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Dienstag, 25 Juni 2024 16:01

Euregio-Wetterbericht

Marienberg - Der Wetterbericht wird künftig in der gesamten Euregio Tirol-Südtirol-Trentino einheitlich und präzise dargestellt. Er biete viele Vorteile, hieß es bei der Euregio-Versammlung im Kloster Marienberg.

Für Wettervorhersagen in der gesamten Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino gibt es künftig den neuen, einheitlichen Euregio-Wetterbericht: Dank der Zusammenarbeit der Wetterdienste stehen die Daten aller Wetterstationen im Euregio-Gebiet zur Verfügung. Dies ermöglicht präzise, ortsspezifische, dreistündige Vorhersagen – online abrufbar unter meteo.report auf Englisch, Deutsch und Italienisch sowie auf der Euregio-Internetseite. Die neuen Gemeindewettervorhersagen werden auch in die Wetterseite des Landes Südtirol und auf Meteotrentino integriert.
Vorgestellt wurde der Wetterbericht heute (14. Juni) im Benediktinerstift Marienberg im Vinschgau, wo der Vorstand und die Versammlung der Euregio ihre ersten Sitzungen während der Südtiroler Präsidentschaft abgehalten haben.
historische Wetterstation Stifts Marienberg Pater Anselm Krieg Günther Geier temperatur NiederschlagDer Euregio-Präsident und Landeshauptmann von Südtirol, Arno Kompatscher, sagte: „An historischem Ort schlagen wir ein modernes Kapitel der Wettervorhersage auf – mit einem Mehrwert für alle, die in der Euregio leben, arbeiten oder ihre Freizeit verbringen. Zudem macht die Wetterkarte die Euregio auch geografisch sichtbar.“ Nach der über das EU-Interreg-Programm finanzierten Pilotphase namens TINIA habe die Euregio das Projekt übernommen und die Umsetzung an den Zivilschutz des Landes Trentino delegiert, sagte Landeshauptmann Maurizio Fugatti: „Unter anderem war es so möglich, die im Trentino praktizierte Vorhersage auf Gemeindeebene auch in Südtirol und Tirol zur Verfügung zu stellen.“ Dies käme allen zugute, die auf genaue Wetterdaten angewiesen sind, erklärte Tirols Landeshauptmann Anton Mattle: „Man denke nur an den Zivilschutz und somit an die Sicherheit der Bevölkerung, an die Landwirtschaft oder den Tourismus.“
Die Einzelheiten stellten Mitglieder der Arbeitsgruppe mit Erica Cova und den Direktoren der zuständigen Ämter und Dienste, Bruno Bevilacqua (Trentino), Michela Munari (Südtirol) und Klaus Niedertscheider (Tirol) vor. So gibt es ein eigene Bergwettervorhersage mit Informationen von 1500 bis 3000 Höhenmetern. Zudem sind die Daten der Wetterstationen und aktuelle Webcam-Bilder zu sehen.

Marienberg: Aufzeichnungen seit 1856
Seit 1856 notieren die Patres im Stift die Temperatur, Niederschlagsmengen und Schneehöhe. Es sind die ältesten amtlichen Aufzeichnungen im deutschsprachigen Gesamttirol. Diese längsten ununterbrochenen Messreihen im Euregio-Gebiet sind laut Pater Anselm Krieg und Günther Geier (Amt für Meteorologie und Lawinenwarnung) unter anderem für die Klimaforschung wichtig.

Dienstag, 25 Juni 2024 15:00

Impressionen Gianni Bodini

Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Montag, 24 Juni 2024 13:30

Leserbriefe Ausgabe 13-24

Nachgedacht Juni 2024
Don Mario PinggeraDie Prozession zu Fronleichnam in Bozen erfuhr dieses Jahr eine äußerst unpassende Störung, die doch ein „Nachgedacht“ wert ist. Eine offensichtlich von den Behörden genehmigte propalästinensische Demonstration mischte sich lautstark in die Andacht einer Fronleichnamsprozession. Diese Demonstrationen grassieren derzeit an den verschiedensten Orten. Dass das Recht auf Demonstration ein demokratisches Grundrecht ist, leugnet niemand, der sich zur Demokratie bekennt. Dass diese Demonstration in Bozen völlig deplatziert, inakzeptabel und gefährlich provokativ war, sieht ein, wer den gesunden Menschenverstand noch nicht verabschiedet hat. Die Störung einer religiösen Handlung zeigt eindeutig, wes Geistes Kind solche Störenfriede und auch Störenfriedinnen sind. Das macht man nicht! Geistig sind diese Individuen aus dem gleichen dünnen Holz geschnitzt, wie angeblich Studierende, die an Universitäten die Hörsäle oder Aulen besetzen, kleine Gruppierungen, die der studierenden Mehrheit das Leben schwer machen, indem sie den Universitätsbetrieb massiv stören. Und da meint man doch, dass Universitäten Schulen des Geistes seien. Beim Einen oder der Anderen hat man jedoch den Eindruck, dass sich zwischen dem linken und dem rechten Ohr nicht viel befindet, außer womöglich ein paar Kubikzentimeter Luft. Glücklicherweise machen einige Hochschulen mittlerweile von ihrem Hausrecht Gebrauch und weisen derartige ChaotInnen vom Platz. Die Verwaltungen auch in Südtirol sind gut beraten, mit Vorsicht im wahrsten Sinne zu bedenken, welche derartigen Veranstaltungen sie bewilligen und vor allem wo. Und zwar im Interesse der inneren Sicherheit. Eine Provokation dieser Art kann sehr schnell außer Kontrolle geraten, weil die Nerven ohnehin blank liegen. Es steht außer Zweifel, dass die Situation der Menschen in Gaza katastrophal und menschenunwürdig ist. Ein grauenhaftes Desaster spielt sich dort ab, nicht zuletzt deshalb, weil die terroristische Hamas die eigenen Leute, Frauen und Kinder als Schutzschilder benutzt samt Örtlichkeiten wie Krankenhäuser und Schulen. Außer Zweifel steht jedoch auch, dass der brutale Überfall der mordenden Hamas Truppen auf Israel vom letzten Jahr mit seinem brutalen, gewissenlosen und gewaltentfesselnden Abschlachten von Menschen vor allem eines ist: Die Fortsetzung des Holocaust der Nationalsozialisten und sonst nichts!

 

Naturparkhaus Texelgruppe – ein Appell
Zur Eröffnung des neuen Naturparkhauses in Naturns gibt es mehr als einen Grund zum Feiern. Die Gemeinde erhält einen neuen Anziehungspunkt für Urlaubsgäste, einen Ort der Begegnung und der Sensibilisierung für die Schönheit und Bedeutung des Naturparks Texelgruppe. Über die Gestalt des modernen Gebäudes mag man subjektiv unterschiedlicher Ansicht sein. Nicht Ansichtssache sondern objektive Tatsache ist, dass es sich um einen massiven Stahlbetonbau handelt. Die Herstellung von Stahl und von Beton ist bekanntermaßen extrem energieaufwändig. So benötigt etwa das Produktionsverfahren für Zementklinker Temperaturen von 1400 Grad. Die Zementindustrie zählt zu den Klima-schädlichsten Industriezweigen und verwendet zudem meist noch fossile Brennstoffe. Entsprechend negativ fällt die Ökobilanz einer Stahlbetonstruktur aus.
Mit großem, aufrichtigem Bedauern muss die Umweltschutzgruppe Vinschgau zu diesem offiziellen Anlass darauf hinweisen, dass es angesichts der Klimanotlage nicht zeitgemäß war, Stahlbeton als Baustoff zu verwenden. Dies umso mehr, als es sich beim Naturparkhaus um ein Allgemeingut handelt und gerade öffentliche Einrichtungen mit gutem Beispiel vorangehen sollten, wenn es um Natur- und Klimaschutz geht. Da es sich überdies um eine Struktur handelt, welche in direktem Zusammenhang mit Naturschutz steht, wäre es kohärent gewesen Klima-schonende Materialien zu verwenden. Was ist zeitgemäßer, gesünder und nachhaltiger als beispielsweise Stein, Lehm, Holz? Einerseits schauen wir alle mit Besorgnis auf die existenzielle Notlage unserer heimischen Holzwirtschaft und wissen um die Vielseitigkeit und umweltschonenden Eigenschaften von Lärche, Fichte, Zirbe und Co. Andererseits wird nach wie vor unbedacht und maßlos betoniert. Beispiele dafür sehen wir täglich und ringsum in unseren Gemeinden.
Möge das neue Naturparkhaus deshalb auch Mahnmal sein und daran erinnern, dass der gedanken- und rücksichtslose Einsatz von Stahlbeton dem Gemeinwohl schadet.
Die Umweltschutzgruppe Vinschgau appelliert an die öffentlichen Verwaltungen und Entscheidungsträger, sowie an alle privaten Bauherren, den Einsatz von Beton auf das kleinste und allernotwendigste zu reduzieren.
Die vielbeschworenen Klimaziele lassen sich nur erreichen, wenn auch Bauherren, Architekt:innen, Planungsbüros und Baufirmen bei der Auswahl von Baustoffen deren Auswirkungen auf Umwelt und Klima beachten. Dies gilt auch für Handwerker in der Innenausstattung. Weniger Beton und weniger Kunststoffe bedeutet mehr Lebensqualität.
Umweltschutzgruppe Vinschgau

 

Umfahrung Rabland - endlich Schlussstrich ziehen!
Seit ungefähr 50 Jahren wird in der Gemeinde Partschins um eine Verkehrsentlastung der Rablander Anrainer an der Vinschgauer Straße gerungen. Gar einige Studien und Varianten wurden erarbeitet, diskutiert und verworfen, weil keine Einigung zu erzielen war. Die Geduld der betroffenen Bevölkerung und der zuständigen Gemeindeverwalter wurde auf eine harte Probe gestellt. Auf großes Unverständnis ist bei der Umweltschutzgruppe Vinschgau die zuletzt favorisierte Idee eines Megaumfahrungsprojekts gestoßen. Projekte dieser Größenordnung sind aufgrund ihres Flächen- und Ressourcenverbrauchs, ihrer Sogwirkung auf den Transitverkehr, ihrer Konkurrenz gegenüber dem öffentlichen Verkehr und aufgrund des enormen finanziellen Aufwands nicht mehr zeitgemäß.
Nun scheint mit der vom Landesressort Infrastrukturen und Mobilität der Bevölkerung und den Organisationen vorgestellten Studie, der Variante V-optimiert, endlich der Durchbruch zu gelingen. Laut Ressortdirektor Martin Vallazza können mit dieser Variante Landschaftseingriff und Kulturlandverbrauch auf ein Minimum beschränkt werden; die Umfahrung verringert die Fahrtzeit minimal und erzeugt somit keine Sogwirkung auf den Transitverkehr. Da der finanzielle Aufwand tragbar ist, lässt sich die Umfahrung in wenigen Jahren realisieren. Die Umweltschutzgruppe Vinschgau wünscht der betroffenen Bevölkerung und der Gemeindeverwaltung, dass mit dieser Variante der nötige Konsens gefunden wird und die Rablander Bevölkerung verkehrsberuhigteren Zeiten entgegensehen kann.
Umweltschutzgruppe Vinschgau

 

HAIKU – Gedicht

Nach dem Wolkenbruch –
aus der Wasserpfütze trinkt
ein Spatz vom Himmel.

© Helga Maria Gorfer, Schlanders

Kommentare und Anfragen an;
helga.gorfer58@gmail.com

Montag, 24 Juni 2024 13:29

Schaubachhütte wird versteigert

Vinschgau/Sulden - Die Landesregierung hat am 19. Juni das Programm für den Verkauf von unbeweglichem und beweglichem Vermögen 2024 festgelegt.
Die Abteilung Vermögensverwaltung beabsichtigt, Grundstücke und Immobilien durch Verkauf, Tausch, Versteigerung oder Ausschreibung zu veräußern beziehungsweise Grenzen und dingliche Rechte zu regulieren, was zu einem möglichen Erlös von 29,1 Millionen Euro führen könnte. Die Veräußerung von Immobilien im Wert von bis zu 260.000 Euro, die im Jahresprogramm aufgeführt sind, kann Landesrat Bianchi per Dekret anordnen. Für Immobilien, deren geschätzter Wert die Zuständigkeit der Abteilung übersteigt, liegt die Entscheidung bei der Landesregierung. Zu diesen Immobilien gehört die Schaubachhütte auf 2.581 Höhenmetern im Nationalpark Stilfserjoch. Die Landesregierung stimmte der Versteigerung der Hütte zu. Das bedeutet eine offene Ausschreibung unter mehreren Bietern, bei der der Zuschlag an jenen mit dem günstigsten Angebot erteilt wird. Der Ausrufpreis wurde vom zuständigen Amt mit einem Schätzwert von 933.004,87 Euro festgelegt.
„Die verschiedenen Verkäufe ermöglichen es uns, diese Anlagen vor dem Verfall zu schützen. Zudem erhalten wir zusätzliche finanzielle Mittel, um in neue und wichtige Projekte für die Gemeinschaft investieren zu können“, betonte Bianchi.

Sta. Maria - Der Stiftungsrat der Handweberei Tessanda verstärkt sich: Monika Bütler ist als neue Tessanda-Stiftungsrätin gewählt worden. Mit ihrem Leistungsausweis, ihrem Netzwerk und ihrer Begeisterung für Textilien und dem textilen Handwerk wird Monika Bütler einen wertvollen Beitrag für die Weiterentwicklung der Tessanda leisten. Das Gremium besteht neu aus fünf ehrenamtlich tätigen Frauen.
Mit dem geplanten Neubau in Valchava hat der Stiftungsrat ein für die Tessanda wegweisendes Zukunftsprojekt lanciert. Die Herausforderungen für die Realisierung sind vielfältig. Deshalb betrachtet es der Stiftungsrat als folgerichtig, das Gremium zu verstärken.
Monika Bütler, Prof. Dr. Dr. h.c., hat Mathematik, Physik und Ökonomie studiert. Sie arbeitet heute als selbständige Ökonomin und unabhängige Verwaltungsrätin. Bis 2021 war sie als ordentliche Professorin für Wirtschaftspolitik und Direktorin des von ihr mitgegründeten Schweizerischen Instituts für Empirische Wirtschaftsforschung an der Universität St. Gallen tätig. Neben ihren Verwaltungsmandaten (Schindler Holding, Swiss Life, Huber+Suhner und ACImmune) engagiert sie sich als Vizepräsidentin der Gebert Rüf Stiftung. Monika Bütler wohnt mit ihrer Familie in Zürich und ist häufig im Engadin anzutreffen.
Textilien, Fasern, das textile Handwerk und deren Geschichte begeistern Monika Bütler seit ihren Jugendjahren. So ist sie wie selbstverständlich nach einer Betriebsführung in der Tessanda 2022 dem Tessanda-Gönnerverein beigetreten und hat an Aktivitäten teilgenommen. Das zukunftsorientierte Bauvorhaben der Tessanda mit seiner Attraktivität und seiner Komplexität zugleich fasziniert sie. Monika Bütler sagt zu ihrer neuen Aufgabe: „Seit meinem 10. Altersjahr bin ich eine begeisterte Handarbeiterin, viele Jahre strickte und nähte ich meine Garderobe selber. Der Zufall wollte es, dass mich meine berufliche Laufbahn an künstlerisch und ökonomisch wichtige Textilstädte brachte (Tilburg in den Niederlanden, St. Gallen). Die Handweberei Tessanda hat mich sofort begeistert mit ihren hohen Qualitätsstandards in Bezug auf Design, Ausbildung und Organisation. Ein Mitwirken im Stiftungsrat ist daher nicht nur eine Herzensangelegenheit, sondern auch eine grosse Ehre.“
Maya Repele ist erfreut: „Der Stiftungsrat der Tessanda schätzt sich sehr glücklich, mit Monika Bütler eine renommierte und erfahrene Wirtschaftsfrau sowie eine sympathische und engagierte neue Kollegin an Bord zu begrüssen. Wir spüren ihr Herzblut für unser Handwerk und sind dankbar für ihren Willen, einen Beitrag für die Weiterentwicklung der Tessanda und den Erhalt des Kulturguts leisten zu wollen.“

Interview mit Martin Haab

Vinschgerwind: Herr Haab, als Bauer und als Schweizer Parlametarier haben Sie europaweiten Einblick in das bäuerliche Wirtschaften. Welche Probleme machen Sie in der Berglandwirtschaft aus?
s10sp2 4716Martin Haab: Die Frage beschäftigt uns in der Schweiz immer wieder. In der Schweiz wird die Berglandwirtschaft sehr stark gestützt, das geschieht mit dem Willen der Bevölkerung. Im Gegensatz zur Euopäischen Union, in der die Zahlungen an die Berglandwirtschaft wesentlich geringer sind. Ich stelle fest, dass in Südtirol, auch in Österreich der Wille besteht, diese Landwirtschaft als produzierende Landwirtschaft zu erhalten. Das geht nur über Nischen, über Bergkäse, über Fleischproduktion. Das Problem ist, dass die Direktvermarktung nicht direkt vor der Haustür ist, sondern dass man die Produkte über innovative Wege an den Konsumenten bringen muss. Das sind riesige Herausforderungen...

Vinschgerwind: Dieser Weg der Direktvermaktung dürfte allerdings nicht für alle Bauern gangbar sein.
Martin Haab: Bei uns ist dieser Weg für einen Bergbetrieb eher gangbar als für einen Talbetrieb. Der Bergbetrieb hat ein viel besseres Image und wird auch von der Tourismusbranche hofiert. Da sehen wir gutes Absatzpotenzial. Es werden geringe Mengen produziert und da müssen die Bauern eine hohe Wertschöpfung erhalten.

Vinschgerwind: In der Schweiz ist das Image der Berglandwirtschaft hoch. Wenn Sie über die Schweiz hinausschauen, müsste sich da das Alpengebiet gegenüber der EU gemeinsam positionieren?
Martin Haab: In der Schweiz hat die Berglandwirtschaft etwa 50 Prozent der gesamten Agrarfläche. In der EU ist das wohl anders. Das Alpengebiet ist da ein ganz kleiner Prozentsatz. Da schert sich Frankreich oder Holland wohl wenig um die Alpenregion. Außerdem: Wenn ich mir den Alpenbogen näher anschaue, stelle ich fest, dass in schätzungsweise 50 Prozent der Regionen schon gar nichts mehr produziert wird. Nehmen wir Savojen oder das Aostatal - da ist die Landwirtschaft so gut wie ausgestorben. Bei uns ist das in den Tessiner Bergtälern der Fall. Für mein Dafürhalten muss alles daran gesetzt werden, dass die Berglandwirtschaft, wo sie noch funktioniert, erhalten bleibt. Wir sehen, dass im Vinschgau, im Engadin das Interesse da ist, die Berglandwirtschaft zu erhalten.

Vinschgerwind: Auf wie vielen Säulen soll die Berglandwirtschaft mitgetragen werden?
Martin Haab: Eigentlich müsste die Berglandwirtschaft in der Schweiz nicht mehr aus dem Agrarbudget alimentiert werden sondern auf der Stufe des Tourismus. Der Tourismus müsste viel stärker daran interessiert sein, dass die Berglandwirtschaft in der jetzigen Form überlebt.

Vinschgerwind: Treten Sie im Schweizer Parlament für diese Richtung ein?
Martin Haab: Der Tourismus sagt, ja, das ist nicht unser Bier. Das ist Agrarbudget. Wenn ich aber einen Agrarbetrieb etwa im Münstertal mit 100.000 Franken fördere, dieser Betrieb aber nur wenig produziert, dann hat das mit Ernährung nichts zu tun. Das hat dann mit dem Erhalt des Betriebs, zur Pflege der Landschaft, zum Erhalt der Biodiversität usw. zu tun. Und das hat eigentlich mit dem Agrarbudget nichts zu tun. Aber das ist eine schwierige Diskussion. Was wir als Bauernvertreter in der Schweiz aber anprangern ist, dass das Bundes-Agrarbudget von rund 3 Milliarden Franken in den letzten 20 Jahren gleich groß geblieben ist. Dazu kommt, dass die seit rund 25 Jahren angewandten Direktzahlungen mittlerweile weit weg sind vom Einkommensausgleich für die landwirtschaftlichen Betriebe, hin zu den „nice to have“, sprich Biodiversität, extensiv produzierte Getreidearten usw. Das kommt bei euch in der EU erst noch. Das Problem ist noch ein anderes: Ein Beispiel - wenn du pestizidfrei Getreide produzierst, bekommst du um die 1000 Franken pro Hektar vom Bund. Aber der Mehraufwand für das Erreichen eines entsprechenden Zertifikates und der Minderertrag machen häufig mehr als 1000 Euro aus. Da verzichte ich lieber auf das Bundesgeld. Da wird man von der Politik missbraucht, um der Nachhaltigkeit und der Ideologie zu genügen. Die Bauern geraten da in eine Tretmühle.

Vinschgerwind: Entfremdet sich da der Bauer nicht von seiner Tätigkeit?
Martin Haab: Wir sind völlig fremdbestimmt. Das bäuerliche Unternehmertum, die Entscheidungshoheit am Hof - die liegt im Moment beim Bund und nicht beim Bauern. Für eine nächste Generation ist die Motivation einzusteigen deshalb nicht sonderlich hoch. Wir müssen mehr Selbstverantwortung, mehr Entscheidungshoheit den Bauern zurückgeben. Wir müssen eine zielorientierte Agrarpolitik betreiben und wie der Bauer diese Ziele einhält oder erreichen will, muss in seiner Entscheidung liegen. Wenn man das nicht hinbekommt, wird es eine große Abwanderung von den Höfen geben.

Interview: Erwin Bernhart

Montag, 24 Juni 2024 13:23

Drei Tage StilZ Festival

Stilfs/Pressekonferenz – Ende Juli wird Stilfs zur Festivalbühne mit vielen Stilfsern als Hauptdarsteller. Das Dorf soll wandernd entdeckt und in seiner Einmaligkeit erlebt werden. Unter dem Titel „StilZ Festival 2024“ beginnt am Freitag, den 26. Juli das große Dorffest und endet am Sonntag, den 28. Juli. Um auf das Festival einzustimmen, wurde am 12. Juni zu einer Pressekonferenz geladen. BM Franz Heinisch konnte dabei neben Daria Habicher, Roland Angerer und Verena Wopfner von der PNRR-Projektgruppe auch Manfred Schweigkofler, den Kurator des Festivals, Volker Klotz, den Abteilungsdirektor der Deutschen Kultur, Urban Rinner, den Generalsekretär der Bezirksgemeinschaft, den Komponisten Mauro Franceschi, den Regisseur Franz Braun, Clara Mayr vom Pfeiferhaus, den Stilfser Hobbyfilmer Peter Grutsch und die Gemeindereferentin Maria Herzl begrüßen. Habicher erinnerte daran, dass man an eine alte Festivalkultur anknüpfen kann, da es bereits das Kleinkunstfestival, Xong, Stilfs vertikal und den Streumarkt Zu Gast in Stilfs gab. Im Mittelpunkt des dreitägigen Kulturfestivals 2024 steht das Thema Erbe. Es geht um die Frage: Woher kommen wir? Im nächsten Jahr geht es um die Identität und die Frage: Wer sind wir? 2026 steht die Vision und die Frage: Wo wollen wir hin? im Mittelpunkt. In diesem Jahr werden der Dorfbrand von 1862, die Korrner und Schwabenkinder aufgearbeitet, Armut, Bergbau, Schmuggler, Tourismus, Abwanderung und der Ausverkauf der Heimat thematisiert. Es gibt eine Theateraufführung über den Dorfbrand, die Korrnrliadr mit Flouraschworz und Ernst Thoma, Musik vom Paulmichl Trio, Lesungen, Erzählungen, Auftritte der Stilfser Männersinggruppe, Filme über Stilfs, ein Requiem von Herbert Paulmichl, Wirtshausmusik, Tanz, Foto- und Videokunst, Body Painting, Kulturwanderungen auf alten Schmugglerpfaden und viele kulinarische Spezialitäten aus der heimischen Küche. Eine Audio-Installation mit einer Lesung aus dem Buch Midland in Stilfs von Thomas Bernhard wird es geben, genauso wie die Uraufführung Hommage a StilZ, eine Lichtinstallation, eine Ausstellung im Pfeiferhaus, eine Wanderung zur Schutzengelkapelle und noch einiges mehr. (hzg) 

Dienstag, 25 Juni 2024 16:00

Eigentumswohnungen mit Preisbindung

Schlanders - Bauen ist teuer. Der Ruf leistbares Wohnen zu realisieren ist deshalb von allen Seiten zu hören. In Schlanders soll nun im Marillenanger ein erstes Bauprojekt mit Preisbindung realisiert werden.

von Heinrich Zoderer

Die Gemeinde Schlanders möchte mit diesem Projekt eine Vorreiterrolle in Südtirol einnehmen und eine neue Form der Wohnbauförderung realisieren. Dabei sollen 14 bis 17 Wohnungen zu einem gedeckelten Preis entstehen. Um über das Projekt zu informieren luden die Gemeindeverwaltung und der KVW am 10. Juni zu einem Informationsabend. Rund 40 Personen kamen ins Rathaus und verfolgten sehr aufmerksam die Ausführungen von BM Dieter Pinggera und vom Wohnbauexperten Leonhard Resch. Seit 25 Jahren beschäftigt sich Leonhard Resch im Verein Arche des KVW mit Wohnbaufragen und Wohnbaugenossenschaften. Auch auf Landesebene gibt es eine Arbeitsgruppe, die sich mit dem Thema leistbares Wohnen beschäftigt. Ziel des Projektes ist es, Eigentumswohnungen rund 20 Prozent günstiger als vergleichbare Neubauwohnungen am Markt anzubieten. Ein Quadratmeter Konventionalfläche soll im Durchschnitt den Wert von 3.550 Euro nicht überschreitet, d.h. eine 3-Zimmerwohnung ohne Garage sollte rund 300.000 Euro kosten. Mitmachen können alle, die in Schlanders wohnen oder arbeiten und eine Erstwohnung kaufen möchten. Es werden zwei Ranglisten erstellt: eine Rangliste für jene, die die Voraussetzungen für den geförderten Wohnbau haben und eine zweite Rangliste für jene, welche die Voraussetzungen für den konventionierten Wohnbau für Ansässige haben. Falls genügend Interesse vorhanden ist, wird die Gemeinde mit einem Bauträger einen Vertrag abschließen. Der Bauträger baut die Wohnungen und verkauft sie zu einem fix vereinbarten Preis. Wie BM Pinggera ausführte, wird noch die Durchführungsbestimmung vom Land abgewartet, die im Herbst beschlossen werden soll. Interessierte sollen bis 30. Juni die ausgefüllte und unterschriebene Bedarfserhebung an die Arche im KVW schicken. Dann müssen die Kaufwilligen ihre finanziellen Voraussetzungen prüfen, mit einer Bank reden und die Unterlagen für die Gesuche einholen. Wenn alles gut geht, soll im Frühjahr mit dem Bau begonnen werden, so Pinggera. Das Formular für die Bedarfserhebung und die Präsentation des Infoabends gibt es auf der Gemeindehomepage. Leonhard Resch machte auch auf die CarSharing-Autos in Schlanders aufmerksam, die über AlpsGo for Business zu sehr interessanten Konditionen anmietet werden können. Wenn wir vom Auto bzw. Zweitauto wegkommen, können wir auch günstiger bauen, so Resch.

 

Weitere Informationen:
Arche im KVW: Tel. +39 0471 061300 oder
E-Mail: info@arche-kvw.org 

Montag, 24 Juni 2024 13:21

Sport als Standbein

Martell - Mit Zufriedenheit blickte man in Martell über die Entwicklung des Tourismus im Tal. Die verschiedenen Veranstaltungen, vor allem im Wintersportbereich und rund um die Erdbeere, locken jährlich viele Gäste ins Tal und sind inzwischen das Markenzeichen Martells. Dank nationaler und internationaler Biathlonveranstaltungen und dem Weltcup im Skibergsteigen „Marmotta Trophy“ gelingt es immer wieder, die Auslastungen besonders in den Nebensaisonen zu stärken.
Der Vizepräsident des Tourismusvereines Günther Pircher über die Nächtigungszahlen: „Dabei können in den Wintermonaten eine Vielzahl an Nächtigungen auf die Sportveranstaltungen und Trainingsgruppen zurückgeführt werden, was sehr positiv ist.“ Zusätzlich informierte er über die Aktionen, wie die Marteller Erdbeertage, welche von 15. Juni bis 14. Juli stattfinden und berichtet auch, dass die Sommernächte erneut ausgetragen werden.
Der Obmann der Bürgergenossenschaft Martell 3B, Alexander Mair, berichtete über die Tätigkeiten der Genossenschaft, welche unter anderem Träger der Sportveranstaltungen ist und sich für die Führung des Biathlonzentrums verantwortlich zeichnet. BM Georg Altstätter dankte den Tourismustreibenden für ihren Einsatz. Er unterstrich die Wichtigkeit dieses Wirtschaftssektors, besonders für eine strukturschwache Gemeinde wie es Martell sei. „Wir sind auch dabei im Rahmen des Gemeindeentwicklungsprogramms, die Zukunft des Tourismus in Martell zu gestalten, mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit und Naturverbundenheit“, so Altstätter. Angesprochen wurde vom Bürgermeister, der gleichzeitig auch Präsident des Organisationskomitees Biathlon Martell ist, die bevorstehende Biathlon-Europameisterschaft 2025. „Dafür benötigt es den Einsatz und die Zusammenarbeit des gesamten Tales“, unterstrich Altstätter. Die Biathlon-Europameisterschaft findet vom 27. Januar bis 2. Februar 2025 statt.

Dienstag, 18 Juni 2024 12:48

Radwegenetz: Neue Verordnung genehmigt

Die Landesregierung hat heute (18. Juni) die neue Radwege- und Radroutenordnung genehmigt. Sie wurde an den Landesmobilitätsplan angepasst.

Mit der Regelung der Radwege und Radrouten hat sich die Landesregierung auf Vorschlag von Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider heute (18. Juni) befasst. Eine Überarbeitung der bestehenden Radwegeordnung aus dem Jahr 2007 war notwendig geworden, nachdem die Landesregierung 2022 den Fahrradmobilitätsplan des Landes Südtirol genehmigt hatte, der als Grundlage für die weitere Entwicklung der Fahrradmobilität in Südtirol bis zum Jahr 2030 dient. Auch wurden 2022 für Planung, Bau und Instandhaltung von Mobilitätsinfrastrukturen Kriterien der ökologischen Nachhaltigkeit eingeführt. Die neue Radwege- und Radroutenordnung trägt beiden Aspekten Rechnung.

Grundsätzlich regelt die neue Verordnung sowohl die Errichtung und Benutzungder überörtlichen Radwege und Radrouten als auch Betrieb und Instandhaltung. Schließlich beinhaltet sie die Vorgaben für die Errichtung von Serviceeinrichtungen längs der Radwege und Radrouten. 

Während sich die Radwege vor allem im urbanen Bereich befinden und dem Fahrradverkehr vorbehalten sind, versteht man unter Radrouten beschilderte Verkehrswege vor allem im ländlichen Bereich, die vorwiegend für den Radverkehr bestimmt sind, aber auch für Fußgänger und landwirtschaftliche Fahrzeuge zugelassen sind. Das Reiten auf Radrouten ist verboten.

"Das Radwegenetz muss eine sichere, bequeme, möglichst direkte und umwegfreie Nutzung ermöglichen und für die Radfahrenden so attraktiv wie möglich sein", betont Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. Um Investitionen in  das Netz künftig priorisieren zu können, wird zwischen drei Arten von Radwegen unterschieden: Ein Fahrradschnellweg ist ein breiter Radweg, ohne Mischverkehr, der eine hohe Reisegeschwindigkeit ermöglicht. Ein Alltags-Fahrradweggarantiert eine möglichst direkte Wegeführung, bei Kreuzungen hat der Radverkehr Vorfahrt und Mischverkehr ist nicht oder nur in Ausnahmefällen möglich. Ein Freizeit-Fahrradweg ist ein Radweg mit landschaftlich möglichst attraktiver Wegführung.

Bei Radstationen wird zwischen kleinen Jausenstationen und großen Radstationen mit Sitzbereich im Inneren und außen sowie Flächen für Radzubehör, -werkstatt und -verleih unterschieden. Entlang des Netzes kann höchstens eine Radstation alle fünf Kilometer errichtet werden. Die Radstationen werden in einem Fachplan, dem Radstationenplan vermerkt.

Das Radwegenetz muss im Gemeindeplan für Raum und Landschaft der entsprechenden Gemeinden eingetragen sein. Es gelten einheitliche Kriterien für die Beschilderung und Bodenmarkierung.

mpi


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Impressionen 2025

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Jubiläumsjahr. 1525: Die Bauern waren unterdrückt und mussten so viele Steuern und Abgaben an die Regierenden (Adel & Kirche) zahlen. Das Leben wurde unerträglich und so brach der Bauernkrieg aus. 2025: Der SBB regiert das Land mit und manche Bauern holen sich mit Steuerbegünstigungen, Fördergelder und Subventionen das Geld zurück. Panta rhei: So dreht sich die Geschichte.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zuckbichl. Das Bild erweckt in mir eine sonderbare und unerklärliche Nostalgie.
Vielleicht weil die Fotografie nur das Vergangene festhalten kann?
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Schnatzhof. Es war einmal... vor dem Hof ein besonderer Gast gelandet. Er möchte in der warmen Stube einkehren, aber er war zu groß und zu dick und konnte nicht durchschlüpfen. In wenigen Tagen aber konnte er so viel abnehmen und wurde dünn wie eine (Mond)-Sichel und klopfte an die Tür. Doch wenn er so schnell zunehmen kann, wie er abnimmt, dachte der ...

Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Heydorf-Loretzhof IV. Jeden zweiten Donnerstag besuche ich die Redaktion des Vinschgerwind und gehe an diesem wunderschönen Juwel, mitten in Schlanders, vorbei. Ich kann immer wieder staunen über die schönen Proportionen, die eleganten Details, ohne „kosmetische Eingriffe“, die je nach Lichtverhältnissen anders wirken. Da muss ich zwangsläufig an die zu vielen Zerstörungen, die unser Land genehmigt, denken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Weltkulturerbe der UNESCO. Bald sollen auch die aus Schluderns stammenden Haflinger dazukommen. Die Waale auf der Malser Haide, die Transhumanz der Schafe in Schnals sind schon dabei. Aber die Liste kann unendlich verlängert werden: Die Stilfserjoch-Straße, das Scheibenschlagen, ....
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Nachtfotografie. Da ich immer weniger Schlaf brauche, bin ich öfters bei Dunkelheit unterwegs. So habe ich die Nachtfotografie entdeckt. Damit meine ich nicht nur den Himmel und seine leuchtenden Bewohner. Der schwarze Mantel der Nacht verdeckt vielen Unfug, lässt aber hier und dort einige schöne Sachen durchblicken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Ein Frühlingsgruß. Die nächste Vinschgerwind-Impression wird meine 500ste sein, und bis auf 1000 komme ich sicher nicht. Ich freue mich über die Rückmeldungen, weil mit einer Kleinigkeit kann ich andere überraschen und glückliche Augenblicke schenken. Vielleicht wäre es schön, die besten Impressionen in einem Katalog zu sammeln. Wenn der eine oder andere Gönner sich melden würde, könnte die Idee bis Weihnachten umgesetzt werden.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Impressionen 2024

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Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
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Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

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Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
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Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
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Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
Ab und zu im Inneren des Berges wacht der „Wasserdrache“ wieder auf und spuckt Unruhe und Geröll ins Tal.
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Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
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Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
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Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
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Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
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Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
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Schattenspiele. Karthaus, im Hintergrund, ist schon im Schatten verhüllt. Katharinaberg wird auch gleich vom „schwarzen Drachen“ verschlungen... Was für ein herrliches Spektakel dieses Licht- und Schattenspiel.
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Schloss Juval. In Südtirol gibt es an die 300 Burgen und Schlösser. Gut zwei Dutzend davon befinden sich im Vinschgau. Von einigen sind nur Mauerreste geblieben, andere sind sehr gut erhalten und zum Teil dem Publikum zugänglich. Geschichte, Geschichten und Sagen wurden in den alten Gemäuern wie in einer Truhe, bis heute gut aufbewahrt.
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Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

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Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
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Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
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Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
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Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
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Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
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Impressionen 2023

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Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
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Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
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Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
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Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
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In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
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Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
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Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
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Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
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Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
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Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
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Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
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In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
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Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
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Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
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Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
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Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
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Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
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Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
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Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
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Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
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Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
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Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
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„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
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Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
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Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
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St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
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