erfreut haben sich Landeshauptmann Arno Kompatscher und Landwirtschaftslandesrat Luis Walcher über die Entscheidung von Vertretern und Vertreterinnen der EU-Staaten gezeigt. Diese hatten heute (25. September) in Brüssel beschlossen, den Schutzstatus des Wolfs in Europa senken zu wollen.

"Nach jahrelangem Einsatz haben die EU-Mitgliedstaaten jetzt mehrheitlich für die Herabstufung des Schutzstatus des Wolfes gestimmt - dies ist ein erster wichtiger Schritt, um die Wolfspopulation wirksam zu regulieren", sagte  Kompatscher. Dies sei eine wichtige Voraussetzung, die bewirtschafteten Almen und Bergweidenlangfristig zu sichern. Es sei das Ergebnis gemeinsamer, grenzüberschreitender Arbeit, so der Landeshauptmann.

"Vernunft und Sachlichkeit haben sich gegenüber anderen Denkweisen durchgesetzt", betonte Walcher. Wölfe würden sich immer stärker verbreiten und immer mehr Schäden anrichten. "Nicht nur Nutztiere werden angegriffen. Der Wolf nähert sich auch immer mehr an den Menschen an. Und genau deshalb sollen Wölfe künftig weniger geschützt werden", unterstrich Walcher. Der Landesrat verwies auch darauf, dass in dieser Sache die Netzwerkarbeit mit Europaparlamentarier Herbert Dorfmann und Senator Meinhard Durnwalderwichtig gewesen sei. Jetzt gelte es, den eingeschlagenen Weg weiterzuverfolgen, um den Schutzstatus des Wolfs im Ständigen Ausschuss der Berner Konvention herabzustufen, sagte Walcher.

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Zahlreiche Organisationen verpflichten sich dazu, auf eine gerechte Geschlechtervertretung zu achten – Land, Gemeinde Bozen und Freie Universität Bozen unterzeichnen "Memorandum of Understanding"

BOZEN (LPA). 69 lokale Organisationen und Verbände sind heute Abend (19. September) die Verpflichtung eingegangen, bei Veranstaltungen und in der Berichterstattung auf eine gerechte Vertretung der Geschlechter zu achten. Den Rahmen dafür bietet die 2018 gestartete europäische Initiative "No Women No Panel", die von der Rai seit 2022 auf regionaler Ebene vorangetrieben wird. Land Südtirol, Gemeinde Bozen und die Freie Universität Bozen, vertreten durch Landeshauptmann Arno Kompatscher, Stadträtin Chiara Rabini und Präsidentin Ulrike Tappeiner, haben das entsprechende Memorandum heute unterzeichnet.

Präsidentin und Vizepräsidentin des Landesbeirates für Chancengleichheit für Frauen, Ulrike Oberhammer und Nadia Mazzardis, hielten einleitend fest, dass es sich um einen historischen Moment handle: "Wir wollen, dass der Gleichstellungsaktionsplan Æquitas Wurzeln schlägt und das Leben der Frauen in Südtirol nachhaltig verändert. Durch unser Tun wollen wir Vorbilder sichtbar machen, damit Mädchen an ihre Träume glauben können", sagte Präsidentin Oberhammer. "Sichtbarkeit ist ein Grundrecht, das aber bisher nicht für Frauen galt", führte Vizepräsidentin Mazzardis aus und ergänzte, dass sich dies auch durch Initiativen wie "No Women No Panel" und daraus folgende Maßnahmen ändern werde. "Initiativen wie diese sind von enormer Bedeutung, nicht nur symbolisch", ist auch Landeshauptmann Arno Kompatscher überzeugt. Die Thematiken des Sichtbarmachens und Gleichstellens ist in den Handlungsfeldern des Gleichstellungsplanes enthalten und nun gelte es dies konsequent umzusetzen.

Keynote Speakers Sara Rosa Losilla und Julia Ganterer gingen auf die Notwendigkeit ein, dass Frauen sichtbarer werden müssen. Schauspielerin Rosa Losilla berichtete über Amleta, einen Zusammenschluss von Schauspielerinnen aus ganz Italien, der aus dem Gefühl der ungleichen Behandlung von Frauen im Bereich Theater entstand. "Wenn Frauen nicht gleichberechtigt auf der Bühne mitmischen, werden Geschichten überwiegend aus der männlichen Perspektive erzählt. Die Darstellung wirkt sich auf die persönliche Wahrnehmung aus", hielt Rosa Losilla fest. Julia Ganterer vom Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung der Universität Innsbruck beleuchtete die "Geschlechterrepräsentationen in den Medien. Eine Debatte über die (un-)sichtbare pinke Linie in der Kommunikations- und Medienwelt". Sie hielt dabei fest, dass sich auch die Darstellung in den Medien auf das Selbstbild vor allem von jungen Menschen auswirke: "Wir brauchen Sensibilisierung, Bildung und Medienkompetenz, um Stereotypen zu erkennen und unser Ziel muss eine geschlechtersensible Grundhaltung sein." Dass Frauennetzwerke schon bestehen, machte ein Flashmob der Mitglieder des Landesbeirates für Chancengleichheit für Frauen sichtbar.

Über die Bedeutung der No Women No Panel-Initiative für die öffentliche Kommunikation sprachen Lucio Pisacane vom Gesamtstaatlichen Forschungsrat CNR und Kurator des Monitorings von "No Women No Panel", Arianna Voto, RAI-Verantwortliche für die Initiative, sowie Michaela Mahlknecht, Chefredakteurin von RAI Südtirol. Arianna Voto freute sich über die große Bereitschaft, die Initiative mitzutragen, Lucio Pisacane hob die Bedeutung der Daten hervor, die es brauche, um Verbesserungspotentiale aufzuzeigen und Michaela Mahlknecht rief dazu auf, dass sich mehr Expertinnen und Frauen Diskussionen in den Medien zutrauen sollten.

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Bei Untersuchungen von Zahlen zu Schulabbrechern wurde dem südtirolspezifischen System nicht Rechnung getragen – Daten zu Schulabbrechern daher nicht korrekt

BOZEN (LPA). Bildungslandesrat Philipp Achammer reagiert auf Daten eines Wirtschaftsforschungsinstitutes in Mestre, das die Zahl der Schulabbrecher in Italien untersucht und dafür Daten von ISTAT und Eurostat verwendet hat. Die höchste Anzahl an Personen ohne weiterführende Ausbildung nach der Mittelschule gibt es laut dieser Studie in Sardinien mit 17,3 Prozent, gefolgt von Sizilien mit 17,1 Prozent. Danach folgt laut diesen Daten Südtirol mit 16,2 Prozent. 

"Diese Daten entsprechen nicht der Realität", unterstreicht Bildungslandesrat Philipp Achammer: "Bei dieser Auflistung wird eine wesentliche Kategorie nicht berücksichtigt, die es in Südtirol gibt und im restlichen Staatsgebiet nicht: die Lehrlinge. Diese haben aus Sicht des italienischen Staates einen reinen Arbeitsvertrag und werden daher als Bildungsabbrecher gezählt, gerade in der Zeit, in der sie in der Lehre sind. Das ist eine völlig falsche Erhebung. In Südtirol ist die Lehre dual aufgebaut. Dies bedeutet, dass der Lehrling einerseits am Arbeitsplatz und zusätzlich in den Berufsschulen ausgebildet wird. Die Einschreibung in die Berufsschule erfolgt automatisch durch die Anmeldung des Lehrlings beim Arbeitsamt. Daher sind Lehrlinge keine Schulabbrecher und können demnach auch nicht dazu gezählt werden."

Die Bildungsdirektion hat die zuständigen Stellen in Rom bereits mehrfach auf diese Fehlerquelle hingewiesen. Leider hat sich die Situation laut Achammer noch nicht verbessert.

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SVP-Obmann Dieter Steger und Landessekretär Harald Stauder stellen sich in Sachen Sonderfonds-Verfahren voll hinter Altlandeshauptmann Luis Durnwalder

„Man mag zu Luis Durnwalder stehen, wie man will, was aber kaum jemand leugnen kann: Seine Landeshauptmannschaft war für Südtirol ein großer Gewinn. Mir persönlich und ich vermute vielen Südtirolerinnen und Südtirolern geht es gleich, ist es unverständlich, weshalb man einen wirklich verdienten und beliebten Politiker nicht endlich in Ruhe lässt. Unser Urteil über Luis Durnwalder ist jedenfalls glasklar. Luis Durnwalder hat sich zu keinem Zeitpunkt selbst bereichert. Im Gegenteil: Auf unbürokratische Art und Weise hat er kleine Hilfen und Beiträge gewährt. Die Erfolgsbilanz von Altlandeshauptmann Luis Durnwalder fällt eindeutig positiv für Land und Leute aus. Daran wird sich in Hinkunft nichts ändern!“

In dieselbe Kerbe schlägt auch SVP-Landessekretär Harald Stauder. Er betont, dass man auf Seiten der Südtiroler Volkspartei zwar jedes Gerichtsurteil zur Kenntnis nehmen werde, gleichzeitig ist er aber auch der Überzeugung, dass „Luis Durnwalder sich, ob seiner Verdienste rund um Land und Leute, wenn dann ein Denkmal verdient hätte, aber sicherlich keinen Gerichtsprozess!“

Bozen, 18. September 2024


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Impressionen 2025

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Jubiläumsjahr. 1525: Die Bauern waren unterdrückt und mussten so viele Steuern und Abgaben an die Regierenden (Adel & Kirche) zahlen. Das Leben wurde unerträglich und so brach der Bauernkrieg aus. 2025: Der SBB regiert das Land mit und manche Bauern holen sich mit Steuerbegünstigungen, Fördergelder und Subventionen das Geld zurück. Panta rhei: So dreht sich die Geschichte.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zuckbichl. Das Bild erweckt in mir eine sonderbare und unerklärliche Nostalgie.
Vielleicht weil die Fotografie nur das Vergangene festhalten kann?
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Schnatzhof. Es war einmal... vor dem Hof ein besonderer Gast gelandet. Er möchte in der warmen Stube einkehren, aber er war zu groß und zu dick und konnte nicht durchschlüpfen. In wenigen Tagen aber konnte er so viel abnehmen und wurde dünn wie eine (Mond)-Sichel und klopfte an die Tür. Doch wenn er so schnell zunehmen kann, wie er abnimmt, dachte der ...

Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Heydorf-Loretzhof IV. Jeden zweiten Donnerstag besuche ich die Redaktion des Vinschgerwind und gehe an diesem wunderschönen Juwel, mitten in Schlanders, vorbei. Ich kann immer wieder staunen über die schönen Proportionen, die eleganten Details, ohne „kosmetische Eingriffe“, die je nach Lichtverhältnissen anders wirken. Da muss ich zwangsläufig an die zu vielen Zerstörungen, die unser Land genehmigt, denken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Weltkulturerbe der UNESCO. Bald sollen auch die aus Schluderns stammenden Haflinger dazukommen. Die Waale auf der Malser Haide, die Transhumanz der Schafe in Schnals sind schon dabei. Aber die Liste kann unendlich verlängert werden: Die Stilfserjoch-Straße, das Scheibenschlagen, ....
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Nachtfotografie. Da ich immer weniger Schlaf brauche, bin ich öfters bei Dunkelheit unterwegs. So habe ich die Nachtfotografie entdeckt. Damit meine ich nicht nur den Himmel und seine leuchtenden Bewohner. Der schwarze Mantel der Nacht verdeckt vielen Unfug, lässt aber hier und dort einige schöne Sachen durchblicken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Ein Frühlingsgruß. Die nächste Vinschgerwind-Impression wird meine 500ste sein, und bis auf 1000 komme ich sicher nicht. Ich freue mich über die Rückmeldungen, weil mit einer Kleinigkeit kann ich andere überraschen und glückliche Augenblicke schenken. Vielleicht wäre es schön, die besten Impressionen in einem Katalog zu sammeln. Wenn der eine oder andere Gönner sich melden würde, könnte die Idee bis Weihnachten umgesetzt werden.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Impressionen 2024

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Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
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Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
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Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
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Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
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Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

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Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
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Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
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Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
Ab und zu im Inneren des Berges wacht der „Wasserdrache“ wieder auf und spuckt Unruhe und Geröll ins Tal.
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Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
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Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
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Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
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Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
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Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
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Schattenspiele. Karthaus, im Hintergrund, ist schon im Schatten verhüllt. Katharinaberg wird auch gleich vom „schwarzen Drachen“ verschlungen... Was für ein herrliches Spektakel dieses Licht- und Schattenspiel.
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Schloss Juval. In Südtirol gibt es an die 300 Burgen und Schlösser. Gut zwei Dutzend davon befinden sich im Vinschgau. Von einigen sind nur Mauerreste geblieben, andere sind sehr gut erhalten und zum Teil dem Publikum zugänglich. Geschichte, Geschichten und Sagen wurden in den alten Gemäuern wie in einer Truhe, bis heute gut aufbewahrt.
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Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

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Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
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Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
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Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
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Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
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Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
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Impressionen 2023

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Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
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Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
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Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
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Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
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In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
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Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
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Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
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Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
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Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
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Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
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Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
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In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
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Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
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Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
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Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
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Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
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Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
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Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
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Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
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Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
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Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
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Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
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„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
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Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
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Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
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St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
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