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Ausstellung läuft weiter

  • Dachzeile: Kloster St. Johann

Die Ausstellung «Pia Willi. Kunst und Kloster» im Klostermuseum Müstair wird bis Ostern 2027 verlängert. Damit erhalten Besuchende weiterhin die Gelegenheit, das aussergewöhnliche Leben der heute 94-Jährigen Benediktinerin zu entdecken: Ein Leben zwischen Kunst und Kloster, das Generationen berührt.
„Tolle Ausstellung von Schwester Pia Willi! Sie kann megaschön zeichnen! Sie sind ein grosses Vorbild für mich!“, schreibt die elfjährige Elina ins Gästebuch. Solche Stimmen zeigen: Die Ausstellung begeistert nicht nur Kunstinteressierte und Kulturtouristen, sondern auch Kinder und Jugendliche.

Ein Leben zwischen Gegensätzen
Seit über 1250 Jahren wird im Kloster St. Johann in Müstair gebetet. Heute leben hier acht Benediktinerinnen, die älteste unter ihnen ist Schwester Pia Willi. Fast 30 Jahre lang leitete sie bis 2013 als Priorin die Geschicke des Klosters, begleitete Renovationen im UNESCO-Welterbe und prägte dessen Entwicklung entscheidend mit.
Heute blickt sie auf ein bewegtes Leben zurück: Von der Zürcher Kunstgewerbeschule über ein Studienjahr in Paris bis hin zum Klostereintritt im Jahr 1958. Damals entschied sich die junge Johanna Willi bewusst gegen ein bürgerliches Leben und für den Weg ins Kloster, eine Entscheidung, die sie bis heute nie bereut hat.

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Von Naturns nach Unterstell

  • Vorspann: Wunderbare Ausblicke ins Tal und besondere Einblicke in die Flora und Fauna des Sonnenbergs: Die Wanderung von Naturns bis zur Bergstation Unterstell ist eine lohnende. Rund zweieinhalb Stunden müssen einkalkuliert werden. Die Wanderung eignet sich besonders für die Monate März und April.
  • Dachzeile: Wandertour Unterstell
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TOURENINFO: Start der Wanderung ist der Parkplatz bei der Talstation Unterstell. Hier gibt es genügend Parkmöglichkeiten. Wanderer halten sich an die Wegweiser und den Weg 10B Richtung Seilbahn Unterstell. Als Zeitrichtwert sind hier 2 Stunden 20 Minuten angegeben. Von der Talstation geht es zunächst die Asphaltstraße entlang und am Gasthof Langwies vorbei bis rechts der Naturlehrpfad abzweigt. Diesem folgt man in Richtung der Jausenstation Schwalbennest. Hier biegen Wanderer links ab, folgen immer der Beschilderung Seilbahn Unterstell und zweigen dann rechts auf den Weg mit der Markierung 10 ab. Bei der Wegkreuzung mit dem Walburgweg setzt man auf dem Weg Nr. 10 aufwärts fort. Als Orientierung dient fortan die Beschilderung Bergstation Unterstell. Der Weg ist ein mittelmäßig steiler Waldweg, Tafeln vom Heimatpflegeverein Naturns weisen auf alte Flurnamen hin. Mit jedem Höhenmeter gewinnen Wanderer auch an Aussicht. Das letzte Stück führt der Weg 10A bis zur Bergstation der Seilbahn Unterstell auf 1.280 Meter. Ein Highlight ist die Aussichtplattform neben der Bergstation Unterstell, ca. 16 Meter lang und am äußersten Ende knapp 50 Meter hoch und in 10 Minuten erreichbar. Die Wanderung ist jetzt im März und April ideal. Rückfahrt ins Tal mit der Seilbahn. (ap)

 

Dauer (Aufstieg): 2 - 2,5 h
Start: Parkplatz bei der Talstation Unterstell
TIPP: In ca. 10 Minuten ist die Aussichtsplattform neben der Bergstation Unterstell erreichbar. Sie ist ca. 16 m lang und knapp 50 m hoch.

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Theater: Wie war das mit Anne Frank?

  • Dachzeile: Juvi - jugendtheater Vinschgau
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Herzlichen Glückwunsch: Alle Rätsel wurden erfolgreich abgeschlossen. Die Tür ist wieder geöffnet. Und wie war das mit Anne Frank? Die Juvi Stage up-Produktion am vergangenen 25. und 26. April 2026 in der WFO Schlanders auf der Bühne, verwandelte das Hinterhaus der Anne Frank kurzerhand in einen Escape-Room. Fünf Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, eingesperrt, was weniger chillig aber „net so deep“ ist.
Fiona, die Tussi, Emilia, das Musiktalent, Linda, die ausschließlich Sportklamotten trägt, Miriam, die Streberin und Isabella, „the rich“, streiten nicht, sondern diskutieren und finden am Ende auch die Antwort auf Frau Guflers Fragestellung: Was könnt ihr von Anne Frank lernen? Wer glücklich ist wird auch andere glücklich machen. Seid wachsam vor Vorurteilen. Habt Respekt vor der Würde des Menschen. Und in einer Zeit, als sich die Menschen von ihrer hässlichsten Seite zeigen: Trotz allem der Glaube an das Gute im Menschen.
Hinter der Neufassung der Teens, der dritten Gruppe von Stage up Juvi, ein Theaterprojekt mit Theaterpädagogin Nadia Schwienbacher und fünf Girls der 2. und 3. Klasse Mittelschule stecken über ein Jahr Arbeit, viele Ideen, unzählige Stunden und unglaublich viel Spielfreude und Kreativität.
Herzlichen Glückwunsch Anna Hafner Bungert, Jara Nussbaumer, Sylvie Alber, Eva Unterlechner, Paula Kofler und Sonia Thöni: Es war ein jugendlich frisches, genial kreatives, kurzweiliges und informatives, um nicht zu sagen „deepes“ Theater. Hut ab! (ap)

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Informiert oder manipuliert?

  • Dachzeile: Schloss Goldrain

Auf dem Weg zur kritischen Medienkompetenz: Im Schloss Goldrain findet eine interessante Veranstaltung statt. Ein Dialog zwischen und Diskussion mit Elisa Tappeiner, Radio/TV/Web-Redakteurin bei RAI Südtirol, und Patrick Rina, freischaffender Journalist
Freitag, 08. Mai 2026 um 20.00 Uhr im Bildungshaus Schloss Goldrain
Was ist Journalismus und wo liegen seine Grenzen?
Wo und wie beschafft man sich wahre Informationen?
Wie steht es um die Medien- und Meinungsvielfalt in Europa, Italien und Südtirol?
u.v.m.

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