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Schluderns/Igls

Südtiroler Delegation beim Tiroler Handelsforum 2024

In diesen Tagen fand in Igls in Nordtirol das Tiroler Handelsforum 2024 statt, bei dem innovative Modelle der Geschäftsgestaltung thematisiert wurden. Wie schaut das Geschäft der Zukunft aus? Werden wir nur mehr digital shoppen oder doch lieber klassisch einkaufen? Oder ist es am Ende die perfekte Mischung, auf die es ankommt? Es gibt nicht die eine Lösung und jedes Unternehmen muss am Ende seinen eigenen Weg finden. So das Ergebnis des diesjährigen Forums unter dem Titel „Shop der Zukunft...analog, digital oder hybrid?”.
Auch eine Südtiroler Delegation war beim Kongress vor Ort vertreten. So einige Kooperationspartner von Eurac Research, die mit dem dortigen Institut für Public Management und der Universität Innsbruck an Projekten angewandter Forschung arbeiten. Ein Beispiel ist die Gemeinde Schluderns, deren kommunales Entwicklungsprogramm nachhaltig ausgelegt ist. Genauso wie bei erfolgreichen Privatunternehmen wird somit die eigene Marke gestärkt, hier als zukunftsfähiger Lebens- und Wirtschaftsstandort. Auch die Eventdienstleister und Veranstalter im Wirtschaftsverband hds mit Präsidentin Katrin Trafoier arbeiten aktuell mit wissenschaftlicher Begleitung an einer Nachhaltigkeitsstrategie für ihre zahlreichen Mitgliedsbetriebe, ohne deren Vielfalt einzuschränken.

 

In Sexten wird am Dienstag (11. Juni) Jannik Sinner gefeiert, der die ATP-Weltrangliste anführt. Auch Landeshauptmann Kompatscher und Landesrat Brunner an den Feierlichkeiten nehmen teil.

Nachdem der Sextner Jannik Sinner die Spitze des Welttennis erreicht hat, haben seine Heimatgemeinde Sexten und der Tourismusverein ein Fest zur Rückkehr von Jannik Sinner in seiner Heimatgemeinde organisiert. Bürgermeister Thomas Summerer, Vertreter des Tourismusverbandes, Angehörige, Nachbarn, Freunde, Fans und Vertreter zahlreicher Behörden sowie Landeshauptmann Arno Kompatscher und der Landesrat für Sport, Peter Brunner, werden Sinner begrüßen.

Landeshauptmann Arno Kompatscher beglückwünschte Jannik Sinner bereits am Dienstag, nachdem bekannt geworden war, dass der Sexnter die Nummer 1 der Weltrangliste einnehmen wird. "Jannik Sinner hat mit viel Fleiß Schritt für Schritt an seinem Erfolg gearbeitet  und nun mit nur 22 Jahren die Spitze erreicht", sagte Kompatscher und gratulierte zu der  bisher einmaligen Leistung in Südtirol und  Italien. "Sinner hat Sportgeschichte geschrieben. Wir sind stolz auf ihn und danken ihm für die vielen schönen, emotionalen Momente, die er uns schenkt", fügte der Landeshauptmann hinzu. Mit Ausdauer, außergewöhnlichem Talent und Gelassenheit habe der Sextner sich an die Spitze der Tenniswelt gearbeitet. "Sein Erfolg erfüllt uns nicht nur mit Stolz. Jannik Sinner ist Inspiration und Vorbild für junge Menschen auf der ganzen Welt", sagte  Landesrat für Sport, Peter Brunner. 

Das Fest zu Ehren von Jannik Sinner findet am Dienstag, 11. Juni, in Sexten statt. Um 14 Uhr wird Jannik Sinner in Anwesenheit von Bürgermeister Thomas Summerer und Landeshauptmann Arno Kompatscher vor dem Rathaus das Ehrenbuch der Gemeinde unterzeichnen.  Um 14.30 Uhr wird Sinner im Pavillon (Kongresszentrum, Dolomiti 45) auf seine jüngeren Fans treffen. Dafür ist eine Akkreditierung notwendig. Das Treffen zwischen Jannik mit den Kindern der Tennisclubs des Hochpustertales wird auf einer großen Leinwand im Freien übertragen.

mdg/pio

Montag, 10 Juni 2024 08:47

SVP: Trendumkehr vollzogen

Rund 47 % der Wählerinnen und Wähler gaben an diesem Wahlwochenende ihre Stimme der Südtiroler Volkspartei. „Ein starkes Ergebnis!“, ist SVP-Obmann Dieter Steger überzeugt und gratuliert SVP-Spitzenkandidat Herbert Dorfmann. „Er hat es geschafft, im gesamten Wahlkreis Nord-Ost für seine Listen am meisten Vorzugsstimmen auf sich zu vereinen. Eine eindrucksvolle Bestätigung seiner Arbeit in Brüssel und Straßburg.“ 

Der Südtiroler Volkspartei ist im Vergleich zu den vergangenen Wahlen eine Trendumkehr gelungen: Sie konnte im Vergleich in relativen Zahlen zulegen – dies trotz erschwerender Rahmenbedingungen durch mitkonkurrierende Parteien. Gleich zwei Oppositionsführer traten bei den EU-Wahlen gegen die SVP und Herbert Dorfmann an. Einziger Wermutstropfen ist die niedrige Wahlbeteiligung in Südtirol.

Das Wahlergebnis zeigt: Die Südtiroler Volkspartei war im Stande die eigenen Wählerinnen und Wähler zu mobilisieren. Besonders beeindruckend: Im Vergleich zu den Europawahlen 2014 konnte Herbert Dorfmann, trotz niedrigerer Wahlbeteiligung, mehr Vorzugsstimmen in Südtirol auf sich vereinen. Für ihn gilt es nun, sich mit den anderen pro-europäischen Kräften der Mitte den vielen Herausforderungen zu stellen – und konkrete Sachpolitik für Europa zu betreiben.

Die Südtiroler Volkspartei dankt den Wählerinnen und Wählern für das entgegengebrachte Vertrauen.

Bozen, 10. Juni 2024

In der Nacht vom 11. auf den 12. Juni 1961, bekannt als die Feuernacht, setzten mutige Freiheitskämpfer ein kraftvolles Zeichen gegen die Unterdrückung und die kulturelle Assimilation durch den italienischen Staat. Die Junge Süd-Tiroler Freiheit erinnert in Dankbarkeit und Demut an die Freiheitskämpfer der 1950er- und 1960er-Jahre.

Die Freiheitskämpfer sprengten Strommasten und andere Infrastruktureinrichtungen des Staates, um auf die Ungerechtigkeiten in Süd-Tirol aufmerksam zu machen.

„Diese Aktionen waren ein Ausdruck von tief verwurzelter Liebe zur Heimat und von großer Entschlossenheit, die eigene Identität und Freiheit zu verteidigen. Die Feuernacht symbolisierte den unbändigen Willen der Süd-Tiroler, ihre kulturellen und sprachlichen Wurzeln zu bewahren“, betont die Jugendorganisation der Süd-Tiroler Freiheit.

Auch heute noch brauche es mutige Menschen, die sich mit friedlichen Mitteln für die Rechte der Süd-Tiroler einsetzen: „Denn viele autonomen Rechte, wie das Recht auf Gebrauch der deutschen Muttersprache oder der ethnische Proporz, werden Tag für Tag mit Füßen getreten“, betont die Junge Süd-Tiroler Freiheit.

Die Jugendorganisation dankt allen Freiheitskämpfern, die sich für unsere Heimat eingesetzt und geopfert haben!

Junge Süd-Tiroler Freiheit.

2142 15-jährige Schülerinnen und Schüler haben im Frühjahr 2022 in Südtirol an der PISA-Studie teilgenommen. Nun legt die Landesevaluationsstelle einen ausführlichen Bericht zu den Ergebnissen vor.

Die weltweit größte und international anerkannte Vergleichsstudie Programme for International Student Assessment (PISA) untersucht, welche Kompetenzen junge Erwachsene durch schulisches und außerschulisches Lernen erworben haben. Dabei wird auf die mathematische, naturwissenschaftliche und Lesekompetenz fokussiert. Erste Ergebnisse wurden am 6. Dezember vorgestellt (LPA hat berichtet). Nun präsentiert die Landesevaluationsstelle einen ausführlichen Bericht zu den PISA-Ergebnissen 2022 für die deutschsprachige Schule in Südtirol.

Seit ihrer Einführung 2000 hat sich die Erhebung zu einem der bedeutendsten Maßstäbe für die Qualität von Bildungssystemen etabliert. In Südtirol wird die Studie laut Martin Holzner, Leiter der Landesevaluationsstelle für das deutschsprachige Bildungssystem, seit 2003 mit einer repräsentativen Stichprobe durchgeführt.

Südtiroler Schülerinnen und Schüler in Mathematik und Naturwissenschaften über dem Mittelwert

Im internationalen Vergleich liegen die Ergebnisse der Südtiroler bei der Mathematikkompetenz mit 492 Punkten und bei der naturwissenschaftlichen Kompetenz mit 509 Punkten über dem OECD-Mittelwert (OECD-Mittel Mathematik 472 Punkte, Naturwissenschaften 485 Punkte). In der Lesekompetenz unterscheiden sie sich mit 489 Punkten kaum vom OECD-Durchschnitt (476 Punkte). Im internationalen Ranking befindet sich Südtirol in allen drei Kompetenzen im vorderen Bereich der 81 Staaten und Wirtschaftsregionen. Auf staatlicher Ebene liegen die Südtiroler in Mathematik und Naturwissenschaften über dem Mittelwert in Italien (Nationale Mittelwerte Mathematik 471 Punkte, Naturwissenschaften 477 Punkte). Bei der Lesekompetenz besteht zwar eine Punktedifferenz von 7 Punkten zugunsten Südtirols, die Differenz ist statistisch nicht signifikant (Italien 482 Punkte). 

In den fünf Makroregionen, in die Italien eingeteilt wird, zeigt sich in allen drei Studiendomänen ein erhebliches Nord-Süd-Gefälle. Auf lokaler Ebene liegen die Ergebnisse der deutschsprachigen Schülerinnen und Schüler in allen drei Studiendomänen über jenen der italienischsprachigen und ladinischen Jugendlichen.

Vergleich mit den PISA-Ergebnissen 2018

Der Vergleich der PISA-Ergebnisse in den Durchführungsjahren 2018 und 2022 zeigt für die deutschen Schulen in Südtirol einen Punkterückgang auf. Auch weltweit ist ein Rückgang zu verzeichnen, der den Auswirkungen der Covid 19-Pandemie auf den Bildungsbereich zuzuschreiben ist.

Download der PISA-Studie auf der Website der Landesevaluationsstelle: deutsche-bildung.provinz.bz.it/de/pisa-2022

 

red/mac

Heute hat LH Kompatscher in Rom den Regionenminister getroffen, um über Textanpassungen bei der Reform des Autonomiestatuts zu sprechen. "Es hat eine Annäherung gegeben", sagt Kompatscher. 

Landeshauptmann Arno Kompatscher war heute (6. Juni) zu einer Aussprache in Rom bei Regionenminister Roberto Calderoli, um mit ihm über die Fortschritte bei der Reform des Autonomiestatuts zu sprechen. 

Die gemeinsame Auseinandersetzung mit der Reform aller Regionen mit Sonderstatut auf Beamtenebene ist nun abgeschlossen. Im Zuge dieser Arbeiten wurden die Grenzen der Ausübung der Gesetzgebungskompetenzen, das Verfahren zur Änderung der Statute und allgemeine Maßnahmen ausgelotet. Landeshauptmann Arno Kompatscher hatte als Koordinator aller Regionen und Provinzen mit Sonderstatut mit der Beraterin und Professorin  Daria de Pretis das politische Gespräch mit Minister Calderoli und seinem Kabinettschef Claudio Tucciarelli geführt. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die noch offenen Punkte.   

"Heute habe ich dem Minister und seinen Mitarbeitern den Standpunkt der Regionen und Provinzen mit Sonderstatut zum gemeinsamen Teil der Reform dargelegt. Ich habe um zwei Änderungen und Präzisierungen gebeten, die die Grenzen der legislativen Zuständigkeiten und die Rolle der Durchführungsbestimmungen betreffen“, erklärte Landeshauptmann Kompatscher nach dem Treffen. "Nach einer langen Diskussion hat es eine Annäherung der Positionen gegeben. In den nächsten Tagen werden wir versuchen, sie schriftlich zu formulieren. Aber zuvor werde ich mit den Landeshauptleuten und Präsidenten der anderen Regionen und Provinzen mit Sonderstatut dieses Ergebnis im Detail besprechen", sagte Landeshauptmann Arno Kompatscher.

mdg/uli

Nach dem Felssturz am 5. Juni bleibt die Straße ins Schnalstal bei Neuratheis für längere Zeit gesperrt, um Schutzvorrichtungen zu bauen. Dreimal pro Tag wird die Straße kurz für den Verkehr geöffnet.

Mehrere große Felsbrocken waren am Mittwoch (5. Juni) beim Tunnel in Neuratheis im Schnalstal auf die Landesstraße (LS 3) gestürzt und hatten diese unpassierbar gemacht. Aus Sicherheitsgründen muss die Straße weiter gesperrt bleiben, heißt es von der Landesabteilung Straßendienst. In Absprache mit den Vertretern der Gemeinde und der Freiwilligen Feuerwehr wurde vereinbart, dass die Straße morgens von 7 bis 8.30 Uhr, zu Mittag von 12.30 bis 14 Uhr und am Abend von 18.30 bis 19.30 Uhr für den Verkehr geöffnet wird.

Ein oder mehrere Schutzdämme werden gebaut

Bei einem Lokalaugenschein mit Vertretern des Straßendiensts und den Landesgeologen wurde die Abbruchstelle heute (6. Juni) nochmal genauer unter die Lupe genommen. Für den morgigen Freitag (7. Juni) ist eine Laserscan-Befliegung geplant. Dadurch soll voraussichtlich bis zum Dienstag ein 3D-Modellder betroffenen Zone vorliegen, damit eine Entscheidung in puncto Schutzbautengetroffen werden kann. "Es wird notwendig sein, einen oder mehrere Schutzdämme zu errichten – die Lage und Höhe können wir voraussichtlich am Dienstag festlegen“, sagt der Landesgeologe Volkmar Mair.

Der Direktor des Straßendiensts Vinschgau Stephan Bauer rechnet damit, dass die ersten Arbeiten für den Bau der Schutzbauten bereits Mitte nächster Woche starten können.

 

san

Donnerstag, 06 Juni 2024 14:17

(K)Eine Zukunft für Südtirols Events?

Für Alex Ploner (Team K) hätte der heutige Tag ein Startpunkt für eine zukunftsgerichtete Veranstaltungspolitik in Südtirol werden können. Doch die politische Mehrheit zeigt einmal mehr, dass sie entweder gute Ideen dem leidigen politischen Spiel der Ablehnung aller Anträge der Opposition opfert oder einfach visionslos und beratungsresistent ist. Der Antrag für Südtirol, nach dem Vorbild Tirols, eine Eventstrategie auszuarbeiten, wurde abgelehnt. Haarsträubend ist dabei die Argumentation der Landesregierung. 

“Es ist bezeichnend für den Zustand dieser Landesregierung, dass die SVP mit den eventerfahrenden Leuten wie Peter Brunner, Rosmarie Pamer oder Luis Walcher in den eigenen Reihen keinem Geringeren als Marco Galateo die Überbringungen der Ablehnung meines Vorschlages überlassen hat. Dabei sprechen wir bei den Veranstaltungen in Südtirol von einem Bereich, in dem Tausende Ehrenamtliche, Freiwillige und viele engagierte Menschen ihr Bestes geben und viel Risiko auf sich nehmen. Dass es für diesen Bereich eine Strategie und gemeinsame Basis für zukünftige Entscheidungen braucht, auch was den Einsatz öffentlicher Geldmittel betrifft, haben die Tiroler inzwischen verstanden. In den vergangenen zwei Jahren haben sie mit einem aufwändigen Prozess die Sport Event Strategie Tirol entwickelt. Als Eventmanager, der 12 Jahre eine der weltweit größten Bergveranstaltungen mitorganisiert und den Verband der Eventdienstleister mitgegründet hat, finde ich es ein inhaltliches Totalversagen der Landesregierung, wenn diese die Ausarbeitung einer gemeinsamen Strategie mit der Begründung ablehnt, es würde damit mehr Bürokratie erzeugt. Genau das Gegenteil muss eine solche Strategie bewirken. Hätte man sich vor der Ablehnung doch besser bei der Tiroler Landesregierung informiert. 

Mein Kernanliegen ist es, eine Event-Strategie für Südtirol unter Einbindung von Landesverwaltung, Wirtschaft, Ehrenamt und den so genannten Lead-Events auf der Grundlage ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit auszuarbeiten. Südtirol ist mit seinen jährlich über 14.000 Veranstaltungen mit viel Kompetenz, sowie Engagement sicher sehr professionell im Ausrichten von Events, aber es gibt hierzulande keine Event-Strategie mit gemeinsamen Zielen.” fasst Alex Ploner die Situation zusammen.

Das Nachbarland Tirol hat es mit der Sport Event Strategie Tirol vorgemacht: Ein handlungsleitender Orientierungsrahmen sorgt nun für den wirkungsvollen Einsatz und die nachhaltige Nutzung von Sportveranstaltungen. Zuvor wurde auch in Tirol, oft ein fehlendes Gesamtkonzept bemängelt, die zeitliche Dichte in der Abhaltung der Veranstaltungen, Mehrausgaben wegen Falschplanung, fehlende Konzepte der Nachnutzung, sowie schwindende Akzeptanz unter der Bevölkerung. 

“Was passiert, wenn es keine abgestimmte Event-Strategie, die in diesem Fall auf ökonomische Nachhaltigkeit ausgelegt ist, gibt, hat die Landesregierung heute selbst gezeigt. Landesrat Galeteo hat freudig die Zahl von 2,2 Millionen Euro präsentiert, die für die Unterstützung von 190 Veranstaltungen im Jahr 2023 ausgegeben wurden. Wohlgemerkt, die Veranstalter und Veranstalterinnen dieser Events und damit Nutznießer dieser öffentlichen Förderung sind fast ausschließlich Ehrenamtliche. Demgegenüber steht aber die Entscheidung der Landesregierung vor zwei Jahren, mit über 2,3 Millionen Euro ihr Selbstdarstellungsevent, das Nachhaltigkeitsfestival organisieren zu lassen. Dieses Festival war eine teure Eintagsfliege. Um solche Entwicklungen und Entscheidungen zu verhindern, aber auch um die Motivation für die kommenden Generationen im Veranstaltungsbereich weiterhin arbeiten zu wollen zu stärken, sind eine Strategie und ein abgestimmter Plan aus meiner Sicht unabdingbar. “Ein Leben ohne Feste gleicht einer langen Reise ohne Einkehr”, sagte vor 2500 Jahren schon der Philosoph Demokrit. Es wäre schade, wertvolle und tolle Veranstaltungen zu verlieren, weil die Alarmzeichen der Menschen, die Zeit, Geld und viel Leidenschaft in das Organisieren von Veranstaltungen stecken, nicht gesehen worden sind.” sagtAlex Ploner. 

Am 8./ 9. Juni dürfen alle Wahlberechtigten in Südtirol ihre Vertreter für das Europäische Parlament wählen. Die Wahllokale sind am Samstag von 15 bis 23 Uhr und am Sonntag von 7 bis 23 Uhr geöffnet.

"Es ist von großer Bedeutung, dass die Südtirolerinnen und Südtiroler ihrWahlrecht nutzen. Wer nicht wählt, überlässt anderen die Entscheidung über die gemeinsame Zukunft in Europa“, betont der Landeshauptmann. Das Europäische Parlament spiele eine zentrale Rolle: Es wählt den Präsidenten der Europäischen Kommission, entscheidet über den Haushalt und verabschiedet Gesetze, die das Leben der 448 Millionen in der EU lebenden Menschen entscheidend beeinflussen.

"Die europäische Einigung hat uns Frieden, Sicherheit und Wohlstand gebracht. In Europa verbinden uns die Werte der Demokratie und der Freiheit. Die Überwindung der Grenzen und die Zusammenarbeit in der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino sind für viele von uns längst zu einer Selbstverständlichkeit geworden“, sagt der Landeshauptmann und amtierende Präsident der Euregio. 

Angesichts der globalen und europäischen Herausforderungen wie Klimaschutz, Sicherheit, Migration oder Verkehr sei es wichtig, dass alle gemeinsam am Projekt Europa und an einer gemeinsamen Zukunft weiter bauen. "Stärken wir gemeinsam Europa und sichern wir Südtirol und dem gesamten Alpenraum eine starke Vertretung im Europäischen Parlament“, fordert Kompatscher alle Wahlberechtigten auf.

Das Europäische Parlament wird für 5 Jahre gewählt. Das Parlament besteht aus 720 Abgeordneten aus 27 EU-Staaten. Das Minimum an Abgeordneten für ein Mitgliedsland sind 6 (Malta, Luxemburg, Zypern), die höchste Abgeordnetenzahl pro Mitgliedsland beträgt 96 (Deutschland). Für Italien werden 76 neue Abgeordnete gewählt.

In Italien wird von Samstag, 8. Juni bis Sonntag, 9. Juni gewählt.  Die Wahllokale in Südtirol sind am Samstag, 8. Juni,  von 15 bis 23 Uhr sowie am Sonntag, 9. Juni, von 7 bis 23 Uhr geöffnet. Die Auszählung erfolgt nach Schließung der Wahllokale am Sonntag. Die Ergebnisse der Wahl in Italien sind unter https://elezioni.interno.gov.it/ abrufbar.

pio/mdg

Donnerstag, 06 Juni 2024 07:29

WIR SIND UNESCO Immaterielles Weltkulturerbe

Das "Wassern" auf der Malser Haide ist "UNESCO Immaterielles Weltkulturerbe". Gemeinsam mit 11 weiteren Gebieten mit Überflutungsbewässerung in Holland, Belgien, Luxenburg, Deutschland und der Schweiz.

von Erwin Bernhart

 

Der mittlere Teil der Malser Haide - vom Wetterkreuz im Norden bis hinunter zur Staatsstraße zwischen Mals und Burgeis - bleibt eine Besonderheit. Die Fläche von rund 400 Hektar Grünland wird über Waale bewässert, die Wiesen werden so überflutet. Diese Art der Bewässerung ist lebendig, notwendig und die Viehlandwirtschaft erhaltend. Diese Art der Bewässerung, das "Wiesenwassern" auf der Malser Haide, ist am 5. Dezember 2023 von der UNESCO-Vollversammlung in Botswana in die "Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit" aufgenommen worden. Ein Tag der Freude in Burgeis, in der Marktgemeinde Mals, im Heimatpflegeverein Mals und im Heimatpflegeverband Südtirol.

Am 24. und 25. Mai hat man in Burgeis mit internationaler Beteiligung zwei Tage lang diese Aufnahme in das Immaterielle Kulturerbe gefeiert.
Aber was bedeutet das?
Der Artikel 2 UNESCO Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes sagt: "Unter "immaterielles Kulturerbe" sind Praktiken, Darstellungen, Ausdrucksformen, Wissen und Fertigkeiten - sowie die dazu gehörigen Instrumente, Objekte, Artefakte und kulturellen Räume - zu verstehen, die Gemeinschaften, Gruppen und gegebenfalls Einzelpersonen als Bestandteil ihres Kulturerbes ansehen."
Katharina Spanlang von der Nationalen österreichischen UNESCO-Kommission hat es in Burgeis so formuliert: "Es geht dabei nicht um das Konservieren, sondern um die Weitergabe. Die Techniken sollen für die Menschen sinnvoll bleiben und dadurch erhaltenswert sein. Es bliebt ein dynamischer, identitätsstiftender Prozess."
Alle Beteiligten, die die Eintragung in das UNESCO Immaterielle Weltkulturerbe vorangetrieben und begleitet haben, haben eine große Freude: Die Bauern, deren Bewässerungsarbeitsweise international sichtbar und damit anerkannt wird, die Natur- und Heimatschützer, die auf die Erhaltung der Artenvielfalt im Bereich Flora und Fauna und der Landschaft als wertvollen Kultur- und Naturraum hinweisen, die Touristiker, die das Label UNESCO in ihre Bewerbungsstrategien miteinbauen können.
Die Bauern, die im Langes und im Sommer viel Zeit in das notwendige "Wassern" investieren, bleiben durch diese Anerkennung von einer ungeliebten und in der Vergangenheit auch spaltenden Beregnungsdiskussion verschont, können sich auf ihre Wirtschaft konzentrieren und für die Jungbauern, die ihre Tiere und ihre Arbeit lieben, bestehen beste Zukunftsperspektiven.
Die in Burgeis ansässigen Bauern haben neben den von ihren Vorfahren aufgebauten Waalen - man sagt, dass diese mehr als 1000 Jahre alt sind - mit der Sennerei Burgeis zusätzlich eine unschätzbare Wirtschaftssäule. Als Burgeiser Sennereigenossenschaft in den 1950iger Jahren gegründet, genießen die Burgeiser Käsespezialitäten weit über die Grenzen Südtirols hinaus einen hervorragenden Ruf und sie sind im Geschmack unvergleichlich. Der Ruf und das erwirtschaftete Geld kommt den Burgeiser Bauern zugute. Ein beneidenswerter Kreislauf, der von der Bevölkerung im Vinschgau und darüber hinaus sehr geschätzt wird.
Die UNESCO-Anerkennung für das "Wiesenwassern" auf der Malser Haide hat das Potenzial, auf viele andere Waale im Vinschgau auszustrahlen, auch wenn das Waalwasser vielerorts in eine Beregnungsfassung mündet. Es lohnt sich jedenfalls, auf den begehbaren Waalwegen zu wandern.


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SÜDTIROL AKTUELL

AKTUELLE AUSGABE

  • Wer darf/kann BMin?

    Wer darf/kann BMin?

    Schlanders - In der Marktgemeinde Schlanders stehen bei den Gemeinderatswahlen im Mai die größten Änderungen im Vinschgau an. Schlanders bekommt in

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    Vinschgau/Burggrafenamt/Südtirol - Alpoma nennt sich der Zusammenschluss zwischen VIP, VOG und VOG Products. Am vergangenen 27. März erfolgte der „Start in

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    Die Weltmeisterschaften im Engadin werden für zwei heimische Sportler unvergessen bleiben: Snowboarderin Jasmin Coratti holte sich die Silbermedaille, während Skicrosser

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Impressionen 2025

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Jubiläumsjahr. 1525: Die Bauern waren unterdrückt und mussten so viele Steuern und Abgaben an die Regierenden (Adel & Kirche) zahlen. Das Leben wurde unerträglich und so brach der Bauernkrieg aus. 2025: Der SBB regiert das Land mit und manche Bauern holen sich mit Steuerbegünstigungen, Fördergelder und Subventionen das Geld zurück. Panta rhei: So dreht sich die Geschichte.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zuckbichl. Das Bild erweckt in mir eine sonderbare und unerklärliche Nostalgie.
Vielleicht weil die Fotografie nur das Vergangene festhalten kann?
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Schnatzhof. Es war einmal... vor dem Hof ein besonderer Gast gelandet. Er möchte in der warmen Stube einkehren, aber er war zu groß und zu dick und konnte nicht durchschlüpfen. In wenigen Tagen aber konnte er so viel abnehmen und wurde dünn wie eine (Mond)-Sichel und klopfte an die Tür. Doch wenn er so schnell zunehmen kann, wie er abnimmt, dachte der ...

Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Heydorf-Loretzhof IV. Jeden zweiten Donnerstag besuche ich die Redaktion des Vinschgerwind und gehe an diesem wunderschönen Juwel, mitten in Schlanders, vorbei. Ich kann immer wieder staunen über die schönen Proportionen, die eleganten Details, ohne „kosmetische Eingriffe“, die je nach Lichtverhältnissen anders wirken. Da muss ich zwangsläufig an die zu vielen Zerstörungen, die unser Land genehmigt, denken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Weltkulturerbe der UNESCO. Bald sollen auch die aus Schluderns stammenden Haflinger dazukommen. Die Waale auf der Malser Haide, die Transhumanz der Schafe in Schnals sind schon dabei. Aber die Liste kann unendlich verlängert werden: Die Stilfserjoch-Straße, das Scheibenschlagen, ....
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Nachtfotografie. Da ich immer weniger Schlaf brauche, bin ich öfters bei Dunkelheit unterwegs. So habe ich die Nachtfotografie entdeckt. Damit meine ich nicht nur den Himmel und seine leuchtenden Bewohner. Der schwarze Mantel der Nacht verdeckt vielen Unfug, lässt aber hier und dort einige schöne Sachen durchblicken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Ein Frühlingsgruß. Die nächste Vinschgerwind-Impression wird meine 500ste sein, und bis auf 1000 komme ich sicher nicht. Ich freue mich über die Rückmeldungen, weil mit einer Kleinigkeit kann ich andere überraschen und glückliche Augenblicke schenken. Vielleicht wäre es schön, die besten Impressionen in einem Katalog zu sammeln. Wenn der eine oder andere Gönner sich melden würde, könnte die Idee bis Weihnachten umgesetzt werden.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Impressionen 2024

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Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
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Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
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Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
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Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

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Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
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Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
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Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
Ab und zu im Inneren des Berges wacht der „Wasserdrache“ wieder auf und spuckt Unruhe und Geröll ins Tal.
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Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
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Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
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Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
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Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
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Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
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Schattenspiele. Karthaus, im Hintergrund, ist schon im Schatten verhüllt. Katharinaberg wird auch gleich vom „schwarzen Drachen“ verschlungen... Was für ein herrliches Spektakel dieses Licht- und Schattenspiel.
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Schloss Juval. In Südtirol gibt es an die 300 Burgen und Schlösser. Gut zwei Dutzend davon befinden sich im Vinschgau. Von einigen sind nur Mauerreste geblieben, andere sind sehr gut erhalten und zum Teil dem Publikum zugänglich. Geschichte, Geschichten und Sagen wurden in den alten Gemäuern wie in einer Truhe, bis heute gut aufbewahrt.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
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Impressionen 2023

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Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
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Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
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Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
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Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
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In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
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Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
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Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
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Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
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Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
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Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
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Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
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In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
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Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
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Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
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Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
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Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
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Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
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Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
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Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
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Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
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Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
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Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
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„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
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Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
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Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
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St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
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