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Montag, 29 Juli 2024 12:55

Einwanderer

s2 erwin 2854Kommentar von Chefredakteur Erwin Bernhart - Das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) hat kürzlich Zahlen über den „Demografischen Wandel 2022“ vorgelegt. Festgestellt wird, dass Südtirol ein Einwanderungsland geworden ist. „Es ist anzumerken, dass die Geburtenbilanz seit 2017 nur mehr dank des Beitrags der ausländischen Wohnbevölkerung positiv ausfällt“, wird im ASTAT-Bericht festgehalten, und: „Bei Betrachtung der Geburten und Sterbefälle nach Staatsangehörigkeit zeigt sich, dass die inländische Bevölkerung seit 2017 mehr Sterbefälle als Geburten verzeichnet, während bei der ausländischen Bevölkerung die Geburten in allen analysierten Jahren die Sterbefälle übersteigen.“ Immer wieder wird beklagt, dass die Bevölkerung in Südtirol veraltert und dass entsprechende Vorkehrungen für Pflegeeinrichtungen getroffen werden müssen. Das ist schon in Ordnung. Aber angesichts der statistischen Zahlen wird man verstärkt in Richtung Schule und Ausbildung fokussieren müssen. Denn, wenn die einheimische Bevölkerung durch Geburtenrückgänge anzahlmäßig schwächer wird (was politisch offensichtlich hingenommen wird), wird der Ausländeranteil an allen Arbeitsplätzen und in Pflegeeinrichtungen und morgen wohl auch in Bildungseinrichtungen an Bedeutung gewinnen. An solchen Diskussion kommt die Südtiroler Gesellschaft nicht vorbei, auch wenn ausländerfeindliche Parteien zunehmend gewählt werden. Ein autonomes Handling von Migranten a lá Australien, wird wohl ein Traum bleiben. Südtirol wird sich an ein multikulturelles Umfeld gewöhnen müssen. Dieses Umfeld wesentlich mitzugestalten, das wird die Herausforderung sein.

Der Landesgesetzentwurf zur Einführung eines Landesverzeichnisses der gemeinnützigen Organisationen wurde heute (25. Juli) den Vertretungen der gemeinnützigen Organisationen vorgestellt.

Auftakt zur gemeinsamen Erarbeitung des Landesgesetzes zum Ehrenamt: Die zuständige Landesrätin Rosmarie Pamer hat heute den Landesgesetzentwurf zur Einführung eines Landesverzeichnisses der gemeinnützigen Organisationenund zur Regelung der Verfahren in Bezug auf die Körperschaften des Dritten Sektors vorgestellt. Damit wurde der Konsultationsprozess in Anwesenheit von über 30 Vertreterinnen und Vertretern gemeinnütziger Organisationen eröffnet.

Die Direktorin des Landesamtes für Freiwilligenwesen und Solidarität Judith Notdurfter legte Details zum Gesetzesentwurf eines Landesverzeichnisses der gemeinnützigen Organisationen dar. Gemeinnützige Organisationen sind Vereineund Stiftungen ohne Gewinnabsicht, die vorwiegend Tätigkeiten von allgemeinem Interesse ausüben. 

Für die Eintragung in das Landesregister sind Rechtssitz und Tätigkeit in Südtirol Voraussetzung. Körperschaften des Dritten Sektors mit Rechtssitz oder Tätigkeitsbereich in Südtirol, die im staatlichen Einheitsregister des Dritten Sektors (Registro Unico Nazionale Terzo Settore RUNTS) eingetragen sind, sind von Rechts wegen im neuen Landesverzeichnis eingetragen. 

Vorteile der Eintragung sind mögliche wirtschaftliche Vergünstigungen und der Zugang zu Beiträgen, zudem eine Entbürokratisierung bei Beitragsansuchen und mögliche Steuererleichterungen. Das Land unterstützt weiterhin Dachverbände und Körperschaften, die Dienstleistungen zugunsten der eingetragenen Organisationen erbringen. Nicht betroffen sind öffentliche Verwaltungen, politische Vereinigungen, Gewerkschaften, berufliche Vereinigungen und Vertretungen von Wirtschaftskategorien.

Landesrätin Pamer verwies auf die Bedeutung der Gemeinnützigkeit sowie des Ehrenamtes in Südtirol: "Die ehrenamtlichen Vereine sind tragende Säulen in unseren Dörfern und Städten. Es gilt, die gemeinnützigen und ehrenamtlichen Organisationen zu fördern, indem wir geeignete Rahmenbedingungen schaffen. Dieses Gesetz ist ein wichtiger Schritt. Ich freue mich auf den Austausch und bin zuversichtlich, am Ende einen Gesetzesentwurf zu haben, der Vorteile und Erleichterungen für Vereine bringt." Ziel sei auch eine Entlastung im Hinblick auf die Bürokratie: Dokumente und Informationen im neuen Landesregister gelten gegenüber allen öffentlichen Verwaltungen und müssen nicht mehrmals abgegeben werden.

Laut Ressortdirektorin Michela Morandini haben die Vereine bis 20. August Zeit, ihre Anmerkungen anzubringen.

mac

Die Wartezeiten für die Ausstellung von Reisepässen haben sich spürbar verringert – auch dank Unterstützung aus der Landesverwaltung. Personallandesrätin Amhof hat sich vor Ort informiert. 

Seit einem Monat unterstützen vier Landesbedienstete die Quästur bei der Ausstellung von Reisepässen. Anhand erster Daten wurden heute (26. Juli) Rückschlüsse über die Wirksamkeit der Zusammenarbeit gezogen. Personallandesrätin Magdalena Amhof hat die Landesbediensteten dazu in den Räumen der Quästur besucht. Sicherheitslandesrätin Ulli Mair sowie der Quästor Paolo Sartori begleiteten sie.

"Durch die Unterstützung des Landespersonals hat das Amt für Reisepässe seine Kapazität um fast 50 Prozent erweitern können. Für unsere Bediensteten ist es zudem eine Genugtuung, einen so wichtigen Dienst für die Bürgerinnen und Bürger unterstützen zu können. Diese Form der gegenseitigen Unterstützung sollte innerhalb der öffentlichen Verwaltungen noch viel stärker gefördert werden", sagte die Landesrätin.

Vor einem Jahr (Juni 2023) betrugen die Wartezeiten für die Ausstellung von Reisepässen noch sieben bis acht Monate. Südtirol war damit italienweit an vorletzter Stelle. Dank verschiedener Reorganisationsmaßnahmen konnten die Zeiten nun deutlich reduziert werden. Derzeit wartet man  maximal eineinhalb Monate auf einen Termin. Wer innerhalb von 30 Tagen verreisen muss und in Südtirol ansässig ist, kann mittlerweile einen Termin aus prioritären Gründen beantragen. Dieser ist zumeist bereits am Folgetag verfügbar. Jeden Tag können zehn Plätze für die Vorzugsschiene zur Verfügung gestellt werden.  

Ein Grund für diese Verbesserung ist die personelle Verstärkung. Die Quästur hat den Mitarbeiterstab im Reisepassbüro von fünf auf elf Personen erhöht. Dazu sind nun die Mitarbeitenden der Landesverwaltung gekommen, die sich infolge einer Vereinbarung zwischen Land und Quästur (LPA hat berichtet) zeitweilig zur Unterstützung für die Tätigkeit in der Quästur gemeldet hatten. Zudem wurde ein getrennter Terminkalender für prioritäre Ansuchen eingeführt und die digitale Terminverwaltung verbessert. Derzeit werden täglich durchschnittlich 100 Reisepässe ausgestellt. Ab September sollen es noch mehr werden.

red/pio

Wie haben sich Kündigungen und Entlassungen seit 2009 entwickelt? Welche Kündigungsgründe dominieren? Antworten darauf geben zwei Arbeitsmarkt-News der Arbeitsmarktbeobachtung.

2023 wurden von den durchschnittlich 165.000 unbefristeten Arbeitsverträgen24.000 beendet. Der Großteil davon, 13.000 bis 14.000, sind Selbstkündigungenvon Arbeitnehmenden. Rund 2.000 sind Kündigungen in Einvernehmen und rund 3.000 Entlassungen. 3.000 bis 4.000 Arbeitnehmer gingen in Pension.

„Betrachtet man die Lage seit 2009, steigen seit 2015 mit Ausnahme des ersten Corona-Jahres die Selbstkündigungen von unbefristet Beschäftigten. Auch die Kündigungen wegen Pensionsantritt nehmen aus demografischen Gründen zu. Im Gegensatz dazu sind die Entlassungen deutlich rückläufig“, erklärt Stefan Luther, Direktor des Arbeitsmarktservice. Abgesehen von den pensionsbedingten Beendigungen werden seit 2019 jährlich rund zehn Prozent der unbefristeten Verträge freiwillig beendet, von betriebs- oder verhaltensbedingten Entlassungen sind knapp zwei Prozent betroffen. Die freiwillige Kündigung ist laut Luther bei jüngeren Arbeitnehmenden und in bestimmten Sektoren wie dem Gastgewerbe und Bauwesen überdurchschnittlich verbreitet.

Kündigungsgründe: Arbeitsklima, Jobchancen, Unvereinbarkeit

Seit Herbst 2023 können alle unbefristet Beschäftigten die Gründe ihrer Kündigung mittels eines Fragebogens angeben. Bis Mitte Juli haben dies rund 3.000 Personen getan.

"Natürlich gibt es nicht den einen Kündigungsgrund", erklärt Luther. Vielmehr gibt es drei Gruppen: Die „stark Unzufriedenen“ – etwa ein Drittel – kündigen wegen des Arbeitsklimas. Dabei spielt das Verhalten des eigenen Vorgesetzten eine besondere Rolle. "Man kündigt nicht der Arbeit, sondern seinem Chef", zitiert Luther einen Befragten. Die zweite Gruppe sind die „Abgeworbenen“, die Jobchancen meist aufgrund eines höheren Gehalts oder für Karrieremöglichkeiten nutzen. Als dritte Gruppe nennt Luther Menschen, bei denen sich "Arbeit und Privatleben nicht vereinbaren" lassen. "Zum Teil besteht diese Gruppe aus Frauen, die eine Geburt oder Kinderbetreuung als Kündigungsgrund angeben", sagt Luther.

"Die Anzahl der freiwilligen Kündigungen zeigt die Dynamik des Arbeitsmarktes und Handlungsfelder auf", bewertet Arbeitslandesrätin Magdalena Amhof die Ergebnisse. "In Sachen Vereinbarkeit gibt es deutlich Luft nach oben. Insgesamt werden Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber immer stärker auf die Qualität der Arbeitsbedingungen setzen müssen, um Mitarbeitende längerfristig zu binden."

Die Ausgabe der Arbeitsmarkt news (provinz.bz.it) und tagesaktuelle Beobachtungen der Arbeitsmarktdaten online (provinz.bz.it) sind ab sofort abrufbar.  

red

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Menschenhandel betont die freiheitliche Landesrätin Ulli Mair die dringende Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels in der Migrationspolitik, um die illegale Zuwanderung konsequent zu unterbinden und der Schlepper-Industrie den Garaus zu machen. 

„Der Menschenhandel ist eine moderne Form der Sklaverei, der wir uns als europäische Werte- und Rechtsgemeinschaft entschieden entgegenstellen müssen", so Mair. „Die unverantwortliche Politik der offenen Grenzen hat in den vergangenen Jahren den Schleppernetzwerken Hochkonjunktur beschert und ihr menschenverachtendes Geschäft angeheizt", so Mair. 

„Angesichts dieser und vieler weiterer schwerwiegender Fehlentwicklungen im Kontext der unkontrollierten Zuwanderung wird die dringende Notwendigkeit eines grundlegenden Wandels in der Migrationspolitik deutlich", so Mair. 

„Europa kann das kriminelle Geschäft der Schlepper nur austrocknen, wenn es seine Grenzen schützt. Wir dürfen es nicht länger zulassen, dass Menschen sich mit falschen Hoffnungen auf den Weg machen und ihr Schicksal in die Hände von Kriminellen legen. Die konsequente Sicherung der Außengrenzen und die Abschaffung von falschen Migrationsanreizen sind keine Akte der Abschottung, sondern notwendig, um Recht und Ordnung zu wahren und den internationalen Menschenhandel einzudämmen", so die freiheitliche Landesrätin.

Montag, 29 Juli 2024 14:03

Spezial: Marmor & Marillen 2024

am 3. & 4. August in LAAS

In Laas ist man stolz auf den Marmor. Und stolz auf die Vinschger Marille. Beide Produkte sind authentische Botschafter und werden seit einem viertel Jahrhundert, seit genau 25 Jahren, im Marmordorf Laas gefeiert. Mit der Veranstaltung Marmor & Marillen, kurz m&m, hat man ein authentisches, einzigartiges und unvergleichliches Fest zu bieten, das auch heuer traditionell am ersten Augustwochenende, dem 3. und 4. August, stattfindet. Der Laaser Marmor und die Vinschger Marille haben in Laas in einem gut bestückten Programm mit Kunstveranstaltungen, Marktständen, mit kulinarischen Genüssen und mit Musik ihren Auftritt. Die Einladung des m&m-Komitees am Wochenende vom Samstag, 3. August und Sonntag, 4. August ist eine Einladung für die Sinne, für ein fröhliches Miteinander, für ein gemütliches Flanieren, für ein spannendes Entdecken von Kultur & Genuss, ist eine Hommage an das weiße Gold und an die aromatische Marille – eine Kombination, die nicht nur farblich einiges hergibt.

KULINARIUM
Düfte von Marillenknödeln, von Kirchtagskrapfen, von Marillenstrauben werden im Zentrum von Laas die Gäste empfangen. Die Gastwirte kochen auf und servieren das, was einem kulinarischen Rundgang um die Marille gleichkommt. Eine Einladung an Nase und Gaumen ist jene vom Obstbauernhof Fohlenhof: Zur Verkostung von Fruchtdestillaten und Likören lädt die Familie Gartner am
Sa. 03.08. und So. 04.08. um 17.00 Uhr sowie jeden Donnerstag um 17.00 Uhr (Anmeldung erbeten).
Infos unter Tel. 335 6932000

In verschiedenen Kreationen ihren Auftritt hat die Marille bei den Marillen-Spezialitätenwochen vom Samstag, 27. Juli bis am Sonntag, 11. August in folgenden Gastbetrieben: Gasthaus Zur Krone - Gasthaus Zur Sonne - Gasthaus Sonneck/Allitz – Pizzeria Odler – Pizzeria St. Sisinius.
Mit erfrischenden Getränken, Marillenspezialitäten wie Marillenknödel oder Strauben mit Marillenmarmelade oder hausgemachtem Marillenkuchen warten die Musikkapelle Laas und der ASC Laas-Raiffeisen im Festbereich Peernstadl am Samstag und Sonntag von 10 – 20 Uhr auf. Ein Kinderbereich mit verschiedenen Holzspielen lädt zu Spiel und Spaß. Auf dem Dorfplatz laden hingegen die Schützenkompanie Laas und die Freiwillige Feuerwehr Laas zum Genuss. Verwöhnt werden die Gäste mit durstlöschenden Getränken mit Marillenknödeln und „feurigen Scharfschützen“.
Am Santl tun gute Freunde Gutes: Marmorblöcke dienen als Theke, am Abend gibt es eine Blockparty mit DJ-Musik und das Beste: Der Reinerlös wird gespendet.
Venustis (neben Peernstadl) bietet gar eine Marillenbar mit Marillenbier, Marillo uvm. Heuer neu: Vinschger Marillen-Apfel-Cidre und Genuss & Lachs. Dazu werden musikalische Einlagen von Michael, Thomas & den Lausbuben serviert. Und die Kinder malen auf einer Laaser Marmorplatte.

AUSSTELLUNG:

03. und 04. August 2024
Ausstellung in der Marxkirche Laas
von Corinna Zürcher und Martin Böttcher

M&M MARKT
Einer der Höhepunkt ist jedes Jahr der M&M Markt. Heuer findet dieser am Samstag, 3. August und am Sonntag 4. August jeweils von 10 – 19 Uhr statt. Marillen, Kunsthandwerk aus Laaser Marmor und typische Produkte, deren Rohstoffe aus dem Vinschgau sind – das zeichnet den m&m-Markt aus und ist auch der Erfolg, der dem Kultur-Event jedes Jahr aufs Neue zuteil wird. Die 41 Marktstände reihen sich wie Perlen entlang der Vinschgaustraße auf: vom Peernstadl im Oberdorf über die Pfarrkirche bis hin zum Santl und der Laaser Marmorwelt.
NEU ist heuer der hds-Kinder- &Teenie-Flohmarkt von 14 – 18 Uhr. Unter dem Motto „Kinder handeln“ werden Kinder für moderates Geld in besonders gestalteten Flohmarktständen, am Platz vis-à-vis vom Cafè Greta, Selbstgebasteltes und Allerlei anbieten.

LAASER MARMORWELT
Kinder wie Erwachsene kommen bei einem umfangreichen m&m-Unterhaltungsprogramm auf ihre Kosten. Im Spielbereich in der Laaser Marmorwelt gibt es Spiel und Spaß, zum Beispiel Laaser Marillenkerne klopfen, Spielen in der Laaser Marmor-Sandkiste, Marmoranhänger basteln oder Kinderschminken.
Im schönen Ambiente der Laaser Marmorwelt lädt zudem eine Marmorbar zu erfrischenden Getränken. Abseits davon gewähren künstlerische Skulpturen einen kleinen Einblick in die Geschichte des Laaser Marmors.

MUSIK
Musik wird an beiden Tagen der gute Ton der Veranstaltung sein, mitwirken und beste Unterhaltung garantieren. Zu den Musikern, die in Laas an verschiedenen Ecken und Plätzen am Samstag und Sonntag ihr Bestes geben, zählen unter anderem die Laaser und die Waltener Böhmische mit Zünftigem, die Partyband „Karussell“, Einlagen von verschiedenen Ziachorgelspielerinnnen und -spielern (Tipp: am Sonntag spielen von 15:30 – 19 Uhr Ziachorgelweltmeister Alexander Pamer und seine Schüler) das Duo Walter&Felix und Alpenflair, das Männergesangsquartett „Quartfiss“. Zudem gibt es ausgewählte Hits der 80iger und 90iger Jahre.

KULTUR & KUNST
Künstler bereichern die m&m-Veranstaltung mit ihrem Tun, z. B. „Kunscht in Stodl“ am Sa. 03.08. und So. 04.08. von 10 – 19.00 Uhr, wo sieben Künstler ihre Werke präsentieren: Thomas Biedermann, OMAXX Manufaktur, Franco Bonora, Thomas Pircher, Heike Niederholzer, Daniela Perfler und Andrea Gurschler. Eröffnung: 03.08.2024 um 10 Uhr.
In der Laaser Marmorwelt gibt es Marmorgeschichte im Freilichtmuseum und die Fachschule für Steinbearbeitung bietet am Sa. und So. von 10 - 13 Uhr und 14 – 17 Uhr mit Führungen um 11 und 14 Uhr Ein- und Ausblicke. Alle zusammen bereichern die Kulturveranstaltung und tragen zum vielfältigen Erleben von Marmor und Marillen bei.

HÖHEPUNKTE:

Internationales
Bildhauersymposium Südtirol
vom 13.07. – 04.08.2024
am Bahnhof von Laas
Finissage am Samstag, 03.08.2024 um 17 Uhr

Workshop
Schnupperworkshop
Marmorbearbeitung im Steinbildhauer-Betrieb
Mayr Josef
In einem 2-stündigen Workshop selbst Hammer und Meißel schwingen. Anmeldung unter info@mayr-josef.com oder 3494786978
Sa. und So. ab 12 Uhr jeweils alle 2 h (nur 5 Plätze jeweils verfügar)

 

Führungen:
- Marmor Erlebnis Führungen mit Filmpräsentation und Werksbesichtigung „Lasa Marmo“
Sa. 03.08. und So. 04.08. um 12/14/16 Uhr (deutsch)
und um 15 Uhr (italienisch)
Treffpunkt: Laaser Marmorwelt - Dauer: ca.: 1,5 Stunden
Sonderpreis für m&m: 8 €
Infos unter www.marmorplus.it

- Häuser - Leute - Geschichten …
auf Winkelwegen durch Laas
In anderthalb Stunden werden Sie durch einige Gassen
des Dorfes geführt, hören vom harten Leben früher, von
Festen und Bräuchen und wie Schriftsteller diese Gegend
und ihre Menschen beschrieben haben.
Sa. 03.08. um 10.45 Uhr in deutscher Sprache
Treffpunkt unter dem Palapirnbam am Bahnhof Laas

 

Vinschgau

von Christine Weithaler

Heuer reduzierten die frühe Blüte und das kalte, regnerische Wetter sowie die Fröste zur Blütezeit die Erntemenge der Original Vinschger Marille stark. Anstatt der 150 bis 200 Tonnen der letzten Jahre können die Bauern nur 30-40 Tonnen der Original Vinschger Marille pflücken. Das entspricht lediglich 30% einer normalen Ernte. Für die Bergmarillen (Goldrich und Orangered) wird eine Ernte von 110 Tonnen erwartet, ein Rückgang von 10%. Hoffend auf ein stabiles und trockenes Wetter während der Ernte, rechnen die Genossenschaften mit einer guten Qualität. Die Haupternte beginnt Mitte Juli und endet Mitte August. Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit ist die Original Vinschger Marille in diesem Jahr nur in den Detailgeschäften der Vinschger Genossenschaften erhältlich und es werden keine Reservierungen angenommen. Zum Fest - Marmor&Marillen am 03.-04.08. in Laas wird VIP mit den Bergmarillen, sowie mit zum Zeitpunkt des Festes verfügbaren saisonalen Produkten präsent sein. Jedoch wird es kein Verkauf der Original Vinschger Marille geben, so Kurt Ratschiller, Vertriebsleiter VIP.

„So wenig Original Vinschger Marillen weiß ich noch nie“, sagt Roland Platzgummer, Bauer am Schlanderser Nördersberg, „viele fallen jetzt noch vor der Ernte.“
Die Vinschger Marille ist eine schwierige, launische Frucht. Von der Blüte, im Wachstum bis hin zum Pflücken, ist man erst der sicheren Ernte gewiss, wenn die Marille veredelt ist.

Die Blüte der Marille ist nach oben hin leicht geöffnet, dadurch kann Flüssigkeit in den Hohlraum eindringen. Sinkt die Temperatur ab, gefriert die Flüssigkeit und die Blüte wird sozusagen gesprengt. So kann eine Frostberegnung, wie bei der Apfelblüte, nur experimentell eingesetzt werden.Der Frost ist nicht nur in der Blütezeit gefährlich. Die Zellen der Frucht speichern Wasser, welches bei kalten Temperaturen gefrieren kann. Je größer die Frucht desto anfälliger ist sie für den Frost. Ausschlaggebend ist die Dauer der Kälte. Es können auch nur leichte langanhaltende Minusgrade die Marille schädigen und sie fällt folglich ab.
Die Vinschger Marille befruchtet sich selbst. Pollen und Stempel befinden sich in einer Blüte. Das ist eine Besonderheit. Es genügt ein Windhauch. Aber nicht nur deshalb ist Wind in der Blütenzeit von Vorteil. Die Luftzirkulation ist anders, die Temperatur schwankt weniger, die Luftfeuchtigkeit ist relativ nieder, die Luft ist trockener und somit sinkt die Frostgefahr. Die anderen Sorten benötigen Pollen von außen um den Stempel in der Blüte zu bestäuben, sie werden z.B. durch Bienen fremdbefruchtet.

Ist der Baum der Vinschger Marille ausreichend mit Nährstoffen versorgt, reguliert er die Fruchtmenge selbst. Das heißt, er lässt so viele Früchte fallen, bis er eine Anzahl trägt die er bis zur Ernte hin versorgen kann. Ist er unterversorgt fehlt diese intelligente natürliche Ausdüngung. Die neuen Marillensorten haben diese Fähigkeit nicht. Sie behalten die Früchte die sie tragen, auch wenn der Baum dadurch eingeht. Abhilfe schafft da eine händische Ausdüngung.

Die Ernte ist jedes Jahr eine Herausforderung. Bei Schönwetter reift die Vinschger Marille schnell nach, platzt bei Regen relativ schnell auf und fällt leicht zu Boden. Dafür ist sie resistenter gegen Krankheiten wie die neuen Sorten. Der unverkennbare Geschmack der Vinschger Marille entwickelt sich erst im letzten Stadium der Reife. „Man müsste sie fangen wenn sie fällt“ so der Bauer: „das wäre der ideale Zeitpunkt für Reife und Qualität“. Sie braucht kurze Verkaufswege. Der Großteil der Kunden achtet auf eine schöne Farbe und Form, auf die Makellosigkeit, Größe der Frucht und den Preis. Dort punkten die neuen Sorten. Auch in der Ernte. Diese reifen nach dem Pflücken noch nach und können länger gelagert werden.

Das erste Halbjahr ist arbeitsintensiver. Ein weiterer Arbeitsschritt ist der Baumschnitt im Frühjahr vor der Blüte oder nach der Ernte. Ausschlaggebend ist ob man den Baum eng und schlank, oder nieder mit breitgefächerter Krone halten will. Abzusehen ist, wie der heurige Ernteausfall sich auf das Wachstum der Bäume auswirkt. Der Baum hat einen Energieüberschuss, investiert diesen in Äste und Triebe. Der nachfolgende Schnitt will wohl bedacht sein damit der Wachstum nicht im Wuchern ausartet.

Die Vinschger Marille ist sehr anfällig für äußere Einflüsse. Ein einzelnes Gewitter kann die gesamte Ernte zerstören. Die Marille erlaubt keine Fehler in der Handhabung bei der Ernte und Weiterverarbeitung zu Marmelade, Sirup, Schnaps, Likör uvm. So brauche es das ganze Jahr die Aufmerksamkeit und Pflege des Bauern, der Bäuerin und die Wertschätzung dessen seitens der Konsument:innen.

Montag, 29 Juli 2024 14:04

Spezial: Vinschger Vorzeigebetriebe

Vorzeigebetriebe sichtbar machen: Das ist das Ziel unseres Sonderthemas. Das Niveau der Vinschger Betriebe ist ein hohes. Auch das wollen wir auf den folgenden Seiten zeigen. Die Betriebe hier stehen stellvertretend für all jene, die Vorbild-Unternehmen im Vinschgau sind und auf die wir - das möchten wir betonen - stolz sind.

Vorzeigebetriebe sind Vorbild-Unternehmen, sind Traditionsbetriebe, sind Familienbetriebe. Es sind jene Betriebe, die Arbeitsplätze sichern und gleichzeitig Innovation und Nachhaltigkeit jeden Tag aufs Neue leben. Es sind Betriebe, die Garanten für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit sind, die großes Know-How auf sich vereinen können und die hohes Verantwortungsbewusstsein auszeichnet.

Holzius ist ein Vorzeigebetrieb, der in die Zukunft schaut und von der Natur lernt und an und mit ihr wächst. Die Unternehmensphilosophie
baut auf konsequentes ökologisches Bauen mit Holz. Bei holzius ist der Boden für das tägliche Tun die Überzeugung, dass Holz der genialste, gesündeste und nachhaltigste Baustoff der Natur ist – und zwar dann, wenn es völlig unbehandelt bleibt, aus zertifizierter Waldwirtschaft stammt und nach dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft verarbeitet wird. Deshalb bestehen die Vollholz-Elemente ausschließlich aus naturbelassenem Holz. Das komplett leim- und metallfreie holzius-Bausystem ermöglicht es, wirklich wohngesund und nachhaltig mit Holz zu bauen. Damit leistet holzius einen Beitrag für die Zukunft der Gesellschaft. Die Mission: Naturverbundene und gesunde Lebensräume zu schaffen. In den vergangenen Jahren ist holzius stark gewachsen, hat Alleinstellungswert im Vinschgau erlangt und produziert seit Jahresanfang in der neuen „Heimstatt“ – der Betriebsstätte – in Eyrs. Es ist dies ein Vorzeige-Bauprojekt für ökologisches Bauen, holzius selbst, mit Herbert Niederfriniger an der Spitze, ein Vorzeigeunternehmen, das Zukunft denkt. Mehr noch: Zu einer besseren Zukunft unserer Gesellschaft beiträgt: ökologisch, nachhaltig, sozial.

Ein namhaftes und südtirolweit bekanntes Unternehmen ist mit systems auf den folgenden Seiten präsent. Systems ist als kleiner Fachhandel für EDV in Schlanders gestartet und heute das führende IT-Unternehmen Südtirols und Vorreiter in Service, Digitalisierung und vor allem IT-Sicherheit. Systems ist IT-Profi und hat sich sein Know how, die ganze Erfahrung, in jahre- bzw. jahrzehntelanger Arbeit aufgebaut und hart erarbeitet. Diese gesamte Kompetenz wird an 365 Tagen im Jahr an die Kundinnen udn Kunden weitergereicht. Gleichzeitig zeichnet sich das IT-Vorzeigeunternehmen durch Werte wie Engagement, Handschlagqualität, Zuverlässigkeit und Vertrauen und Verantwortung aus. Systems schafft für Betriebe ein stabiles, zukunfts- und leistungsfähiges IT-Fundament. Die Branche entwickelt sich rasant, und damit auch die Möglichkeiten, die sich durch neue Technologien bieten. Systems behält den Durchblick und gestaltet heute das Morgen. Über 3.000 Unternehmen bauen auf die IT-Lösungen von systems.

Um Wohn- und Wohlgefühl in den eigenen vier Wänden dreht sich das Angebot bei Fleischmann Raumausstattung in Schlanders. Als Raum³-Fachgeschäft nimmt man sich bei Fleischmann Zeit, um Räume zu gestalten: Zeit, um zu beraten, Zeit, um die besten Produkte und Materialien auszuwählen und Zeit für eine perfekte Umsetzung. Wenn von der Planung über die Beratung bis hin zur Realisierung alles stimmt, dann werden aus Wünschen und Ideen handwerklich und gestalterisch eindrucksvolle Wohnkonzepte.

Mit einem neuen Auftritt hat sich das Einrichtungsstudio Gerstl in Latsch zum 65-Jahr-Jubiläum selbst ein Geschenk gemacht. Neu ist das Logo, bewährt das, was das familiengeführte Einrichtungsstudio seit mehr als sechs Jahrzehnten prägt und auszeichnet: Qualität, Service und persönliche Beratung. Im Vinschger Vorzeigebetrieb ist die dritte Generation bereits in den Startlöchern, um den Betrieb erfolgreich mit den bewährten Werten in die Zukunft zu führen.
Webteam 2000 ist ein Vorzeigebetrieb rund um das Thema Support. Denn gut verkaufen ist das eine – viel wichtiger ist aber nach dem Kauf einen Ansprechpartner zu haben. Als Computer-Notdienst führt Webteam 2000 Computer-Reparaturen lokal vor Ort aus oder betreut die Kundinnen und Kunden per Ferndiagnose übers Internet Mit dem gelebten Versprechen „Bester Service“ hat sich WebTeam2000 seit Jahren zum Computer-Spezialisten im Vinschgau entwickelt.

Jeder Betrieb ist auf seine Weise ein Vorzeige-Unternehmen oder Traditionsadresse. Im Vinschgau sind viele Unternehmen beheimatet, die spannende Arbeitsplätze und vielfältige Entwicklungsperspektiven bieten, die eine interessante Geschichte haben - von der Gründung bis heute. Am Markt behaupten können sich die Vinschger Vorzeigebetriebe durch eines ganz besonders: Vertrauen. Vertrauen bedeutet, dass sich die Kundinnen und Kunden auf Zusagen, Versprechen und Ankündigungen verlassen können, dass diese eingehalten werden. Das gilt auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vertrauen ist der Schlüssel für ein erfolgreiches Tun und Miteinander. Denn im Grunde ist das Arbeitsumfeld, der Markt, ein Dorf. Und die Betriebe leben von der Nähe zu den Kundinnen und Kunden und der Nähe zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ein Vorzeigeunternehmen - und das gilt auch für die Vinschger Vorzeigebetriebe - zeichnet sich einerseits durch Qualität, andererseits aber auch durch gesundes, und nicht zu schnelles, Wachstum aus. Eine solide Basis, auf der Unternehmer, Mitarbeiter udn Kunden stehen können. Sich ständig zu verbessern ist und muss der tägliche Anspruch sein.
Die Betriebe auf den folgenden Seiten stehen stellvertretend für jene Betriebe im Vinschgau, die Unternehmenskultur leben und auf die wir – und das möchten wir betonen - stolz sind und hiermit hervorheben und sichtbar machen wollen.
Angelika Ploner

 

systems

Traditionell innovativ und fest verwurzelt

Anfangs ein kleiner Dienstleister, heute Markführer für IT-Service und IT-Security:
trotz seiner Größe ist der IT-Profi Systems fest in der Region verwurzelt, zum Vorteil der Kunden und der Mitarbeiter.

Als vor über 30 Jahren Systems erstmals Kunden seine Dienste anbot, war die Welt noch eine andere. Die Möglichkeiten der IT und die Anforderungen der Unternehmen haben sich seither grundlegend gewandelt. Auch Systems entwickelte sich laufend weiter. Mit innovativen Produkten und Lösungen und einem einzigartigen Service überzeugte man immer mehr Betriebe. Heute sind es mehr als 3.000 Unternehmen aus Hotellerie, Handel, Handwerk und Industrie, die auf Systems vertrauen. Bei allem Innovationsgeist und Wachstum hat Systems dabei nicht seine Anfänge und seine Herkunft vergessen. „Wir sind nach wie vor fest in der Region verwurzelt. Die Mitarbeiter an unseren drei Standorten in Bozen, Bruneck und Schlanders stehen laufend in persönlichem Kontakt mit unseren Kunden. Das schafft Nähe und Vertrauen und ist eine Voraussetzung dafür, dass Handschlagqualität bei uns kein Schlagwort, sondern gelebter Alltag ist“, erklärt Günter Wimmer, CSMO bei Systems.

Solides Standbein
Tradition, Innovation und Wachstum – bei Systems sind das keine Widersprüche. „Wir haben klein angefangen und überzeugen seit jeher mit ehrlicher, professioneller Arbeit und mit unserer Leidenschaft. Daraus ergibt sich ein langfristiges, gesundes Wachstum“, erklärt Wimmer. Heute hat sich Systems als bevorzugter Digitalisierungspartner bei Unternehmen unterschiedlichster Größe und Branchen längst etabliert. Von der optimalen IT-Infrastruktur über Datensicherheit und Cyber Security bis hin zu maßgeschneiderten Lösungen sorgt Systems für eine leistungsfähige, stabile und vor allem sichere IT-Umgebung, damit Unternehmen effizient und produktiv arbeiten können. „Im Lauf der Jahre haben wir eine Unternehmensgröße erreicht, die es uns möglich macht, auf die sich ständig ändernden Anforderungen an die IT Systeme zu reagieren und für unsere Kunden laufend Sicherheitssysteme weiterzuentwickeln. Wir haben die Expertise und die Ressourcen, um gemeinsam mit ihnen aus der Fülle an Möglichkeiten und Anwendungen genau jene IT-Infrastruktur umzusetzen, die sie wirklich brauchen, und diese dann effizient im laufenden Betrieb zu betreuen“, sagt Wimmer.

Vertrauen als Basis
Dass die IT eines Unternehmens reibungslos funktioniert und rund läuft, darum kümmern sich die top ausgebildeten Systems-Mitarbeiter, und das an 365 Tagen im Jahr, garantierte Erreichbarkeit und schnelle Reaktionszeiten inklusive. Auf Wunsch können sie die IT-Systeme der Kunden auch proaktiv im Auge behalten, vorausschauend agieren und wenn nötig eingreifen, damit erst gar keine Schwierigkeiten entstehen. So können sich die Kunden ganz auf Systems verlassen und sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. „Auch bei der IT geht es um Vertrauen, und das verdienen wir uns täglich aufs Neue, durch Expertise, Leistung, Verlässlichkeit und Professionalität. Wir brennen für IT und die Anliegen unserer Kunden und sorgen für Harmonie in der IT“, so Wimmer. Dass sich dieser Einsatz lohnt und von den Kunden honoriert wird, zeigen laufende Befragungen. 97% der Kunden geben an, „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ mit Systems zu sein.

Leidenschaftlich bei der Sache
So wie für die insgesamt über 70 Mitarbeiter trägt Systems als lokaler Arbeitgeber auch für das Team im Vinschgau besondere Verantwortung. Die Mitarbeiter im Systems-Team in Schlanders profitieren von der Sicherheit und Stabilität eines großen Unternehmens. Außerdem bietet ihnen Systems Erfolgschancen in einem Beruf mit Zukunft und ein Arbeitsumfeld mit individuellem Mehrwert, einen sicheren Job mit flexiblen Arbeitszeiten, Aufstiegs- und Entwicklungschancen und eine Unternehmenskultur, die auf Vertrauen und Wertschätzung setzt. „Unsere Mitarbeiter wollen wir ebenso überzeugen und begeistern wie unsere Kunden. Denn ohne ihre Expertise und ihren Enthusiasmus wäre Systems heute nicht dort, wo wir stehen, und wir könnten unseren Kunden nicht jene Leistung bieten, die sie von uns gewohnt sind. Unsere Mitarbeiter sind die wahren Stars der Unternehmensmarke Systems“, weiß Wimmer.

www.systems.bz

 

Die holzius Heimstatt
wegweisend für gesunde Arbeitsplätze
Mitarbeiterwohlbefinden als Schlüssel zum Erfolg

Die Vinschger holzius GmbH ist für ihre leim- und metallfreie Vollholzbauweise bekannt. Bei der Errichtung des neuen Büro- und Produktionsstandorts – der holzius Heimstatt – setzt das Unternehmen auf eine wohngesunde Arbeitsumgebung. Im Fokus steht hier das Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als entscheidender Faktor für den Unternehmenserfolg.

 

Arbeitszeit ist Lebenszeit
holzius 4Herbert Niederfriniger, Gründer und Geschäftsführer der holzius GmbH, bringt die grundlegende Idee der Heimstatt auf den Punkt: „Arbeitszeit ist immer auch Lebenszeit. Unser Ziel ist es, ein hochwertiges Umfeld im beruflichen Alltag zu gewährleisten. Die Vereinigung der Begriffe ‚Heim‘ und ‚Werkstatt‘ ergibt folgerichtig Sinn.“

 

Gesunde Arbeitsumgebung als Erfolgsfaktor
Zentrales Planungsziel der holzius Heimstatt ist das Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Schaffung einer gesunden Arbeitsumgebung wirkt sich nicht nur positiv auf das persönliche Wohlbefinden aus, sondern steigert auch die Motivation, Konzentration und Kreativität am Arbeitsplatz.

 

Innovative Produktionstechnik
holzius3Die großzügige Produktionshalle ermöglicht optimierte Arbeitsabläufe und ist mit neuen, eigens entwickelten Maschinen ausgestattet, die den Arbeitsalltag der qualifizierten Mitarbeiter erleichtern. Die fortschrittliche Produktionstechnik zielt darauf ab, die körperliche Belastung der Mitarbeiter zu minimieren und eine sichere Arbeitsumgebung zu schaffen. Hohe Fensterelemente an der Südfassade lassen zu jeder Jahreszeit Tageslicht in die Halle und ermöglichen zugleich den Blick ins Grüne. Auch in den Hallen wurden, wo möglich und sinnvoll, Holzelemente eingesetzt.

 

Vollholz für behagliche Büroräume
holzius2Die natürlichen Materialeigenschaften von Holz fördern eine gesunde und produktive Arbeitsatmosphäre. Da die leim- und metallfreien Wand-, Decken- und Dachelemente von holzius zu 100 % aus Vollholz bestehen, wird die Umgebungsluft durch keinerlei Ausgasung chemischer Stoffe kontaminiert. Im Gegenteil – die warmen und lebhaften Oberflächen schaffen ein behagliches Raumklima und wirken antibakteriell. Zudem führen die reflexionsarmen Oberflächen zu einer geringeren Ermüdung der Augen. Großzügige Fensterflächen sorgen für ausreichend natürliches Licht. Neben den offenporigen Oberflächen der Holz- und Lehmwände tragen Installationen von Holzwolle-Akustikplatten zu einer angenehmen Raumakustik bei. Der Schallschutz zwischen den Arbeitsbereichen wird durch eine vorgefertigte Schallschutzwand mit rein natürlichen Materialien effektiv umgesetzt. Ein maßgeschneidertes Nutzungskonzept der Räumlichkeiten in Verbindung mit entsprechenden Abschirmungsmaßnahmen stellt sicher, dass die stark frequentierten Arbeitsbereiche elektrosmogarm gestaltet werden.

 

Im Einklang mit der Natur
holzius2Bauen mit Vollholz – mit holzius Wand-, Dach- und Deckenelementen – erfüllt wesentliche ökologische Aspekte. Die zirkulären Elemente erzeugen zu keinem Zeitpunkt der Produktion, Nutzung oder Entsorgung Abfall und können zu 100 % wiederverwertet werden.
Die Realisierung der holzius Heimstatt in Eyrs, Südtirol, ist für den Geschäftsführer von holzius, Herbert Niederfriniger, ein bedeutender Schritt:

„Hier können wir in der selbst umgesetzten und gelebten Realität zeigen, dass im Vollholzbau alles möglich ist. Bei holzius entstehen nicht nur Gebäude, sondern Lebensräume, die die Natur respektieren und den Menschen ein gesundes, behagliches Umfeld bieten.“

 

holzius lädt ein:
Sommerabend-Aperitivo in der Heimstatt

Am Freitag, den 02. August, ab 17:00 Uhr
öffnet die holzius Heimstatt ihre Türen und bietet
Interessierten die Möglichkeit, in gemütlicher Atmosphäre mehr über die holzius-Vollholzelemente und die holzius
Heimstatt zu erfahren.

 

 

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KLEINANZEIGEN

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BILDER

Impressionen 2025

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Jubiläumsjahr. 1525: Die Bauern waren unterdrückt und mussten so viele Steuern und Abgaben an die Regierenden (Adel & Kirche) zahlen. Das Leben wurde unerträglich und so brach der Bauernkrieg aus. 2025: Der SBB regiert das Land mit und manche Bauern holen sich mit Steuerbegünstigungen, Fördergelder und Subventionen das Geld zurück. Panta rhei: So dreht sich die Geschichte.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zuckbichl. Das Bild erweckt in mir eine sonderbare und unerklärliche Nostalgie.
Vielleicht weil die Fotografie nur das Vergangene festhalten kann?
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Schnatzhof. Es war einmal... vor dem Hof ein besonderer Gast gelandet. Er möchte in der warmen Stube einkehren, aber er war zu groß und zu dick und konnte nicht durchschlüpfen. In wenigen Tagen aber konnte er so viel abnehmen und wurde dünn wie eine (Mond)-Sichel und klopfte an die Tür. Doch wenn er so schnell zunehmen kann, wie er abnimmt, dachte der ...

Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Heydorf-Loretzhof IV. Jeden zweiten Donnerstag besuche ich die Redaktion des Vinschgerwind und gehe an diesem wunderschönen Juwel, mitten in Schlanders, vorbei. Ich kann immer wieder staunen über die schönen Proportionen, die eleganten Details, ohne „kosmetische Eingriffe“, die je nach Lichtverhältnissen anders wirken. Da muss ich zwangsläufig an die zu vielen Zerstörungen, die unser Land genehmigt, denken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Weltkulturerbe der UNESCO. Bald sollen auch die aus Schluderns stammenden Haflinger dazukommen. Die Waale auf der Malser Haide, die Transhumanz der Schafe in Schnals sind schon dabei. Aber die Liste kann unendlich verlängert werden: Die Stilfserjoch-Straße, das Scheibenschlagen, ....
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Nachtfotografie. Da ich immer weniger Schlaf brauche, bin ich öfters bei Dunkelheit unterwegs. So habe ich die Nachtfotografie entdeckt. Damit meine ich nicht nur den Himmel und seine leuchtenden Bewohner. Der schwarze Mantel der Nacht verdeckt vielen Unfug, lässt aber hier und dort einige schöne Sachen durchblicken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Ein Frühlingsgruß. Die nächste Vinschgerwind-Impression wird meine 500ste sein, und bis auf 1000 komme ich sicher nicht. Ich freue mich über die Rückmeldungen, weil mit einer Kleinigkeit kann ich andere überraschen und glückliche Augenblicke schenken. Vielleicht wäre es schön, die besten Impressionen in einem Katalog zu sammeln. Wenn der eine oder andere Gönner sich melden würde, könnte die Idee bis Weihnachten umgesetzt werden.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Impressionen 2024

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Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
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Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
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Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
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Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
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Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

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Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
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Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
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Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
Ab und zu im Inneren des Berges wacht der „Wasserdrache“ wieder auf und spuckt Unruhe und Geröll ins Tal.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
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Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
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Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
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Schattenspiele. Karthaus, im Hintergrund, ist schon im Schatten verhüllt. Katharinaberg wird auch gleich vom „schwarzen Drachen“ verschlungen... Was für ein herrliches Spektakel dieses Licht- und Schattenspiel.
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Schloss Juval. In Südtirol gibt es an die 300 Burgen und Schlösser. Gut zwei Dutzend davon befinden sich im Vinschgau. Von einigen sind nur Mauerreste geblieben, andere sind sehr gut erhalten und zum Teil dem Publikum zugänglich. Geschichte, Geschichten und Sagen wurden in den alten Gemäuern wie in einer Truhe, bis heute gut aufbewahrt.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Impressionen 2023

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Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
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In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
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Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
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Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
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Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
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