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Dienstag, 03 September 2024 05:59

Überblick aller Teams

Oberliga: Partschins
Landesliga: Naturns, Latsch
1. Amateurliga: Schluderns
2. Amateurliga: Plaus, Kastelbell Tschars, Goldrain, Morter, Schlanders, Mals
3. Amateurliga: Laas, Eyrs, Prad, Oberland

Kampagne "… weil’s guttut!" soll zu Radfahren und Zu-Fuß-Gehen auf kurzen Wegen anregen – Aktive Mobilität sei gut für Körper, Geist und Umwelt, sagen die Landesräte Messner und Alfreider.

BOZEN (LPA). Mit der Kampagne "… weil’s guttut!" sensibilisieren südtirolmobil und der Südtiroler Sanitätsbetrieb in diesen Tagen auf Südtirols Straßen, Gehwegen und Plätzen für Rad- und Fußmobilität im Alltag. 

150 Minuten körperliche Aktivität pro Woche bedeuten laut Weltgesundheitsorganisation WHO im Durchschnitt eine höhere Lebenserwartung von 7,5 Monaten, rund 3,8 Millionen Fälle weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen und eine Senkung der Gesundheitsausgaben um 0,6 Prozent.

Trotzdem lassen sich oft Ausreden finden, um nur wenig körperlich aktiv zu sein. Dabei gibt es eine einfache Lösung, nämlich körperliche Aktivitäten in die Alltagswege einzubauen und dabei das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden. Denn wer sich auf den Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum Vereinstreffen macht beziehungsweise sich mit Freunden trifft, der kann sich im besten Fall ganz oder teilweise zu Fuß oder mit dem Fahrrad fortbewegen. Wie dies am besten klappt und dass jeder kurze Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen kann, zeigt die Kampagne "…weil’s guttut".  

"Wir haben bei der Entwicklung der Kampagne darauf geachtet, alltägliche Situationen auszuwählen, die jede Südtirolerin und jeder Südtiroler kennt", sagt Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. "Denn ganz ehrlich: Wir können alle auf bestimmten Wegen auf das Auto verzichten und dafür auf die eigenen Füße oder das Rad umsteigen. Wir müssen es nur wollen". Gesundheitslandesrat Hubert Messner betont: "Regelmäßige Bewegung im Alltag ist ein wichtiger Schlüssel zu einem gesünderen Leben. Indem wir das Fahrrad oder unsere Füße für kurze Wege nutzen, fördern wir nicht nur unser eigenes Wohlbefinden, sondern leisten auch einen Beitrag zur Prävention von Krankheiten. Diese Kampagne zeigt, wie einfach es sein kann, gesunde Gewohnheiten in den Alltag zu integrieren."

Und so ist im Rahmen der südtirolmobil-Kampagne zum Beispiel ein Musikant zu sehen, der mit seiner Tuba zur Musikprobe radelt, außerdem ein Feuerwehrmann, der den kurzen Weg zur Feuerwehrhalle auf seinem Radl zurücklegt. Aber auch der Sportarzt, die freiwilligen Helferinnen des Weißen und Roten Kreuzes und die beiden Seniorinnen verzichten auf ihren kurzen Wegen auf das Auto und sind zu Fuß oder auf dem Radl unterwegs.

Die Kampagne wurde im Rahmen des europäischen Projektes "LIFEalps" realisiert. 

red/san

Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Ägidius, 1. September 2024

Die Würm-Eiszeit als die letzte von vier großen Eiszeiten in den Alpen setzt die Wissenschaft von 150.000 bis 15.000 v. Chr. an. Nach dem Abschmelzen des Eises waren die eisfrei gewordenen Felsen und Rohböden zunächst vegetationslos. Erste Pionierbesiedler waren in der Folge vorwiegend Sporenpflanzen wie Flechten und Moose, aber dann auch Blütenpflanzen, welche aus den eisfrei gebliebenen Nachbarregionen wieder eingewandert sind.
Das Endstadium der Vegetationsentwicklung in den sumpfigen und stark durchwässerten Talsohlenböden auch unseres Landes Südtirol waren Auwälder als Laubwälder mit Weiden, Pappeln, Erlen und anderen Gehölzen. Die Entwicklung der Pflanzendecke zu solchen Laubwäldern nach der Eiszeit hat Jahrhunderte bis Jahrtausende gedauert.

Menschliche Besiedlung
Die nachmalige menschliche Besiedlung der inneralpinen Täler ist langsam verlaufen. Die Archäologen und Frühgeschichtler beschreiben diese Besiedlung in einem Dreischritt: Von der nomadisierenden Jäger- und Sammlerphase über die ebenfalls noch nomadisierende Hirtenphase zum sesshaften Bauerntum. Die Besiedlung des Vinschgaues ist dabei von oben nach unten erfolgt: Die eiszeitlichen Gletscher haben an beiden Seiten des Haupttales Trogschultern als s40 Schluderns AuMittelgebirgsterrassen hinterlassen. Diese Hangverflachungen am Vinschgauer Sonnenberg und an anderen sonnexponierten Plätzen boten bessere Voraussetzungen für ein Überleben der Ureinwohner, wenn sie auch über eine Wasserquelle verfügten, als die versumpfte, überschwemmungsgefährdete und malaria-
verseuchte Haupttalsohle. Deshalb sind die Siedlungskerne am Sonnenberg in den Vinschgauer Leiten älter als jene in der Haupttalsohle.

Sesshaftigkeit und Landwirtschaft
Mit der Sesshaftigkeit beginnt die Landwirtschaft. Und mit der Landwirtschaft beginnt der Anbau von Kulturpflanzen und die Verteidigung von Mein und Dein. Während die Jagdbeute in der Jägerphase gemeinsam von der ganzen Sippe am Lagerfeuer verzehrt wurde, zog die Ernte von Feldfrüchten und die Wintervorratshaltung in sesshafter Behausung die Herausbildung und Verteidigung von Eigentum nach sich. Wann in den inneralpinen Tälern dieser Übergang von Hirten zu Bauern zeitlich anzusetzen ist, lässt sich nicht mit Sicherheit festlegen. Grob eingeordnet dürften 10.000-8.000 v. Chr. erste Menschen wahrscheinlich nur sommers in die Alpen eingestreunt sein und eine sesshafte Landwirtschaft mit Vorratshaltung und ganzjähriger Präsenz etwa 5.000 v. Chr. beginnen.
Mit der Ausübung von Landwirtschaft beginnt auch der Flächenbedarf für diese Tätigkeit. Rodungen von Wald und Urbarmachung sind die Folge. Nochmal vereinfachend und verkürzend dargestellt, bereits mit der nacheiszeitlichen Landwirtschaft beginnt auch die Verkleinerung der Auwälder als Wasserwälder in den Haupttalböden Südtirols. Heute gibt es zwischen Reschen und Salurn nur noch Reste solcher Auwälder, welche als Biotope geschützt sind: die Auen von Glurns, Lichtenberg, Schluderns, Prader Sand, Eyrs, Tschengls, Burgstall und wenige andere.

Die Aufwertung der Schludernser Au
Tiere Schluderns AuMit der Anlage des erneuerten NaturERLEBNISpfades Biotop Schluderns hat die Schludernser Au eine enorme Aufwertung als Naherholungsgebiet und ökologische Insel für die Bewahrung der Biodiversität von Lebensräumen und zum Erhalt der Artenvielfalt erfahren. Zu danken ist dafür dem Amt für Landschaftsökologie in der Abteilung 28 Natur, Landschaft und Raumentwicklung der Autonomen Provinz Bozen Südtirol, der Forststation Mals und der Gemeinde Schluderns. Die Schludernser Au ist 104 Hektar groß, liegt auf 900 Metern Meereshöhe und wird als Wasserwald von den Bächen Saldur und Puni bespeist. Die Au ist 1976 als Biotop unter Schutz gestellt worden. Ein erster Rundweg mit Informationstafeln war 1980 ausgeschildert worden.
Der neue Rundweg bietet nun 15 Stationen mit Schautafeln zu unterschiedlichen ökologischen Themen mit einer Fülle von kurzen, sachlichen und wertvollen Informationen und interaktiver Beteiligung. Auf einer Weglänge von 2,7  km müssen nur 15 Höhenmeter bewältigt werden. Der Rundweg ist daher für viele Zielgruppen von Familien mit Kindern, Schulklassen bis zu älteren Menschen geeignet und als Ausflugsziel zu empfehlen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Rundweg vom Bahnhof Schluderns aus am Damm der Saldur in wenigen Gehminuten erreichbar. Am Sportplatz Schluderns gibt es Parkplätze für PKWs. Das Befahren des Rundweges mit Fahrrädern ist untersagt.
Im schattenspendenden Wald mit dem Erleben von Wasser als rauschendem Fließgewässer oder ruhendem Stillgewässer bietet die Rundwanderung durch die Schludernser Au entlang der ausgeschilderten Stationen kühle, feuchtigkeitsgesättigte Waldluft mit unterschiedlichsten Gerüchen, Lauten und Stimmen, aber auch Stille, wenn uns die Hitze des Sommers in der offenen Schluderns AuLandschaft fast erdrückt. Und eine Fülle von gut aufbereiteter ökologischer Information. Wer Lust auf Lernen und Bildung verspürt, dem sei auch das gut gemachte Lernheft für Kinder empfohlen, welches von der Ferienregion Obervinschgau und der Gemeinde Schluderns herausgegeben worden ist. Das Lernheft ist in den Tourimusbüros von Schluderns und Mals erhältlich.

Dienstag, 03 September 2024 15:05

Bauplatz: Der Mensch im Mittelpunkt

Mit einem großen Festakt wird am 14. September 2024 der neue Generationenpark in Naturns eingeweiht. Kindergarten/Kindertagesstätte, Betreutes Wohnen, Trainingswohnungen und ein Tagespflegeheim wurden neu gebaut, stellen den  Menschen in den Mittelpunkt und gesellen sich zu den bestehenden vielfältigen sozialen und öffentlichen Einrichtungen dort. Der neue Generationenpark vernetzt diese auf  natürliche Art und Weise und wird zum zentralen Begegnungsraum im Dorf.

von Angelika Ploner

Die Freude ist groß, das „Projekt fast schon genial“, sagt Bürgermeister Zeno Christanell. Die Rede ist vom neuen Generationenpark in Naturns. Gelungen ist mit dem Neubau von Kindertagesstätte/Kindergarten, Betreutes Wohnen, Trainingswohnungen und der Tagespflege ein Quantensprung im bestehenden Gefüge an öffentlichen sozialen Einrichtungen in Naturns. Mehr noch: Geschaffen wurde ein zentraler Begegnungsraum aller Generationen im Dorf. Denn natürlich vernetzt sind in Zukunft eine ganze Reihe an Strukturen: Kindertagesstätte, Kindergarten, Jugendzentrum, Betreutes Wohnen, Trainingswohnungen, Tagespflege, Sozial- und Gesundheitssprengel, Feuerwehr, Weißes Kreuz, Zivilschutz-Gruppe, Alpenverein und Tafel. Das Ganze ist einmalig im Vinschgau. Eine über 3.000 Quadratmeter große Parkanlage ist Herzstück und Verbindung gleichzeitig. Jung und Alt kommen zusammen. „Hier findet ganz natürlich täglich Begegnung statt“, sagt Christanell zum Vinschgerwind. Erschlossen wird der neue Generationenpark über die Mühlgasse. Das Areal soll autofrei bleiben. Deshalb gibt es in der Mühlgasse keine Parkplätze für Mitarbeiter und Eltern. Für 30 Minuten gratis Parken ist in unmittelbarer Nähe beim Tenniscamp und beim Rathaus möglich. Das eigene Leitsystem sorgt für Orientierung und gibt einen Überblick über die nicht weniger als vierzehn Einrichtungen im Generationenpark.

Kindergarten/Kindertagesstätte.
Pünktlich zum Beginn des Kindergartenjahres ist der Ausweich-Kindergarten fertig gebaut. Bis zur letzten Minute wurde gearbeitet. „Es ist rekordverdächtig“, sagt BM Zeno Christanell. Denn: In Achtung! acht Monaten Bauzeit wurde der Ausweich-Kindergarten neu gebaut. „Was da realisiert wurde“, sagt VizeBM Michael Ganthaler, „ist eigentlich unmöglich und nur durch die super Zusammenarbeit aller gelungen.“ Doch der Reihe nach.
Die Gemeindeverwaltung hat in dieser Legislaturperiode beschlossen den über 40 Jahre alten Kindergarten in der Feldgasse neu zu bauen. Deshalb machte man sich auf die Suche nach einem Ausweichquartier für mindestens 20 Monate und fasste – wie viele andere Gemeindeverwaltungen – eine Containerlösung ins Auge. Weil die Miete der Container aber ca. 1 Million Euro gekostet hätte, war man in der Naturnser Gemeindestube mit dieser Lösung sehr unzufrieden. Zudem hätte jedes Monat, das zu den veranschlagten 20 Monaten Bauzeit dazu gekommen wäre, mit weiteren hohen Kosten zu Buche geschlagen. „Das ist sehr viel Geld für uns Steuerzahler, wo am Ende nichts bleibt“, sagt Christanell zum Vinschgerwind. Zeitgleich mit der Suche nach einer Alternative, sind die PNRR-Gelder als Förderung für Kitas ins Spiel gekommen. Man habe beschlossen „perspektivisch zu arbeiten und ein Projekt für eine Kita und einen Ausweichkindergarten planen zu lassen.“ Ein kluger Schachzug, der von den Kontrollorganen der PNRR-Gelder für gut befunden wurde. Denn: Während der 20 monatigen Bauzeit des neuen Kindergartens in der Feldgasse werden nun vier Gruppen, sprich ca. 100 Kinder, im gerade fertig gestellten Ausweichkindergarten untergebracht sein. Zwei Gruppen bleiben vorläufig im Nebenhaus im Rathauspark. Diese zwei Gruppen werden nach der Fertigstellung des Kindergartens in der Feldgasse in die frei gewordenen Räume des derzeitigen Ausweichkindergartens/Kita übersiedeln. Gleichzeitig bekommt die Kita dann mehr Platz und kann vom Seniorenheim umsiedeln. Diese Räume fallen dann dem Elki-Naturns zu, das seit vielen Jahren auf der Suche nach einer fixen Heimstätte ist. Was wie Puzzle spielen klingt, ist eigentlich eine „geniale Rochade.“
s38 naturns generationenparkArchitektonisch ist der Kindergarten und die Kindertagesstätte als kompakter Holzbau konzipiert.
Architekt Stephan Marx hat einmal mehr einen Vorzeigebau geschaffen, ein Nest für die Kinder. Viel Raum zum Spielen, Lernen und Entwickeln zeichnet das Gebäude aus. Marx selbst hat eine Art Verspieltheit in die Fassade eingebracht. „Die Fassade wird durch unterschiedlich große und in der Höhe variierende Fenster gestaltet. Die tieferliegenden Fenster haben im Innenraum Sitzhöhe“, sagt Marx. Tanzende Fenster sozusagen. Angehobene Überdachungen sorgen für geschützte Eingänge und „dienen als harmonische Verbindung zwischen Architektur und Natur.“
Die Eingangsräume, in denen die Garderoben platziert sind, werden über Oberlichter sonnenbestrahlt. Ein Lichthof in der Mitte sorgt zusätzlich für viel Tageslicht und Helligkeit im Inneren. Alle Gruppenräume sind nach Süden bzw. nach Westen ausgerichtet und haben Fenster auf zwei Fassaden, wodurch eine optimale natürliche Beleuchtung der Räume erfolgt.

Vier Themenräume, Ausweichräume und Verwaltungsräume teilen sich den Platz im lichtdurchfluteten Inneren. Das Gebäude entspricht dem „Klimahaus nature“-Standard. Dem zuständigen Referenten und VizeBM Michael Ganthaler war das Projekt seit Jahren ein Herzensanliegen, in das er viel Zeit investiert hat.

Betreutes Wohnen.
Direkt an Kindergarten/Kita angrenzend steht das neue Gebäude, wo Betreutes Wohnen, Trainingswohnungen und Tagespflege untergebracht sind. EM2Architekten haben zwei ineinander geschobene Riegel geplant. Holz dominiert auch hier und schafft eine warme Optik. Vier Jahre dauerte die Bauzeit an. Florian Gruber hat das Projekt als Sozialreferent vom ersten Tag an begleitet und nicht nur in den vergangenen Wochen jede freie Minute vor Ort verbracht. Neun moderne Mietwohnungen – acht für die Gemeinde Naturns, eine für die Gemeinde Schnals – mit je 40 Quadratmeter und mit großzügiger Loggia stehen dem Betreuten Wohnen zu. Die Wohnungen sind für Menschen über 65, die selbständig sind, aber etwas Begleitung brauchen, geplant. Ausgestattet sind diese jeweils mit Einbauküche, Sanitäranlagen und Schränken. Offene Gemeinschaftsräume schaffen Begegnungsorte. Im Oktober geht das Betreute Wohnen in Betrieb – geführt vom Seniorenwohnheim St. Zeno in Naturns. „Die Nachfrage ist da. Alle Wohnungen sind bereits vergeben“, sagt Florian Gruber.

Trainingswohnungen.
Fünf Trainingswohnungen mit ebenfalls je ca. 40 Quadratmeter und Loggia stehen jenen Menschen zur Verfügung, die etwas Unterstützung brauchen, um im Alltag wieder Fuß fassen zu können. Einbauküche, Sanitäranlagen, Schränke und Bett sind vorhanden. In einer Gemeinschaftsküche kann zusammen gekocht und gegessen werden. Ebenso ist eine großzügige überdachte Terrasse zum gemütlichen Beisammensein Teil des innovativen Konzeptes. Die Führung obliegt der BZG Burggrafenamt.


Das Tagespflegeheim.
Das Seniorenwohnheim St. Zeno bietet ab Oktober 2024 den Dienst der Betreuung von Senioren im Tagespflegeheim an. Dieser richtet sich vor allem an ältere Personen und pflegende Angehörige aus den drei Gemeinden Naturns, Schnals und Plaus, die flexible Unterstützung suchen. Das Tagespflegeheim bietet acht Besucherinnen und Besuchern tagsüber einen Platz und ist regelmäßig von Montag bis Freitag, auf Nachfrage auch am Samstag, von 07:30-17:30 Uhr geöffnet. Das Betreuungsangebot gliedert sich in verschiedene Aktivitäten wie Seniorengymnastik, Seniorentanz, Ausflüge und Ausgänge, Gedächtnistraining, gemeinsames Kochen oder religiöse Feiern. „Es wird individuell auf die zu betreuenden Personen eingegangen“, heben die Leiterin des Tagespflegeheims Maria Gerstgrasser und der Vize-Direktor des Seniorenwohnheims Tobias Götsch hervor. Das Gebäude mit Betreutem Wohnen, den Trainingswohnungen und dem Tagespflegeheim ist mit dem Alten- und Pflegeheim mit einem Durchgang direkt verbunden. Im neuen Gebäude wird auch Kunst im öffentlichen Raum geboten. Lebensfrohe Farbtupfer und Blickfang gleichermaßen sind die Bilder des Naturnser Künstlers Walter Paul Auer – welche von der Kuratorin Nicole Abler als Dauerausstellung arrangiert wurden.

Generationenpark.
Damit synergetisch alles zusammenhängt, ist der Landschaftsplaner Christian Sölva beauftragt worden, alle Strukturen im sogenannten Generationenpark natürlich zu vernetzen. Die Umwelt und die Nachhaltigkeit spielten eine große Rolle. In die Zukunft wurde doppelt gedacht: einmal umwelt-, zum anderen bautechnisch. Beide Gebäude, Kiga/Kita und Betreutes Wohnen und Trainingswohnungen, sind statisch so berechnet und konzipiert, dass bei Bedarf noch ein Geschoss daraufgesetzt werden kann. Umwelttechnisch werden alle Gebäude nachhaltig durch das Fernheizwerk mit Hackschnitzeln aus Naturnser Wäldern geheizt. Die Stromproduktion soll baldmöglichst über eine Photovoltaikanlage erfolgen.
„Man muss Familie vom Neugeborenen bis zur Pflege von Oma und Opa denken“, ist Christanell überzeugt, „das heißt, ich kann beim Elki mit dem einjährigen Kind kommen, direkt daneben befindet sich Kita und der Kindergarten – wenn ich jemanden in Pflege habe, das Alten- und Pflegeheim, Betreutes Wohnen oder die Tagespflege. Zudem alle anderen benachbarten Strukturen vom JuZe zum Gesundheits- und Sozialsprengel. Das ist eine einmalige Kombination an Möglichkeiten und eine enorme Erleichterung, allein schon wegen der kurzen Wege, denn alles ist mitten im Dorf fußläufig zu erreichen. “ Die Freude ist groß, deshalb wird am 14. September gefeiert.

 

Einweihung Generationenpark Naturns

Der Mensch im Mittelpunkt
Kiga/Kita / Betreutes Wohnen / Trainingswohnungen / Tagespflege

Samstag, 14. September 2024

Ablauf: 11.00 Uhr offizielle Eröffnung und Einweihung
Umrahmung durch Bläsergruppe Musikkapelle Naturns

s39 naturns generationenparkAngebote:
* Besichtigung neuer Kindergarten und Kitas
* Führungen „Betreutes Wohnen“ und Tagespflegeheim St. Zeno
* Informationen zu Dienstleistungen im Gesundheits- und Sozialsprengel
* Buntes Angebot der Freiwilligen Feuerwehr, des Weißen Kreuzes, der Zivilschutzgruppe, des AVS und des JuZe

19.00 Uhr Konzert im JuZe-Garten LIL‘ ETSCHSIDE u.a. mit Bizarro Welt

 

 

 

 

 

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Montag, 02 September 2024 14:48

Großableitungen

Südtirol/Vinschgau - Großableitungen: Kriterien für variablen Gebührenanteil festgelegt - Gebühr für Nutzung öffentlicher Gewässer zur Stromerzeugung - Landesregierung genehmigt Kriterien für neue variable Komponente
Die Landesregierung hat sich am 20. August mit der Gebühr zur Nutzung öffentlicher Gewässer zur Stromerzeugung befasst. Inhaber von Konzessionen für große Wasserableitungen (über drei Megawatt Nennleistung) sind verpflichtet, dem Land Südtirol jährlich eine Gebühr für die Nutzung der öffentlichen Gewässer zur Stromerzeugung zu zahlen.
Diese Gebühr wurde von den Konzessionären bereits bisher bezahlt. Neu ist, dass sie aus zwei Teilen bestehen muss: aus einer festen und nunmehr neu auch aus einer variablen Komponente. Diese Änderung wurde aufgrund der Vorgaben des zuständigen Ministeriums im Zuge der Genehmigung des neuen Gesetzes zur Vergabe von Konzessionen zu hydroelektrischen Zwecken im März 2024 notwendig.
Die bereits bisher bezahlte feste Komponente beträgt 33,90 Euro je Kilowatt genehmigter oder anerkannter Nennleistung und wird von der Landesregierung alle zwei Jahre auf der Grundlage des Verbraucherpreisindexes des ISTAT angepasst. Die Kriterien für die Bestimmung der neu hinzugekommenen variablen Komponente hingegen werden von der Landesregierung festgelegt: „Dies erfolgt in Übereinstimmung mit dem Verursacherprinzip“, erklärt dazu der zuständige Landesrat für Energie, Umwelt- und Klimaschutz Peter Brunner. „Ziel ist es, die Ressourcenkosten, die durch die Nutzung der Gewässer entstehen, teilweise stärker zu berücksichtigen. Jene Kraftwerke, die einen größeren Impact auf die Umwelt haben, entrichten zukünftig eine höhere Gebühr.“
Die variable Komponente der Gebühr ergibt sich aus mehreren Faktoren: Dabei wird die durchschnittliche jährliche Nennleistung gemäß Konzession, die Auskunft über die Größe einer Anlage gibt, ebenso berücksichtigt wie die Präsenz von Speichern und/oder großen Staudämmen und die Anwesenheit von unterirdischen oder oberirdischen Druckrohrleitungen.
Das Verwaltungsamt für Umwelt in der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz wird die nötigen Informationen von den Konzessionären einholen und den variablen Gebührenanteil berechnen. Für das Jahr 2024 kann die Zahlung der Gebühr bis zum 30. November erfolgen, in der Folge gilt der 31. Mai als Endtermin für die Zahlung.

Montag, 02 September 2024 14:46

Bildungszug: "Unter der Linde"

Samstag, 28. September 2024

 

Bildungsausschuss Partschins

Montag, 02 September 2024 14:44

Bildungszug: Tanz mit uns!

Dienstag, 08. Oktober 2024

20.00 – 21.30 Uhr

Turnhalle Grundschule Kastelbell

 

 

Bildungsausschuss Kastelbell/Tschars

Montag, 02 September 2024 14:43

Bildungszug: Tonz mit!

Samstag, 21. September 2024

20.00 Uhr

Kulturhaus Mals

 

 

Bildungsausschuss Mals

Freitag, 13. September 2024, 18.00 Uhr
Marxkirche Laas

„Wo der das herhat?“ Markus erzählt …
von den platonischen Körpern inspiriert.
Es erwartet Sie die dramatische Erzählung des vollständigen Markus-Evangeliums in der Übersetzung von Fridolin Stier, umrahmt von Gesängen der Hildegard von Bingen.

Sprache: Guido Beirens, Bewegung: Jan Beirens
Gesang: Anja Mertin, Regie: Thomas Georg Meier
Regieassistenz: Nathalie Kux

 

 

Bildungsausschuss Laas-Eyrs-Tschengls-Tanas-Allitz

Freitag, 6. September 2024, 19.30 Uhr
Bibliothek Laas

Die Brixner Nachwuchsautorin Greta Maria Pichler liest ihre Gedichte und erzählt vom Schreiben und dem Literaturbetrieb.

Sie war Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift JENNY und wurde in Anthologien, Literaturzeitschriften und im Radio veröffentlicht, zuletzt in „transistor- Zeitschrift für zeitgenössische Lyrik“. 2022 war sie Preisträgerin des 30. Open Mike vom Haus für Poesie Berlin. Im Herbst 2024 erscheint ihr Debüt in der Reihe Rohstoff von Matthes & Seitz Berlin.

Musikalische Umrahmung von Gabriele Markart und Jasmin Tappeiner auf dem Saxophon.

 

Bildungsausschuss Laas-Eyrs-Tschengls-Tanas-Allitz


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AKTUELLE AUSGABE

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    Schlanders - In der Marktgemeinde Schlanders stehen bei den Gemeinderatswahlen im Mai die größten Änderungen im Vinschgau an. Schlanders bekommt in

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    Vinschgau/Burggrafenamt/Südtirol - Alpoma nennt sich der Zusammenschluss zwischen VIP, VOG und VOG Products. Am vergangenen 27. März erfolgte der „Start in

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    Die Weltmeisterschaften im Engadin werden für zwei heimische Sportler unvergessen bleiben: Snowboarderin Jasmin Coratti holte sich die Silbermedaille, während Skicrosser

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Impressionen 2025

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Jubiläumsjahr. 1525: Die Bauern waren unterdrückt und mussten so viele Steuern und Abgaben an die Regierenden (Adel & Kirche) zahlen. Das Leben wurde unerträglich und so brach der Bauernkrieg aus. 2025: Der SBB regiert das Land mit und manche Bauern holen sich mit Steuerbegünstigungen, Fördergelder und Subventionen das Geld zurück. Panta rhei: So dreht sich die Geschichte.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zuckbichl. Das Bild erweckt in mir eine sonderbare und unerklärliche Nostalgie.
Vielleicht weil die Fotografie nur das Vergangene festhalten kann?
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Schnatzhof. Es war einmal... vor dem Hof ein besonderer Gast gelandet. Er möchte in der warmen Stube einkehren, aber er war zu groß und zu dick und konnte nicht durchschlüpfen. In wenigen Tagen aber konnte er so viel abnehmen und wurde dünn wie eine (Mond)-Sichel und klopfte an die Tür. Doch wenn er so schnell zunehmen kann, wie er abnimmt, dachte der ...

Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Heydorf-Loretzhof IV. Jeden zweiten Donnerstag besuche ich die Redaktion des Vinschgerwind und gehe an diesem wunderschönen Juwel, mitten in Schlanders, vorbei. Ich kann immer wieder staunen über die schönen Proportionen, die eleganten Details, ohne „kosmetische Eingriffe“, die je nach Lichtverhältnissen anders wirken. Da muss ich zwangsläufig an die zu vielen Zerstörungen, die unser Land genehmigt, denken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Weltkulturerbe der UNESCO. Bald sollen auch die aus Schluderns stammenden Haflinger dazukommen. Die Waale auf der Malser Haide, die Transhumanz der Schafe in Schnals sind schon dabei. Aber die Liste kann unendlich verlängert werden: Die Stilfserjoch-Straße, das Scheibenschlagen, ....
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Nachtfotografie. Da ich immer weniger Schlaf brauche, bin ich öfters bei Dunkelheit unterwegs. So habe ich die Nachtfotografie entdeckt. Damit meine ich nicht nur den Himmel und seine leuchtenden Bewohner. Der schwarze Mantel der Nacht verdeckt vielen Unfug, lässt aber hier und dort einige schöne Sachen durchblicken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Ein Frühlingsgruß. Die nächste Vinschgerwind-Impression wird meine 500ste sein, und bis auf 1000 komme ich sicher nicht. Ich freue mich über die Rückmeldungen, weil mit einer Kleinigkeit kann ich andere überraschen und glückliche Augenblicke schenken. Vielleicht wäre es schön, die besten Impressionen in einem Katalog zu sammeln. Wenn der eine oder andere Gönner sich melden würde, könnte die Idee bis Weihnachten umgesetzt werden.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Impressionen 2024

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Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
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Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
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Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
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Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
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Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
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Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
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Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

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Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
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Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
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Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
Ab und zu im Inneren des Berges wacht der „Wasserdrache“ wieder auf und spuckt Unruhe und Geröll ins Tal.
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Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
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Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
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Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
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Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
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Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
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Schattenspiele. Karthaus, im Hintergrund, ist schon im Schatten verhüllt. Katharinaberg wird auch gleich vom „schwarzen Drachen“ verschlungen... Was für ein herrliches Spektakel dieses Licht- und Schattenspiel.
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Schloss Juval. In Südtirol gibt es an die 300 Burgen und Schlösser. Gut zwei Dutzend davon befinden sich im Vinschgau. Von einigen sind nur Mauerreste geblieben, andere sind sehr gut erhalten und zum Teil dem Publikum zugänglich. Geschichte, Geschichten und Sagen wurden in den alten Gemäuern wie in einer Truhe, bis heute gut aufbewahrt.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

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Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
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Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
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Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
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Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
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Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
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Impressionen 2023

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Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
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Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
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Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
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Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
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In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
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Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
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Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
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Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
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Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
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Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
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Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
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In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
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Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
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Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
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Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
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Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
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Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
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Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
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Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
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Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
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Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
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Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
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„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
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Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
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Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
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St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
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