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Ein Kleinod romanischer Wandmalerei befindet sich in der Krypta der Benediktinerabtei Marienberg oberhalb Burgeis. Die hervorragende Qualität und der überraschend gute Erhaltungszustand der Kryptafresken, stellen die Ausmalung in die erste Reihe romanischer Wandbilder in Europa.

von Peter Tscholl

1160 weihte Bischof Adalgott von Chur die Krypta Marienberg, welche zu Beginn des Baues errichtet wurde. Hier versammelten sich die Mönche zu Gottesdienst und Stundengebet bis das Kloster fertiggestellt war. In der Zeit zwischen 1175 und 1180 wurde die Krypta ausgemalt. Wahrscheinlich schon nach der Weihe der Michaelskapelle und sicherlich ab 1201, als die Stiftskirche geweiht wurde, verlagerte sich die Liturgie in die Oberkirche. Über die weitere Verwendung der Krypta ist wenig bekannt. Im 17. Jahrhundert diente die Krypta als Gruft für den Konvent. 1887 ließ Abt Leo Maria Treuinfels in der Krypta die barocke Tünche entfernen und stieß dabei auf die romanischen Fresken. Die Mitteilungen der k.k. Central-Commission als führende Zeitschrift für Denkmalpflege in der Donaumonarchie veröffentlichte die bedeutsame Entdeckung. In den folgenden Jahren wurde mit der Freilegung der Fresken fortgefahren. 1927 nahm man im Auftrag des Staatsdenkmalamtes in Trient eine Restaurierung der Fresken vor. In ihrer Gesamtheit wiederentdeckt wurden sie jedoch erst im Jahre 1980 durch den Abbruch der Grufteinbauten unter Abt Stephan Pamer. Der Eindruck war umso überwältigender, als die westliche Hälfte der Fresken, die nie übertüncht gewesen war, nach der Reinigung in nahezu originalem Zustand in wunderbaren Farben ans Licht kam.

Lapislazuli – Göttliches Blau

Unter den Freskofarben nimmt Blau die wichtigste Stellung ein. Hergestellt wurde das blaue Pigment durch ein aufwendiges Verfahren aus dem Halbedelstein Lapislazuli. Bis zur industriellen Herstellung des synthetischen Ultramarinblau im Jahre 1828 war der Farbstoff eines der wichtigsten Blaupigmente auf Künstlerpaletten. Lapislazuli wurde für seine intensive blaue Farbe sehr geschätzt und spielte in der abendländischen Kunst eine große Rolle. Da das Pigment aber außerordentlich teuer war, wurde es nur sparsam verwendet. Eines der bekanntesten Beispiele, die mit filtriertem Lapislazuli als Pigment gemalt wurden, sind Giottos Fresken in der Cappella degli Scrovegni in Padua. In der Krypta von Marienberg ist es ebenfalls echter, aufgeriebener Lapislazuli, mit 10 bis 30 Mikrometer (µ) großen Körnern, die auf einer Grauuntermalung, bestehend aus Kalk und Reb-schwarz, liegen.

Lapislazuli wurde erstmals bereits im 7. Jahrtausend v. Chr. im heutigen Afghanistan entdeckt. Besonders seine goldenen Pyrit-Einschlüsse, die wie kleine Sterne im tiefen Blau leuchten, geben ihm eine besondere Symbolik. Der Stein wird oft als das Tor zur spirituellen Welt betrachtet. Für die alten Ägypter war Lapislazuli das Kostbarste, was sie besaßen und gaben es ihren Pharaonen auf die Reise in das Jenseits mit (Mumienmaske des Tutanchamun). Nach Europa kam der blaue Stein erst im Mittelalter. Gefährliche und lange Reisen waren dafür nötig. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass das kostbare Blau in der europäischen Malerei nur für die Figur der Maria (in der frühchristlichen Tradition galt Lapislazuli als Stein der Jungfrau Maria), für Christusdarstellungen oder für den Himmel verwendet werden durfte. Nicht jeder Auftraggeber konnte es sich leisten, es zur Verfügung zu stellen.

Was könnte eine Antwort auf die Frage sein, wie das kostbare Blau nach Marienberg kommen konnte? Die Maltechnik entspricht der Empfehlung des Benediktinermönchs Theophilus, dem Verfasser des wichtigsten, im 12. Jahrhundert geschriebenen Traktats über römische Malerei. Theophilus Presbyter hatte in dem Traktat „De diversis artibus“ (deutsch: „Über die verschiedenen Künste“) die verschiedenen Kunsthandwerkstechniken des Mittelalters ausführlich dargestellt. Eine mögliche Antwort könnte auch in der überregionalen Bedeutung der Benediktinerabtei um 1200 zu finden sein. Die ersten fünf Äbte in Marienberg pflegten nämlich eine enge Beziehung zum Kloster in Ottobeuren. Ulrich III. von Tarasp hatte zu den Vögten von Ottobeuren, den Grafen von Ronsberg, eine gute Beziehung. Die überregionale Bedeutung der Abtei ergibt sich auch aus der Tatsache, dass der Abt zweimal als Richter in kirchlichen Verfahren, 1194 im Prozess gegen Bischof Heinrich II. von Chur und 1211 in einem Streit zwischen Bischof Friedrich von Trient und einem Bürger aus Verona, aufscheint.

Die Marienberger Kryptafresken

Der Name des Malers ist unbekannt. Der Malstil entspricht dem allgemeinen Benediktinerstil des 12. Jahrhunderts und geht unter anderem auf byzantinische Vorbilder zurück. Das gesamte Bildprogramm orientiert sich um den thronenden Christus – Pantokrator, dem bevorzugten Thema romanischer Malerei. Umgeben wird Christus von den Apostelfürsten Petrus und Paulus, den Evangelisten in Symbolgestalt und den Chören der Engel.
Hauptquelle für jedes schöpferische Gestalten im Mittelalter war die Bibel. Im Fall von Marienberg spielt noch eine andere Tatsache eine entscheidende Rolle. Blickt man nämlich auf die Gründungsgeschichte des Klosters, so ergibt sich ein überraschendes Zusammentreffen von Fakten. Ulrich III. von Tarasp pilgerte zwischen 1145 und 1149 zweimal nach Rom, um von Papst Eugen III. die Erlaubnis zur zweimaligen Standortverlegung des von ihm gegründeten Klosters zu erlangen. In diese Jahre fiel auch die Trierer Synode und die Beschäftigung des Papstes mit den img892drei großen Visionsschriften der heiligen Hildegard von Bingen. Ulrich III. war ein tief religiöser Mensch und mit Abt Albert I. eng verbunden. Es ist naheliegend, dass Abt Albert I. und der Maler der Fresken Kenntnis hatten vom Werk der Heiligen Hildegard und Spuren ihrer spirituellen Visionen im Bildprogramm hinterließen.
Bezüglich der inhaltlichen Bedeutung des von Engelbildern geprägten Freskenzyklus schreibt Mechthild Clauss in ihrem Buch „Die Engel von Marienberg im Licht spiritueller Deutung“, bearbeitete Auflage, 2023: „Von größter und nicht hoch genug einzuschätzender Bedeutung ist die Tatsache, dass diese in ihrer Vollständigkeit wiedergewonnenen Fresken sich als geschlossenes Ganzes erweisen – ein Ganzes, das wegen seiner drei in sich zusammenhängenden Teile als Zyklus bezeichnet werden kann. Wie allerdings die einzelnen Teile dieses Zyklus aufeinander bezogen sind und welches Thema sie entfalten, ist nicht ohne weiteres zu erkennen. Die Fresken geben ein Rätsel auf. Es fehlt ihnen das erzählende Element; die im Mittelalter so häufig an Wänden und Portalen der Kirchen zu findende Darstellung biblischer Ereignisse ist nicht ihr Anliegen. Der Zyklus ist auf keinen bestimmten biblischen Text bezogen, wie es etwa bei der Buchmalerei der Fall ist, deren Miniaturen das geschriebene Wort illustrieren, wodurch das Bild und Wort eng miteinander verknüpft sind und sich gegenseitig erhellen.“

Die Marienberger Kryptafresken bleiben ein Geheimnis. Die Mönche werden in ihrem Chorgebet hineingenommen in den himmlischen Gottesdienst und so an ihre Aufgabe erinnert.

 

„Es gibt noch Orte
die zu suchen
es sich
ein Leben lang lohnt“.

Konrad Rabensteiner

Montag, 17 März 2025 14:42

Jugend: Senioren vs. Junioren

Kartenturnier des Seniorenverein und dem Jugendhaus Phönix - Schon lange Tradition und auch heuer wieder stattgefunden hat das Kartenturnier, bei dem Senioren gegen Jugendliche antreten. Beim Schlongete Ass wird niemandem etwas geschenkt. Die Teams werden ausgelost. Immer zwei Jugendliche spielen gegen zwei Jung-Gebliebene. Drei Spiele finden statt, wobei die Gegner immer wieder neu zusammengelost werden. Meldungen zählen nicht, es geht also um das spielerische Können der Teilnehmenden.
Leider, das müssen wir zugeben, sind die Jugendlichen den sehr geübten Kortner*innen des Seniorenvereins meist ziemlich unterlegen, wobei immer wieder überraschende Erfolge gelingen und nicht alle „jungen“ Teams punktemäßig hinter den Senioren-Duos liegen. Es zählen nämlich nicht die Siege, sondern die erlangten Punkte insgesamt.
Das Gewinnen, wenn auch alle Teilnehmenden sehr ehrgeizig in den Nachmittag starten, steht im Hintergrund. Vielmehr geht es darum, alte Karten-Spiele den jungen Menschen zu lernen und um einen schönen Nachmittag, an dem Junge und Ältere miteinander Zeit verbringen, sich austauschen, lachen und diskutieren und nebenher an Kortr machen.

 

Am 5. April 2025 findet im Jugendzentrum Green Turtle ein Kleidertauschmarkt statt. Der Kleidertauschmarkt wird im Rahmen der 40 Jahrfeier des Jugenddienst Mittelvinschgau organisiert. Wir möchten mit dieser Veranstaltung ein klares Zeichen der Nachhaltigkeit setzen, auch Kleidung und sonstige Accessoires verdienen eine zweite Chance.
Getauscht werden gut erhaltene und gewaschene Kleidung. Auch Schuhe, Taschen, Rucksäcke und Schmuck für Jugendliche und Erwachsene können mitgenommen werden.

Für weitere Informationen und/oder Standanmeldung könnt ihr Euch gerne unter der folgenden Nummer melden: Magda,
Tel. +39 380 182 8380

Montag, 17 März 2025 14:40

Theater: Entführung für Einsteiger

Heimatbühne Prad

Die Heimatbühne Prad spielt “Entführung für Einsteiger” von Philipp Alkefug unter der Regie von Nadia Schwienbacher.
Die Premiere findet am Freitag, 04. April 2025 um 20:00 Uhr im Raiffeisensaal “aquaprad” statt.
Im Stück ist es Markus gelungen, Svenja, die Tochter einer sehr vermögenden Familie, zu entführen. Er hat sie in eine kleine Hütte im Wald geschleppt, doch nicht weiter als hierhin geplant. Leider liegt ihm das Improvisieren nicht besonders gut. Außerdem verirren sich noch andere Menschen in die Gegend, sodass Markus vor der Herausforderung steht, die Geiselnahme geheim zu halten.
Es ist für die Heimatbühne eine besondere Freude, heuer mit Nadia Schwienbacher zu arbeiten, weil die Schauspielerin, Theaterpädagogin und Regisseurin ihren Fokus bei der Erarbeitung des Stücks vorwiegend auf die schauspielerische Leistung und Entwicklung der Spieler*innen legt.

 

Reservierungen unter
+39 324 7465009
(15:00 – 19:00 Uhr oder jederzeit auf WhatsApp) oder online über Ticketleo.
Für weitere Details und Infos folgt uns gerne auf Instagram und Facebook!

 

Instagram: @heimatbuehne_prad

facebook: Heimatbühne Prad

Montag, 17 März 2025 14:39

Ein Höhepunkt im Kulturkalender

Schlanders - Am 21. und 22. Februar verwandelte der Männergesangverein Schlanders die Bühne im Kulturhaus wieder in eine Hochburg des Humors. Mit ihrer diesjährigen Faschingsrevue trafen die Sänger einmal mehr den Nerv des Publikums und nahmen dabei kein Blatt vor den Mund. Das heurige Hauptthema: Die Schlanderser Fußgängerzone – einst lebendig, nun fast vom Aussterben bedroht durch das Sterben von Geschäften und Gasthäusern. Das Ensemble schlüpfte in die unterschiedlichsten Rollen und nahm die neuen Zeiten mit scharfem Witz aufs Korn: Von lustlosen Wirten, die von skurrilen Touristen aufgeschreckt wurden, über einen findigen Grödner Hotelier, der in Schlanders nach Rezepten gegen den Overtourism suchte, bis hin zu einem smarten IDM-Marketingmanager, der einer skeptischen Bäuerin neue Verkaufsstrategien für ihre Hofprodukte schmackhaft machen wollte – jedoch mit mäßigem Erfolg, denn diese hatte eher die Suche nach einem Verlobten für ihre Tochter Shakira im Blick. Ein besonderes Highlight bot Horst Saller, der als Talkmaster Magnus Glanz eine wahre Glanz-Vorstellung ablieferte. Auch das politische Geschehen im Dorf kam nicht zu kurz: Das Ende der Ära von Bürgermeister Dieter Pinggera und der Wahlkampf zwischen zwei Frauen um seine Nachfolge wurden humorvoll aufgegriffen. Selbstredend ließ es sich auch die Ministerpräsidentin nicht nehmen, in Schlanders vorbeizuschauen und das Starpärchen Meloni-Pinggera der letzten Revues wieder aufleben zu lassen. Und als wäre das nicht genug, sorgte ein Besuch aus Übersee für Furore: Elon Musk und Präsident Trump landeten mit ihrer Rakete vor der Drusus-Kaserne und brachten das ganze Dorf zum Beben. Begleitet wurde all das von mitreißenden Gesangseinlagen und viel Klamauk, wie es sich für eine gelungene Faschingsrevue gehört.
Das Publikum dankte es den Akteuren um Regisseur Franz Steiner und den von Chorleiterin Sibylle Pichler geführten Sängern mit tosendem Applaus und zeigte damit: Diese Faschingsrevue ist immer wieder ein Höhepunkt im Schlanderser Kulturkalender.

Montag, 17 März 2025 14:38

Moderne, vielfältige Blasmusik

Schlanders/Kulturhaus - Am zweiten Sonntag im März findet das traditionelle Frühjahrskonzert der Bürgerkapelle Schlanders im Kulturhaus Karl Schönherr statt. Der Obmann Martin Ratschiller konnte beim 40. Festkonzert am 9. März im voll besetzten Sparkassensaal nicht nur Bürger:innen aus Schlanders, sondern auch aus den umliegenden Gemeinden begrüßen. Neben Rudolf Pascher, dem Landeskapellmeister des Blasmusikverbandes Tirol, konnte Ratschiller auch Sebastian Prieth, den neuen Bezirksobmann des Verbandes der Südtiroler Musikkapellen und die Freunde der Partnergemeinde von St. Anton am Arlberg begrüßen. Neu in der Bürgerkapelle aufgenommen wurden zwei junge Musikantinnen: Lilly Schuster (Saxophon) und Anna Regensburger (Klarinette). Der langjährige Dirigent Georg Horrer hat wiederum ein anspruchsvolles, aber abwechslungsreiches und buntes Programm ausgewählt und dem begeisterten Publikum im zweistündigen Konzert präsentiert. Es war ein Querschnitt moderner Blasmusik mit Ausschnitten aus bekannten Musicals und beliebter Filmmusik. Dabei gab es hervorragende Soloeinlagen mit dem Saxophon, dem Xylophon und anderen Instrumenten. Feierlich eröffnet wurde das Konzert mit „Enrique López“ von Antón Alcalde Rodriguez. Es folgte „Elements“, die kleine Symphonie von Brian Balmages, wobei die vier Elemente Luft, Wasser, Erde und Feuer musikalisch interpretiert werden. Vor der Pause erklang „Abraham“, die biblische Tondichtung von Ferrer Ferran. Die innere Zerrissenheit, die Angst und Qualen wurden ausdrucksstark herausgearbeitet. Nach der Pause erklang der schwungvolle, lebendige und fröhliche Marsch „Raise the Banner of Brave“ von Tomonori Watariguchi und anschließend „Symphonic Dances from Fiddler on the Roof“ aus dem Musical Anatevka. Lebendig und abwechslungsreich war „The Magnificent Seven“ aus dem bekannten Westernfilm: Die glorreichen 7. Nach Südamerika entführte die Bürgerkapelle das Publikum bei „Cuban Sound“ von Giancarlo Gazzini. Zum Abschluss gab es noch zwei Zugaben und einen lang anhaltenden Applaus. (hzg)

Montag, 17 März 2025 14:37

Fasching: Make Laatsch great again

Wenn die Lootscher zur Fasnocht laden, dann geht‘s avanti. Der Noldi und der Sinner, der Doping Swinger, machten am 2. März 2025 Programm, die Lootscher Fosnochtsmusi Stimmung. Wolf und Bär, der Veganer, Trump and Milania, die Engadetter, dia koa Larmstong aufderrichten und die Folzaroner, dia inspringen miassn - das war unter anderem in Einaktern, in Schnaderhipflen, verpackt. Alle bekamen ihr Fett weg. Stoff für die Lootscher Nachrichten lieferten nicht wenige Lootscher unterm Jahr. Höhepunkt: Erstmals wurde der Fosnochts-Larch für stolze 1000€ versteigert, über 600€ die Äste. Nicht fehlen durften natürlich die Bajazzen, die Schemen, die Bauersleute und Dj Hamala. (ap)

 

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Montag, 17 März 2025 14:36

Fasching: Fåsnåchtsumzug in Laas

Ganz Laas verwandelte sich am „Fosnochtseirta“, den 4. März, zur Faschings-Partymeile. Kaiserwetter, eine Menschenmenge, die Laas so wohl noch nie gesehen hat und beeindruckende und coole Faschingswagen und -gruppen, die zu unterhalten wussten: Das war der Fåsnåchtsumzug in Laas 2025. Ein solches Event weiß nur Laas alle zwei Jahre auf die Beine zu stellen. Gefeiert wurde bis spät in die Nacht. Kurzum: Ganz Vinschgau in Laas außer Rand und Band. (ap)

 

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Dienstag, 18 März 2025 16:03

30 Jahre Tanzen ab der Lebensmitte

Meran/Vinschgau - Die Arbeitsgemeinschaft des KVW „Tanzen ab der Lebensmitte“ feierte am 1. März 2025 im Kulturhau von Meran das 30-jährige Jubiläum. Mit dabei waren auch die Vinschger Tanzleiterinnen mit Tänzerinnen und Tänzern.

von Magdalena Dietl Sapelza

Unter den vielen Tanzleiterinnen und Tanzleitern aus dem ganzen Land befanden sich auch die fünf Tanzleiterinnen aus dem Vinschgau. Eindrucksvoll zeigten sie im Kurhaus ihr Können, das sie sonst im Laufe des Jahres an Seniorinnen und Senioren im Tal vermitteln. Im Vinschgau betreuen sie an die 300 Seniorinnen und Senioren, darunter sind in der Mehrheit Frauen. Mit ihrem Einsatz leisten die Tanzleiterinnen Großartiges für die Gesellschaft. Sie sorgen für die tänzerische Bewegung der Seniorinnen und Senioren, für Bewegung, die ihnen große Freude macht und gleichzeitig Körper die Tanzleiterin Inge Stecher betreut derzeit sechs Tanzgruppen im Vinschgauund Geist in Schwung bringt. Das gemeinsame Tanzen fördert die Konzentration, die Beweglichkeit und nicht zuletzt die Geselligkeit. Das fröhliche Miteinander bei Musik und Tanz wirkt vorbeugend gegen Demenz und schiebt der Vereinsamung einen Riegel vor. Einsamen Menschen kann man nur raten, sich einer Tanzgruppe anzuschließen.
Die Tanzleiterin Inge Stecher aus Prad zählt zu den engagiertesten Leiterinnen im Tal. Sie betreut derzeit sechs Tanzgruppen, und zwar jeweils eine in Prad, in Schluderns, in Eyrs, in Laas und zwei Gruppen in Schlanders. Rosa Stecher aus Prad kümmert sich um Gruppen in Prad, Glurns, Goldrain und Latsch. Roswitha Weißensteiner leitet Gruppen in Taufers i. M., Graun und Tschengls.
Marion Fischer betreut eine Gruppe in Mals und Rosvita Holzknecht eine Gruppe in Naturns. Getanzt wird vorwiegend in den Wintermonaten. Inge Stecher bietet Tanzeinheiten auch im Sommer an, und zwar im Rahmen von Aufenthalten am Meer und jeden Donnerstag im Monat ab 19.30 Uhr in einem Nebenraum der Pizzeria Sisinius in Laas. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen.

 

Montag, 17 März 2025 14:33

Gegen Gewalt

Schlanders - Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen: Vor diesem Hintergrund organisierten Agnes und Thomas Wielander vom Rosenwirt in Schlanders zusammen mit der Musikgruppe Karussel eine Benefizveranstaltung unter dem Titel „Lecker essen und colle Musik“ am Tag der Frau, am 8. März 2025. Insgesamt 900 Euro wurden an das Frauenhaus „Frauen helfen Frauen“ gespendet. Übergeben wurde die Spende im Laufe das Abends an einige Vorstandsmitglieder, die anwesend waren.


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BILDER

Impressionen 2025

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Jubiläumsjahr. 1525: Die Bauern waren unterdrückt und mussten so viele Steuern und Abgaben an die Regierenden (Adel & Kirche) zahlen. Das Leben wurde unerträglich und so brach der Bauernkrieg aus. 2025: Der SBB regiert das Land mit und manche Bauern holen sich mit Steuerbegünstigungen, Fördergelder und Subventionen das Geld zurück. Panta rhei: So dreht sich die Geschichte.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zuckbichl. Das Bild erweckt in mir eine sonderbare und unerklärliche Nostalgie.
Vielleicht weil die Fotografie nur das Vergangene festhalten kann?
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Schnatzhof. Es war einmal... vor dem Hof ein besonderer Gast gelandet. Er möchte in der warmen Stube einkehren, aber er war zu groß und zu dick und konnte nicht durchschlüpfen. In wenigen Tagen aber konnte er so viel abnehmen und wurde dünn wie eine (Mond)-Sichel und klopfte an die Tür. Doch wenn er so schnell zunehmen kann, wie er abnimmt, dachte der ...

Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Heydorf-Loretzhof IV. Jeden zweiten Donnerstag besuche ich die Redaktion des Vinschgerwind und gehe an diesem wunderschönen Juwel, mitten in Schlanders, vorbei. Ich kann immer wieder staunen über die schönen Proportionen, die eleganten Details, ohne „kosmetische Eingriffe“, die je nach Lichtverhältnissen anders wirken. Da muss ich zwangsläufig an die zu vielen Zerstörungen, die unser Land genehmigt, denken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Weltkulturerbe der UNESCO. Bald sollen auch die aus Schluderns stammenden Haflinger dazukommen. Die Waale auf der Malser Haide, die Transhumanz der Schafe in Schnals sind schon dabei. Aber die Liste kann unendlich verlängert werden: Die Stilfserjoch-Straße, das Scheibenschlagen, ....
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Nachtfotografie. Da ich immer weniger Schlaf brauche, bin ich öfters bei Dunkelheit unterwegs. So habe ich die Nachtfotografie entdeckt. Damit meine ich nicht nur den Himmel und seine leuchtenden Bewohner. Der schwarze Mantel der Nacht verdeckt vielen Unfug, lässt aber hier und dort einige schöne Sachen durchblicken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Ein Frühlingsgruß. Die nächste Vinschgerwind-Impression wird meine 500ste sein, und bis auf 1000 komme ich sicher nicht. Ich freue mich über die Rückmeldungen, weil mit einer Kleinigkeit kann ich andere überraschen und glückliche Augenblicke schenken. Vielleicht wäre es schön, die besten Impressionen in einem Katalog zu sammeln. Wenn der eine oder andere Gönner sich melden würde, könnte die Idee bis Weihnachten umgesetzt werden.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Impressionen 2024

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Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
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Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

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Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
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Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
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Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
Ab und zu im Inneren des Berges wacht der „Wasserdrache“ wieder auf und spuckt Unruhe und Geröll ins Tal.
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Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
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Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
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Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
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Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
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Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
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Schattenspiele. Karthaus, im Hintergrund, ist schon im Schatten verhüllt. Katharinaberg wird auch gleich vom „schwarzen Drachen“ verschlungen... Was für ein herrliches Spektakel dieses Licht- und Schattenspiel.
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Schloss Juval. In Südtirol gibt es an die 300 Burgen und Schlösser. Gut zwei Dutzend davon befinden sich im Vinschgau. Von einigen sind nur Mauerreste geblieben, andere sind sehr gut erhalten und zum Teil dem Publikum zugänglich. Geschichte, Geschichten und Sagen wurden in den alten Gemäuern wie in einer Truhe, bis heute gut aufbewahrt.
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Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

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Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
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Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
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Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
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Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
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Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
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Impressionen 2023

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Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
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Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
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Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
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Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
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In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
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Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
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Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
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Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
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Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
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Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
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In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
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Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
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Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
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Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
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Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
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Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
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Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
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Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
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Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
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Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
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Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
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„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
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Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
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Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
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St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
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