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Montag, 17 Februar 2025 14:17

“ZeitFenster” in der Schlandersburg

Schlanders - Ausstellung historischer Fenster aus der Sammlung Josef Spechtenhauser

Fenster sind durchscheinende, aber keineswegs unscheinbare Elemente unserer Baukultur, ihre individuelle Fertigung ist Ausdruck hoher Handwerkskunst. Sie entspricht den technischen Möglichkeiten der jeweiligen Entstehungszeit und den gestalterischen Zielsetzungen der Bauherren.
In den vergangenen Jahrzehnten sind viele historische Fenster aus den Haus-, Dorf- und Stadtansichten verschwunden. Verloren ging dabei viel Wissen um die handwerkliche Gestaltung alter Fenster sowie um die Möglichkeit, sie zu reparieren, restaurieren und auch wärmetechnisch aufzurüsten.
Die Sammlung von Josef Spechtenhauser aus Schlanders umfasst Exponate aus 500 Jahren Handwerksgeschichte, vom einfachen in Holz gefertigtem Schiebefenster mit Butzenscheiben bis zu prachtvollen Barockfenstern mit kunstvollen Beschlägen und mundgeblasenem Tafelglas.
Die von Helmut Stampfer kuratierte Ausstellung wurde bereits im Frühjahr auf der Trostburg in Waidbruck gezeigt und ist nun in der Mittelpunktbibliothek Schlandersburg zu Gast. Sie lässt die historischen Fenster prominent in Erscheinung treten und entwirft Perspektiven für den Erhalt dieser wertvollen Bauelemente.
Die Ausstellung, die der Heimatpflegeverband Südtirol in Zusammenarbeit der Mittelpunktbibliothek Schlandersburg zeigt, wird am 25. Februar, um 19 Uhr eröffnet.

 

s34 Zeitfenster„ZeitFenster – Ein Blick auf 500 Jahre Handwerk und Baugeschichte“
Eine Ausstellung historischer Fenster
In der Mittelpunktbibliothek Schlandersburg, Schlandersburgstr. 6,
Schlanders – Eintritt frei
Öffnungszeiten: 25. Februar 2025 – 4. April 2025
Montag – Samstag 9 – 12 Uhr, zusätzlich Montag, Donnerstag, Freitag 14 – 18 Uhr und Dienstag 14 – 19 Uhr

OSZ Schlanders - Gleiche Zeit, aber geändertes Format: während des dritten OSZ-PolitikCafés im Januar wurde erstmals ein Referent nach Schlanders eingeladen, um mit 22 Jugendlichen über Probleme und Zukunftsaussichten ihrer Freizeitgestaltung zu sprechen. Dabei erläuterte Herr Kobler eingangs, was er unter dem Begriff „Politik“ versteht: darunter fasst er nicht ausschließlich Regional- und Kommunalpolitiker, sondern alle – bes. die Jugend, um die es ging – partizipieren daran und gestalten Gesellschaft (mit/einander)! Basierend auf diesem Politikverständnis wollte Kobler im Gespräch keinen endlosen Vorgabenkatalog adressiert an die Politiker:Innen erarbeiten.
Stattdessen legte er den Fokus auf die Ergründung von Problemen sowie den Vorstellungen der Schüler:Innen für die Besserung des Status-quo, u.a. wurde der öffentliche Nahverkehr angesprochen. Neben den unflexiblen Fahrtzeiten der Nightliner beklagten die Heranwachsenden vor allem den Platzmangel in manchen Schülertransporten. Kobler verwies zunächst auf die junge Initiative „Make Tourists Pay“ und besprach dann mit Hilfe der Impulse der Schüler:Innen Lösungsschritte für die genannten Probleme (Petitionen, Vorortbegehungen, Aktivwerden von Vereinen etc.). Auch das mangelnde Angebot an Ausgehmöglichkeiten wurde thematisiert. Seit der Schließung der Disco Fix in Laas gebe es im Vinschgau nur noch sehr wenige Orte, an denen sich Jugendliche am Wochenende zum Feiern treffen können. Früher war das Angebot zahlreich: Disco Ladum in Prad, Treindler in Latsch, Schnalserhof in Naturns. Maturabälle sind mittlerweile fast das einzige verbliebene Angebot.
Daneben wurden auch die steigenden Wohnungspreise angeschnitten, was davon zeugt, dass sich die Vinschger Jugend um ihre Zukunft sorgt; als Besserungsvorschläge wurden Kaufbeschränkungen für Nicht-Italiener oder Genossenschaftswohnungen (wie etwa in Wien) genannt. Zum Abschluss waren sich alle einig: es braucht politische Bildung für ein Weiterkommen der Gesellschaft.

Montag, 17 Februar 2025 14:15

Auf der Spur der Klassiker

Sprachengymnasium Schlanders - Auf der Spur der Klassiker - Theaterprojekt am Sprachengymnasium
Die Schüler*innen der Klasse 3A und 4B des Sprachengymnasiums führten gemeinsam mit Christof Anstein ein Theaterprojekt zum Thema „Klassiker“ durch. Anstein ist Lehrer am Real- und Sprachengymnasium, spielt Theater, ist Regisseur und bildet sich regelmäßig theaterpädagogisch fort.
Die Schüler*innen lernten sehr viel, denn zum Theaterspielen gehört nicht nur, seinen Text zu beherrschen. Auch Stimme, Gestik und Mimik, sowie Konzentration und Ausdauer sind wichtig. Das erprobten die Schüler*innen in verschiedenen Übungen, in denen sie sich kreativ mit literarischen Texten auseinandersetzen und sich in kürzester Zeit auf neue Aufgaben einlassen mussten. Dabei war es auch wichtig, mutig zu sein, aus sich herauszugehen und die Zuschauer zu vergessen.
Mit nur wenigen Hilfsmitteln stellten sie eine Klangmaschine her, versetzten sich in verschiedene Rollen, übten Sprechchöre ein oder stellten Szenen aus dem Nibelungenlied oder aus Goethes Faust nach: Es wurden Drachen bekämpft, man begab sich zur Walpurgisnacht, rief Mephisto herbei und Siegfried musste mehr als einmal sterben.
In einer ungewöhnlichen und willkommen anderen Lernumgebung bot sich den Schüler*innen ein kleiner Einblick in die Welt des Theaters, sie konzentrierten sich auf Stimme und Körper, entdeckten neue Talente und stärkten ganz nebenbei und mit viel Spaß ihren Teamgeist. In den nächsten Wochen sind noch weitere Workshops geplant.

FF Plaus - Am Samstag den 1. Februar 2025 fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Plaus im Feuerwehrhaus statt. Die Veranstaltung war geprägt von wichtigen Wahlen, Anerkennung verdienter Mitglieder und einem geselligen Ausklang.
Kommandant Höllrigl wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt, was das Vertrauen der Kameraden in seine Führung unterstreicht. „Ich danke allen für die Unterstützung und das Vertrauen, das Sie in mich setzen“, so Höllrigl in seiner Dankesrede. Des Weiteren wurde Alexander Kaserer zum neuen Vizekommandanten gewählt, der nun gemeinsam mit Höllrigl die Geschicke der Feuerwehr leiten wird. Auch ein neuer Ausschuss wurde mit Pircher Christoph, Traunig Jakob und Alber Philipp gewählt, der sich den Herausforderungen der kommenden Jahre stellen wird.
Ein Höhepunkt der Versammlung waren die Ehrungen: Köll Manfred, Zuegg Klaus und Gerstgrasser Rudi erhielten Auszeichnungen für ihre langjährigen und engagierten Dienste. Diese Ehrungen würdigen nicht nur ihre wertvollen Beiträge, sondern stehen auch als Anreiz für andere Mitglieder, sich ebenfalls zu engagieren. Zudem wurden Köll Andreas und Gögele Julian für ihre 15-jährige Mitgliedschaft geehrt, deren Loyalität und stetiger Einsatz für die Feuerwehr in der Auszeichnung ihren Ausdruck fanden.
Ein besonderer und emotionaler Moment war die Verabschiedung des scheidenden Vizekommandanten Köll Florian, des Schriftführers Eisendle Markus und des Gerätewartes Gerstgrasser Rudi. Alle wurden mit Dankesurkunden geehrt, die ihre langjährige, herausragende Arbeit und ihren bedeutenden Einfluss auf die Gemeinschaft der Feuerwehr würdigen. „Eure Verdienste sind nicht vergessen und werden immer geschätzt“, bemerkte Höllrigl rührselig.
Im Anschluss an die offizielle Versammlung fand ein gemeinsames Abendessen im Pixnerhaus statt. Zu diesem geselligen Ausklang waren Patinnen, Frauen sowie Partnerinnen und die Festhelfer eingeladen. Das köstliche Menü, zubereitet vom Meringerhof, erfreute sich großer Beliebtheit und sorgte für eine harmonische Stimmung. Bei angeregten Gesprächen und einem gemütlichen Miteinander wurde der Abend zu einem schönen Highlight, das den Zusammenhalt innerhalb der Feuerwehr weiter stärkte.
Die Freiwillige Feuerwehr Plaus geht mit frischem Elan in das neue Jahr, motiviert, auch weiterhin für die Sicherheit der Gemeinde einzutreten.
FF Plaus, i.A. Felix Pircher 

Montag, 17 Februar 2025 14:14

Theater: Matsch lässt es krachen

Theaterbühne Matsch

Prusten, pfnuttern, kichern, glucksen, lachen - das Publikum hatte hörbar Spaß und Unterhaltung: Die Theaterbühne Matsch hat mit der Komödie in drei Akten „Dieses Mal was mit Niveau!“ von Andreas Hack unter der Regie von Anna Seidl ihrem Publikum auf alle Fälle Unterhaltung mit Vergnügen bereitet. Vor vollem Haus haben sich die Schauspielerinnen und Schauspieler bei der Aufführung am Sonntagnachmittag, den 16. Februar, auch mit vollem Körpereinsatz auf der Bühne ins Zeug gelegt, hatten sichtlich Spaß am Spiel und das hat sich auf das altersmäßig äußerst bunt gemischte Publikum übertragen, welches sich, auch von weit herkommend, köstlich amüsiert hat. Unter der Gesamtleitung von Jonathan Stecher, der selbst als „Bühnenbauer“ mitgespielt hat, haben Hubert Salutt, Petra Gunsch und Iris Habicher genauso wie die jungen Laura Thanei, Florin Gunsch, Simon Thanei und Lea Kofler auf der Bühne eine überzeugend gute Figur gemacht. Hinter und vor der Bühne waren zahlreiche Helfer am Werk, die für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben. Zum Inhalt: Ein Stück mit Niveau will der Matscher Theaterverein auf die Bühne bringen, ein englisches sogar, mit einem professionellen französischen Regisseur. Die Theaterproben beginnen, mit einem unerwarteten Regisseur, mit bockenden Schauspielern. Wie das Desaster seinen Lauf nimmt, sei nicht verraten, denn die Theaterbühne Matsch hat noch zwei Aufführungen parat. Am Samstag, den 22. Februar, mit Beginn um 20.00 Uhr und am Sonntag, den 23. Februar, mit Beginn um 15.00 Uhr (Platzreservierung über WhatsApp 349 8119474) lassen es sie Matscher auf der Bühne nochmals ordentlich krachen. (eb)

Montag, 17 Februar 2025 14:13

Theater: Amüsante Verwechslungskomödie

Heimatbühne Schluderns

Mit „Drei Männer im Schnee“ bringt die Heimatbühne Schluderns einen berühmten Klassiker von Erich Kästner auf die Bühne. Kästners Roman von 1934 ist verfilmt und als Theaterschauspiel umgearbeitet worden. Beherzt und mit Gefühl setzen die Schludernser Schauspieler unter der Regie von Christl Stocker Perkmann die sprachlich durchaus anspruchsvolle Verwechslungskomödie inmitten einer grandios gestalteten Hotelempfangshalle um. Im Theater entscheidet immer das Publikum, ob die Komödie gelungen dargestellt, ob die Schauspieler:innen ihre Sache gut machen. Das Publikum, der Theatersaal war prall gefüllt, war über die Aufführung am Sonntag, den 9. Februar, hellauf begeistert, bedachte die Schauspieler:innen mit Szenenappläusen, auch mit Zurufen, mit amüsiertem Lachen, mit interessiertem Tuscheln. Dass die Heimatbühne über gute technische Kenntnisse verfügt, konnte unter anderem am Vorspann abgelesen werden, der in Form eines bühnenformatigen Films als Erklärung für die dann live und in Farbe auf der Bühne folgenden Handlung abgespielt worden ist. Das Stück „Drei Männer im Schnee“ ist äußerst sehenswert und eine Perle in der Vinschger Theaterlandschaft. Es gibt am Freitag, 21. Februar und am Samstag, den 22. Februar jeweils um 20 Uhr die zwei vorläufig letzten Aufführungen. (eb)

Montag, 17 Februar 2025 14:12

10 Jahre Südamerika

Schlanders/Buchvorstellung - Elisa Anardu aus Vetzan lebt seit 10 Jahren in Südamerika, in Uruguay. Sie unterrichtet in Waldorfschulen und Sprachinstituten und führt einen Reiseblog. Im Februar des letzten Jahres hat Elisa bei ihrem Aufenthalt in Europa ihr Buch „Dualseelen, Liebe in Zeiten der Inka Prophezeiung“ in der Bibliothek Schlandersburg vorgestellt. Bereits damals wurde sichtbar, wie intensiv sie sich mit den Bräuchen, der Spiritualität, der Geschichte und den indigenen Völkern Südamerikas befasst hat. Nun ist Elisa wieder zurückgekehrt in ihre alte Heimat und hat ein neues Buch mitgebracht, welches sie in der Bibliothek Schlandersburg vorstellte. Elisa Anardu, die zweisprachig aufgewachsen ist und ein Studium als Übersetzerin abgeschlossen hat, hat ihr Buch in Italienisch geschrieben und bei der Buchvorstellung die Erklärungen sowohl auf Deutsch als auch auf Italienisch vorgetragen. Das Buch „Dieci anni di America Latina. Immigrazione e popoli indigeni”, herausgegeben unter dem Künstlernamen Zara Elisa, ist eine ganz persönliche Reflexion über ihre Erfahrungen und Begegnungen in den 10 Jahre in Südamerika, ein Land, das zu ihrer neuen Heimat geworden ist. Dunja Tassiello, die Gemeindereferentin von Schlanders, die das Vorwort zum Buch verfasst hat, konnte in der Schlandersburg Verwandte, Freunde und Interessierte begrüßen. Elisa berichtete über die vielen Einwanderer aus Italien, über die Kultur, Sprachen und Bräuche in Uruguay und Südamerika, die indigenen Völker, die Diktatur und die „Desaparecidos“, die politische Gegner, die vor allem während der Militärdiktatur in Argentinien, Uruguay und anderen Ländern verschwunden sind. Sie erzählte von Menschen, Künstlern und Politikern, mit denen sie gesprochen hat, wie z.B. mit José (Pepe) Mujica, von 2010 bis 2015 Präsident Uruguays. Er war Mitglied in der Guerillabewegung der Tupamaros und verbrachte 14 Jahre im Gefängnis. Sie erklärte das Weltbild der indigenen Völker, ihre Flagge, die Wiphala und die Symbolik des Andenkreuzes, über die verschiedenen Bräuche und von heiligen Orten wie Macchu Picchu oder den Titicaca See. (hzg)

Montag, 17 Februar 2025 14:11

Noch läuten die Glocken im Ultner Kirchl

Ulten/Alsack - Ulten-Alsack ist eine Fraktion der Gemeinde Mals. Der Weiler Ulten liegt an der Straße von Mals nach Planeil, am Ostrand der Maler Haide. Am Strassenrand steht ein kleines Kirchlein. Sie ist der MutterGottes Mariahilf, dem hl. Josef und Johannes dem Täufer geweiht und gehört zur Pfarrei Burgeis.
Erbaut wurde das Kirchlein in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Im Pfarrarchiv von Burgeis ist die Abschrift einer Urkunde verwahrt mit dem Kennwort: „Das Ultner Kirchl, berierend dessen Aufrichtung 1721, 27.9.“ In den siebziger und achtziger Jahren wurde das Kirchl renoviert.
In Ulten werden zwei Kirchtagsfeste gefeiert, Josefitag und Sonta Hons. Zu Josefi, am 19. März wird in Burgeis die hl. Messe abgehalten. Am Sonta Hons Tag, dem 24. Juni, dem Tag des hl. Johannes des Täufers, wird der Kirchtag in Ulten mit einem Gottesdienst gefeiert.
„Vor ein paar Jahren wurde noch dreimal im Jahr der Rosenkranz gebetet, zu Ostern d.h. in der Fastenzeit, im Mai und im Oktober. Heute gibt es dies nicht mehr. Heute wird nur noch geläutet, in der Früh, zu Mittag und am Abend“ erzählt Ernst Patscheider vom „Gruberhof“. Er betreibt mit seiner Familie die Hofkäserei „Aft Mult“ in der Fraktion Ulten/Alsack. “Es sind noch vier Parteien im Ort, die das Läuten aufrechterhalten. Eine Partei (Hof) übernimmt für ein Jahr das Läuten, im nächsten Jahr übernimmt eine andere Partei den Dienst. Es ist nicht einfach, das Läuten aufrechtzuerhalten. Wir werden es machen, solange es geht. Gottseidank sind da noch die Alten zuhause, wenn die aber einmal nicht mehr sind, dann haben wir ein Problem”. (pt)

Dienstag, 18 Februar 2025 15:00

Kultur: Weinberg

Herbst und Winter hinter dem Schloss Goldrain. Diesen Weinberg möchte ich dem amerikanischen Lyriker und Dichter Ezra Pound widmen, dem Großvater von Siegfried de Rachewiltz. Er wirkt durch zahlreiche Anregungen, auch auf dem Gebiet der Landwirtschaft, unter anderem durch Experimente mit neuen Obstsorten.
Das schattige Rebendach nennen die Italiener "Pergola", wir kennen dafür das rätische Wort "Pataun". Reben ranken sich um die Pergeln, zahlreich wie die Anregungen des Amerikaners, der zwischen seiner alten und neuen Heimat geistige "Drähte" spannte.
Unter dem Titel "Wo die Masken herkommen" erschien im Jahre 2023 die ARUNDA 106. Diese üppige Dokumentation handelt von den vielen Veranstaltungen auf der Brunnenburg, wobei der Dichter Pound in den "Masken" die vielen Talente der Tiroler erkennt.
"Homo ferens" heißt die ARUNDA 107, sinngemäß übersetzt "Der Mensch als Lastenträger". Das Titelbild zeigt eine Dienstmagd, eine Frau unter einer schweren Heulast.
s28 pergolaDer Glaskünstler Robert Scherer schuf für die Kortscher Pfarrkiche einen farbenfunkelnden Meditationsraum. Das Bildprogramm enthält auch eine heilige Katharina, Symbol für die Mägde, die am Bauernhof arbeiten.
Der Dichter Ezra Pound (1885-1972) träumte nach seiner Rückkehr aus Amerika von einem Denkmal in Laaser Mamor über dem Schloss Tirol, auf der Meraner Mutspitze. Entstanden aber ist es in Laas auf dem Tschengelsberg als strahlende Dreifaltigkeit, mit 3 Marmorstelen aus der Werkstatt von Bernhard Grassl.
Am Fuß eingraviert ein Zitat aus CANTO LXXIV "aram vult nemus" mit der Bedeutung "Der Wald will einen Altar". Ezra Pound als Sozialreformer und Naturmystiker?
Hans Wielander

Die Nummer 108 der ARUNDA mit dem Titel "Norggn- Lorggn - Fraielen" behandelt Vinschger Sagen, neu erzählt von Sebastian Marseiler mit Zeichnungen des Laaser Künstlers Armin Schönthaler.
Ulrike Kindl, die Sagenforscherin, erklärt die rätselhaft tönenen Namen, Dialektwendungen und Begriffe. Gestaltung des Buches Ulrich G.M.Wielander und Einleitung "Das Seeloch" von Hans Wielander.

Endlich ist es soweit – der Jugendtreff JULO in Laatsch hat seine Türen geöffnet, und was sollen wir sagen? Es läuft richtig gut! Seit der Eröffnung ist bei uns einiges passiert: Wir haben uns aufs Eis gewagt und unsere Spieleabende waren ein voller Erfolg – es wurde viel gelacht.
Kino-Feeling gab’s auch schon! Beim Filmabend wurde ordentlich mitgefiebert, und natürlich durfte Popcorn nicht fehlen. Und wer es lieber herzhaft mag, konnte sich bei unseren Kochabenden austoben – da wurde geschnippelt, gerührt und natürlich auch ordentlich gegessen.
Das Beste daran? Die Jugendlichen sind glücklich! JULO ist wieder ein Treffpunkt, an dem man sich wohlfühlt, quatschen kann oder einfach mal abschalten darf. Und das ist erst der Anfang! Wir freuen uns auf viele weitere Tage mit euch. Kommt vorbei! Wir sind Donnerstag von 16:30 – 20.00 Uhr und Freitag von 16:00 – 20:00 Uhr für euch geöffnet.

Jugendtreff Burgeis macht eine kurze Pause!
Der Jugendtreff Burgeis bleibt wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Unser Boden bekommt eine Auffrischung, damit der Treff noch einladender und gemütlicher wird.
Auch wenn wir den Treff für ein paar Tage vermissen werden, freuen wir uns umso mehr darauf, euch danach wieder begrüßen zu dürfen. Wir sind ab 15/02/2025 wieder für euch da.


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    Schlanders - In der Marktgemeinde Schlanders stehen bei den Gemeinderatswahlen im Mai die größten Änderungen im Vinschgau an. Schlanders bekommt in

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Impressionen 2025

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Jubiläumsjahr. 1525: Die Bauern waren unterdrückt und mussten so viele Steuern und Abgaben an die Regierenden (Adel & Kirche) zahlen. Das Leben wurde unerträglich und so brach der Bauernkrieg aus. 2025: Der SBB regiert das Land mit und manche Bauern holen sich mit Steuerbegünstigungen, Fördergelder und Subventionen das Geld zurück. Panta rhei: So dreht sich die Geschichte.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zuckbichl. Das Bild erweckt in mir eine sonderbare und unerklärliche Nostalgie.
Vielleicht weil die Fotografie nur das Vergangene festhalten kann?
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Schnatzhof. Es war einmal... vor dem Hof ein besonderer Gast gelandet. Er möchte in der warmen Stube einkehren, aber er war zu groß und zu dick und konnte nicht durchschlüpfen. In wenigen Tagen aber konnte er so viel abnehmen und wurde dünn wie eine (Mond)-Sichel und klopfte an die Tür. Doch wenn er so schnell zunehmen kann, wie er abnimmt, dachte der ...

Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Heydorf-Loretzhof IV. Jeden zweiten Donnerstag besuche ich die Redaktion des Vinschgerwind und gehe an diesem wunderschönen Juwel, mitten in Schlanders, vorbei. Ich kann immer wieder staunen über die schönen Proportionen, die eleganten Details, ohne „kosmetische Eingriffe“, die je nach Lichtverhältnissen anders wirken. Da muss ich zwangsläufig an die zu vielen Zerstörungen, die unser Land genehmigt, denken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Weltkulturerbe der UNESCO. Bald sollen auch die aus Schluderns stammenden Haflinger dazukommen. Die Waale auf der Malser Haide, die Transhumanz der Schafe in Schnals sind schon dabei. Aber die Liste kann unendlich verlängert werden: Die Stilfserjoch-Straße, das Scheibenschlagen, ....
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Nachtfotografie. Da ich immer weniger Schlaf brauche, bin ich öfters bei Dunkelheit unterwegs. So habe ich die Nachtfotografie entdeckt. Damit meine ich nicht nur den Himmel und seine leuchtenden Bewohner. Der schwarze Mantel der Nacht verdeckt vielen Unfug, lässt aber hier und dort einige schöne Sachen durchblicken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Ein Frühlingsgruß. Die nächste Vinschgerwind-Impression wird meine 500ste sein, und bis auf 1000 komme ich sicher nicht. Ich freue mich über die Rückmeldungen, weil mit einer Kleinigkeit kann ich andere überraschen und glückliche Augenblicke schenken. Vielleicht wäre es schön, die besten Impressionen in einem Katalog zu sammeln. Wenn der eine oder andere Gönner sich melden würde, könnte die Idee bis Weihnachten umgesetzt werden.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Impressionen 2024

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Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

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Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
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Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
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Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
Ab und zu im Inneren des Berges wacht der „Wasserdrache“ wieder auf und spuckt Unruhe und Geröll ins Tal.
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Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
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Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
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Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
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Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
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Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
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Schattenspiele. Karthaus, im Hintergrund, ist schon im Schatten verhüllt. Katharinaberg wird auch gleich vom „schwarzen Drachen“ verschlungen... Was für ein herrliches Spektakel dieses Licht- und Schattenspiel.
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Schloss Juval. In Südtirol gibt es an die 300 Burgen und Schlösser. Gut zwei Dutzend davon befinden sich im Vinschgau. Von einigen sind nur Mauerreste geblieben, andere sind sehr gut erhalten und zum Teil dem Publikum zugänglich. Geschichte, Geschichten und Sagen wurden in den alten Gemäuern wie in einer Truhe, bis heute gut aufbewahrt.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

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Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
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Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
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Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
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Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
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Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
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Impressionen 2023

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Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
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Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
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Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
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Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
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Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
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Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
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In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
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Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
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Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
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Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
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Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
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Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
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Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
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Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
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Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
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Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
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Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
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„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
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Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
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Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
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St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
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