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KFS Schluderns feiert 25-Jahrjubiläum

  • Dachzeile: Schluderns

Die Schludernser Zweigstelle des Katholischen Familienverbandes KFS Schluderns feierte am Sonntag, den 19. April 2026 im Kultursaal von Schluderns ihr 25-jähriges Bestehen. Zweigstellenleiterin Michaela Rainer konnte neben den zahlreichen Familien auch die Bezirksleiterin Priska Theiner und BM Heiko Hauser begrüßen. Als die Zweigstelle des KFS Schluderns im Jahr 2.000 auf Anregung von Anni Thaler aus der Taufe gehoben wurde, herrschte große Skepsis in den Kreisen anderer Vereine. Deren Sorge war, ihre Mitglieder könnten abwandern. Daran erinnerte die erste Zweigstellenleiterin Rita Weissenhorn. Doch nach Aufklärungsveranstaltungen mit der Botschaft, dass niemandem etwas weggenommen werde, löste sich die Skepsis. Die vom KFS organisierten unterschiedlichen Aktivitäten wurden gut angenommen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Mit Waltraud Kuntner, Rosmarie Geiser, Andreas Oberhofer, Ilona Tschenett hatten stets engagierte Verantwortliche die Zügel in den Händen. Oberstes Ziel war und ist es Familien zu stützen, kulturell zu fördern und ihnen Freizeitangebote anzubieten. Der Bogen spannt sich von Kinderfesten über Zirkuswochen, Spielenachmittage, Ausflüge, Zeltlager, Tanzkurse bis hin zu Bildungsveranstaltungen, Gesundheitsthemen und vieles mehr. Es wird immer auch die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen gepflegt, so zum Beispiel mit der öffentlichen Bibliothek. Die amtierenden Vorstandsmitglieder wollen die Angebotsvielfalt weiterhin beibehalten. Dem Ausschuss gehören neben Rainer weiters an: Sibille Sagmeister, Sabina Cora, Katharina Abs; Francy Elena Battisti, Elisabeth Gartner, Carmen Raso, Franziska Staffler, Silvia Telser, Tina Viehweg und Angelika Ziernheld. Verwöhnt wurden die Festgäste von den Köchen Elmar Sapelza und Manfred Ziernheld. (mds)

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Wenn Musik das Leben trägt

  • Dachzeile: Naturns

Erinnerungen an den Musiker Michele Girolamo: Mitreißender Rock ‘n Roll und stimmungsvolle Poesie: Am Freitag, den 17. April, wurden die Besucher der Veranstaltung „In memoriam Michele - Wenn Musik das Leben trägt – Rock ‘n Roll & Poesie & Erinnerungen“ mit auf eine Reise in die musikalische Welt von Michele de Girolamo genommen. Claudia Vasarin und Loreno Ferrarese präsentierten in ihrer Liveperformance Micheles selbstgeschriebene Lieder und Songtexte. Die Zuhörer erfuhren musikalisch und auf sehr persönliche s20 7568Weise die Erinnerung an einen Musiker, der die lokale Musikszene über viele Jahre mitgestaltet hat.
Michele de Girolamo wurde am 27.11.49 in San Severo (Apulien) geboren, hat in Trient Soziologie studiert und ist 1992 aus Liebe zu seiner Frau Christina nach Naturns gezogen. Bis zu seiner Pensionierung hat er als Oberschullehrer in Bozen gearbeitet und sich lebenslang seiner großen Passion, der Musik, gewidmet.
Davon erzählten im zweiten Teil des Abends auch seine langjährigen Freunde und Weggefährten, welche von ihren persönlichen Erinnerungen an Michele und von den mit ihm erlebten, heiteren Anekdoten berichteten.
Im Anschluss wurde die Ausstellung „Konzertplakate der Live-Szene von den 70ern bis heute“ eröffnet. Die Ausstellung zeigt Plakate und Bildmaterial aus mehreren Jahrzehnten Live-Musik-Szene und bietet einen Überblick über die Entwicklung der Rockmusik und ihrer visuellen Ausdrucksformen. Bei allen Konzerten war Michele mit einer seiner vielzähligen Bands dabei. Einen besonderen Abschluss der Veranstaltung gab es durch Beatles-Musik von Michl Schaller, wodurch der gelungene Abend mit einem guten Glas Wein und kleinen Köstlichkeiten zu Micheles Lieblingsmusik passend abgeschlossen wurde.
Michele verstarb 2024 nach längerer Krankheit, doch die besondere Botschaft seines Lebens bleibt: „Folge dem, was dich antreibt, der Liebe und den einfachen Dingen und vergiss dabei nicht, es dir gut gehen zu lassen!“
Anna Pfitscher

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Netzwerktreffen – Vinschgau in Aktion

  • Dachzeile: Schlanders/Vinschgau

Mit dem ersten Netzwerktreffen des Anti-Gewalt-Netzwerks ViA! – Vinschgau in Aktion wurde ein wichtiger Schritt für eine stärkere Zusammenarbeit im Bereich Gewaltprävention und Opferschutz im Vinschgau gesetzt. Vertreter:innen aus Sozialdiensten, Gesundheitswesen, Bildung, öffentlicher Verwaltung und Zivilgesellschaft kamen zusammen, um sich zu vernetzen, bestehende Strukturen zu bündeln und gemeinsame Handlungsansätze zu entwickeln.
Grundlage für die Arbeit bildet das Landesgesetz Nr. 13/2021, das Gewalt gegen Frauen klar als Menschenrechtsverletzung definiert und umfassende Maßnahmen zur Prävention, Sensibilisierung und Unterstützung vorsieht. Zentral ist dabei die enge Zusammenarbeit verschiedener Institutionen. Im Vinschgau übernimmt die Bezirksgemeinschaft eine zentrale Koordinierungsfunktion und fungiert als Schnittstelle zwischen den beteiligten Akteur:innen. Das Netzwerk ViA! hat sich in den vergangenen Jahren schrittweise entwickelt und versteht sich als Plattform für Austausch, Koordination und Weiterentwicklung. Es basiert auf einer interdisziplinären Arbeitsgruppe sowie regelmäßigen Netzwerktreffen, in denen Informationen gebündelt und gemeinsame Strategien erarbeitet werden. Ziel ist es, eine gemeinsame Sprache zu entwickeln.
Im Rahmen des Treffens wurde die Arbeitsgruppe ViA! vorgestellt, die sich als Plattform für Austausch, Koordination und Weiterentwicklung versteht. Das Netzwerk ist aus der Umsetzung des Landesgesetzes hervorgegangen und wurde in den vergangenen Jahren schrittweise aufgebaut. Seit 2022 wurden Koordinierungsstrukturen geschaffen, Arbeitsgruppen gegründet und erste gemeinsame Aktivitäten initiiert. Dazu zählen Weiterbildungen, Fachveranstaltungen und Sensibilisierungsmaßnahmen zu unterschiedlichen Aspekten geschlechtsspezifischer Gewalt. Die Struktur des Netzwerks basiert auf einer Koordinierungsgruppe, betreut von Lena Ortenzi und Nadin Zöschg, Sara Bagozzi und Claudia Pichler, sowie thematischen Projektgruppen, ergänzt durch regelmäßige Netzwerktreffen. Ziel ist es, eine gemeinsame Sprache zu entwickeln, Informationen zu bündeln und konkrete Maßnahmen für die Region zu erarbeiten. Gleichzeitig versteht sich die Arbeitsgruppe als Ansprechpartnerin für Netzwerkpartner:innen und als Schnittstelle, um Themen und Bedarfe weiterzutragen.

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Tierschutzverein leistet wertvolle Arbeit

  • Dachzeile: Vinschgau

Was wäre, wenn es die engagierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Tierschutzverein Vinschgau nicht gäbe? Dann würden beispielsweise überall im Tal unzählige verwahrloste und kranke Kätzchen herumlaufen, die niemandem gehören, und deren Anblick für viele Menschen kaum erträglich wäre. Das Ganze wäre auch mit Gesundheitsrisiken verbunden. Das Thema müsste eigentlich alle etwas angehen, speziell auch den politisch Verantwortlichen in den Gemeindestuben. Doch vielerorts kümmern sich meist nur die Verantwortlichen im Tierschutzverein um das Tierleid. Seit Jahren setzen sie sich für Kastrationen ein, um die ungezügelte Vermehrung der Katzen zu begrenzen. Doch trotz allem sind sie immer wieder mit „Katzeninvasionen“ konfrontiert, auch weil Katzenbesitzer selbst keine Verantwortung übernehmen. Im Gegenteil, der Tierschutzverein wird oft genutzt, um sich die Kosten für Katrationen zu ersparen oder sogar, um unliebsame Tiere einfach loszuwerden. Die Kosten trägt dann der Verein. Die öffentlichen Beiträge decken dabei nur einen kleinen Teil des Ganzen. Der Rest muss mit freiwilligen Spenden und Aktionen abgedeckt werden. Kürzlich zog der Tierschutzverein Bilanz. Im Jahr 2025 wurden 274 Streunerkatzen von den Vinschger Tierärzten und 55 im Tierheim Sill kastriert. 33 ältere Katzen, deren Besitzer gestorben sind, wurden in den vom Verein betreuten Katzenkolonien (mit insgesamt 105 freilebenden Tieren) aufgenommen. Sieben verletzte Igel wurden gesund gepflegt und wieder in Freiheit entlassen. Sechs verletzte Greifvögel wurden ins Vogelschutzzentrum Dorf Tirol gebracht. Außerdem ist die Verantwortliche im Tierschutzverein Anita Pichler regelmäßig in Schulen unterwegs, um für Tier- und Umweltschutz zu sensibilisieren unter anderem mit dem Projekt „gemeinsam bunt“. Ein großes Problem ist, dass in der westlichen Landeshälfte ein Tierheim fehlt. (mds)

 

Der Tierschutzverein bittet um die 5 Promille bei der Steuererklärung.

Infos: www.tierschutzverein.it

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