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Donnerstag, 08 Oktober 2020 09:16

Der Superbonus 110 Prozent

Seit dem 1. Juli 2020 kann für bestimmte energetische Maßnahmen und Erdbebensicherungen der Superbonus von 110 Prozent in Anspruch genommen werden. Bauherren erhalten mit dem Superbonus nicht nur den vollen Betrag der getätigten Ausgaben zurück, sondern profitieren um 10 Prozent. Beispiel: Belaufen sich die getätigten Ausgaben auf 10.000 Euro, so bekommt der Bauherr 11.000 Euro zurück. Doch der Reihe nach.
Der Zeitraum. Der Steuerbonus von 110 Prozent ist für den Zeitraum vom 01. Juli 2020 bis zum 31.12.2021 vorgesehen.

Die Maßnahmen.
Zu den primären Maßnahmen zählen:

1. Wärmedämm-Maßnahmen. Maßnahmen zur Wärmedämmung der Gebäudehülle, sprich von Dach und Fassade im Ausmaß von mindestens 25 Prozent der Gebäudehülle. Die verwendeten Dämmstoffe müssen den Mindestumweltkriterien entsprechen, die im Erlass des Umweltministers vom 11. Oktober 2017 festgelegt sind. Die Spesen, die steuerlich abgezogen werden können, sind gedeckelt.
Die Obergrenzen
- 50.000 Euro für Einfamilienhäuser
- 40.000 Euro pro Gebäudeeinheit in Gebäu-
den mit zwei bis acht Einheiten
- 30.000 Euro pro Gebäudeeinheit in Gebäu-
den mit mehr als acht Gebäudeeinheiten

Diese primäre Maßnahme ist Voraussetzung, um für die nachfolgenden sogenannten sekundären Maßnahmen in Anspruch nehmen tu können und auch für diese den 110%igen Steuervorteil zu erhalten. Zu den sekundären Maßnahmen zählen: Austausch von Fenstern, Sonnenschutz, Biomasse-Heizkessel, Sonnenkollektoren, Brennwert-Heizkessel, Wärmepumpen, Warmwasserbereiter mit Wärmepumpe, Hybridgeneratoren, Gebäudeautomation, Mikrogeneratoren, Speichersysteme, Photovoltaikanlagen, Ladestationen für Elektrofahrzeuge.

2. Austausch von zentralen Heizanlagen.
Für Maßnahmen zum Austausch von Heizanlagen durch zentrale Brennwertkessel-, Wärmepumpen- oder Hybridsysteme
Die Obergrenzen
Betrag von maximal 30.000 Euro für Einfamilienhäuser, 20.000 Euro für Wohneinheiten in Gebäuden mit mindestens 2 und höchstens 8 Einheiten, 15.000 Euro für Wohneinheiten in Gebäuden mit über 8 Einheiten
Diese primäre Maßnahme ist Voraussetzung, um für die nachfolgenden sogenannten sekundären Maßnahmen in Anspruch nehmen tu können und auch für diese den 110%igen Steuervorteil zu erhalten. Zu den sekundären Maßnahmen zählen: Austausch von Fenstern, Sonnenschutz, Wärmepumpen, Warmwasserbereiter mit Wärmepumpe, Sonnenkollektoren, Gebäudeautomation, Photovoltaikanlagen, Speichersysteme, Ladestationen für Elektrofahrzeuge

3. Auch Maßnahmen zur Erdbebensicherung in den Zonen 1, 2 und 3 fallen in die Förderung des 110 Prozent-Bonus.

Die Voraussetzung. Die Voraussetzung für die Inanspruchnahme des Steuerguthabens ist die Erhöhung der Energieklasse um mindestens zwei Stufen bzw. die höchste Energieklasse. Dieser Energie-“Sprung“ muss vor und nach den Arbeiten zertifiziert werden und darf nur von qualifizierten und registrierten Fachleuten durchgeführt werden. Es wird der Energieausweis (APE) benötigt, der von einem qualifizierten Techniker ausgestellt wird, um zu bescheinigen, dass die Arbeit eine Verbesserung um zwei Energieklassen (oder die höchste erreichbare Energieklasse) bringen würde.

Wem steht der Steuerbonus zu. Der Steuerbonus steht Natürlichen Personen zu (maximal zwei Immobilieneinheiten pro Eigentümer), Kondominien für alle Arbeiten auf gemeinsamen Flächen,dem Volkswohnbauinstitut und Wohnbaugenossenschafren, Einrichtungen des dritten Sektors, Amateursportverbänden und - vereinen für Arbeiten an Immobilien, die als Umkleideräume dienen.

Absetzbarkeit. Es gibt drei Möglichkeiten:
Der Steuerabsetzbetrag wird auf fünf Jahresraten aufgeteilt und kann über die Steuererklärung geltend gemacht werden.
Die zweite Möglichkeit: Der Steuerpflichtige tritt den Steuerbonus an Dritte zum Beispiel an Banken ab.
Die dritte Möglichkeit: Der Betrieb, der die Arbeiten durchführt gewährt einen Rechnungsrabatt. Der Betrieb kann dann seinerseits das Steuerguthaben nutzen oder dieses wiederum an Dritte, wie z. B. Banken abtreten.

Donnerstag, 08 Oktober 2020 09:16

Gelungener Zubau für das „Weiße Kreuz“ Team

Zivilschutzzentrum Mals - Weißes Kreuz - Dem Rettungsteam des „Weißen Kreuzes“ im Zivilschutzzentrum in Mals konnten kürzlich im Rahmen einer Feierstunde neue Räumlichkeiten offiziell übergeben werden. Der Zubau wurde in Holzrahmenbauweise in Klimahausstandart A errichtet.

von Magdalena Dietl Sapelza

Im neuen Zubau im Zivilschutzzentrum in Mals stehen den Mitarbeitern/innen des „Weißen Kreuzes“ seit kurzem gemütliche Aufenthaltsräume und vier Zimmer mit insgesamt acht Betten zur Verfügung. Das erleichtert die Zeit ihrer Bereitschaft vor allem in den Nachtstunden. Denn das „Weiße Kreuz“ bietet rund um die Uhr, - also 24-Stunden - Hilfe bei Notfällen an. Die Sanitäter/innen beziehungsweise die freiwilligen Mitarbeiter/innen, die turnusweise vor Ort in Bereitschaft sind, finden nun in ruhigen Nächten Rückzugsräume. Bei einer Alarmierung 112 über die Landesnotrufzentrale sind sie sofort bereit, mit dem Rettungswagen loszufahren, um Hilfe zu leisten.

Zum Bau:
Auf den ersten Blick zu erkennen ist der Zubau über den bereits bestehenden Garagen als ein mit Aluminiumlamellen verkleideter Quader, der sich durch eine umlaufende, dunkle „Schattenfuge“ vom bisherigen Bestand abgrenzt. Diese optische Abgrenzung wurde abwechselnd in Glas und schwarzem Verputz ausgeführt. Erst auf den zweiten Blick ist zu erkennen, dass der Neubau in Holzrahmenbauweise gefertigt worden ist.
Denn die nachhaltige Verwendung von naturnahen und nachwachsenden Materialien wurde als wichtig erachtet. Charakteristisch für das Gebäude ist die Verwendung ortstypischen Materialien und Baustoffe. Zur Stabilisierung des bestehenden Garagenbaus wurde ein um das Gebäude umlaufender Betonträger in weißem Sichtbeton errichtet. Dabei wurde Marmorschrott, ein Abfallprodukt der Marmorproduktion, als Zusatzstoff für den Sichtbeton verwendet.
s59 bauplatzDem Architektenteam Christian Monsorno und Katja Trauner ist es durch geschickte Planung bestens gelungen, den neuen Teil harmonisch in den Gesamtkomplex des Zivilschutzgebäudes einzubetten und so den technischen Charakter des Gebäudes zu unterstreichen. Die funktionelle Gliederung ist linear und homogen gehalten. Eine in Sichtbeton gegossene Treppe führt durch eine Tür neben dem Haupteingang vom Erdgeschoss aus in den neuen Trakt im Obergeschoss. Von dort aus fällt der Blick auf den markanten Malser Kirchturm. Vom langen Gang aus öffnen sich die Türen zur Küche mit angrenzenden Aufenthaltsräumen und vorgelagerter überdachter Terrasse, sowie zu den vier Schlafräumen, zu WC, Bad und Abstellräumen. Im Erdgeschoss wurde der bestehende Bereich des „Weißen Kreuzes“ erneuert und funktionell angepasst. Dort befinden sich wie bisher ein Büro, ein Besprechungs-, Übungs- und Abstellraum sowie Nasszellen.
„Heute ist ein Freudentag für uns, und wir freuen uns über den gelungenen Neubau“, betonte der Leiter der Sektion Luis Pobitzer bei der offiziellen Einweihung am 12. September 2020. Pobitzer hatte sich sehr für den Bau eingesetzt, die Bauphase begleitet und regelmäßig auch an den Baubesprechungen teilgenommen. Mit den Arbeiten waren fast ausschließlich Unternehmen aus dem Vinschgau betraut worden. Und diese arbeiteten Hand in Hand. Beim Neubau handelt sich um das erste Baulos. In einem zweiten Baulos sollen demnächst auch Büroräume neugestaltet werden. Die Gesamtkosten betragen rund 1,2 Mio. Euro. Die Deckung des Fehlbetrags von rund 70.000 Euro hat LH Arno Kompatscher bei der Feierstunde zugesichert.

 

Die Sektion „Weißes Kreuz“ Mals wurde im Jahre 1971 gegründet. Das Team betreut die Gemeinden Mals, Schluderns, Taufers i. M. und die Stadtgemeinde Glurns. Die Sektion besteht aus sieben Angestellten, 97 freiwilligen Helfer/innen, einem Zivildiener, einer Jugendgruppe mit 30 Jugendlichen und drei Ehrenmitgliedern. Unter den freiwilligen Mitarbeitern/innen befinden sich auch Fachkräfte für die Einsatznachsorge und Notfalldarstellung. Im Fuhrpark der Sektion befinden sich ein Rettungswagen (RTW), drei Krankentransportwagen (KTW) und zwei Mehrpersonenfahrzeuge (MFF). Sektionsleiter ist Luis Pobitzer. Dienstleister ist Peter Kofler.

Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Franz von Assisi, 4. Oktoberf 2020

Der Herbst 2020 wird wegen der reich fruchtenden Ebereschen oder Vogelbeeren (Sorbus aucuparia) und den vielen großen Preiselbeeren (Vaccinium vitis idea) in Erinnerung bleiben. Jetzt im September – Oktober sind die Ebereschen die Hauptnahrung der Gimpel. Der Gimpelschnabel ist durch seine breite und flache Form eine vortreffliche Knospen- und Beerenpresse. Und in der Reifezeit der roten und unverkennbaren Vogelbeeren möchte ich in meinem heutigen Beitrag den Gimpel porträtieren. Dompfaff und Blutfink sind zwei weitere Namen für den Gimpel (Pyrrhula pyrrhula). Sie verweisen einerseits auf die schwarze Kopfplatte von Männchen und Weibchen und andererseits auf die rote Brust und den roten Bauch des Männchens dieses stiernackig und halslos wirkenden Vogels. Der Gimpel gehört zur Familie der Finkenvögel (Fringillidae). Männchen und Weibchen sind am deutlichen Farbdimorphismus ihres Federkleides leicht zu unterscheiden.

Die Beobachtungen von Jürgen Nicolai
Gimpel Männchen Walter AnselmiDer deutsche Ornithologe und Verhaltensforscher Jürgen Nicolai (1925-2006) hat 1954 nach fünfjähriger intensiver Beobachtungsarbeit an freilebenden und in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln mit seiner Dissertation zum Gimpel eine sehr genaue Beschreibung der Biologie und des Verhaltens dieser Vogelart hinterlassen. Nicolai war Mitarbeiter von Konrad Lorenz im Max-Planck-Institut für Verhaltensforschung in Seewiesen. Von 1977-1990 war Nicolai leitender wissenschaftlicher Direktor des Institutes für Vogelforschung an der Vogelwarte Helgoland in Wilhelmshaven. Die Erkenntnisse von Jürgen Nicolai bieten die Gelegenheit, heute den Gimpel auf diesen Seiten vertiefend vorzustellen.
Fast alles, was Gimpel im Freien aufnehmen, hat Knollen-, Knospen- oder Beerenform. Alle Nahrungsstücke bearbeiten Gimpel geschickt mit dem Schnabel, ohne die Füße zu Hilfe zu nehmen. Während Stieglitze und Zeisige große Nahrungsstücke mit den Zehen festhalten, fehlt diese Bewegungsweise bei den Gimpeln völlig.

Lebensraum und Ernährungsweise
Der Lebensraum ist der weite, zusammenhängende Mischwald. Hecken und Feldgehölze werden vom Gimpel nicht bewohnt. Gimpeln fehlt ein Revierverhalten mit Verteidigung ihres Territoriums völlig. Daher machen sie auch von ihren Lautäußerungen spärlich Gebrauch. Gimpel sind nicht nestheimlich. Das Weibchen lässt auf dem Gelege nicht die Zärtlichkeitslaute hören wie es Stieglitz-Gimpel Weibchen Walter AnselmiWeibchen und sehr ausgeprägt Girlitz-Weibchen tun. In den Frühjahrs- und Sommermonaten verzehren und verfüttern Gimpel die halbreifen Samen von Löwenzahn und Gänsedistel, in der Übergangszeit auch Samen von verschiedenen Violen- oder Stiefmütterchen-Arten. Den ganzen Sommer durch ernten Gimpel dann auch die halbreifen Samen des Einjährigen Rispengrases, der Vogelmiere und des Kreuzkrautes. Im Herbst und Winter leben sie vorwiegend von Wacholder-, Ebereschenbeeren und Hagebutten, weiters von Knospen und Samen verschiedener Laub- und Nadelhölzer.

Fortpflanzungsbiologie
Balz und Paarbildung sind beim Gimpel weitestgehend ritualisiert und laufen in verschiedenen Phasen ab. Elemente der Umwerbung, Balz und Paarbildung sind etwa der sogenannte Schnabelflirt, das Zärtlichkeitsfüttern des Weibchens durch das Männchen und die Halmbalz. Bei dieser trägt das Männchen Nistmaterial, etwa Würzelchen, herum und zeigt es dem Weibchen. Das Männchen wählt den Nistplatz und macht das Weibchen durch den Nestlockruf darauf aufmerksam. Gimpel nisten mit Vorliebe in Nadelhölzern, in Waldgebieten hauptsächlich in Jungfichten. Gimpelnester bestehen aus einem Unterbau, den das Weibchen aus locker geschichteten Reisern anfertigt, und dem darauf sitzenden Nest, das vorwiegend oder ganz aus Würzelchen geflochten ist.

Das Männchen ist am Nistbau nicht beteiligt.
Die Begattung findet nur auf ausdrückliche Einladung des Weibchens statt. Die bei Girlitzen und Sperlingen vorkommende Vergewaltigungs-Hetzjagd gibt es beim Gimpel nicht. Gimpel leben in Dauerehe. Die Gatten halten auch den Winter über zusammen. Die Brutzeit dauert von April bis September. Gimpel machen mindestens zwei, in besonders günstigen Fällen wohl auch drei Jahresbruten. Die meisten Gelege bestehen aus fünf Eiern. Nur das Weibchen brütet und wird während der ganzen Brutzeit vom Männchen mit Nahrung versorgt. Es fliegt auf das Locken des Männchens ab und wird von ihm wieder zum Nest zurückgeführt. Das Männchen entfernt sich daraufhin sofort aus der Nähe des brütenden Weibchens. Die Jungen schlüpfen am Morgen des 14. Bruttages. Das Weibchen trägt die Eierschalen aus dem Nest.
Junge Gimpel werden bevorzugt mit halbreifen Sämereien gefüttert. Das Fassungsvermögen des Gimpelkropfes ist nicht sehr groß; sein Inhalt wandert rasch in den Magen. Die Altvögel füllen sich, wenn die Jungen größer werden und viel Nahrung brauchen, außer dem Kropf auch den Kehlsack. IMG 20200717 Massimiliano MariniSie kommen häufig zum Füttern gemeinsam ans Nest. Im Gegensatz zu Girlitzen, Zeisigen und Hänflingen tragen Gimpel die umhäuteten Kotballen der Nestlinge fort und halten so das Nest sauber. Bei den anderen vorhin genannten Finkenvögeln weist das Nest mit zunehmendem Alter der Jungen immer einen Kotkranz auf.
Verluste treten bei den Gimpeln während der Bebrütung des Geleges verhältnismäßig selten ein. Die Jungen sind dann als Nestlinge und Astlinge stärker gefährdet. Ein Großteil der Verluste geht auf das Konto des Eichelhähers. Die Nestlingszeit beträgt 16 Tage. Bis zum vollkommen selbständigen Ernähren der Junggimpel vergeht gut ihr erster Lebensmonat.

Gesangsschule
Was den Gesang betrifft, empfangen die heranwachsenden Junggimpel während ihrer Nestlingszeit und den sich anschließenden Wochen bis zum Erlangen der Selbständigkeit von den Eltern Eindrücke, die ihre stimmliche Entwicklung entscheidend beeinflussen. Während die jungen Männchen ihre Aufmerksamkeit ausschließlich dem Gesang des Vaters zuwenden, nehmen die Weibchen nach ihrer Verpaarung neben den vom Vater erlernten Motiven auch solche aus dem Gesang ihres Gatten auf. Nur der erste Partner hat auf ihre Gesangsbildung Einfluss.

 

Pyrrhula phyrrula GimpelAvimundus Schlanders
Derzeit ist mit dem Ausstellungsbau die Umsetzung des Ausstellungskonzeptes im Nationalparkhaus avimundus (Vogelwelten) im Gange. Ab dem Frühjahr 2021 soll in dieser Umweltbildungseinrichtung in der Fußgängerzone in Schlanders alles Wissenswerte und Interessante über Südtirols Vogelarten gezeigt und vermittelt werden.

Donnerstag, 08 Oktober 2020 06:58

Stressfreie Wintersaison in Sicht

Val Müstair/Minschuns - Das Wintersportgebiet am Eingang des bündnerischen Münstertals bereitet sich für die kommenden Monate vor. Dank seinen vier Skiliften bis auf 2‘700 Meter über Meer, den breiten Pisten und den offenen Freeride-Hängen für Snowboarder kennt es weder Probleme beim Abstandhalten noch mit dem Dichtestress. Das gilt auch für das Bergrestaurant auf Alp da Munt mit seiner grossen Sonnenterrasse: Hier wird der benachbarte, in den Anfangsjahren von Minschuns als Gaststube genutzte Stall reaktiviert und so genügend Plätze für gemütliches Beisammensein bei jedem Wetter geschaffen. Für die Pistenpflege steht ab sofort ein zweiter roter PistenBully 600 Polar von Kässborer im Einsatz. Schneeschuh- und Winterwanderer finden 18 markierte Wegkilometer. Für Langläufer wird eine aussichtsreiche Loipe maschinell präpariert. Die Ski- und Snowboardschule Val Müstair erwartet wiederum Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit motivierten Lehrerinnen und Lehrern. Alle Informationen zu den Winteraktivitäten, genussvollen Stunden im Schnee und Öffnungszeiten finden sich auf der Webseite www.minschuns.ch.

Donnerstag, 08 Oktober 2020 06:56

Starke Leistungen von Prader Nachwuchshoffnung

Leichtathletik - Die 15-jährige Lorena Lingg ist die große Nachwuchshoffnung des LAC Vinschgau Raiffeisen ASV. Die schnellkräftige Praderin trainiert mit großem Engagement und Einsatz und konnte in diesem Jahr schon sehr gute Resultate erzielen. Im Weitsprung hat sie bereits eine Bestweite von 4,98 m zu Buche stehen und auch im Hochsprung hat sich die großgewachsene Athletin auf 1,52 m verbessert. Die 80 m läuft sie in schnellen 10,66 Sekunden. Die Zukunft steht der talentierten Athletin des LAC Vinschgaus ganz offen.
Monika Müller LAC Vinschgau Raiffeisen ASV

 

Donnerstag, 08 Oktober 2020 06:55

Gelungene Eröffnungsfeier der Kite - Station

Graun - Mit einem Festakt und Reden und unter Einhaltung der derzeitigen Covid-19-Regelung wurde am Samstag (12.09) die Kite Station Graun am Flussdelta des Karlinbaches eröffnet. Fabian Oberhofer, Architekt und begeisterter Kitesurfer, begrüßte die Anwesenden, darunter den Landeshauptmann Arno Kompatscher, den Bürgermeister Heinrich Noggler, den Kammerabgeordneten Albrecht Plangger, die Tourismusvereinspräsidentin Deborah Zanzotti und den Architekt Lukas Wielander. „Im Jahre 2000 sind wir mit 15 Kitesportler gestartet, heute zählt der Club 450 aktive Mitglieder. Die Kurve geht nach oben“, sagte Oberhofer. Bürgermeister Noggler schilderte ausführlich die Entstehungsgeschichte der Kitestation, die von der ersten Idee bis zur Verwirklichung sieben Jahre gedauert hat. Es mussten 600.000 Euro in die Hand genommen werden, die mit Beiträgen der Gemeinde Graun, des Tourismusvereines, des Landes und mit 80.000 Euro Eigenfinanzierung bestritten wurden. Die Bauparzelle und die Zufahrt sind nun Eigentum der Gemeinde. Einheimische und Gäste sind eingeladen, die Kitestation zu besuchen. Sie ist öffentlich zugänglich und kann auch für Veranstaltungen gebucht werden. Landeshauptmann Kompatscher war begeistert von der gelungenen Struktur und vom Surfspot am See. „Infrastrukturen mit Alleinstellungsmerkmalen sind gefragt, Skilifte haben wir genug“ meinte der Landesvater und honorierte die Initiative und die Eigenleistungen des Clubs mit vollem Lob. Deborah Zanzotti hat vom Mehrwert der Kitestation gesprochen und was dies für den unverzichtbaren Wirtschaftsfaktor Fremdenverkehr bedeutet. „Die 450 Mitglieder des Clubs bringen nicht nur monetären Umsatz, sondern erzeugen auch einen plakativen Wert mit ihrem Sport, indem sie wie bunte Vögel herumfliegen und den See beleben. Viele Leute gehen sich das farbenfrohe Spektakel anschauen.“ Jetzt sind die alten Container weg, der Club hat eine angemessene Bleibe und wir sind stolz auf dieses Gemeinschaftsprojekt. Architekt Wielander erklärte das architektonische Konzept. Es sollte ein Ort am Seeufer werden der die Begegnung von Sportlern, Einheimischen und Touristen fördert. „Durch die Positionierung am Seeufer stellt die neue Kitestation über die weit auskragende Terrasse einen direkten Bezug zum Wasser her.“ Vor der Besichtigung der Kitestation durchschnitten nicht Ehrengäste, sondern, auf Vorschlag von Landeshauptmann hin, die Architekten Oberhofer und Wielander das Eröffnungsband. (aw)

Donnerstag, 08 Oktober 2020 09:32

(Fast) perfekter Favoritenstart

Der Saisonauftakt in der 2. Amateurliga verlief für die Vinschger Mannschaften sehr unterschiedlich. Während Kastelbell-Tschars seiner Favoritenrolle bis dato gerecht wurde und an der Tabellenspitze liegt, können einige Teams mit ihrem Saisonstart alles andere als zufrieden sein.

Von Sarah Mitterer

Schon vor Beginn der Meisterschaft war eines in der 2. Amateurliga klar. Der Titel führt über Kastelbell-Tschars. Das Team rund um Spielertrainer Hansi Mair konnte in den ersten drei Spielen seiner Favoritenrolle stets gerecht werden und entschied alle Partien klar für sich. Am vierten Spieltag gab es für die Mannschaft den ersten kleinen Dämpfer, denn gegen Mals reichte es zu Hause „nur“ zu einem 0:0 Unentschieden. Da jedoch auch die Konkurrenz nicht immer siegreich war, belegen die Kastelbell-Tscharser seit dem ersten Spieltag die Spitzenposition. Nach vier Spieltagen haben sie gleich viele Zähler auf dem Punktekonto wie die Mannschaft Mölten/Vöran, jedoch weisen die Vinschger die bessere Tordifferenz - neun Treffer und lediglich ein Gegentor- auf.
Sucht man in der Tabelle den nächsten Vinschger Vertreter, so muss man einen Blick ins Mittelfeld werfen. Die zweitbeste Mannschaft aus dem Vinschgau ist aktuell der Wiederaufsteiger ASV Prad, der mit sechs Punkten den 6. Platz belegt. Eine Besonderheit in diesem Team ist die Liste der Kastelbell Tschars weiß musste beim Unentschieden gegen Mals erstmals Punkte abgebenTorschützen. Bisher erzielte Prad neun Treffer, acht davon gelangen Jonas Gander, den anderen Treffer erzielte Sascha Lechner, der einen Elfmeter verwandelte. Dahinter folgen Mals und Liganeuling Morter, welche beide in vier Partien fünf Zähler sammeln konnten.
Goldrain liegt zwar aktuell im unteren Teil der Tabelle, doch das Team holte bisher lediglich einen Punkt weniger als Mals und Morter. Das Schlusslicht der 2. Amateurliga bildet aktuell der FC Oberland. Die Mannschaft startete in die neue Spielzeit mit einem Unentschieden gegen Tscherms-Marling, in der Folge konnte das Team jedoch nicht mehr punkten und hat nach vier Spieltagen einen Zähler auf dem Punktekonto.
Das nächste Vinschger Aufeinandertreffen findet am 11. Oktober in Prad statt. Dort wird der FC Oberland zu Gast sein. Nur eine Woche später stehen gleich zwei weitere interessante Duelle auf dem Programm. Am 17. Oktober empfängt Kastelbell-Tschars das Team aus Goldrain und Morter trifft zu Hause auf Prad.

Donnerstag, 08 Oktober 2020 06:51

Schluderns unter den Top 3

Nach sechs Spieltagen ist Schluderns das aktuell beste Vinschger Team der 1. Amateurliga. Die Mannschaft belegt in der Tabelle nach dem 6. Spieltag den 2. Platz. (sam)

Donnerstag, 08 Oktober 2020 06:50

Zwei Hattricks von Gander

Die Saison ist noch jung, doch Jonas Gander vom ASV Prad konnte bereits in zwei Partien jeweils einen Hattrick feiern. Ein Kunststück, das nur wenigen Spielern gelingt. (sam)

Die Landesregierung hat den Umweltplan für das Kraftwerk Töll genehmigt: Für den Zeitraum 2019-2021 stehen knapp 1,8 Millionen Euro bereit.

Zur Umsetzung von Umweltmaßnahmen stehen für die Dreijahresperiode 2019-2021 knapp 1,8 Millionen Euro für das Kraftwerk Töll zur Verfügung. Der Dreijahresplan war vom Kraftwerksbeirat ausgearbeitet worden, in dem alle betroffenen Gemeinden sowie der Konzessionär und das Land vertreten sind. Das entsprechende Einvernehmensprotokoll zwischen dem Land Südtirol, den Ufergemeinden Partschins und Algund und dem Konzessionär Alperia Greenpower GmbH hat die Landesregierung gestern (22. September) auf Vorschlag des Landesrates für Energie und Umwelt genehmigt.

Maßnahmen zur Aufwertung der Umwelt

Den Ufergemeinden Partschins und Algund stehen insgesamt über eine Million Euro an Ufergeldern zur Verfügung: Rund 575.000 Euro entfallen auf die Gemeinde Algund und rund 470.000 Euro auf die Gemeinde Partschins. Geplant sind Maßnahmen im Bereich technischer Umweltschutz (Trinkwasserversorgung und Brandschutz), Verbesserung der Energieeffizienz, Schutz vor Naturgefahren und im Bereich Umweltbildung. Zudem beabsichtigt die Gemeinde Partschins einen Grundstücksankauf für die Naherholungszone "Fischerteich".

Das Land Südtirol, dem Umweltgelder in der Höhe von rund 522.000 Euro zur Verfügung stehen, wird damit unter anderem die Umgestaltung des Mündungsbereichs des Ziel-Baches finanzieren, für die eine Investition von 300.000 Euro vorgesehen ist.

Ausgleichsmaßnahmen in der Höhe von 230.000 Euro wird die Betreibergesellschaft Alperia Greenpower GmbH direkt umsetzen; der Schwerpunkt dabei liegt auf der Aufwertung des Areals der Wasserfassung.

mpi


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KLEINANZEIGEN

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BILDER

Impressionen 2025

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Jubiläumsjahr. 1525: Die Bauern waren unterdrückt und mussten so viele Steuern und Abgaben an die Regierenden (Adel & Kirche) zahlen. Das Leben wurde unerträglich und so brach der Bauernkrieg aus. 2025: Der SBB regiert das Land mit und manche Bauern holen sich mit Steuerbegünstigungen, Fördergelder und Subventionen das Geld zurück. Panta rhei: So dreht sich die Geschichte.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zuckbichl. Das Bild erweckt in mir eine sonderbare und unerklärliche Nostalgie.
Vielleicht weil die Fotografie nur das Vergangene festhalten kann?
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Schnatzhof. Es war einmal... vor dem Hof ein besonderer Gast gelandet. Er möchte in der warmen Stube einkehren, aber er war zu groß und zu dick und konnte nicht durchschlüpfen. In wenigen Tagen aber konnte er so viel abnehmen und wurde dünn wie eine (Mond)-Sichel und klopfte an die Tür. Doch wenn er so schnell zunehmen kann, wie er abnimmt, dachte der ...

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Heydorf-Loretzhof IV. Jeden zweiten Donnerstag besuche ich die Redaktion des Vinschgerwind und gehe an diesem wunderschönen Juwel, mitten in Schlanders, vorbei. Ich kann immer wieder staunen über die schönen Proportionen, die eleganten Details, ohne „kosmetische Eingriffe“, die je nach Lichtverhältnissen anders wirken. Da muss ich zwangsläufig an die zu vielen Zerstörungen, die unser Land genehmigt, denken...
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Impressionen 2024

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Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
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Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
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Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
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Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

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Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
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Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
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Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
Ab und zu im Inneren des Berges wacht der „Wasserdrache“ wieder auf und spuckt Unruhe und Geröll ins Tal.
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Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
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Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
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Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
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Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
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Schattenspiele. Karthaus, im Hintergrund, ist schon im Schatten verhüllt. Katharinaberg wird auch gleich vom „schwarzen Drachen“ verschlungen... Was für ein herrliches Spektakel dieses Licht- und Schattenspiel.
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Schloss Juval. In Südtirol gibt es an die 300 Burgen und Schlösser. Gut zwei Dutzend davon befinden sich im Vinschgau. Von einigen sind nur Mauerreste geblieben, andere sind sehr gut erhalten und zum Teil dem Publikum zugänglich. Geschichte, Geschichten und Sagen wurden in den alten Gemäuern wie in einer Truhe, bis heute gut aufbewahrt.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Impressionen 2023

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Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
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Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
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Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
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Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
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Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
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Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
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Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
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Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
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Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
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In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
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Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
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Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
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Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
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Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
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St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
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