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Oh mein Gott

  • Dachzeile: Schlanders

Jemand ist verzweifelt. Er will nicht mehr, er kann nicht mehr. Die geheimnisvolle Person, die nur den Anfangsbuchstaben des Namens nennt, hat nur eine Stunde Zeit. Ist es ein Verrückter, ein Künstler oder eine bekannte Person? Ela, eine Psychologin, nimmt sich Zeit und will ihn gleich wieder loswerden. Er hat keine Mutter und keine Geschwister und sagt er sei Gott. Sie glaubt nicht an Gott und ist gleichzeitig irritiert als er aus ihrer Kindheit und über eine Existenzkrise aus ihrem Leben erzählt. Sie sitzen nebeneinander, stehen auf und gehen herum. Ela, gespielt von Katharina Stemberger, geht zurück bis zur Entstehung der Welt. Wolf Bachofner spielt Gott im Sprechtheater „Oh mein Gott“ von Anat Gov, einer Autorin aus Israel. Er will alles beenden und sucht doch Hilfe bei einer Psychologin und schlüpft ab und zu in die Rolle des Therapeuten. Es ist eine unterhaltsame Komödie mit viel Wortwitz, intelligenten Dialogen voller Überraschungen, aber auch mit tiefen philosophischen und theologischen Fragen. Alles war gut als Gott in fünf Tagen die Erde, die ganzen Pflanzen und Tiere erschuf. Wozu erschuf er am 6. Tag den Menschen? Wollte er einen Freund oder nur einen Gärtner, der die Pflanzen bewässert? Wollte er von den Menschen geliebt und bewundert werden oder sollten sie ihn fürchten? Hat Gott Krankheiten, Kriege und Umweltkatastrophen in die Welt gesetzt, damit die Menschen ihn um Hilfe bitte? Und warum musste Kain seinen Bruder erschlagen? Warum wurde durch die Sintflut nicht gleich alles vernichtet? Wozu die Rettung durch die Arche Noah? Und was soll die Geschichte von Hiob, diesen frommen und gottesfürchtigen Mann, der alles verloren hat? Ela stellte Gott diese Fragen und meinte, dass er nicht tot, sondern nur krank ist. Er hat seine Allmacht verloren, sich zurückgezogen und der Welt seinen Lauf gelassen. Aber in dem Moment, wo er Schwächen zeigt, ist er fähig zu lieben und kann Mitgefühl zeigen. Kann das die Welt retten und auch die Rettung für die Menschen sein? (hzg)

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Ausstellung der Hobbykünstler:innen

  • Vorspann: Seit dem Jahre 1996 ladet der Bildungsausschuss jedes zweite Jahr Freizeitkünstler, Hobbybastler und kreative Menschen aus Schlanders ein, im Kulturhaus ihre Arbeiten der Öffentlichkeit zu zeigen. Am 28. Februar und 1. März präsentierten wiederum mehrere Freizeitkünstler ihre Arbeiten.
  • Dachzeile: Schlanders/Kulturhaus
  • Redakteur: Heinrich Zoderer
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Gudrun Warger, die Präsidentin vom Bildungsausschuss Schlanders, konnte Werke von Freizeitkünstlern und einige Arbeiten vom Treffpunkt Schlanders im Sparkassensaal des Kulturhauses präsentieren. Ausgestellt wurden Zeichnungen, Malereien, Klöppelarbeiten und weitere Handwerksarbeiten aus Holz, Metall, Stein und Ton. Einige Werke entstanden aus Abfallprodukten, die künstlerisch umgestaltet wurden. Die BM Christine Kaaserer, die Kulturreferentin Kunhilde von Marsoner und der Kulturhauspräsident Daniel Clemente dankten dem Bildungsausschuss und den Künstlern für diese wertvolle Initiative. Sie betonten den Mut der Künstler:innen mit ihren Arbeiten auch an die Öffentlichkeit zu gehen, lobten die Leidenschaft und die Vielfalt, die durch diese Arbeiten zum Ausdruck kommen. Musikalisch umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung am 28. Februar von Barbara Steck und Arthur Katura auf der Gitarre und dem Cajon.

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Gesamttiroler Maitanz in Schlanders

  • Dachzeile: Schlanders

Der Gesamttiroler Maitanz am 16. Mai 2026 im Schlanderser Kulturhaus wird zweifelsohne einer der Höhepunkte der Volkstanzgruppe Schlanders im Vereinsjahr 2026“, so der Obmann der Gruppe Manfred Ratschiller bei der Jahreshauptversammlung am 17. Januar beim Schupferwirt in Anwesenheit der neuen Kulturreferentin Kunhilde von Marsoner. Den Schlandersern, die für den Maitanz von der Raiffeisenkasse Schlanders unterstütz werden, wird diese Ehre des abwechselnd in Nord- und in Südtirol stattfindenden Tanzfestes bereits zum vierten Mal in der 60jährigen Vereinsgeschichte zuteil. Erwartet werden rund 250 Tänzerinnen und Tänzer aus Nord- und Südtirol und entsprechend laufen die Vorbereitungen bei der Gruppe auf Hochtouren. An dieser Stelle seien alle Vinschger*innen herzlich dazu eingeladen; besonders freuen würde sich die Volkstanzgruppe Schlanders auch ehemalige Mitglieder begrüßen zu dürfen. Zahlreich angekündigt hat sich bereits die jüngste Freundschaft der Schlanderser Volkstanzgruppe, eine Gruppe aus Kirchbach in der Steiermark, welche im Juni letzten Jahres besucht wurde.
Auch abseits des Maitanzes werden die Mitglieder der Volkstanzgruppe im heurigen Jahr wieder sehr aktiv sein, ob bei den Mittwochs-Auftritten im Sommer im Schlanderser Musikpavillon, beim Erntedankfest in der Schlanderser Pfarrkirche oder bei Auftritten im Seniorenheim. Das Gesellige wird zwischen Winterwanderung, Sonnenaufgangstour, Grillfest und Törggelewanderung ebenfalls wieder nicht zu kurz kommen. „Im Jubiläumsjahr 2025 konnten wir fünf neue junge Mitglieder begrüßen, die für frischen Wind in unserer Gruppe sorgen. Es wäre toll, wenn wir auch 2026 Zuwachs bekommen würden“, so der Obmann Manfred Ratschiller.

Für Fragen zur Teilnahme am Maitanz oder einer wöchentlichen Probe Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. / Mobil 333 6176751

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TERROR

  • Dachzeile: Volksbühne Laas

„Sie sind heute dazu aufgerufen Schöffen in diesem Gericht zu sein. Als Schöffen sind sie Laienrichter, und das Gesetz stattet Sie mit der Macht aus, über das Schicksal eines Menschen zu entscheiden. Bitte nehmen Sie diese Verantwortung ernst.“
Dies ist der Beginn des Gerichtskrimis von Ferdinand von Schirach, den die Volksbühne Laas unter der Regie von Daniel Clemente heuer erarbeitet hat. Am 20. März 2026 feiert das Stück im Josefshaus Premiere, mit Spannung erwarten wir den Ausgang des Prozesses.

Weitere Aufführungstermine im Theaterwind, Reservierungen Tel. 377 1869082.

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