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Dienstag, 12 Mai 2020 16:08

Protest gegen die falschen Subventionen

Mals/Italien/Europa - Am 7. Mai 2020 wurde in verschiedenen Orten von Europa zeitgleich protestiert. In Belgien, in Deutschland, in Frankreich, in Litauen, in Dänemark und auch in Italien und zwar in Mals. Die milcherzeugenden Bauern, von denen in Europa rund 110.00 im EMB (European Milk Board) vereinigt sind, protestierten gegen das Ansinnen der EU-Kommission, als Krisenmanagement im Milchsektor 30 Millionen Euro in die private Lagerhaltung stecken zu wollen. Im Klartext: Das Geld soll in privat hergestellte Pulvermilch investiert werden, weil aufgrund der Corona-Krise der Milchabsatz eingebrochen ist.
Markus Hafner, Milchbauer in Mals und seit 16 Jahren als Übersetzer beim EMB tätig, hat aus Solidarität mit den europäischen Bauern eine eigene Protestaktion auf seinem Paulihof in Mals gemacht: Hafner ließ Milchpulver auf seinen Schirm regnen. Milchüberschüsse und vor allem die Lagerhaltung in Form von Milchpulver drücken den Milchpreis in Europa und zerstören mit Dumpingpreisen auch Teile des afrikanischen Marktes.
Das EMB fordert in Brüssel seit längerem eine gemeinsame Milchmengenreduktion. Es müsste ein Programm gestartet werden, auf das in jedem EU-Land zugegriffen werden kann. Milcherzeuger, die bereit sind, ihre Produktionsmenge zu reduzieren, bekommen über dieses EU-Programm eine Entschädigung je nicht produziertem Liter Milch. Hafner forderte gemeinsame Verantwortung von der EU, von den Bauern und von den Konsumenten. Bei der Protestaktion sekundiert wurde Hafner von Sepp Sachsalber, Mitglied des Bauernbund-Ortsausschusses Mals. Sachsalber betonte, dass die Regulierung der Milchmenge von den Milchhöfen ausgehen müsse. Südtirol stehe als genossenschaftlich organisierte Milchverarbeitung verhältnismäßig gut da.
Als positives Beispiel für das Übernehmen von Verantwortung wurde der Aufruf von Bergmilch auf die freiwillige Milchreduktion im März dieses Jahres genannt. Bergmilch habe als erster Milchhof Europas zu einer solchen Aktion aufgerufen. Kühe in Kurzarbeit sozusagen.
Hafner appellierte an die Konsumenten und auch an die Tourismustreibenden, lokale Milchangebote zu kaufen. Es gehe um ein Miteinander und um gegenseitige Wertschätzung. (eb)

Dienstag, 12 Mai 2020 16:10

Holzbrugg wird ausgeschrieben

Seit rund 15 Jahren wird in Göflan nach einer geeigneten Trasse für den Radweg gesucht. Auf der Strecke zwischen dem „Hoamatgampl“ und „Holzbrugg“ soll nun der untere Teil zwischen Göflan und Holzbrugg gebaut werden.

von Heinrich Zoderer

Auf dem rund 80 km langen Radweg zwischen Reschen und Meran fehlt nur das 3 km lange Teilstück in Göflan. Nach langen Diskussionen wurde vor fünf Jahren eine Radtrasse in den Bauleitplan eingetragen. Für das erste Baulos zwischen Göflan und Holzbrugg (1.650m) liegt nun ein Ausführungsprojekt vom Planungsteam „Pfeifer Partners“ aus Eppan vor, das demnächst ausgeschrieben und gebaut werden soll. Der geplante Radweg beginnt beim Dorfplatz zuerst auf der orografisch linken Seite und führt an der neuen Dorfbar, der Feuerwehrhalle und dem Kinderspielplatz vorbei. Nach einigen 100 Metern wechselt der Radweg auf die orografisch rechte Seite der Etsch und führt auf der Dammkrone entlang der Etsch bis Holzbrugg, wo er in den bereits bestehenden Radweg einmündet. Zur Überquerung der Etsch wird eine Stahlbrücke, so wie in Latsch, mit einer Spannweite von ca. 23 Metern errichtet. Am Radweg wird ein Holzzaun, bzw. neben den Obstanlagen eine kleine Betonmauer mit Maschendrahtzaun errichtet. Außerdem sollen Hecken gepflanzt werden. Die Baukosten für das erste Baulos betragen rund 4 Millionen Euro. Für den oberen Teil des Radweges zwischen Göflan und dem sogenannten Hoamatgampl (1270m Länge) gibt es eine Trassenvariante, aber noch kein Ausführungsprojekt. Die ursprüngliche Variante, die im Bauleitplan vor fünf Jahren eingetragen wurde, soll in einigen Teilen abgeändert werden. Wie Urban Rinner, der Generalsekretär der Bezirksgemeinschaft Vinschgau in einem Gespräch mitteilte, will man durch die neue Variante einem Feuchtgebiet und möglichen Steinschlägen ausweichen und den Radweg nicht zu nahe bei der Etsch bauen. Der Radweg soll im oberen Teil bis zum Göflaner Sportplatz auf der orografisch rechten Seite, teilweise neben dem bestehenden Fahrweg, verlaufen und beim Sportplatz über eine Stahlbrücke auf die orografisch linke Seite geleitet werden. Von dort führt er bis zum Dorfplatz auf der orografisch linken Seite. Teilweise müssen Stützmauern errichtet werden. Die gesamte Radstrecke wird auf bestehenden Güterwegen gebaut, teilweise in bestehenden Obstanlagen neben der Etsch. Zusätzlich zu diesen Bauprojekten muss im Obervinschgau bei Laatsch in der Gemeinde Mals wegen Steinschlag ein neues Teilstück des Radweges gebaut werden. Wie Rinner mitteilte, gibt es außerdem bereits Planungen für neue Radwege von Goldrain nach Martell und von Spondinig nach Gomagoi.

Dienstag, 12 Mai 2020 13:13

Corona – Händewaschen

Vom wind gefunden - Händewaschen zählt neben dem Masken tragen und Abstand halten zu den drei Grundregeln in der neuen Normalität im Coronazeitalter. Was heute völlig selbstverständlich ist, war früher überhaupt nicht selbstverständlich. Bis Ende des 19. Jahrhunderts starben Mütter in Europa nach der Geburt selbst in den besten medizinischen Einrichtungen oft am Kindbettfieber. Der deutsch-ungarische Arzt Ignaz Semmelweis leistete auf dem Gebiet der Händehygiene Pionierarbeit. Semmelweis arbeitete im Allgemeinen Krankenhaus in Wien. Die Patientinnen, die von den männlichen Ärzten und Medizinstudenten betreut wurden, starben im Vergleich mehr als doppelt so oft als jene Patientinnen, die von Hebammen betreut wurden. Morgens führten die Studenten im Rahmen ihrer Ausbildung Autopsien durch, bei denen die Ärzte sie teilweise assistierten. Im Anschluss gingen sie auf die Entbindungsstation. 1847 führte Semmelweis neue Regeln zur Händehygiene ein. Nachdem die Angestellten damit begonnen hatten, sowohl ihre Hände als auch ihre Instrumente zu reinigen, fiel die Mortalitätsrate auf der Entbindungsstation rapide. Eine gründliche Händehygiene in Krankenhäusern hielt allerdings erst nach 1870 Einzug, aber es dauerte noch ungefähr 100 Jahre, bis auch die allgemeine Öffentlichkeit die entsprechenden Regeln umsetzte. Heute wissen wir, wie wichtig Händewaschen ist, nun gibt es sogar einen Welthändehygienetag am 5.5. Das Datum symbolisiert die zweimal fünf Finger des Menschen. (hzg)

Dienstag, 12 Mai 2020 13:12

Wildschäden

Vinschgau - Die Situation ist nicht mehr tragbar. Viele Bergbauern im Vinschgau leiden unter der hohen Rotwilddichte. Auf den Wiesen der Höfe oberhalb von Tanas halten sich derzeit jede Nacht 80 bis 90 Stück Rotwild auf, die sich sattfressen. Ähnlich ist die Situation bei Plawenn. Ein großer Futterverlust zeichnet sich ab, der die Existenz der Bergbauern bedroht. Die Wildschaden-Vergütung sei minimal und gleiche die großen Futtereinbußen nicht aus, wettert ein Bauer (Name der Redaktion bekannt). Denn ein großes und unterschätztes Problem seien die Kotperlen, die das Gras verunreinigen. Auf seinem Hof sei im vergangenen Jahr eine Vielzahl an Siloballen unbrauchbar gewesen. Die Rinder hätten das Futter nicht mehr gefressen. Die Situation sei auf Dauer nicht mehr akzeptabel und er sehe sich gezwungen, Zäune zu errichten, obwohl ihm bewusst sei, dass diese die Landschaft verschandeln. Man müsse sich eben selbst helfen, wenn nichts passiert. Tatsache ist: Es ist einfach zu viel Wild da. Auch die Förster klagen über Wildverbiss. Die Coronakrise hat die diesjährige Auslesejagd gebremst. Seit dem 8. Mai ist diese wieder möglich. Die Bauern richten nun einen dringenden Appell an die Jagdverantwortlichen im Land und an die Jäger. Sie fordern eine sofortige und effiziente Wildentnahme. (mds)

Dienstag, 12 Mai 2020 13:11

Dominik Plangger

„Namenlose“ heißt der neue Song von Singer-Songwriter Dominik Plangger. „Das ist ein so schönes und wichtiges Lied“, sagt Plangger-Förderer Konstantin Wecker.

s3 2416Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
liebe Leserinnen und Leser
Zu einer guten Zeitung gehört ein gutes Team! Viele haben über die letzten Jahre zum Erfolg unserer Bezirkszeitung beigetragen. Ihnen allen möchte ich zum heutigen Jubiläum herzlich gratulieren.
Mit Stolz blicken wir auf 15 Jahre Vinschgerwind zurück. Eine Zeitspanne, in der sich Vieles verändert hat, wobei besonders die letzten Monate einen tiefgreifenden Wandel herbeigeführt haben.
Natürlich ist das Erleben dieses Zeitwandels eine Herausforderung. Den Zeitungen ergeht es dabei nicht anders als vielen anderen Markenartikeln quer durch alle Branchen der Wirtschaft. Sie müssen sich immer wieder neu behaupten, neu definieren, neue Formen finden, um attraktiv zu bleiben für die sich wandelnden Sichtweisen der Menschen und Märkte.
Die brennende Frage, die uns beschäftigt: Gelingt es, auch in den nächsten fünfzehn Jahren die Unverzichtbarkeit seriöser Zeitungslektüre zu vermitteln.
Lokalzeitungen berichten über die unmittelbare Lebenswelt der Bürger einer Region, sie informieren sie über die Neuigkeiten aus der Heimat, sie bieten Orientierung, stiften Identität, sind geistige Heimat. Fast jede gute Zeitung hat solche lokalen Wurzeln.
Denn nur dort, wo der Leser sich selbst gut auskennt, weiß er, ob die Zeitung richtig liegt. Nur im Lokalen wächst Vertrauen heran. Das Vertrauen der Leser in Sorgfalt, Kompetenz und Unabhängigkeit der Redaktion ist das wichtigste Kapital jeder Zeitung. Wer unabhängige und vernünftige Ansichten vertreten will, muss sich zuvor eine eigene Meinung bilden. Dazu sind ein breit gefächertes Informationsangebot und die Vermittlung unterschiedlicher Standpunkte notwendig.
Dieser intensive Dialog mit der Leserschaft begleitet die Redaktion durch das ganze Jahr. Aktueller, lebendiger, weltoffener und kreativer zu sein als andere, das ist und bleibt der Ehrgeiz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vinschgerwindes.

Wenn eine (Gratis-)Zeitung im immer schwieriger werdenden wirtschaftlichen Umfeld heute ein Jubiläum feiern kann, so ist dies keineswegs selbstverständlich. Dies war nur durch die Solidarität und Unterstützung unserer Leser, vieler Freunde und Förderer und unserer treuen Werbekunden möglich.
Ihnen gilt mein aufrichtiger Dank.
Albert FLORA

Dienstag, 12 Mai 2020 09:22

Leben mit der Maske

Sie gehört nun zum Alltag auf der ganzen Welt, wird wohl Vorschrift in Europa und ist in Italien Überlebensinstrument. Manche tragen sie lässig als Halstuch, ziehen sie bei Begegnungen wie Cowboys im Staub kaum über den Mund, werden nur für Sekunden zu echten Bankräubern und verhüllen die Nase dazu. Richtige chirurgische Masken sind rarer, auch weniger schick.

Wahrnehmungspsychologisch sind solche Tücher und Masken natürlich eine Entstellung des Gesichts. Beim Betrachten eines Antlitzes fokussiert der Blick zuerst auf die Augen, und dann auf die Mund-Nasenpartie (außer bei Autisten, die andere Teile des Gesichts für interessanter halten). Über die Augen wird vor allem der alarmierende und distanzierende seelische Zustand einer Person wahrgenommen, Angst, Schrecken, Niedergeschlagenheit. Wovor alle Menschen Angst haben, sind weit aufgerissene Augen – das wissen Horrorfilmregisseure ganz genau. Der Mechanismus funktioniert im Gehirn über den Mandelkern – Menschen mit angeborenen oder erworbenen Schäden in beiden Mandelkernen haben vor schreckgeweiteten Augen keine Angst, sind aber insgesamt auch gefühlsabgestumpft. Mund und Nase hingegen dienen dem Ausdruck der Sinnlichkeit. Verführerisches, verschmitztes, genießerisches Lächeln entsteht dort genauso wie Naserümpfen bei Ekel wegen eines anheimelnden oder schlechten Geruchs. Die Augen stehen für den Fernsinn des Sehens und für von weither kommende Gefahr, Mund und Nase für die Nahsinne des Riechens und Schmeckens, deshalb auch für Parfum, Erotik, Lippenkontakt, Körperlichkeit.

Genau diese Partie soll nun in der Öffentlichkeit verhüllt sein, aus hygienischen Gründen. Das ist wichtig und soll eingehalten werden, zu allererst und beispielhaft von unseren Politikern, wenn sie es mit dem Schutz ernst meinen. Wenn sie den Virologen und Epidemiologen glauben. Es macht allerdings aus uns etwas andere Menschen, mit anderen sozialen Antennen. Gesichter werden weniger gut erkannt, siehe Bankräuber weiter oben. Die Mimik ist weitaus schlechter verständlich, weniger eindeutig, und vor allem viel weniger einladend. Die gedämpfte Stimme würde nahelegen, näher zu treten, um besser zu hören. Der verhüllte Mund und die hoffentlich mitverborgene Nase (sie scheidet beim Ausatmen besonders viel Tröpfchen in gezieltem Strom aus) gebieten Distanz und signalisieren Ansteckungsgefahr.

Ein bisschen entführen uns die Bestimmungen in den Orient. Wir achten, allerdings bei beiden Geschlechtern, besonders auf die Augen. Wir fühlen uns, vielleicht wie muslimische Frauen unter dem Schleier, in der Atmung behindert, wie unter Sauerstoffmangel, und in unserer Sprache etwas beeinträchtigt. Wir freuen uns, in der Wohnung oder allein im Freien endlich die lästigen Masken ablegen zu können. Das eigene Zuhause und die verlassene Natur bekommen den Mehrwert des freien Atmens, die Menschen, mit denen wir zusammen leben den Mehrwert möglicher Berührung, Zärtlichkeit wird noch privater und intimer.

Selbstverständlich wollen wir auf Dauer nicht so leben. Aber eine Zeitlang, im Kampf gegen feindliche Lebensprinzipien, halten wir das aus. Wir müssen eine Mode daraus machen. Dort aber, wo vor Nachlässigkeit Gefahr droht, wo im Gedränge Sicherheitsabstände fallen und Masken unter Nase oder gar Kinn gleiten, gäbe es ein einfaches, soziales, allgemein verständliches Warnsignal: Wer immer das bemerkt, hebt den Zeigefinger gegen den Himmel. Damit schwärzt er niemanden an, weist aber sofort alle Umstehenden auf bestehende Gefahr hin. Es würde an die Stelle des freundlichen Satzes treten, der etwa so lauten könnte: „Verzeihen Sie bitte, aber ich fühle mich durch Ihr unvorsichtiges Verhalten in meiner Gesundheit gefährdet“. Wollte jemand dann rasch seine Maske zurechtrücken, über die Nase hinauf, und signalisieren, es tue ihm Leid, könnte er /sie (Männer sind unvorsichtiger als Frauen) einfach beide Hände offen heben, anstelle des Satzes: „Es tut mir Leid, ich war nicht vorsichtig genug.“ Beides wäre als Abfolge von Zeichen lautlos und rasch wirksam, ein schneller, klarer Diskurs. Er würde auf der ganzen Welt verstanden. Man müsste bloß damit beginnen. Am ehesten jetzt.

Sie ist Vinschgaus erfolgreichste Rennrodlerin: Greta Pinggera. Doch neben dem Rodelsport hat die ehemaligen Weltmeisterin und Gesamtweltcupsiegerin eine weitere Leidenschaft: das Backen. Aktuell nutzt die gelernte Konditorin die freie Zeit zum Ausprobieren neuer Kreationen in der heimischen Backstube des „Café Konditorei Greta“ in Laas, aber auch das Training bleibt nicht auf der Strecke. Wie viele andere Sportler trainiert sie während der Ausgangssperre zu Hause.

Von Sarah Mitterer

Vier Podestplätze und einen Weltcupsieg – das ist die Ausbeute von Greta Pinggera in der abgelaufenen Saison. Während viele von solchen Ergebnissen nur träumen, zeigt sich Pinggera im Rückblick auf die Saison 2019/20 selbstkritisch: „Es ist nicht ganz schlecht gelaufen. Das ist Jammern auf hohem Niveau, aber wenn man es einmal gewohnt ist, zu gewinnen bzw. wenn man die Siegesluft geschnuppert hat, dann gibt man sich nicht mehr so recht mit zweiten Plätzen zufrieden.“ Dennoch meint Greta, welche im vergangenen Winter ihren Servicemann wechselte und sich erst an diese Umstellung gewöhnen musste, dass die Saison trotz allem gut verlaufen sei. In den sechs Weltcuprennen belegte sie drei Mal den zweiten Platz, stets musste sie sich ihrer Dauerrivalin und Teamkollegin Evelin Lanthaler geschlagen geben. Nur beim dritten Weltcuprennen Mitte Jänner im rumänischen Vatra Dornei nicht. Auf jener Bahn, auf der sich die 25-Jährige im Jahr 2017 zur Weltmeisterin krönte, gelang es ihr in diesem Jahr das einzige Mal Lanthaler zu schlagen und einen Sieg zu feiern. Nachdem die Landesmeisterschaften aufgrund der Corona-Krise abgesagt wurden und die Saison somit etwas früher beendet war, ging es für Pinggera in die wohlverdiente Pause. Normalerweise seien laut der Laaserin die Monate März bis Mai für sie trainingstechnisch gesehen Urlaub „aber gar nichts tun kann man als Sportlerin nicht.“ „Dadurch dass ich in den letzten Wochen viel Zeit hatte, habe ich regelmäßig trainiert. Ich halte mich mit verschiedenen Übungen zu Hause fit und habe auch bei Onlinetrainings von ProActive mitgemacht“, erklärt sie.
Neben dem Training nutzte Pinggera die Zeit, um zunächst bei ihrem Partner in der Bäckerei mitzuhelfen und nun wieder in der heimischen Backstube in Laas neue Kreationen zu testen. „Ich kann aktuell Dinge in der Backstube ausprobieren, wofür sonst wenig Zeit ist. Es wird nicht langweilig, ich finde immer etwas, das ich tun kann!“, berichtet die frischgebackene Patentante.
Bald wird die Greta wieder voll mit dem Training für die neue Saison beginnen - mit einem klaren Ziel vor Augen: „Ich will konstant vorne mitfahren und meine ewige Rivalin Evelin vielleicht einige Male öfters schlagen!“

Dienstag, 12 Mai 2020 07:40

Zweiter Platz in der Gesamtwertung

Naturbahnrodeln
Zum dritten Mal in Serie beendete Greta Pinggera die Saison auf dem zweiten Gesamtplatz. Ihren bis dato einzigen Gesamtweltcupsieg feierte sie in der Saison Jahr 2016/17. (sam)

Dienstag, 12 Mai 2020 07:40

WM als Saisonhighlight

Naturbahnrodeln
In der Saison 2020/21 steht für die Naturbahnrodler wieder eine WM im Programm. Diese wird in Umhausen (Österreich) ausgetragen. (sam)


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AKTUELLE AUSGABE

  • „Wir müssen ändern“

    „Wir müssen ändern“

    Schlanders/Vinschgau - Leidenschaft für Politik, so kann man die Sitzung des SVP-Bezirksausschusses am 12. Februar in Schlanders zusammenfassen. Es wurde debattiert,

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  • Fehler im System

    Fehler im System

    Bozen/Vinschgau - Die BM Mauro Dalla Barba und Roselinde Gunsch haben sich bei der SVP-Bezirksausschusssitzung furchtbar aufgeregt. Vor allem ist es

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  • Die Playoff-Reise hat begonnen

    Die Playoff-Reise hat begonnen

    Die fünfte Jahreszeit – wie die Zeit der Playoffs in Eishockeyfachkreisen bezeichnet wird – ist nun endlich für den AHC Vinschgau angebrochen.

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BILDER

Impressionen 2025

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Jubiläumsjahr. 1525: Die Bauern waren unterdrückt und mussten so viele Steuern und Abgaben an die Regierenden (Adel & Kirche) zahlen. Das Leben wurde unerträglich und so brach der Bauernkrieg aus. 2025: Der SBB regiert das Land mit und manche Bauern holen sich mit Steuerbegünstigungen, Fördergelder und Subventionen das Geld zurück. Panta rhei: So dreht sich die Geschichte.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zuckbichl. Das Bild erweckt in mir eine sonderbare und unerklärliche Nostalgie.
Vielleicht weil die Fotografie nur das Vergangene festhalten kann?
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Am Schnatzhof. Es war einmal... vor dem Hof ein besonderer Gast gelandet. Er möchte in der warmen Stube einkehren, aber er war zu groß und zu dick und konnte nicht durchschlüpfen. In wenigen Tagen aber konnte er so viel abnehmen und wurde dünn wie eine (Mond)-Sichel und klopfte an die Tür. Doch wenn er so schnell zunehmen kann, wie er abnimmt, dachte der ...

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Heydorf-Loretzhof IV. Jeden zweiten Donnerstag besuche ich die Redaktion des Vinschgerwind und gehe an diesem wunderschönen Juwel, mitten in Schlanders, vorbei. Ich kann immer wieder staunen über die schönen Proportionen, die eleganten Details, ohne „kosmetische Eingriffe“, die je nach Lichtverhältnissen anders wirken. Da muss ich zwangsläufig an die zu vielen Zerstörungen, die unser Land genehmigt, denken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Impressionen 2024

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Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
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Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
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Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
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Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
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Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

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Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
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Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
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Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
Ab und zu im Inneren des Berges wacht der „Wasserdrache“ wieder auf und spuckt Unruhe und Geröll ins Tal.
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Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
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Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
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Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
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Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
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Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
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Schattenspiele. Karthaus, im Hintergrund, ist schon im Schatten verhüllt. Katharinaberg wird auch gleich vom „schwarzen Drachen“ verschlungen... Was für ein herrliches Spektakel dieses Licht- und Schattenspiel.
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Schloss Juval. In Südtirol gibt es an die 300 Burgen und Schlösser. Gut zwei Dutzend davon befinden sich im Vinschgau. Von einigen sind nur Mauerreste geblieben, andere sind sehr gut erhalten und zum Teil dem Publikum zugänglich. Geschichte, Geschichten und Sagen wurden in den alten Gemäuern wie in einer Truhe, bis heute gut aufbewahrt.
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Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

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Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
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Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
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Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
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Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
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Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
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Impressionen 2023

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Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
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Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
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Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
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Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
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In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
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Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
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Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
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Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
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Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
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Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
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Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
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In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
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Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
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Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
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Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
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Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
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Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
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Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
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Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
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Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
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Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
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Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
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„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
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Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
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Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
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St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
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