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Alperia hilft bei Aufforstung

  • Dachzeile: Vinschgau

Am Freitag, 15. Mai 2026 haben Mitarbeitende von Alperia an einer Pflanzaktion in der Gemeinde Laas teilgenommen. Die Initiative wurde in Zusammenarbeit mit dem Landesforstdienst der Autonomen Provinz Bozen umgesetzt.
Die Aktion ist Teil eines Projekts im Rahmen des Waldfonds – eines von der Provinz auf Initiative des Landesforstdienstes eingerichteten Instruments zum Schutz und zur Wiederaufforstung der Südtiroler Waldflächen. Alperia unterstützt den Fonds im Rahmen einer seit 2025 bestehenden Zusammenarbeit. Hintergrund dieses Engagements ist die zunehmende Belastung vieler Waldgebiete durch den Klimawandel: Extreme Wetterereignisse, Schneelast sowie die Ausbreitung des Borkenkäfers haben in den vergangenen Jahren große Waldflächen geschwächt.
Am Nördersberg im Vinschgau, in den Gemeinden Laas und Schlanders, wurden die Fichten- und Lärchenwälder zwischen 2022 und 2023 erheblich beschädigt – auch Schutzwälder waren betroffen. Ziel des Projekts ist es, in diesem Gebiet einen stabileren und klimaresilienteren Wald aufzubauen. Dazu werden widerstandsfähigere Mischbaumarten wie Bergahorn, Vogelbeere, Linde, Eiche und Kastanie gepflanzt sowie ausgewählte Nadelbaumarten, die besonders gut an die künftigen klimatischen Bedingungen der Region angepasst sind.
Die Teilnehmenden erreichten am Vormittag gemeinsam mit dem Forstpersonal das Einsatzgebiet. Die Fachkräfte erklärten die geplanten Aufforstungsmaßnahmen sowie die richtigen Pflanztechniken. Anschließend beteiligten sich die Mitarbeitenden von Alperia aktiv an der Pflanzung der neuen Bäume.
Mit dieser Initiative bekräftigt Alperia sein Engagement für ökologische Nachhaltigkeit und den Schutz des Südtiroler Naturraums. Das Unternehmen unterstützt konkrete Projekte zur Anpassung an den Klimawandel, zur Wiederherstellung von Wäldern und zur Förderung der lokaler Waldökosysteme.

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Vinschger Wirtschaftsring weiterhin in Frauenhand

  • Dachzeile: Vinschgau

Der Wirtschaftsring im Bezirk Vinschgau bleibt auch weiterhin fest in Frauenhand. Bereits im März folgte die Architektin Katja Trauner auf Rita Egger, die jetzt im Rahmen einer Bezirksausschusssitzung im Stahlbau Pedross in Latsch feierlich verabschiedet wurde. Zu Gast war auch die Abgeordnete Renate Gebhard, die aus erster Hand von der in der vergangenen Woche in Rom verabschiedeten Autonomiereform berichtete.
Über zwei Amtsperioden prägte die lvh-Vertreterin Rita Egger, die mit ihrem Mann eine Mechanische- und Karosseriewerkstatt in Eyrs betreibt, die Geschicke des Wirtschaftsringes im Bezirk Vinschgau. SWREA Lukas Brunner würdigte insbesondere Rita Eggers Einsatz für eine bessere Erreichbarkeit im Vinschgau und gegen die Abwanderung von Fachkräften ins benachbarte Ausland. Eggers Engagement für die regional verwurzelten Betriebe und Unternehmen im Vinschgau und die Interessenvertretung der Vinschger Wirtschaftsverbände will nun die Prader Architektin Katja Trauner fortsetzen.
Auch für die neue Bezirkspräsidentin Trauner und für die Wirtschaftsvertreter im Bezirksausschuss ist und bleibt das Mobilitätsthema ganz oben auf der Tagesordnung. „Erreichbarkeit und Mobilität sind für unsere Betriebe und Unternehmen im Vinschgau auch weiterhin fundamental und es ist gut, dass es mit der Elektrifizierung des Zuges, mit der Umfahrung Kastelbell und mit der Steinschlagschutzgalerie zügig weitergeht”, so Trauner. “Aber es gibt noch viele kleine und große Schritte zu tun”, stellt Katja Trauner fest: „vom ungelösten Zebrastreifenproblem bei der Forst bis zum Zugausbau in die Schweiz.” Trauner will ihre Präsidentschaft aber auch dazu nützen, die Stärken der Vinschger Wirtschaft in den Bereichen Innovation, Nachhaltigkeit und Energie aufzuzeigen.
Ein großer Schritt ist mit der Verabschiedung der Autonomiereform in Rom gelungen, ist die Kammerabgeordnete Renate Gebhard überzeugt. Sie berichtete den Vinschger Wirtschaftsvertreterinnen und -vertretern im Stahlbau Pedross in Latsch aus erster Hand, welche Bedeutung diese nunmehr verabschiedete Autonomiereform für Südtirol und die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Landes hat.

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Start Kulturlarch 2026

  • Dachzeile: Schnals

Auch in diesem Jahr haben sich die Verantwortlichen ein reichhaltiges Programm für die „Kulturlarch“ einfallen lassen.
Den Auftakt bildete in der Pfarrkirche von Karthaus die Vorstellung von vier gotischen Altartafeln, die nach fast 250 Jahren an ihren ursprünglichen Ort in die Kartause Allerengelberg in Schnals zurückkehren. Die Tafeln befanden sich in Südtiroler Privatbesitz und wurden über ein Aktionshaus dem Kulturverein Schnals angeboten. Nach Gutachten ausgewiesener Experten hat die Gemeinde Schnals die Altarbilder angekauft.
Der Kunsthistoriker Hanns-Paul Ties stellte die vier beidseitig bemalten Tafeln vor. Sie bildeten einst die zwei Flügel eines Flügelaltars, der aus stilistischen Gründen um 1430/50 entstanden sein dürfte. Besondere Aufmerksamkeit schenkte er der Außenseite des rechten Flügels mit der Darstellung zweier Heiliger mit dem knienden Stifter, denn die Tafel enthält entscheidende Hinweise auf die Herkunft der Bilder aus der 1782 aufgehobenen Kartause Allerengelberg, dem einzigen Kartäuserkloster im historischen Tirol: Neben dem hl. Johannes dem Täufer mit Kamelhaarmantel und Gotteslamm ist dort der hl. Bischof Hugo von Lincoln aus dem Kartäuserorden mit dem Attribut des Schwans wiedergegeben. Rechts von Hugo kniet ein Kartäusermönch als Stifter vor der Ansicht eines Kartäuserklosters. Dabei handelt es sich um die älteste erhaltene Ansicht der Kartause Allerengelberg. Im Anschluss stellte Kunsthistoriker Leo Andergassen fest, dass diese Tafeln bislang vollkommen unbekannt waren, und somit für die Geschichte der Kartause Schnals einen hohen historischen Dokumentationswert haben. Es handelt sich um seltene Altartafeln, die auch für den Tiroler Raum eine Schlüsselstellung in der Altarentwicklung einnehmen werden. Die Altartafeln werden nun einer wissenschaftlich geleiteten Untersuchung und Restaurierung unterzogen. Nach einem endgültigen Standort wird noch gesucht, berichtete der Präsident des Kulturvereins Dietmar Rainer.
Im Anschluss wurde die jüngst renovierte Skulptur von Adolf Vallazza auf dem Dorfplatz präsentiert. Der Künstler (Jahrgang 1924) hatte es sich nicht nehmen lassen, persönlich anwesend zu sein.

 

Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Kulturlarch 2026 unter www.kulturverein-schnals.it

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Jugendraum und Bibliothek

  • Dachzeile: Lichtenberg

Am Samstag 09.05.2026 durften wir gemeinsam mit vielen Engagierten die neuen Räumlichkeiten des Jugendraums JURALI und die erweiterten Bereiche der Bibliothek Lichtenberg eröffnen. Der Weg dorthin war eine Zeit, die gezeigt hat, wie viel Kraft in unserer Jugend steckt und wie wichtig es ist, ihr Räume zu geben, die sie selbst mit Leben füllen können.
Was diesen Jugendraum so besonders macht, ist das neue Konzept, das wir gemeinsam entwickelt haben: eine Mischung aus begleiteten Öffnungszeiten durch den Jugenddienst und selbstverwalteten Zeiten, die der Freizeitverein Lichtenberg ermöglicht. Es ist ein Modell, das Vertrauen schenkt und gleichzeitig professionelle Begleitung bietet und genau das spürt man.
Seit Herbst nutzen die Jugendlichen die Räume bereits intensiv. Und sie tun das mit einer Achtsamkeit, die mich immer wieder beeindruckt. (...)
Während der Feier haben sich drei Jugendliche öffentlich bedankt und erzählt, wie wertvoll dieser Ort für sie ist: ein Platz, an dem sie sich sicher fühlen, an dem sie sich entfalten können, an dem sie einfach sie selbst sein dürfen.
Auch Amtsdirektor Konrad Pamer, ermutigte die Jugendlichen, die Räume als ihre eigenen zu nutzen, Ideen einzubringen, sie zu gestalten und sich jederzeit an Gemeinde, Jugenddienst oder das Amt für Jugend zu wenden, wenn sie etwas brauchen.
Unbezahlbar ist das langjährige Engagement von Reinhold und Claudia, die den Jugendraum über Jahre hinweg mit großer Selbstverständlichkeit betreuen und pflegen.
Philipp Tappeiner vom Jugenddienst Obervinschgau, ist beindruckt darüber wie gut das neue Konzept funktioniert, gerade weil es pädagogische Begleitung und Selbstverwaltung verbindet.
Die Einweihungsfeier selbst war ein Spiegel dessen, was diesen Ort ausmacht: Die Jugendarbeiterinnen und die Jugendlichen organisierten sie gemeinsam, boten alkoholfreie Cocktails an und schufen eine Atmosphäre, die warm, offen und einladend war. Die Bibliothek begeisterte die jüngeren Gäste mit Bilderbuchkino und Kinderschminken.
Zum Abschluss lobte BM Rafael Alber das Konzept und dankte allen Beteiligten. Ich selbst möchte vor allem eines sagen: Danke an die Jugendlichen. Für euren Einsatz. Eure Ideen. Eure Verantwortung. Eure Offenheit.

Vizebürgermeisterin
Michaela Platzer

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