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Vinschgerwind-Interview

Fragen an Josef Stricker – Arbeiterpriester und Gewerkschafter

 

Vinschgerwind: Vom obersten Bergbauernhof in Martell zum Priester, dieser Weg ist nachvollziehbar. Aber was hat Sie 1968 dazu gebracht, als Arbeiterpriester zum einfachen Fabrikarbeiter in der Bozner Industriezone zu werden?
Josef Stricker: Die 1960/70er Jahre waren in ganz Europa geprägt von einer Aufbruchsstimmung, wie es sie seither nicht mehr gegeben hat. Diese Euphorie erfasste die ganze Gesellschaft: Kultur und Bildung, die Welt der Arbeit, der Politik, der Kirche…Den Gewerkschaften gelang es, bedeutende Errungenschaft durchzusetzen. Als Beispiele seien erwähnt: das Arbeiterstatut, die Einführung der Vierzigstundenwoche, eine Reform des Pensionssystems. In der Kirche sorgte Johannes XXIII mit seiner Ankündigung ein Konzil einzuberufen für neuen Wind. Neues lag also in der Luft. Ich selber absolvierte von Oktober 1959 bis Ende Juni 1964 das Studium der Theologie in Trient. Während dieser Zeit kam ich Berührung mit der Bewegung der Arbeiterpriester in Frankreich. Alles was mir an Publikationen in deutscher oder italienischer Übersetzung untergekommen ist, habe ich gelesen. Was mich an der Bewegung der Arbeiterpriester so faszinierte, war ihr völlig neuer Ansatz. Sie jammerten nicht über den tiefen Graben, der sich zwischen Kirche und Arbeiterschaft seit dem späten 19. Jahrhundert aufgetan hatte, sondern sie durchschritten den Graben, wechselten auf die andere Seite, um in den Alltag eines Fabrikarbeiters einzusteigen. Bereits in den frühen 1940er Jahren gingen die ersten Priester und Ordensleute in die Fabriken. Ermuntert und spirituell begleitet wurden sie vom damaligen Pariser Erzbischof Kardinal Suhard und einer kleinen Gruppe hochkarätiger Theologen. Papst Pius XII hat 1954 das Experiment verboten. Während etwa die Hälfte der rund hundert Arbeiterpriester sich dem Verbot fügte, gewichtete die andere Hälfte die Solidarität mit der Arbeiterklasse stärker und blieb „unbeugsam“. Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurde das Verbot aufgehoben. In punkto Arbeiterpriester entstand eine neue Dynamik. In den 1960er und 1970er Jahren wuchs ihre Zahl in Frankreich auf fast tausend an, in Italien waren es rund dreihundert. Bis in die 1990er Jahre hinein habe ich regelmäßig an den gesamtstaatlichen Treffen der italienischen Arbeiterpriester teilgenommen. Mittlerweile ist das Experiment Arbeiterpriester ausgelaufen. Junge kommen nicht mehr nach. Das innerkirchliche Klima der Nachkonzilszeit hat das Interesse an diesem Experiment gegen Null gedreht.

Vinschgerwind: 26 Jahre lang waren Sie Gewerkschaftsvertreter und haben für die Arbeiterrechte gekämpft. Worum ging es bei diesen Auseinandersetzungen?
Josef Stricker: Insgesamt habe ich 30 Jahre in der Welt der Arbeit im engeren Sinn verbracht; vier davon in Fabriken der Bozner Industriezone und 26 Jahre als Gewerkschafter beim SGB/CISL. In all diesen Jahren konnte ich eine ganze Reihe höchst unterschiedlichen Erfahrungen machen. Deren Breite und Vielfalt gab mir nicht nur die Möglichkeit, den eigenen Blick zu weiten, sondern auch zu verstehen, wie die Welt der Wirtschaft, der Politik, der sozialen Beziehungen tickt. Ich lernte, über den kirchlichen Tellerrand hinauszublicken; ich musste meine Rolle finden in einer Welt, die ich bis dahin, zugegeben, nicht kannte. Im Rückblick betrachtet war es wohl meine produktivste Zeit. Eine Schule für das Leben, die ich nicht missen möchte.
Ich habe den Höhenflug der Gewerkschaftsbewegung in den 1960er und1970er Jahren genauso miterlebt, wie den etwa ab Mitte der 1980er Jahre einsetzten langsamen Niedergang. Die gesellschaftliche Bedeutung der Gewerkschaftsbewegung begann abzunehmen. Ein Vorgang, der bis heute anhält. Wichtige Etappen auf diesem Weg waren der „Heiße Herbst“ 1969/70 mit einer beispiellosen Mobilisierung der Arbeiterschaft; eine weitere Etappe war die lang anhaltende Krise von Industriegiganten wie FIAT, PIRELLI, IRI, ENI…In der Großindustrie standen tausende von Arbeitsplätzen auf der Kippe. Am Horizont tauchten bereits die Vorboten der Globalisierung auf. Die Gewerkschaften suchten zu retten, was zu retten war. In unserem Lande meldeten mehrere Betriebe Konkurs an. Von Entlassung bedrohte Arbeiter wurden abgefedert durch Instrumente wie Lohnausgleichskassa und Frühpensionierungen. Insgesamt erlebte ich die 1990er Jahre als eine unruhige, sehr bewegte Zeit.

Vinschgerwind: Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil hat sich einiges geändert. Wie sehen Sie heute unter dem Papst Franziskus die Zukunft der Katholischen Kirche?
Josef Stricker: Das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) hat das unbestreitbare Verdienst, einen Paradigmenwechsel in der Katholischen Kirche vollzogen zu haben. Als Johannes XXIII am 25. Jänner 1959 in der Basilika San Paolo fuori le mura zur Überraschung der Anwesenden die Abhaltung eines Konzils ankündigte, ahnte niemand, welches Beben das Konzil in der Kirche auslösen würde. Als Reaktion auf die Aufklärung, die Säkularisierung, die Freiheitsbewegungen im 19. Jahrhundert, hatte sich die Kirche zusehends in eine Abwehrhaltung hineinmanövriert. Sie verstand sich als Gegenbewegung gegen die Freiheits- und Individualisierungsbestrebungen der Moderne. Eine Entwicklung, die im Ersten Vatikanischen Konzil (1869/70) ihren Höhepunkt erreichte. Die Kirche verstand sich als „societas perfecta“ und damit als ein Gegenüber zur Welt.
Das Zweite Vatikanische Konzil hat sich für einen ganz anderen Zugang zur modernen Welt entschieden. Es leitete die pastorale Wende in der Kirche ein. Johannes XXIII sagte in seiner Konzilseröffnungsrede am 11. Oktober 1962, es brauche ein „Lehramt von vorrangig pastoralem Charakter“. Damit waren die Weichen gestellt für einen anderen Zugang zur Welt. Dieser Zugang wurde schriftlich ausformuliert in der Konzilskonstitution ‚Kirche in der Welt von heute‘. Die Kirche steht nicht über der Welt, sondern hat ihren Ort in der Welt. Vorbereitet wurde diese Wende in der Zwischenkriegszeit durch die Liturgiebewegung, die Jugendbewegung, durch mutige Theologen und ab den 1940er Jahren auch durch die Arbeiterpriester.
Papst Franziskus realisiert konsequent die pastorale Wende des II. Vaticanums. Er sieht die Kirche nicht als homogene Gegenkultur zur Welt, nicht als „Festung“ in der Brandung, sondern als eine Art „Feldlazarett“ inmitten der Turbulenzen der Postmoderne. Franziskus hält keine Kulturkampfreden, sondern setzt Zeichen. Nicht zuletzt deswegen stößt er innerkirchlich auf erbitterten Widerstand. Sein Einsatz gilt der Rettung des Humanen, der Menschlichkeit gegenüber einer Moderne, deren Freiheitsbegriff kaum mehr ethische Grenzen kennt, gegenüber einem Kapitalismus, der an der Gerechtigkeitsfrage scheitert.

Vinschgerwind: Durch die Coronakrise befinden wir uns in einer ganz neuen Situation. Wie geht es Ihnen und wie erleben Sie diese Situation?
Josef Stricker: Mir geht es in der Coronakrise wahrscheinlich wie den meisten anderen Zeitgenossen: Betroffenes Staunen über die Wucht, mit der die Pandemie über uns hereingebrochen ist. Wir erleben, wie schnell und wie gründlich unser ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis von einer winzigen Mikrobe ad absurdum geführt werden kann. In der Krise zeigt sich die Verwundbarkeit der globalisierten Welt. Bleibt zu hoffen, dass die Corona-Pandemie, wenn sie denn zu Ende sein wird, nicht als kurzfristiges Blackout abgetan wird, um dann wieder zum alten Modus des Lebens zurückzukehren, so als hätte es die Erfahrung mit Corona nicht gegeben.

Vinschgerwind: Die Coronakrise ist eine große Herausforderung für die Gesellschaft, die Wirtschaft, das Zusammenleben und die Familien. Welche Gefahren, welche Zusammenbrüche befürchten Sie?
Josef Stricker: Hüten wir uns vor dem Sicherheitswahn. Corona hat unsere Prioritäten durcheinandergebracht. In der jetzigen Krise heißt es auf Distanz gehen. Plötzlich ist nicht mehr der Fremde, sondern der Nächste das größte Risiko. Es ist zu befürchten, dass der Protektionismus, das Denken in nationalstaatlichen Schablonen, weiter an Boden gewinnen wird. Es gibt erschreckend viele, die autoritäre Modelle höher einstufen als liberale Demokratien. Der Ruf nach starken Führungsfiguren in der Politik wird lauter. Entwicklungen, die man achtsam im Auge behalten soll. Die Globalisierung ist nicht alternativlos, wie Politiker und Wirtschaftsbosse uns lange Zeit eingehämmert haben. Globalisierung braucht Korrekturen. Was in den vor uns liegenden Jahren ansteht, ist die Aufwertung der regionalen Kreisläufe.

Vinschgerwind: In jeder Krise stecken auch Chancen. Sehen Sie das auch so und welche Chancen für eine Neuorientierung sehen oder wünschen Sie sich?
Josef Stricker: „Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch“, dichtete einst Friedrich Hölderlin. Das Auffälligste in diesen Tagen und Wochen mit Corona ist, dass ein neues Wir-Gefühl entsteht. In der Werteskala hat sich manches zum Besseren verschoben. Der Begriff der Solidarität erfährt eine bislang ungekannte Aufwertung. Darin sehe ich einen echten Fortschritt. Ein Gefühl wechselseitiger Sorge und Verantwortung macht sich breit. Das ist etwas, ich hoffe es, das von längerer Dauer sein wird. Seit den 1980er Jahren bis in die Gegenwart herauf war das dominierende Denkmodell der starke Einzelne. Das „Ich“ stand im Vordergrund. „Jeder ist seines Glückes Schmied“, die andere Variante. Corona macht deutlich, dass man globale Probleme wie Pandemien, Klimawandel, Migration, Gerechtigkeit, nur gemeinsam lösen kann. Da bin ich zuversichtlich.
Interview: Heinrich Zoderer

Dienstag, 28 April 2020 16:00

Primar Kurt

Schlanders/Vinschgau - Der neue Primar des Dienstes für Anästhesie am Krankenhaus Schlanders heißt Kurt Habicher. Mit der Pensionierung von Anton Theiner ist das Anästhesie-Primariat in Schlanders seit 2018 vakant. Seither hat Habicher den Dienst als geschäftsführender Primar geleitet und nun ist er Primar.

In Zeiten wie diesen sind alle Intensivmediziner bis auf das Äußerste gefordert: Sie arbeiten rund um die Uhr, da bleibt wenig Zeit, an Neuernennungen zu denken. Und doch zeigt das Beispiel am Krankenhaus Schlanders, wie wichtig eine Führungsfigur vor Ort nicht nur jetzt ist. Kurt Habicher, nun Primar der Anästhesie in Schlanders, ist in diesen Tagen landesweiter Ansprechpartner für das Krankenhaus Schlanders und einer von vielen, die mit außergewöhnlichem Engagement und Einsatz gegen das Virus kämpfen.
Habicher ist seit 1994 im Südtiroler Sanitätsbetrieb als Facharzt für Anästhesie und Wiederbelebung tätig, dabei konnte er verschiedene Abteilungen in den Krankenhäusern von Bozen, Meran und Schlanders kennenlernen. Im Vinschgau ist der gebürtige Malser seit 2006 tätig, zuerst als Leiter der einfachen Struktur „Subintensiv und Notfallmedizin“, seit der Pensionierung des ehemaligen Primars Anton Theiner 2018 als geschäftsführender Primar des Dienstes.
1962 geboren, erlangte Habicher 1989 in Innsbruck das Doktorat in Medizin, es folgte die Facharztausbildung in Padua. Auslandsaufenthalte, unter anderem in hochspezialisierten Kliniken in Österreich und Deutschland, vervollständigten den Werdegang. Doch dem Neo-Primar lagen und liegen auch freiwillige Einsätze am Herzen: So ging er 1989 für sechs Monate nach Südafrika, einige Jahre später folgten Auslandseinsätze in Indien und Brasilien. Seit 2002 ist er Mitglied im Landesrettungsverein Weißes Kreuz, lange Jahre als Sektionsleiter in Mals, später als Vorstandsmitglied und Mitverantwortlicher für die Ausbildung, seit 2016 als Sektionsleiterstellvertreter der Sektion Mals. Ebenso ist Habicher seit 2011 als Arzt bei der Herzsportgruppe Obervinschgau tätig.
Viel Zeit, sich über seine Ernennung zu freuen, bleibt Habicher derzeit nicht, doch er ist überzeugt: „Die Corona-Krise lässt uns als Sanitätsbetrieb näher zusammenrücken. Alle Krankenhäuser stehen im ständigen Austausch und stellen sich gemeinsam dieser großen Herausforderung. Dabei ist jedes einzelne Glied der Kette wichtig: die Krankenhäuser der Grundversorgung, die Schwerpunktkrankenhäuser und das Zentralkrankenhaus. So kann, ganz im Sinne der klinischen Reform, durch eine intensive Zusammenarbeit aller Strukturen, auch nach der Bewältigung dieser Krise, ein starkes Netzwerk bestehen.“

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Montag, 27 April 2020 12:21

Der erste digitale Stammtisch

Schlanders - Die Ausgangssperre durch die Coronakrise hat das öffentliche Leben lahm gelegt. Tagungen, Versammlungen, Kurse und verschiedene Treffen mussten abgesagt werden. BASIS Vinschgau Venosta hat deshalb nach ganz neuen Wegen gesucht, um den Stammtisch auch in Coronazeiten durchzuführen. Unter der Moderation von Hannes Götsch und Carina Matscher wurde Anfang April der erste digitale Stammtisch durchgeführt. Insgesamt 35 Personen aus dem Vinschgau, aber auch aus dem Unterland, sowie aus Nordtirol und Wien nahmen teil und tauschten ihre Ideen und Ansichten über die digitalen Netzwerke aus. Es ging um die Fragestellung: Welche Erkenntnisse nehmen wir aus der derzeitigen Krisensituation für die lokale Wirtschaft mit? Vertreter der EURAC Bozen, vom Landesverband der Handwerker (LVH), von IDM Südtirol, lokale Unternehmer verschiedener Branchen, sowie mehrere Studenten und Regionalentwickler beteiligten sich an diesem digitalen Stammtischgespräch. Wie Basis Vinschgau in einer Pressemitteilung betont, waren sich alle Teilnehmer einig, dass nun regionale Kreisläufe und lokale Dienstleistungen mehr Akzeptanz und Präsenz gewinnen müssen. Andererseits muss in Zukunft jeder einzelne Unternehmer ein besseres Krisenmanagement aufbauen, um bei einer neuen Krise schneller reagieren zu können. Eine große Chance dafür bietet die Digitalisierung. Diese muss ausgebaut und neue Arbeitsformen müssen überlegt werden. Auch die Politik ist gefordert und muss nach Auffassung der Teilnehmer bisherige Gesetzte überarbeiten und neue Regelungen für Zölle und Grundeinkommen aufstellen. Nach der positiven Erfahrung dieser Form des Stammtisches, will man in Zukunft zwar wieder zu den Stammtische in einem Gasthaus zurückkehren, aber bei diesen Stammtischgesprächen zusätzlich Personen von außen über die digitalen Medien einbauen und einbeziehen. (hzg)

Montag, 27 April 2020 12:20

Post sucht Briefträger

Laut Albrecht Plangger sucht die Poste Italiane Briefträger. Die Voraussetzungen dafür: Mittelschulabschluss; Gültiger Führerschein zum Lenken von Betriebsfahrzeugen (Auto und 125 ccm Motorroller); Abschluss der Zweisprachigkeitsprüfung A2 ausgestellt von der Provinz Bozen. Die Prüfung/Test findet in Bozen statt. Es sind keine weiteren besonderen Voraussetzungen erforderlich! https://erecruiting.poste.it/dettagliPosizione.php?backurl=%2FposizioniAperte.php&i=254

Montag, 27 April 2020 12:20

Rom Info ins Tal

von Albrecht Plangger - Die Regierung sucht fieberhaft nach Finanzquellen, um mit weiteren Finanzspritzen die negativen wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der „Corona-Krise“ etwas abzufedern. Europa soll sich solidarisch verhalten, die zusätzliche Verschuldung Italiens zulassen und Italiens Zahlungsfähigkeit möglichst gemeinschaftlich garantieren. Heute bringen wir das erste Hilfspaket der Regierung im Ausmaß von € 25 Milliarden (DL „Cura Italia“) in der Abgeordnetenkammer auf den Weg, mit einer Vertrauensabstimmung, um die Obstruktion der Oppositionsparteien zu umgehen. Die „nationale Einigkeit“ in der größten Wirtschaftskrise seit dem 2. Weltkrieg - wie von allen beschworen – gibt es längst nicht mehr. Alle sind schon wieder mit der „Motorsäge“ unterwegs und sägen am Stuhl des Ministerpräsidenten Conte oder an den Stühlen der Landeshauptleute, Gesundheits- und Wirtschaftslandesräte der schwer gebeutelten Regionen. Nun sollte heute auch über das Dokument für Wirtschaftsplanung (DEF) abgestimmt werden, welches ein weiteres Hilfspaket im Ausmaß von ca. € 50 Milliarden auf Schuldenbasis ermöglichen soll. Die Regierung ist noch nicht so weit. Die Opposition fühlt sich übergangen. Somit wird auf nächste Woche verschoben und wieder kostbare Zeit vergeudet. Von diesen Schulden wird Südtirol dann in Zukunft wieder ca. 1% „mitabstottern“ müssen, das sind immerhin € 500 Millionen. Daher ist es überaus wichtig, dass wir Parlamentarier uns auch bei der Auswahl der Maßnahmen zugunsten der von der Regierung ausgewählten Wirtschaftssparten Tourismus, Gastronomie, Kleinhandel, Transport und Logistik angemessen einbringen können. Die Möglichkeit zum Arbeiten sind für uns jetzt wieder gegeben. Diese Woche waren wir wieder 2-3 Tage voll in Rom. Es gibt in Rom jetzt wieder „turnusweise“ Hotels, die einen Notdienst eingerichtet haben, sogar mit Frühstück. Auch die Mensa im Parlament ist wieder offen. Eintritt im „Gänsemarsch“. Auf dem Fußboden sind die Abstände zueinander (2 m) eingezeichnet. An jedem Tisch nur eine Person, alle mit dem Blick auf die Mauer (statt auf den Nachbartisch) und mit „Rücken gegen Rücken“. Ein bisschen übertrieben aus meiner Sicht.

Dienstag, 14 April 2020 09:54

Jubiläumsfeiern

Kolping im Vinschgau - Vor zehn Jahren, wie schon mehrmals berichtet, wurde die Kolpingsfamilie Vinschgau gegründet. Ende des Monats am 25.04. – wäre eine größere Feierstunde geplant gewesen. Aufgrund der derzeitigen Corona Pandemie muss sie vorerst abgesagt werden.
Es stellt sich aber in diesem Zusammenhang aber auch die Frage: Was kann das Feiern eines Jubiläums- wenngleich eines sehr kurzen – bewirken? Eine entscheidende Antwort darauf ist sicher jene, ob Kolping und seine Ideen heute noch aktuell sind und ob sie umgesetzt werden. Es ist sicherunsere heutige Aufgabe die Botschaft und die Ideen in die Zeit von heute zu tragen, s14sp1 Jubilaumsfeiern FOTOgenerationsübergreifend zu handeln und Mut für die Zukunft zu machen. Durch unser aller Tun bleibt Adolph Kolping mit seinen Zielen lebendig und aktuell. Jeder, der durch sein Handeln Kolping heute sein Gesicht gibt, wird ein Hoffnungsträger- auch in unserer derzeitigen schwierigen Zeit. So kann ein Jubiläum Kraft, Zuversicht und Mut geben.
Gerade der Mut war für Kolping ein Markenzeichen. Zukunft und Mut sind für unseren Verbandsgründer Adolph Kolping die beiden wichtigsten und zukunftsweisenden Geschwisterpaare- und das auch über 160 Jahre Verbandsgeschichte hinaus! Angesichts der gegenwärtigen Krisen in Gesellschaft, aber auch in der Kirche, braucht es gehörigen Mut, um allen Arten und Un-Arten von Missständen und Missmut, Misstrauen und Missverständnissen und Missverhältnissen wahrhaft mutig entgegenzutreten. Jetzt ist Mut angesagt.“ Wer Mut zeigt, macht Mut“.( Kolping)

Otto von Dellemann

Dienstag, 14 April 2020 16:01

Betrieben direkt helfen

Der Einzelhandel ist jener Bereich, der mitunter am stärksten von der Corona -Krise betroffen ist. Der Vinschgerwind hat mit dem hds-Bezirkspräsidenten Dietmar Spechtenhauser gesprochen.

 

Vinschgerwind: Die Corona-Krise trifft den Handel – Lebensmittel ausgenommen – sehr stark. Was ist Ihrer Meinung nach das Gebot der Stunde?
Dietmar Spechtenhauser: Die Situation ist sehr hart für uns. Niemand kennt Vergleichbares. Wir müssen uns, wie alle anderen auch, der sozialen Verantwortung stellen und die verordneten Pflichtschließungen akzeptieren. Ich denke, wir tun gut daran die Zeit für positive Gedanken zu nutzen, die bisherigen Abläufe neu zu definieren und eventuell, wo möglich auch neue Wege zu gehen.

Vinschgerwind: Was erwarten Sie sich von der Politik? Wie kann den Kaufleuten konkret unter die Arme gegriffen werden?
Spechtenhauser: Am meisten ist uns sicherlich geholfen, wenn wir sobald es irgendwie möglich ist, wieder aufsperren können. Der Druck wächst von Tag zu Tag und das in jeglicher Hinsicht. Waren, die bezahlt werden müssen und nicht verkauft werden können, Mieten die zu zahlen sind, sonstige Fixkosten wie Strom, Heizung, Telefon, Internet, Verwaltung usw. Besonders den kleinen Betrieben direkt zu helfen, was die Landesregierung nun auch mit Verlustbeiträgen für Betriebe bis zu 5 Vollzeitbeschäftigte zugesagt hat, ist in dieser Phase sicherlich sehr, sehr wichtig. Die schnelle Auszahlung derselben ebenso. Für die größeren Betriebe gibt es für zwei Jahre zinsfreie Überbrückungskredite und weitere Unterstützungsmaßnahmen. Damit werden die größten Sorgen etwas abgefedert, aber es beseitigt nicht das Problem.

Vinschgerwind: Was ist Ihre größte Sorge? Welche Geschäfte sind die Sorgenkinder?
Spechtenhauser: Besonders betroffen sind natürlich junge Unternehmen, die noch keine oder nur eine schwache Eigenkapitalisierung haben, ebenso peripher gelegene Betriebe, welche es bereits zu „normalen Zeiten“ schwer hatten. Natürlich auch Betriebe, die vor kurzem erst investiert oder an die junge Generation übergeben haben. Alle modeunterworfenen Branchen sind stark von dieser Schließung betroffen – ihre Produkte „altern“ in den Geschäften, ohne je von Kunden gesehen worden zu sein.

Vinschgerwind: Bei allem Leid: Gibt es etwas Positives. Stichwort Nahversorgung.
Spechtenhauser: Ja, es gibt auch durchaus Positives in der Wahrnehmung der Bevölkerung. Wir merken eine sehr starke Wertschätzung der flächendeckenden Versorgung durch unsere großteils familiengeführten Geschäfte mit Gütern des täglichen Gebrauchs, wie Lebensmitteln und medizinische Produkte durch Apotheken u.v.m. Der Einkauf wäre in dieser besonderen Zeit viel komplizierter, wenn wir nur mehr in den größten Ortschaften des Tales Geschäfte hätten, wie es in benachbarten Regionen der Fall ist.
Neben den vielen, vielen negativen Aspekten, kann es für den Einzelnen positiv sein, dass man sich Dingen widmen kann, die in Vergangenheit vielfach vernachlässigt wurden und viele merken auch, dass es nicht immer schneller, besser, höher oder billiger gehen kann. Manchmal täte uns Menschen sowieso etwas Entschleunigung gut. Wir werden uns auch bewusst, dass die Gesundheit das höchste Gut ist, das wir besitzen.

Vinschgerwind: Was unterscheidet den Handel im Vinschgau vom restlichen Südtirol?
Spechtenhauser: Ich denke nicht, dass sich der Handel im Vinschgau, wesentlich vom restlichen Land unterscheidet. Vielleicht hat sich einiges durch die periphere Lage erhalten, was andernorts bereits verschwunden ist. Nachdem es bei uns eigentlich keine vergleichbaren Tourismushochburgen wie Gröden oder das Burggrafenamt gibt, ist es der Handel von jeher gewohnt, vorwiegend von einheimischen Kunden zu leben. So gesehen, leiden wir vielleicht etwas weniger, weil wir auch weniger gewohnt sind. Was uns noch unterscheidet, dass wir aktuell im ganzen Vinschgau von Reschen bis Schnals nur 12 Infizierte haben und „Gott sei Dank“ keinen Corona-Todesfall. Trotzdem müssen wir alle Restriktionen mitmachen, das ist schon sehr hart für uns.
Vielen Dank, dass ich dieses Interview geben durfte und ich wünsche allen VinschgerInnen, dass sie gesund und so gut wie möglich durch diese Zeit kommen.
Interview: Angelika Ploner

Steppengebiete sind Ökosysteme mit einer hohen Vielfalt in ihrer Flora und Fauna, die sich an die speziellen klimatischen Bedingungen – vor allem Trockenheit und große Temperaturschwankungen – angepasst haben. Ein internationales Team aus Forschern, unter anderem auch von Eurac Research, hat unter der Leitung der Universität Innsbruck in einer kontinentübergreifenden Studie Tier- und Pflanzenarten in Steppengebieten zwischen Madrid und Kasachstan – und auch in inneralpinen Steppeninseln wie im Vinschgau – untersucht und ist auf spannende Erkenntnisse gestoßen.

 

Die Forscher konzentrierten sich auf drei Pflanzenarten, zwei Heuschreckenarten und eine Ameisenart, die beispielhaft für Steppengebiete sind, sowohl für den zentralasiatischen großen Steppengürtel als auch für die kleinen isolierten inneralpinen Steppenlebensräume. Sie sammelten 456 Populationen, extrahierten die DNA und rekonstruierten einen Großteil ihres Genoms. Auf diese Weise konnten sie Verwandtschaftsbeziehungen innerhalb der Arten aufzeigen und ihre evolutionäre Geschichte aufrollen. Die Auswertung zeigte, dass die Tiere und Pflanzen der europäischen Steppen PM 230420 sonnenberg2im Wechselspiel der Kalt- und Warmzeiten immer wieder sehr lange von jenen der asiatischen Steppen isoliert waren. „Wir haben gesehen, dass sich die Populationen im Alpeninneren sowie in Süd- und Westeuropa meist sehr deutlich von jenen Osteuropas und Zentralasiens unterscheiden. Die Ergebnisse der Studie lassen vermuten, dass es diese Trennung bei einigen der untersuchten Arten schon seit Anbeginn des Eiszeitalters vor etwa zwei Millionen Jahren gibt“, erklärt Andreas Hilpold von Eurac Research und unterstreicht: „Bei einigen der untersuchten Arten wird es in Zukunft sogar nötig sein, die inneralpinen und westeuropäischen Populationen als eigene Arten zu beschreiben.“

 

Ein Fokus der Studie lag auch auf dem Vinschger Sonnenberg. Mit seinen steilen sonnenexponierten Hängen und den geringen Niederschlagsmengen ist er ein isoliertes inneralpines Steppengebiet. Trotz der vergleichsweise kleinen Ausdehnung ist das Gebiet im Vinschgau mit ähnlichen Tier- und Pflanzenarten ausgestattet wie der große asiatische Steppengürtel, der sich von der Mongolei bis an die rumänische Schwarzmeerküste erstreckt. „Innerhalb einer Tier- oder Pflanzenart ist eine hohe genetische Vielfalt essentiell, um etwa Krankheiten oder anderen widrigen Einflüssen standzuhalten und ihren Fortbestand zu erhalten“ sagt der Biologe Hilpold. Vor diesem Hintergrund wird noch deutlicher, wie wichtig der Erhalt dieses besonderen Steppengebiets im Vinschgau für die eurasische Biodiversität ist. „Der Schwarzfleckige Heidegrashüpfer, den wir im Vinschgau gefunden haben, ist auch in der zentralasiatischen Steppe verbreitet. Doch wäre es keinesfalls egal, wenn die Populationen im Vinschgau verschwinden würden, weil sie sich genetisch eben deutlich von den asiatischen Populationen unterscheiden, wie wir in unserer Studie nachweisen konnten“, warnt Hilpold.

 

Das Projekt wurde von Forschern der Universitäten Salzburg, Wien, Prag, Ancona, Eurac Research Bozen und dem Botanischen Garten Madrid unter der Leitung der Universität Innsbruck durchgeführt. Die Ergebnisse publizierten die Forscher im renommierten Fachmagazin Nature Communications („Long-term isolation of European steppe outposts boosts the biome’s conservation value“).

 

Die Steppenrasen Südtirols sind ein Schwerpunktthema der Biologen von Eurac Research. So  erforschen sie auch im Rahmen des Biodiversitätsmontorings Südtirol eine Reihe von steppenartigen Trockenrasen. Für Herbst 2020 ist eine Trockenrasentagung in Schlanders geplant, bei der über den hohen Naturschutzwert des Vinschger Sonnenberges informiert wird.

 

Bozen, 23.04.2020

 

Kontakt: Laura Defranceschi, laura.defranceschi@eurac.edu, Tel. 0471 055 037, mobil 331 1729026

Trotz Schließung haben die Schulbibliotheken und öffentlichen Bibliotheken den Nutzerinnen und Nutzern im Land besonders im Hinblick auf den Welttag des Buches einiges zu bieten.

Keine Schülerinnen und Schüler durchforsten derzeit die Bücherregale der Schulbibliotheken, Buchvorstellungen und Schülerreferate sind ausgesetzt, Getuschel und Gelächter verklungen: Verlassen und verriegelt, mit einem Zahlencode gesichert, ist die Tür zur Schulbibliothek der Mittelschule in Naturns. Dieser Code hat es allerdings in sich. Nach dem Muster von Escape Room sind die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, den Schulbibliothekscode zu knacken. 21 Tage lang lösen sie täglich ein anspruchsvolles Rätsel. Die richtige Lösung aller Rätsel führt zu einem Zahlencode, mit dem die Bibliothek zumindest virtuell geöffnet werden kann. Das große Knobel-Finale findet anlässlich des Welttages des Buches am 23. April statt. Die Hoffnung, dass bald wieder Leben die Bibliothek füllt, bleibt lebendig.

Den Schülerinnen und Schülern bereitete das Rätsellösen großen Spaß, vor allem die Buben beteiligten sich rege am Spiel. "Es war ein tolles Spiel in diesen eher langweiligen Tagen", schreibt einer von ihnen. Ein positiver Nebeneffekt des Spiels liegt darin, dass die Schülerinnen und Schüler nebenbei auch Buch- und Lesetipps erhalten. "So machen die Rätsel auch Lust aufs Lesen", erklären Schul- und Bibliotheksleitung. 

Online-Aktionen zum Welttag des Buches 

An vielen Schulen sei es Tradition, dass anlässlich des Welttages des Buches "die ganze Schule liest", erklärt Landesrat Philipp Achammer. "Von den Schülerinnen und Schülern, den Lehrpersonen der Schulleitung, alle lesen! Manche Schulen haben heuer diese Aktion ins heimische Wohnzimmer verlagert."

Nach dem Motto "Lesen hält fit im Kopf" werden die Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule in Lana aufgefordert, ein Foto zu knipsen, das sie beim Lesen zeigt, und an die Schulbibliothekarin zu schicken. Jedes Foto braucht einen originellen Titel, der quasi ein Werbespruch für das Lesen sein soll. Die originellsten Fotos und Werbesprüche werden prämiert. 

Schulbibliotheken und öffentliche Bibliotheken bieten Lesestoff

Die Stadtbibliothek und die Schulbibliotheken von Brixen verschicken unter dem gemeinsamen Label #BrixenLiest dreimal in der Woche Leseempfehlungen an ihre Nutzerinnen und Nutzer. Die Medien sind allesamt in der Online-Bibliothek biblio24 erhältlich. 

Die Schulbibliotheken stehen also in Corona-Zeiten nicht still und versorgen weiterhin Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte mit Online-Leselisten und Eltern über Elternbriefen mit Buch-, Lese- und Lerntipps.  

"Seit vergangener Woche bieten außerdem viele öffentliche Bibliotheken einen Lieferdienst an. Die Voraussetzung hierfür wurde mit der Dringlichkeitsmaßnahme des Landeshauptmannes vom 13. April und dem darauf folgenden Kulturrundschreiben geschafften", erklärt Landesrat Achammer. "Die Leserinnen und Leser können somit via Telefon oder online Medien bestellen und diese werden dann an die gewünschte Adresse geliefert." So versorgen auch in Krisenzeiten die Bibliotheken die Menschen mit Büchern - im Sinne des Slogans "Bücher sind Vitamine für den Geist". 

LPA/LPA


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    Schlanders/Vinschgau - Leidenschaft für Politik, so kann man die Sitzung des SVP-Bezirksausschusses am 12. Februar in Schlanders zusammenfassen. Es wurde debattiert,

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Impressionen 2025

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Jubiläumsjahr. 1525: Die Bauern waren unterdrückt und mussten so viele Steuern und Abgaben an die Regierenden (Adel & Kirche) zahlen. Das Leben wurde unerträglich und so brach der Bauernkrieg aus. 2025: Der SBB regiert das Land mit und manche Bauern holen sich mit Steuerbegünstigungen, Fördergelder und Subventionen das Geld zurück. Panta rhei: So dreht sich die Geschichte.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zuckbichl. Das Bild erweckt in mir eine sonderbare und unerklärliche Nostalgie.
Vielleicht weil die Fotografie nur das Vergangene festhalten kann?
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Schnatzhof. Es war einmal... vor dem Hof ein besonderer Gast gelandet. Er möchte in der warmen Stube einkehren, aber er war zu groß und zu dick und konnte nicht durchschlüpfen. In wenigen Tagen aber konnte er so viel abnehmen und wurde dünn wie eine (Mond)-Sichel und klopfte an die Tür. Doch wenn er so schnell zunehmen kann, wie er abnimmt, dachte der ...

Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Heydorf-Loretzhof IV. Jeden zweiten Donnerstag besuche ich die Redaktion des Vinschgerwind und gehe an diesem wunderschönen Juwel, mitten in Schlanders, vorbei. Ich kann immer wieder staunen über die schönen Proportionen, die eleganten Details, ohne „kosmetische Eingriffe“, die je nach Lichtverhältnissen anders wirken. Da muss ich zwangsläufig an die zu vielen Zerstörungen, die unser Land genehmigt, denken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Impressionen 2024

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Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
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Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
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Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
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Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
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Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

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Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
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Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
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Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
Ab und zu im Inneren des Berges wacht der „Wasserdrache“ wieder auf und spuckt Unruhe und Geröll ins Tal.
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Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
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Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
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Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
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Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
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Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
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Schattenspiele. Karthaus, im Hintergrund, ist schon im Schatten verhüllt. Katharinaberg wird auch gleich vom „schwarzen Drachen“ verschlungen... Was für ein herrliches Spektakel dieses Licht- und Schattenspiel.
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Schloss Juval. In Südtirol gibt es an die 300 Burgen und Schlösser. Gut zwei Dutzend davon befinden sich im Vinschgau. Von einigen sind nur Mauerreste geblieben, andere sind sehr gut erhalten und zum Teil dem Publikum zugänglich. Geschichte, Geschichten und Sagen wurden in den alten Gemäuern wie in einer Truhe, bis heute gut aufbewahrt.
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Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

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Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
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Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
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Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
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Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
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Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
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Impressionen 2023

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Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
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Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
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Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
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Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
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In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
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Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
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Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
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Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
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Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
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Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
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Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
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In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
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Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
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Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
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Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
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Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
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Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
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Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
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Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
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Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
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Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
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Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
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„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
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Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
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Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
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St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
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