Montag, 31 Oktober 2011 00:00

Leserbriefe

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„Wandel, Veränderung ist die einzige Konstante“
Diesen Satz sagte Elisabeth Ladinser aus der Reihe der Vorsitzenden, anlässlich der Podiumsdiskussion „Kulturlandschaft wohin?“. In dieser Aussage waren sich alle Vorsitzenden einig und meinten, es könnte aber etwas langsamer weitergewirtschaftet werden. Auch die Empfehlung, dass für Nahrungsmittel mehr ausgegeben werden sollte, wurde ohne Widerrede stehen gelassen. Als die Diskussionsrunde für das Publikum begann, meldete ich mich als Erster: „Die Veränderung kann auch einen momentanen Stillstand – absolut gesehen, gibt es keinen Stillstand – und einen Rückbau bedeuten.“ Mich ärgerte nämlich, dass alle Vorsitzenden die Veränderungsmöglichkeit nur in etwas langsamer „So weitermachen“ sahen.  „Ja, ein Rückbau kann auch ein Fortschritt sein“, so Ladinser darauf. Markus Joos bemühte sich dies in der „Rückkoppelung“, welche immer mehr Beachtung verliert, zu erklären. Mein geäußertes Wort „Rückbau“ nahm auch Chris-tof Engel in den Mund, er wusste aber nicht, wie er es in sein Marketing-Konzept einbauen sollte. Keine Stellung auf meine Äußerung bezog Andreas Tappeiner. Das verwundert nicht: Er selbst betreibt eine größere Apfelstauden-Monokultur und kommt aus der größten Parteihöhle, welche wahrheitsgetreu den Totenkopf und nicht das Edelweiß in ihre Fahne malen sollte. Keine Aufregung! Kein Politiker taugt heutzutage! Eine Frau meldete sich aus dem Publikum: „Ein neues Wirtschaftssystem muss gefunden werden.“ „Ja ein neues Wirtschaftssystem muss gefunden werden!“, unterstützte ich diese Frau. Und ich fuhr fort: „Eine Frage an Herrn Engel: Zwischen Latsch und Kortsch verhagelte es 1.200 ha Apfelplantagen. Die meisten Bauern sind versichert. Wer bezahlt die Versicherung? Katastrophenfonds? Der Staat hat Schulden. Wie wird dieser Blödsinn gelöst?“ Keine Antwort konnte er darauf geben. Später ergänzte ich: „Das Getreide wäre zu diesem Zeitpunkt schon eingebracht gewesen.“ Es leuchtet jedem ein, dass vielseitige Wirtschaft Krisen und Katastrophen am ehesten übersteht. Tappeiner zum Schluss: „Der Markt weist der Produktionsart den Weg.“ Der Politiker gibt also dem Markt die Schuld, einer Faktorgröße, woran niemand etwas ändern kann und soll. Verärgert, ohne diesmal vom Moderator anberaumt, platze ich: „Nicht so sehr vom Markt hängt es ab, sondern vielmehr von den Verantwortlichen, von den verantwortlichen Politikern. Wenn in die falsche Richtung gefördert wird, läuft eben alles in die falsche Richtung. Durnwalder, der große Mann …“ So schloss ich die Diskussionsrunde. Ich wiederhole: Ein neues Wirtschaftsystem muss gefunden werden! Dieses wird gefunden, wenn ein neues Wahlsystem zugelassen wird. Jeder Wahlberechtigte, jeder ab 18 Jahren muss das gleiche Recht haben gewählt werden zu dürfen, ohne Mitglied in einer Partei oder Bande zu sein. Und was bedeutet, für Nahrungsmittel hierzulande zukünftig mehr ausgeben zu müssen? Es würde wiederum am meisten die Kleinverdiener, Arbeiter, die Halbverdiener, Mütter und die Nichtverdiener, Kinder belasten. Gerechtfertigt wäre eine Nahrungsmittelpreiserhöhung dann, wenn etwa die Gehälter der Politiker um die Hälfte gekürzt, und etwa die Gehälter der Arbeiter um das Doppelte erhöht werden würden. Wenn wir nicht am rechten Ort zurückbauen, können wir dem Chaos und Krieg nicht ausweichen. Natürliche Selektion muss wieder zugelassen werden.
Gruber Paul, Mals

Ziemlich daneben
Das mit den Bären, sowie auch das mit dem Wolf ist so eine Sache; praktisch alle finden diese Tiere schön und faszinierend, doch im Umgang mit diesen Alpenbewohnern scheiden sich die Geister!
Diese Raubtiere wandern, wie auch die Bären, enorme Strecken und das hat zu den bekannten Problemen bei uns in der Schweiz mit Risikobären geführt, wie mit dem JJ3, der 2008 in Graubünden aus Sicherheitsgründen erlegt wurde. Bei uns in Müstair, in unmittelbarer Nähe der italienischen Alpenregion sind bereits verschiedene Bären aufgebrochen, wie der Bärenkenner Claudio Willi beschrieben hatte, um Neues zu erkunden, um Jagd auf Schafherden zu machen, um Bienenstöcke oder Abfallkübel zu durchsuchen. Man sagt, die Bären seien scheu; schon gut und recht, aber wenn der Bär plötzlich mit meinem Hund konfrontiert wird, dann wüsste ich nicht, was zu tun wäre. Sich auf den Boden legen und mit den Händen den Nacken schützen, sich ruhig verhalten und zuschauen, was nun passiert, wie es von ein paar Superschlauen empfohlen wird? Ich weiß wirklich nicht, was die Leute studieren und solchen Unsinn von einer offiziellen Stelle, wie der WWF Graubünden, in einer Broschüre zu lesen ist. In der heutigen Zeit Bären, Wölfe in dieser Bevölkerungsdichte auszusetzen, das finde ich ziemlich daneben. Da kann man nur hoffen, dass alles gut geht und dass man solchen Raubtieren nie begegnet! Die Raubtiere waren aus unseren Gebieten verschwunden, weil es schon dazumal keinen Platz gab. Den größten Schaden bis heute haben die Bauern und Schafzüchter zu ertragen, deren Zorn und Ärger jedem normalen Menschen verständlich ist, wenn Raubtiere Schafe, Lämmer und Kälber reissen. In der Zwischenzeit ist die Bevölkerung gewachsen, die Umwelt hat sich verändert, die Landschaft mit Straßen und Bauten zugepflastert. Man mag dies bedauern, aber man kann das Rad der Zeit nicht zurückdrehen. Ein Nebeneinander von Bär und Mensch ist schlicht nicht möglich. Der Bär hat nun mal keine natürlichen Jagdgründe mehr und daher kann eine Rückkehr unmöglich gefördert werden. Eventuell braucht es auch hier einen ganz schlimmen Unfall, bis die Leute wieder zur Vernunft kommen! Vielleicht hat jemand einmal die Idee, z.B. im Haidersee Krokodile auszusetzen; selbstverständlich auch so scheue, liebe, zahme Kuscheltiere, so wie man es vom Bären erwartet und von den Touristikern geworben wird.
Giacumin Bass, Müstair

Eine Umfahrungsstraße für Rabland/Oberdorf
Als Sprecher der Anwohner der Lahn-und St. Jakobstraße dient mir die demnächst anfallende Neuausarbeitung des Bauleitplanes als Anlass und Rechtfertigung, um der neuen (und großteils erneuerten) Gemeindeverwaltung unser zentrales Anliegen - eine effiziente und dauerhafte Verkehrsreduzierung - durch eine Umfahrungsstraße vorzutragen und zu begründen.
Bereits am 30.04.1977 haben die Anwohner/Grundeigentümer der Lahnstraße in einer ausführlich begründeten schriftlichen Stellungnahme gegen den damals geplanten Ausbau der Lahnstraße plus Gehsteig auf bis zu 8 m protes-tiert und so die Realisierung dieses „Monsterprojektes“ verhindert. Sie befürchteten zu Recht eine beachtliche Verkehrszunahme mit zunehmender Lärmbelästigung und damit einhergehender Einschränkung der Lebensqualität. Sie forderten bereits damals eine Umfahrungsstraße und erklärten sich bereit, für die Errichtung eines Gehsteiges den notwendigen Grund zur Verfügung zu stellen. Diese Bereitschaft gilt selbstverständlich heute noch.
In der Folge hat der Verkehr mit all seinen Gefahren und Belas-tungen kontinuierlich, seit der Realisierung des Sportzentrums, der Texelbahn und der Wohnbauzone „Pfarrwies“ jedoch sprunghaft zugenommen und zu bestimmten Zeiten und Anlässen (bei reger Bautätigkeit z.B.) unerträgliche und für die Sicherheit und Gesundheit der Anwohner unzumutbare Ausmaße angenommen. Als besonders belastend wirkt sich dabei der Schwerverkehr aus.
Als die Anwohner im April 2007 dann von einem neuen Projekt erfuhren und in der Folge es vorgestellt bekamen, mussten sie feststellen, dass das ursprüngliche Projekt zwar überarbeitet war, im Wesentlichen aber keine Verbesserung für die Anwohner darstellte, weil der gesamte Verkehr (einschließlich Schwerverkehr) weiterhin durch das Dorf, an Kindergarten, Schule und dicht besiedelten Wohnraum vorbeigeschleust werden sollte. Von einer Umfahrung keine Spur.
Im Mai desselben Jahres lehnten die Anwohner in einem offenen Brief durch ihre Unterschrift in klarer, harter, aber fundierter Form das Projekt ab, indem sie u.a. ausführten: „Wir Anwohner sind keineswegs bereit, unsere Sicherheit, unsere Gesundheit und unsere Lebensqualität und die unserer Nachkommen einer ungebremsten, unkontrollierten und uneingeschränkten Mobilität zu opfern“. Dieser Brief (02. Mai 2007) und weitere Stellungnahmen vom 25.Mai, 18. Juli, 09.August 2007, so wie vom 10. März 2008, in denen wir auch auf den prekären Zustand der 85-Jahre alten Trinkwasserleitung in Teilen von Rabland/Oberdorf hingewiesen haben, blieben ohne verbindliche/ schriftliche Antwort.
Da unsere grundsätzliche Haltung unverändert ist und unsere Argumente für eine Umfahrung durch die bisherige Entwicklung gefestigt wurden, sehen wir von einer weiteren Unterschriftenaktion ab (es wäre die dritte zur selben Problematik) und setzen unsere Erwartungen in die neuen Gemeindeverwalter. Wir hoffen, dass sie sich der heute allgemein anerkannten Verkehrsphilosophie verpflichtet fühlen, der zufolge „jede Verkehrsplanung (ganz besonders für dicht besiedelte Wohngebiete) von der Erkenntnis ausgehen sollte, dass der Mensch und nicht der ungestörte Verkehrsfluss im Mittelpunkt der Überlegungen stehen sollte“. (Prof. Hermann Knoflacher, international anerkannter Verkehrsexperte auf der Bürgerversammlung in Rabland am 17.01.2008).
Deshalb ersuchen wir die Gemeindeverwaltung, im neuen Bauleitplan eine Umfahrungsstraße für Rabland/Oberdorf als Vorraussetzung für eine dauerhafte, effiziente und bürgergerechte Verkehrsplanung vorzusehen. Die Varianten: Umfahrung West: Zielstraße-Geroldstraße-asphaltierter Feldweg-Vinschgaustraße SS 38) und die Umfahrung Ost im Bereich des Zielbach Dammes sind dem Bürgermeister i.R. und der Verkehrskommission am 31.07.2007 ausführlich erläutert worden. Für uns ist und bleibt die Verkehrsreduzierung die einzig wirksame Form der Verkehrsberuhigung. Dies gilt ganz besonders auch im Hinblick auf die Schaffung von verkehrsberuhigten Dorfkernen bei der Ausarbeitung eines Dorf-Entwicklungsplanes.
Wir Anwohner sind gerne bereit, über unsere Forderung und über weitere zusätzliche Maßnahmen, die zur Verkehrsberuhigung beitragen, mit den Gemeindeverwaltern zu diskutieren, zumal ja eine bessere Kommunikation und mehr Bürgernähe/Bürgerbeteiligung Teile des „Regierungsprogrammes“ der SVP sind.
Rabland, 19. Oktober 2011
Für die Anrainer Dr. Karl Trafoier


„Spießrutenlauf“ Sachwalterschaft
In Anbetracht der aktuellen Thematik bezüglich Sachwalterschaft, wie sie in den einschlägigen Medien kürzlich dargestellt wurde, möchte ich zu diesem Thema meine persönlichen Erfahrungen hiermit darlegen:
Auf Empfehlung des Gesundheits- und Sozialsprengels Mals, wandte ich mich im Frühjahr 2011 an Frau Dr. Claudia Neugebauer vom Dachverband für Soziales und Gesundheit in Bozen mit der Bitte, um die Erstellung eines Antrages auf Errichtung einer Sachwalterschaft für meinen Vater. Der Antrag einschließlich aller notwendigen Unterlagen ( insgesamt 9 Dokumente ) wurde beim Landesgericht Bozen, Außenstelle Schlanders, im Juli 2011 hinterlegt.
Dass solche staatliche Einrichtungen hierzulande bezüglich Effizienz nicht gerade den besten Ruf genießen, beweist wiederum die Tatsache, dass die Bearbeitung meines Antrages sich über fast 3 Monate hinzog !!
Nachdem ich das entsprechende Dekret, ausgestellt am 19.09.2011 und abgesegnet vom zuständigen Richter in Schlanders, Dr. Alex  Tarneller vor mir liegen hatte, musste ich feststellen, dass die Bearbeitung meines Antrages in Bezug auf Oberflächlichkeit wohl nicht mehr zu überbieten sein kann! Schon die Tatsache, dass Angehörige und Verwandte bis zum 2. Grad und in aller Welt verstreut, zur Verhandlung bzw. Anhörung erscheinen sollten, damit ich diese freiwillige, ehrenvolle Sache überhaupt übernehmen kann, lässt jeden Normalsterblichen nur den Kopf schütteln. Aus meiner Sicht eine einzige Schikane!
Das Gericht jedoch argumentiert mit der fadenscheinigen Notwendigkeit, zumal es möglich sein könnte, dass ein Angehöriger am anderen Ende der Welt sich benachteiligt fühlt und diesen Dienst selbst leisten möchte bzw. einen begründeten Einwand vorbringen könnte. Doch damit nicht genug der „Obstrusitäten“:
In diesem meinem speziellen Fall wurde auch noch schriftlich verlangt, dass eine bereits seit 11 Jahren verstorbene Person aus dem Verwandtenkreis ( die Todesurkunde wurde dem Antrag beigelegt )  auch noch vor Gericht zu erscheinen hat.
Für mich stellt sich die Frage, über welche berufliche Qualifikation ein Sachbearbeiter, in diesem Fall bei Gericht, verfügen muss, um eine solch makabre, bürokratische Meisterleistung zu Papier zu bringen und ganz nebenbei noch mit seinem Gehalt allmonatlich den öffentlichen Steuersäckel belastet! Dem zuständigen Richter habe ich umgehend persönlich mit einer E-Mail mitgeteilt, dass er sich in dieser Angelegenheit nicht weiter bemühen muss, zumal ich mich außerstande sehe, diese skurrilen Auflagen zu erfüllen. Gleichzeitig kann ich mir jedoch nicht verkneifen einzugestehen, dass die aktuellen römischen Sparmaßnahmen, die sich angeblich auch auf das Landesgericht Bozen, Außenstelle Schlanders, auswirken, etwas Positives abzugewinnen. Jedem, der sich in Zukunft mit einer solchen oder ähnlichen Situation konfrontiert sieht, kann ich nur empfehlen, eine Generalvollmacht von einem Notar ausstellen zu lassen, natürlich vorausgesetzt, dass der zu Betreuende auch damit einverstanden ist und mit seiner Unterschrift seinen Willen kundtun kann. Allen anderen wünsche ich viel Kraft und Geduld diesen steinzeitlich anmutenden bürokratischen „Spießrutenlauf“ durchzustehen.
Gabriella Wittmer, Taufers, i. M.

Liebe Leserbriefschreiberinnen und liebe Leserbriefschreiber, Leserbriefe sind uns jederzeit willkommen. Nachdem uns aber immer wieder Leserbriefe und Stellungnahmen geschickt werden, die sehr lang und ausführlich Probleme und Ansichten wälzen, und wir mit dieser Überlänge Platzprobleme haben, möchte ich die Leserbriefschreiber ersuchen, sich kürzer zu halten. In der Kürze liegt die Würze. Mein Vorschlag: 1500 Zeichen pro Leserbrief.
Erwin Bernhart
Chefredakteur


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Impressionen 2025

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Jubiläumsjahr. 1525: Die Bauern waren unterdrückt und mussten so viele Steuern und Abgaben an die Regierenden (Adel & Kirche) zahlen. Das Leben wurde unerträglich und so brach der Bauernkrieg aus. 2025: Der SBB regiert das Land mit und manche Bauern holen sich mit Steuerbegünstigungen, Fördergelder und Subventionen das Geld zurück. Panta rhei: So dreht sich die Geschichte.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zuckbichl. Das Bild erweckt in mir eine sonderbare und unerklärliche Nostalgie.
Vielleicht weil die Fotografie nur das Vergangene festhalten kann?
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Am Schnatzhof. Es war einmal... vor dem Hof ein besonderer Gast gelandet. Er möchte in der warmen Stube einkehren, aber er war zu groß und zu dick und konnte nicht durchschlüpfen. In wenigen Tagen aber konnte er so viel abnehmen und wurde dünn wie eine (Mond)-Sichel und klopfte an die Tür. Doch wenn er so schnell zunehmen kann, wie er abnimmt, dachte der ...

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Heydorf-Loretzhof IV. Jeden zweiten Donnerstag besuche ich die Redaktion des Vinschgerwind und gehe an diesem wunderschönen Juwel, mitten in Schlanders, vorbei. Ich kann immer wieder staunen über die schönen Proportionen, die eleganten Details, ohne „kosmetische Eingriffe“, die je nach Lichtverhältnissen anders wirken. Da muss ich zwangsläufig an die zu vielen Zerstörungen, die unser Land genehmigt, denken...
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Weltkulturerbe der UNESCO. Bald sollen auch die aus Schluderns stammenden Haflinger dazukommen. Die Waale auf der Malser Haide, die Transhumanz der Schafe in Schnals sind schon dabei. Aber die Liste kann unendlich verlängert werden: Die Stilfserjoch-Straße, das Scheibenschlagen, ....
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Die Nachtfotografie. Da ich immer weniger Schlaf brauche, bin ich öfters bei Dunkelheit unterwegs. So habe ich die Nachtfotografie entdeckt. Damit meine ich nicht nur den Himmel und seine leuchtenden Bewohner. Der schwarze Mantel der Nacht verdeckt vielen Unfug, lässt aber hier und dort einige schöne Sachen durchblicken...
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Ein Frühlingsgruß. Die nächste Vinschgerwind-Impression wird meine 500ste sein, und bis auf 1000 komme ich sicher nicht. Ich freue mich über die Rückmeldungen, weil mit einer Kleinigkeit kann ich andere überraschen und glückliche Augenblicke schenken. Vielleicht wäre es schön, die besten Impressionen in einem Katalog zu sammeln. Wenn der eine oder andere Gönner sich melden würde, könnte die Idee bis Weihnachten umgesetzt werden.
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Impressionen 2024

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Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
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Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
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Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
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Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
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Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
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Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
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Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
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Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

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Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
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Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
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Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
Ab und zu im Inneren des Berges wacht der „Wasserdrache“ wieder auf und spuckt Unruhe und Geröll ins Tal.
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Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
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Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
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Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
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Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
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Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
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Schattenspiele. Karthaus, im Hintergrund, ist schon im Schatten verhüllt. Katharinaberg wird auch gleich vom „schwarzen Drachen“ verschlungen... Was für ein herrliches Spektakel dieses Licht- und Schattenspiel.
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Schloss Juval. In Südtirol gibt es an die 300 Burgen und Schlösser. Gut zwei Dutzend davon befinden sich im Vinschgau. Von einigen sind nur Mauerreste geblieben, andere sind sehr gut erhalten und zum Teil dem Publikum zugänglich. Geschichte, Geschichten und Sagen wurden in den alten Gemäuern wie in einer Truhe, bis heute gut aufbewahrt.
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Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

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Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
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Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
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Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
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Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
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Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
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Impressionen 2023

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Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
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Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
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Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
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Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
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In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
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Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
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Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
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Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
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Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
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Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
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Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
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In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
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Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
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Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
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Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
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Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
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Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
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Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
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Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
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Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
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Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
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Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
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Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
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St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
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WINDMAGAZINE

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