Dienstag, 10 Januar 2017 09:26

„Raiffeisenkasse Untervinschgau“ - Die Raika-Fusion

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s6 raikaSchnals/Kastelbell-Tschars/Naturns/Partschins - Eine angedachte Fusion mehrere Raiffeisenkassen im unteren Vinschgau nimmt konkrete Konturen an. Untermauert werden die Vorteile durch eine Studie, welche der Raiffeisenverband erstellt hat. Was macht Partschins?

von Erwin Bernhart

Für die angedachte Fusion zwischen der Raffeisenkasse Schnals, der Raiffeisenkasse Tschars und der Raiffeisenkasse Naturns ist der morgige Freitag eine entscheidende Etappe.

Die Genossenschaftsmitglieder sind zu einer Informationsveranstaltung geladen - zeitgleich in Schnals, in Tschars und in Naturns. Zentrale Punkte werden die Fusion sein, die bisherigen Schritte dahin, die möglichen Folgen, die Vorteile, die Nachteile, die mögliche Personalbesetzung samt Verwaltung, die Zukunftsaussichten. Die Mitglieder sollen darüber informiert werden, was es heißt, wenn die bislang eigenständigen Geldinstitute miteinander fusionieren. Die Mitglieder werden am morgigen Freitagabend durchaus Fragen haben.  Fragen darüber, wie die Kundenbetreuung ausschauen wird, ob die Filialen weiterhin offen bleiben werden, welche Vor- oder Nachteile bei Krediten entstehen werden, wer die Geschicke der Bank leiten wird, wie viel Mitsprache in den einzelnen Gemeinden möglich sein wird, wie es mit den Beträgen für Vereine und Kulturträger ausschauen wird... Es gibt viele Fragen aus der Sicht der Mitglieder.

Fragen, die sich die Verwaltungsräte der einzelnen Banken, auch die Direktoren dort bereits gestellt und für sich beantwortet haben. Eine Fusion zwischen der Raiffeisenkasse Schnals und der Raiffeisenkasse Tschars war schon vor gut zwei Jahren Thema. Die italienische Regierung unter Matteo Renzi hat dazwischengefunkt - mit der Bankenneuordnung auf Staatsebene. Zu unsicher erschien den Verwaltungsräten der örtlichen Raikas damals die Zeit für eine Fusion. Man hat es vorerst bleiben lassen.

Vor einem Jahr sind die Gespräche wieder aufgenommen worden,nachdem eine bestimmte Sicherheit über den Südtiroler Weg in Richtung Bankengruppe der Genossenschaftsbanken geherrscht hat. Bankenfusionen sind im Land ohnehin Thema - eine Fusion zwischen den Raiffeisenkassen Terlan, Andrian, Nals und Mölten war damals beim Ausbrüten und ist seit 1.1.2017 unter dem Namen Raiffeisenkasse Etschland Realität.  Die Gespräche zwischen den Verwaltungsräten der Raiffeisenkassen von Schnals und Tschars haben allerdings ergeben, dass es mehr Sinn machen würde, eine Fusion größer zu denken. Die Raiffeisenkasse Naturns wurde miteinbezogen. Auch die Raiffeisenkasse Partschins wurde zu Fusionsgesprächen eingeladen. Der Raiffeisenverband hat das Ansinnen mit einer Studie untermauert, mit dem Ergebnis, dass eine Fusion aufgrund ähnlich gelagerter Geschäftssäulen durchaus Sinn mache. Eine Art perfekte Symbiose geht aus der Studie hervor.

Einer Fusion liegt keine finanzielle Notwendigkeit zugrunde. Die vier Banken wirtschaften gut und sind finanziell gut aufgestellt. Mit Sicherheit aber ist es eine logistische Notwendigkeit. Für kleine Banken, wie es die Raiffeisenkasse Schnals etwa ist, ist es aufgrund der staatlichen Auflagen, aufgrund der EU-Auflagen immer schwieriger, die gesamte geforderte Palette an Leistungen zu erbringen. Ohne Personalaufstockung ist es nicht möglich, die verzweigten, verwinkelten und sonstwie gearteten Auflagen und Geschäftsfelder und auch die bürokratischen Abwicklungen in bester Qualität durchführen zu können. Auch auf den höheren Etagen, im Verwaltungsrat, im Aufsichtsrat drückt die Verantwortung, die mit den Auflagen verbunden sind. Eine Personalaufstockung ist aufgrund des Geschäftsvolumens allerdings kaum möglich.
Im Übrigen gilt dies auch für mittlere Banken, wie sie die Raiffeisenkasse Tschars eine ist. Auch Banken mit etwas größerem Volumen, die Raiffeisenkasse Naturns, sehen auch aufgrund der Niedrigzinspolitik mittelfristig bei gleichbleibenden Personalstock möglicherweise empfindlichen Geschäftsrückgängen entgegen.

Eine Fusion, ein Aufteilen der Personalressourcen kann da Entspannung bringen. Entspannt blickt man einer möglichen Fusion in Tschars entgegen. Der dortige Direktor Herbert Alber sagt, dass eine Fusion viel mehr Vorteile bringe als Nachteile. Eine logische Sache sei auch die Einbettung in die Bankengruppe für die Genossenschaftsbanken. „Wenn immer wieder die Rede von einem „Los von Rom“ oder einem „Los von Trient“ ist“, sagt Alber, „dann werden wir einen Südtiroler Weg gehen. Die Genossenschaftsbanken haften solidarisch gegenseitig. Da wissen wir, für wen wir haften. Da ist es widersinnig, sich einer Trientner Bankengruppe oder einer römischen Bankengruppe anzuschließen.“ Der Verwaltungsrat um den Obmann und Tscharser Hotelier Karl Bernhart hat mit einem einstimmigen Beschluss die Fusionsprüfung eingeläutet. Alber sagt, man sei auf einem guten Weg und die internen Informationen seinen nun so angereift, dass man die Mitglieder informieren könne.
Franz Oberhofer, seit rund acht Jahren Direktor der Raika Schnals, spricht auch davon, dass eine Fusion durchaus eine gute Sache sei. In der vorigjährigen Vollversammlung habe man bei den Mitgliedern bereits anklingen lassen, dass man diesen Weg verfolgen werde.
Intern ist es Ziel, mit der fusionierten Bankengruppe ab 1.1.2018 zu starten. Der Name steht fest: „Raiffeisenkasse Untervinschgau“.

Noch ist nicht klar, wo die Grenze der „Raiffeisenkasse Untervinschgau“ sein soll. Ist es der Töllgraben, wo der Vinschgau seine natürliche geografische Grenze hat? Oder ist es eine Art geografisch unnatürliche Grenze auf der Plauser Geraden? Denn die zu Fusionsgesprächen eingeladenen Partschinser tanzen aus der Reihe. Der dortige Obmann Christian Ungerer hat gemeinsam mit dem Direktor Christoph Ladurner um einen Aufschub der Fusion um zwei, drei Jahre gebeten. Sowohl Ungerer als auch Ladurner geben im Gespräch mit dem Vinschgerwind zu, dass es bei der Marschrichtung innerhalb des Partschinser Verwaltungsrates durchaus unterschiedliche Meinungen gebe. Es sei, so Ungerer und Ladurner nicht der richtige Zeitpunkt für eine Fusion. Man wolle abwarten, wie sich die Bankengruppe der Genossenschaftsbanken entwickle, welche Kompetenzverteilungen, welche Synergien sich daraus ergeben. Schließlich sei die Raika Partschins kerngesund und stabil und man wolle den Genossenschaftsgedanken innerhalb der Gemeinde Partschins leben. Albert Bernhart, Mitglied des Aufsichtsrates assistiert diesen Gedanken damit, dass man „die Bank nicht leichtfertig aus der Hand geben soll. Im vorigen Jahr haben wir das 125-jährige Raika-Jubiläum begangen.“ „Grundsätzlich sind wir nicht gegen eine Fusion“, sagt Ungerer. Es sei eine Vorsichtsmaßnahme. Ein Fusions-Aufschub sei von den anderen Banken aber nicht gewollt. Und damit wurden die Gespräche in Richtung Fusion abgebrochen. Dass die Fusionsgespräche ernsthaft weitergeführt werden, dafür ist aber eine Mehrheit im Verwaltungsrat. Denn es gibt einen Verwaltungsratsbeschluss vom Herbst vergangenen Jahres. Drei Verwaltungsratsmitglieder, Annemarie Laimer, Ulrich Kaserer und Alois Rungg,  haben für die Weiterführung von Fusionsgesprächen gestimmt, zwei, darunter der Obmann, dagegen. Die Mehrheit im Verwaltungsrat ist von den Vorteilen einer Fusion überzeugt. Annemarie Laimer sagt, dass es besser sei, aus einer Position der Stärke die Fusionsverhandlungen zu führen. Ohne Zwang. Es sei für die Raika Partschins mittelfristig von Vorteil, eine Fusion im unteren Vinschgau einzugehen. Denn es würden weder Mitarbeiter abgebaut, noch leide die Qualität der Beratungen darunter. Im Gegenteil. Man könne in einem Verbund mit den anderen Banken bessere Beratungen, bessere Dienstleistungen im Sinne der Kunden anbieten und den MitarbeiterInnen Qualifikationsperspektiven bieten. Auch für die Vereinsförderung, sagt Laimer, bleibe alles für drei Jahren beim Alten.

Eine verzwickte Situation herrscht in Partschins. Am vergangenen Montag hat in Partschins eine lange und intensive Verwaltungsratsbesprechung stattgefunden. Ein interner Bruch wurde vermieden, man wolle den Weg des gemeinsamen Gespräches weitergehen. Das Gespräch begleitet hat Paul Gasser, der Generaldirektor des Raiffeisenverbandes. Damit wurde dem Gespräch eine größere Dimension verliehen. Die erfolgreiche Weiterentwicklung der Raiffeisenkasse Partschins steht jenseits der Meinungsverschiedenheiten im Mittelpunkt aller Verwaltungsräte. Es wird weitere Gespräche geben, darauf haben sich die Beteiligten geeinigt. Und zwar in Bälde.
„Natürlich sind die Partschinser willkommen“, sagt der Tscharser Raika-Direktor Herbert Alber. Aber sie müssen selber wissen, was sie wollen.

Auf der anderen Seite drängt die Zeit, der Terminkalender für die Banken-Fusion ist im Jahr 2017 eng gesteckt. Die Raiffeisenkassen in Schnals, in Tschars und in Naturns gehen mit der morgigen Informationsversammlung in die Offensive. Stehen die Mitglieder mehrheitlich dem Unterfangen Fusion positiv gegenüber, werden die Verwaltungsräte noch im Jänner entsprechende Beschlüsse fassen, die Fusion operativ in die Wege zu leiten: mit dem Ansuchen an die Banca D’Italia, mit dem Erstellen eines detaillierten Businessplanes, mit dem ganzen administrativen Papierkram. In außerordentlichen Vollversammlungen sollen dann die jeweiligen Mitglieder noch im Juni einer Fusion zustimmen. Danach wird sich die Landesregierung damit zu beschäftigen haben. Kommt dann das OK von Seiten der Banca D’Italia, kann ab 1.1.2018 mit der „Raiffeisenkasse Untervinschgau“ auf jeden Fall in den Filialen in Naturns, in Tschars in Schnals gestartet werden.
Ob der Töllgraben eine Grenze für eine „Raiffeisenkasse Untervinschgau“ sein kann, muss sich aufgrund des engen Terminplanes in kürzester Zeit zeigen.

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Zuckbichl. Das Bild erweckt in mir eine sonderbare und unerklärliche Nostalgie.
Vielleicht weil die Fotografie nur das Vergangene festhalten kann?
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Am Schnatzhof. Es war einmal... vor dem Hof ein besonderer Gast gelandet. Er möchte in der warmen Stube einkehren, aber er war zu groß und zu dick und konnte nicht durchschlüpfen. In wenigen Tagen aber konnte er so viel abnehmen und wurde dünn wie eine (Mond)-Sichel und klopfte an die Tür. Doch wenn er so schnell zunehmen kann, wie er abnimmt, dachte der ...

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Weltkulturerbe der UNESCO. Bald sollen auch die aus Schluderns stammenden Haflinger dazukommen. Die Waale auf der Malser Haide, die Transhumanz der Schafe in Schnals sind schon dabei. Aber die Liste kann unendlich verlängert werden: Die Stilfserjoch-Straße, das Scheibenschlagen, ....
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Die Nachtfotografie. Da ich immer weniger Schlaf brauche, bin ich öfters bei Dunkelheit unterwegs. So habe ich die Nachtfotografie entdeckt. Damit meine ich nicht nur den Himmel und seine leuchtenden Bewohner. Der schwarze Mantel der Nacht verdeckt vielen Unfug, lässt aber hier und dort einige schöne Sachen durchblicken...
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Ein Frühlingsgruß. Die nächste Vinschgerwind-Impression wird meine 500ste sein, und bis auf 1000 komme ich sicher nicht. Ich freue mich über die Rückmeldungen, weil mit einer Kleinigkeit kann ich andere überraschen und glückliche Augenblicke schenken. Vielleicht wäre es schön, die besten Impressionen in einem Katalog zu sammeln. Wenn der eine oder andere Gönner sich melden würde, könnte die Idee bis Weihnachten umgesetzt werden.
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Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
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Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
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Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
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Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
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Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
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Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
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Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
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Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

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Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
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Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
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Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
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Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
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Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
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Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
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Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
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Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
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Schattenspiele. Karthaus, im Hintergrund, ist schon im Schatten verhüllt. Katharinaberg wird auch gleich vom „schwarzen Drachen“ verschlungen... Was für ein herrliches Spektakel dieses Licht- und Schattenspiel.
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Schloss Juval. In Südtirol gibt es an die 300 Burgen und Schlösser. Gut zwei Dutzend davon befinden sich im Vinschgau. Von einigen sind nur Mauerreste geblieben, andere sind sehr gut erhalten und zum Teil dem Publikum zugänglich. Geschichte, Geschichten und Sagen wurden in den alten Gemäuern wie in einer Truhe, bis heute gut aufbewahrt.
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Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

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Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
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Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
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Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
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Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
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Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
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Impressionen 2023

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Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
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Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
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Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
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In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
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Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
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Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
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Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
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Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
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Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
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Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
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In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
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Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
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Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
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Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
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Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
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Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
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Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
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Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
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Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
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Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
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Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
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Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
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Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
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St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
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Winterwind 2024

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