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Theater: Außergewöhnliches Theater in der Fürstenburg

  • Dachzeile: Juvi / Fürstenburg
  • Weitere Fotos - 1: Besprechung vor der Theaterprobe in der Fürstenburg

Wenn ein theaterbegeisteter Schüler auf einen theaterbegeisterten Lehrer trifft, dann entwickeln sich innovative Ideen für eine außergewöhnliche Theateraufführung im Rahmen eines Maturaprojektes. So geschehen ist das in der Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Fürstenburg. Als der Schüler Simon Thanei aus Matsch, der auf der dortigen Dorfbühne mit dem Theaterfieber infiziert worden war, seinem Lehrer Daniel Trafoier den Wunsch bekundete, ein Theater zu inszenieren, stieß er auf offene Ohren. Trafoier, der als Theaterautor und engagierter Regisseur großartiger Jugendtheater bei JUVI in Schlanders weitum bekannt ist, erklärte sich bereit, ein Stück für Simon zu schreiben, das die Geschichte der Fürstenburg beleuchtet. Es entstand das Stück „1278“. Die Organisation der Theateraufführung lag in den Händen des Schülers. Kulisse ist die Fürstenburg selbst. In zwölf Szenen wird der geschichtliche Bogen vom Mittelalter bis in die heutige Zeit gespannt.

Premiere ist am Donnerstag, den 14. Mai 2026 um 18.30 Uhr und um 20.00 Uhr (alle Termine: siehe Anzeige rechts und Theaterwind).

Das Publikum, deren Zahl aus Platzgründen jeweils pro Aufführung auf 60 Personen begrenzt ist, folgt den Schauspielerinnen und Schauspielern durch die Räumlichkeiten der Burg. Das lässt die geschilderten und teils dramatischen Ereignisse wie Franzoseneinfall und Hexenwahn als sehr authentisch wirken. Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine spannende Abwechslung. „Wegen der baulichen Gegebenheiten sind behindertengerechte Aufführungen dieses Mal leider nicht möglich“, bedauert Trafoier. Die Trägerschaft für das Projekt hat Jugendtheater Vinschgau JUVI übernommen. Unterstützt wird es von den Raiffeisenkassen des Vinschgaus. (mds)

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Erfolgreiches Glurns Marketing

  • Dachzeile: Glurns

Der Unternehmer und ehemalige VizeBM von Glurns, Armin Windegger, ist auf der politischen Bühne zurück. So hat Windegger, de facto seit Dezember 2025 Präsident von Glurns Marketing, bei der Gemeinderatssitzung am 24. April 2026 im Rathaus von Glurns den Gemeinderäten die Abschlussrechnung bzw. die Bilanz 2025 von Glurns Marketing vorgestellt. Zwar seien rückläufige Besucherzahlen bei den Museen und Ausstellungen am Schludernser Tor und im Paul-Flora-Museum zu verzeichnen und es stünden bei den Museen 29.000 Euro Einnahmen 42.000 Euro an Ausgaben gegenüber, dafür verzeichne der von Glurns Marketing verwaltete Campingplatz bei 19.000 Nächtigungen und einen Umsatz von rund 271.000 Euro einen Gewinn von rund 100.000 Euro. In Summe verzeichne Glurns Marketing mit 1000 Euro ein Bilanzplus. Der Camping Glurns finanziere, so konstatierte es Windegger, die Verwaltung und das Personal von Glurns Marketing, welche mit einem Aufwand von rund 83.000 Euro zu Buche schlagen. Der Camping sei somit die wichtigste Einnahmequelle für Glurns Marketing. Die Stadt selbst erfreue sich höchster Beliebtheit. Das zeige sich auch daran, dass im Jahr 2025 rund 3.500 Leute an den professionell durchgeführten Stadtführungen teilgenommen haben. Sehr vielfältig und bunt sind die Veranstaltungen, die Glurns Marketing veranstaltet oder mitorganisiert, von den Märkten in den Lauben bis zu den Großveranstaltungen beim Venosta Festival gemeinsam mit der Ferienregion Obervinschgau.
Winegger dankte seinem Vorgänger und langjährigen Glunrs Marketing-Präsidenten Elmar Prieth ausdrücklich für seinen von Herzblut für die Stadt getragenen Einsatz. Vor allem habe Prieth dafür gesorgt, dass die Stadt Glurns im Kreis der „Borghi piú belli d’Italia“ aufgenommen worden und in dieser illustren Runde geblieben sei. Denn das sei kein Selbstläufer. Es gebe laufend Kontrollbesuche, der letzte war im November 2025, bei denen ein Verbleib im Kreis der Borghi festgestellt werde. In der Kategorie „Borgo innovativo“ hat Glurns sogar den 2. Platz erringen können. Auch dafür dankte Windegger Elmar Prieth.
BM Erich Wallnöfer präzisierte, dass ohne das Zutun der Bevölkerung und der Stadtverwaltung eine Aufnahme in die „Borghi piú belli d’Italia“ nicht möglich gewesen wäre. Jedenfalls erhielt Windegger für seine präzisen Ausführungen und wohl für das Tun von Glurns Markeiting im Allgemeinen großen Applaus von den Gemeinderäten. (eb)

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35 Jahre Amateurfilmer Verein Vinschgau

  • Dachzeile: Latsch/CulturForum

Seit 35 Jahren sind sie aktiv, dokumentieren Feste und wichtige Dorfereignisse, machen Natur- und Tierfilme, erzählen Geschichten über Menschen, Vereine, Sportarten, Wallfahrten, Bergtouren und Tauchgänge. Sie produzieren Spielfilme, Sketche, praktische Anleitungen übers Kochen und nachdenkliche Kurzfilme. Sie organisieren Workshops, tauschen sich aus, bilden sich weiter und präsentieren jedes Jahr im CulturForum Latsch die neuesten Filme. Am 25. April, bei der 33. Filmvorstellung wurden 10 ganz unterschiedliche Filme von 2 bis 28 Minuten gezeigt. Nach der Begrüßung durch den Obmann Leo Lanthaler gratulierte BM Mauro Dalla Barba für 35 Jahre Einsatz und Leidenschaft beim Festhalten von besonderen Momenten und Ereignissen in unserem Land. Die Filmvorstellung begann mit einer beeindruckenden „Tour zum Piz Bernina 2011“ von Anton Blaas. Leo Lanthaler präsentierte „Schätze im Wald“. Gezeigt wurden zwei Pilzesammler. In drei Minuten wurde von Christian Lintner die ganze Buntheit der „Ritterspiele Schluderns 2024“ vorgeführt. „Der Koffer“ ist ein Gemeinschaftsprojekt unter der Regie von Christian Lintner über einen geheimnisvollen Koffer mit magischen Zeichen. Witzig und ernsthaft war der 2-Minutenfilm „Bis dass der Tod uns scheidet“ von Siegfried Schnitzer. Lustige Bilder wurden im Gemeinschaftsfilm über den „Faschingsumzug Latsch 2025“ gezeigt. Beeindruckend war der Film „Abenteuer unter dem Eis“ von Thomas Tutzer über das Eistauchen am Haidersee. Der erst 12 Jahre alte Felix Kofler erstellte zusammen mit seinem Vater Daniel den Tierfilm „Balz der Raufußhühner“. Informativ war der Film „Such- und Rettungshunde Vinschgau“ von Ulrich Schwienbacher über den jungen Verein, der bei der Suche von vermissten Personen mithilft. Zum Abschluss wurde in neun Minuten der Film „35 Jahre Amateurfilmer Verein Vinschgau“ vorgeführt. Die Obmänner A. Josef Steinkeller, Helmut Pöhl, Josef Gufler und Leo Lanthaler, das Gründungsmitglied Norbert Gurschler und andere Vereinsmitglieder erzählen über die Gründung, die verschiedenen Tätigkeiten und über besondere Momente aus dem Vereinsleben. (hzg)

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Praxisnahes Lernen mit Experten

  • Dachzeile: TFO Schlanders

Ende März und Anfang April fand an der TFO Schlanders der zweite Teil der diesjährigen Techniktage statt. Insgesamt drei Projekttage standen auf dem Programm und boten den Schülerinnen und Schülern aller Schulstufen die Möglichkeit, sich intensiv mit technischen, gesellschaftlichen und beruflichen Themen auseinanderzusetzen.
Die 1. Klassen beschäftigten sich mit dem Thema Lebensmittel. Richard Theiner vom Weltladen Latsch informierte über fairen Handel sowie die Arbeit des Weltladens.
Die 2. Klassen setzten sich drei Tage lang mit dem Schwerpunkt erneuerbare Energien auseinander. Neben Experimenten zur Wärmedämmung von Häusern konnten die Schüler*innen in einem Escape Room eigenständig Lösungen entwickeln, um mithilfe erneuerbarer Energiequellen eine Umweltkatastrophe abzuwenden. Am zweiten Tag berichtete Bauingenieur und Bauleiter Walter Gostner über den Bau und die Entwicklung des neuen Kraftwerks in Schlandraun, ergänzt durch eine Präsentation der Firma Walltherm zum wasserführenden Kaminofen. Den Abschluss bildete eine Exkursion ins Kraftwerk im Schlandrauntal.
Für die 3. Klassen stand das Thema Künstliche Intelligenz im Mittelpunkt. KI-Experte Lukas Hofer zeigte praxisnah, wie KI heute eingesetzt wird, und betonte, dass sie als Werkzeug zu verstehen ist, jedoch das eigenständige Denken nicht ersetzen kann. Auch ethische Fragestellungen rund um KI wurden thematisiert.
Die 4. Klassen legten den Fokus auf Berufsorientierung. Die Firma Ivoclar stellte ihr Unternehmen vor und gab praxisnahe Einblicke in Bewerbungsprozesse.
Ein besonders vielfältiges Programm erwartete die 5. Klassen. Der Start erfolgte mit einem Workshop zur Kreislaufwirtschaft mit Prof. Erwin Rauch von der Universität Bozen. Für große Begeisterung sorgte die Präsentation eines vollelektrischen LKWs der Firma Marx unter dem Motto „Innovation auf Rädern“. In einem Online-Meeting mit der Schweizer Firma Designwerk wurde die dahinterstehende Technologie der Energierückgewinnung durch Rekuperation erklärt. Den Abschluss bildeten ein Bewerbungstraining mit der Firma VION sowie Einblicke in die Glasfasertechnologie, inklusive der Besichtigung eines PoPs und einer Baustelle in Schlanders.
Die Techniktage boten insgesamt drei äußerst lehrreiche und abwechslungsreiche Tage, die den Schülerinnen und Schülern wertvolles Expertenwissen, praxisnahe Erfahrungen und wichtige Einblicke in Technik, Berufswelt und aktuelle Zukunftsthemen ermöglichten.

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