Administrator

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Montag, 04 September 2023 13:38

Jugend: Time to say goodbye…

Mit an lochenden Auge nimm i Obschied, in Erinnerung an dia schianen Stundn dia i mit enk ghob hon, bon Bleidsinn mochn, lochn, diskutieren über enk so wichtige Themen, oanfoch bon Chillen oder a bon Buckln, Putzn und Kochn und a bisl „Reisen“ ;-) … Und monchmol a bon mi ärgern, vor ollm wenns drum ging „wia geats in Taufers weiter“… „Wia kennts den Treff fir enk guat nutzen, vor ollm, wia kennen Jung und Olt - Jungs und Mädels!!! Plotz hobn, wos wird fir enk ton und wos kennts es zusomn firn Treff tian, dass es enk do wohl fühlts und des hobs wos es brauchats, obr a fir enk insteats!…“
So isch no einiges ausständig und einiges hot sich ton! I mechat mi in dem Sinne bo olle dia so fescht in dia leschtn Johr, wia a olm, gholfn hobn, und den Treff zu dem gmocht hobn wos es isch, von Herzen bedonkn!
Mit an weinenden Auge gea i weil i enk junge Leit so fescht winschat, dass es wieder den Treff nutzen kennats, so wia es ihn brauchats und wellats, wenn meglich a no mit mear Öffnung fir OLLE!!! …und weiterhin enkern Raum im Dorf hobs und wieder findets, des winsch i enk vo Herzn.
Bis im Herbst hon i leider no koane guatn Nochrichtn, der Treff wird eper derweil no zua bleibn, obr dia Jugendarbeit isch io flexibel und monchmol ergib sich schneller epas als wos mon denkt. Und Alex und Max und co. vom Vorstond wissts es wo finden ;-)
In dem Sinne winsch i enk junge Leit, in gonzn Dorf und ollen fleißigen Helfern der ­Gemeinde olls Beste. Es bleibts mir in guater Erinnerung, a leschtes Mol… enkre Anna

Nein wir werden hier nicht über die Sinnhaftigkeit des „Führerinnenscheins“ schreiben und auch nicht darüber, wie integrierend dieses Sternchen * für manche Menschen ist.
Wir schreiben darüber, dass sich Mädchen dagegen wehren müssen, dass ihre Tore beim Fußball zwei Punkte zählen, anstatt gleichviel, wie die der Jungs oder, dass die Jungs von vornherein den schwereren Medizinball werfen müssen und die Mädchen die Wahl haben. Die Antwort, die Mädchen sollten doch froh sein, dass ihre Tore zwei Punkte zählen und die Jungs sind ja Jungs, klar, dass sie den schweren Medizinball werfen können.
Geschlechter sind verschieden, aber eben nicht nur schwarz-weiß verschieden, sondern kunterbunt verschieden.
OJA setzt sich mit Zuschreibungen (Mädchen können das besser und Jungs das) auseinander und bespricht mit den Jugendlichen die Erwartungshaltungen, welche die Gesellschaft an sie hat, nur, weil sie eben biologisch Mädchen oder Junge sind. Diesen tradierten Strukturen wirkt OJA entgegen, indem sie Aufklärung zu geschlechtlicher Vielfalt (denn da gibt es noch mehr) leistet, Wissen liefert für eine eigene individuelle, auch geschlechtliche, Entwicklung der Jugendlichen hin zum Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit. Denn so bleibt die Hoffnung, dass eines Tages, Mädchentore gleich viel zählen wie die der Jungs und Jungs die Wahl haben auch den, zwar immer noch schweren, aber ­leichteren Medizinball zu werfen.

Die Gemeinde Laas, der Bildungsausschuss Laas, der Südtiroler Künstlerbund und der Verein der Vinschger Bibliotheken vergeben am 22.09 2023 bereits zum neunten Mal den Franz-Tumler-Literaturpreis. Es handelt sich um einen Preis für Debütromane, welcher mit 8.000 Euro dotiert und mit einem mehrtägigen Schreibaufenthalt in Laas verbunden ist. Dabei wählten die fünf JurorIinnen aus allen Debütromanen, die im Zeitraum von 01.01.2023 bis 31.05.2023 erschienen sind, fünf Romane aus, die für den Preis vorgeschlagen werden. Der AutorInnen kommen dann nach Laas zu den öffentlichen Lesungen und Debatten, und die Jury entscheidet wiederum, wem der Preis zugesprochen wird. Außerdem vergibt der Verein der Vinschger Bibliotheken einen Publikumspreis, welchen die Leserinnen der Südtiroler Bibliotheken und das Saalpublikum bestimmen. Alle Veranstaltungen des Franz Tumler Literaturpreises 2023 sind frei zugänglich und alles Wissen Wertes kann der beigelegten Broschüre entnommen oder auf der Homepage www.tumler-literaturpreis.com abgerufen werden. Gefördert wird der Literaturpreis durch die Autonome Provinz Bozen/Kultur, Gemeinde Laas, Autonome Region Trentino Südtirol, Raiffeisenverband Südtirol, Raika Laas und Lasa Marmo AG. Die Kaufleute von Laas werden wieder ihre Schaufester „literarisch kreativ“ gestalten. (lu)

 

Bildungsausschuss Laas/Eyrs/Tschengls/Allitz/Tanas

Vortrag zum Thema
„Biodiversität & Streuobstbau – Einblicke in die Hotspots
der Artenvielfalt und wie man diese fördern kann“

Dienstag, 12.09.2023 um 19.30 Uhr
im Rathaus Dachgeschoss
Philipp Bodner - Agrarwissenschaftler am Institut für Alpine Umwelt bei Eurac Research. Dort arbeitet er für die Initiative Baumgart, die sich für die Förderung des Streuobstbaus in Südtirol einsetzt. Anschließend Diskussion

Zwischen Mauern und Palabirabäumen –
Südtirol Kocht zu Gast in Glurns

Donnerstag, 14.09.2023 – 16.30 Uhr

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der
Ferienregion Obervinschgau statt
An alle Liebhaber und Genießer der Südtiroler Küche: am Donnerstag, 14. September begeistern wir mit einer Live-Koch-Show im Rahmen der Palabiratage im „Glurns Festival.“ Ab ca. 16.30 Uhr erwarten euch kulinarische Hochgenüsse, gezaubert von unseren lokalen Sterne- und Chefköchen. Die Südtiroler Küche – allen voran die Palabirne, unsere lokalen Produzenten, Restaurants und die tollen Persönlichkeiten dahinter, stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Diese unterhaltsame Kochshow lässt keine Wünsche offen – die Verkostung der einzelnen Gerichte, Livemusik mit „ElisaLeen“ und ein tolles Rahmenprogramm bieten einen rund um besonderen Abend für Jedermann! Wir freuen uns auf euren Besuch!

Theater, Geschichte und Sagen - „Die Glurnser Hexe“
Abendlicher Stadtspaziergang

Freitag, 15. September 2023
Nach einem abendlichen Spaziergang begleitet von Geschichten und Sagen bringt die Theatergruppe Glurns das Stück „Die Glurnser Hexe“ von Bernhard Winkler zur Aufführung. Anschließend lassen wir den Abend bei einem „Schlummertrunk“ ausklingen.
Treffpunkt: 18.30 Uhr – Rathausplatz: Beginn des Stadtspaziergangs
Theateraufführung: 19.30 Uhr – „Glurns Festival“
Führung: Christof Anstein

Palabirasunnta - Sonntag, 17.09.2023
Der Palabirasunnta bildet den Abschluss der traditionellen Palabiratage in Glurns. Seit mehreren Jahren wird das Fest von der Freiwilligen Feuerwehr von Glurns organisiert und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Nach dem gemeinsamen Kirchengang mit Prozession begibt man sich auf das neue Festgelände „Glurns Festival“, um die Ernte der Palabirne gemeinsam zu feiern.

Ab 10.00 Uhr
Festbetrieb der Freiwilligen Feuerwehr von Glurns

Die Musikkapelle der Stadt Glurns und die Gruppe „Grenzenlos“ spielen zur Unterhaltung und zum Tanz auf. Die Küche wartet unter anderem mit traditionellen Palabirngerichten auf. Auch für unsere Kleinen bieten wir ein tolles Programm an.
17.30 Uhr Tombolaverlosung unter den Teilnehmern des Ortler Bike Marathons (Inser Volksradltog). Informationen unter /www.ortler-bikemarathon.it.

Familienradrundfahrt mit Schnitzeljagd in und um Glurns
Sonntag, 17.09.23 - 13.00 bis 16.00 Uhr

In Zusammenarbeit mit dem “Städtenetzwerk Südtirol” findet an zwei Wochenenden in den Städten Südtirols die Aktion “Südtirol erlebe deine Städte mit Rad” statt. Auch Glurns, die kleinste Stadt Südtirols, beteiligt sich im Rahmen der Palabiratage an dieser Aktion mit einer spannenden familiengerechten Radrunde für Groß und Klein mit Start in Glurns über die Feld- und Radwege zu den umliegenden Ortschaften hin und wieder zurück nach Glurns. Bei der Radrunde wird mehrmals Halt gemacht, denn der Radausflug inkludiert die spannende Rad-Schnitzeljagd mit kulturellen, geschichtlichen und landschaftsspezifischen Fragen rund um die Palabirne und Palabirnenbäume im Oberen Vinschgau. Es wird die Möglichkeit geboten, alternativ eine verkürzte Fahrradstrecke in Anspruch zu nehmen.
Start und Ziel: Glurns, Rathausplatz
Anmeldung und Abholung der Palabira-Quizkarte für die Radschnitzeljagd: am Rathausplatz
Teilnahme: kostenlos; Programmänderungen vorbehalten
Verlosung von Preisen unter den richtigen Antworten vom Quiz beim Festplatz „Glurns Festival“ (ca. 17.00 Uhr)
Informationen: Glurns Marketing, Tel. 0473 831 288
bei Schlechtwetter: findet die Familienradrundfahrt nicht statt

 

 

Bildungsausschuss Glurns/Taufers i.M.

Montag, 04 September 2023 13:34

Das Schnalser Schaf

Pr-Info Slow Food Spezialitätenwochen im Zuge der Transhumanz

Die Schnalser Bauern und Hirten treiben ihre Schafe seit Jahrhunderten im Frühsommer über Joche und Gletscher zu ihren Weiderechten ins österreichische Ötztal und Mitte September wieder zurück. Dieses historische Ereignis nennt sich Transhumanz, also Wanderweidewirtschaft und hat eine Jahrtausende alte Tradition. Bereits Ötzi wanderte mit seinen Schafen zu satten und guten Weideplätzen. Die Schnalser Schafe sind auf das Leben im hochalpinen Raum perfekt eingestellt und werden dort auf den saftigen, kräuter- und mineralhaltigen Weideflächen den Sommer lang mit bestem ökologischem Futter versorgt.
Passend zur Rückkehr der Schafe von den Sommerweiden aus dem Ötztal ins Schnalstal, lädt der HGV Schnals und die Schnalser Gastronomiebetriebe zu den beliebten Spezialitätenwochen rund um das heimische Schaf. Vom heimischen Bauern bezogen, landet feinstes Schnalser Schaffleisch auf den Tellern der Gäste. Rustikal, traditionell, verfeinert, modern oder neu kreiert - für jeden Gaumen gibt es das passende Genusserlebnis.
Nachhaltigkeit und Lokalität sind im Schnalstal kein Trend, sondern eine Lebenseinstellung. Das Schnalstal ist seit 2021 auch Presidio von Slow Food. Slow Food vereint weltweit über 5.000 Einzigartigkeiten und Besonderheiten in der Landwirtschaft. Die Transhumanz wiederholt sich jedes Jahr, indem sie zwei Staaten verbindet und ein weltweit einzigartiges Kulturereignis der UNESCO darstellt. Am 11. Dezember 2019 wurde in Bogota/Kolumbien die länderübergreifende Tradition der Wanderweidewirtschaft „Transhumanz“ in die Repräsentative UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Die Transhumanz erhält sozusagen Welterbe Status. Das ist ein großer Erfolg für das Schnalstal, wo diese Tradition bis heute gepflegt und gelebt wird.
Slow Food unterstützt alle Hirten, Bauern und die Gastronomie des Schnalstals mit dem Ziel, diesen magischen Ritus der Alpenkultur zu bewahren und fortzusetzen. Die Slow Food Bewegung wurde vor mehr als dreißig Jahren mit dem Ziel gegründet, das Bewusstsein der italienischen und ausländischen Bevölkerung für die Notwendigkeit zu schärfen, lokale und kleine Unternehmen im Bereich der Lebensmittelproduktion zu fördern, um dem Vordringen großer Food Lobbys etwas entgegenzuwirken. Slow Food wird durch das berühmte schneckenförmige Logo dargestellt, das man auch auf dem Label all der Produkte findet, die von Unternehmen auf den Markt gebracht werden, die es geschafft haben, die Auszeichnung „Slow Food“ für sich zu beanspruchen.
Slow Food möchte, dass Ernährung wieder mit Genuss in Verbindung gebracht wird: keine vereinheitlichten Aromen und weniger Gewicht für die Lobby der Lebensmittelindustrie, um lokale Unternehmen, alte Produktionsverfahren und unverfälschten Geschmack zu begünstigen.

Hirtenfeste 2023
Samstag, 09. September 2023 in Vernagt
Bis zu 2.200 Schafe ziehen am frühen Morgen von der „Niedertal-Alm“ im Venter Tal (A) durch hochalpines Gelände hinauf zum Niederjoch (3019 m), zur Similaunhütte. Die Hirten und Schafe werden dann um etwa 14.00 Uhr in Vernagt erwartet. Ab 11.00 Uhr werden bereits Schnalser Spezialitäten beim Hirtenfest serviert.

So., 10. September 2023 in Kurzras
Am Sonntagmorgen starten etwa 1.500 Schafe bei der Rofenberg-Alm im Venter-Tal (A). Von dort führt der Weg hinauf zum Hochjoch, zur Schutzhütte Schöne Aussicht (2845 m). Dort trifft die Herde gegen 12.00 Uhr ein. Die Hirten und Schafe werden in Kurzras gegen 15.00 Uhr zum großen Hirtenfest erwartet. Für Speis und Trank ist bereits ab 11.00 Uhr gesorgt.

Montag, 04 September 2023 13:33

„Wir haben unser Möglichstes getan“

Trafoi - Es war eine außergewöhnliche, enorm schwierige Suchaktion in einem unwegsamen, von Steinschlag bedrohtem Gelände. Mein Dank gilt allen Einsatzkräften. Das sagt der Einsatzleiter und Chef der Bergrettung Trafoi, Patrick Gentilini. Er vergleicht die Suche nach dem vermissten 55-jährigen Bergwanderer Florian Haas aus Truden mit der Suche nach einer Nadel im Heuhaufen. Das Gelände umfasste Geisterspitze, Tucket, Hintermadatsch, Beckmanngrat, Eiskögelen und Hochjochgrat. Die Zusammenarbeit aller Suchtrupps habe hervorragend funktioniert, so Gentilini. Das Traurige an der Aktion ist, dass es trotz intensiver Suche nicht gelungen ist, den Vermissten zu finden. Eine der zahlreichen, teils bis zu 40 Metern tiefe Gletscherspalten, könnte ihn verschluckt haben, so die Vermutung. Haas hatte sich am 15. August 2023 vom „Hotel Franzenshöhe“ allein aufgemacht, um nach Kriegsrelikten aus dem ersten Weltkrieg zu suchen, die der Gletscher nach und nach freigibt. Er war seit Jahren seine Leidenschaft. Und er hatte niemandem verraten, welchen Weg er nehmen würde. Als er nicht zum Hotel zurückkehrte, startete am 17. August die Suche, koordiniert von Gentilini, durch Trupps des BRD Trafoi, Prad, Taufers i. M. Später kamen eine Hundestaffel und die Retter des BRD Mals, Laas und Sulden dazu. Unterstützt wurde die Suche vom Rettungshubschrauber Pelikan 3, von zwei Hubschraubern der Finanzwache und von Drohnen. Die Suchaktion zog sich bis Ende August hin. Alle Oberflächen wurden genaustens unter die Lupe genommen. „Wir haben unser Möglichstes getan, waren aber leider erfolglos und mussten letztendlich aufgeben“, so Gentilini. Sein Dank gilt nicht nur allen Einsatzkräften, sondern auch der Wirtin, Karin Wallnöfer, die Räume im „Hotel Franzenshöhe“ als Einsatzzentrale bereit gestellt und für gute Verpflegung gesorgt hatte. (mds) 

Dienstag, 05 September 2023 16:04

Wahlkampfauftakt

Schlanders/Vinschgau - Die SVP-Funktionäre, Bürgermeister und Verbandsvertreter wurden am 28. August in der Basis von Schlanders auf Selbstbewusstsein, auf Stolz auf Erreichtes und auf das Erreichen von Künftigem eingeschworen. Die SVP hat im Vinschgau den Wahlkampf eröffnet

von Erwin Bernhart

Wenn LH und SVP-Spitzenkandidat Arno Kompatscher und der SVP-Parteichef Philip Achammer gemeinsam im Vinschgau auftreten, ist entweder Gutes zu verkünden oder Feuer am Dach. Beides zusammen ist Wahlkampf. Am 28. August ließ SVP-Bezirksobmann Abi Plangger den Wahlkampf im Vinschgau aus Sicht der SVP feurig eröffnen. Da gab es ein langes Lob für Umgesetztes vom Bezirkspräsidenten Dieter Pinggera, da gab es die Vorstellung der drei Bezirkskandidaten: Verena Tröger , die in der Bildung mehr Wissensvermittlung und bessere Kinderbetreuung und für die Vereine weniger Bürokratie fordert; Sepp Noggler sagt, dass wir bei Wasser und Energie „ den falschen Landesrat haben“, auf die Besonderheiten des Vinschgau als Trockenzone sei zu achten und es sei erst mit Kompatscher und Theiner gelungen, die Stromleitungen für eine eigenständige Verteilung im Vinschgau zu erhalten - „vom Durnwalder hätten wir das nicht erhalten“. Es sei von fundamentaler Bedeutung für den peripheren Vinschgau auch künftig an der Stromproduktion beteiligt zu sein. Der junge David Frank will Zukunftsmusik - jetzt. Seine Vision: Die Zugfahrt von Mals nach Bozen in einer Stunde. „In der Schweiz funktioniert das ja auch.“ Frank stellt sich ein Zentrum für innovative Landwirtschaft im Vinschgau vor. Ähnlich wir Bruneck Tourismus und Brixen die Bildung habe.
Abi Plangger hob hervor, dass der Vinschgau 2018 der einzige Bezirks mit einer SVP-Mehrheit von über 50% war. „Ziel ist es, einen Landesrat zu bekommen.“ Das könne erreicht werden, wenn die Vorzugsstimmen im Tal blieben.
Philip Achammer wünschte sich, dass ab dem 23. Oktober Südtirol regierbar bleibe. Es gelte, die Lebensqualität vor Ort mit der Nahversorgung, mit den Schulen usw. zu garantieren. Man werde künftig genau schauen, dass die Sozialsysteme nicht ausgenutzt würden. „Politik ist keine Hetz“, warnte Achammer vor Splittergruppen.
Eindrücklich widerlegte LH Arno Kompatscher jene, die behaupten in den letzten 10 Jahren sei nichts passiert. Die Finanzautonomie haben man retten können, die flächendeckende Gesundheitsversorgung, zu der sich die SVP ausdrücklich bekenne. „Aktuell werden so viele Ärzte und Pfleger:innen beschäftigt, wie noch nie in der Geschichte Südtirols.“ Die
Akutversorgung sei top. Es gebe auf er anderen Seite auch Wartezeiten. „Die Basisärzte sollen wieder Doctores sein und nicht Bürokraten“, sagte Kompatscher und man arbeite mit klaren Strategien an Lösungen.
Kompatscher zeigt dann klare Kante gegen rechts: Es gebe beim Thema Sicherheit Hot-Spots „und da werden wir nicht müde, den Staat aufzufordern, etwas dagegen zu tun.“ Die Sicherheit, die Polizeikräfte sind Sache des Staates. „Wir würden die Sicherheit sofort übernehmen - aber die wird uns Italien nur schwerlich geben.“ Und zum leistbaren Wohnen: Weil man bei uns gut leben könne, sei die Nachfrage nach Wohnraum groß. Mehr konventionierte Wohnungen stellt sich Kompatscher vor, aber auch mehr Kontrollen. Denn es gebe in Südtirol tausende Wohnungen, die leerstünden.
In der Diskussion setzte sich vor allem Ex-Landesrat Richard Theiner für Zusammenhalt und für selbstbewusstes Auftreten aller Funktionäre ein. Der LH werde seit Jahren von bestimmten Seiten niedergemacht, dem müsse man mit Klartext gegensteuern. „Wir brauchen uns mit unseren Kandidaten nicht zu verstecken.“

Montag, 04 September 2023 13:32

„Kann Südtirol Staat?“

Tschirland - Im Rahmen eines privaten Besuchs haben Vertreter des Vereins Noiland Südtirol-Sudtirolo dem Alt-Landeshauptmann Luis Durnwalder ein Exemplar des Buches „Kann Südtirol Staat“ übergeben.
Luis Durnwalder zeigte sich den Initiatoren und Verfassern dieses Projektes gegenüber dankbar: „Hierbei handelt es sich um ein Zusammentragen von rechtlichen, historischen und finanziellen Gegebenheiten, die beweisen sollen, dass wir, wenn wir die Möglichkeit einer freien Abstimmung erhalten würden, als eigener Staat lebensfähig wären. Natürlich ist eine solche Abstimmung nur sinnvoll, wenn Österreich und Italien einverstanden wären. Krieg oder andere kraftvolle Auseinandersetzungen möchte man natürlich keine. Aber ich finde es richtig aufzuzeigen, dass wir imstande wären, eine andere Form der Autonomie bzw. der Vollautonomie zu leben und zu gestalten“.
Der Verein Noiland zeigt sich erfreut über die Wertschätzung und die anerkennenden Worte.
Dem amtierenden Landeshauptmann Arno Kompatscher wurde bereits Ende Juni ein Exemplar des Buches überreicht.
„Kann Südtirol Staat?“: In den 40 Kapiteln gehen die Autor:innen des Buches der Frage nach, ob Südtirol als eigenständiger Staat bestehen kann. Das Ergebnis ist eindeutig: Südtirol hat alle politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen, um als unabhängiger Staat erfolgreich zu sein.

Montag, 04 September 2023 13:31

#EUinmyRegion

pr-info Basis Vinschgau

EU-Projektmesse 2023 - Interaktive Projektmesse über EU-geförderte Projekte

Die dritte EU-Projektmesse findet Ende September in der BASIS Vinschgau Venosta statt. EU-geförderte Projekte stellen ihre Tätigkeiten und Ergebnisse vor und zeigen den Menschen, wie Europa zum täglichen Leben beiträgt. Wie bei den letzten beiden Ausgaben wird die Messe von der Abteilung Europa, Europe Direct Südtirol, in Zusammenarbeit mit der Abteilung Landwirtschaft im Rahmen der Iniziative „Europe in my Region“ organisiert.

Die vorgestellten Projekte werden aus europäischen Programmen finanziell unterstützt, die von den Landesabteilungen Europa und Landwirtschaft verwaltet werden: EFRE, ESF, Interreg Italia-Österreich, Interreg Italien-Schweiz, ELER, PNRR (Next Generation EU).

Montag, 04 September 2023 13:30

Dank für guten Almsommer

St. Martin in Zerz - Um Bartlmäh, am 24. August, findet in der kleinen Kirche St. Martin in Zerza nach Jakobi und Laurenzi das dritte und letzte „Kirchen“ im Sommer statt. Die Kirche ist vom Oberland, von St. Valentin aus, als weißes Wahrzeichen gut sichtbar und dient der bäuerlichen Bevölkerung seit mehr als 300 Jahren als Ort, an dem das Abwenden von Unheil erfleht und für Gutes gedankt wurde und wird. Das Zerzertal ist das Almtal der Burgeiser Bauern und von den ehemals vier Almen sind heute mit der Brugger- und der Oberdörfer Alm noch zwei in Betrieb. Ist man früher zu Fuß von Burgeis ins Zerzertal hochgestiegen, so dienen heute vorwiegend E-Bike und Auto als Zubringervehikel.
Seit gut 40 Jahren amtet Valentin Kuenrath als „Messner in Zerz“, richtet das Kirchlein für die Messfeiern wunderbar her und lädt Burgeiser, Freunde und Bekannte ein, den Feierlichkeiten beizuwohnen. Die kleine Kirche füllt sich jedes Mal nach dem händischen Glockenläuten und um Bartlmäh hat heuer Pater Peter Perkmann mit dem Schludernser Pfarrer Werner Mair als Co-Celebranten nach der Messfeier den Wettersegen („... schenke euch gedeihliches Wetter, er halte Blitz, Hagel und jedes Unheil fern. Er segne die Felder, die Gärten und den Wald und schenke euch die Früchte der Erde ...“). Zuvor hat Pater Peter auf den guten Almsommer heuer hingewiesen. Man sei tatsächlich von Unwettern und anderem Unbill verschont geblieben.
Besonders schön und ergreifend ist bei den Messfeiern der Volksgesang. Das Mitsingen der Gemeinde ist in Zerza ansteckend und die Messlieder werden inbrünstig vorgetragen und der Kirchenraum wird damit ordentlich beschallt. Wenn etwa die „Schlosserbuben“, der Hans und der Peppi Moriggl als geübte und passionierte Sänger, zum Schluss das „Glorwürdige Königin ...“ anstimmen und die Gemeinschaft so mitnehmen, dass alle Strophen gesungen werden, dann liegt etwas Magisches in der Luft. Zu Jakobi 2024 wieder. (eb)


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    Schlanders - In der Marktgemeinde Schlanders stehen bei den Gemeinderatswahlen im Mai die größten Änderungen im Vinschgau an. Schlanders bekommt in

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    Vinschgau/Burggrafenamt/Südtirol - Alpoma nennt sich der Zusammenschluss zwischen VIP, VOG und VOG Products. Am vergangenen 27. März erfolgte der „Start in

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Impressionen 2025

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Jubiläumsjahr. 1525: Die Bauern waren unterdrückt und mussten so viele Steuern und Abgaben an die Regierenden (Adel & Kirche) zahlen. Das Leben wurde unerträglich und so brach der Bauernkrieg aus. 2025: Der SBB regiert das Land mit und manche Bauern holen sich mit Steuerbegünstigungen, Fördergelder und Subventionen das Geld zurück. Panta rhei: So dreht sich die Geschichte.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zuckbichl. Das Bild erweckt in mir eine sonderbare und unerklärliche Nostalgie.
Vielleicht weil die Fotografie nur das Vergangene festhalten kann?
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Schnatzhof. Es war einmal... vor dem Hof ein besonderer Gast gelandet. Er möchte in der warmen Stube einkehren, aber er war zu groß und zu dick und konnte nicht durchschlüpfen. In wenigen Tagen aber konnte er so viel abnehmen und wurde dünn wie eine (Mond)-Sichel und klopfte an die Tür. Doch wenn er so schnell zunehmen kann, wie er abnimmt, dachte der ...

Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Heydorf-Loretzhof IV. Jeden zweiten Donnerstag besuche ich die Redaktion des Vinschgerwind und gehe an diesem wunderschönen Juwel, mitten in Schlanders, vorbei. Ich kann immer wieder staunen über die schönen Proportionen, die eleganten Details, ohne „kosmetische Eingriffe“, die je nach Lichtverhältnissen anders wirken. Da muss ich zwangsläufig an die zu vielen Zerstörungen, die unser Land genehmigt, denken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Weltkulturerbe der UNESCO. Bald sollen auch die aus Schluderns stammenden Haflinger dazukommen. Die Waale auf der Malser Haide, die Transhumanz der Schafe in Schnals sind schon dabei. Aber die Liste kann unendlich verlängert werden: Die Stilfserjoch-Straße, das Scheibenschlagen, ....
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Nachtfotografie. Da ich immer weniger Schlaf brauche, bin ich öfters bei Dunkelheit unterwegs. So habe ich die Nachtfotografie entdeckt. Damit meine ich nicht nur den Himmel und seine leuchtenden Bewohner. Der schwarze Mantel der Nacht verdeckt vielen Unfug, lässt aber hier und dort einige schöne Sachen durchblicken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Ein Frühlingsgruß. Die nächste Vinschgerwind-Impression wird meine 500ste sein, und bis auf 1000 komme ich sicher nicht. Ich freue mich über die Rückmeldungen, weil mit einer Kleinigkeit kann ich andere überraschen und glückliche Augenblicke schenken. Vielleicht wäre es schön, die besten Impressionen in einem Katalog zu sammeln. Wenn der eine oder andere Gönner sich melden würde, könnte die Idee bis Weihnachten umgesetzt werden.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Impressionen 2024

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Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
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Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

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Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
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Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
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Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
Ab und zu im Inneren des Berges wacht der „Wasserdrache“ wieder auf und spuckt Unruhe und Geröll ins Tal.
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Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
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Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Schattenspiele. Karthaus, im Hintergrund, ist schon im Schatten verhüllt. Katharinaberg wird auch gleich vom „schwarzen Drachen“ verschlungen... Was für ein herrliches Spektakel dieses Licht- und Schattenspiel.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Schloss Juval. In Südtirol gibt es an die 300 Burgen und Schlösser. Gut zwei Dutzend davon befinden sich im Vinschgau. Von einigen sind nur Mauerreste geblieben, andere sind sehr gut erhalten und zum Teil dem Publikum zugänglich. Geschichte, Geschichten und Sagen wurden in den alten Gemäuern wie in einer Truhe, bis heute gut aufbewahrt.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

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Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
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Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
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Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
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Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
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Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
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Impressionen 2023

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Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
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Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
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Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
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Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
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In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
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Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
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Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
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Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
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Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
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Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
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Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
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In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
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Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
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Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
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Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
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Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
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Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
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Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
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Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
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Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
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Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
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Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
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„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
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Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
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Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
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St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
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