Spezial Landwirtschaft: Jeder Apfel ist ein guter Apfel

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Apfelkonzentrate, Apfelsaft, Fruchtpürees, Apfelscheiben, Aromen... VOG Products in Leifers verarbeitet im Laufe eines Jahres so viele Äpfel wie sie im Vinschgau in einem Jahr produziert werden. VOG Products ist eine Genossenschaft 2. Grades und verarbeitet Obst aus dem Trentino und aus Südtirol. Der Geschäftsführer Christoph Tappeiner über die Visionen, die Produkte und die Bedeutung von VOG Products.

 

Vinschgerwind: Wir nehmen an, dass Sie mit einem Aktenkoffer voller neuer Aufträge vor uns sitzen.
Christoph Tappeiner: Mit einem Aktenkoffer voller neuer Aufträge? (lacht). Das kann man schon so behaupten. Ich bin seit 3 Jahren bei VOG Products und es ist eine spanndende Realität. Das Potenzial ist unglaublich.

Vinschgerwind: Sie kommen gerade von der Anuga in Köln zurück. Die Anuga ist die „Weltleitmesse für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie“. Was tun Sie inmitten von Big Playern bzw. von Big Byern, also von Großeinkäufern der Welt?
Christoph Tappeiner: Anuga hat - nach dem Corona-Ausfall im vorigen Jahr - bei vielen Großeinkäufern und Verkäufern wieder ein Lächeln auf die Lippen gezaubert, weil es die Möglichkeit geboten hat, viele Leute endlich wieder live zu sehen. Man muss allerdings sagen, dass es heuer nicht die Anuga war wie vor zwei Jahren. Vor zwei Jahren war alles, was Rang und Namen hat, präsent. Heuer war die Messe etwas abgespeckt.
Die Internationalität hat aufgrund der Einreiserestriktionen etwas gefehlt. VOG Products ist ein großer Partner der weltweiten Lebensmittelindustrie. Die internationale Lebensmittelindustrie zählt zu unseren Kunden. VOG Products hat sich in diesen Kreisen ein sehr gutes Image aufgebaut. Die Anuga ist willkommener Treffpunkt mit internationalen Unternehmen.

Vinschgerwind: Neue Aufträge?
Christoph Tappeiner: Wir befinden uns aktuell in einer sehr wichtigen Phase, weil unser Geschäft auf Halbwaren ausgelegt ist und wir Jahresverträge mit Mengen und Preise abschließen. Es hat bei der Anuga einige Verträge gegeben. Für neue Projekte ist es momentan etwas schwieriger, weil neue Projekte etwas unter der Corona-Geschichte gelitten haben.

Vinschgerwind: Lassen Sie uns auf die Halbwaren zu sprechen kommen. Wenn ich einen beliebigen Apfelsaft in Deuschland oder in Italien kaufe, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Apfelsaft ein Produkt von VOP Products enthält?
Christoph Tappeiner: Die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, weil unsere Kunden die großen Player der internationalen Lebensmittelindustrie sind. Es gibt keine Marke, die wir in diesem Bereich nicht beliefern.

Vinschgerwind: Babys kommen wahrscheinlich noch leichter in Kontakt mit Apfelmus aus Leifers.
Christoph Tappeiner: Babynahrung, Babyfood wird in unserem Haus mit Bio verbunden. Wir haben ein starkes Biowachstum in der Produktion. Unsere Kundenaquise legen wir auch darauf aus. Aus der Bioproduktion kommt ein großer Teil zu VOG Products. Unser Anliegen ist es, dass wir für hochwertige Produkte sorgen. Also die Wahrscheinlichkeit, dass unsere Produkte in großen Babynahruns-Marken zu finden sind, ist sehr groß. Wir sind in diesem Bereich in den letzten Jahre stark gewachsen und das ist für uns ein Beweis dafür, dass wir das Vertrauen unserer Kunden gewonnen haben.

Vinschgerwind: Es ist erstaunlich, dass sehr viel Bioware bei Ihnen in VOG Products verarbeitet wird.
Christoph Tappeiner: Wir verarbeiten jeden 5. Apfel, der in Südtirol und im Trentino produziert wird, bei VOG Products zu Saftkonzentrat oder anderen Produkten. Im Biobereich ist es jeder 3. Apfel.

s46 VOG azienda servizio29Vinschgerwind: Saftproduzenten, Bäckereigroßhändler, Fruchtzubereiter für Molkereiprodukte und sonstige Hersteller für Produkte mit Früchten als Zutat zählen zu Ihren Kunden. Was liefert VOG Products an diese Kunden?
Christoph Tappeiner: Wir haben grundsätzlich zwei Produktkategorien: Wir haben flüssige und stückige Produkte. Flüssige Produkte sind Konzentrate, Direktsäfte und Pürees. Bei dieser Produktion fallen auch Aromen an, die in flüssiger Form auf den Markt kommen. Viele dieser Produkte sind Grundstoffe für die Nahrungsmittelindustrie. Die stückigen Produkte sind gekochte Äpfel oder Birnen und Tiefkühlprodukte. Diese werden von Großküchen und Großbäckereien verarbeitet.

 

Vinschgerwind: Welche Produkte gehen direkt in den Lebensmittelhandel?
Christoph Tappeiner: Alles, was wir an Fertigprodukten herstellen, geht direkt in den Lebensmittelhandel. Das macht rund zwei Prozent unseres Umsatzes aus. Wir können allerdings nicht feststellen, wie hoch der Anteil der Produkte unserer Kunden am Lebensmittelhandel ist. Der Bereich Horeca, also das Hotel- und Restaurant-Catering, ist für unsere Wertschöpfung ungemein wichtig. Gerade bei der Anuga gab es Gespräche über den Horeca-Bereich. Unsere Kunden freuen sich natürlich, dass dieser Bereich 2021 wieder zu 90 Prozent in die Normalität zurückgekehrt ist. Corona haben auch wir gespürt. Aber weil wir international agieren, haben wir doch ein zufriedenstellendes Ergebnis 2020/2021 erzielen können.

Vinschgerwind: Hagelware, Fallobst, aussortierte Äpfel - Welche Früchte kommen zu Ihnen in die Verarbeitung?
Christoph Tappeiner: Berechtigte Frage. Grundsätzlich haben wir gegenüber unseren Eigentümern einen Serviceauftrag. Im Herbst gilt es die Fallobstproblematik zu lösen. Also kommen täglich große Mengen an Fallobst zu uns, die wir dann verarbeiten. Unterschiedliche Qualitäten ermöglichen unterschiedliche Veredelungsstufen. Mäßige Qualitäten ermöglichen natürlich mäßige Wertschöpfung. Unser Ziel ist es, die Wertschöpfung im Interesse unserer Mitglieder zu verbessern. Wir wissen, dass auf europäischer Ebene mehr Äpfel produziert werden als es Nachfrage gibt und dass der Osten viele Äpfel produziert...

Vinschgerwind: Erlauben Sie einen Vergleich mit der Milch. Es ist bekannt, dass Milch von Südtiroler Milchhöfen zugekauft wird. Kauft VOG Products Äpfel aus Polen zu?
Christoph Tappeiner: Überhaupt nicht. Das ist für uns ein totales No-Go. Wir kaufen schon zu, aber ausschließlich integrierte Ware aus dem norditalienischen Raum. Was Bioware anbelangt, beziehen wir ausschließlich Obst von unseren Mitgliedsgenossenschaften. Das ist auch eine Botschaft an den Markt, aber auch eine Botschaft nach innen. Wir wollen da eine weiße Weste haben. Der Markt schätzt das und das ist eine Frage des Vertrauens.

Vinschgerwind: Die Anlieferung möchten wir genauer wissen. Nehmen wir den Vinschgau her. Die Anlieferung erfolgt von den Bauern in die Genossenschaften. Kann VOG Products dann bestimmte Qualitäten und Mengen einfach abrufen?
Christoph Tappeiner: Aufgrund des Serviceauftrages müssen wir z.B. Hagelware oder Fallobst übernehmen. Das ist die Anlieferungspflicht, die alle Genossenschaften betrifft. Aber im Laufe des Jahres können wir aufgrund von Kundenaufträgen Ware abrufen, um unsere Kunden entsprechend bedienen zu können. Es kann zum Beispiel sein, dass wir Bio-Babyfood benötigen. Dann müssen wir alles unter einen Hut bringen, um den Anforderungen gerecht zu werden.

s46 VOG azienda servizio43Vinschgerwind: Werden die Äpfel in Großkisten angeliefert und die Äpfel werden dann bei euch intern sortiert oder kommen vorsortierte Äpfel zu euch?
Christoph Tappeiner: Sowohl als auch. Die klassischen Saftäpfel werden lose mit den 30 Tonnen-LKW angeliefert. Wertigere Produkte für Pürees oder Schälprodukte werden in Kisten angeliefert. Die Äpfel werden bei uns einer Nachsortierung unterzogen und schadhafte Früchte aussortiert. Wir sind keine Altweibermühle: Aus guter Ware können wir etwas Vernüftiges herstellen, aus Ware mit reduziertem Wert können wir Konzentrat machen.

Vinschgerwind: „Den Apfel neu denken“ ist eines Ihrer Ziele. Was heißt das?
Christoph Tappeiner: Wir wollen die Potenziale des Apfels vollständig ausnutzen. Das heißt, wir haben neben der ganzen Frucht, die von den Konsumenten genossen wird, auch eine Reihe von Konsumenten, die den Apfel in flüssiger Form, in Püreee-Form oder in anderen Formen zu sich nehmen will. Wir sehen aber weitere Potenziale im Apfel. Das Thema Gesundheit etwa. Da geht es um die Extraktion verschiedener Inhaltsstoffe, die wir auf den Markt bringen können. Für uns ist die Verwertung der Reste ein wichtiger Punkt. Wir haben ein spannendes Projekt in der Kreislaufökonomie laufen: Apfeltrester war bisher ein Nebenprodukt, welches wir ann Biogasanlage verkaufen. Wir schreiben damit eine schwarze Null. Wir sind der Meinung, dass der Trester eine Schatztruhe ist. Wir können uns den Trester als Papierzusatz vorstellen, aber auch als Basis für andere Produkte. Diese Projekte sind derzeit in der Forschung und Entwicklung angesiedelt. Wir erkennen das Potenzial und werden Entscheidungen treffen, die nachhaltig, umsetzbar und ökonomisch sinnvoll sein müssen und auch der CO2-Effekt soll miteinbezogen werden.

Vinschgerwind: Malen wir die Zukunft. Eine Apfel-Papier-Fabrik sagen wir mal in Eyrs?
Christoph Tappeiner: Mit viel Phantasie vielleicht, nicht ausgeschlossen. Wir denken eher daran, dass wir Papierfabriken so beliefern, dass wir unsere eigene Verpackung aus unseren Trestern herstellen lassen könnten.

Vinschgerwind: Sie haben gesagt, dass jeder 5. Apfel aus der integrierten und jeder 3. Apfel aus der Bioproduktion bei VOG Products verarbeitet werden. Das dürften gewaltige Mengen sein, wenn 1,7 Millionen Tonnen Äpfel in Südtirol und im Trentino produziert werden.
Christoph Tappeiner: Ja das sind gewaltige Mengen. Im letzten Geschäftsjahr, welches mit 30. Juni geendet hat, haben wir 31.000 Waggon verarbeitet. Wir rechnen heuer mit der gleichen Menge.

Vinschgerwind: Sichtbarer wird diese Menge, wenn wir sie mit der Produktion der Obstgenossenschaft Texel vergleichen, bei der Sie bis vor 3 Jahren Geschäftsführer waren.
Christoph Tappeiner: Die Texel macht ungefähr 6.000 Waggon. Alle 7 Obstgenossenschaften im Vinschgau erzeugen jährlich in etwa soviel, wie wir im Jahr verarbeiten.

Vinschgerwind: Auch aus dieser Optik bekommt der Spruch in eurem Leitbild einen anderen Drall: „Wir sind eine tragende Säule der regionalen Obstwirtschaft und garantieren - zusammen mit unseren Mitgliedern - den vielen Bauern und ihren Familien Einkommen und langfristige wirtschaftliche Perspektiven.“
Christoph Tappeiner: Absolut. Ich rufe ins Gedächtnis, dass sich Verbraucherwünsche verändern. Junge Leute haben andere Bedürfnisse als ältere Jahrgänge. Uns muss es einfach gelingen, Verbraucherwünsche zu erfüllen. Wenn heute jemand den Apfel lieber löffelt als hineinzubeißen, dann sehen wir das als Chance und die müssen wir nutzen. Die Möglichkeiten sind diesbezüglich groß. Daran arbeiten wir.

Vinschgerwind: Der Verkauf des ganzen Apfels an den Einzelhandel wird weiterhin Bestand haben. Gemessen daran ist VOG Products eine äußerst dynamische Geschichte.
Christoph Tappeiner: Genau. Wir sagen auch ganz bewusst, wir wollen das weltbeste Apfelmus herstellen und anbieten. Wir wollen auch den weltbesten Apfelchip über verschiedene Vertriebskanäle anbieten. Das ist unsere Vision.

Vinschgerwind: Ist ein „Made in Südtirol“ in diesen Dimensionen unerheblich?
Christoph Tappeiner: Für uns ist das Label absolut wichtig. Zum Thema Herkunft haben wir eine klare Botschaft und das wird immer wichtiger. Wir sind dabei, das Label „From Italian Alps“ zu etablieren. Damit bringen wir Südtirol und Trentino unter einen Hut. „From“ ist ein Zusammenschluss von VIP, VOG, Trentino und Melinda mit dem Hintergedanken, dass auf bestimmten Märkten Äpfel aus einer Hand angeboten werden. Ursprünglich war das für den Markt in Russland gedacht, der dann aufgrund des Embargos seit 2014 nicht bespielbar ist. Die vier Erzeugergenossenschaften stehen dahinter. Der Konsument ist, vielleicht hat dies Corona beschleunigt, neugieriger geworden und will wissen, woher und unter welchen Bedingungen etwas erzeugt wird.

Vinschgerwind: VOG Products ist eine Genossenschaft. Eigentümer sind 18 Genossenschaften aus dem Trentino und aus Südtirol, darunter die 7 Obstgenossenschaften des Vinschgaus und die Vip.
Christoph Tappeiner: VOG Products ist 1967 gegründet worden. Wir verarbeiten heute soviele Früchte an einem Tag, wie vor 50 Jahren im ganzen Jahr. Die Mengen haben von Jahr zu Jahr zugenommen und auch die Wertschöpfungskette hat sich verändert.

Vinschgerwind: Die VOG Products ist sozusagen die Genossenschaft der Genossenschaften.
Christoph Tappeiner: Richtig, die VOG Products ist eine Genossenschaft 2. Grades.

Vinschgerwind: Welchen Benefit, welchen Nutzen lukrieren die einzelnen Genossenschaften aus der VOG products? Nehmen wir als Beispiel einen angenommenen Auszahlungspreis für die Bauern im Schnitt von 40 Cent pro Kilo Äpfel. Welchen Anteil an diesem Auszahlungspreis hat die VOG Products?
Christoph Tappeiner: Diesen Anteil können wir wegen der unterschiedlichen Qualitäten, die wir erhalten, nicht genau beziffern. Was wir beziffern können ist, dass wir im Jahr 2020 an die Genossenschaften insgesamt 40 Millionen Euro ausbezahlt haben. Wir haben für konventionelle Saftware zwischen 13 und 14 Cent bezahlt, für Bioware 21 bis 23 Cent ausbezahlt. Für Püreeware konventionell haben wir 19 Cent und für Püreeware Bio im Schnitt 36 Cent bezahlt. Für die Schälprodukte haben wir rund 23 Cent ausbezahlt.

Vinschgerwind: Wie ist es um die Identifikation von den Bauern mit VOG Products bestellt? Welchen Informationsgrad haben die Produzenten über Euer Tun?
Christoph Tappeiner: Eine berechtigte Frage, mit der wir uns intensiv beschäfigten. Wir haben da großen Aufholbedarf, weil wir eine große Distanz zwischen den Produzenten und VOG Products feststellen. Wir sind dabei, die Kommunikationskanäle zu verbessern. Wir senden mittlerweile einen monatlichen Mitgliedernewsletter an über 800 Produzenten, um direkt darüber zu informieren, was in unserem Hause zum Wohle der Produzenten von statten geht. Da haben wir noch eine große Aufgabe vor uns. Wir versuchen da den Dialog zu verbessern. Auch weil wir der Meinung sind, dass die Wertschöpfung für die einzelnen Produzenten durch die Tätigkeiten von VOG Products weiter steigen wird.

Interview: Erwin Bernhart

 

ECKDATEN ZU VOG PRODUCTS

Eigentümer:
18 Genossenschaften, 4 Erzeugerorganisationen; im Hintergrund rund 10.000 Obstbauernfamilien mit 28.000 Hektar Apfelanbaugebiet (Südtirol und Trentino)

Anlieferung:
1967: 3.000 Tonnen/Jahr
2020/2021: 314.800 Tonnen/Jahr
(in der Spitze 4.000 Tonnen/Tag)
Betriebsfläche: 8ha
Produktionsbereiche: Flüssig, Stückig und Fertigprodukte
Produkte:
• Konzentrate
• Säfte, Direktsäfte
• Aromen
• Fruchtmark, Püree
• Geschnittenes Frischobst, Dunstfrüchte, Tiefkühlfrüchte
Neben Äpfeln veredeln wir auch andere Früchte:
Birnen, Pfirsiche, Kiwi und Aprikosen
Fertigprodukte: Marke Leni’s und Private Label-Produkte

Mitarbeiter: ca. 190, in der Hochsaison ca. 230

Jüngste Investitionen:
- Püreelinie
- Annahmestation und Bandpresse
- Aseptische Abfüllanlage für Kleingebinde (Bag in box)
Exportquote: rund 90% (über 50 Länder, über 500 Kunden)

Geschäftsjahr 2020/2021:
Umsatz: 102,5 Mio. Euro
Auszahlung an die Mitgliedsgenossenschaften:
40 Mio. Euro
Auszahlungspreis Saftäpfel gemischte Sorten: 0,13 Euro/kg
Auszahlungspreis Golden Musware Äpfel Bio Babyfood: 0,42 Euro/kg
Auszahlungspreis Schäläpfel Bio: 0,44 Euro/kg

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Impressionen 2025

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Jubiläumsjahr. 1525: Die Bauern waren unterdrückt und mussten so viele Steuern und Abgaben an die Regierenden (Adel & Kirche) zahlen. Das Leben wurde unerträglich und so brach der Bauernkrieg aus. 2025: Der SBB regiert das Land mit und manche Bauern holen sich mit Steuerbegünstigungen, Fördergelder und Subventionen das Geld zurück. Panta rhei: So dreht sich die Geschichte.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zuckbichl. Das Bild erweckt in mir eine sonderbare und unerklärliche Nostalgie.
Vielleicht weil die Fotografie nur das Vergangene festhalten kann?
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Am Schnatzhof. Es war einmal... vor dem Hof ein besonderer Gast gelandet. Er möchte in der warmen Stube einkehren, aber er war zu groß und zu dick und konnte nicht durchschlüpfen. In wenigen Tagen aber konnte er so viel abnehmen und wurde dünn wie eine (Mond)-Sichel und klopfte an die Tür. Doch wenn er so schnell zunehmen kann, wie er abnimmt, dachte der ...

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Heydorf-Loretzhof IV. Jeden zweiten Donnerstag besuche ich die Redaktion des Vinschgerwind und gehe an diesem wunderschönen Juwel, mitten in Schlanders, vorbei. Ich kann immer wieder staunen über die schönen Proportionen, die eleganten Details, ohne „kosmetische Eingriffe“, die je nach Lichtverhältnissen anders wirken. Da muss ich zwangsläufig an die zu vielen Zerstörungen, die unser Land genehmigt, denken...
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Weltkulturerbe der UNESCO. Bald sollen auch die aus Schluderns stammenden Haflinger dazukommen. Die Waale auf der Malser Haide, die Transhumanz der Schafe in Schnals sind schon dabei. Aber die Liste kann unendlich verlängert werden: Die Stilfserjoch-Straße, das Scheibenschlagen, ....
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Die Nachtfotografie. Da ich immer weniger Schlaf brauche, bin ich öfters bei Dunkelheit unterwegs. So habe ich die Nachtfotografie entdeckt. Damit meine ich nicht nur den Himmel und seine leuchtenden Bewohner. Der schwarze Mantel der Nacht verdeckt vielen Unfug, lässt aber hier und dort einige schöne Sachen durchblicken...
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Ein Frühlingsgruß. Die nächste Vinschgerwind-Impression wird meine 500ste sein, und bis auf 1000 komme ich sicher nicht. Ich freue mich über die Rückmeldungen, weil mit einer Kleinigkeit kann ich andere überraschen und glückliche Augenblicke schenken. Vielleicht wäre es schön, die besten Impressionen in einem Katalog zu sammeln. Wenn der eine oder andere Gönner sich melden würde, könnte die Idee bis Weihnachten umgesetzt werden.
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Impressionen 2024

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Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
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Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
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Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
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Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
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Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
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Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
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Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
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Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

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Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
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Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
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Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
Ab und zu im Inneren des Berges wacht der „Wasserdrache“ wieder auf und spuckt Unruhe und Geröll ins Tal.
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Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
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Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
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Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
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Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
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Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
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Schattenspiele. Karthaus, im Hintergrund, ist schon im Schatten verhüllt. Katharinaberg wird auch gleich vom „schwarzen Drachen“ verschlungen... Was für ein herrliches Spektakel dieses Licht- und Schattenspiel.
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Schloss Juval. In Südtirol gibt es an die 300 Burgen und Schlösser. Gut zwei Dutzend davon befinden sich im Vinschgau. Von einigen sind nur Mauerreste geblieben, andere sind sehr gut erhalten und zum Teil dem Publikum zugänglich. Geschichte, Geschichten und Sagen wurden in den alten Gemäuern wie in einer Truhe, bis heute gut aufbewahrt.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

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Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
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Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
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Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
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Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
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Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
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Impressionen 2023

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Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
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Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
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Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
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Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
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In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
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Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
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Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
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Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
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Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
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Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
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Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
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In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
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Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
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Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
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Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
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Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
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Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
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Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
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Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
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Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
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Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
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„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
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Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
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Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
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St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
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