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Die Grundbuchsakten mit allen Titeln, Entscheidungen und Anlagen, die seit dem Jahr 2002 bei den jeweiligen Grundbuchämtern hinterlegt wurden, sind online über das Portal Openkat zugänglich.

Die Digitalisierung des Grundbuchs, die in ihren wesentlichen Teilen bereits abgeschlossen ist, wird weiter ausgebaut. Ab morgen (1. August) sind die Grundbuchakten mit allen Titeln, Entscheidungen und Anlagen, die seit dem Jahr 2002 bei den jeweiligen Grundbuchämtern hinterlegt wurden, online über das Portal Openkat zugänglich. Inhaber eines Openkat-Abonnements, des telematischen Zugangsdienstes zum Informationssystem des Grundbuchs und Katasters, können somit die benötigten Dokumente rund um die Uhr, sieben Tage die Woche, abrufen, ohne physisch die Ämter aufsuchen oder Anfragen per Post einreichen zu müssen.

"Dies ist ein wichtiger Meilenstein, der durch die Arbeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Grundbuchs ermöglicht wurde und die Arbeit der Ämter erheblich erleichtern wird: Alle Informationen werden für die regelmäßigen Nutzer des Dienstes leichter zugänglich sein", erklärt der Landesrat für Grundbuch und Kataster, Christian Bianchi. Er betont weiter: "Diese Neuerung ist ein echter Durchbruch für Notare und Banken, die von einem sofortigen und kontinuierlichen Zugang zu den Grundbuchdokumenten profitieren werden." Die Ankündigung dieser wichtigen Innovation wurde bereits auf dem Openkat-Portal veröffentlicht. "Die Arbeit geht zügig voran, mit dem Ziel, die Digitalisierung auch auf die Dokumente der vorherigen Jahre auszudehnen", schließt Landesrat Bianchi.

tl/uli

Der heute ausklingende Monat Juli war "überdurchschnittlich warm und durchschnittlich nass", fasst Dieter Peterlin vom Landesamt für Meteorologie und Lawinenwarnung zusammen.

"Im Juli lagen die Temperaturen im ganzen Land um 1,5 Grad bis 2 Grad Celsius über den langjährigen Durchschnittswerten des Vergleichszeitraums der Jahre 1991 bis 2020", berichtet Meteorologe Dieter Peterlin vom Landesamt für Meteorologie und Lawinenwarnung in der Agentur für Bevölkerungsschutz.

Tiefste und höchste Temperatur

Die bisher (bis heute Mittag) höchste Temperatur des Monats Juli wurde am gestrigen 30. Juli in Brixen mit 36,3 Grad Celsius erreicht. Am kühlsten war es am 4. Juli in St. Veit in Prags mit 6,3 Grad Celsius.

Niederschlagsmengen sehr unterschiedlich

"Im Unterschied zu den vergangenen Monaten lagen die Niederschlagsmengenim Juli über das ganze Land gesehen wieder nahe dem langjährigen Durchschnitt, wobei es regional größere Unterschiede gab", legt Peterlin dar: "So hat es in Sterzing aufgrund von starken Gewittern doppelt so viel geregnet wie normal, und zwar 217 Liter pro Quadratmeter, während in Bozen nur halb so viel Niederschlag gemessen wurde wie sonst: 52 Liter pro Quadratmeter."

Wie geht es weiter?

In den kommenden Tagen bleibt es hochsommerlich, die Temperaturen gehen leicht zurück. Der August beginnt morgen etwas wechselhaft und es bilden sich auch ein einige teils kräftige Gewitter. Mit Sonnenschein wartet auch der zweite August-Tag am Freitag auf, und wieder muss im Tagesverlauf mit mehr Wolken und ein paar Gewittern gerechnet werden. Stabiles Sommerwetter mit viel Sonnenschein stellt sich am Samstag ein. Der Sonntag beginnt sonnig, am Nachmittag entwickeln sich ein paar Gewitter.

Daten der 95 Wetterstationen in Echtzeit

Das Messnetz der Wetterstationen in Südtirol umfasst 95 automatische Messstationen, davon stehen 58 Wetterstationen im Siedlungsraum und 37 auf den Bergen. Die Daten der einzelnen Wetterstationen können in Echtzeit abgelesen werden: von den Wetterstationen im Tal und den Wetterstationen am Berg.

Informationen zur allgemeinen Wetterlage auf wetter.provinz.bz.it/suedtirolwetter.asp

mac

Partschins-Rabland - Alle Augen, vor allem aus dem Vinschgau, sind auf die Gemeinde Partschins gerichtet. Wie wird der Partschinser Gemeinderat in der Sache „kleine Umfahrung Rabland“ entscheiden? Die Vorbereitungen zu einer Entscheidungsfindung laufen auf Hochtouren. BM Alois Forcher denkt laut über ein „Lastenheft“ nach, in dem Forderungen der Betroffenen und genaue Details in der Ausführungsplanung und Details während der Baufase verbindlich festgehalten werden sollen.

Vinschgerwind: Herr BM, die Gemeinde Partschins nimmt für die Umfahrung in Rabland eine Schlüsselrolle ein. Alle Augen aus dem Vinschgau sind auf die Gemeinde Partschins gerichtet. Sind Sie persönlich für den Vorschlag des Landesrates und der Landestechniker, eine kleine Umfahrung in Rabland anzugehen?
Alois Forcher: Richtig ist, dass alle Augen auf die Gemeinde Partschins gerichtet sind. Ich sehe nicht nur die Umfahrung Rabland. Ich sehe die Umfahrung Töll-Rabland. Der Kreisverkehr auf der Kreuzung Töll-Partschins wird demnächst kommen und dieser Kreisverkehr wird zwar nicht eine Verkehrsdezimierung bringen aber eine Verflüssigung des Verkehrs. Ein großes Thema ist auch die Radunterführung an der Töllschleuse. Die werden wir auch irgendwie hinkriegen, so dass die Ampel dort wegkommen kann. Diese zwei Punkte sind für die Töll sehr wichtig. Zu Rabland: Wenn wir dort eine Lösung in nächster Zukunft haben wollen, dann werden wir die aktuelle Studie der Techniker anstreben müssen. Auf eine große Lösung, die, so wird es uns gesagt, höchstens in 30 Jahren aktuell werden könnte, können wir nicht warten. Ich glaube, dass es Zeit ist, nicht nur für die Gemeinde Partschins bzw. für Rabland, sondern auch für den gesamten Vinschgau, Nägel mit Köpfen zu machen. Deswegen bin ich dafür, die kleine Lösung anzustreben...
Vinschgerwind: ...nach dem Motto, lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach...
Alois Forcher: Ganz genau. Lassen Sie mich noch etwas zur großen Umfahrung sagen: Wir drei Gemeinden haben gesagt, lasst uns eine große Lösung anstreben, damit wir keine Belastung in Rabland, Töll haben usw. Aber mit der großen Lösung würde man viel zu viel Kulturgrund verbrauchen, viel zu viel Geld investieren müssen. Man redet da von 300 bis 400 Millionen Euro. Die kleine Lösung derpacken wir leichter. Der Landesrat hat gesagt, dass er über einen jährlichen Haushalt von rund 50 Millionen Euro für ganz Südtirol für Straßenbauprojekte verfügt. Mit Investitionssummen von 300 Millionen sind wir da in weiter Ferne. Das ist völlig unrealistisch.

Vinschgerwind: Seit wann sind Sie bzw. der Ausschuss in Kenntnis über den Vorschlag einer kleinen Umfahrung?
Alois Forcher: Das ist nicht lange her. Der Gemeinderat hat den Landestechnikern den Auftrag erteilt aus den 7-8 Varianten die beste herauszufiltern. Die aktuelle Studie ist dabei herausgekommen. Ich habe dabei ein gutes Gefühl.

Vinschgerwind: Der Gemeinderat Partschins soll für die vorgeschlagene Trassierung eine Grundsatzentscheidung treffen. Welche Prognosen wagen Sie?
Alois Forcher: Ich wage da keine Prognose. Ich sage Folgendes: Wenn wir realistisch sind, müssen wir diesen Weg gehen. Auf der anderen Seite sehe ich die Gemeindeverwalter in der Pflicht, das Bestmögliche herauszuholen. Da wird es um Deails gehen, da wird es um eine Art Lastenheft gehen, die Tourismusbetriebe, die Landwirtschaft und auch Private betreffend. Die Bauzeit wird eine schwierige Zeit werden.

Vinschgerwind: Ist man da mit den betroffenen Betrieben, die ja Widerstand angekündigt haben, im Gespräch?
Alois Forcher: Es gibt Termine mit den Landestechnikern. Da bin ich zu wenig Techniker, um sagen zu können, wo genau das Westportal hinkommen wird oder Ähnliches. Allerdings bin ich der Meinung, dass Kompromisslösungen, die dann, um etwas zu sagen, 5 Millionen mehr kosten, keine Frage sein dürfen. Auch in der Bauphase wollen wir ein Mitspracherecht.

Vinschgerwind: Welche Rückmeldungen über die vorgeschlagene Trassierung bekommen sie zu hören?
Alois Forcher: Die meisten Bürger sagen, bitte schaut’s, dass es endlich weitergeht. Die Betroffenen äußern große Bedenken. Da ist nichts zu beschönigen.

Vinschgerwind: Wie ist der politische Fahrplan?
Alois Forcher: Die Betriebe haben mit den Landestechnikern Termine vereinbart. Die ganze Problematik kommt Ende Juli in die Verkehrskommission. Jeder soll seine Bedenken äußern können und daraus soll eine Art Pflichtenheft entstehen. Ich persönlich kann den Begründungen für die kleine Umfahrung durchaus einiges abgewinnen: schnell realisierbar, nachhaltige Lösung, minimaler Landschaftseingriff, Kulturland schonend usw.

Vinschgerwind: Sie sehen die Umfahrungslösung, die Radunterführung auf der Töll und den Kreisverkehr nach Partschins als Gesamtlösung. Bleiben wir beim Kreisverkehr. Der Gemeinderat hat beschlossen, dass der Töll-Messnerstadel bei Bedarf abgerissen werden kann. Das hat zu Irritationen geführt. Denn der Stadel bildet gemeinsam mit der Kirche St. Helena ein Ensemble und dieses ist im Ensembleschutz eingetragen.
Alois Forcher: Korrekt. Wir haben gesagt, dass der Stadel aus Sicherheitsgründen abgerissen werden könnte. Bei der aktuellen Projekt-Diskussion würde die Trasse neben den Stadel verlegt, die Bushaltestelle so platziert, dass der Stadel stehen bleiben könnte. Es geht auch um einen möglichen Gehsteig ...
Vinschgerwind: ... Der Heimatpflegeverein schlägt vor, einen möglichen Gehsteig zwischen dem Kirchlein und dem Stadel zu führen...
Alois Forcher: Richtig. Da hat es Gespräche gegeben. Allerdings bleibt der Eck des Stadels an der Straße bestehen. Wenn man da nur den Eck wegtun könnte... Derzeit sind wir in der Planung soweit, dass der Stadel stehen bleiben kann. Wenn sich aber morgen herausstellen sollte, dass aus Sicherheitsgründen der Stadel abgerissen werden sollte, muss man das neu bewerten.

Vinschgerwind: Könnte man den Gemeinderatsbeschluss für den Abriss nicht einfach rückgängig machen?
Alois Forcher: Das entscheide ich nicht alleine, das ist Sache des Gemeinderates. Meine Bedenken: Es soll nicht eine halbe Arbeit werden. Wir haben das Grundstück oberhalb der Kirche für einen Gehsteig angekauft. Der aktuelle Stand ist, dass das Haus beim Felberwirt abgerissen wurde, der Kreisverkehr passt jetzt hinein und deshalb bin ich guter Hoffnung. Aber wir sollten uns nichts im Wege stellen.

Vinschgerwind: Sie haben im Gemeinderat eine starke Opposition. Opposition ist wichtig, um die Arbeit des Ausschusses und des Gemeinderates zu kontrollieren und eventuell andere Vorschläge und Überlegungen einzubringen. Was sagen Sie angesichts einer Opposition von 7 Gemeindrät:innen von 18?
Alois Forcher: Natürlich sind oft Abstimmungen Kampfabstimmungen. In der Sache kleine Umfahrung Rabland gibt es in den Oppositionsreihen einige, die sagen, dass wir diese Richtung einschlagen sollen. Aber Antworten auf technische Details können uns nur die Techniker liefern. Von unserer Seite haben wir alles in Bewegung gesetzt: Wir haben mit den Grundeigentümern gesprochen, dann den Info-Day mitorganisiert, nun kommt die Sache in die Verkehrskommission, in der alle Parteien des Gemeinderates vertreten sind.

Vinschgerwind: Bekommen Sie Druck von den benachbarten Gemeinden, von den Bezirksgmeinschaften?
Alois Forcher: Der Grundtenor ist: Bittschön schaut’s, dass es weitergeht. Natürlich wären Algund und Naturns auch für eine große Umfahrung gewesen. Was mir guttut, ist die Stellungnahme der Umweltschutzgruppe Vinschgau, die eine kleine Umfahrung voll unterstützt. Das ist eine Genugtuung. Denn auch ich hätte mehr Bedenken für eine große Lösung.

Vinschgerwind: Herr BM, fühlen Sie sich als Übergangsbürgermeister oder werden Sie nächstes Jahr als BM-Kandidat wieder antreten?
Alois Forcher: (lacht) Gute Frage. Lust hängt von der Gesundheit ab. Wir sind noch nicht im Wahlkampf. Wenn meine Partei, die SVP, hergeht und sagt, wir haben einen Besseren, dann bin ich schnell weg. Damit kann ich trotzdem leben. Wenn die SVP sagt, wir brauchen dich noch, dann sehe ich mich als Übergangsbürgermeister. Es sind mit dem Schulprojekt in Rabland, mit der aktuellen Umfahrungssache und vielem mehr noch viele Projekte anzugehen. Bei der Umfahrung will ich gar nicht protzen, dass wir derzeit die Entscheidung treffen sollen, mir wäre lieber, die Entscheidung wäre erst nächstes Jahr zu treffen. Aber der Landesrat sagt uns, dass sehr viele Projekte im Land auf ihre Realisierung warten, und deswegen sind wir schon etwas unter Druck, dass etwas weitergeht. Dass jetzt die Weichen gestellt werden, ist wichtig, denn Rabland leidet brutal. Das muss ich schon sagen. Auch wenn die Realisierung der Umfahrung erst in 6-7 Jahren erfolgen wird. Auch unser Schulprojekt in Rabland hängt mit einer Umfahrung zusammen. Rabland erweist sich als sehr lebenswert, das Ober- und Unterdorf können zusammenwachsen, und damit dies so bleibt bzw. gesteigert werden kann, braucht es eben eine Umfahrung. Und noch zur großen Umfahrung: Wir dürfen der jungen Generation nicht Unmögliches aufbürden. Eine Tunnellänge von 6-7 Kilometern ist auch bei den Erhaltungskosten kaum finanzierbar.

Interview: Erwin Bernhart

Montag, 29 Juli 2024 15:07

Reinholds Umschau

Deutschland/Südtirol - Reinhold Messner gibt der auflagenstärksten Zeitung in Deutschland ein Interview. In der als nicht als besonders kritisch bekannten „Apotheken Umschau“, die auch in Südtirols Apotheken frei zu haben ist, spricht Messner auch über Familienzerwürfnisse.

von Erwin Bernhart

Reinhold Messner war und ist nie ein Kind von Traurigkeit. Er sagt, was er denkt, er sagt was er fühlt, er sagt, was er sich wünscht. Der bekannteste Südtiroler, der König aller 14 Achttausender, die er alle als erster bestiegen hat, der Abenteurer in Sand- und Eiswüsten lebt mit und auch von der Öffentlichkeit. Wegen seiner direkten, ungeschönten und mit streitbarer Passion vorgetragenen Aussagen lieben ihn die Redaktionen, vor allem auch im deutschen Sprachraum, mit Ausnahme des Südtiroler Print-Platzhirsches. Deshalb haben Messners Aussagen in der „Apotheken Umschau“ rasch den Weg in die Redaktionsstuben gefunden. SPIEGEL-online hat die Aussagen rasch aufgegriffen, die Deutsche Presseagentur hat sie verbreitet.
Messner, der im September 80 wird, hat mit den Messner-Mountain-Museen (MMM) wesentlich für touristische Kristallisationspunkte in Südtirol gesorgt, mit dem Schloss Juval und mit dem MMM in Sulden auch im Vinschgau. Seine Vorträge, seine Auftritte, auch sein legendärer Yakauftrieb in Sulden (sh. Seite 14) werden von tausenden von Leuten besucht. Messner ist nach wie von ein Popstar, ein Rolling Stone der Berge. Messners eigenhändig aufgebautes Vermögen dürfte beträchlich sein. Und nun wird ein bisher unterm Teppich gehaltener Familienstreit öffentlich. Reinhold Messner macht das selbst.
Das Interview in der „Apotheken Umschau“ beginnt unverfänglich, über Fitness, über Antrieb, über das neue Buch „Gegenwind“, das Ende August erscheinen wird. Die Autorin Isabelle Fabian fragt, bei wem er sich denn Rat suche, wenn er einen brauche. Messner sagt, wenn er ein Problem habe, dann bespreche er das mit seiner Frau. Sie sei seine einzige Ansprechpartnerin. Wie das mit Kindern sei, wird im Interview nachgehakt. Das Verhältnis sei angespannt. Einer seiner größten Fehler sei es gewesen, dass er testamentarisch den Großteil seines Vermögens den Kindern überlasen habe. Und diese würden nicht verstehen, dass alles geschenkt sei und sie würden den Wert seiner Großzügigkeit nicht schätzen. Messner lässt seiner Enttäuschung darüber freien Lauf, dass seine Familie in dem Moment zerbrach, als er sein materielles Erbe an die Kinder und Ehefrau verteilt habe. Es stand die Frag im Vordergrund, wer mehr bekommen habe. Er habe mit 75 vor dem Abgrund gestanden, sagt Messner. Bitterkeit schwingt in den Worten Messners mit, aber keinesfalls Resignation.

Vinschgau - Im Zuge der Personalaufstockung im Bezirksrat entzündete sich eine lebhafte Diskussion bzw. ein deftiges Klagen über die überbordende Bürokratie im Vergabewesen. Der Generalsekretär der Bezirksgemeinschaft Vinschgau Urban Rinner begründete eine äußerst notwendige Aufstockung des Personals vor allem im Vergabewesen damit, dass die derzeitige Angestellte ein Budget von rund 43 Millionen Euro mit knapp 2000 Vergabeangebote im Jahr 2023 zu bewältigen hatte. Wie sie das geschafft habe, entziehe sich, so der auch für das Personal zuständige Generalsekretär Rinner, seiner Kenntnis und auch seiner Vorstellungskraft. Es gebe dermaßen viele sinnlose Formblätter im Vergabewesen, dass es zum Verzeifeln sei. Der Marteller BM Georg Altststätter pflichtete bei. Keiner wisse, wozu die ganzen Formblätter gut seien. Aus Frust, so sagte es Rinner, schreibe er immer wieder an den Gemeindenverband, um Hilfestellungen zu erbeten, auch um sich gegen den Bürokratius entgegenzustellen. Auskunft erhalte er, wenn überhaupt, wenig oder gar nicht. Der Kastelbeller BM Gustav Tappeiner, als Vinschger BM im Verwaltungsrat des Gemeindenverbandes, im Rat der Gemeinden und im Ausschuss dort vertreten, wies darauf hin, dass im Gemeindenverband eine Beratungsstelle eingerichtet werde, die für die Belange im Vergabewesen beratend zur Seite stehen werde. Damit würde zwar das Problem als solches nicht gelöst, aber immerhin. Die Beschwerden, die der Gemeindeverband immer wieder vorbringe, verpufften einfach. Das Problem „Vergabebürokratie“ betreffe nicht nur die Bezirksgemeinschaften, sondern auch die einzelnen Gemeinden, sagte der Grauner BM Franz Prieth. Allerdings setze sich da niemand richtig ein, um das Bürokratieproblem effektiv zu lösen.
Urban Rinner benannte den Schuldigen bzw. die schuldige Stelle. Es sei die ANAC, die damals als Antikorruptionsbehörde gegründet worden sei und die mit immer neuen Vorschriften das Bürokratiemonster vergrößere. Rinner ist seit 1996 als Antikorruptionsbeauftragter tätig und die zunehmende Bürokratie stehe in keinem Verhältnis zum Ergebnis. Denn Italien habe seit 1996 im europäischen Korruptios-Ranking keinen Platz gut gemacht.
Anm. d. Red.: Italien rangiert 2023 weltweit auf Platz 42 auf der „Korruptionsliste“ mit einem Index von 56. Dieser Index bewertet für jedes der 180 untersuchten Länder die im öffentlichen Sektor wahrgenommene Korruption - bei Beamten und Politikern. Hierbei gilt ein Wert von „0“ als sehr korrupt sowie ein Wert von „100“ als sehr integer, also weitestgehend frei von Korruption. Dänemark führt die Liste mit einem Index von 90 an. (eb)

Montag, 29 Juli 2024 12:57

Zweigleisiges Meran-Bozen

Bei der letzten Aussprache des Vereins Freunde der Eisenbahn mit Landesrat Daniel Alfreider sprach sich der Verein einstimmig für den zweigleisigen Ausbau Meran – Bozen aus. Erfreut zeigte sich auch der Verein über die Mitteilung des Landesrates, dass die Elektrifizierung der Vinschger Bahn planmäßig fortschreite. Breiten Raum nahm die Diskussion über die Anschaffung der neuen Züge ein.

Montag, 29 Juli 2024 12:59

Neue Gäste-Betten

Mals - In der Gemeinde Mals sind Gästebetten begehrt. Aufgrund des landsweiten Bettenstopps laufen die Bettenzuweisungen nun über eine Rangliste und über den Gemeindeausschuss. Während im Hauptort Mals kein Bedarf angemeldet worden ist, sind die Fraktionen rühriger. Zwei neue Betriebe in Tartsch haben den Bedarf von insgesamt 34 Betten (24+10) angemeldet, ein betehender Betreib in Burgeis möchte um zwei Betten aufstocken und ein neuer Betrieb hat um 10 Betten angesucht. Aus Matsch liegt ein Ansuchen für 10 Betten auf, aus Planeil für 6 Betten. „Aufgrund des 1. Aufrufes werden gemäß Art. 5 der Gemeindeverordnung für die Zuweisung von Gästebetten auf Gemeindeebene insgesamt 67 Betten zugewiesen, davon 32 aus dem Gemeindekontingent und 35 aus dem Vorschusskontingent“, heißt es im Ausschussbeschluss 334 vom 16. Juli. Richtiggestellt wurde ein vorausgegangener Beschluss lediglich dahingehend, dass es „bei der Zuweisung aus dem Gemeindekontingent die Obergrenze von 10 Betten nicht gilt“. Ein neuer Betrieb in Tartsch hatte um 24 Betten angesucht, in einem ersten Moment allerdings nur 10 zugewiesen bekommen. In den Fraktionen der Gemeinde Mals, genauer in den Fraktionen dort, will man also Betten aufstocken und neue Beherbergungsbetriebe gründen. Keine Spur von einem Overtourism. (eb)

Montag, 29 Juli 2024 12:58

Schlinig muss warten

Schlinig/Mals - Über die ultrakomplizierten Ausschreibungsmodalitäten haben sich die Bürgermeister im Bezirksrat ordentlich beklagt (sh. oben). In der Gemeinde Mals ist man den Fallstricken der Ausschreibungen mit Annullierungen von Ausschussbeschlüssen begegnet. Ende Jänner hat der Gemeindeausschuss die Arbeiten für die Erneuerung der Trinkwasserversorgung in Schlinig vergeben. Ende Februar hat dann der Ausschuss den eigenen Beschluss wieder im Selbstschutzwege annulliert. Grund war eine Eingabe des Zweitplatzierten und die Annullierung deshalb, um langwierigen Gerichstwegen aus dem Wege zu gehen. Im Mai dann hat der Ausschuss das Vergabeverfahren im Selbstschutzwege komplett gestoppt. Wiederum aufgrund einer Eingabe. Der Millionenauftrag lag auf Eis. Mittlerweile, so sagt es der Malser BM Josef Thurner (Bild), seien die Arbeiten vergeben. Nun können die Erneuerung der Quellfassung und des Reservoirs,die Verlegung der Trinkwasserleitung und eine neue Leitung im Altdorf angegangen werden. Thurner, der beim Bezirksrat entschuldigt war, stoßt in dasselbe Horn wie die Bürgermeisterkollegen: Es grause einem vor den Ausschreibungen. (eb)

Montag, 29 Juli 2024 12:58

Strichcode und QR-Code

Vom Wind gefunden - Als Strichcode, auch Balken-, Streifen- oder Barcode genannt, wird eine Schrift bezeichnet, die aus verschieden breiten, parallelen Strichen und Lücken besteht. Die Daten in einem Strichcode werden mit optischen Lesegeräten maschinell eingelesen und elektronisch weiterverarbeitet. Die Grundidee wurde 1949 zum Patent anmeldeten, aber erst vor 50 Jahren am 26. Juni 1974 wurde in einer amerikanischen Supermarktkette das erste mit einem Strichcode markierte Produkt, eine Zehnerpackung Kaugummi, von einer Scannerkasse erfasst und verkauft. 1976 erfolgte dann die Einführung des EAN-Code in Europa. Barcodes werden heute weltweit genutzt und erleichtern viele Arbeitsprozesse, z.B. das Eintippen der Preise im Geschäft. Strichcodesysteme sind schneller und genauer. Die Barcode-Etiketten unterliegen den weltweit genormten Standards. Dies macht die Lagerhaltung, Nachbestellung und die Nachvollziehbarkeit einfacher. Der QR-Code ist ein zweidimensionaler Code, der von einer japanischen Firma 1994, also vor 30 Jahren, entwickelt wurde. Ein QR-Code hat eine komplexe Struktur und kann weitaus mehr Informationen festhalten als der Barcode. Er hat eine quadratische Form mit schwarzen und weißen Quadraten und Punkten. Man kann über den QR-Code Webseiten aufrufen und so Informationen über Produkte und Institutionen erhalten. Bahn- und Flugtickets, Eintrittskarten enthalten einen QR-Code. So ist der Barcode und QR-Code heute allgegenwärtig. In naher Zukunft soll der QR-Code den Barcode ablösen. (hzg)

Eine gemütliche Wanderung auf dem Erlebnisberg Watles. Perfekt geeignet für Familien führt diese Runde, ausgehend von der Plantapatschhütte, durch die malerischen Wälder des Watles.

TOURENINFO: Nach einer erlebnisreichen Bergfahrt mit der 4er Sesselbahn hinauf auf den Erlebnisberg Watles und die Plantapatschhütte (2150m) kann unsere Familienwanderung losgehen! Links von der Hütte steigt man in den Wanderweg Nr. 8A ein. Auf diesem Weg schreitet man bereits durch einen idyllischen Wald. Weiter geht es auf dem Weg Nr. 1A. Diesen folgt man bis man etwas höher gelegen wieder in den Weg Nr. 8A einsteigen kann. Begleitet von einem wunderbaren Panorama folgt man der Nr. 8A wieder zurück bis zum Ausgangspunkt, wo der Spaß beim Spielesee und vielen weiteren tollen Attraktionen nicht zu kurz kommt.
Für die Abfahrt können neben der Sesselbahn auch die Watles Rider genutzt werden. Die Rider bereiten nochmals einen letzten Adrenalinschub bis zur Talstation.

 

 

Dauer: 1:20 h
Strecke: 3,9 km
max. Höhe: 2.216 m
Höhenmeter: 132 hm

Anfahrtsbeschreibung:
Die Buslinie 277 bringt die Wanderer direkt zum Weiler Prämajur. Man kommt durch das Dorf Burgeis zur Schliniger Straße, vorbei am Kloster Marienberg und biegt anschließend rechts nach Prämajur ab.

 


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Impressionen 2025

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Jubiläumsjahr. 1525: Die Bauern waren unterdrückt und mussten so viele Steuern und Abgaben an die Regierenden (Adel & Kirche) zahlen. Das Leben wurde unerträglich und so brach der Bauernkrieg aus. 2025: Der SBB regiert das Land mit und manche Bauern holen sich mit Steuerbegünstigungen, Fördergelder und Subventionen das Geld zurück. Panta rhei: So dreht sich die Geschichte.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zuckbichl. Das Bild erweckt in mir eine sonderbare und unerklärliche Nostalgie.
Vielleicht weil die Fotografie nur das Vergangene festhalten kann?
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Schnatzhof. Es war einmal... vor dem Hof ein besonderer Gast gelandet. Er möchte in der warmen Stube einkehren, aber er war zu groß und zu dick und konnte nicht durchschlüpfen. In wenigen Tagen aber konnte er so viel abnehmen und wurde dünn wie eine (Mond)-Sichel und klopfte an die Tür. Doch wenn er so schnell zunehmen kann, wie er abnimmt, dachte der ...

Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Heydorf-Loretzhof IV. Jeden zweiten Donnerstag besuche ich die Redaktion des Vinschgerwind und gehe an diesem wunderschönen Juwel, mitten in Schlanders, vorbei. Ich kann immer wieder staunen über die schönen Proportionen, die eleganten Details, ohne „kosmetische Eingriffe“, die je nach Lichtverhältnissen anders wirken. Da muss ich zwangsläufig an die zu vielen Zerstörungen, die unser Land genehmigt, denken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Weltkulturerbe der UNESCO. Bald sollen auch die aus Schluderns stammenden Haflinger dazukommen. Die Waale auf der Malser Haide, die Transhumanz der Schafe in Schnals sind schon dabei. Aber die Liste kann unendlich verlängert werden: Die Stilfserjoch-Straße, das Scheibenschlagen, ....
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Nachtfotografie. Da ich immer weniger Schlaf brauche, bin ich öfters bei Dunkelheit unterwegs. So habe ich die Nachtfotografie entdeckt. Damit meine ich nicht nur den Himmel und seine leuchtenden Bewohner. Der schwarze Mantel der Nacht verdeckt vielen Unfug, lässt aber hier und dort einige schöne Sachen durchblicken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Ein Frühlingsgruß. Die nächste Vinschgerwind-Impression wird meine 500ste sein, und bis auf 1000 komme ich sicher nicht. Ich freue mich über die Rückmeldungen, weil mit einer Kleinigkeit kann ich andere überraschen und glückliche Augenblicke schenken. Vielleicht wäre es schön, die besten Impressionen in einem Katalog zu sammeln. Wenn der eine oder andere Gönner sich melden würde, könnte die Idee bis Weihnachten umgesetzt werden.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Impressionen 2024

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Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
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Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
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Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
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Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
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Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
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Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
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Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
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Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

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Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
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Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
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Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
Ab und zu im Inneren des Berges wacht der „Wasserdrache“ wieder auf und spuckt Unruhe und Geröll ins Tal.
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Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
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Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
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Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
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Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
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Schattenspiele. Karthaus, im Hintergrund, ist schon im Schatten verhüllt. Katharinaberg wird auch gleich vom „schwarzen Drachen“ verschlungen... Was für ein herrliches Spektakel dieses Licht- und Schattenspiel.
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Schloss Juval. In Südtirol gibt es an die 300 Burgen und Schlösser. Gut zwei Dutzend davon befinden sich im Vinschgau. Von einigen sind nur Mauerreste geblieben, andere sind sehr gut erhalten und zum Teil dem Publikum zugänglich. Geschichte, Geschichten und Sagen wurden in den alten Gemäuern wie in einer Truhe, bis heute gut aufbewahrt.
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Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

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Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
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Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
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Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
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Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
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Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
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Impressionen 2023

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Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
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Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
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Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
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Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
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In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
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Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
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Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
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Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
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Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
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Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
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Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
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In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
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Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
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Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
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Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
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Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
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Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
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Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
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Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
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St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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