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Mittwoch, 12 Juni 2024 08:21

MU.SUI - Obervinschger Museen

Kürzlich wurde von den Verantwortlichen im Vintschger Museum in Schluderns das Kooperationsprojekt Obervinschger Museen MU.SUI gestartet. Es handelt sich um den gemeinsamen Auftritt der Museen in Schluderns VUSEUM/Ganglegg, Mals, Taufers i. M. und Graun. Für Kunstinteressierte gibt außergewöhnliche Kostbarkeiten zu entdecken.

von Magdalena Dietl Sapelza

Als Kulturregion im Westen von Südtirol hat der Vinschgau seinen ganz besonderen Reiz. Für Kunst- und Kulturinteressierte gibt es unzählige kleine, bislang teils unbekannte, Kleinode zu entdecken. Mit einem Kooperationsprojekt auf Initiative des verantwortlichen Präsidenten im Vintschger Museum VUSEUM in Schluderns, Toni Patscheider, ist kürzlich ein gemeinsamer s10 gangleggAuftritt der Kleinmuseen gelungen, der sich den Namen MU.SUI gegeben hat. MU steht für das Wort Museum. SUI ist ein typisches Vinschger Dialektwort mit der Bedeutung „sie, diese, jene, die anderen“. „Sui gean haint ins Museum“, heißt: „Sie gehen heute ins Museum.“ Bei der Aussage „Sui sain jo a Lait“, ist gemeint: „Die Anderen sind ja auch Menschen.“

Der ehrenamtlich tätige Präsident vom Vintschger Museum VUSEUM in Schluderns Toni Patscheider hatte seit Jahren darauf hingewiesen, dass das Ehrenamt angesichts der ständig steigenden bürokratischen Anforderungen an seine Grenzen stößt. Es werde immer schwieriger Menschen zu finden, die unentgeltlich Verantwortung für Museen übernehmen. Patscheider wurde auch auf politischer Ebene aktiv. Er schlug ein Kooperationsprojekt zwischen VUSEUM und den Kleinmuseen im Obervinschgau vor, um in diesem Rahmen eine Fachkraft bezahlen zu können, die sich um die unterschiedlichen Belange kümmert.
"Es geht darum, dass jemand den vielen Ehrenamtlichen im Rahmen eines Angestelltenverhältnisses unterstützend zur Seite steht", erklärt Patscheider.
heimatmuseumEr konnte den Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher vom Kooperationsprojekt überzeugen. Kompatscher sagte schließlich auch die entsprechende Finanzierung zu.
Toni Patscheider gelang es daraufhin, die Verantwortlichen folgender Museen für das Projekt zu gewinnen: St. Johann und St. Michael in Taufers i. M., Museum Vinschger Oberland in Graun, Kulturverein Oculus mit Bunkeranlage in Reschen und Heimatmuseum in Laatsch.

St Johann Museum Taufers„In diesem Projekt geht es darum, alle einzubinden und sie nach Möglichkeit zu unterstützen“, erklärt Patscheider.
„Alexander Lutt ist seit Juli 2023 die neue Kraft und dafür verantwortlich, das Pilotprojekt, das bis 2025 läuft, mit Leben zu füllen. Die einzelnen Museen bleiben wie bisher eigenständig. Ein Folder verbindet die Einrichtungen als Wegweiser. Das Ziel des Kooperationsprojektes ist es, die Museumsarbeit langfristig zu institutionalisieren. 80 Prozent der Kosten übernimmt das Land, 20 Prozent die Gemeinden.

 

Cooperazione dei Musei
La Val Venosta, regione culturale dell'Alto Adige occidentale, ha un fascino del tutto particolare. Per gli amanti dell'arte ci sono innumerevoli piccoli gioielli da scoprire, alcuni dei quali ancora michael museumsconosciuti. I musei dell'Alta Val Venosta hanno unito le forze per creare una maggiore visibilità e accessibilità. Questa cooperazione si chiama MU.SUI. Benvenuti nei musei.

 

Museum oberlandoculus museum

Im Sinn des Forstgesetzes führt der Forstdienst Arbeiten in Eigenregie durch. Die Landesregierung hat eine neue Vereinbarung mit den Gemeinden genehmigt: Damit wird der Bürokratieaufwand verringert. 

Im Jahr 2023 belief sich der finanzielle Gesamtumfang für die 505 Einzelprojekte in Eigenregie der Abteilung Forstdienst auf 15.150.200 Euro, davon sind 11.169.680 Euro von der Landesverwaltung finanziert worden, die verbleibenden 3.980.520 Euro sind von Dritten (Privaten, Gemeinden, Interessentschaften) bezahlt worden. Zu den Arbeiten gehören Waldverbesserungen wie Aufforstungen und Waldpflegemaßnahmen, ingenieurbiologische Maßnahmen zur Stabilisierung von Rutschungen und für eine geordnete Wasserableitung, Lawinenverbauungenzum Schutz von Infrastrukturen, den Bau von Hofzufahrten, den Bau von Wald- und Almerschließungswegen oder von Steigen, Arbeiten zum Schutz des Waldes vor biotischen und abiotischen Schäden, Vorbeugemaßnahmen von Waldbrand, Wald-Weidetrennung und Weideverbesserungsmaßnahmen, Revitalisierung von Niederwäldern und Kastanienhainen, Verbesserung und Wiederherstellung von wertvollen Lebensräumen, Sofortmaßnahmen zur Behebung von Unwetterschäden (insgesamt 864.800 Euro). Ebenso zu den Arbeiten in Eigenregie gehört die außerordentliche Instandhaltung der Wanderwege.

 "Das Forstgesetz sieht im Detail vor, welche Arbeiten als Eigenregie-Arbeiten zugelassen sind, um nicht Dienstleistern auf dem Markt Konkurrenz zu machen. Die Arbeiten werden von Mitarbeitern des Forstdienstes projektiert, sie übernehmen die Bauleitung und auch die Abnahme der Arbeiten, es gibt keine Gewinnabsicht. Einige Leistungen werden natürlich nach außen gegeben", erklärt der Landesrat für Forstwirtschaft, Luis Walcher. Neben der Abteilung Forstdienst führt auch der Sonderbetrieb Wildbachverbauung Projekte in Eigenregie durch.

Die Landesregierung hat am Dienstag (11. Juni) den Vergabeverlauf vereinfacht. Seit vergangenem Jahr gilt nämlich ein verschärftes Staatsgesetz zur Vergabe. Damit die öffentlichen Körperschaften nicht über das Vergabeportal für die Beauftragung der Arbeiten an den Südtiroler Forstdienst gehen müssen, kann auf einen Passus im Vergabegesetz zurückgegriffen werden, der eine Vereinbarung im Vorfeld zwischen einer Gemeinde und dem Forstdienst vorsieht. Dieses Prozedere wurde von der Landesregierung nach Rückmeldung beim Gemeindeverband genehmigt. Somit wird ermöglicht, dass die bewährte Vorgehensweise beibehalten werden kann: Eine Fachkommission (unter dem Vorsitz von Günther Unterthiner, Abteilungsdirektor Forstdienst) begutachtet die Projekte technisch und landschaftsrechtlich.

uli

Die Landesregierung hat in ihrer heutigen (11. Juni) Sitzung dem Vorschlag von Gesundheitslandesrat Messner zur Verlängerung des Rettungsdienstes mit Hubschrauber an der Basis Laas zugestimmt.

Seit fünf Jahren steht Pelikan 3 als zusätzlicher Rettungshubschraubereinsatzbereit auf der Basis in Laas. "Mit der Errichtung dieser Basis im Vinschgau und der Nutzung eines zusätzlichen Hubschraubers konnten die durchschnittlichen Eintreffzeiten im Vinschgau deutlich reduziert werden: von 27 Minuten im Jahr 2019 auf 16 Minuten im Jahr 2023", unterstreicht Gesundheitslandesrat Hubert Messner. Auch die Einsätze von Notarzthubschraubern aus den Nachbarprovinzen beziehungsweise -staaten konnten deutlich gesenkt werden: von 61 im Jahr 2019 auf 17 im Jahr 2023.. "Allein bei Lawineneinsätzen hat sich gezeigt, dass durch die kürzeren Eintreffzeiten des Notarzthubschraubers wertvolle Minuten gewonnen werden", betont Landesrat Messner.

Großer Anstieg der Notarzthubschraubereinsätze

Aus diesen Gründen hat es die Landesregierung als notwendig erachtet, die Pilotphase abzuschließen und den Hubschrauber-Rettungsdienst der HEMS-Basis Laas dauerhaft einzurichten (HEMS, Helicopter Emercency Medical Services) -  solange das Recht zur Nutzung des Grundstücks besteht. Der Südtiroler Sanitätsbetrieb hatte 2020 das Areal in Laas von der Firma Hoppe angemietet. Die bestehende Struktur ist mittlerweile ein von der italienische Zivilluftfahrtbehörde ENAC (Ente Nazionale per l'Aviazione Civile,) zertifizierter, nachttauglicher Heliport mit Tankstelle und Hangar. DerLandesflugrettungsdienst war mit Landesgesetz 1987 eingerichtet worden; die Führung wurde 2022 an den Verein Heli Flugrettung Südtirol - Elisoccorso Alto Adige übertragen.

In den vergangenen 15 Jahren hat die Anzahl der Notarzthubschraubereinsätze stark zugenommen: von 2409 Einsätzen im Jahr 2008 auf 4342 Einsätze im Jahr 2023. "Der Landesflugrettungsdienst an der HEMS-Basis in Laas ist notwendig, um mit den anderen Gebieten des Landes vergleichbare Eintreffzeiten im Vinschgau zu gewährleisten. Zudem muss der Gesamtbedarf an Luftrettungseinsätzen abgedeckt werden, der in den vergangenen 15 Jahren stark angestiegen ist", erklärt Landesrat Messner.

Die Landesregierung hat in ihrer heutigen Sitzung der Verlängerung auf unbestimmte Zeit des Rettungsdienstes mit Hubschrauber an der HEMS-Basis Laas zugestimmt, wie Landesrat Messner vorgeschlagen hatte.

In die Ausarbeitung des Beschlussentwurfes waren das zuständige Landesamt für Gesundheitssteuerung sowie die Abteilung und das Ressort für Gesundheit, der Landes-Notfalldienst und die Rettungsvereine einbezogen.

mac

Mit zwei Millionen Euro aus dem Reservefonds sollen Dämme zum Schutz der Landesstraße ins Schnalstal gebaut werden. Die Landesregierung hat der Behebung am 11. Juni zugestimmt.

Mehrere große Felsbrocken waren am 5. Juni beim Tunnel in Neuratheis im Schnalstal auf die Landesstraße (LS 3) gestürzt und hatten diese unpassierbar gemacht. Aus Sicherheitsgründen ist die Straße seither bis auf drei Zeitfenster pro Tag für den Verkehr gesperrt.

"Damit die Verkehrsteilnehmer auf dem Abschnitt künftig sicher unterwegs sind und die Menschen im Schnalstal bei einem neuen Ereignis nicht von der Außenwelt abgeschnitten werden, müssen auf einer Länge von fast einem halben Kilometer Dämme gebaut werden", erklärt Mobilitäts- und Infrastrukturenlandesrat Daniel Alfreider. Für den dringenden Eingriff braucht es zwei Millionen Euro aus dem Reservefonds. Die Landesregierung hat der Behebung der Gelder für den Sicherheitseingriff im Schnalstal heute (11. Juni) zugestimmt. Die ersten Arbeiten sollen bereits morgen (12. Juni) beginnen und werden laut Alfreider voraussichtlich mehrere Monate dauern.

Die Abbruchstelle liegt auf etwa 1900 Meter Meereshöhe und das Straßenniveau liegt auf etwa 970 Meter. "Damit haben die Blöcke eine Fallhöhe von 1000 Metern", erklärt Landesgeologe Volkmar Mair. Das steinschlaggefährdete Gebiet habe daher auch eine sehr große seitliche Ausbreitung und der bestehende rund 80 Meter lange Tunnel sei nicht lang genug, um einen neuerlichen Blockschlag aufnehmen zu können, so Mair.

Die Landesabteilungen Straßendienst und Geologie haben eine gemeinsame Lösung erarbeitet: Ein oder mehrere Dämme mit einer Gesamtlänge von etwa 400 Metern sollen die Straße schützen. Aufgrund der großen Fallhöhe und der erwarteten Sturzbahn müssen die Dämme bis zu zehn Meter hoch sein. Die genaue Länge, Höhe und Position werden erst nach einer Simulation festgelegt.

san

Die Länder entlang des Brennerkorridors möchten beim Wasserstoffeinsatz an einem Strang ziehen. Die Landesregierung hat heute LR Alfreider ermächtigt, eine Absichtserklärung zu unterzeichnen. 

Wasserstoff ist ein potentieller Kraftstoff für die Mobilität der Zukunft – davon sind die Länder Tirol, Südtirol, Trentino, das Veneto, die Handels- und Wirtschaftskammern und die unterschiedlichen Autobahninfrastrukturbetreiber auf der gesamten Brennerachse und die Wasserstoffkompetenzzentren Bayern und Bozen überzeugt. Sie wollen sich gemeinsam mit dem Thema auseinandersetzen und mögliche Anwendungsfälle gemeinsam analysieren und gegebenenfalls implementieren. Dafür haben sie die Arbeitsgruppe "H2 Corridor Brenner/o“ gegründet. Darin tauschen sie sich über die Strategien der einzelnen Länder entlang des Korridors aus  und besprechen Finanzierungs- und Kooperationsmöglichkeiten sowie den Stand der Technik.

Ebenso wollen die Beteiligten eine gemeinsame Grundlagenstudie erstellen, um das Potential der Wasserstofftechnologie im Mobilitätssektor entlang der Brennerachse auszuloten. Mittelfristiges Ziel ist es, die Brennerachse als Wasserstoff-Pilotkorridor einzurichten. "Wir wollen, die Dekarbonisierung des Korridors voran bringen. Wasserstoff kann dazu auf der Brennerachse einen wichtigen Beitrag leisten. Es gilt vor allem auch jene Transportunternehmen zu unterstützen, die Wasserstoff-LKW einsetzen möchten“, sagt Landesrat Daniel Alfreider. Die Strategien für eine Mobilität der Zukunft müssten großräumig gedacht und geplant werden. "Es hat keinen Sinn, wenn eine Region alleine Maßnahmen setzt. Es braucht ein grenzüberschreitendes Konzept, ein sinnvolles und effizientes Angebot, damit es die Nutzerinnen und Nutzer annehmen. Dadurch erhält es auf natürliche Art und Weise seinen Platz in der Mobilitätsplanung der Unternehmen, der Bürgerinnen und Bürger“, sagt Alfreider.

All diese Prinzipien sind in einer Absichtserklärung zwischen den insgesamt 16 Institutionen und Einrichtungen festgehalten. Die Landesregierung hat heute (11. Juni) Landesrat Daniel Alfreider dazu ermächtigt, diese Absichtserklärung zu unterzeichnen. Die Arbeitsgruppe kooperiert auf freiwilliger Basis und erhält für ihre Arbeit keine Zuweisungen aus dem Landeshaushalt.

uli

Dienstag, 11 Juni 2024 16:30

Wir Hungerleider

Südtirol/Vinschgau - Lebensmittel aus der Region? Unser Essen lokal einkaufen? Was der Wunsch vieler zu sein scheint, ist so einfach nicht. Denn der Selbstversorgungsgrad ist in Südtirol bei allen Grundnahrungsmitteln gar nicht gegeben. Im Land wird viel weniger produziert, als benötigt wird. Der Tourismus ist da gar nicht eingerechnet.

von Erwin Bernahrt

Wenn sich von heute auf morgen die Grenzen Südtirols schließen würden, dann müsste sich Südtirols Bevölkerung von Äpfeln, Milchprodukten und von Wein ernähren. Diese Produkte sind in großen Mengen vorhanden. Südtirol produziert beispielsweise bei den Milchprodukten mehr als 4-mal soviel, wie der Bedarf ist, bei den Äpfeln ist es fast das 19-fache.
Die Annahme des Szenarios der Grenzschließungen ist zwar absurd, es soll aber verdeutlichen, welche Lebensmittelgruppen aktuell im Überfluss und welche Lebensmittel Südtirol vorwiegend importieren muss.
Beispiel Korn bzw. Getreide: Der Roggen- und Dinkelanbau wird im Zusammenschluss von „Regiokorn“ in Südtirol auf rund 100 Hektar vorgenommen. Über die Meraner Mühle erfolgt die garantierte Abnahme, Verarbeitung und das Weitergeben an die Bäckereien.
Nur: Der aktuelle Bedarf beträgt rund 46.000 Tonnen Getreide pro Jahr, Getreide angebaut und verarbeitet werden südtirolweit 812 Tonnen.
David FrankDavid Frank sagt, dass es absurd wäre, in Südtirol so viel Getreide anzubauen, wie benötigt würde. Denn man könnte niemals mit den Preisen am Weltmarkt konkurrieren. In der Ukraine gebe es, so Frank, einen Getreidebetrieb , dessen Fläche so groß ist wie ganz Südtirol. Aber mit Qualität könne man sehr wohl punkten und damit gefragte Nischenprodukte auf traditionelle Weise herstellen. Das mache Sinn. Frank ist ausgebildeter Agronom und in der IDM für die Betreuung der Marke Südtirol zuständig. Er kommt viel herum im Lande, weiß mit welchem Enthusiasmus die Bauern und die Bäuerinnen unterwegs sind, er weiß auch um die Schwierigkeiten, mit denen die Direktvermarkter zu kämpfen hätten, mit der Produktqualität etwa, mit der Kommunikation, mit Innovation und Organisationskultur, mit Unternehmensphilosophie und mit der Qualifikation der Mitarbeiter.
Aber Frank ist überzeugt, dass in der Lebensmittelproduktion noch große Potenziale bestehen. Kein Wunder, angesichts der Zahlen, die das Institut für Regionalentwicklung von Eurac Research kürzlich veröffentlicht hat (sh. Infografik). Kartoffeln etwa, das Grundgemüse, das auf keinem Teller fehlt, müssen zu 90 % importiert werden. Denn in Südtirol werden rund 4000 Tonnen produziert, gebraucht würden aber 46.000 Tonnen. Oder frisches Gemüse: Für eine ausgewogenen Ernährung der Südtiroler stehen nur 8 % aus landeseigener Produktion bereit. 80.000 Tonnen wären vonnöten, 6.400 Tonnen werden angebaut.
Oder beim Geflügel: 3.700 Tonnen Gigger und Hühnerbrüste verspeisen die Südtiroler jährlich. In Südtirol produziert werden gerade mal 10 Tonnen.
Frank nimmt das Beispiel der Eier. Auch dort ist noch Luft nach oben, obwohl mit rund 77 % (laut Institut für Regionalentwicklung für eine ausgewogene Ernährung) schon ein guter Deckungsgrad erzielt ist. Frank macht eine überschlägige Rechnung: Wenn in Südtirol weitere 400 Bauern jeweils 1000 bis 2000 Hennen halten und Eier produzieren würden, wäre der Eier-Bedarf gedeckt, inklusive des Bedarfs der Gastronomie und der Hotellerie. Dazu komme die Qualität. Denn derzeit halten von den 83 Betrieben in Südtirol 80 ihre Hühner in Freilandhaltung und in Biobetrieben. Aus dem Veneto würden vor allem Eier aus Käfighaltung importiert.
„Zu messen, wie autark wir sind“, sagt David Frank, „ist eine volkswirtschafliche Kennzahl.“
Das einheimische Rind habe, so Frank für die Bereitstellung von Fleisch großes Potenzial. Beim Fleisch werden unglaubliche Mengen importiert. Denn die heimische Fleischherstellung aus Rind und Kalbfleisch deckt den Bedarf der Bevölkerung zu einem Drittel. Bei den Fleisch- und Wurstwaren ist es ein knappes Viertel.
Trotz Hofläden, Direktvermarktung und Bauernmärkte, trotz kreativen Bierbrauern und Teeherstellern und vielen anderen Innovatoren: Eine gute Grundversorung für Südtirols Bevölkerung schaut anders aus. Sind die Grenzen zu, sind wir Hungerleider.
Aber es beginnt sich zu verändern. Bisher dominieren die großen Genossenschaften, die den bäuerlichen Betrieben all das geboten haben und immer noch bieten, was existenzsichernd ist: eine garantierte Abnahme der Produkte und das Erzielen von annehmbaren Preisen. Am Beispiel der Obstgenossenschaften und am Beispiel der Milchhöfe lässt sich die Entwicklung der letzten Jahrzehnte gut ablesen. Die Bauern haben die Sicherheit von Abnahme und Auszahlungen ihrer Produkte gewählt und, man kann es ihnen nicht verdenken, sie sind dabei gut gefahren. Aber die Entwicklungen gehen weiter und viele wagen sich in Nischen und auch Risiken vor.
Diese Entwicklung wird in der Gesellschaft mit Wohlwollen aufgenommen, wenn auch mit kognitiven Dissonanzen. Denn Lippenbekenntnisse und Wünsche zu mehr Regionalität gehen vielfach mit einem ganz anderen Kaufverhalten einher.
David Frank sagt, dass die Qualitätsfrage in Südtirol im Vorgergrund stehen müsse. Beim Fleisch etwa: Da sei weniger mehr. Weniger, dafür gutes Fleisch mit hoher Qualität, welches auch einen bestimmten Wert und Preis haben kann. Da könne man punkten.
Auch in der Verzahnung von Landwirtschaft und Gastronomie sieht Frank großes Potenzial. Das klingt nach abgedroschenen Worten. Aber Frank bringt mit dem Vorschlag einer „Vertragslandwirtschaft“ einen neuen Aspekt. Gastwirte und Bauern werden sich absprechen müssen. Wenn der Gastwirt dem Bauern eine Abnahmegarantie geben kann, wird sich der Bauer mit einem abgestimmten Anbautiming einbringen können. Ein solches Projekt würde die Begehrlichkeit steigern können. Der Kreislauf könnte sich schließen - denn der Gastwirt kann seinen Gästen neue erlebnisgastronomische Welten eröffnen, die er auch bei Besuchen von Hofläden mit Einblick in die Herstellungsverfahren und den dahinter stehenden Menschen erweitern könnte, und die Landwirtschaft kann passgenauer anbauen, liefern und einen guten Preis erzielen. Eine lokale Wertschöpfungskette ist träumbar. „Bisher assoziiert der Gast Südtirol mit Apfel, Käse, Speck und Wein“, sagt Frank. Das könnte sich ändern.
Auch die Landesregierung hat sich eine nachhaltige Landwirtschaft auf die Fahnen geschrieben. Im Strategiepapier von 2021 „Everyday for Future“ steht explizit drinnen, dass „eine krisenfeste Versorgung mit gesunden Lebensmitteln und eine nachhaltige resiliente Landwirtschaft“ angestrebt werde. Es ist nicht anzunehmen, dass sich dies alles auf die Apfelwirtschaft bezieht, sondern dass das Spektrum der Lebensmittelproduktion vor allem in den „unterversorgten Sparten“ ausgeweitet werden dürfte.
Rascher und vernünftiger Handlungsbedarf könnte sich entlang der Vorstellung entfalten, dass die Grenzen Südtiols mit einem Schlag geschlossen würden.

Dienstag, 11 Juni 2024 13:02

Die „Never ending Story“

Partschins/Rabland - Der Verkehrsstau bleibt den Rablandern und den automobilisierten Verkehrsteilnehmer auf der Vinschgauer Staatsstraße mit Sicherheit auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten? erhalten. Die „Never ending Story“, also die nicht endend wollende Geschichte rund um eine Umfahrung in Rabland setzt sich nämlich fort. Der Vorschlag der Landestechniker, die Umfahrung von Rabland nun doch mit einem Tunnel südlich der SS38 zu favorisieren - also in Richtung jener legendären „Variante Vereinsheim“, führt in der Gemeinde Partschins zu Irritationen. Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider, Ressortdirektor Martin Vallazza und Amtsdirektor Johannes Strimmer waren kürzlich im Gemeinderat von Partschins und haben die „am besten passende Trasse für eine mögliche Umfahrung von Rabland“ (so hieß es in der tags darauf erschienen Landespressemitteilung) den Gemeinderäten vorgestellt. Nach jahrelangem Diskutieren über eine mögliche große Umfahrung, die die Forst, die Töll und eben auch Rabland miteinbezogen hätte, kommt dieser Vorschlag aus dem Alfreider-Ressort einer kopernikanischen Wende gleich. Es war gerade diese Variante, die in der Vergangenheit schon mehrfach verworfen worden ist: Einmal wegen eines hydrogeologischen Gutachtens, welches eine „gespannte Wasserblase“ beim Vereinsheim im Westen Rablands ortete (die Geologin Sonja Pircher hat 2018 im Auftrag des Landes um 43.806 Euro die hydrogeologische Studie erstellt) und einmal wegen großer Bürgerproteste und einmal wegen der Forderung des LH nach Kosteneinsparungen.
„Wir werden wohl eine Olympiade im Vinschgau brauchen, damit eine anständige Umfahrung für Rabland herausschaut“, bringt es der neue hds-Obmann des Burggrafenamtes und Partschinser Gemeinderat Adi Erlacher auf den Punkt. „Vom Technischen her“, beschrieb in der Ratssitzung am 4. Juni Benjamin Schupfer von der Bürgerliste den Auftritt Alfreiders und seiner Techniker, „war es mager.“ Man sehe sich unter Druck gesetzt. Viele Fakten seien nicht bekannt gegeben worden. Jutta Pedri von der Bürgerliste beschrieb Alfreiders Auftritt als Frechheit. Nun sei man von einer Gesamtlösung weit entfernt.
BM Luis Forcher resigniert: „Die große Lösung bekommen wir nicht.“ Es sei nun notwendig, dass sich alle am Infotag am 14. Juni ab 14.00 Uhr im Geroldsaal mit Fragen einbringen. Da sollen nämlich die „neuen“ Variantenstudien von den Landestechnikern vorgestellt werden. Never ending ... (eb)

Dienstag, 11 Juni 2024 13:01

Im Sog der PNRR-Gelder

Mals - Die Gemeinde Mals will die Chance nicht versäumen, an üppige PNRR-Gelder zu kommen. So wurde am 29. Mai bei einer ad hoc einberufenen Ratssitzung ein Einreicheprojekt genehmigt, welches eine Erweiterung in Form eines Neubaues der Kindertagesstätte (KITA) in Mals vorsieht. Die Gemeinderäte sind alle der Einladung gefolgt, um in einer äußerst kurzen Sitzung dieses Projekt abzusegnen. Der Bau, so hat es BM Josef Thurner (Bild) unmissverständlich zu Ausdruck gebracht, kann nur mit PNRR-Geld verwirklicht werden. „Wenn wir aus dem Topf nicht rund 600.000 Euro bekommen, wird aus dem Neubau nichts“, sagte Thurner. 387 Projekte aus ganz Italien werden für die Vergabe aus dem PNRR-Topf ausgewählt und das in der Sitzung einstimmig genehmigte Einreicheprojekt aus Mals werde längst nicht in diese Rangliste aufgenommen, sagte die Generalsekretärin Monika Platzgummer. Man versuche es trotzdem, denn es könne ja sein, dass die bereits gelisteten Projekte aus irgendwelchen Gründen aus der Rangliste herausfallen und so stehe man mit der KITA-Erweiterung bereit. (eb)

Vom Wind gefunden - Zum Immateriellen Kulturerbe zählen über 700 lebendige Traditionen aus 180 Staaten. Dazu zählen: Tanz, Theater, Musik, mündliche Überlieferungen, Bräuche, Naturwissen und Handwerks-techniken. Seit 2003 unterstützt die UNESCO den Schutz und die Dokumentation dieser Kulturformen. Am 11. Dezember 2019 wurde die Transhumanz, die grenz- und gletscherüberschreitenden Schafwandertriebe zwischen Süd- und Nordtirol von der UNESCO auf die Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Die UN-Kulturorganisation UNESCO hat am 17. Dezember 2020 auch das Bauhüttenwesen in das Register des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. 18 Bauhütten aus Deutschland, Frankreich, Norwegen, Österreich und der Schweiz haben sich für die Aufnahme in das internationale Register zusammengeschlossen. In den Bauhütten werden traditionelle Techniken, Bräuche und Rituale verschiedenster Gewerke bis heute gepflegt. Seit Februar 2004 gibt es in Müstair eine Bauhütte, welche sich um die Pflege und die wissenschaftliche Aufarbeitung der Klosteranlage bemüht. Auch die Traditionelle Bewässerung hat die UNESCO am 5. Dezember 2023 zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt. Die jahrhundertealte Kulturtechnik wurde von Belgien, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und Deutschland zur Aufnahme in die UNESCO-Liste beantragt. Auch die traditionelle Bewässerung auf der Malser Haide, das Wassern über die Waale, gehört deshalb nun zum Immateriellen Kulturerbe. Dies wurde in Burgeis am 24. und 25. Mai 2024 mit einem großen Festakt gebührend gefeiert. (hzg)

Dienstag, 11 Juni 2024 16:08

Der Vinschgau als SVP-Hochburg

Vinschgau - Die EU-Wahlen sind geschlagen. Wie haben die Vinschger:innen gewählt? Eines steht fest: Einen Großteil der Vinschger Wahlberechtigten geht Europa am Arsch vorbei. Allerdings: Für die SVP entpuppt sich der Vinschgau als Hochburg.

von Erwin Bernhart

Die Wähler:innen der Gemeinden Plaus und Schnals haben Ehre und die Wahlbeteiligung im Vinschgau gerettet. Denn mit einer Wahlbeteiligung von 56 % ist Schnals und mit 52 % Plaus über den Landesdurchschnitt von 49,6 % geblieben. In allen anderen Vinschger Gemeinden war die Wahlbeteiligung weit unter dem Landesdurchschnitt. Den Tauferern an der Schweizer Grenze geht Europa dermaßen auf den Keks, dass nur 33,6 % zur Wahl geschritten sind. In Zahlen: Von den 1053 Wahlberechtigten in Taufers im Münstertal sind 354 zur Urne gegangen. Als wahlfaul erwiesen sich auch die Malser mit 39,2 % und auch die Prader mit 39,6 %.
Umgekehrt ist dann die Wahl selbst. Im Landesdurchschnitt haben 47 % der Wähler:innen der SVP und damit dem Herbert Dorfmann ihre Stimme gegeben. Da hat sich der Vinschgau bei der EU-Wahl als SVP-Hochburg erweisen. Denn in keiner Gemeinde des Vinschgaus ist die SVP unter die 50-%-Marke gesunken. Im Gegenteil: Schnals hat sich einmal mehr als SVP-Speerspitze hervorgetan und mit 80 % die Volkspartei gewählt, gefolgt von Martell mit 79,7 %. Graun ist mit 69 % der SVP-Fahne gefolgt, Plaus und Taufers mit gut 65 %.
Aber auch Grün sprießt im Tal. Die Brigitte Foppa bzw. die Grünen sind in Schluderns mit 17 % der Wählerstimmen am meisten bedacht worden, gefolgt von Mals mit 16,6 und von Schlanders mit rund 16 %. Mit Ausnahme von Schnals und Martell haben die Grünen im Vinschgau in allen anderen Gemeinden zweistellige Ergebnisse einfahren können.
Bleibt der Paul Köllensperger, der für die Liste „Azione“ auf den Wahlzetteln schwierig zu finden war. Köllensperger ist in Glurns mit 12,7 Prozent der Wählerstimmen angekreuzt worden, in Schluderns mit 12,4 %. Mehr als 10 % erhielt er in den Apfel-Gemeinden Schlanders, Latsch und Laas (rund 10,7  %), auch in Prad (10,2 % und in Stilfs (10,5 %).
Wenn die SVP und Herbert Dorfmann, der mit mehr als 72.000 Vorzugsstimmen in Südtirol wieder nach Brüssel ziehen wird, mit den 47 % der Südtiroler Stimmen von einem Wahlerfolg sprechen, dann werden sie den Vinschgau in ihrer Wahlanalyse im Besonderen hervorheben müssen. Denn zwischen Partschins und Graun haben rund 65 % der Wähler:innen der SVP bzw. dem Herbert Dorfmann ihre Stimme gegeben. Dorfmann zieht zum 4. Mal in das EU-Parlament ein. Den Einzug knapp verpasst hat Brigitte Foppa von den Grünen, trotz eines mit rund 30.000 überwältigenden Vozugsstimmenergebnis. Paul Köllenspergers Listen-Allianz mit Azione hat die 4-Prozenthürde auf Staatsebene nicht geschafft. Mehr als 10.000 Vorzugsstimmen schauten für Köllensperger in Südtirol heraus.

 


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Impressionen 2025

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Jubiläumsjahr. 1525: Die Bauern waren unterdrückt und mussten so viele Steuern und Abgaben an die Regierenden (Adel & Kirche) zahlen. Das Leben wurde unerträglich und so brach der Bauernkrieg aus. 2025: Der SBB regiert das Land mit und manche Bauern holen sich mit Steuerbegünstigungen, Fördergelder und Subventionen das Geld zurück. Panta rhei: So dreht sich die Geschichte.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zuckbichl. Das Bild erweckt in mir eine sonderbare und unerklärliche Nostalgie.
Vielleicht weil die Fotografie nur das Vergangene festhalten kann?
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Schnatzhof. Es war einmal... vor dem Hof ein besonderer Gast gelandet. Er möchte in der warmen Stube einkehren, aber er war zu groß und zu dick und konnte nicht durchschlüpfen. In wenigen Tagen aber konnte er so viel abnehmen und wurde dünn wie eine (Mond)-Sichel und klopfte an die Tür. Doch wenn er so schnell zunehmen kann, wie er abnimmt, dachte der ...

Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Heydorf-Loretzhof IV. Jeden zweiten Donnerstag besuche ich die Redaktion des Vinschgerwind und gehe an diesem wunderschönen Juwel, mitten in Schlanders, vorbei. Ich kann immer wieder staunen über die schönen Proportionen, die eleganten Details, ohne „kosmetische Eingriffe“, die je nach Lichtverhältnissen anders wirken. Da muss ich zwangsläufig an die zu vielen Zerstörungen, die unser Land genehmigt, denken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Weltkulturerbe der UNESCO. Bald sollen auch die aus Schluderns stammenden Haflinger dazukommen. Die Waale auf der Malser Haide, die Transhumanz der Schafe in Schnals sind schon dabei. Aber die Liste kann unendlich verlängert werden: Die Stilfserjoch-Straße, das Scheibenschlagen, ....
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Nachtfotografie. Da ich immer weniger Schlaf brauche, bin ich öfters bei Dunkelheit unterwegs. So habe ich die Nachtfotografie entdeckt. Damit meine ich nicht nur den Himmel und seine leuchtenden Bewohner. Der schwarze Mantel der Nacht verdeckt vielen Unfug, lässt aber hier und dort einige schöne Sachen durchblicken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Ein Frühlingsgruß. Die nächste Vinschgerwind-Impression wird meine 500ste sein, und bis auf 1000 komme ich sicher nicht. Ich freue mich über die Rückmeldungen, weil mit einer Kleinigkeit kann ich andere überraschen und glückliche Augenblicke schenken. Vielleicht wäre es schön, die besten Impressionen in einem Katalog zu sammeln. Wenn der eine oder andere Gönner sich melden würde, könnte die Idee bis Weihnachten umgesetzt werden.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Impressionen 2024

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Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
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Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
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Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
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Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
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Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

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Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
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Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
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Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
Ab und zu im Inneren des Berges wacht der „Wasserdrache“ wieder auf und spuckt Unruhe und Geröll ins Tal.
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Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
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Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
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Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
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Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
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Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
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Schattenspiele. Karthaus, im Hintergrund, ist schon im Schatten verhüllt. Katharinaberg wird auch gleich vom „schwarzen Drachen“ verschlungen... Was für ein herrliches Spektakel dieses Licht- und Schattenspiel.
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Schloss Juval. In Südtirol gibt es an die 300 Burgen und Schlösser. Gut zwei Dutzend davon befinden sich im Vinschgau. Von einigen sind nur Mauerreste geblieben, andere sind sehr gut erhalten und zum Teil dem Publikum zugänglich. Geschichte, Geschichten und Sagen wurden in den alten Gemäuern wie in einer Truhe, bis heute gut aufbewahrt.
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Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

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Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
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Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
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Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
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Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
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Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
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Impressionen 2023

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Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
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Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
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Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
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Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
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In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
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Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
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Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
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Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
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Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
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Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
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Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
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In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
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Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
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Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
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Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
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Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
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Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
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Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
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Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
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Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
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Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
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Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
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„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
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Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
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Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
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St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
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