Dienstag, 12 Dezember 2017 12:00

2017 Jahresrückbick

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Eingeebnet.

rueckblick 2Alles eben, auch schön? Schöneben schluckt heuer tatsächlich die Haideralm. Der gemeindeintern mit den Skiliften beauftragte VizeBM Franz Prieth zeigt dem amtierenden BM Heinrich Noggler, wer in Graun die Hosen anhat, macht kurzen Prozess und kann sich auf eine neue Mannschaft unter anderem mit Präsident Andreas Lechthaler und Computerspezialist Christian Maas stützen: Das Ergebnis ist, dass es die Haider AG seit 1. Dezember nicht mehr gibt. Die Haideralm ist nun Teil vom erfolgreichen Schöneben, die Gemeinde Graun ist das rund 60%ige Aktienpaket an der defizitären Haideralm los. Und anstelle des von Nauders gekündigten Skipasses Reschenpass hat man die Nauderer in die größere 2-Länder-Skiarena und sogar in die Ortler Skiarena hineingelupft.

 

Bio-Fit.

rueckblick 3Der Obmann der Genossenschaft Juval Luis Alber hat seine Bauern überzeugen können, die Kastebeller Juval als Zentrum für Bioäpfel umzukrempeln. Die Bagger schneiden derzeit die alten Kühlzellen auf und es soll ein Hochregallager entstehen. Rückendeckung kommt mit VIP-Obmann Thomas Oberhofer aus dem gesamten Vinschger Obstbau.

 

Wechsel.

rueckblick 4Die Politik ist draußen: Die Gemeinde Mals hat heuer ihre Anteile an der Touristik (TuF) und Freizeit AG an den Tourismusverein Obervinschgau verkauft. Damit wechselt der Watles Besitzer und wird seit dem Sommer von der Ferienregion um Präsident Lukas Gerstl verwaltet. Notwendig war der Schritt auch deshalb, weil sich die Gemeinde von Beteiligungen an defizitären Gesellschaften trennen hat müssen. Präsident und Geschäftsführer der TuF bleibt Günther Bernhart, der heuer erstmals am Watles - mit Erfolg - im Sommer Schnee auf einen Haufen (snow farming) gespeichert hat.

 

Startklar.

rueckblick 5Die Raiffeisenkassen im Untervinschgcau läuten das Jahr 2017 mit konkrteten Fusionsgedanken ein: Kastelbell/Tschars, Schnals und Naturns wollen zur „Raiffeisenkasse Untervinschgau“ zusammenwachsen. Miteingeladen ist auch die Partschinser Raika. Im Verwaltungsrat gibt es von einigen Bedenken, der Obmann Christian Ungerer und der Direktor Christoph Ladurner bremsen. Das Bremsen gelingt und die Raika Partschins bleibt außen vor. Derweil machen die drei anderen Raikas Nägel mit Köpfen, entsprechende Beschlüssen, Gutachten der Banca d’Italia... Ab 1.1.2018 startet die „Raiffeisenkasse Untervinschgau“.

 

Glokal.

rueckblick 6Mit heuer endet das bisher durchaus erfolgreich arbeitende Vinschgau Marketing. Direktor Kurt Sagmeister ist zu Höherem bestimmt und startet mit 1.1.2018 als Direktor der DME West, dem touristischen Gebilde Burggrafenamt-Vinschgau. In Richtung Zentralisierung. Erfolgreich lokal  agiert die Vinschger Strommarke VION. Unter Präsident Alexander Telser wächst und gedeiht im heurigen Jahr der Stromlieferant und das VEK betreut seit Beginn des Jahres eigenständig das Stromnetz zwischen Laas und Mals.

 

Ober-Kellner.

rueckblick 7Mit unserem Titelbild „Oberkellner“ haben wir in Naturns ins Schwarze getroffen. Komplimente vor allem wegen des Inhalts und Rügen wegen des Titelbildes trudelten in der Redaktion ein. BM Andreas Heidegger, dem wir vorgeworfen hatten, Diener der mächtigen Naturnser Hotellerie zu sein, wurde dann mit dem mehrheitlichen Beschluss des Gemeindesrates etwas rehabilitiert und gerettet. Unterstützung in die Richtung, dass die Bauten in Naturns in die Höhe gehen sollten, findet Heidegger unter anderem auch lautstark von VizBM Helmut Müller, der anderweitig weitsichtig bereits die Bauernschürze angelegt hat. Die Ära Nach-Heidegger ist in Naturns also bereits eingeläutet. Es herrscht bereits richtungsweisender Wahlkampf. Denn auch eine haarige und im Wortsinn spitzige (weil ein Grundstück höchstens mit einer Spitze an die B-Zone grenzt) Bauleitplanänderung brachte Heidegger im Gemeinderat, trotz SVP-internem Grimmen, mehrheitlich durch.

 

Big-Problem.

rueckblick 8Der Latscher BM Helmut Fischer geht nicht mit den BM des Tales konform. Oder umgekehrt, die BM haben Fischer nicht im Griff. Auch Bezirkspräsident Andreas Tappeiner bringt Fischer nicht aus dem Tritt. Latsch hat mit seinem Sonderbetrieb ein Big-Problem. Große Schulden. Um dem Problem Herr zu werden, hat der Gemeinderat mehrheitlich beschlossen, das Stromnetz an die „Edyna“ zu verpachten, weil die einfach mehr zahlt als das Vinschgauer Energiekonsortium. Latsch goes Bozen?

 

Verständnisvoll.

rueckblick 9Sapperlot. Der Gemeinderat in Partschins mit BM Albert Gögele an der Spitze reißt heuer im April in Sachen Rablander Umfahrung das Ruder herum. Mehrheitlich beschließt der Rat, der Landesregierung die Umfahrungsvariante D für die Eintragung in den übergemeindlichen Bauleitplan zu empfehlen. Heftig fällt der Protest aus. Gögele lässt gemeinsam mit dem für die SS38 zuständigen Referenten Hartmann Nischler im November über die örtliche SVP Florian Mussner einladen. Mussner sagt in Rabland klar, wofür er bzw. die Landesregierung steht: für die Variante D. Eine andere werde er, Mussner, nicht unterschreiben. Schließlich sei das Land Bauträger und trage somit die Verantwortung. Der Protest des Moarhofbauern Hans Bonani, durch dessen Gründe ein Teil der Umfahrung führen würde, wird verständnisvoll angehört, bleibt aber dann ohne Konsequenzen. Derzeit wird in Bonanis Gründen gebohrt, um festzustellen, ob der Tunnel länger werden könnte.

 

Porzellana.

rueckblick 10In Glurns erdreistet sich der Jungbauer Boris Sprenger, vor den Stadtmauern in der Bannzone Holzsäulen  mit Bäumen aufzustellen. Rückendeckung hat er von der Landesregierung. Nicht aber von BM Alois Frank und vom Großteil des Gemeinderates. Und schon gar nicht von den Heimatpflegern, die Sturm laufen. Frank stellt eine Abbruchverfügung aus und legt mit mehrheitlichem Auftrag des Rates Rekurs gegen den Beschluss der Landesregierung ein.

 

Teufl auch.

rueckblick 11LR Arnold Schuler hat in Alexander Schiebel einen Narren gefressen. Schuler hat Schiebel wegen seines Buches „Das Wunder von Mals“ wegen verleumderischer Aussagen angezeigt. Mehrmals gehen heuer öffentliche Duelle der beiden über die Bühne. Überhaupt spielt auch in diesem Jahr das Pestizidthema eine große Rolle. Schuler holt sich den bayrischen Agrarminister Helmuth Brunner ins Land, um die Bedeutung des Umweltinstitutes München relativieren zu lassen. Ein Rekurs von vielen Bauern gegen die Malser Pestizid-Abstands-Verordnung von BM Ulrich Veith wurde vom Gericht abgewiesen.

 

Jubiliert.

rueckblick 12Gründe zum Feiern gab es heuer gar einige: Mit 90 Jahren ist das E-Werk Prad mit Präsident Georg  Wunderer (v.l.)das älteste im Vinschgau. Die Fraktion Laas  mit Präsident Oswald Angerer (Mitte) feierte ihre 60 Jahre mit einer schlichten Zeremonie im Josefshaus. Anders wurden 40 Jahre Industriezone Vetzan gefeiert: Offene Türen, viele Begegnungen und bleibende Eindrücke. Das gab es auch auf Mals. Mit einem großen Fest feierte die ganze Schulgemeinschaft 50 Jahre Oberschule Mals, darunter auch der erste Direktor Max Bliem (Bild r.). Auch Firmen haben jubiliert: 111 Jahre Avanti, 60 Jahre Mairösl Josef, 55 Jahre Ivoclar Vivadent, 50 Jahre Salon Priska, 40 Jahre Spedition Mayr, 40 Jahre Metzgerei Muther und 10 Jahre Holzius sind nur einige davon. Wir gratulieren! (ap)

 

Polit-Hirsch.

rueckblick 13Albrecht Plangger geht lieber auf die Jagd als sich im Parlament mit den Polit-Hirschen dort zu messen. Plangger fehlt häufig bei Sitzungen in Rom. Dafür versucht er als Platzhirsch die Bezirks-SVP zusammenzuhalten, die heuer arg unter Mitgliederschwund leidet. Als Kandidat für die Kammer steht Plangger 2018 wieder zur Verfügung.

 

Ausgebremst.

rueckblick 14Als Zauderer erweist sich die Landesregierung heuer in Sachen Zusammenschluss Langtaufers-Kaunertal. Die Machbarkeitstudie liegt seit langem vor und ist mehrheitlich vom Grauner Gemeinderat positiv begutachtet. Einem negativen Urteil des Umweltbeirates im Langes folgt ein zweites im Herbst. Dagegen steht die wirtschaftliche Betrachtung. LH Arno Kompatscher ist Tourismus- und Wirtschaftslandesrat, Richard Theiner, von dem man weiß, dass er gegen einen solchen Zusammenschluss ist, ist Umweltlandesrat. Ein Kräftemessen in der Landesregierung - bisher unentschieden.

 

Verkauft.

rueckblick 15Das Kloster Marienberg verkauft die Fürstenburg. Abt Markus Spanier hat den Deal im Kapitel besprechen und beschließen lassen und sich das notwendige Gutachten aus Rom geholt. Das Land wird das Schloss, in dem die Fachschule für Land- und Forstwirtschaft untergebracht ist, um 4,1 Millionen Euro kaufen. 

 

Hinauf.

rueckblick 16Matsch wird heuer erstes „Bergsteigerdorf“ in Südtirol. Das vom deutschen und vom österreichischen Alpenverein vergebene Label soll Matsch bergsteigerischen, also touristischen Aufschwung bringen. Ohne dass irritierende Infrastrukturen entstehen sollen.

 

Fortüne.

rueckblick 17Hanspeter Gunsch, geschäftsführender Amtsdirektor des Amtes für den Nationalpark Stilfserjoch, hat bei der offiziellen Amtsdirektorenprüfung heuer keine Fortüne. Er rasselt im schriftlichen Teil durch und darf deshalb zum mündlichen nicht antreten. Trotzdem hatte Gunsch Fortüne: Keiner der Mitbewerber schafft die Prüfung.

 

Flucht.

rueckblick 19Alle Hände voll zu tun hat heuer die Direktorin der Sozialdienste in der Bezirksgemeinschaft Karin Tschurtschenthaler. BM und Gemeinderäte sind von der Sinnhaftigkeit des staatlichen SPRAR-Programmes für Flüchtlinge zu überzeugen. Tschurtschenthaler gelingt die Aufklärung, so dass entsprechende Beschlüsse gefasst werden. Die Nagelprobe wird wohl erst im kommenden Jahr kommen.

 

Kuschelkurs.

rueckblick 18Die SVP-Frauen im Vinschgau - so scheint es - begnügen sich mit einem Mauerblümchen-Dasein. Heidi Gamper aus Martell wird im April zur Chefin gewählt und beerbt Anni Thaler. Sichtbar war Thaler nicht. Und sichtbar ist - bislang zumindest - auch Gamper nicht. Mit Evi Kirmair aus Laas, der Vize, gibt es hingegen ein neues, unverbrauchtes Gesicht auf der politischen Bühne. Sonja Platzer, die Latscher Vizebürgermeisterin hat sich dieses Jahr in Position gebracht und will das wahr machen, was Rosalinde Koch Gunsch - Vinschgaus erste und einzige Bürgermeisterin - in der Vergangenheit verwehrt blieb: Ein Landtagssessel in Bozen. Platzer, das ist ein offenes Geheimnis will mit Sepp Noggler nach Bozen fahren. In Schlanders hingegen sind mehrere Frauen - und das gilt auch für die einst renitente Oppositionelle Dunja Tassiello - auf Kuschelkurs. (ap)

 

Moni&Schorsch.

rueckblick 20Unter heftigem Beschuss steht in diesem Jahr die Malser Gemeindesekretärin Monika Spiess Platzgummer. Angeforderte Dokumente wurden nicht oder verspätet ausgehändigt. Georg Sagmeister lässt Kritik erst gar nicht aufkommen. Der Sekretärs-Notstand macht Sagmeister auch in diesem Jahr zum General-, Stadt- und Dorfsekretär  von Taufers, Glurns und Schlanders. Und: Sekretär der Fraktion Göflan. Der Sekretär im XXL-Format sorgt nicht nur unter seinesgleichen für Stirnrunzeln. (ap)

 

Träumer.

rueckblick 21Gegen unseren Vorwurf, dass die Schlanderser Politik bei der Verlegung der Glasfaser im Zentrum von Schlanders schlafe, wehrt sich BM Dieter Pinggera in der Gemeindezeitung „Schlanderser Rundschau“: Die Politik in Schlanders schlafe nie. Fake-News oder Alternative News wirft uns Pinggera vor. Dabei haben wir den Vorwurf in Form eines Kommentars, also einer ausgewiesenen Meinungskolumne, gebracht. Auf der anderen Seite ist die Schlanderser Politik in diesem Jahr traumwandlerisch unterwegs: das riesige Kasernenareal. Pinggera stellt mit Begeisterung einen möglichen Bebauungsplan des Kasernenareals vor: 150 Wohnungen, ein Gründerzentrum, Forschungslabors... Zukunftsträume kommen dem politischen Temperament Pinggeras durchaus entgegen. Allerdings vergisst er im Laufe des Jahres dabei mitunter die Gegenwart. Deshalb auch unser Vorwurf des Verschlafens der Glasfaserverlegung im Ortszentrum.

 

Nirvana.

rueckblick 22Im Vinschgau ist man so auf die Erlebnisstraße Stilfserjoch, auf Erlebniscard und auf Erlebniswelt fixiert, dass die neu aufflammende und vom letzten Joch-Mohikaner Karlheinz Tschenett lancierte Idee einer Seilbahn von Trafoi auf’s Joch im Nirvana verpufft. Dabei wären private Investoren bereit, das Joch mittels Seilbahn auch im Winter mit Leuten zu beschicken, ohne Autos und ohne aufwändige Schneeräumung.

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Impressionen 2024

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Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
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Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
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Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
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Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
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Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
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Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
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Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

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Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
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Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
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Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
Ab und zu im Inneren des Berges wacht der „Wasserdrache“ wieder auf und spuckt Unruhe und Geröll ins Tal.
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Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
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Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
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Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
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Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
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Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
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Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

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Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
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Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
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Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
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Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
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Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
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Impressionen 2023

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Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
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Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
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Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
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Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
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In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
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Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
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Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
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Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
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Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
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Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
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Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
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In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
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Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
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Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
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Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
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Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
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Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
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Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
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Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
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Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
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Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
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Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
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„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
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Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
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St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
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Impressionen 2021 Gianni Bodini

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Ein gutes 2021. Einige Leser und Leserinnen meiner Vinschger Impressionen haben mich darauf hingewiesen, dass ich das ganze Jahr kein Bild der Talsohle gezeigt habe. Es stimmt, aber meine Sympatie für die Pomologie hält sich in Grenzen. Aber bitte: hier ein abstraktes, filigranes Landschaftsbild.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Latschander Waal. Am Waal fließt nicht nur das Wasser, sondern auch die Gedanken, Träume, Wünsche, Ärger und Frust. Bekanntlich reinigt aber das Wasser alles...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Begegnung. Ja, ich weiß, es ist schon Ende Mai... Aber am Stilfserjoch haben erst jetzt die „Murmelen“ ihren Winterschlaf beendet. Ein eindeutiges Zeichen, dass der Sommer anfangen kann.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Steinreich. Im Gemeindegebiet von Schlanders liegt ein großer Schatz. Es sind die dutzenden kilometerlangen Trockensteinmauern, die die vertikale Landschaft prägen.
Ein Lob an diejenigen, die diese Kulturlandschaft weiter pflegen.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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An der Grenze. Dank der alten Militärstraße ist das Hochplateau von Plamort leicht zu erreichen.
Zum Greifen nah, sind die Gipfel von Nordtirol und Unterengadin. In der Ferne trohnt die Ortlergruppe...
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ICE MAN ÖTZI PEAK (Grawand) Ja, der Tolomei war ein Anfänger, ein Pollo, sozusagen!
Hier aber sind Profis am Werk: UP TO DATE, mit Zukunftsvisionen. Über Heimat und Identität wird in Südtirol viel geredet ...
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Bei der Etsch. Früh morgens, beim Licht und Schattenspiel, kann man die intensiv genutzte Umgebung und den Lärm des Verkehrs für eine Weile vergessen. Zu schön um wahr zu sein. Dann kann der Tag beginnen...
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Schlandraun. Einmal bin ich mit dem Wielander Hans ins Schlandraun gewandert. Wir wollten die Schlanderer Spitze (zwischen Saldur- und Ramudelkopf) erreichen und
haben sie nicht „gefunden“. Aber wir haben uns über alles unterhalten. Es war wie bei dem Betrachten des „Garten der Lüste“ von Hyeronymus Bosch: Ein Bild voller
Überraschungen und Wendungen. Es war ein schöner Tag!

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Käse Verkostung in Burgeis. Beim Betrachten dieses hochwertigen Produktes ist mir sofort eine Assoziation mit den Farben der Fresken in der Marienbergerkripta im Kopf entstanden. Und soll jemand sagen: „Des isch lai Kas.“
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Schloss Annaberg. Horch, in der Stille der Himmel erzählt. Die tragische Liebesgeschichte des Jägers Orion, der Plejaden und der Cassiopeia.  Was für eine Ruhe hier früh morgens, bevor die „Welt“ wieder aktiv wird.


Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Herbsttag auf Mairing. „Setz du mi im April, kimm i wenn i will, setz du mit im Mai, kimm i glei.“ 

Eardäpfl, Tartuffelen, Artuffelen, Erdbirne, Soni, Wossereckl, Patate, also Kartoffeln.

Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Im Weisswasserbruch. Seltsame Dinge kann man im Laaser Tal erleben: Während es draußen schneit, kann man im Inneren des Berges in einem verborgenen See paddeln. Ob darin auch „Marmorierte Forellen“ schwimmen?
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Kontinuität. Kaschlin oberhalb von Stilfs, Ganglegg oberhalb von Schluderns oder Rossladum oberhalb von Kortsch... sind Siedlungen mit 1000jähriger Geschichte. Vielleicht 100 Generationen von Menschen waren hier sesshaft. Die Sache ist faszinierend.
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BLA, BLA, BLA, ... So hat vor Kurzem die junge Schwedin die (Un)taten der Mächtigen der Welt bezüglich der Folgen des Klimawandels bezeichnet. Und bei uns? IDM, SBB, HGV, SVP, u. s. w. auch BLA, BLA, BLA.
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Erster Schnee. Meistens bin ich allein unterwegs, aber selten bin ich wirklich allein. Spannende Begegnungen stehen fast auf der Tagesordnung. Momente von tiefen Emotionen, die ab und zu auch fotografisch festgehalten werden können.
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Himmlische Bilder. Oder der Himmel über dem Vinschgau. Astronomie ist eine Wissenschaft, Astromanie ist meine Leidenschaft. Meine nächste Ausstellung mit Katalog – wenn es Covid erlaubt – wird am Samstag, 20. November um 16.00 Uhr in der Gärtnerei Schöpf, Vetzan eröffnet.

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Nachhaltig. Ich kann das „Wort“ nicht mehr hören und wenn ich so ein Bild sehe, mit diesen ungemein steilen Wiesen, denke ich an die vielen Jahrhunderte in denen die Menschen das „Wort“ nicht mal gekannt haben, aber wirklich so gelebt haben...

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Der Finailhof ist zum Teil abgebrannt. Unter dem Decknamen „Urlaub auf dem Bauernhof“ werden in Südtirol zahlreiche Bauernhöfe in Luxushotels so umgestaltet, dass oft vom Hof nur mehr die eingerahmte alte Urkunde bleibt. Nicht so beim Finailer, der mit so viel Liebe restauriert und geführt wird. Wir können helfen, damit der Finailhof wieder wird, wie er gewesen ist.
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Auf Planeil. Das Dorf im Schatten der Spitzigen Lun bietet eine astronomische Besonderheit: zwischen den 15. und 29. November und den 12. und 28. Jänner geht die Sonne zweimal auf und zweimal unter.
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Mondsüchtig. Ich war in der Früh auf Malettes: es war kalt und windig und ich wartete bis der Vollmond über den Watles seine Nachtschicht beendete. Dann kamen die ersten Sonnenstrahlen, ich machte einen Click und ging glücklich weiter... P.S. Mit „Covid-Erlaubnis“ möchte ich eine Fotoausstellung mit Katalog: „Himmlische Bilder - Der Himmel über den Vinschgau“ veranstalten. Förderer sind Willkommen. Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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2021: Winter der Rekorde? Nein, wir sind nicht auf der Transibirischen Eisenbahnstrecke unterwegs. Wir sind in Spondinig, entlang der Vinschger-Bahn.
Der Winter ist bald vorbei, aber das Bild für die „Freunde der Eisenbahn“ bleibt.
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Lust auf Grün. Früher, wenn es so selbstverständlich war, kreuz und quer zu wandern, habe ich ab und zu darauf verzichtet. Da das Wandern heute nur mehr
mit Einschränkungen möglich ist, scheint es mir unverzichtbar zu sein.
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Osterglocken. In diesen Zeiten ist die Bewegungsfreiheit sehr eingeschränkt. So mache ich den gleichen Weg zehn, zwanzig, dreißig Mal und im Gegensatz zu früher sehe ich Sachen, kleine Wunder der Natur, denen ich sonst keine Aufmerksamkeit geschenkt hätte... Frohe Ostern.
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Blick vom Malanzhof. Wie alle bin auch ich stuff, die eigene Gemeinde nicht verlassen zu dürfen, aber die Sorge, keine Fotomotive zu finden, ist unbegründet. Auch Technologie hilft die Landschaft mit zu gestalten.
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Die Steine erzählen... Beim Betrachten der Ruinen auf Patsch, ist mir etwas eingefallen. Die Mauer auf der rechten Seite besteht aus durchgehenden Steinen. Bei der linken Mauer sind die Steine kleiner und mit Mörtel getrennt. Ein Beispiel von „Klimahaus“ dazumal!

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