Ausgabe 10-19

Ausgabe 10-19

Schlanders – Aikido Yoseikan - Am 6. Mai kam Meister Roman Patuzzi (7. Dan), Technischer Direktor der Region Trentino-Südtirol und internationaler Kampfkunstexperte, auf Einladung von Klaus Schwienbacher (4. Dan) in das Dojo der Sektion Yoseikan Budo des ASC Schlanders-Raiffeisen, um einen speziellen Lehrgang zu halten.
Meister Patuzzi gelang es ausgezeichnet, wesentliche Elemente des Aikido der Schule Yoseikan so zu vermitteln, dass sie von allen erfolgreich nachvollzogen werden konnten, und die Vielseitigkeit, Eleganz sowie Effizienz des Aikido der Familie Mochizuki zur Geltung zu bringen. Er zeigte auf, wie bestimmte Grundbewegungen anhand kleiner Änderungen so ausgebaut werden können, dass sie ein breites Spektrum von Techniken und Bewegungsmustern ergeben, deren Durchführung nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Beweglichkeit fördert.
In seinen Erläuterungen ging Roman vor allem auf das Energieprinzip – ein grundlegendes Element des Aikido – und auf den effizienten Umgang mit der Energie ein. Er baute spezifische Übungen in den Lehrgang ein und betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung einer entspannten Haltung sowie entsprechender Bewegungselemente. In der heutigen Zeit ist es besonders wichtig, Geist und Körper agil und flexibel zu halten. Das Aikido Yoseikan bietet ein ideales Übungsfeld, um auch in stressigen Situationen entspannt und gelassen, aber zugleich voll aktionsfähig und beweglich zu bleiben. Wer diese Kompetenzen dann auch in seinen Alltag einbringen kann, wird viel davon profitieren.
Mit seinem großen Können und seiner reichen Erfahrung begeisterte Meister Roman Patuzzi die Teilnehmer, die von ihm sehr beeindruckt und vom Workshop sehr angetan waren.
Wer diese Kampfkunst kennenlernen möchte, kann sich an Klaus Schwienbacher (Tel. 335 69 20 251) wenden. Der erfahrene und kompetente Budo-Lehrer – er ist auch Mitglied der Aikido-Kommission des Südtiroler Verbandes Yoseikan Budo – befasst sich schon seit vielen Jahren intensiv mit Yoseikan Budo sowie mit Aikido Yoseikan und leitet schon seit mehreren Jahren Aikido-Kurse in Schlanders.

Dienstag, 14 Mai 2019 09:24

Beachkomitee und Black Devils spenden

Schluderns - Das traditionelle Nacht-Volleyball-Turnier, die so genannte Beachfete in Schluderns zählt zu den bestbesuchten Vinschger Sommer-Veranstaltungen vor allem für Jugendliche. Der Reinerlös geht seit jeher an den Sportverein Schluderns.
Die ehrenamtlich tätigen Organisatoren vom Beachkomitee haben sich dafür stark gemacht, dass etwas vom Erlös gespendet wird. Und sie haben heuer zum zweiten Mal die Südtiroler Kinderkrebshilfe Regenbogen gewählt - in Erinnerung an Martina Sapelza (Matschgi), die einst als treibende Kraft das Beach-Turnier zusammen mit mehreren engagierten Kolleginnen und Kollegen aus der Taufe gehoben hatte.
Heuer hat auch die Fußball-Gruppierung „Black Devils“ ihre Spendenbereitschaft bekundet. Sie hat im vergangenen Jänner das Hallen-Fußball-Turnier in der Schludernser Sporthalle organisiert. So konnten gemeinsam insgesamt 2.000 Euro überwiesen werden (1.300 Euro kamen vom Beachkomitee/Amateursportverein Schluderns, 700 Euro von den Black Devils).
Die Kinderkrebshilfe unterstützt krebskranke Kinder und deren Eltern. Es werden beispielsweise Unterkünfte in Kliniknähe bezahlt, Essensbons an die Begleitpersonen für die Klinikmensa ausgegeben, Spezialtherapien, Kuraufenthalte und Erholungsurlaube am Meer ermöglicht. Wenn Eltern wegen der Krankheit ihres Kindes die Berufstätigkeit aussetzen müssen und dadurch in Not geraten, wird ihnen für befristete Zeit monatlich ein finanzieller Beitrag gewährt. Es geht also immer darum, die Situation zu bewerten und den Familien in Notsituationen über die schwere Zeit der Krankheit hinweg zu helfen.
Das Beachkomitee ist bereits jetzt mit der Vorbereitung der diesjährigen Beachfete beschäftigt. Diese geht am Freitag 19. Juli und am Samstag 20. Juli 2019 hinter dem Schludernser Park über die Bühne.
Heuer wollen die Organisatoren neue Wege in Richtung Umweltschutz und Plasik-Vermeidung gehen unter dem Motto: „Beach Goes Green“.
„Wir werden nach Möglichkeit alles dran setzen, Plasikbecher, Plastikhalme, Plastikteller und Plastikbesteck mit umweltverträglichen, recyclbaren Materialien zu ersetzen“, sagt Chef-Organisator Stefan Schöpf. „Wir überlegen uns ganz konkret auch Alternativen zum traditionellen Feuerwerk.“ (mds)

Dienstag, 14 Mai 2019 09:21

Mals gewinnt alle fünf Titel

Südtirol - Badminton allg. Landesmeisterschaften - Die Badminton- Landesmeisterschaft der allgemeinen Klasse wurde am gestrigen Sonntag in Mals ausgetragen. Spieler/innen vom SC Meran, KSV Kaltern, ASC Berg, SSV Bozen und dem ASV Mals nahmen daran teil. Es wurde um alle fünf Landesmeistertitel gekämpft und am Ende des Tages konnte der ASV Mals alle Titel gewinnen, genauer gesagt: Lukas Osele, Tonni Zhou, Simon Köllemann, Judith Mair und Lisa Sagmeister sind die Titelträger und gewannen alle fünf Titel. Somit konnte der ASV Mals wie schon im Vorjahr alle Titel gewinnen. Erstmals neue Landesmeister in den Einzeldisziplinen wurden im Herreneinzel Tonni Zhou und im Dameneinzel Judith Mair.
Mehrere knappe Dreisatz-Spiele konnten die Zuschauer sehen und die Nervenstärke spielte oft eine große Rolle.
Die Landesmeisterschaften waren ein Vorspiel zu den allgemeinen Italienmeisterschaften, die an diesem Freitag beginnen und bis Sonntag die neuen (oder alten) Italienmeister in Mailand küren werden. Aus südtiroler Sicht sind die Spieler/innen gerüstet und werden ihr Bestes geben.
Alle Landesmeister und die Zweit- und Drittplatzierten Spieler/innen des ASV Mals trainieren am Verbandsstützpunkt CTT (Centro Tecnico Territoriale) von Mals.
Stefan De March,
ASV Mals – Sektionsleiter Badminton

 

Die diesjährigen Landesmeister (alle vom ASV Mals):
HE: Tonni Zhou
DE: Judith Mair
HD: Lukas Osele/Tonni Zhou
DD: Lisa Sagmeister/Judith Mair
MX: Lisa Sagmeister/Simon Köllemann

Vizelandesmeister wurden:
HE: Simon Köllemann (ASV Mals)
DE: Anna Sofie De March (ASV Mals)
HD: Simon Köllemann/Rudi Sagmeister
(ASV Mals)
DD: Hannah Mair/Hannah Innerhofer (SC Meran)
MX: Judith Mair/Lukas Osele (ASV Mals)

Bronze holten sich:
im HE: Riccardo Biagioli (ASV Mals) und Marco Mondavio (SSV Bozen)
im DE: Teresa Blaas (ASV Mals) und Lisa Ortner (SC Meran)
im HD: Jonas Gamper, Patrick Mattei, Mathias Hofer und Ivan Klammsteiner
(alle vom SC Meran)
im DD: Greta Dösel, Vera Stampfer, Martina Delueg, Lara Dösel (ASC Berg)
im DX: Hanna Innerhofer, Jonas Gamper, Lara Dösel, Mathias Hofer

Mals/Vinschgau - Vollversammlung Rennerclub Vinschgau - Es war wohl allen von vorneherein klar, dass es keine normale Vollversammlung werden würde, als die zahlreichen Mitglieder des Rennerclubs Vinschgau am Freitag, 12. April im Kulturhaus Mals trafen. Zu viele große Entscheidungen und Events wollten beschlossen, aber auch vorbereitet und nicht zuletzt gefeiert werden.
Kurz und knapp wurden die alltäglichen Themen von Gerald Burger, OK-Chef des Rennerclubs, welcher durch den Abend führte, vorgestellt.
Wichtige Punkte wie der Rückblick auf das vergangene Jahr mit dem Tätigkeitsbericht und den Erfolgen der Mitglieder bei den verschiedenen Laufveranstaltungen und der detaillierte Kassenbericht, welcher schon einen ersten Einblick über die mittlerweile erreichte Größe des Hauptevents Reschenseelauf bot, wurden behandelt.
s52 00471Der nächste Punkt war dann schon ein bemerkenswerter. Es gibt heutzutage immer mehr Vereine, welche sich schwer tun überhaupt Menschen zu finden, die sich freiwillig engagieren. Der Rennerclub hatte diesbezüglich aber Glück, gerade einmal zwei Präsidenten hatte der Verein in seinem 20-jährigen Bestehen: 10 Jahre lang Ignaz Veith und danach für 10 Jahre Christoph Noggler, der nun findet, dass es Zeit ist, das Ruder an jemand anderen zu übergeben. Dank perfekter Vorbereitung waren aber auch die Neuwahlen schnell und einstimmig vollzogen und man konnte dem neuen Präsidenten Dietmar Waldner nebst neuem Ausschuss viel Glück für die nächsten fünf Jahre wünschen.
Das Herzstück der Veranstaltung war aber der Rück-, bzw. Ausblick auf das 20-jährige Jubiläum des Rennerclubs Vinschgau und das Jubiläum des Reschenseelaufs, welcher am 13.07.2019 zum 20. Mal ausgetragen wird.
32 Anwesende waren am 12. Dezember 1998 im Gasthaus des Schwimmbads Mals anwesend, um den Grundstein für den Verein zu legen, welcher in den letzten 20 Jahren eines der bekanntesten und international anerkanntesten Events in Südtirol erschuf.
Der 20. Reschenseelauf muss wieder etwas ganz besonderes werden, soviel ist allen klar. Mit einem Nightrun, welcher schon zum 10-jährigen Jubiläum viel Aufmerksamkeit auf sich zog, soll das gelingen. Aber auch allerlei andere Neuerungen hat sich das OK-Team wieder ausgedacht. Eine eigene Zeitung mit den Highlights und Anekdoten aus den letzten beiden Jahrzehnten umrahmt das Jubiläum und gibt s52 488Einblicke in die Veranstaltung, welche im Jahr 2000 mit 158 Zieleinläufern auf mittlerweile über 4000 Zieleinfläufern und über 40.000 gesamte Teilnehmer angewachsen ist.
Abgerundet wurde die Vollversammlung mit einem reichhaltigen Buffet und einem “Glasl” bei dem sich die Anwesenden bei den ausgestellten Bildern und Andenken an die letzten 20 Jahre erinnern und auf die nächsten 20 Jahre anstoßen konnten. (ea)

Dienstag, 14 Mai 2019 09:17

Neues Bojenfeld

Reschensee - Als Bojenplätze gelten solche, an denen ein Schiff auf offenem Gewässer festgemacht werden kann. Auch die Bojen im Reschensee müssen seetüchtig verankert sein und eine Höhenregulierung für die Wasserstandschwankungen aufweisen. Ketten schmirgeln sich bei bewegtem Wasser im Laufe der Zeit kaputt. Ein Kettenbruch an einer Boje kann ganz schön ins Geld gehen, wenn ein Boot abhaut und Totalschaden erleidet. Aus Sicherheitsgründen hat die Vereinsleitung des Segelvereins Reschensee eine Neusetzung und Erweiterung auf 29 Plätze beschlossen. Für die Bojenverankerung wurden Betonklötze mit Edelstahlverankerung vorbereitet. So ein Bojenklotz bringt über eine Tonne auf die Wage und hat am Seegrund eine unglaublich hohe Adhäsionskraft. Somit können die Bojen zukünftig mehrere Tonnen halten. Sie hängen nicht mehr an einer Kette sondern an einem entsprechend starken Strick. Die größte Herausforderung war die Verlegung der tonnenschweren Betonklötze unter Wasser. Diese heikle Aktion wurde schlussendlich mit einem 2 Turbinen-Hubschrauber der Firma Heli Austria GmbH in nur 39 Flugminuten ausgeführt. Für die punktgenaue Setzung wurde das neue und erweiterte Bojenfeld mit Schwimmwürfeln markiert. Viele Zaungäste verfolgten gespannt das Hubschrauberspektakel. Abgerundet wurde die erfolgreiche Bojenverankerungsaktion mit einem Halbmittag gemeinsam mit der Flug-Crew und den freiwilligen Helfern des Segelvereins Reschensee. „Jetzt ist mir ein Stein vom Herzen (in den See) gefallen“ sagte ein gut gelaunter Luis Karner, Präsident des Segelvereins. (aw)

Dienstag, 14 Mai 2019 09:13

Mit den Fingerspitzen am Pokal

Der Traum vom Pokalsieg lebt für den ASC Schlanders weiter! Die Vinschger haben es geschafft und sicherten sich durch den 2:0 Heimsieg im Pokal-Halbfinalrückspiel gegen Riffian Kuens den Einzug in das Pokalfinale der 1. Amateurliga. Das Endspiel, in dem Schlanders auf Freienfeld trifft, findet am 1. Juni in Reischach statt.

Von Sarah Mitterer

Der 24. April 2019 wird den Fußballern des ASC Schlanders wohl lange in Erinnerung bleiben, denn es ist jener Tag, an dem sich der Traum von der Finalteilnahme um den Landespokal der 1. Amateurliga erfüllte. Das Halbfinalhinspiel verlor man gegen Riffian Kuens mit 2:3. Dennoch durften die Vinschger weiterhin auf den Finaleinzug hoffen, da die zwei Auswärtstore die Ausgangslage ein wenig einfacher machten. Nach einer torlosen ersten Halbzeit bekamen die Fußballfans eine spannende zweite Spielhälfte zu sehen. Zunächst vergaben die Gäste aus Riffian eine Großchance. Nach einem Foul an einem Schlanderser Fußballer wurde der gegnerische Spieler vom Schiedsrichter mit der gelb-roten Karte vom Platz gestellt und Schlanders agierte nun mit einem Mann mehr auf dem Feld. Wenig später erhielt Schlanders einen Freistoß aus kurz vor dem 16er Raum. Josef Spechtenhauser nutzte die optimale Position aus und traf in der 62. Spielminute zum viel umjubelnden 1:0 Führungstreffer. Riffian Kuens ließ nicht locker, doch Schlanders machte alle Chancen des Gegners zunichte. Die Gegner warfen in den letzten Minuten alles nach vorne. Eine freie Lücke nutzten die Vinschger eiskalt aus. Martin Blaas erhielt in der 85. Minute bei s52 torjubelder Mittellinie einen perfekten Pass, machte einen Sololauf und netzte mit einem sehenswerten Weitschuss zur 2:0 Führung der Schlanderser ein. Damit brachen die Vinschger den Gästen das Genick. Als der Schlusspfiff ertönte gab es für die Schlanderser kein Halten mehr. Spieler und Fans feierten den Finaleinzug.
Im Finale treffen die Balljäger von Coach Bernd Muther auf Freienfeld. Das Team belegt aktuell Platz 5 in der Gruppe B der 1. Amateurliga. Es wird mit Sicherheit keine einfache Aufgabe für die Vinschger werden. Im Endspiel heißt es alles oder nichts, denn der Sieger dieses Spiels wird am Ende die begehrte Landespokal-Trophäe in die Höhe stemmen. Und die Vinschger werden alles dafür geben, um am Ende die siegreiche Mannschaft zu sein und den Pokal in den Vinschgau zu holen.

Dienstag, 14 Mai 2019 09:12

Plaus steht im Finale

s52 Plaus2. Amateurliga. Der ASV Plaus ist die zweite Vinschger Mannschaft, die sich für ein Pokalfinale qualifiziert hat. Im Pokal-Endspiel der 2. Amateurliga, das in Reischach ausgetragen wird, treffen die Vinschger auf den USD Brixen. (sam)

Dienstag, 14 Mai 2019 09:11

Letztes Heimspiel

1. Amateurliga - Das letzte Heimspiel der Saison bestreitet Schlanders am 26. Mai. Zu Gast wird die Mannschaft aus Meran sein, das Spiel wird um 16 Uhr angepfiffen. (sam)

Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Pankratius, dem Ersten Eisheiligen, 12. Mai 2019

In der Fußgängerzone von Schlanders wird derzeit nach Plänen von Dr. Arch. Stefan Marx am neuen Informationszentrum „avimundus“ gebaut. Die neue Struktur wird größere Ausstellungsflächen als die derzeitige in der Kapuzinergasse für eine interessante und attraktive Präsentation der Vogelkunde bieten. Das neue Nationalparkhaus soll für die Wander- und Beobachtungssaison im nächsten Frühjahr 2020 zugänglich sein. Am Regiebuch für das Einrichtungs- und Ausstellungskonzept wird derzeit gearbeitet.
Im heutigen Beitrag möchte ich als Einstimmung vier Vogelarten vorstellen: zwei Kulturfolger und zwei in ihrem Bestand abnehmende Arten, weil sie mit den Veränderungen ihrer Lebensräume nicht mehr zurechtkommen.

 

Der Turmfalk (Falco tinnunculus)
554B4Nach dem Mäusebussard ist der Turmfalk der zweithäufigste Taggreifvogel. Er ist kleiner und schlanker als die Krähen. Wie der Sperber hat er einen langen Schwanz, doch längere, nicht so stark gerundete Flügel. Adulte Weibchen und Männchen sind an ihren Federmorphen unterscheidbar: Beim Männchen sind der Oberkopf, der Hinterrücken und der Schwanz grau, beim Weibchen braun. In den Alpen hat der Turmfalk eine große Höhenamplitude, er bewohnt die Tieflagen ebenso wie die Felsen weit oberhalb der Baumgrenze. Der Turmfalk ist ein Zugvogel und Teilzieher, der in allen Teilen Mitteleuropas auch überwintert. In der Wahl seines Lebensraumes ist der Turmfalk sehr anpassungsfähig. Falken bauen kein eigenes Nest. Die Eier werden in Mauerlöchern, Felsspalten, Felshöhlen, aber auch in ehemaligen Krähen- und Elsternestern abgelegt. Die Stadtfalken am Wiener Stephansdom haben es als Filmstars in die „Universum“-Serie der Dokumentarfilme des österreichischen Fernsehens geschafft. In den letzten Jahren hat ein Turmfalken-Pärchen auch am Turm der Schlanderser Pfarrkirche regelmäßig gebrütet und im Sommer war der Bettelruf der noch nicht flüggen Jungvögel vom Turmgesims unüberhörbar und eine akkustisch prägende Stimme der Natur im Dorfzentrum.
Turmfalken kann man im offenen Gelände leicht bei der Jagd beobachten. Dabei haben Turmfalken verschiedene Jagdstrategien. Am häufigsten ist der Suchflug, bei dem der Falk auch das allseits bekannte Rütteln einsetzt. Das Auge des Turmfalken sieht im Ultraviolettlicht-Bereich. Mäuse gehören zum Hauptbeutespektrum der Turmfalken. Der Mäuseurin reflektiert das UV-Licht. Und der Turmfalk kann mausreiche Wiesen ob der Lichtreflexion des Mäuseurins schon aus der Luft erkennen und gezielt ansteuern. Neben dem Suchflug setzt der Turmfalk auch die Luftjagd (etwa auf Stadttauben) und die Ansitzjagd ein. Im Winter wechselt der Turmfalk von der Flugjagd zur Ansitzjagd. Experimente lassen vermuten, dass die Flugjagd etwa viermal so viel Energie beansprucht, wie die Jagd aus dem Ansitz. Der Wechsel der Jagdweise zwischen Sommer und Winter erklärt sich also aus der Verringerung des Energieaufwandes für den Beuteerwerb.

 

Die Elster (Pica pica)
elsterDie Elster ist ein Jahresvogel aus der Familie der Krähenverwandten (Corvidae). Sie ist ein Brüter der offenen Landschaft mit Baumgehölzen und Hecken. Neben der Schwarz-Weiß-Zeichnung ihres Gefieders, das an den Flügeldecken blaugrün schillert, ist der überlange, gestufte Schwanz auffällig. Der Flug der Elster ist geradlinig, flatternd, häufig mit kurzen Gleitphasen. Die Elster hat es als Kulturfolger in unsere Siedlungsbereiche geschafft und baut inzwischen auch in unseren Park- und Zierbäumen ihr großes, überdachtes Reisignest. Oft kann man sie auf Rasenflächen im ruckartigen Schreitschritt bei der Nahrungssuche beobachten. Neben Bodenwürmern und Insekten nimmt sie auch Speisereste an. Sie frisst aber auch Vogeleier und Jungvögel von Singvogelarten und gilt als opportunistischer Nesträuber. Die „diebische Elster“, die Schmuck und schillernde Gegenstände stiehlt und in ihr Nest verschleppt, erfreut sich eines fast sprichwörtlichen Bekanntheitsgrades, ist aber eine falsche Legendenbildung.

 

Der Wendehals (Jynx torquilla)
wendehalsDer Wendehals ist eine Vogelart, deren Bestand stark schwindet, weil die Art mit den Lebensraumveränderungen in den intensivierten Obstwiesen nicht mehr zurechtkommt. Der Wendehals ist ein Höhlenbrüter, der sich vor allem von Ameisen ernährt. Die vormaligen Streuobstwiesen mit den alten Hochstammbäumen in weiten Pflanzabständen und ausfaulenden Ast- und Stammlöchern als Nisthöhlen waren der bevorzugte Lebensraum des Wendehalses. Er ist ein Zugvogel, der sich bei uns zwischen Mai und September aufhält. Jetzt, wenige Tage und Wochen nach seiner Rückkehr aus Afrika sind die Gesangsstrophen der Männchen unverkennbar, wenn man sie sich einmal eingeprägt hat. Mit diesem Balzgesang versucht das Männchen ein Weibchen in sein Territorium zu locken. Das Weibchen antwortet meist mit einem höheren und leiser vorgetragenen Ruf. Wendehälse nehmen als Ersatzbrutort auch Nistkästen an. Wenn diese etwa schon von Kohlmeisen besetzt sind, vertreibt der Wendehals die Nestkonkurrenten aggressiv und wirft Eier und Junge aus dem Nest. Der Wendehals gehört zur Familie der Spechte (Picidae), obwohl er eher einem Singvogel gleicht und auch nicht wie die Spechte mit Hilfe des Stützschwanzes klettert. Seine rindenfarbige Federzeichnung tarnt den Wendehals hervorragend. Im Gebirge steigt der Wendehals nicht über 1.000 Meter Meereshöhe auf. Sein Schnabel ist kurz und pinzettenartig spitz zum Erbeuten der Ameisen, aber zum Meißeln von Bruthöhlen zu schwach. Der Name Wendehals kommt von der Schreckstellung des Vogels bei Störungen in der Bruthöhle, weil er dann seinen Hals schlangenartig reckt und wendet. Die kleinen, noch völlig nackten Nestlinge bilden eine „Wärmepyramide“ und versuchen so, möglichst wenig Wärme zu verlieren. Sie hocken dabei auf den Fersen eng aneinandergedrückt und lehnen sich gegenseitig die Hälse über die Schulter. Zunächst sind sie wie ein Dachziegel ausgerichtet, später bilden sie einen Kegel und betteln mit emporgereckten Hälsen ihre Eltern um Futter an.

 

Der Steinrötel (Monticola saxatilis)
1037B3Zum Schluss sei heute in Erwartung der Eröffnung des neuen „avimundus“ der Steinrötel als seltenes Kleinod des Vinschgauer Sonnenberges vorgestellt. Der Steinrötel ist eine kleine, kurzschwänzige Drosselart mit relativ langem Schnabel. Er ist ein Sommervogel (meist April/Mai – September), der südlich der Sahara überwintert. Der Alpenhauptkamm stellt die nördliche Verbreitungsgrenze dieser mediterranen Vogelart dar. Der Steinrötel brütet auch im felsigen Gelände der österreichischen und Schweizer Südalpen. Im Federkleid haben die Männchen und Weibchen einen ausgesprochenen Geschlechterdimorphismus. Am Vinschgauer Sonnenberg zieht sich der Steinrötel in immer höhere Felsbereiche zurück und die Territorien mit singenden und revierverteidigenden Männchen werden immer weniger. Der Bestand an Steinröteln im Vinschgau und an den warmen Porphyr- und Felshängen des Südtiroler Unterlandes hat sich in den letzten dreißig Jahren so drastisch verringert, dass die Art heute vom Aussterben bedroht ist. Mein Großvater mütterlicherseits Anton Verdroß (1888 – 1969), vom Ladurnhof in Schlanders stammend, hat mir als Kind immer erzählt, dass er als Bub vor seiner Eiberufung zum Militär mit nachfolgender achtjähriger russischer Gefangenschaft im Ersten Weltkrieg den ob seines exotischen Gefieders und seiner Gesangstrophe begehrten Vogel gefangen und per pedes zum Landecker Markt gebracht habe, um in Notzeiten ein „paar Kreuzer“ zu erwirtschaften.

Dienstag, 14 Mai 2019 08:56

Freude in Tschars/Bauplatz

Das neue Mehrzweckhaus in Tschars spiegelt die Lebendigkeit des Dorfes wieder: ein Kindergarten mit hellen Räumen, ein Musikprobelokal, Archiv, Büro und Aufenthaltsraum für die Musikkapelle Tschars, eine Kindertagesstätte, eine Mensa, ein Mehrzweckraum, eine Schützenstube. Die rege Teilnahme der Vereine und der Bevölkerung an der Segnung am 11. Mai zeugt von viel Anerkennung.

Text und Fotos: Erwin Bernhart

Zwei schöne und wie Terrassen angelegte Plätze, die Musikkappelle und der Mehrzwecksaal im obersten Stock, im mittleren der Kindergarten, die Küche und die Mensa und im untersten Stock die Kita und die Schützenstube: Der Glurnser Architekt Jürgen Wallnöfer hatte den Planungswettbewerb ursprünglich für einen Umbau gewonnen, aus dem dann wegen statischer Überlegungen ein Neubau geworden ist. Das Innenleben in allen Räumen ist, wo es wichtig ist, von Helligkeit geprägt, funktionell, mit gediegenen Materialien gebaut und bestückt. Das neue Gebäude schmiegt sich in den Hang, kommuniziert in der Formensprache mit den umgebenden alten Höfen und Häuser, fällt also nicht auf. Andreas Gottlieb Hempel, der Architekurprofessor und Publizist hat jüngst gesagt, gute Architektur ist auch, wenn man sie so wahrnimmt, als ob sie immer schon da war. In diesem Sinne ist das neue Mehrzweckhaus in Tschars gute Architektur.
s48 0015Vom Naturnser Dekan Rudolf Hilpold sind das Gebäude und die Räumlichkeiten am Samstag, den 11. Mai 2019 gesegnet worden. Bei der Segnungsfeier konnte man beobachten, wie das Gebäude und dessen Umgebung funktionieren: Auf dem oberen Platz spielte die Musikkapelle Tschars auf der neuen Bühne vor viel Publikum auf. Auf dem unteren Platz vor dem Kindergarteneingang hat der VKE Spielgeräte für die Kinder bereitgestellt, die derweil rege genutzt worden sind. Beide Plätze funktionierten unabhängig voneinander.
Die Ansprachen vor der Segnungsfeier waren von Respekt und Dank geprägt. BM Gustav Tappeiner konnte viele Ehrengäste, darunter den Schullandesrat Philipp Achammer und den Landtagspräsidenten Sepp Noggler begrüßen. Die Kinder, sagte der Bürgermeister, haben das Recht, dass ihnen viel Gutes zukommt. BM Tappeiner spannte einen Bogen von der Kindertagesstätte beginnend, über den Kindergarten, der die erste Station in die Gemeinschaft sei bis hin zu den Vereinen, in die der Einzelne als Teil der Dorfgemeinschaft für das Dorf viel einbringen und erreichen könne.
3,5 Millionen Euro habe man in die Struktur investiert, finanziert in Teilen vom Land, aus dem zinslosen Rotationsfonds und von Gemeindegeld für Investitionen.

Ziel sei es ursprünglich gewesen, den im Jahr 1983 errichteten Kindergarten den heutigen gesetzlichen Gegebenheiten anzupassen, eine Mensa einzurichten, der Musikkapelle ein modernes Probelokal zu errichten, den Schützen einen Versammlungsraum und den Vereinen einen Mehrzweckraum zur Verfügung stellen zu können. Der Bau sollte das vorhandene Jugendhaus und den Bolzplatz ergänzen. Wallnöfer habe unter den 6 Projekten im Jahr 2013 das beste geliefert. Tappeiner lobte auch die Baufirmen und hob besonders die Bietergemeinschaft unter Federführung der „Baumänner“ von Ulrich Linser hervor. Nicht unerwähnt ließ Tappeiner, dass es der Gemeinderat war, der die Weichen für diese Investition gestellt habe. In der vorigen Legislatur habe sich Johannes Kofler als Referent um das Weiterbringen des Projektes bemüht.
s48 0081Um den Bau selbst, um die Koordination, um die Bedürfnisse des Kindergartenteams, um die Wünsche aller hat sich die amtierende Referentin Monika Rechenmacher unermüdlich gekümmert. Rechenmacher schilderte in ihrem Rückblick die notwendigen Umquartierung während des Baues. Die Musikkapelle zog zum Proben ins Josef-Maschler-Haus, der Kindergarten kam im Widum unter, was wiederum der Pfarrgemeinderat unter Präsident Herbert Blass möglich gemacht habe. Dafür mussten der Chor, die Jungschar und der Seniorenclub umziehen. Indirekt beteiligt am Bau waren demnach viele Tscharser.
Am 2. Februar 2017 gab es die erste Bausbesprechung vor Ort. Vom ersten Tag, sagte Rechenmacher, war viel Flexibilität vom Architekten und von den beteiligen Baufirmen gefordert. Für die Gemeinde war es wichtig, die Vorstellungen und die Wünsche des Kindergartenteams um die Leiterin Eleonora Alber und jene der Musikkapelle miteinzubinden. Nach eineinhalb Jahren Bauzeit ist der Kindergarten am 5. September 2018 pünktlich eingezogen, die Musikkapelle konnte ihre Räume bald darauf nutzen und seit November 2018 erfreut sich der Mehrzweckraum großer Beliebtheit, derzeit vor allem bei der Krabbelgruppe „Max und Moritz“. Die zwei Sektionen des Kindergartens seien nach neuesten Erkenntnisse eingerichtet worden, der helle Mensaraum biete Platz für 30 Grundschüler, in der 1. Kita in der Gemeinde sei Platz für 10 Kinder (die Vergabe werde heuer noch erfolgen), vor dem Haus befindet sich ein großzügiger Spielplatz, die wichtige Plattergasse ist neu gepflastert, der Platz vor der Remise unterm Jugendhaus ist nivelliert und somit leichter nutzbar. Mit viel Erleichterung bedankte sich Monika Rechenmacher beim Architekten, beim Kindergartenteam, namentlich bei der Kindergartenleiterin Eleonora „Norri“ Alber, bei Peter Dibiasi als Vertreter der Musikkapelle und bei den Gemeindearbeitern . „Möge das Haus zu einem kulturellen und sozialen Treffpunkt werden“, wünschte sich Rechenmacher.
Die Kindergartenkinder lockerten mit Gesangseinlage die Zeremonie auf. Eleonora Alber bedankte sich ihrerseits im Namen des Kindergartenteams unter anderem bei der Gemeindeverwaltung und vor allem bei Monika Rechenmacher für ihren „unermüdlichen und beharrlichen Einsatz“ für die Belange des Kindergartens.
s46 0074Als einen Platz für alles Tscharser bezeichnete Jürgen Wallnöfer das neue Mehrzweckzentrum. Er habe sich mit seiner Architektursprache an die schönen, alten Häuser in der Umgebung angelehnt. Als „gute Seele“ bezeichnete er die Gemeindereferentin Rechenmacher - es habe 100 offizielle Baubesprechungen gegeben, und 50 weitere. Mit den Firmen habe man Glück gehabt und die Gemeindesekretärin Carmen Götsch habe im Hintergrund darauf geschaut, dass alles gesetzeskonform abgelaufen sei.

Landesrat Philip Achammer sagte, dass nur eines teurer sei, als in Bildung und Kultur zu investieren, nämlich keine Investitionen zu tätigen. Soziale Neztwerke, Plätze für Begegnungen und Kindergärten und Schulen seien Mittel erster Klasse gegen die Abwanderung. Er hoffe, dass „das Engagement in diesem Haus nie zur Selbstverständlichkeit wird.“ In der für die Tscharser Dorfgemeinschaft wichtigen Feier kamen Lob- und Dankesworte von der Kindergarten-Bezirksdirektorin Silvia Baumgartner, vom Bezirksobmann der Musikkapellen VSM Florian Müller und vor allem von den Betroffenen selbst, von der Obfrau der MK Tschars Christine Ilmer und von der Tscharser VKE Obfrau Karin Weitlaner.
Nach der Segnung durch Dekan Hilpold und nach dem Durchschneiden des Bandes machte die Tscharser Bevölkerung regen Gebrauch von der Möglichkeit, die vielen Räumlichkeiten besichtigen zu können. Ein unter anderem von Köchin Ida Lanbacher zubereitetes Buffet lud zum Plausch und zum Staunen über Bau und Ausstattung des neuen Mehrzweckgebäudes ein.
Ulrich Linser von den „Baumännern“ hat im Gespräch mit dem Vinchgerwind die Gemeinde Kastelbell-Tschars dafür gelobt, dass es Konsens gewesen sei, einheimische Firmen beim Bau zu fördern. So sei auch die Wertschöpfung in der nahen Umgebung geblieben. Auch die Bietergemeinschaft, an der neben s46 0056den federführenden „Baumännern“ auch die Zimmerei Pohl und Heiss-Fenster beteiligt waren, war bestrebt, lokale Firmen mit einzelnen Gewerken zu beauftragen. Die Verlässlichkeit, das Vertrauen und die Qualität in lokale und spezialisierte Firmen rechtfertigen diese Vorgangsweise in jedem Fall. Vor allem dann, wenn es um Flexibilität am Bau geht, weil aufgrund der Begebenheiten mehrere Varianten zum Ziel geführt haben. Kurze und effektive Kommunikationswege waren während der Bauphase dauernd gefragt und so konnten anfallende und unvorhersehbare Probleme rasch bewältigt werden. Der Bau konnte so insgesamt ohne große Probleme über die Bühne gebracht werden.
Auch BM Gustav Tappeiner sagte, es sei ein gelungenes Bauwerk, qualitativ gut ausgeführt, ansprechend, vorzeigbar und für die ganze Gemeinde nutzbar.


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Impressionen 2025

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Jubiläumsjahr. 1525: Die Bauern waren unterdrückt und mussten so viele Steuern und Abgaben an die Regierenden (Adel & Kirche) zahlen. Das Leben wurde unerträglich und so brach der Bauernkrieg aus. 2025: Der SBB regiert das Land mit und manche Bauern holen sich mit Steuerbegünstigungen, Fördergelder und Subventionen das Geld zurück. Panta rhei: So dreht sich die Geschichte.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zuckbichl. Das Bild erweckt in mir eine sonderbare und unerklärliche Nostalgie.
Vielleicht weil die Fotografie nur das Vergangene festhalten kann?
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Schnatzhof. Es war einmal... vor dem Hof ein besonderer Gast gelandet. Er möchte in der warmen Stube einkehren, aber er war zu groß und zu dick und konnte nicht durchschlüpfen. In wenigen Tagen aber konnte er so viel abnehmen und wurde dünn wie eine (Mond)-Sichel und klopfte an die Tür. Doch wenn er so schnell zunehmen kann, wie er abnimmt, dachte der ...

Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Heydorf-Loretzhof IV. Jeden zweiten Donnerstag besuche ich die Redaktion des Vinschgerwind und gehe an diesem wunderschönen Juwel, mitten in Schlanders, vorbei. Ich kann immer wieder staunen über die schönen Proportionen, die eleganten Details, ohne „kosmetische Eingriffe“, die je nach Lichtverhältnissen anders wirken. Da muss ich zwangsläufig an die zu vielen Zerstörungen, die unser Land genehmigt, denken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Weltkulturerbe der UNESCO. Bald sollen auch die aus Schluderns stammenden Haflinger dazukommen. Die Waale auf der Malser Haide, die Transhumanz der Schafe in Schnals sind schon dabei. Aber die Liste kann unendlich verlängert werden: Die Stilfserjoch-Straße, das Scheibenschlagen, ....
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Die Nachtfotografie. Da ich immer weniger Schlaf brauche, bin ich öfters bei Dunkelheit unterwegs. So habe ich die Nachtfotografie entdeckt. Damit meine ich nicht nur den Himmel und seine leuchtenden Bewohner. Der schwarze Mantel der Nacht verdeckt vielen Unfug, lässt aber hier und dort einige schöne Sachen durchblicken...
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Ein Frühlingsgruß. Die nächste Vinschgerwind-Impression wird meine 500ste sein, und bis auf 1000 komme ich sicher nicht. Ich freue mich über die Rückmeldungen, weil mit einer Kleinigkeit kann ich andere überraschen und glückliche Augenblicke schenken. Vielleicht wäre es schön, die besten Impressionen in einem Katalog zu sammeln. Wenn der eine oder andere Gönner sich melden würde, könnte die Idee bis Weihnachten umgesetzt werden.
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Impressionen 2024

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Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
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Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
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Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
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Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
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Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
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Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
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Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
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Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

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Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
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Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
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Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
Ab und zu im Inneren des Berges wacht der „Wasserdrache“ wieder auf und spuckt Unruhe und Geröll ins Tal.
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Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
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Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
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Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
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Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
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Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
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Schattenspiele. Karthaus, im Hintergrund, ist schon im Schatten verhüllt. Katharinaberg wird auch gleich vom „schwarzen Drachen“ verschlungen... Was für ein herrliches Spektakel dieses Licht- und Schattenspiel.
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Schloss Juval. In Südtirol gibt es an die 300 Burgen und Schlösser. Gut zwei Dutzend davon befinden sich im Vinschgau. Von einigen sind nur Mauerreste geblieben, andere sind sehr gut erhalten und zum Teil dem Publikum zugänglich. Geschichte, Geschichten und Sagen wurden in den alten Gemäuern wie in einer Truhe, bis heute gut aufbewahrt.
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Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

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Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
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Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
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Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
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Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
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Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
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Impressionen 2023

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Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
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Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
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Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
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Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
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In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
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Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
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Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
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Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
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Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
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Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
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Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
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In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
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Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
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Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
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Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
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Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
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Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
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Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
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Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
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Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
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Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
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Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
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„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
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Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
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Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
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St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
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