Mittwoch, 27 Juni 2012 00:00

Stimmen aus der Gewerbezone Prad

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Die Gewerbezone Prad  auf 25 Hektar Fläche ist die größte im Obervinschgau und hat großes Potential. Handwerk- Dienstleistungs- und Industriebetriebe bieten rund 500 Arbeistplätze, von denen rund 75 Prozent im Handwerk zu finden sind. Betriebsinhaber sind innovativ unterwegs, setzen auf Qualität und schauen über die Grenzen. Das festigt den Wirtschaftsstandort Prad auch in der derzeit angespannten Lage mit großem Steuerdruck.  Der Vinschgerwind hat Stimmen von Prader Wirtschaftstreibenden eingefangen.

s28_2257„Es braucht stabile gesetzliche Regelungen“

Vinschgerwind: Frau Zoderer, wie geht´s dem Bausektor in Prad?
Elke Zoderer: Die Auftragslage ist angespannt, speziell im öffentlichen Bereich, auch bedingt durch den neuen Ausschreibungsmodus und das Pauschalsystem. Es hat zwar durch ein Landesgesetz eine Erleichterung gegeben, aber nur bis zu einer gewissen Ausschreibungssumme. Überregionale Großunternehmen haben nach wie vor die Nase vorn.

Die Firma Zoderer Bau KG steuert mit einer Bietergemeinschaft dagegen, die sie 2011 mit den Unternehmen Holzbau Lechner, Kuntner GmbH, Metallbau und Elektro Reinstadler gegründet hat?
Ja, ohne Bietergemeinschaft ist es fast nicht mehr möglich, bei öffentlichen Ausschreibungen teilzunehmen. Denn bereits die Teilnahme kostet 12.000 bis 15.000 Euro. In der Bietergemeinschaft  teilt man sich das auf. Kleine Betriebe haben keine Chance und viele denken darüber nach aufzugeben.

Was müsste passieren, um das zu verhindern?
Der Ausschreibungsmodus muss wieder so gestaltet werden, wie er vor der Neuregelung war, das heißt, es braucht eine Ausschreibung in Gewerken, unabhängig von der Ausschreibungssumme. Es braucht stabile gesetzliche Regelungen. Derzeit ändern sich die Richtlinien laufend, sodass kaum noch Kalkulationen möglich sind. Diese können beispielsweise in kürzester Zeit wieder auf Null sein, auch weil laufend neue Steuern eingehoben werden. Überall wird genommen, wir bekommen fast keine Luft mehr. Dazu kommen noch die übertriebenen Kontrollen, die oft an Schikanen grenzen. Es ist nicht zu wundern, dass vielen Unternehmern die Freude an der Selbständigkeit vergeht.

Es braucht also neue Rahmenbedingungen?
Ja, die Politik ist dringend gefordert zu handeln. Sie muss die Rahmenbedingungen so gestalten, dass klein- und mittelständische Traditionsbetriebe nicht zusperren und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Hause schicken müssen. Und es braucht Konjunkturprogramme.

s36_272„Die Auftragslage ist zurzeit in Österreich und der Schweiz gut“

Vinschgerwind: Herr Koch Waldner, mit Ihrem Unternehmen Internform arbeiten Sie viel in Österreich und der Schweiz. Wie ist Ihre Auftragslage derzeit?
Robert Koch Waldner: Die Auftragslage ist zurzeit in Österreich und der Schweiz gut, schwierig ist sie im oberen Vinschgau. Hier wäre ich nicht in der Lage, meine 30 Mitarbeiter zu beschäftigen. Unser Unternehmen hat sich im Bereich der Hotelerie spezialisiert. Wir sind also stark von der Entwicklung des Tourismus abhängig. Dessen Auslastung und Zukunftsperspektiven sind für uns sehr wichtig.

Was hat Sie bewogen, über die Grenzen zu schauen und was bedeutet das für ein Prader Unternehmen?
Bin davon überzeugt, dass man als Unternehmen auf mehreren Beinen stehen muss, um anstehende Krisen ausgleichen zu können. Zudem vermarkten wir typisch italienische Produkte und meine Mitarbeiter erbringen eine qualitativ hochwertige Dienstleistung, die von unseren Kunden in den Nachbarregionen sehr geschätzt wird. Wichtig war für mich immer, die Arbeitsplatzsicherheit meiner Mitarbeiter zu garantieren und das ist bis jetzt durch den Blick über die Grenzen und unterschiedlichen Märkte auch gelungen.

Sie bewegen sich zwischen unterschiedlichen Gesetzgebungen. Wo lässt sich’s am besten arbeiten?
Jedes der drei Länder hat seine Eigenheit – über die italienischen Verhältnisse zu sprechen würde den Rahmen sprengen. Die Situation in der Schweiz ist für uns zur Zeit sehr schwierig. Das heißt: Den Südtiroler Unternehmen werden große Auflagen in den Bereichen Arbeitsbewilligungen und Mitarbeiterentlohnung aufgehalst. In Österreich ist es zurzeit sicherlich am einfachsten als ein EU-Unternehmen zu arbeiten und Aufträge abzuwickeln.

Sie waren jahrelang Chef der obervinschger Handwerker, in dieser Funktion zuständig im Bereich Regionalentwicklung. Wie sehen Sie die heutige Entwicklung und die Zukunftsperspektiven in Krisenzeit?
Die wirtschaftlichen Zukunftsperspektiven für den Vinschgau sehe ich als nicht sehr rosig, vor allem für jene, die sich  nicht auch außerhalb unseres Bezirkes bewegen. Die Auftragslage hier ist für alle zu dünn. Es schmerzt mich sehr, wenn ich mitansehen muss, was vom einstigen Gedanken der Regionalentwicklung übrig geblieben ist. Ich kann jedem Handwerkskollegen empfehlen, über den Bezirk hinaus Aufträge einzuholen und abzuwickeln.

„Flexibel und schnell auf Marktänderungen reagieren“

s34_4815Vinschgerwind: TTM ist europaweit führend im Bereich Ummantelungen für technische Isolierungen, der Standort Gewerbezone Prad eine ideale Drehscheibe?
Leo Berger: Die ideale Drehscheibe definitiv nicht! Logistisch gesehen liegen wir im oberen Vinschgau klar im Abseits was die klassischen Verkehrsrouten betrifft. Mitbewerber haben hier klare Vorteile. Lokale Logistikpartner sind sehr engagiert und flexibel, zaubern können aber auch diese abseits der großen Ballungszentren nicht. Auf eine schnelle und stabile Internetverbindung warten wir bereits seit 10 Jahren. Endlich hat es ein lokaler Anbieter, das E-Werk Prad, in die Hand genommen und mit Mitte Juli wird auch die Gewerbezone Prad direkt in ein Glasfasernetz eingebunden. Was sicher für Prad bzw. den Vinschgau spricht, sind die lokalen Mitarbeiter, die mit Loyalität, Einsatzwillen und Flexibilität überzeugen.
Für Südtirol generell spricht natürlich die geographische Lage zwischen dem Exportweltmeister Deutschland und dem Süden Europas, dies war auch der Grund für die Unternehmensgründung vor über 30 Jahren.

Wird in Krisenzeiten weniger isoliert?
Krisenzeiten haben länderspezifisch unterschiedliche Auswirkungen auf die Baubranche. In manchen Ländern wird aufgrund der Unsicherheit wieder mehr in die Immobilie investiert bzw. renoviert, was zur Folge hat, dass auch mehr isoliert wird. Andere Länder wiederum gelangen fast zum Baustillstand, siehe Spanien, Italien, Griechenland, usw..
Generell befindet sich die Isolierbranche in einem Wachstumsmarkt und dies hat mehrere Gründe. Zum Hauptgrund gehören sicherlich der Anstieg der Energiekosten und der Trend hin zu besserer Energieeffizienz. Weitere steuerrechtliche Anreize in anderen Ländern für z.B. Solarkollektoren haben dann auch direkte Umsatzauswirkungen auf unsere Produkte.
TTM ist eine Erfolgsgeschichte. Seit über 30 Jahren geht´s ständig aufwärts. Wie krisensicher ist das Unternehmen?
100 Prozent krisensicher gibt es nicht!  Wir versuchen mit verschiedenen Strategien und Dienstleistungen, wie z.B. einer Exportkreditversicherung das Unternehmen auf eine solide Basis zu setzen. Sollten aber einige große internationale Industriekunden in der Baubranche die Tore schließen, hätte dies auch Auswirkungen bis in den oberen Vinschgau. Eine Hauptstrategie vom Senior-Chef, welche auch vom jungen Team umgesetzt wird, ist es, eine gut kontrollierte und kleine Kostenstruktur beizubehalten, um somit flexibel und schnell auf Marktänderungen reagieren zu können- ozusagen bestmöglich fixe in variable Kosten umzuwandeln.

Das Geheimnis des Erfolgs?
Es ist sicherlich die Historie, auf die das Unternehmen als solide Basis zurückgreifen kann. Dazu kommen  Internationalität, kontinuierliche Investitionen in neue Märkte und neue Exportländer, ständige Produktentwicklung und Umsetzung der neuen Ideen von Marktseite. Sozusagen, wir nutzen Erfolge von gestern, um neue Ideen und Wege für die Zukunft zu gestalten.

Die Steuersituation in Italien ist derzeit sehr angespannt. Es wird immer mehr abverlangt. Wie kommt Ihr Unternehmen damit zurecht?
Es ist natürlich kein Geheimnis, dass wir in Italien in den oberen Top5 der OECD Länder rangieren, was die effektive Steuerbelastung betrifft und man international ganz klare Wettbewerbsnachteile dadurch hat. Uns Unternehmern bleibt klarerweise weniger Spielraum für Neuinvestitionen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit für die Zukunft. Schlimmer hingegen finde ich aber die Komplexität und Kreativität der italienischen Steuergesetzgebung, die sich ja teilweise in jedem Quartal ändert. Der Wunsch nach einer Steuererklärung, die auf einem Bierdeckel Platz findet, wird weitergeträumt.

s8_5651„Angespannte Wirtschaftslage lässt sich gemeinsam besser meistern“

Vinschgerwind: Sie beschäftigen 44 Mitarbeiter. keine Sorge vor der Zukunft in der derzeit schwierigen Wirtschaftslage?
Luis Lechner: Prinzipiell nein, wenn auch teils gemischte Gefühle da sind, wenn ich die derzeitige Marktlage betrachte. Wir weichen zurzeit in die Schweiz und nach Österreich aus. Von Vorteil ist unser breit gefächertes Angebot. Derzeit sind wir voll ausgelastet.

Das will heißen?
Wir decken fünf bis sechs Handwerksberufe im Bausektor ab. Im Trockenbau sind wir in Zusammenarbeit mit  Nachbarbetrieben in der Lage, schlüsselfertige Bauten zu erstellen. Wir arbeiten im Unterengadin und sogar in Wien, wo wir eine Hotelanlage mitbauen.

Die Zusammenarbeit in der Gewerbezone Prad funktioniert also?
Teilweise funktioniert sie gut, teilweise wäre die Zusammenarbeit auszubauen, um das Potential, das die Handwerksbetriebe in der Prader Gewerbezone produktiver nutzen könnten.

Zur Halbzeit der Legislaturperiode im kommenden Jahr übernehmen Sie das Wirtschaftsreferat in der Gemeinde Prad. Eine gute Möglichkeit die Zusammenarbeit zu forcieren?
Grundsätzlich schon, aber es ist noch verfrüht, etwas dazu zu sagen. Visionen sind sicherlich da. Die Zusammenarbeit zwischen Betrieben und Sozialpartnern ist mir sehr wichtig. Die derzeit angespannte wirtschaftliche Lage lässt sich gemeinsam besser meistern.

Wie rüsten Sie sich als einer der größten Arbeitgeber in der Gewerbezone für die Zukunft?
Wir setzen auf fachliche Kompetenz, auf den Teamgeist im Betrieb, sorgen für ideale Betriebsstrukturen. Wir bieten innovative Dienstleistungen und Qualität.


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Jubiläumsjahr. 1525: Die Bauern waren unterdrückt und mussten so viele Steuern und Abgaben an die Regierenden (Adel & Kirche) zahlen. Das Leben wurde unerträglich und so brach der Bauernkrieg aus. 2025: Der SBB regiert das Land mit und manche Bauern holen sich mit Steuerbegünstigungen, Fördergelder und Subventionen das Geld zurück. Panta rhei: So dreht sich die Geschichte.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zuckbichl. Das Bild erweckt in mir eine sonderbare und unerklärliche Nostalgie.
Vielleicht weil die Fotografie nur das Vergangene festhalten kann?
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Am Schnatzhof. Es war einmal... vor dem Hof ein besonderer Gast gelandet. Er möchte in der warmen Stube einkehren, aber er war zu groß und zu dick und konnte nicht durchschlüpfen. In wenigen Tagen aber konnte er so viel abnehmen und wurde dünn wie eine (Mond)-Sichel und klopfte an die Tür. Doch wenn er so schnell zunehmen kann, wie er abnimmt, dachte der ...

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Heydorf-Loretzhof IV. Jeden zweiten Donnerstag besuche ich die Redaktion des Vinschgerwind und gehe an diesem wunderschönen Juwel, mitten in Schlanders, vorbei. Ich kann immer wieder staunen über die schönen Proportionen, die eleganten Details, ohne „kosmetische Eingriffe“, die je nach Lichtverhältnissen anders wirken. Da muss ich zwangsläufig an die zu vielen Zerstörungen, die unser Land genehmigt, denken...
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Weltkulturerbe der UNESCO. Bald sollen auch die aus Schluderns stammenden Haflinger dazukommen. Die Waale auf der Malser Haide, die Transhumanz der Schafe in Schnals sind schon dabei. Aber die Liste kann unendlich verlängert werden: Die Stilfserjoch-Straße, das Scheibenschlagen, ....
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Die Nachtfotografie. Da ich immer weniger Schlaf brauche, bin ich öfters bei Dunkelheit unterwegs. So habe ich die Nachtfotografie entdeckt. Damit meine ich nicht nur den Himmel und seine leuchtenden Bewohner. Der schwarze Mantel der Nacht verdeckt vielen Unfug, lässt aber hier und dort einige schöne Sachen durchblicken...
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Ein Frühlingsgruß. Die nächste Vinschgerwind-Impression wird meine 500ste sein, und bis auf 1000 komme ich sicher nicht. Ich freue mich über die Rückmeldungen, weil mit einer Kleinigkeit kann ich andere überraschen und glückliche Augenblicke schenken. Vielleicht wäre es schön, die besten Impressionen in einem Katalog zu sammeln. Wenn der eine oder andere Gönner sich melden würde, könnte die Idee bis Weihnachten umgesetzt werden.
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Impressionen 2024

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Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
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Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
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Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
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Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
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Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
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Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
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Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
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Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

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Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
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Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
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Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
Ab und zu im Inneren des Berges wacht der „Wasserdrache“ wieder auf und spuckt Unruhe und Geröll ins Tal.
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Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
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Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
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Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
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Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
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Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
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Schattenspiele. Karthaus, im Hintergrund, ist schon im Schatten verhüllt. Katharinaberg wird auch gleich vom „schwarzen Drachen“ verschlungen... Was für ein herrliches Spektakel dieses Licht- und Schattenspiel.
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Schloss Juval. In Südtirol gibt es an die 300 Burgen und Schlösser. Gut zwei Dutzend davon befinden sich im Vinschgau. Von einigen sind nur Mauerreste geblieben, andere sind sehr gut erhalten und zum Teil dem Publikum zugänglich. Geschichte, Geschichten und Sagen wurden in den alten Gemäuern wie in einer Truhe, bis heute gut aufbewahrt.
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Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

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Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
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Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
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Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
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Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
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Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
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Impressionen 2023

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Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
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Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
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Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
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Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
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In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
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Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
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Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
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Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
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Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
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Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
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Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
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In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
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Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
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Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
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Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
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Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
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Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
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Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
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Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
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Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
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Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
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Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
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Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
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St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
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WINDMAGAZINE

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Winterwind 2024

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