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Vorbildlich instandgesetzt

  • Dachzeile: Naturns

Der Naturnser Sonnenberg ist ein richtiges Wanderparadies. Zahlreiche Wege erschließen die Natur- und Kulturlandschaft. Die Instandhaltung dieser Wege ist eine dauerhafte Aufgabe. Der Naturnser Sonnenberg bietet eine Vielzahl von Wanderwegen für verschiedene Schwierigkeitsgrade, darunter der beliebte Meraner Höhenweg für mehrtägige Touren, der Sonnenberger Panoramaweg zwischen Naturns und Partschins und kürzere Spaziergänge in tieferen Lagen wie der Wallburgweg. Die Seilbahn Unterstell ist dabei ein zentraler Ausgangspunkt für Wanderungen im Naturpark Texelgruppe und ermöglicht einen schnellen Aufstieg. Durch die exponierte und sonnige Lage sind Wanderungen auch in der kalten Jahreszeit sehr reizvoll.
Die zahlreichen Kilometer an Wegen müssen aber auch mit viel Aufwand instandgehalten werden. Das funktioniert durch eine gute Partnerschaft zwischen dem AVS Untervinschgau, der Tourismusgenossenschaft und der lokalen Forstbehörde. Erst vor kurzem ist eine vorbildliche Sanierung der historisch wertvollen Höfler-Gasse gelungen – bei der die Förster den kompletten Austausch des Zaunes vorgenommen haben. Die Gemeindeverwaltung dankt allen für den Einsatz zum Erhalt der Wege, der sowohl Gästen aber vor allem auch den einheimischen Berg- und Naturfreunden zugutekommt.

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Eldorado für Wasserratten und Saunagänger

  • Dachzeile: Graun
  • Weitere Fotos - 1:

Die Musikkapelle spielte auf, und es herrschte Freudenstimmung bei der offiziellen Eröffnung des Erlebnisbades Curunes am 29. November 2025. Bürgermeister Franz Prieth begrüßte die zahlreichen Gäste und drückte seine Freude über das gelungene Projekt aus. Dieses bringe in erster Linie einen Mehrwert für die Bevölkerung und sei zugleich eine Aufwertung der Tourismusregion. Das Curunes Bad ist mit einem 25-Meter langen Schwimmbecken ausgestattet, mit einer großen Rutsche, mit Whirlpools, einem Kinderbecken, einer modernen Saunalandschaft und einem großzügigen Gastronomiebereich. BM Prieth blickte auf die Baugeschichte zurück. Ein leichter Weg sei es nicht gewesen. Nachdem vor rund fünf Jahren feststand, dass eine Sanierung des früheren Freibades und Hallenbades am damaligen Standort nicht mehr möglich war (es stand in der roten Zone), beauftragte die neu bestellte Gemeindeverwaltung 2020 die Firma M&H Consulting KG mit der Erstellung eines Konzeptes. Als neuer Standort wurde das rund 6.500 Quadratmeter große Grundstück auf der Grünzone zwischen dem Sitz des Weißen Kreuzes und dem Ufer des Reschensees gewählt. Die Kosten für das Erlebnisbad betragen 14 Millionen Euro. Das Erlebnisbad wurde ausschließlich mit Eigenmitteln finanziert. Ursprünglich sei die Errichtung einer „einfachen Schwimmhalle“ geplant gewesen, so Prieth. Doch dann habe man sich für eine größere Anlage entschieden, um den hohen Ansprüchen der Einheimischen und Gäste gerecht zu werden. Der Start ist geglückt, das Interesse der Wasserratten und Saunagänger ist geweckt. (mds)

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Für Celine

  • Vorspann: Ein tief berührender Erinnerungsort wurde mit der Gedenksäule und dem rot einbandagierten Baum vor der WFO in Schlanders für Celine Frei Matzohl am vergangenen 29. November 2025 eingeweiht. Celine soll unvergessen bleiben. Die Gedenksäule ist ein ehrendes Andenken, aber auch ein mahnendes Zeichen gegen Gewalt an Frauen mit einer Botschaft: „Habt den Mut euch Hilfe zu holen. Habt den Mut auf das eigene Gefühl zu hören und steht für euch selber ein“, so Referentin Kunhilde von Marsoner.
  • Dachzeile: Schlanders
  • Redakteur: Angelika Ploner
  • Redakteur Bild:
  • Weitere Fotos - 1: Ein Ort, an dem die Erinnerung an Celine Frei Matzohl spürbar wird: Der rot einbandagierte Baum vor der WFO ist ehrendes Andenken und mahnendes Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Der Ort ist nicht zufällig gewählt: Hier ist Celine zur Schule gegangen. Er bedeutete ein stückweit Lebensweg für sie.
  • Weitere Fotos - 2:
  • Weitere Fotos - 3: Berührende Worte, die ihre Freundin Hanna für sie geschrieben hat, stehen auf der Säule.

Drei Bäume am Sparkassenplatz in Schlanders trugen vom 25. November 2025, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, bis am 10. Dezember 2025 rote Bandagen. Jener in der Mitte war Celine Frei Matzohl gewidmet, die 2023 von ihrem Ex-Partner getötet wurde. „Rot symbolisiert Schmerz, aber auch Mut“, sagte Referentin Kunhilde von Marsoner bei der Eröffnung der Kunstinstallation, wo Angehörige von Celine, Freunde und die Bevölkerung von Schlanders, betroffen zusammengestanden sind. Zu Herzen gingen jene Worte, die von verschiedenen Anwesenden vorgelesen und gesprochen wurden. Die Bauminstallation von Annamarie Huber war Mahnung und Erinnerung zugleich, ein Zeichen der Solidarität. Die Stoffstreifen symbolisierten die psychischen und körperlichen Verletzungen, denen Frauen ausgesetzt sind. Bewusst stand die Installation mitten im Dorf, mitten im Alltag, um alle, die daran vorbeigehen, auf das Thema aufmerksam zu machen und „das sichtbar zu machen, was oft unsichtbar bleibt: Gewalt an Frauen.“ Hinschauen sollten die Menschen und hinschauen soll die Gesellschaft als Ganzes. 842 Frauen suchten 2024 Unterstützung, 192 Frauen und 211 Kinder waren in Wohneinrichtungen untergebracht.
Celine soll unvergessen bleiben. Als ehrendes Andenken wurde deshalb am vergangenen 29. November 2025 unter einem rot einbandagierten Baum vor der WFO, dort, wo Celine zur Schule gegangen ist und dort, wo täglich junge Menschen zur Schule oder nach Hause gehen, eine Gedenksäule aufgestellt. Es ist schwer in Worte zu fassen, was unfassbar ist: Ein Gedicht, das ihre Freundin Hanna für sie geschrieben hat, haben Fachlehrer Michael Tröger und Schüler des Berufsbildungszentrums auf die Metallsäule gestanzt. „Es soll ein Ort sein, an dem ihre Erinnerung spürbar wird, ein Ort zum Mahnen, ein Ort, der tief berührt und der Celine ein Stück weit wieder in unsere Mitte holt“, sagte von Marsoner, Referentin und Präsidentin des Chancenbeirates in Schlanders. Und: „Dieser Ort spricht auch zu den Schülerinnen, die vorbeigehen.
Initiiert wurden die Aktionen von der Katholischen Frauenbewegung der Diozöse in Zusammenarbeit mit dem Beirat für Chancengleichheit, dem Pfarrgemeinderat und den Pfarreien des Dekanates von Schlanders.

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Neujahrskonzert

  • Dachzeile: Kulturhaus Karl Schönherr - Schlanders

Neujahrskonzert mit dem Sinfonieorchester „Orchestra Bartolomeo Bruni“ aus Cuneo am Sonntag, 4. Jänner 2026 um 18.00 Uhr.
Neujahrskonzerte erfreuen sich in unserem Kulturhaus fortwährender Beliebtheit. Sie begleiten das Publikum immer wieder mit Freude und Optimismus ins neue Jahr. Im heurigen Konzert spielen die ca. 40 Musiker und Musikerinnen, unter der Leitung von M° Mario Lamberto, ausgewählte Werke von Mozart, Verdi, Puccini, Bizet, Strauß u.a.. Drei Solisten (Sopran, Tenor und Bass) machen den Abend mit bezaubernden Melodien aus bekannten Opern und Operetten zu einem musikalischen Erlebnis.
Das „Orchestra Bartolomeo Bruni“, benannt nach dem Geiger und Komponisten Antonio Bartolomeo Bruni, wurde bereits 1953 gegründet und 1986 als rechtlicher Verein eingetragen. Sein Ziel war und ist es, die Musikkultur zu fördern und junge Musikstudenten in ihrer Ausbildung zu unterstützen. In mehr als 1400 Konzerten hat es sich auf Grund seiner Qualität und seines hohen künstlerischen Niveaus einen Namen gemacht und ist in vielen kleineren und großen Orten sehr erfolgreich aufgetreten. Sein Repertoire reicht vom Barock bis zum 20. Jahrhundert, von der Kammermusik bis hin zu Sinfonien und Opern.
Freuen Sie sich also auf das erste Konzert dieses Orchesters hier in Schlanders!

Karten sind im Büro des Kulturhauses und an der Abendkasse vor Konzertbeginn erhältlich. Reservierung:
T 0473 737777 oder
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Unterstützt von der Marktgemeinde Schlanders, dem Amt für deutsche Kultur, der Raiffeisenkasse Schlanders und der Stiftung Sparkasse

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Landesrätin besucht Lehrgang für PflegehelferInnen

  • Dachzeile: Vinschgau/Laas

Derzeit nehmen landesweit knapp hundert Personen an der dualen Ausbildung zur Pflegehelferin bzw. zum Pflegehelfer teil, mehr als ein Fünftel davon im Vinschgau im Wohn- und Pflegeheim St. Sisinius in Laas. Politische und organisatorische Verantwortungsträger haben sich kürzlich ein Bild vor Ort gemacht und waren beeindruckt von der positiven Stimmung und Rückmeldungen der 21 TeilnehmerInnen. Landesrätin Pamer betonte, dass die Ausbildung zur PflegehelferIn nun auf drei starken Säulen steht: der Vollzeitausbildung, der berufsbegleitenden Form und eben dem dualen Modell, das Arbeit und Ausbildung miteinander verbindet. Gerade letztere erfreut sich großen Zuspruch und sie versicherte von der politischen Seite weiterhin die größtmögliche Unterstützung. Die Idee dieser dualen Ausbildungsform wurde bereits vor über zehn Jahren vom Verband der Seniorenwohnheime auf Anregung mehrerer Alten- und Pflegeheime vorangetrieben und gemeinsam mit der Stiftung Elisabeth und dem Bildungshaus Nals umgesetzt, nachdem von der Autonomen Provinz Bozen die rechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen wurden. Dass heuer erstmals ein Lehrgang im Vinschgau stattfindet, ist der engagierten Forderung und Unterstützung der Seniorenwohnheime im Vinschgau zu verdanken, vor allem durch die Direktoren Sibille Tschenett (Seniorenheim Schluderns/Laas) und Jürgen Pircher (Seniorenheim Partschins). Beim Treffen in Laas schätzten die Teilnehmenden besonders die Verbindung von Theorie und Praxis, die überschaubare Ausbildungsdauer, die wohnortnahe Durchführung sowie die hohe Qualität der Lehrenden. Die Abschlussprüfung findet zwar erst im Oktober 2026 statt und qualifiziert dann zur Ausübung des Berufs Pflegehelferinnen und Pflegehelfer, aber bereits jetzt haben die TeilnehmerInnen durch das neue geschaffene Berufsbild „Pflegehelferinnen und Pflegehelfer in Ausbildung“ einen Arbeitsplatz mit begleitender Ausbildung. Alle Verantwortungsträger arbeiten bereits an einer Neuauflage des Lehrgangs im kommenden Jahr. Interessierte können sich im Wohn- und Pflegeheim in Laas informieren. (lu)

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