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Markttreiben in inspirierender Umgebung

  • Dachzeile: Partschins
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Selbergmocht - der Name hat sich mittlerweile zu einer Art Markenzeichen entwickelt und spiegelt eine große kreative Vielfalt Südtiroler Hersteller wider, die in einem Marktgeschehen dar- und angeboten wird. Von Babybekleidung über Holzerzeugnisse, von Schmuck bis Honigerzeugnisse, von Selbsgebrannten bis selbst entworfene und selbst genähte Taschen, von Gartendeko bis Speck und Käse, von Tongegenständen bis Kerzen, von handgeschöpfter Schokolade und vielem mehr. Der Markt „Olls hondgmocht“, eine örtliche, mit ordnender Hand erlesene Auswahl mit fein abgestimmter Zusammenstellung, hat in Partschins mittlerweile Tradition, erfreut sich großer Beliebtheit und findet Ende Mai in der inspirierenden Umgebung des weitum sichtbaren und wohlbekannten Gaudententurms statt. Heuer war es am Samstag, den 30. Mai, an dem, organisiert vom Tourismusverein Partschins, sage und schreib e 35 Marktstände zu Gast um den Gaudententurm von Christine Schönweger zwischen Höllgassl und Gaudententurmstraße waren. Der Gutshof Isser bot Getränke, der Berggasthof Eishof sorgte für das Essen (saftiger Pulled-Pork-Burger, vegetarische Käse-Kräuternocken oder frisch gebackenes Brot aus dem Holzofen) im bezaubernden Garten vom Gaudententurm. Und für die Musik sorgten die beherzt aufspielenden Gigglfrösche aus Partschins. Die Feuerwehrmänner regelten den Verkehr ante portas.
Die Leute kamen aus Nah und Fern, Einheimsiche und Gäste, waren neugierig und über die Vielfalt erstaunt, waren in Kauflaune, tauschten sich in einem Ratscher aus - und das Wetter spielte mit leichter Sonnenabschirmung fein mit. (eb)

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Gesamttiroler Maitanz in Schlanders

  • Dachzeile: Schlanders
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Der Gesamttiroler Maitanz ist neben dem Kathreintanz einer der Höhepunkte im Veranstaltungskalender der Volkstänzerinnen und Volkstänzer aus Nord-, Ost- und Südtirol. Seit mittlerweile fast 30 Jahren wird dieses Frühjahrstanzfest abwechselnd in Nord- und Südtirol veranstaltet. Nachdem es 2025 im Nordtiroler Kirchbichl stattfand, war 2026 wiederum Südtirol an der Reihe. Die Wahl des Austragungsortes fiel auf Schlanders, wo es am 16. Mai 2026 im Kulturhaus Karl Schönherr veranstaltet wurde. Die Organisation wurde der Volkstanzgruppe Schlanders anvertraut. „Für unsere Volkstanzgruppe war es eine besondere Ehre, den Maitanz mittlerweile bereits zum vierten Mal in unserer 60-jährigen Vereinsgeschichte veranstalten zu dürfen. Viele unserer Mitglieder waren bei der Organisation der letzten Maitanzfeste in Schlanders bereits mit dabei “, so Manfred Ratschiller, der Obmann der Volkstanzgruppe Schlanders. „Zudem war es für uns auch eine Gelegenheit, nochmal unser 60-Jahr-Jubiläum in einem größeren und feierlichen Rahmen zu feiern“, freut sich der Obmann. Gekommen waren zahlreiche Tänzerinnen und Tänzer aus allen Teilen Tirols, Ehrengast und Kulturreferentin der Gemeinde Schlanders, Kunhilde von Marsoner, sowie die jüngste Freundschaft der Schlanderser Volkstanzgruppe, eine Gruppe aus Kirchbach in der Steiermark, welche im Juni letzten Jahres von den Schlandersern besucht wurde.
Maitanz-Premiere hatte auch die „Readlmusi“, eine junge siebenköpfige Vinschger Tanzlmusik, die gekonnt durch den Abend begleitete.
Letztlich war der Maitanz auch eine Gelegenheit des Austausches der beiden Arbeitsgemeinschaften, vertreten durch die beiden Obfrauen Helga Hetzenauer (ARGE Volkstanz in Tirol) und Monika Rottensteiner Rosatti (ARGE Volkstanz in Südtirol), welche sich gemeinsam der Pflege des Tiroler Volkstanzes und Brauchtums verschrieben haben und sich sehr über das gelungene Maitanzfest freuten und der Volkstanzgruppe Schlanders ihren Dank und Komplimente für die Organisation aussprachen.

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Beetles on Tour in Südtirol

  • Dachzeile: Kastelbell
  • Weitere Fotos - 1: Beetle-Freunde und Beetle Treff in Kastelbell

Am Pfingstwochenende waren im Vinschgau einzigartige, personalisierte Beetles zu sehen. Die Beetlefreunde Deutschland waren auf Einladung der Kastelbellerin Lisa Stricker zu Besuch. Die Friseurin und Künstlerin fährt selbst einen schwarz-weiß-rosa Beetle, den sie liebevoll nach ihrem Geschmack gestaltet hat. Wie alle Beetle-Liebhaber legt sie Wert auf individuelles Design, spezielle Lackierungen und Accessoires. Jeder Beetle hat Kultstatus.
Als absoluter Beetle-Fan ist Lisa vor Jahren zum Beetle-Treffen nach Sulzberg gefahren. Dort traf sie auf Menschen, die ihre Leidenschaft teilten. Auf Wunsch, einmal ein Treffen in Südtirol zu veranstalten, hat Lisa das organisiert. Heuer fand bereits das zweite Treffen in Kastelbell statt. Beelte-Freunde von der Nordsee bis Berlin, Baden Würtenberg, Hessen und der Paul aus dem Pustertal kamen angereist und trafen sich am Freitagabend im Gstirnerhof zum nostalgischen, geselligen Beisammensein.
Das Programm war vielseitig. Los ging es am Samstag mit einer Führung im Schreibmaschinenmuseum Partschins. Dann ging es hinauf zum Dursterhof, wo die Beetle-Fahrer die Steinskulpturen sowie den Felsenkeller bestaunten. Bei einer Weinverkostung mit Peter auf dem Rebhof in Galsaun ließ die Truppe den Tag ausklingen.
Der Sonntag mit herrlichem Sommerwetter bot bei der Marmolata-Umrundung atemberaubende Ausblicke. Drei Regionen, 22 Leute in 9 Beetles fuhren 300 km. Am Montag stand noch die anspruchsvolle Stilfserjochstraße an, bevor es für die Beetle-Fans wieder nach Hause ging und das kultige Wochenende seinen Abschluss fand.
Astrid Fleischmann

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Eine Welt aus Blech

  • Dachzeile: Partschins
  • Weitere Fotos - 1: Bürgermeister Alois Forcher bei seiner Begrüßung im Sportzentrum, wo die Tauschbörse und die Vorträge stattfanden
  • Weitere Fotos - 2: Julia Praxmarer mit ihrer Diplomarbeit vor dem Malling Hansen Modell im Museum sowie während ihres Vortrages

Pfingsten war in Partschins heuer wieder Sammlertreffen-Zeit, und zwar bereits zum 14. Mal: Kulturreferentin Jasmin Ramoser begrüßte am Freitagabend, 22. Mai zur eigens zum Treffen eröffneten Sonderausstellung über Kinderschreibmaschinen und historischem Blechspielzeug zahlreiche Sammler aus Nah und Fern. Großen Andrang fand nicht nur die Ausstellung, sondern auch die Tauschbörse am nächsten Tag, zu der Bürgermeister Alois Forcher eigens erschien, um die Sammlergemeinde zu begrüßen. Neben der Tauschbörse gab es diesmal gleich mehrere spannende Fachvorträge, die alle als große Bereicherung empfanden. Dabei stach ganz besonders jener von Museumspraktikantin Julia Praxmarer aus Bozen hervor, die ihre Bachelorarbeit über die dänische Schreibkugel Malling Hansen (die bereits Friedrich Nietzsche verwendete), die sie im Herbst nach ihrem Sommerpraktikum im Museum verfasst hat, vorstellte. Auch das Rahmenprogramm wurde wieder mit Begeisterung angenommen, darunter ein Besuch im K.u.K. Museum Bad Egart mit anschließendem Abendessen im dortigen Restaurant, sowie als Abschluss die gemeinsame Wanderung am Meraner Höhenweg, die dank des perfekten Wetters zu einem schönen Erlebnis wurde. Die Sonderausstellung „Typing Toys – Kinderschreibmaschinen und anderes Blechspielzeug aus vergangenen Zeiten“ ist noch bis 31.10. zu sehen.

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