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Dienstag, 09 Juni 2020 07:22

Premiere-Gottesdienst

Marienberg - Der erste öffentliche Gottesdienst nach der Coronapandemie im Benediktinerabtei Kloster Marienberg, Burgeis, zu Christi Himmelfahrt.

Einer der Patres begrüßt die Ankommenden höflich mit Desinfektionsmittel am Eingang des Klosters. In der Kirche würden 50 Personen Platz finden. Durch die Verlegung des Gottesdienstes in den Innenhof können mehr Gläubige an der Messfeier teilnehmen, heute waren es knapp 75. Auch die zukünftigen Gottesdienste finden bei schönem Wetter im Freien statt. Stühle sind im angemessenen Abstand nebeneinander aufgestellt. Es werden auch Notenblätter zum Mitsingen ausgeteilt. Die Kirche kann wie gewohnt betreten werden. Letzte Vorbereitungen werden getroffen, bevor die Geistlichen von der Kirche her aus hin zu dem aufgestellten Podest unter dem großen Kruzifix im Innenhof ziehen, auf dem der festlich geschmückte Altar steht. Die Sonne scheint, der kühle Nordwestwind macht die Luft etwas frisch aber es wird mit der Zeit immer angenehmer. Der Einsatz, der in der Kirche gespielten Orgel, wird mittels Handzeichen arrangiert und das Orgelspiel eröffnet die Messfeier über die Lautsprecher. Abt Markus begrüßt die Anwesenden und die vier neuen Ministrantinnen, die alle aus Burgeis stammen. Er spricht kurz über die Zeit in der Coronapandemie und den ersten Gottesdienst danach. Das Thema des heutigen Christi Himmelfahrts Sonntag ist: Der Weg ist das Ziel, wobei das Leben auf Erden hin zum Himmel miteinbezogen wird. Der Abt geht näher darauf in der Predigt ein. Die freudige Stimmung des Abtes und dessen netten Worte übertragen sich auf die Gläubigen. Nach Evangelium und Lesung kommt es zur Gabenbereitung. Alles scheint wie immer. Doch vor der Verabreichung der Kommunion werden die Ministrantinnen und die Pater zusätzlich zum Mundschutz mit Handschuhen versehen. Es sind ungewohnte Umstände und doch nimmt der Großteil der Anwesenden die Kommunion dankend an. Am Ende lädt Abt Markus alle recht herzlich zu den Gottesdiensten am darauffolgenden Pfingstwochenende ein und schließt mit dem Segen und den Worten: „Ich bin bei Euch alle Tage, bis ans Ende der Welt.“ so spricht der Herr. (cw)

Dienstag, 09 Juni 2020 07:21

Pelikan 3 wieder in der Luft

Laas - Die einmonatige Pause ist vorbei: Der auf dem Hoppe-Gelände in Laas im Vinschgau stationierte Notarzthubschrauber Pelikan 3 ist seit 30. Mai in seiner zweiten Saison. Er wird bis einschließlich 4. Oktober täglich von 8 bis 20 Uhr bzw. entsprechend der Jahreszeit von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang der Landesnotrufzentrale zur Verfügung stehen.
„Die vergangenen Wochen haben wir dazu genutzt, um die Basis den Anforderungen und Bestimmungen anzupassen sowie für unsere Mitarbeiter angemessen zu gestalten“, berichtet Georg Rammlmair, der Präsident des Trägervereins „HELI – Flugrettung Südtirol“.
Mit insgesamt 153 Einsätzen vom 1. Februar bis zum 26. April hat es sich bereits in der ersten Saison des Pelikan 3 gezeigt, dass dieser vierte Notarzthubschrauber für eine flächendeckende Notfallversorgung wichtig ist – vor allem in der westlichen Landeshälfte. Insgesamt wurden in diesen fast drei Monaten 5.796 Flugminuten in Südtirol und darüber hinaus zurückgelegt. „Seit seinem ersten Betriebstag am 1. Februar ist der Pelikan 3 ein Erfolgsprojekt“, meint Marc Kaufmann, der Primar des Dienstes für Rettungs- und Notfallmedizin des Sanitätsbetriebs.

Dienstag, 09 Juni 2020 07:18

Bildungszug: Gewinnspiel

Mitspielen und gewinnen!

Auflösung des Gewinnspiels der letzten Woche: Die richtige Antwort auf die Frage „In wie vielen Dörfern des Vinschgaus gibt es einen Bildungsausschuss?“ lautet: 17 Dörfer
Gewinnerin des Buches „Das versunkene Dorf“ ist: Ingrid Bernhart, Prad
Herzlichen Glückwunsch

Diese Woche lautet die Frage wie folgt:

Welches Tier ist landesweit das Symbol für Bildungsausschüsse
bzw Bildung im Dorf?

Senden Sie Ihre Antwort innerhalb Donnerstag, 18.06.2020 an die Mail-Adresse: bezirksservice.vinschgau@gwr.it, via WhatsApp an die 348 7651492 oder per Facebook-Messenger unter www.facebook.com/vinschger.bildungszug

Verlost wird ein „Gutschein für eine Teilmassage“ im Therapiezentrum Seraina Pazeller in Malsbz pazeller

Dienstag, 09 Juni 2020 07:14

Österreich war frei

Franzobel:
Rechtswalzer
(Zsolnay, Wien 2019, 416 S.)

Buchtipp - Wer glaubt, es hätten sich in den letzten Monaten diktatorische Zustände eingestellt, wird mit einem Blick zurück in die Geschichte oder voraus in die Zukunftswelt von Franzobel eines Besseren belehrt. Malte Dinger wird im Wien des Jahres 2024 wegen einer Lappalie eingebuchtet und macht Bekanntschaft mit dem Stil der neuen Regierung. Die Bewegung LIMES ist an der Macht und sie scheint sich mit dem Namen wacker zu identifizieren – Grenzbalken am Staatsrand und in den Köpfen. Zensur, Polizeipräsenz, Homophobie, Sippenhaft, Arbeitslager und ein smarter „Meister“ als Anführer. Läuft es kalt über den Rücken? Mir schon.
Im einen Erzählstrang kämpft also Malte Dinger gegen die Windmühlen einer korrupten Justiz, wobei er schon ein ausgesprochener Pechvogel ist. Fast nicht auszuhalten. Im zweiten knobelt Kriminalkommissar Groschen an einem grausigen Mordfall, der ihn immer wieder in die Provinz zu einer Unternehmerfamilie mit Goldschatz, nach Kroatien und Moldawien zu gierigen Händen führt. Dieser Krimi und Gefängnisroman ist überladen mit platten Scherzen und Wortspielen (ein Staranwalt liebt das Tuchstaben Bauschen), aber auch anstachelnd: Bezüge zu aktuellen Skandälchen, Persönlichkeiten und Polittendenzen wollen gefunden werden, immer wieder fällt eine Maske, tanzt Satire mit Realem. Malte Dinger spielt es übel mit, während Groschen als herumstochernder Aufdecker eher zufällig das Spiel von Schuld, Intrige und Unschuld durchblickt. Ihm scheint dabei selbst fad zu sein. Gut, dass Franzobel immer wieder Schlenker in der Handlung macht und sich den Knüller bis zum Schluss aufspart. Übelst in den Würstlsaft tunkt er übrigens die aufgeplusterte Gesellschaft am Wiener Opernball. In aufgekratzter Stimmung fragt man sich nach dieser Tragikomödie nur noch, ob wir uns noch wundern werden, was alles möglich ist.
Maria Raffeiner

Latsch/Informationstreffen - Am 1. Juli 2020 soll das Gesetz „Raum und Landschaft“ in Kraft treten. Um offene Fragen mit der Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer zu besprechen, lud der SVP-Bezirk Vinschgau am 5. Juni zu einem Informationstreffen ins CulturForum Latsch. Von den rund 50 Teilnehmern wurde Unmut geäußert und eine Verschiebung gefordert.

Das neue Gesetz stellt einen Paradigmawechsel dar, meinte die Landesrätin. Es geht um eine nachhaltige Entwicklung durch die Erarbeitung eines Entwicklungsplanes, die Eindämmung der Zersiedelung durch die Festlegung einer Siedlungsgrenze und ein bürgernahes und transparentes Verfahren. Die alte Gemeindebaukommission wird abgeschafft und durch ein Gremium von Technikern ersetzt. Unter dem Vorsitz des Bürgermeisters soll das Gremium neue Planungsinstrumente und einschneidende Projekte begutachtet. Eine Servicestelle soll als Anlaufstelle für Bau- und Landschaftsangelegenheiten dienen. Jede Gemeinde kann außerdem einen Gestaltungsbeirat einrichten. Innerhalb der Siedlungsgrenze muss die Gemeinde die Bautätigkeit über die Bauordnung regeln, außerhalb der Siedlungsgrenzen gilt eine rigorose Handhabe. Damit erhält die Gemeinde mehr Verantwortung. Einfache Bauakte werden von der Servicestelle kontrolliert und begutachtet und dann vom Bürgermeister genehmigt. In der Diskussion wurde die Grundausrichtung des Gesetzes gelobt, aber sehr heftig darüber geklagt, dass die Umsetzung noch viele Unklarheiten enthält und die Gemeinden unter einem enormen Zeitdruck stehen. Da es in den einzelnen Gemeinden weder eine neue Bauordnung, noch die neue Gemeindekommission für Raum und Landschaft gibt und auch mehrere Durchführungsbestimmungen fehlen, wissen die Gemeinden nicht ob die alten oder die neuen Bestimmungen nach dem 1. Juli gelten. Die Mustergemeindebauordnung muss erst vom Land genehmigt werden, deshalb kommen die Gemeindeverwaltungen in den Zugzwang, relativ schnell dieses wichtige Dokument für die eigene Gemeinde anzupassen. Außerdem muss die Siedlungsgrenze festgelegt und ein Entwicklungsplan erstellt werden. Sowohl Bürgermeister, als auch Bautechniker und Ortsobleute forderten deshalb die Landesrätin auf, den Termin für das Inkrafttreten des neuen Gesetzes um ein halbes Jahr zu verschieben. Die Landesrätin wollte davon nichts wissen und meinte, dass bis zwei Monate nach den Gemeinderatswahlen noch die alten Baukommissionen und die alten Bauordnungen gelten können. (hzg)

Dienstag, 09 Juni 2020 07:04

Einladung zur traditionellen Wallfahrt

St. Martin im Kofel - Am Samstag, den 27. Juni 2020 findet heuer die traditionelle Wallfahrt von St. Martin im Kofel nach Unser Frau in Schnals statt. Im Namen der Bürger von St. Martin wird dieser Termin bekannt gegeben, damit sich jeder und jede Interessierte diesen Termin vormerken kann. Eingeladen sind all jene, die Andacht, einen Rosenkranz, gutes Schuhwerk und Grundkondition mitbringen. Heuer kommt hinzu, dass man sich an die gesetzlichen Bestimmung halten muss.
Die Wallfahrt führt von St. Martin im Kofel (mit der Bahn erreichbar) über das Niederjöchl zur Penauder Alm (kleine Stärkung) bis nach Unser Frau.
Bei unseren Vätern diente die Wallfahrt zur Abwendung vor allem von Naturkatastrophen. Denn eine gute Kornernte war für das Überleben der Leute auf den Höfen existentiell. Heute dient die Wallfahrt unter anderem auch zur Danksagung an den eigenen Schutzengel und gleichzeitig als Bitte um weiteren Beistand vor allem bei der harten und durchaus gefährlichen Arbeit am Berg. Darüber hinaus kann jeder in das Rosenkranzgebet seine Anliegen einschließen.
Sollten die Witterungsbedingungen die Wallfahrt am 27. Juni nicht zulassen, wird die Wallfahrt verschoben. Aktuelle Informationen finden Sie auf der facebook-Seite von Werner Perkmann.

Infos:
Der Wallfahrtszug startet um 8.30 Uhr in der Kirche von St. Martin mit einer Andacht und mit dem Segen des Pfarrers von Latsch; Ankunft in Unser Frau ist voraussichtlich um 19.00 Uhr, wo die Wallfahrt mit einer Abendmesse abgeschlossen wird. Für die Rückkehr steht ein Bus bereit.

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von Magdalena Dietl Sapelza

Jürgen Theiner ist ein Motorrad Freak und Blogger. Seine lebendigen Beiträge rund um heiße Fahrten auf das Stilfser Joch waren kürzlich in zwei renommierten Motorrad Zeitschriften abgedruckt. Unter dem Titel „Motorprosa“ hat er nun auch das Buch „Geschichten aus der Kurve“ veröffentlicht.

„Eins werden mit sich und der Maschine, der Straße. Die Welt aus den Fugen kippen sehen, wenn’s wahnwitzig um die Kurven geht. Hitze, Kälte, Angst, Schmerz, unglaubliche Dynamik, Risiko, Glück, Einzigartigkeit erleben…“ Das sind nur einige Schilderungen seiner Motorrad-Leidenschaft, die Jürgen beschreibt. Geweckt wurde diese Leidenschaft einst von einer Honda Africa Twin, die durch die Gassen seines Heimatortes Schluderns schlingerte und dabei das Vorderrad aufsteigen ließ. Genau das wollte Jürgen irgendwann auch tun. Er war damals 15 Jahre alt und besuchte die Handelsschule in Mals. Eine teure Maschine konnte er sich nicht leisten, auch wenn er sich neben der Schule etwas Geld als Küchengehilfe verdiente. Erst mit dem Lohn, den er später als Supplent an seiner Schule verdiente, kaufte er sich im Mai 1993 eine Suzuki RGV 250 Gamma für 8 Millionen Lire. Den Fehlbetrag lieh er sich von der Bank. Für ihn war ein Traum in Erfüllung gegangen. Die Begeisterung seiner Eltern hielt sich allerdings in Grenzen.
Die Suzuki wurde schon bald zu seinem Markenzeichen, genauso wie seine weiße Lederkluft. „Ma hot jo guat ausschaugn gmiaßt“, schmunzelt er. Der Kredit war bald abbezahlt, denn er bediente neben der Unterrichtstätigkeit mehrere Nebenjobs, weiterhin als Küchengehilfe und als Computer-Lehrer für das Regionalentwicklungsprogramm Leader.
Dass Motorradfahren auch gefährlich sein kann, musste Jürgen im November desselben Jahres erfahren, als ihn unerwartet ein Hund zu Sturz brachte. Er blieb unverletzt, die Blechschäden ließ er reparieren. Auf seinem Motorrad fuhr er später nach Bozen, wo er bei der Südtiroler Hochschülerschaft Zivildienst leistete. 1997 erhielt er eine Anstellung bei Leader, zuerst in der Verwaltung, dann als Leiter der Weiterbildung. Seit 2004 ist er als Mediengestalter für das Unternehmen HOPPE in Müstair tätig.
Der Suzuki folgten größere, stärkere Maschinen bekannter Marken von Yamaha, Triumph, Ducati bis hin zu Harley Davidson. Heute stehen noch drei Motorräder in seiner Garage.
Irgendwann begann er über seine Motorrad-Trips in Internetforen zu schreiben. Er erzählte Anekdoten wie zum Beispiel über das Missgeschick an der Engstelle unter dem Schloss Kastelbell. Während er den drei Mädels dort auf dem Gehsteig imponierend ein Hallo zurief, knallte seine Yamaha auf das bremsende Auto vor ihm, und er fiel auf die Nase. „Deis isch norr gonz peinlich gweesn“, erinnert er sich.
Seine authentischen Geschichten fanden Anklang in Motorradkreisen. Er wurde aufgefordert, sie in Motorrad Zeitschriften zu veröffentlichen. Erste Anfragen in den Redaktionen bleiben jedoch unbeantwortet. Erst die Veröffentlichung seiner Texte auf seiner eigenen Internetseite „www.motorprosa.com“ und speziell die Bekanntschaft mit Uli Biggemann, ein Motorradfreak und Werbefotograf mit Beziehungen zu Fachzeitschriften, öffneten ihm die Türen. Jürgens Beiträge über das Stilfser Joch und den Test eines italienischen Elektro-Motorrads gemeinsam mit dem Motorradhotelier Erich Vill aus Schlanders und illustriert mit Biggemanns Bildern, wurden im Februar 2020 im Motorradmagazin MO und in der Fachzeitschrift MOTORRAD abgedruckt und einer breiten Leserschicht bekannt gemacht.
Die Corona-Zeit nutzte Jürgen nun, um sein Buch „Geschichten aus der Kurve - Erinnerungen an 25 schräge Jahre auf dem Motorrad“ fertig zu stellen, an dem er bereits seit einiger Zeit gearbeitet hatte.
„A Buach z `schreibm isch a olm a Traum gwesn“, verrät er. Das Buch hat er seinem 12-jährigen Sohn Yanay gewidmet, der bei seiner Mutter lebt und der ihn regelmäßig besucht.
Heute lebt Jürgen mit seiner Partnerin Petra in Laas. Sie teilt mit ihm seine Motorradleidenschaft. Mit ihr bereiste er unter anderem mehrmals die Provence in Südfrankreich und beschrieb die Reisen auf seinem Blog. Nun hat er vom dortigen Tourismusverband die Einladung erhalten, eine Presse-Reise mit einer Gruppe zu begleiten und darüber zu berichten. Die Reise mit seiner Harley-Davidson soll im Herbst stattfinden. „Es isch schun cool, als Vinschger inglodn zu wearn, um an Motorrad-Reisebericht über Südfrankreich zu schreibm“, meint er. Er freut sich darauf - ganz im Sinne der Zeilen in seinem Buch, das er nun druckfrisch über seine Webseite vertreibt: „Die Welt markieren. Schwarze Striche malen, die lange Zeichen sind….Spaß haben. Anrauchen. Wohin heute? Dahin morgen? Ein bisschen riskieren alles gewinnen. Ich will nichts anderes.“

Dienstag, 09 Juni 2020 06:55

Der Furz und die Trikolore

Aus dem Gerichtssaal - Diesen Furz hat mir der Hans Wielander ins Ohr gesetzt. Er stammt aus der „heißen Zeit“, als in Südtirol die Masten flogen und die Nerven blank lagen. Es brauchte damals nicht viel, um sich einer gegen die Staatsgewalt gerichteten subversiven Tätigkeit verdächtig zu machen. So musste sich die Besitzerin eines historischen Ansitzes im Überetsch wegen Hissung des Hoheitszeichens eines fremden Staates verantworten, nur weil sie ihre Fensterläden traditionsgemäß hatte rot-weiß-rot streichen lassen. Ein Bauer aus der Brixner Gegend machte gar mit eis23 6635ner Kanone aus dem „Codice Rocco“, dem aus dem Jahre 1930, der Hochzeit des Faschismus, stammenden Strafgesetzbuch Bekanntschaft. Er ging an einem dem Staatsvolk heiligen Denkmal vorbei, das auch mit der Trikolore geziert war. Seiner patriotischen Gesinnung machte er in der Weise Luft, dass er ostentativ einen Wind in Richtung des staatlichen Emblems fahren ließ. Der Furz blieb nicht unbemerkt. Der das Denkmal bewachende Carabiniere brachte den Bauern in die Kaserne und sorgte dafür, dass er wegen „vilipendio della bandiera“, also wegen Schmähung der Trikolore angeklagt wurde. Einer Verurteilung konnte sich der Landwirt nur dadurch entziehen, dass er ein ärztliches Zeugnis vorlegte, das ihm chronische Blähungen attestierte, wodurch die Vorsätzlichkeit des Furzes ausgeschlossen war!
Es dauerte lange, bis der Staat im Umgang mit der Minderheit den richtigen Ton fand. Über Jahre waren Strafverfahren wegen Amtsehrenbeleidigung, also wegen „oltraggio a pubblico ufficiale“, auf der Tagesordnung. Da genügte manchmal eine Kleinigkeit und schon schossen die Uniformierten mit Kanonen auf Spatzen. In die Annalen ging ein einschlägiger Prozess vor dem damaligen Schlanderser Bezirksrichter Albert Frötscher ein. Er hatte darüber zu urteilen, ob die an einen Carabiniere gerichtete Aufforderung: “non rompermi i coglioni“, als Amtsehrenbeleidigung anzusehen war. Er entschied auf Freispruch mit der kreativen Begründung: Die italienische Sprache hätte im Laufe der Zeit eine zunehmende Verwilderung, ja Vulgarisierung erfahren, sodass der Ausdruck zwar nicht als fein, aber auch nicht als beleidigend anzusehen war. Der Oberstaatsanwalt war jedoch anderer Ansicht und focht den Freispruch erfolgreich an. In der Zwischenzeit sind zumindest die gröbsten Schmähungskanonen aus dem Strafgesetzbuch verschwunden und können so Bagatellsachen wie der eingangs beschriebene Furz wegen Geringfügigkeit und auch ohne ärztliches Zeugnis eingestellt werden.

Peter Tappeiner,
Rechtsanwalt
peter.tappeiner@dnet.it

Dienstag, 09 Juni 2020 06:43

Grillzeit

Hähnchenbrust mit Zitrone und Oregano

Für 6 Personen
Zubereitungszeit: 15 Min.
Marinierzeit: 1 – 2 Std.
Grillmethode: direkte mittlere Hitze (175 – 230 Grad C)
Grillzeit: 8 – 12 Min.

Für die Marinade:
4 EL Olivenöl
Fein abgeriebene Schale und Saft von 2 Bio-Zitronen
1 EL getrockneter Oregano
1 EL fein gehackter Knoblauch
2 TL Paprikapulver
1 ½ TL grobes Meersalz
½ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
6 Hähnchenbrustfilets

Zubereitung
1. Die Zutaten für die Marinade in einer mittelgroßen Schüssel verquirlen.

2. Die Filets auf einen großen Teller geben und die Marinade mit einem Löffel oder Pinsel auf beiden Seiten gleichmäßig auftragen. Mit Frischhaltefolie abdecken und 1 – 2 Stunden kalt stellen.

3. Den Grill für direkte mittlere Hitze vorbereiten.

4. Den Grillrost mit der Bürste reinigen. Die Hähnchenfilets mit der glatten Seite nach unten über direkter mittlerer Hitze bei geschlossenem Deckel 8 – 12 Min. grillen, bis das Fleisch druckfest und durchgegart ist. Ein- oder zweimal wenden. Warm servieren.

Reinigen. Zum Reinigen des Rosts kein Reinigungsmittel verwenden. Um hartnäckige Rückstände zu entfernen wickelt man den Rost über Nacht in nasse Zeitung ein. So löst sich Schmutz auf natürliche Weise.


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SÜDTIROL AKTUELL

AKTUELLE AUSGABE

  • „Wir müssen ändern“

    „Wir müssen ändern“

    Schlanders/Vinschgau - Leidenschaft für Politik, so kann man die Sitzung des SVP-Bezirksausschusses am 12. Februar in Schlanders zusammenfassen. Es wurde debattiert,

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  • Fehler im System

    Fehler im System

    Bozen/Vinschgau - Die BM Mauro Dalla Barba und Roselinde Gunsch haben sich bei der SVP-Bezirksausschusssitzung furchtbar aufgeregt. Vor allem ist es

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  • Die Playoff-Reise hat begonnen

    Die Playoff-Reise hat begonnen

    Die fünfte Jahreszeit – wie die Zeit der Playoffs in Eishockeyfachkreisen bezeichnet wird – ist nun endlich für den AHC Vinschgau angebrochen.

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BILDER

Impressionen 2025

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Jubiläumsjahr. 1525: Die Bauern waren unterdrückt und mussten so viele Steuern und Abgaben an die Regierenden (Adel & Kirche) zahlen. Das Leben wurde unerträglich und so brach der Bauernkrieg aus. 2025: Der SBB regiert das Land mit und manche Bauern holen sich mit Steuerbegünstigungen, Fördergelder und Subventionen das Geld zurück. Panta rhei: So dreht sich die Geschichte.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zuckbichl. Das Bild erweckt in mir eine sonderbare und unerklärliche Nostalgie.
Vielleicht weil die Fotografie nur das Vergangene festhalten kann?
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Schnatzhof. Es war einmal... vor dem Hof ein besonderer Gast gelandet. Er möchte in der warmen Stube einkehren, aber er war zu groß und zu dick und konnte nicht durchschlüpfen. In wenigen Tagen aber konnte er so viel abnehmen und wurde dünn wie eine (Mond)-Sichel und klopfte an die Tür. Doch wenn er so schnell zunehmen kann, wie er abnimmt, dachte der ...

Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Heydorf-Loretzhof IV. Jeden zweiten Donnerstag besuche ich die Redaktion des Vinschgerwind und gehe an diesem wunderschönen Juwel, mitten in Schlanders, vorbei. Ich kann immer wieder staunen über die schönen Proportionen, die eleganten Details, ohne „kosmetische Eingriffe“, die je nach Lichtverhältnissen anders wirken. Da muss ich zwangsläufig an die zu vielen Zerstörungen, die unser Land genehmigt, denken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Impressionen 2024

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Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
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Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
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Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
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Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
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Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

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Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
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Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
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Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
Ab und zu im Inneren des Berges wacht der „Wasserdrache“ wieder auf und spuckt Unruhe und Geröll ins Tal.
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Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
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Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
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Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
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Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
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Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
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Schattenspiele. Karthaus, im Hintergrund, ist schon im Schatten verhüllt. Katharinaberg wird auch gleich vom „schwarzen Drachen“ verschlungen... Was für ein herrliches Spektakel dieses Licht- und Schattenspiel.
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Schloss Juval. In Südtirol gibt es an die 300 Burgen und Schlösser. Gut zwei Dutzend davon befinden sich im Vinschgau. Von einigen sind nur Mauerreste geblieben, andere sind sehr gut erhalten und zum Teil dem Publikum zugänglich. Geschichte, Geschichten und Sagen wurden in den alten Gemäuern wie in einer Truhe, bis heute gut aufbewahrt.
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Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

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Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
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Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
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Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
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Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
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Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
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Impressionen 2023

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Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
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Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
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Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
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Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
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In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
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Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
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Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
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Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
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In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
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Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
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Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
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Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
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Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
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Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
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Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
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Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
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Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
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Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
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Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
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„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
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Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
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Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
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St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
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