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Jugend: Der „Safe Space“ beim Prader Faschingsumzug

  • Dachzeile: Konfetti, Gurken & durchatmen
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Der legendäre Faschingsumzug in Prad ist weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt. Doch wo große Menschenmengen, laute Musik und ausgelassene Stimmung zusammentreffen, kann es auch zu Momenten der Überforderung kommen. Deshalb hat der Jugendtreff Prad heuer ein besonderes Projekt umgesetzt: einen „Safe Space“ als geschützten Rückzugsort direkt vor dem Treffpunkt.
Dieses Angebot war Teil des Sicherheitskonzepts der Gemeinde. Ziel war eine niederschwellige Anlaufstelle für Jugendliche, die Unterstützung brauchten oder eine kurze Pause vom Trubel suchten. Besonders die eisigen Temperaturen machten unseren warmen Rückzugsort wertvoll: Viele nutzten die Gelegenheit, sich aufzuwärmen oder die sanitären Anlagen zu nutzen. Für Stärkung war gesorgt: Wasser, Obst, Snacks und der bewährte „Hausmittel-Klassiker“ – saure Gurken und Gurkenwasser. Ob bei Erschöpfung, Reizüberflutung oder einfach zum Durchatmen – die Jugendarbeiterinnen standen bereit, um verantwortungsvoll zu begleiten.
Auch der Spaß kam nicht zu kurz. Eure kreativen Kostüme haben uns begeistert, und der Besuch des Weihnachtsmanns war ein besonderes Highlight.
Die Resonanz war durchwegs positiv: Nicht nur die einheimische Jugend, sondern auch Jugendliche aus dem ganzen Vinschgau fanden den Weg zu uns. Es entstanden viele gute Gespräche und neue Kontakte. Wir danken der Gemeinde Prad für die Einbindung ins Sicherheitskonzept und allen Jugendlichen für ihr Vertrauen. Die Aktion hat erneut gezeigt, wie wichtig sichere Rückzugsorte bei Großveranstaltungen sind.
Die Jugendarbeiterinnen Isabel und Lisa

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Jugend: Spannende Workshops im Freiraum Schlanders

  • Dachzeile: Schlanders
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Das Jugendzentrum Freiraum Schlanders lädt alle interessierten Jugendlichen zu zwei sexualpädagogischen Workshops ein. Beide Workshops werden von der Sexualpädagogin Thaler Veronika als Referentin geleitet. “Jung*x – Pubertät und Sexualität” findet am 27.03.26 von 14 bis 18 Uhr im Jugendzentrum für Jungs im Alter von 10 bis 13 Jahren statt. “Only for Girl*z” richtet sich an Mädchen im Alter von 10 bis 13 Jahren und findet am 10.04.26 von 15 bis 20 Uhr statt. Beide Workshops greifen die, für die Jugendlichen relevanten Themen rund um die anstehenden oder bereits begonnenen Veränderungen in der Pubertät professionell auf und bieten eine sichere Atmosphäre für Austausch, Neugier und Fragen. Die Teilnahme an den Workshops ist dank der Unterstützung des Bildungsausschuss Schlanders und des Dachverbandes der Jugendarbeit NETZ kostenlos.

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Echt und live mit Jugendtheater Vinschgau

  • Dachzeile: Vinschgau

Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche überall im Vinschgau zu Theater kommen“, das betonte Daniel Trafoier, der künstlerische Leiter, bei der siebten Vollversammlung des Juvi am 19. Februar 2026 in der BASIS in Schlanders. „Zeit für Kreativität“ war das Motto im vergangenen Jahr, das man unter anderem mit 27 Podcast-Folgen zu füllen wusste. „Gschnagglt und gratscht“ folgten im Schnitt zwischen 500 und 1500 Hörer pro Folge.
In der Grundschule Laas standen Kinder beim Theaterprojekt „Die Farbenfänger“ das erste Mal auf der Bühne genauso wie beim theaterpädagogischen Projekt „Stage up“ mit mehreren Gruppen und Nadia Schwienbacher als Leiterin. „Sketch up“ – ein Geburtstagssketch in Vetzan, die Ritterspiele in Schluderns, die Workshoptage auf den Rimpfhöfen oder der Theaterausflug nach Stuttgart standen vor allem für eines: viel Spaß und gemeinsame Erlebnisse.
„Tone - mit Stimme malen“ war ein Projekt mit Ramona Zueck, das auch 2026 weitergeführt wird. Einen der Höhepunkte und gleichzeitig den Abschluss des vergangenen Jahres bildete das Weihnachtstheater „Und die Nacht war still“ von Daniel Trafoier, bei dem man eine Spende von 7.500 Euro an „Südtirol hilft“ übergeben konnte.
Das Juvi in Zahlen: 82 Kinder und Jugendliche, 51 Erwachsene, 41 Aufführungen, 48 Stunden Fortbildungen, 5 Spielorte und 380 Stunden Probezeit, 372 Mails, 2.570 Zuschauer, 476 Whats-App-Nachrichten, 77 Tage Vereinstätigkeit.
2026 hat man sich das Jahresmotto „Echt. Live. Juvi“ gegeben. „Stage up“ soll im ganzen Vinschgau flächendeckend angeboten werden: von Naturns bis Reschen und in vielseitiger Form. Der Podcast „Gschnagglt und gratscht“ geht weiter und feiert 1 Jahr. Deshalb wird es am 20. März 2026 um 19 Uhr eine Live-Ausgabe in der BASIS Vinschgau, zu der alle eingeladen sind, geben.
Zudem wird ein neuer Podcast, Frauenzimmer - von Frauen für alle, ab dem 8. März, dem Tag der Frau, online gehen. Das Tagebuch der Anne Frank wird theaterpädagogisch aufgearbeitet. Dazu gab es bei der Vollversammlung bereits einen kleinen Einblick auf der Bühne. Zu 75 Jahre Südtiroler Theaterverband wird Lara Peer im Mai in Bozen und im Herbst im Graf-Hendl-Saal in Goldrain das Stück „together“ aufgeführen. In „1272 - Die Geschichte der Fürstenburg“ wird Simon Thanei aus Matsch zusammen mit Juvi als Trägerverein die Geschichte der Fürstenburg in seinem Maturaprojekt als 10-Stationen-Theaterstück aufarbeiten. Drei Wochen Theater am Vormittag und Freizeitaktivitäten am Nachmittag gibt es bei der Sommeredition von „Juvi Stage up“. Mitgemacht wird natürlich wieder bei den Ritterspielen, dem Märchenherbst und auch eine Theaterfahrt wird es 2026 geben. (ap)

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Wer ist denn schon normal?

  • Dachzeile: Theatergruppe kortsch

Ein Riesenkompliment: Die Spielerinnen und Spieler der Theatergruppe Kortsch überzeugen dermaßen in ihren Rollen, dass es ein reiner Genuss ist zuzusehen. Unterhaltsam und berührend gleichzeitig ist das aktuelle Stück „Wer ist schon normal?“ Eine Komödie mit Tiefgang, bei der das Publikum viel zu lachen hat und die aus der Feder von Baffie Laurent stammt.
Ein Wartezimmer, eine Assistentin (Sabine Pixner) - und sechs Patienten. Fred (Christian Telser) leidet seit seiner Kindheit unter dem Tourette-Syndrom und wird unkontrolliert ausfällig und obszön. Vincent (Jonas Tröger) kann nicht anders, als Zahlen zu zählen und leidet an Arithmomanie. Bianca (Brigitta Sachsalber) hat eine Phobie vor Bakterien und Krankheiten. Bob (Christian Tscholl) hat eine Passion für Symmetrie und kann nicht auf Linien treten. Maria (Elke Kofler) leidet unter einem Kontroll-, Bet- und Strickzwang. Und Lilli (Svetlana Lechthaler) hat den Zwang alles zu wiederholen. Klingt verrückt? Ganz im Gegenteil: Denn wer ist schon normal? Psychiater Stern - eine Koryphäe auf seinem Gebiet - verspätet sich und die sechs beginnen eine Gruppentherapie in seinem Wartesaal, die nur auf den ersten Blick ein Fiasko zu sein scheint. Regisseurin Eva Maria Tscholl hat ein unterhaltsames wie berührendes Stück vor einem passenden Bühnenbild inszeniert. Absolut sehenswert. Und noch etwas verdient Lob: Der Eintritt wurde auf moderate 10 Euro festgesetzt. (ap)

 

Weitere Aufführungen
Do., 5. März 2026 um 20 Uhr und Sa., 7. März 2026 um 20 Uhr
im Haus der Dorfgemeinschaft in Kortsch
Reservierung: 388 4380100 von 9 – 11 und 18 – 20 Uhr oder unter www.theatergruppe-kortsch.it

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