Zum Hauptinhalt springen

Lichtschatten – Frauen aus Stilfs

  • Dachzeile: Stilfs/Haus59
  • Weitere Fotos - 1: Ausgestellt wurden Fotografien von Stilfser Frauen, zu hören waren mehrere Interviews mit den Frauen, die aus ihrem Leben erzählen.

Seit neun Jahren stellen Karin Dalla Torre und Thomas Pichler ihr behutsam renoviertes Haus 59 am Karmatschweg in Stilfs einem Künstler bzw. einer Künstlerin für eine Woche zur Verfügung, um dort ihre Werke zu präsentieren. In den Räumen des alten Bäckerhauses, in der Stube und in den drei Zimmern und im Hausgang gab es in diesem Jahr eine ganz besondere Ausstellung vom 23. bis 30. August der Meraner Bildhauerin, Fotografin und Installationskünstlerin Elisabeth Hölzl. Sie zeigte nicht einfach ihre Kunstwerke, sondern begab sich ein Jahr lang auf Spurensuche in Stilfs. Im Mittelpunkt ihrer Feldforschung standen die Frauen aus Stilfs, die zwischen 1940 und 1950 geboren sind. Das Leben dieser Frauen, ihre Arbeit, ihre Erfahrungen und Erlebnisse als Frauen, Mütter, Dienstboten und Dorfbewohnerinnen standen im Mittelpunkt. Es ging darum Verdecktes, Vergessenes und Verdrängtes aufzuspüren, anzusprechen, sichtbar zu machen und in einem öffentlichen Raum zu präsentieren. „Lichtschatten“ nennt die Künstlerin ihr Projekt. Hölzl führte lange Gespräche mit verschiedenen Frauen, betrachtete zusammen mit den Frauen die Fotoalben und hörte ihnen zu wie sie sich erinnerten und aus ihrem Leben, den Mühen und der harten Arbeit erzählten. Die Frauen berichteten vom Leben im Gastgewerbe, von unehelichen, illegitimen Kindern, vom Zusammenleben in der Familie und im Dorf. Es ist Kunst der Aufmerksamkeit und der Erinnerung. Verborgenes wird aus dem Schatten ans Licht geführt. Die Bilder aus den Fotoalben hat Hölzl in der Stube und in den Zimmern wie eine Fotoserie an die Wand geheftet. Es sind kleine Bilder und man musste genau hinschauen, um das Leben hinter den Bildern zu entdecken. Die Interviews konnten als Audioinstallation angehört werden. Man musste sich nur Zeit nehmen und genau hinhören, dann wurde das Leben der Stilzer Frauen hörbar und erlebbar. Diese Ausstellung ist ein wichtiger Beitrag zur Dorfgeschichte, die hoffentlich einen bleibenden Platz in Stilfs findet. (hzg)

lay3_gesellschaft_mitte

  • Aufrufe: 423

Das Schaf als Genussmittelpunkt

  • Dachzeile: Schnals
  • Weitere Fotos - 1: Das Team vom Eishof kreiierte den Glutscher vor dem Museum.
  • Weitere Fotos - 2: Lammtatar vom Oberraindlhof
  • Weitere Fotos - 3: Das Gericht der Goldenen Rose servierte die Tochter des Hauses: Cosima Grüner.
  • Weitere Fotos - 4: archeoParc-Direktorin Johanna Nieder-kofler und Gastronom Paul Grüner.
  • Weitere Fotos - 5: Das neue Team von der Mastaunalm.
  • Weitere Fotos - 6: Die Jungs vom Schwarzen Adler hatten viel Spaß an diesem Abend und gaben gerne Auskunft über ihr Gericht.
  • Weitere Fotos - 7: Der leckere Abschluss vom Eishof.

Die Slow Food Spezialitätenwochen wurden mit einer kulinarischen Genussmeile im archeoParc in Unser Frau gebührend eröffnet. Der Ort war bewusst gewählt, denn im September 2026 jährt sich der Fund der Gletschermumie Ötzi zum 35. Mal. Die traditionellen Spezialitätenwochen bieten in 18 Betrieben noch bis zum 27. September Hochgenuss auf dem Teller.
Bei der Veranstaltung handelt es sich um eine Initiative des HGV Schnals in Zusammenarbeit mit der Tourismusgenossenschaft Schnalstal. Der HGV-Ortsobmann betonte bei seiner Begrüßung die enge Zusammenarbeit zwischen Gastronomie und Landwirtschaft. Die kreativen Küchenchefs hatten sich ein fantasievolles 5-Gänge-Menü rund um das Schnalser Schaf einfallen lassen. Beim Empfang bot der Eishof einen Glutscher, auf offenem Feuer geröstetes Sauerteigbrot mit Apfel-Walnuss-Ricotta und Lammsalami vom Infanglhof. Der Oberraindlhof servierte Lammtatar auf Paarlbrot mit fermentiertem Kraut. Die Goldene Rose setzte auf Hausgemachte Pizza Romana mit Lammporchetta mit fermentiertem Rotkraut. Das neue Team der Mastaunalm offerierte Hausgemachte Kartoffelnudeln mit Ragù vom geschmorten Mastauner Lamm und Roter Beete-Pesto mit würzigem Schafskäse vom Infanglhof. Das Adlernest setzte auf Pita mit Lammherz-Ćevapčići Den krönenden Abschluss bot wieder der Eishof mit einer Polenta-Tartlette.
Die Speisen wurden perfekt ergänzt durch die Weine des biodynamischen Weinguts Manincor. Ausgewählt wurde es, da es auch Schafe zur Beweidung der Weinberge einsetzt. (ew)

lay3_gesellschaft_oben

  • Aufrufe: 440

Gemeinsam Hoffnung schenken

  • Dachzeile: Latsch

Der schöne Brauch der Kräuterbuschenweihe zu Hoch Unser Frauen ist den Bäuerinnen und der Bauernjugend von Latsch seit vielen Jahren ein besonderes Anliegen. Auch heuer wurden zahlreiche kleine Kräutersträußchen gebunden. Diese Aktion findet im Garten des Altersheimes Latsch statt, damit auch die Bewohner/innen an diesem alten Brauch teilhaben können. Nach der Festmesse vom Hoch Unser Frauen Tag werden die Sträußchen gegen eine freiwillige Spende verteilt.
Die heurige Spende kommt zwei Familien zugute, die durch schwere Schicksalsschläge völlig unerwartet aus ihrem bisherigen Leben gerissen wurden.
In einer jungen Bergbauernfamilie hat der plötzliche Tod des jungen Familienvaters die Ehefrau und ihre drei schulpflichtigen Kinder schwer getroffen. Obwohl die junge Familie von Angehörigen bestmöglich unterstützt wird, sind die Sorgen um die Zukunft dennoch groß. Mit unserer Hilfe möchten wir ein wenig Hoffnung schenken und dazu beitragen, die Folgen dieses schweren Schicksalsschlags zu bewältigen.
Die andere Familie hat völlig unerwartet die Mutter verloren hat. Der Vater steht nun allein mit seinen zwei kleinen Kindern vor der schweren Aufgabe, den Alltag neu zu gestalten und gleichzeitig für seine Kinder da zu sein. Auch die finanzielle Belastung ist durch das verminderte Einkommen durch die Teilzeitarbeit groß.
Jede Hilfe und jeder Beitrag ist ein wertvolles Zeichen der Solidarität. Er lindert Sorgen, schenkt ein Stück Sicherheit und zeigt den betroffenen Familien, dass sie mit ihrem Schicksal nicht allein sind. “Wir sind so dankbar, dass die Latscherinnen und Latscher wieder so großzügig waren und schlussendlich eine stolze Summe von 3.416,78 € gespendet wurde. Ein herzliches Vergelts Gott an alle, die diese Aktion unterstützen und mit ihrer Spende dazu beitragen, zwei Familien in einer besonders schweren Zeit zur Seite zu stehen” so die Ortsbäuerin Irmi Oberhofer.

lay3_gesellschaft_mitte

  • Aufrufe: 415

E-Mobilität

  • Dachzeile: Naturns

Naturns setzt bei der Mobilität und Energieversorgung zunehmend auf Nachhaltigkeit. Neben dem bereits etablierten E-Carsharing-Angebot „Naturns mobil“ mit zwei Elektrofahrzeugen wurde nun auch der Fuhrpark der Gemeinde weiter elektrifiziert. Ein neues E-Auto steht den Gemeindeelektrikern für ihre täglichen Einsätze zur Verfügung.
Das Fahrzeug wird am Bauhof geladen. Dort befindet sich eine eigene Ladestation, die mit dem Strom der bestehenden Photovoltaikanlage versorgt wird. Damit kann das Gemeindefahrzeug weitgehend mit lokal erzeugter erneuerbarer Energie betrieben werden.
„Wir wollen bei der nachhaltigen Mobilität nicht nur von Klimaschutz sprechen, sondern als Gemeinde selbst mit gutem Beispiel vorangehen“, erklärt Bürgermeister Zeno Christanell.

lay3_gesellschaft_unten

  • Aufrufe: 412