Latsch/Vinschgau - Ein magischer Abend erwartete die Gäste am Valentinstag im CulturForum Latsch. Der Saal war passend zum Anlass liebevoll mit roten Herzchen geschmückt. Geladen hatte das Team des Weltladens Latsch um Richard Theiner.
Alena Savina servierte berührende Geigenklänge. Die aus Minsk stammende Musikerin ist erste Geigerin des Orchesters Musikfreunde Meran, Gastmusikerin im Haydn Orchester und im Südtiroler Philharmonie Orchester. Der Zauberkünstler Kurt Mair aus Gargazon, alias Mr. Amadeus und „Master of Magical Arts“, entführte das Publikum in die Wunderwelt der Illusionen. Er aktivierte Energien und setzte sogar seine Brieftasche in Brand. Der Lehrer im Realgymnasium Schlanders Martin Trafoier aus Kortsch referierte über den Heiligen Valentin, der seit 1969 kein Heiliger mehr ist, weil der Patron der Liebenden aus dem Römischen Generalkalender gestrichen wurde. Der Grund dafür war die verworrene Faktenlage zur Person. Trafoier erzählte von Shakespeares „Romeo und Julia“ und veranschaulichte die tragische Liebesgeschichte humorvoll mit Hilfe von Legofiguren. Zu seinem Repertoire zählten auch Loriots „Frühstücksei“ und Erich Kästners „Mathilde, aber eingerahmt.“ Der zauberhafte Abend gab auch Einblicke in den Weltladen Latsch, der sich der Nachhaltigkeit, dem fairen Handel und der Solidarität verpflichtet und für eine gerechtete Welt kämpft. Dazu finden im Laufe des Jahres mehrere Veranstaltungen statt. Am 14. März 2025 wird Anja Stecher im CulturForum erzählen, warum Afrika sie nicht mehr loslässt. (mds)
Infos: www.weltladen-latsch.com
Nein, keine Schafherde hat sich kürzlich in Eyrs zusammengefunden, sondern an die Hundert Bäuerinnen aus dem gesamten Bezirk Vinschgau, um den diesjährigen Bezirksbäuerinnentag beizuwohnen. „Ob Stiefl oder Stecklschuah, deis sein ollz mir“ lautete das Motto und Bezirksbäuerin Elisabeth Tappeiner ging bei ihrer Begrüßung sowohl auf die Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede ein, welche Frauen, sprich Bäuerinnen, täglich herausfordern. Der Tätigkeitsbericht wurde in Form einer Bilderserie kurzweilig auf die Leinwand projiziert und es folgte eine Einlage von Ludwig Fabi, welcher näher auf die erste Bauern, Adam und Eva aus dem Vinschgau einging, da sie ja schon einen Apfelbaum besaßen. Die Geschichte von den gestiefelten und gestöckelten Schafen, welche zwar unterschiedlich, aber doch das gleiche Ziel vor Augen haben und neue „Bäuerinnenregeln“ ergänzte seine Einlage. Mit einer Ehrennadel in Silber, einem Diplom und einer Laudatio wurden fünf Bäuerinnen für ihre jahrelange ehrenamtliche Tätigkeiten auf Orts- und Bezirksebene geehrt. Martina Plörer, Präsidentin der Seniorenvereinigung Vinschgau, Lukas Paris, Vorsitzender der Bauernjugend Vinschgau und SBB-Bezirksobmann Joachim Weiss richteten Gruß- und Dankesworte. Blumen gab es zum Abschluss für den gesamten Ausschuss und für die Bäuerinnen der Ortsgruppe Eyrs, welche mit einem köstlichen und natürlich hausgemachten Kuchenbuffet auftrumpften und Maria Forcher, Bäuerin des Jahres aus dem Vinschgau, welche die Gäste mit einem Aperitif empfing. Die großteils in Tracht erschienen Bäuerinnen im Kultursaal von Eyrs genossen die gute Stimmung sichtlich und tauschten sich noch lange in angenehmer Atmosphäre aus. (lu)
Vinschgau - Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider, Mobilitätsressortchef Martin Vallazza und Sta-Direktor Joachim Dejaco haben gemeinsam mit Mitarbeitenden am 7. Februar, an den Bahnhöfen im Vinschgau Informationen zur dortigen Bahnsperre verteilt. Fahrgäste bekamen gedruckte Fahrpläne des Schienenersatzdienstes mit Bussen in die Hand und Alfreider, Vallazza und Dejaco beantworteten ihre Fragen.
Seit Sonntag, 16. Februar 2025 und bis Samstag, 25. Oktober 2025 ist die Vinschger Bahnlinie zwischen Laas und Mals gesperrt. Auf der restlichen Strecke zwischen Meran und Laas fährt die Vinschger Bahn zu einem geänderten Fahrplan (im Halbstundentakt). Aufrecht bleibt die Sperre in den Abendstunden, bei der Züge auf der gesamten Linie (Meran-Mals) entfallen. Während dieser Sperre wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
Aufgrund der Sperre der Vinschger Bahn im Obervinschgau werden auch die beiden Buslinien 271 und 272 seit Sonntag, 16. Februar 2025, und während der gesamten Zeit der Sperre angepasst. Beide Buslinien fahren im Stundentakt und bedienen alle Haltestellen entlang der Strecke. Die Linie 271 Sulden/Trafoi – Stilfs – Spondinig wird bis zum Bahnhof Laas verlängert. Auch die Linie 272 Mals – Glurns – Prad – Spondinig wird bis zum Bahnhof Laas verlängert. Anders als die Busse des Schienenersatzverkehrs B250 (Mals – Schluderns – Spondinig – Eyrs – Laas) sind die Busse der Linie 272 etwas länger unterwegs, da sie nicht über Schluderns, sondern über Glurns und Prad fahren und an allen Haltestellen halten. Die Haltestelle Schluderns, Bahnhof wird nicht bedient.
Alle Informationen sind stets aktuell auch auf der App bzw. Webseite von südtirolmobil www.suedtirolmobil.info verfügbar.
Das Team K hat einen Gesetzesvorschlag zum “Panaschieren” im Regionalrat eingebracht. “Panaschieren” bedeutet, dass man bei Wahlen mehrere Stimmen hat, die man auf Kandidatinnen und Kandidaten unterschiedlicher Listen aufteilen kann. Der Regionalrat wird sich in der kommenden Woche damit befassen. In vielen fortgeschrittenen Demokratien, beispielsweise in der Schweiz und in mehreren deutschen Bundesländern, ist dies bereits gängige Praxis. Dieser Wahlmodus bietet größere Wahlfreiheit und stärkt den politischen Pluralismus.
Das Team K betont mehrere Mängel des regionalen Wahlgesetzes. Dazu zählt die fehlende Möglichkeit des “Panaschierens”, das die Wähler:innen dazu zwingt, ausschließlich Kandidatinnen und Kandidaten innerhalb derselben Liste zu wählen. Das schränkt die Wahlfreiheit ein und schmälert den demokratischen Diskurs. Dies steht im Widerspruch zu den internationalen Standards der Wahldemokratie, wie sie im Kopenhagener Dokument der OSZE von 1990 und den Empfehlungen des Büros für Demokratische Institutionen und Menschenrechte (BDIMR) festgelegt sind.
Im Gesetzgebungsausschuss wurde der Gesetzentwurf von der Mehrheit abgelehnt, deshalb hinterlegten die Team-K-Abgeordneten eine Anfrage (N. 92/XVII), um die Gründe für die Ablehnung an internationale demokratische Standards zu verstehen. Die Antwort von Regionalassessor Franz Thomas Locher (SVP) ist ausweichend und ohne politische Vision. Er erklärte, dass der derzeitige Wahlmodus genug Wahlmöglichkeiten biete, und verwies auf die Möglichkeit, Bürgerlisten aufzustellen. Auf den eigentlichen Sachverhalt des Panaschierens ging er gar nicht ein.
Paul Köllensperger kommentiert Lochers Antwort wie folgt: „Regionalassessor Locher und die SVP verstehen nach 70 Jahren ununterbrochener Regierung nicht, wie wichtig es ist, unser Wahlsystem zu modernisieren. Ihr Widerstand gegen jegliche Änderungen zeigt nur den Wunsch, die Kontrolle zu behalten, auch zu Lasten der Qualität unserer Demokratie.“
Maria Elisabeth Rieder ergänzt: “Besonders in den Gemeinden wünschen sich die Bürger:innen, dass sie Kandidatinnen und Kandidaten auch listenübergreifend wählen können. Dies wäre meines Erachtens ein wichtiger Schritt gegen sinkende Wahlbeteiligung. Wir werden sehen, wie die Diskussion des Gesetzentwurfs nächste Woche im Regionalrat verläuft.”
Steigende Anzahl von Ansuchen, Mitarbeitermangel und fehlende Räumlichkeiten bedingen Verspätungen bei der Bearbeitung der Anträge – Zeiten sollen durch organisatorische Maßnahmen reduziert werden
BOZEN (LPA). 2024 wurden 5500 Pflegeeinstufungen durchgeführt, fast ein Fünftel mehr als 2023. Dennoch ist die durchschnittliche Wartezeit über die von Amts wegen vorgesehene 60 Tage Bearbeitungszeit gestiegen. "Derzeit sind es durchschnittlich 4,75 Monate; insgesamt beläuft sich die Bearbeitungszeit also auf etwas weniger als 7 Monate ab Antragstellung", berichtet Soziallandesrätin Rosmarie Pamer: "Wobei die Zeiten stark variieren: von etwa einem Monat Verspätung im Pustertal und dem Tauferer Ahrntal bis zu sieben Monaten in den Bozner Sprengeln Gries-Quirein und Haslach-Oberau."
Pamer unterstreicht den Einsatz aller beteiligten Stellen. "Ich weiß um die herausfordernde Arbeit, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Tag leisten und schätze diese Anstrengungen sehr. Doch wenn die Anzahl der Ansuchen steigt sowie Arbeitskräfte oder die Räumlichkeiten für die Einstufungen fehlen, dann können diejenigen, die arbeiten, nicht alles auffangen." Die Anzahl der Ansuchen steigt seit Jahren kontinuierlich, 2024 waren es mehr als 8100. Dazu kommen Mitarbeiterengpässe, die etwa auf den allgemeinen Fachkräftemangel, die Bearbeitungszeiten bei der Durchführung von Stellenwettbewerbenoder Pensionierungen zurückzuführen sind.
Schwierigkeiten bringe auch mit sich, dass es in einigen Sprengeln aktuell keine geeigneten Räumlichkeiten für die Pflegeeinstufung vor Ort gebe. "Es wird jedoch auf verschiedenen Ebenen mit Hochdruck daran gearbeitet, Lösungen zu finden", unterstreicht Alberto Zendrini, Direktor des Landesamtes für Pflegeeinstufung, und verweist auf Maßnahmen, die bereits getroffen wurden: "Wir haben landesweit Außenstellen des Amtes aktiviert. Im Osten des Landes zeigt sich, dass dies greift, wenn Mitarbeitende und Räumlichkeiten da sind." Das Amt für Pflegeeinstufung und die Landesabteilung Soziales arbeiteten daran, weitere organisatorische Maßnahmen zu treffen, um die Wartezeiten zu reduzieren.
Landesrätin Pamer erinnert daran, dass über eine Einstufung durch ein Team aus Sozialfachkräften und KrankenpflegerInnen festgelegt wird, wer Anspruch auf Pflegegeld hat. "Wenn dieses bewilligt wird, wird es rückwirkend ab dem Tag des Antrags ausgezahlt", sagt Pamer. In Fällen von pflegebedürftigen Personen mit fortgeschrittener Krankheit sei es auch möglich, eine Einstufung von Amtswegen in die dritte Pflegestufe zu erreichen.
Eine wichtige Möglichkeit, um sich über Pflegegeld und Einstufung zu informieren, ist das Pflegetelefon, erreichbar unter 848 80 02 77.
red
Petition fordert Gehaltserhöhung von 21,3 Prozent im öffentlichen Dienst – Amhof und Kompatscher verweisen auf bereitgestellte Summen - Mittel im Landeshaushalt laut Landeshauptmann begrenzt
BOZEN (LPA). Seit Ende Oktober wurden über die Plattform openPetition für die „Inflationsanpassung der Gehälter aller öffentlich Bediensteten in Südtirol – sofort und real!“ über 17.000 Unterschriften gesammelt. Am 13. Februar haben die Initiatoren der Online-Petition Personallandesrätin Magdalena Amhof und Landeshauptmann Arno Kompatscher die Ergebnisse überreicht, mit der Forderung einer Inflationsanpassung im Ausmaß von 21,3 Prozent.
"Die Erhöhung der Gehälter im öffentlichen Dienst ist ganz klar notwendig und stellt eine Priorität dar – es geht auch um die Wertschätzung der Mitarbeitenden", betonte der Landeshauptmann bei der Übergabe der Unterschriften. Man habe den vorhandenen Spielraum im Rahmen des Landeshaushaltes bestmöglich genutzt.
Erste Ergebnisse liegen bereits vor: Wie Personallandesrätin Magdalena Amhof informierte, erhalten die Bediensteten zusätzlich zum Februargehalt zwischen 2200 Euro bis 4650 Euro brutto als Inflationsvorschuss. Zudem ermögliche der kürzlich unterzeichnete Bereichsvertrag die Auszahlung neuer bzw. höherer Aufgaben- und Koordinierungszulagen. Auch die Finanzierung des Leistungslohns, der zuletzt angehoben worden war, wurde im selben Ausmaß für weitere drei Jahre sichergestellt.
Vor rund einer Woche habe man am Verhandlungstisch zudem einen Vorschlag für eine strukturelle Anhebung des Grundgehaltes im Ausmaß von 10 Prozent vorgelegt. Auf das jeweilige Gehalt berechnet würde dies ein Plus von 180 Euro (1. Funktionsebene) bis hin zu 337 Euro (8. Funktionsebene) brutto ergeben, bis zu 467 Euro brutto bei Ärztinnen und Ärzten. "Im Dreijahreshaushalt haben wir 600 Millionen Euro für diesen Zweck bereitstellen können, sie stehen zur Verfügung", so Amhof.
"Leider haben die Gewerkschaften die Verhandlungen zu diesem Vorschlag abgebrochen", so der Landeshauptmann. Forderungen von über 20 Prozent werde man über den Landeshaushalt nicht finanzieren können. "Wir suchen derzeit nach Möglichkeiten, noch etwas mehr bereitzustellen, doch das ist äußerst schwierig und geht nicht ohne Kürzungen in anderen Bereichen. Die Mittel im Landeshaushalt sind begrenzt", betonte Kompatscher.
red
Eiskunstlaufikone Carolina Kostner eröffnete in Sanremo offiziell die Bewerbungen für den Olympischen und Paralympischen Fackellauf - Am 27. Jänner 2026 kommt die olympische Flamme nach Bozen
SANREMO (LPA). Einmal im Leben die Fackel der Olympischen oder Paralympischen Spiele zu tragen und Teil einer ganz besonderen Reise zu sein – davon träumen viele Sportlerinnen und Sportler, aber nicht nur. Beim Fackellauf der Olympischen Winterspiele Mailand Cortina 2026 kann dieser Wunsch wahr werden. Auf ihrer Reise durch ganz Italien kommt die olympische Flamme auch nach Südtirol, wo sie am 27. Jänner 2026 in Bozen eintreffen wird.
Den Bewerbungsprozess für die Teilnahme am Olympischen und Paralympischen Fackellauf hat die Stiftung Mailand Cortina 2026 beim Musikfestival in Sanremo offiziell gestartet. Das gab Schirmherrin und Eiskunstläuferin Carolina Kostner bekannt, die selbst gemeinsam mit vielen anderen Fackelträgerinnen und -trägern das olympische Feuer hochhalten wird.
"Die außergewöhnliche Reise der olympischen Flamme wird ganz Italien einbeziehen", erklärte der Geschäftsführer von Mailand Cortina 2026, Andrea Varnier. "Mit ihren Geschichten und Erfahrungen spiegeln die Fackelträgerinnen und Fackelträger die tausend Facetten unserer Gesellschaft wider und werden zu Botschafterinnen und Botschaftern der olympischen Werte. Dank ihnen wird diese Reise ein wunderbarer Moment der Inklusion, der Offenheit und des Teilens werden."
Die olympische Flamme wird in 63 Tagen eine Reise von 12.000 Kilometern durch alle Regionen und alle 110 Provinzen Italiens zurücklegen. Diese beginnt am 26. November 2025 in Olympia mit der Entzündung des olympischen Feuers, das am 4. Dezember in Rom eintreffen wird. Zu Weihnachten wird die Flamme in Neapel sein und das neue Jahr in Bari feiern; am 26. Januar kehrt das olympische Feuer, genau 70 Jahre nach den Winterspielen 1956, nach Cortina d'Ampezzo zurück, am 27. Jänner macht es in Bozen Station. Am 6. Februar 2026 wird es schließlich im San-Siro-Stadion in Mailand eintreffen. Um diesen Weg zu bewältigen, werden 10.001 Fackelträgerinnen und Fackelträger für die Reise der olympischen Flamme sowie 501 Fackelträgerinnen und -träger für jene der paralympischen Flamme gesucht.
Wer am Olympischen oder Paralympischen Fackellauf teilnehmen möchte, kann sich bei der Stiftung Mailand Cortina 2026 bewerben. Fackelträger bzw. Fackelträgerin werden kann, wer vor dem 5. Dezember 2011 geboren ist. Von den Bewerbern wird erwartet, dass sie die Werte des Sports und der Olympischen und Paralympischen Bewegung repräsentieren.
ti/mpi
SVP-Generation 60+ verärgert!
Die SVP-Generation 60+ fordert ein Ende der Altersdiskriminierung! Bei der jüngsten Sitzung des Landesausschusses der Generation 60+ wurde deutlich, dass auch im Bereich des Versicherungswesens großen Handlungsbedarf gibt.
„Schluss mit ungerechtfertigten Einschränkungen wie Prämienerhöhungen, Kündigungen ab einem gewissen Alter, drastisch reduzierte Leistungen oder im schlimmsten Fall der komplette Ausschluss von Versicherungen“, betont Landesvorsitzender der Generation 60+ Otto von Dellemann.
Ein eklatantes Beispiel ist die Weigerung vieler Versicherungsunternehmen, ältere Menschen zu versichern. Oftmals wird der Abschluss einer Versicherung mit Verweis auf ein Höchstalter abgelehnt – eine klare Form der Altersdiskriminierung! Auch die Versicherungsprämien für Kfz-Versicherungen steigen ab einem gewissen Alter automatisch, unabhängig von der individuellen Unfallhistorie.
„Diese unfaire Behandlung älterer Menschen muss aufhören! Mein Appell an die Versicherungsanstalten: Handeln Sie schnell und beenden Sie diese Altersdiskriminierung“, fordert der Vorsitzende der SVP-Generation 60+ Otto von Dellemann nachdrücklich.
„Der Kampf gegen Altersdiskriminierung ist ein zentrales Anliegen der SVP-Generation 60+. Die SVP-Generation 60+ wird sich weiterhin für eine gerechte und respektvolle Behandlung unserer Generation starkmachen“, so von Dellemann.
Die Rundfunkanstalt Südtirol RAS blickt auf eine bewegte Geschichte zurück - RAS fördert seit 1975 deutsche und ladinische Sprachminderheit
BOZEN (LPA). Am 13. Februar 1975 – also vor 50 Jahren – wurde die Rundfunkanstalt Südtirol (RAS) gegründet. Sie ist heute eine tragende Säule der Südtiroler Medienlandschaft und fördert die deutsche und ladinische Sprachminderheit.
Die RAS wurde gegründet, um die deutsche und ladinische Sprachgemeinschaft mit öffentlich-rechtlichem Rundfunk zu stärken. In den 1960er-Jahren gab es nur ein italienischsprachiges Fernsehprogramm mit kurzen deutschsprachigen Nachrichten. Heute bietet die RAS 18 Hörfunk- und 14 Fernsehprogramme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an, verbreitet 15 lokale private Hörfunk- und 8 Fernsehprogramme sowie über DAB die vier Hörfunkprogramme der RAI – insgesamt 37 Hörfunk- und 22 Fernsehprogramme. Die RAS gilt europaweit als einzigartiges Modell: Sie versorgt grenzüberschreitend Sprachminderheiten und fördert modernste Kommunikationstechnologien.
Mit über 120 Senderstandorten und mehr als 1.200 Sendegeräten sorgt die RAS für eine flächendeckende Hörfunk- und Fernsehversorgung in Südtirol. "Die Landespolitik hat schnell erkannt, dass besonders die ländliche Bevölkerung von der Bereitstellung von Rundfunk-, Breitband- und Mobilfunkdiensten profitiert und hat dies entsprechend gefördert", so Landeshauptmann Arno Kompatscher.
Ein Augenmerk liegt auf dem Bau gemeinsamer Senderstandorte, die eine effiziente Nutzung der Infrastruktur für alle Kommunikationsanbieter ermöglichen. Diese Maßnahmen schützen die Landschaft, minimieren die optische Beeinträchtigung und Bodenversiegelung, reduzieren Kosten und verbessern die Netzabdeckung – eine nachhaltige Lösung für Umwelt, Wirtschaft und Technik.
Auch lokale und nationale Radio- und Fernsehanbieter sowie Breitband- und Mobilfunkbetreiber nutzen die Senderstandorte der RAS. Dadurch wurden Ressourcennutzung und Rundfunk-, Breitband- und Mobilfunkabdeckung deutlich verbessert. Zudem setzt die RAS verstärkt auf die DAS-Technologie (Distributed Antenna System), um die Mobilfunknetze auszubauen und die Netzabdeckung zu verbessern.
"Mit über 850 Mitnutzungen verschiedenster Betreiber an rund 90 gemeinsamen Senderstandorten und dank des Einsatzes modernster Technologien gehört Südtirol heute zu den bestversorgten Regionen Europas", erklärt RAS-Präsident Peter Silbernagl. RAS-Generaldirektor Georg Plattner fügt hinzu: "Die RAS wird weiterhin die kulturelle Vielfalt Südtirols fördern, die mediale Infrastruktur stetig ausbauen und durch innovative Technologien eine moderne Kommunikation gewährleisten."
pio
Landesregierung unterstützt die Kandidatur des Haflingers zur Aufnahme ins UNESCO-Weltkulturerbe - Landesrat Brunner: "Anerkennung von 150 Jahre Kulturgeschichte und Würdigung für Einsatz der Züchter"
BOZEN/HAFLING (LPA). Freundlich, genügsam und leistungsbereit - so wird der Haflinger vom Zuchtverband beschrieben und damit ist er wohl ein typischer Südtiroler und zudem weltbekannt - Als besonderer Teil von Südtirols Kultur soll der Goldfuchs mit der weißen Mähne und auch extra Schutz und Aufmerksamkeit bekommen: Die Landesregierung hat am 11. Februar auf Vorschlag von Landesrat Peter Brunner beschlossen, das Projekt zur Eintragung der Pferderasse „Haflinger“ in die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Vereinten Nationen UNESCO zu unterstützen.
Der Vorschlag stammt vom Südtiroler Haflinger Pferdezuchtverband und soll die lange Tradition und kulturelle Bedeutung dieser weltweit bekannten Pferderasse würdigen. Die zuständige Abteilung wurde von der Landesregierung beauftragt, die Zusammenarbeit mit den staatlichen Stellen aufzunehmen und das Dossier für die Kandidatur vorzubereiten.
"Die Haflinger sind ein wesentlicher Bestandteil unserer kulturellen Identität und Geschichte. Seit über 150 Jahren prägen sie unsere Landschaft und sind weltweit als Symbol für Südtiroler Tradition bekannt. Die Anerkennung durch die UNESCO wäre eine verdiente Auszeichnung des Erbes und der Arbeit aller Generationen, die diese Rasse gepflegt und bewahrt haben. Ich bin überzeugt, dass dieses Vorhaben einen wertvollen Beitrag zum Schutz unseres immateriellen Kulturerbes darstellt", ist Landesrat Brunner überzeugt.
In der Tat ist der Haflinger für viele Menschen in Südtirol weit mehr als nur ein Pferd. Die robuste und vielseitige Pferderasse prägt die Almwiesen und steilen Gebirgspfade des Landes. Einst als Arbeitspferd gezüchtet, gilt der Haflinger heute als beliebtes Freizeit- und Sportpferd. Der Haflinger ist ein Symbol für Südtirols und eng mit der Kultur, den gesellschaftlichen Bräuchen und traditionellen Handwerkstechniken Südtirols verbunden.
Die Kandidatur zur Aufnahme ins immaterielle Weltkulturerbe der Vereinten Nationen soll auch die Bedeutung der Zucht als Wissens- und Traditionsvermittlung über Generationen hinweg unterstreichen. Ziel der Eintragung ist es nicht nur, den Haflinger als Kulturerbe zu schützen, sondern auch die Sichtbarkeit und den Austausch zwischen Kulturen zu fördern, heißt es im Beschluss der Landesregierung.
san
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