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Ein weiterer Schritt – der vorletzte – hin zur Herabstufung des Schutzstatus von Wölfen in der Europäischen Union ist heute in Brüssel gesetzt worden. Dort hat die Europäische Kommission dem Parlament einen entsprechenden Vorschlag vorgelegt. „Wir werden nun im Europäischen Parlament schauen, diese Vorlage schnellstmöglich in ein Gesetz umzuwandeln und damit den letzten Schritt hin zu einem flexibleren, alltagstauglicheren und effizienteren Wolfsmanagement zu setzen“, erklärt der Südtiroler Europaparlamentarier Herbert Dorfmann dazu.

Dorfmann, der den Stein einer Änderung des Schutzstatus in Europa vor Monaten mit ins Rollen gebracht hat, hat die heutige Vorlage der Kommission mit großer Genugtuung zur Kenntnis genommen. „Es freut mich nicht nur, dass die uns versprochene Vorlage nun da ist“, so der Europaabgeordnete, „es freut mich auch, dass die Kommission keine Zeit verloren hat“. Schließlich sei der Kommissionsvorschlag zu einer Änderung der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH) noch am selben Tag eingereicht worden, an dem die entsprechende Änderung der Berner Konvention in Kraft getreten war.

Die Herabstufung des Schutzstatus des Wolfs in der Berner Konvention war die Voraussetzung für eine Änderung der Wolfs-Politik in der EU. Die Konvention regelt den Schutz wildlebender Pflanzen und Tiere und führt den Wolf nun nicht mehr als „strikt geschützte“ Art, sondern nur mehr als „geschützte“. „Nachdem die Berner Konvention geändert worden war, können wir diese Änderung dank des Kommissionsvorschlags nun auch auf EU-Ebene nachvollziehen und damit den Weg hin zu einem zeitgemäßen Wolfsmanagement freimachen“, so Dorfmann.

In einigen Bächen und Flüssen im Vinschgau steigt Nickelkonzentration – Klimawandel begünstigt natürliche Freisetzung aus Gestein - Studie von unibz und Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz

VINSCHGAU (LPA). Der Qualitätszustand der Gewässer in Südtirol wird von der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz laufend überwacht und untersucht. "Er ist sowohl in ökologischer als auch in chemischer Hinsicht generell gut", unterstreicht Christian Bachmann, Direktor des Labors für Wasseranalysen und Chromatografie in der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz. Unter den vielen Parametern, die bewertet werden, ist auch der Gehalt an Schwermetallen, darunter Nickel, das negative Effekte auf Wasserlebewesen und den Menschen haben kann.

"In den vergangenen Jahren haben wir in einigen Flüssen und Bächen im Vinschgau einen Anstieg der Nickelkonzentration beobachtet, auch in niedrigen Höhenlagen", berichtet Robert Faes, Direktor des Landesamtes für Gewässerschutz. Die untersuchten Gewässer befinden sich im Einzugsgebiet von Gebirgs- und Gletscherbächen. Dass die steigenden Konzentrationen vom Menschen verursacht werden, konnte daher mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. "Um das Phänomen besser zu verstehen, haben wir die Freie Universität Bozen um wissenschaftliche Unterstützung gebeten", so Faes.

In einer Zusammenarbeit von Freier Universität Bozen, Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz, Eco Research Bozen und Edmund-Mach-Stiftung in San Michele all’Adige wurden die Daten zur Nickelkonzentration in den Oberflächengewässern im Einzugsgebiet der Oberen Etsch im Zeitraum von 2005 bis 2023 wissenschaftlich untersucht. Über einen kürzeren Zeitraum wurde auch jene im gesamten Flusslauf des Schnalserbaches, eines Nebenflusses der Etsch, überprüft.

Die Ergebnisse der Studie

Wie Stefano Brighenti, Forscher an der Freien Universität Bozen und Koordinator der wissenschaftlichen Studie, erklärt, zeigt die Studie, dass die Nickelkonzentration in einigen Vinschger Oberflächengewässern seit etwa zehn Jahren ansteigt. An 40 Prozent der 40 Probenahmestellen des Messnetzes, einschließlich der Strecke flussabwärts bis zur Töll, wurden der Grenzwert von 4 Mikrogramm Nickel pro Liter überschritten. Insbesondere in der Etsch und in einigen Seitenbächen des Vinschgaus wurden an einigen Analysestellen Werte zwischen 5 und 10 Mikrogramm pro Liter erreicht, mit Höchstwerten von 20 bis 40 Mikrogramm pro Liter im Allitzbach, der zwischen Laas und Schlanders in die Etsch fließt. 

Nickel aus dem Gestein freigesetzt

Die Ursache dafür: "Nickel kann aufgrund einer natürlichen Freisetzung aus Gestein und Boden im Wasser vorhanden sein", berichtet Brighenti. "Der Rückgang der Permafrostgebiete und der Gletscher, die vom Klimawandel hervorgerufen werden, begünstigt chemische Reaktionen, die das Gestein angreifen und zur Freisetzung von Nickel in das Wasser führen." Der Prozess trete nur in bestimmten Gesteinsarten auf, die gerade im Vinschgau und speziell in der geologischen Einheit Ötztal häufig vorkommen. Das erkläre die erhöhten Nickelkonzentrationen in den Oberflächengewässern, insbesondere in der Nähe von Gletschern und Permafrostgebieten. 

Die Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz setzt die kontinuierliche Überwachung der Oberflächengewässer fort und beobachtet weiterhin die Entwicklung sämtlicher Parameter sowie deren Ursachen.

red/mpi

Donnerstag, 06 März 2025 15:16

Waldbrand oberhalb von Latsch

Lagebesprechung in Agentur für Bevölkerungsschutz mit Freiwilligen Feuerwehren, Berufsfeuerwehr, Landesforstdienst, Landesnotrufzentrale - Löschhubschrauber - Evakuierung

LATSCH (LPA). Oberhalb von Latsch brennt seit Mittag ein Waldstück mit starkerRauchentwicklung. Wegen des starken Unterwindes aus dem Süden wird eine Ausbreitung Richtung St. Martin im Kofel befürchtet.

Um 15 Uhr wurde bei einer Lagebesprechung in der Agentur für Bevölkerungsschutz mit Freiwilligen Feuerwehren, Berufsfeuerwehr, Landesforstdienst und Landesnotrufzentrale die Lage bewertet. Derzeit sind 200 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren am Boden im Einsatz sowie die Berufsfeuerwehr, die Forstbehörde, die Finanzpolizei, der Landesrettungsverein Weißes Kreuz, die Bergrettung und dreiLöschhubschrauber zur Waldbrandbekämpfung.

Nach einer Bewertung läuft derzeit die Evakuierung von Personen. Dazu wurden zwei Hubschrauber der Finanzpolizei und ein Rettungshubschrauber Pelikanangefordert.

Auf dem Sportplatz von Latsch wurde eine Einsatzzentrale eingerichtet und die Betreuung organisert.

Diese Mitteilung wird aktualisiert.

mac

Donnerstag, 06 März 2025 14:53

Eilmeldung der Gemeinde Latsch

Nach dem Ausbruch eines großen Waldbrandes in der Nähe Bergfraktion St. Martin im Kofel in der Gemeinde Latsch sind alle Einsatzkräfte voll im Einsatz. Erste Priorität der Feuerwehren und weiterer Einsatzkräfte ist es, die Menschen vor Ort in Sicherheit zu bringen, falls es notwenig ist. 

Im Einsatz stehen derzeit hunderte freiwillige Feuerwehrleute, die Berufsfeuerwehr, die Forstbehörde, die Finanzwache, das Weiße Kreuz, Bergrettung und mehrere Löschhubschrauber. Es wird alles unternommen, um zusammen mit den Feuerwehrleuten in St. Martin den Brand unter Kontrolle zu bringen. Leicht ist es nicht, denn es weht Südwind. Anlass für eine Alarmstimmung ist nicht gegeben. Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht bekannt ob Menschen verletzt wurden.

Donnerstag, 06.03.25, Stand 15.30 Uhr; weitere Infos werden folgen!

Landwirtschaftslandesrat Luis Walcher bei Treffen der Coalition of AgriRegions und im direkten Gespräch mit EU-Kommissar Christophe Hansen in Brüssel 

BRÜSSEL/BOZEN (LPA). Vereinfachung bei Beitragsgewährungen, einheitlicher Hektarbetrag der Direktzahlungen, Risikovorsorge, Stärkung der landwirtschaftlichen Produktion: Diese und weitere Themen hat Landwirtschaftslandesrat Luis Walcher beim Treffen der Coalition of AgriRegions und im direkten Gespräch mit EU-Kommissar Christophe Hansen in Brüssel vertieft.

Für eine drastische Vereinfachung in der Abwicklung der Beitragsgewährungenhat sich Landesrat Walcher in Brüssel eingesetzt, da nicht nur die landwirtschaftlichen Betriebe darunter leiden, sondern auch die lokalen Verwaltungen. Bei Betriebsgrößen von 2 bis 3 Hektar im Obst- und Weinbau und 10 bis 15 Hektar im Grünland mit jährlichen Beiträgen von wenigen Euro stehe der Verwaltungsaufwand häufig in keinem Verhältnis zum Nutzen, wies er hin. "Ein weiterer wichtiger Punkt für die kleinstrukturierte Landwirtschaft ist ein einheitlicher Hektarbetrag der Direktzahlungen in der Ersten Säule, auch das würde den kleinen und Kleinstbetrieben im Berggebiet zugutekommen", hob er hervor.

Risikovorsorge werde vor allem auch angesichts des Klimawandels für das Überleben er landwirtschaftlichen Betriebe immens an Bedeutung gewinnen, unterstrich er: "Allerdings müssen die Mittel für diese Risikovorsorge massiv aufgestockt und vor allem die technisch-bürokratische Abwicklung stark vereinfacht werden. In diesem Zusammenhang muss auch die Schaffung von Rückversicherungen überlegt werden." Es gelte, eine Stärkung der landwirtschaftlichen Produktion als Schwerpunkt der gesamten Gesetzgebungsaktivitäten in Brüssel zu setzen.

Die Gemeinsame Agrarpolitik GAP sei weiterhin absolut notwendig, um den Agrarsektor zu stärken, betonte der aus Luxemburg stammende Christophe Hansen, seit Dezember EU-Kommissar für Landwirtschaft und Ernährung. Es sei wichtig, den Betriebsstrukturen und deren Größe stärker Rechnung zu tragen, auch auf kleine Betriebe zu bauen und dafür Sorge zu tragen, dass der Beruf des Landwirts auch für künftige Generationen attraktiv bleibe. Die Ernährungssouveränität werde für Europa in den kommenden Jahren eine zentrale Frage, unterstrich Kommissar Hansen, dies bedeute, dass in die Produktivität der Landwirtschaft investiert werden müsse. Für die Erbringung von Ökosystemleistungen durch die Bauern müssen zusätzliche Anreize geschaffen werden, führte Hansen aus. Diese Neuausrichtung wird auch von Landesrat Walcher geteilt.

Die Coalition of AgriRegions ist ein 2019 gegründeter informeller Zusammenschluss von europäischen Regionen, die in landwirtschaftlichen Themen kooperieren und zusammenarbeiten. Dazu gehören neben Südtirol unter neben anderen Auvergne-Rhone-Alpes, Azoren, Baden-Württemberg, Bayern, Bretagne, Emilia-Romagna, Lombardei, Toskana. Sie vertreten 23 Prozent der Agrarflächen der EU.  Indem sie ihre Stimmen bündeln, haben die Regionen die Möglichkeit, sich mehr Gehör zu verschaffen.

mac

„Gleichstellung darf kein Ideal bleiben – sie muss Realität werden!“

Im Hinblick auf den 8. März, den Internationalen Frauentag, macht die Gleichstellungsrätin Brigitte Hofer auf aktuelle Daten des Arbeitsinspektoratsaufmerksam, wonach im Jahr 2024 868 Mütter innerhalb des ersten Lebensjahres ihres Kindes gekündigt haben.

„Die meisten Frauen verlassen ihren Job nicht freiwillig, sondern weil sie keine andere Wahl haben“, betont Hofer und fordert, dass Gleichstellung nicht nur ein Ideal bleibt, sondern gelebte Realität wird. Auch in Südtirol verdienen Frauen nach wie vor weniger als Männer, sind häufiger in prekären Arbeitsverhältnissen beschäftigt, erfahren Gewalt und tragen die Hauptlast der unbezahlten Sorgearbeit.

Kündigungen und strukturelle Hürden

Laut den Daten des Arbeitsinspektorats Südtirol haben 2024 ihren Job innerhalb des ersten Lebensjahres ihres Kindes aufgegeben:

  • 868 Mütter
  • 298 Väter

Während fast 70 % der Väter die Arbeitsstelle aus Karrieregründen wechselten, waren Frauen aufgrund struktureller Hürden gezwungen, ihren Job aufzugeben:

  • 46,9 % fanden keine angemessene Kinderbetreuung.
  • 18,7 % nannten starre Arbeitszeiten und zu hohe Arbeitsbelastung.
  • 20,6 % gaben persönliche oder familiäre Gründe an.

„Es ist alarmierend, dass für viele Mütter das Arbeitslosengeld (NASpI) zur einzigen Überlebensstrategie wird“, so Hofer. Statt Frauen aus dem Arbeitsmarkt zu drängen, müsse man die Kinderbetreuungsangebote ausbauen und Arbeitszeiten an die Lebensrealität von Familien anpassen.

Forderungen der Gleichstellungsrätin

✔️ Mehr ganztägige, finanziell erschwingliche Kinderbetreuungsplätze ✔️ Gerechte Löhne, flexiblere Arbeitszeiten und echte Karrierechancen für Frauen ✔️ Eine gerechte Verteilung der Sorgearbeit

Diskriminierung am Arbeitsplatz

Fehlende Gleichstellung betrifft nicht nur Familien. Viele Frauen erleben weiterhin Diskriminierung am Arbeitsplatz, von sexueller Belästigung über ungleiche Bezahlung bis hin zu mangelnden Aufstiegschancen.
„Besonders Frauen in männerdominierten Branchen berichten häufig von verbalen Angriffen und Benachteiligungen“, warnt Hofer. Der Arbeitsplatz sollte ein sicherer Ort für alle sein, und jede und jeder Einzelne ist in der Verantwortung, eine respektvolle Arbeitskultur zu fördern. Nur wenn wir uns aktiv für Betroffene einsetzen und Diskriminierung nicht hinnehmen, können wir echte Gleichstellung erreichen.
Als Gleichstellungsrätin setzt sich Brigitte Hofer für die Rechte von Frauen und Männern in der Arbeitswelt ein und ermutigt Betroffene von Diskriminierung, Benachteiligung aufgrund von Elternschaft oder Belästigung, Hilfe zu suchen.

„Niemand sollte Diskriminierung oder Belästigung am Arbeitsplatz hinnehmen. Gemeinsam finden wir eine Lösung.“

„Gleichstellung ist keine Frauenfrage – sie betrifft uns alle“, so Hofer.

Der Internationale Frauentag erinnert uns daran, dass wir nicht nur über eine gerechte Gesellschaft sprechen dürfen – wir müssen aktiv daran arbeiten, sie zu verwirklichen. Eine Gesellschaft, die die tägliche Kraft und das Engagement von Frauen wertschätzt, um diese Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Mehr Informationen: www.gleichstellungsraetin-bz.org

GR

Koordinierungsstelle für Integration informiert auf neu gestalteter Webseite – Überblick zu Zahlen und Daten, aber auch zu den Kursen im Rahmen von "Zusammenleben in Südtirol"

BOZEN (LPA). Die Koordinierungsstelle für Integration informiert auf einer neu gestalteten Webseite. Innerhalb der Landesverwaltung hat die Koordinierungsstelle für Integration die Aufgabe, Initiativen und Projekte zu fördern, die sich der Inklusion und Integration von Menschen mit Migrationshintergrund widmen. Angesiedelt ist die Stelle beim Amt für Kinder- und Jugendschutz und soziale Inklusion.

Im Rahmen der Überarbeitung des Landesportals zu Integration und Diversität wurde vor allem dem breiten Netzwerk jener, die in diesem Bereich tätig sind, mehr Sichtbarkeit gegeben. Zu finden sind auf der Webseite auch Informationen zum Sprachenerwerb oder zu den Kursen im Rahmen von "Zusammenleben in Südtirol". Damit gemeint ist, dass Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Nicht-EU-Ländern Sprach- und Gesellschaftskenntnisse nachweisen müssen, um Landesleistungen wie das Landeskindergeld oder das Landesfamiliengeld beantragen zu können. 

Zu den Themen der Homepage zählen zudem ein Überblick über Förderungen von Projekten, Daten und Fakten zur Integration und Mitgration, Informationen zu bereits erfolgreich umgesetzten Aktionen und Projekten sowie Kontaktdaten der zuständigen Landesstellen. 

Abrufbar ist die Webseite unter Integration und Diversität | Autonome Provinz Bozen Südtirol Informationen zum Thema gibt es auch über den Newsletter, in den sich Interessierte jederzeit online einschreiben können. 

red/ck

Donnerstag, 06 März 2025 09:57

Sofia Asfa und ihre 79 Kolleginnen

Tag der Frau ist überall, auch in Äthiopien. Zum Herzeigen: das Frauenprojekt Dakuna der Südtiroler Ärzte für die Welt.

Wenn wir hinschauen, sehen wir sie. Wir zoomen nach Äthiopien. Die Frauen sind da, Tag für Tag. Sie schicken die Kinder in die Schule. Sie wandern kilometerweit, um Wasser zu holen. Wo gebaut wird, schleppen sie die Baumaterialien. Und wenn sie die Chance bekommen, denken sie unternehmerisch.
„Die Frauen in Afrika machen wirklich Mut, sie sind willensstark, scheinbar unermüdlich, wir erleben, sie wollen die Familien nicht nur über Wasser halten, sondern das Leben von Grund auf verbessern“, sagt Gabriele Janssen Pizzecco, Geschäftsführerin des Vereins Südtiroler Ärzte für die Welt.
Ein Beweis? Das Frauenprojekt Dakuna in der Region Gurage, 200 km südlich von Addis Abeba. Geführt wird das Projekt seit 2022 von den kenianischen Schwestern Josephine und Lydia vom Orden Missionary Community of Saint Paul the Apostle. Die Südtiroler Ärzte für die Welt haben den Bau des Zentrums finanziert. Zusammen mit der Diözese Emdibir wird das Projekt weiterentwickelt. Ökonomisch gesprochen, entstehen hier lauter kleine Start-ups.
Das ist das Ziel: ein sicheres Einkommen schaffen für Frauen. Vor allem junge Mütter werden ermutigt beim Projekt mitzumachen. Sofia Asfa aus dem Dorf Zara, Mutter von 5 Kindern, ist von Anfang an dabei. „Ich bin so dankbar, gemeinsam mit anderen Frauen arbeiten zu dürfen. Das gibt mir Kraft und ermöglicht den Schulbesuch meiner Kinder“
Wer dabei ist, will wachsen. Die Frauen erhalten eine Ausbildung in der Herstellung von Körben, Schlafmatten, Einkaufstaschen und weiteren Produkten für den Alltag in Äthiopien. Ein Startbudget hilft, damit sie ihre Objekte auf den lokalen Märkten verkaufen können. Und es gibt Aussicht auf mehr. Bereits jetzt brüten die Frauen über attraktivem Perlenschmuck.

80 Frauen aus drei Dörfern der Dakuna Zone sind voll bei der Sache. Aber der Erfolg spricht sich herum. 80 weitere Frauen warten auf einen Platz. Sobald die Finanzierung steht, will das Projekt auch für sie die Tore öffnen.
Vorher jedoch muss die Strom- und Wasserversorgung fertiggestellt werden, komplett fehlen ein Abwassertank, der Bau von Toiletten sowie eine Umzäunung, damit die Frauen sicher arbeiten können.
Ihre Spende zählt. Sie ist ein Investment. Wir sehen es jeden Tag, ein kleiner Stups, dann nehmen die Frauen ihr Leben in die Hand.

Das ist Hilfe, die bleibt. Unsere Spendenkonten:
Volksbank: IBAN IT 95 U05856 11601 050570000333
Südtiroler Sparkasse: IBAN IT 35 E06045 11600 000005003779
Raiffeisenkasse: IBAN IT 25 U08081 11610 000306005349

Landeshauptmann Arno Kompatscher drückt seine tiefe Trauer aus und würdigt das Lebenswerk des ehemaligen Bürgermeisters von Schenna und Präsidenten der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt

BOZEN (LPA). Mit Bestürzung und Trauer haben Landeshauptmann Arno Kompatscher und die Mitglieder der Landesregierung die Nachricht vom Tod von Luis Kröll (66) aufgenommen. Der Präsident der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt und ehemalige Bürgermeister von Schenna ist in der Nacht auf Mittwoch an den Folgen eines schweren Unfalls bei einer Skitour auf der Sonklarspitze gestorben.

"Es ist schwer, die richtigen Worte zu finden in einem Moment wie diesem. Luis Kröll war nicht nur ein engagierter Politiker, sondern auch ein Mensch, der sich stets mit Herz und Hingabe für Land und Leute eingesetzt hat. Sein Verlust ist für uns alle ein großer Schock", sagte Landeshauptmann Kompatscher.

Luis Kröll war am Dienstag, 4. März, bei einer Skitour auf der Sonklarspitze abgestürzt. Er wurde schwer verletzt in die Klinik nach Innsbruck geflogen, wo er seinen schweren Verletzungen erlag.

"Luis Kröll war ein Mann des Vertrauens, ein wahrer Ansprechpartner für die Menschen im Burggrafenamt und darüber hinaus. Er hat mit seiner Arbeit das Leben vieler verbessert und war immer ein tatkräftiger Unterstützer der Südtiroler Gemeinschaft. Meine Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei seiner Familie, seinen Freunden und allen, die ihm nahe standen", sagte Kompatscher und sprach im Namen der Landesregierung der Familie das tief empfundene Beileid aus.

pio

Landesrätin Rosmarie Pamer und Senatorin Julia Unterberger haben sich im Senat getroffen, um einige Aspekte der nationalen Frauen und Familienpolitik zu vertiefen: „Auch wenn das Land Südtirol die primäre Zuständigkeit für die Vergabe von Beiträgen und Förderungen hat, wirken sich die staatlichen Bestimmungen und Rahmenbedingungen auch auf Südtirol aus“, erklären Unterberger und Pamer in einer Aussendung. „Italien tätigt zwar hohe Ausgaben für soziale Zwecke, aber nur ein kleiner Teil davon ist für Familien und Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bestimmt: 379 Euro pro Kopf, verglichen mit 1450 Euro in Deutschland und 777 Euro im europäischen Durchschnitt, werden für die Familienpolitik ausgegeben.

Dabei bietet Italien hauptsächlich Geldleistungen und Steuererleichterungen an, anstatt Dienstleistungen und Strukturen zur Verfügung zu stellen. Trotz der finanziellen Mittel vom europäischen Wiederaufbaufond sind in Italien die Kleinkindbetreuungseinrichtungen weit unter dem vorgegebenen Ausmaß von 30% der Kleinkinder, zudem fehlen Ganztagsschulen und Sommerbetreuungsangebote. Bei der Elternzeit sind nur 3 Monaten mit einer Lohnfortzahlung von 80% verbunden und das staatliche Familiengeld wurde erst im Jahr 2022 eingeführt. Das Ergebnis ist, dass Italien das europäische Land mit der niedrigsten Frauenerwerbstätigkeit (52,5%) ist und die niedrigste Geburtenrate hat (1,2 Kinder pro Frau).

In Südtirol ist die Situation zwar besser, die Frauenerwerbstätigkeit beträgt 74%, aber auch hier arbeiten die Hälfte der weiblichen Bediensteten in Teilzeit, was sich sehr negativ auf die Rente auswirkt. Die durchschnittliche Rente eines Mannes in Südtirol beträgt 1700 Euro im Monat, die einer Frau hingegen 900 Euro.

Auch in der Familienpolitik des Landes braucht es weiterhin eine Intensivierung der zur Verfügung gestellten Sach- und Dienstleistungen.

Es gibt also auch in Südtirol noch jede Menge zu tun um echte Chancengleichheit herzustellen, ein Ziel an dem wir beide seit jeher arbeiten, schließen die beiden Politikerinnen.

 

8 MARZO, INCONTRO IN SENATO TRA PAMER E UNTERBERGER SULLA POLITICA DELLE DONNE E DELLA FAMIGLIA

L’assessora provinciale Rosmarie Pamer e la senatrice Julia Unterberger hanno avuto un incontro in Senato per approfondire alcuni aspetti delle politiche nazionali per la famiglia. 

“Per quanto la Provincia di Bolzano abbia competenza primaria, le norme nazionali e gli indirizzi politici generali determinano un quadro che impatta anche sul Sudtirolo” spiegano Unterberger e Pamer in un comunicato stampa. 

“L’Italia ha un’alta spesa sociale, ma solo una piccola parte è destinata alle famiglie e alle politiche per conciliare famiglia e lavoro: 379 euro pro capite, contro i 1450 della Germania e i 777 della media europea. L'Italia offre principalmente erogazioni in denaro e bonus fiscali, invece di servizi e strutture. 

Nonostante i fondi del PNRR, i posti negli asili nido per numero di bambini sono molto al di sotto della soglia del 30%. Inoltre è molto limitata l’offerta del tempo pieno nella scuola primaria e mancano quasi del tutto servizi di assistenza estiva. 

Per quanto riguarda il congedo parentale, viene erogata un'indennità pari all'80% dello stipendio solo per 3 mesi e il sussidio statale per le famiglie è stato introdotto soltanto nel 2022. Il risultato è che l'Italia è il paese europeo con uno tra i più bassi tassi di occupazione femminile (52,5%) e di natalità (1,2 figli per donna).

In Sudtirolo la situazione è migliore, con un tasso di occupazione femminile del 74%, ma anche qui la metà delle lavoratrici ha un contratto part-time, con un impatto molto negativo sulla pensione. La pensione media di un uomo in Sudtirolo è di 1700 euro al mese, quella di una donna è di 900 euro.

In Provincia di Bolzano bisogna allora continuare il processo di modernizzazione delle politiche per la famiglia, sempre più in un’ottica di servizi e prestazioni. 

C'è ancora molto da fare sul fronte delle pari opportunità, un tema su cui da sempre siamo entrambe impegnate”, concludono Unterberger e Pamer.


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    Schlanders - In der Marktgemeinde Schlanders stehen bei den Gemeinderatswahlen im Mai die größten Änderungen im Vinschgau an. Schlanders bekommt in

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    Vinschgau/Burggrafenamt/Südtirol - Alpoma nennt sich der Zusammenschluss zwischen VIP, VOG und VOG Products. Am vergangenen 27. März erfolgte der „Start in

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Impressionen 2025

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Jubiläumsjahr. 1525: Die Bauern waren unterdrückt und mussten so viele Steuern und Abgaben an die Regierenden (Adel & Kirche) zahlen. Das Leben wurde unerträglich und so brach der Bauernkrieg aus. 2025: Der SBB regiert das Land mit und manche Bauern holen sich mit Steuerbegünstigungen, Fördergelder und Subventionen das Geld zurück. Panta rhei: So dreht sich die Geschichte.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zuckbichl. Das Bild erweckt in mir eine sonderbare und unerklärliche Nostalgie.
Vielleicht weil die Fotografie nur das Vergangene festhalten kann?
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Schnatzhof. Es war einmal... vor dem Hof ein besonderer Gast gelandet. Er möchte in der warmen Stube einkehren, aber er war zu groß und zu dick und konnte nicht durchschlüpfen. In wenigen Tagen aber konnte er so viel abnehmen und wurde dünn wie eine (Mond)-Sichel und klopfte an die Tür. Doch wenn er so schnell zunehmen kann, wie er abnimmt, dachte der ...

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Heydorf-Loretzhof IV. Jeden zweiten Donnerstag besuche ich die Redaktion des Vinschgerwind und gehe an diesem wunderschönen Juwel, mitten in Schlanders, vorbei. Ich kann immer wieder staunen über die schönen Proportionen, die eleganten Details, ohne „kosmetische Eingriffe“, die je nach Lichtverhältnissen anders wirken. Da muss ich zwangsläufig an die zu vielen Zerstörungen, die unser Land genehmigt, denken...
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Weltkulturerbe der UNESCO. Bald sollen auch die aus Schluderns stammenden Haflinger dazukommen. Die Waale auf der Malser Haide, die Transhumanz der Schafe in Schnals sind schon dabei. Aber die Liste kann unendlich verlängert werden: Die Stilfserjoch-Straße, das Scheibenschlagen, ....
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Die Nachtfotografie. Da ich immer weniger Schlaf brauche, bin ich öfters bei Dunkelheit unterwegs. So habe ich die Nachtfotografie entdeckt. Damit meine ich nicht nur den Himmel und seine leuchtenden Bewohner. Der schwarze Mantel der Nacht verdeckt vielen Unfug, lässt aber hier und dort einige schöne Sachen durchblicken...
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Ein Frühlingsgruß. Die nächste Vinschgerwind-Impression wird meine 500ste sein, und bis auf 1000 komme ich sicher nicht. Ich freue mich über die Rückmeldungen, weil mit einer Kleinigkeit kann ich andere überraschen und glückliche Augenblicke schenken. Vielleicht wäre es schön, die besten Impressionen in einem Katalog zu sammeln. Wenn der eine oder andere Gönner sich melden würde, könnte die Idee bis Weihnachten umgesetzt werden.
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Impressionen 2024

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Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
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Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
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Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
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Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
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Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
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Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
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Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
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Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

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Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
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Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
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Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
Ab und zu im Inneren des Berges wacht der „Wasserdrache“ wieder auf und spuckt Unruhe und Geröll ins Tal.
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Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
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Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
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Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
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Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
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Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
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Schattenspiele. Karthaus, im Hintergrund, ist schon im Schatten verhüllt. Katharinaberg wird auch gleich vom „schwarzen Drachen“ verschlungen... Was für ein herrliches Spektakel dieses Licht- und Schattenspiel.
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Schloss Juval. In Südtirol gibt es an die 300 Burgen und Schlösser. Gut zwei Dutzend davon befinden sich im Vinschgau. Von einigen sind nur Mauerreste geblieben, andere sind sehr gut erhalten und zum Teil dem Publikum zugänglich. Geschichte, Geschichten und Sagen wurden in den alten Gemäuern wie in einer Truhe, bis heute gut aufbewahrt.
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Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

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Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
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Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
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Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
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Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
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Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
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Impressionen 2023

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Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
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Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
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Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
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Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
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In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
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Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
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Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
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Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
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Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
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Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
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Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
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In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
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Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
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Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
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Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
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Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
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Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
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Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
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Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
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Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
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Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
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Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
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„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
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Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
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Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
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St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
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