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PartschINSER Bamfest: Gemeinsam für einen starken Wald

  • Dachzeile: Partschins

Natur erleben, gemeinsam anpacken und dabei etwas Gutes tun: Unter diesem Motto fand am 22. Mai das „PartschINSER Bamfest“ statt.
Über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller Altersgruppen folgten der Einladung des Tourismusvereins Partschins und setzten gemeinsam ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein.
Begleitet wurde die Gruppe von den Förstern, die spannende Einblicke in die Bedeutung und Schutzfunktion des Waldes gaben.
Im Mittelpunkt stand das Pflanzen junger Bäume: Mit großem Einsatz wurden knapp 100 Bäume gesetzt – ein wertvoller Beitrag für die Zukunft des Waldes.
Beim anschließenden gemütlichen Ausklang mit typischer Bamfest-Stärkung (belegtes Brot und Himbeersaft) nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit zum Austausch in geselliger Runde.
Ein besonderer Dank gilt der Forststation Meran mit Stationsleiter Georg Salzburger für die fachkundige Begleitung, der Gemeinde Partschins, sowie der Gemeinde Algund für die kostenlose Nutzung der Seilbahn Aschbach.

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“mans” im Palais Mamming Museum

  • Dachzeile: Meran/Abtei/Kortsch

So etwas erlebt man nicht jeden Tag. Am 28. Mai fand im Palais Mamming Museum in Meran die Vernissage der Kunstausstellung “mans” von Lois Anvidalfarei und seiner Tochter Anna statt. “mans”, Hände auf ladinisch, ist die sechste von insgesamt acht Ausgaben der Ausstellungsreihe Manning Now der Kuratorin Ursula Schnitzer. Die Ausstellung ist noch bis zum 16. August 2026 zugänglich.
In der Ausstellung begegnen sich Vater Lois Anvidalfarei und Tochter Anna nicht nur familiär sondern auch künstlerisch. Ausgehend vom Körper wurde die Hand für beide zum gemeinsamen künstlerischen Ausdruck. Skulpturen, textile Objekte, Fotografien und Videoarbeiten von Händen werden zu einer leisen und ergreifenden Reflexion über existentielle, emotionale, schöpferische und identitätsstiftende Fragen des menschlichen Seins.
“Wir haben uns richtig in das Thema hineingesteigert. Es war für uns eine Auseinandersetzung im Kopf und auch im Tun”, sagt Lois Anvidalfarei. Auch für Tochter Anna war die Zusammenarbeit mit ihrem Vater schön und bereichernd. Zwischen Vater und Tochter herrscht spürbar gegenseitige Wertschätzung. Anna (geboren 1996) besuchte wie Lois die Kunstschule in St. Ulrich und studierte dann Grafik an der Akademie der bildenden Künste in Wien, wo sie 2025 das Diplom erhielt. Was Anna und Lois Anvidalfarei verbindet, ist vor allem, so Lois, dass der erste Impuls für eine Arbeit “von innen kommt und nach außen geht.” Ein Bauchgefühl gewissermaßen, das die Richtung vorgibt. “Nur im Kopf geht es bei mir langsamer”, lacht Lois, “da ist meine Tochter viel freier.” Auch Anna selbst bezeichnet ihren Zugang als spielerisch, bei ihr sei nichts vorprogrammiert. Dass Anna und Lois Anvidalfarei unterschiedlichen Generationen angehören, ist für ihre gemeinsame Arbeit ein zusätzlicher interessanter Faktor. “Kunst ist bei jungen Kunstschaffenden noch ein frischer, offener Diskurs, der im Laufe der Lebenszeit irgendwie verloren geht. Irgendwann ist es schwierig, sich nicht zu wiederholen”, so Lois. “Ein Freund hat mal gesagt: ‘Aller Anfang ist schwer.’ Aber ich habe ihn korrigiert, denn ich finde: Aller Anfang ist leicht”. Steht man noch am Anfang, ist alles neu und man ist noch neugierig. Vielleicht liegt die Kunst in der Kunst darin, sich diese Frische, diese Neugierde auch im Alter beizubehalten.”
Lois Anvidalfarei ist einer der bekanntesten zeitgenössischen Bildhauer Südtirols. Er arbeitet nicht nur an Skulpturen, sondern gestaltet auch Kirchenräume und liturgische Orte. Seine Werke befinden sich in zahlreichen öffentlichen Räumen in Italien und Österreich sowie in Museen und Sammlungen. 2011 war er bei der Biennale di Venezia vertreten.
Peter Tscholl

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Klingendes Kloster – ein besonderes Konzert

  • Dachzeile: Kloster Marienberg
  • Weitere Fotos - 1: ... und er begleitete am Cembalo Juliane Oberegger und Julia Unterhofer an der Violine und Matteo Bodini am Cello

Am 3. Mai lud Musica Viva zu einem besonderen Konzert im Lesesaal des Klosters Marienberg ein. Im Fokus stand Instrumentalmusik für Streicher, die seit langer Zeit nicht mehr gespielt wurde. Darunter die neu entdeckten Streichertrios von Josef Scherer und eine Sinfonia zur Gratulationsmusik für Abt Plazidus, dazu eine Pantomime für eine Commedia dell’arte oder vielleicht für ein Marionettentheater. Diese vergessenen Musikstücke erklangen auf den Instrumenten, die in der Entstehungszeit der Kompositionen im Besitz des Klosters waren, und nun meisterhaft restauriert wurden. Es handelt sich um eine Violine von Matthias Hornsteiner von 1806, eine zweite Violine, gebaut zwischen 1760 und 1790 (Zettel Mathias Klotz?) und ein Violoncello von Joseph Knitl von 1795. Die Instrumente kommen alle aus Mittenwald und wurden dort auch restauriert.
Mittenwald in Oberbayern blickt beim Thema Geigenbau auf eine lange Tradition zurück und die hier gefertigten Instrumente werden von Musikern auf der ganzen Welt geschätzt. Im Jahr 1684 kehrte Matthias Klotz in seine Heimat zurück und legte damit den Grundstein. Rund ein Dutzend Geigenbaumeister haben heute ihre Werkstätten in Mittenwald, hier befindet sich auch die staatliche Berufsfachschule für Geigenbau, die einzige in Bayern und nur eine von zwei in ganz Deutschland. In Mittenwald findet regelmäßig der Internationale Geigenbauwettbewerb statt, bei dem Instrumentenbauer aus aller Welt ihr Können zeigen.
Die ausführenden Musiker*innen, Juliane Oberegger und Julia Unterhofer Violine, Matteo Bodini Cello und Lukas Punter Cembalo, konnten das zahlreich erschienene Publikum nicht nur mit der alten Musik begeistern, sondern auch mit interessanten Erklärungen den gelungenen Abend abrunden.

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„Ein abwechslungsreicher Beruf“

  • Dachzeile: Mittelschule Glurns

Der Wirtschaftsverband hds besucht auch in diesem Schuljahr im Rahmen einer landesweiten Informationskampagne Südtirols Mittelschulen. Die Schüler werden über die Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in verschiedenen Fachberufen im Handels- und Dienstleistungssektor informiert. In der Mittelschule in Glurns begrüßten vor Kurzem 35 Schüler sowie das Lehrerkollegium Kauffrau Susanne Pinggera und die Verantwortliche für Jugendprojekte im hds, Elisabeth Nardin. „Wir möchten mit dieser Aktion den Schülern aufzeigen, wie vielfältig und abwechslungsreich der Ausbildungsweg und der Fachberuf Verkäufer/in – und welche Bedeutung die Nahversorgung für die Orte und die dort lebenden Menschen hat,“ so Pinggera und Nardin unisono.
Bei der Vorstellung des Berufes wurden gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern mehrere Fragen erörtert, wie etwa welche genauen Aufgaben ein/e Verkäufer/in hat, welche Fähigkeiten wichtig sind, um Verkäufer/in zu werden, was es bedeutet, im Team zu arbeiten oder in welchen Bereichen es Verkäufer/innen gibt.

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