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Rollende Metzgerei innovative Initiative zur Nahversorgung

  • Dachzeile: Prad/Vinschgau
  • Weitere Fotos - 1: v. l. Simon,  Christian und Elias Gruber vor dem Start mit der Frischfleisch-theke am frühen Morgen in Prad

Am Dienstag, den 17. Februar 2026, sind Christian Gruber und sein Sohn Elias zum ersten Mal mit dem Verkaufstourenmobil von der Metzgerei Gruber in Prad aus gestartet. Die erste Station war Eyrs. Dann ging‘s in Etappen weiter bis nach Tscherms und Lana. In den Kühlregalen des Fahrzeugs lagen einheimisches Frischfleisch vom Kalb und vom Rind, Fleisch vom Strohschwein und „Gigger“ aus betriebseigenem Hof sowie Fertiggerichte, wie Knödel, Lasagne und einiges mehr. Ab sofort steuert ein Team der Familie Gruber mit der rollenden Metzgerei wöchentlich nach einem festgelegten Terminplan Vinschger Orte an, in denen es keine Metzgerei mehr gibt.
Das Angebot ist ein wichtige Initiative für die Nahversorgung. „Wir müssen erst noch ausloten, wie die ganze Sache angenommen wird. Vieles muss sich erst noch einpendeln“, erklärt Elias Gruber. „Das Ganze ist nicht nur für uns neu, sondern auch für die Menschen in den Orten, die unser Angebot, so hoffen wir, auch nutzen werden.“
Fleischprodukte und Fertiggerichte können im Vorfeld auch über die sozialen Medien oder über Telefon in der Metzgerei Gruber in Prad bestellt und dann im Verkaufstourenmobil abgeholt werden. Die rollende Metzgerei wird sich an den festgelegten Tminplan halten.
(mds)

Infos:
Tel.: +39 0473 616 054
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Ein neues 0-km Vollholzhaus in Martell

  • Dachzeile: Schlanders/Bezirksgemeinschaft

In Hintermartell, in der Nähe vom Biathlonzentrum „Grogg“, will die Gemeinde Martell an der Stelle der ehemaligen Parkhütte ein neues Vollholzhaus errichten. Projektträger ist die Bezirksgemeinschaft Vinschgau, Bauträger und Besitzer die Gemeinde Martell. Geplant wird das Holzhaus vom Architekten Stefan Gamper aus Klausen, Dozent der Hochschule Rosenheim mit dem Schwerpunkt Holztechnik. Gebaut wird das Holzhaus mit Satteldach von der Firma Die Niederwieser und der Zimmerei Fleischmann aus Martell, in Zusammenarbeit mit Holzius, dem Experten für den ökologischen Vollholzbau aus Eyrs. Bei einer Veranstaltung am 26. Februar im Saal der Bezirksgemeinschaft wurde das Projekt vorgestellt, die Umsetzung und der Mehrwert eines 0-km-Holzbauprojektes erläutert. Wie der BM Georg Altstätter berichtete, ist es ein Modellprojekt für regionale Bau- und Wertschöpfungsketten im alpinen Raum. Verwendet werden einheimisches Holz, Plimasteine und Marmor. Deshalb spricht man von einem 0-km-Holzbauprojekt. Luca Daprá von der Basis Vinschgau, der Projektentwickler, meinte, dass das Haus inmitten der Natur im Nationalpark Stilfserjoch für verschiedene Gruppen als Begegnungs-, Bildungs- und Forschungsstätte dienen kann. Ähnliche Einrichtungen in Österreich und in Piemont wurden besichtigt. Andreas Platter vom Forstinspektorat Schlanders gab einen Überblick über die Holznutzung, die Waldbewirtschaftung und über den Holzbaufond in Südtirol. Stefan Gamper stellte das Projekt vor und berichtete über die Besonderheiten vom Vollholzbau gegenüber einer Massivbauweise aus Beton und Ziegeln. Zum Abschluss erläuterte Herbert Niederfriniger von der Firma Holzius die spezielle Bauweise mit Holz. Er sprach über Kreislaufwirtschaft, die Wohngesundheit und das angenehme Wohngefühl in einem Holzhaus ohne Verbundmaterialien. In der anschließenden Diskussion, moderiert von Brigitta Villaronga von der Basis Vinschgau, wurden noch spezielle Fragen zum Holzbau besprochen. (hzg)

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AzzurroTre, das höchst amüsante Italopop-Abenteuer

  • Dachzeile: Kulturhaus Karl Schönherr - Schlanders

Nach dem riesigen Erfolg der Italo-Pop-Musicals „Azzurro“ und „AzzurroDue“ geht das vergnügliche Vespa-Abenteuer mit „AzzurroTre“ endlich in seine dritte Runde – nur dass die Vespa leider gerade in Reparatur ist und Rocky, Frauke und Gianni sich erstmals im Dschungel der Deutschen Bahn verheddern. Das Ziel: Bibione, „der Ort, wo Italien und Deutschland sich küssen“. Rocky muss einfach das Casting für das große Megazambabumbabumbakonzert gewinnen – es winkt eine Gage von 30.000 Euro! Frauke dagegen benötigt einen Investor, um ihre neueste Supererfindung groß rauszubringen: die Kältepumpe, ein geniales Gerät, mit dem man den europäischen Winter – „die ganz große Klimaanlage“ – in heißere Gefilde verkaufen kann.
Auf ihrer wilden Abenteuerreise geraten sie wie immer in die absurdesten Situationen, und treffen auf alte Bekannte wie Olli und den Traumschiffkapitän sowie neue Gefährten wie die Italo-Pop-Ikone Giannana Ninnana oder Dipl-Psych. Ulla Sauerkraut-Levèvre, die immer für einen guten Beziehungstipp zu haben ist.
Kommen Sie mit auf den neuen Superstimmungstrip, lassen Sie sich vor Lachen aus den Sesseln fegen und singen Sie mit den Dolci Signori gutlaunige und emotionstiefe Italo-Pop-Klassiker wie „Più bella cosa“, „Ti amo“, „Tintarella di luna“, „Italo Disco“, „Adesso tu“ oder natürlich „Azzurro“!
Karten sind im Büro des Kulturhauses und an der Abendkasse vor Konzertbeginn erhältlich. Reservierung: online unter www.kulturhaus.it, T 0473 737777 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..
Unterstützt von der Marktgemeinde Schlanders, dem Amt für deutsche Kultur, der Raiffeisenkasse Schlanders, Parkhotel „Zur Linde“ und Anwaltssozietät Pinggera Schönthaler.

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Theater im Vinschgau

  • Vorspann: Obleute, Spielleiterinnen, Spielleiter und deren Delegierte der 23 Vinschger Theaterbühnen trafen sich am Dienstag, 24. Februar 2026 in St. Valentin a. d. H. zur Jahreshauptversammlung. Aus Bozen waren STV Präsident Rene Mair, Geschäftsführer Christoph Mahlknecht und Stefanie Nagler angereist.
  • Dachzeile: Jahreshauptversammlung
  • Redakteur: Magdalena Dietl Sapelza
  • Redakteur Bild:
  • Weitere Fotos - 1: v. l. Stefanie Nagler, Christoph Mahlknecht, Rene Mair, Nadja Senoner, Veronika Fliri, Heidemarie Stecher und Roger Wieser

Die Theaterlandschaft im Vinschgau blüht. Das unterstreichen die 25 Aufführungen, die im Tal unzählige Zuschauerinnen und Zuschauer begeistert haben und sie lassen mit Spannung auf weitere Produktionen hoffen, die noch auf dem Programm stehen. Die Bezirksobfrau Veronika Fliri lobte den Einsatz der Akteure, die mit Herzblut auf der Bühne und im Hintergrund agieren. Sie wolle keine „Sahnehäubchen“ vergeben, so Fliri. Doch emotional habe sie das Karrner Stück „Stroßnbluat“ in Mals zum Weinen gebracht. Nadja Senoner zog Bilanz über den Bereich Kinder- und Jugendtheater im Vinschgau. Neben der Theater Formation a.rea sei das JUVI zu nennen, das seit Jahren erfolgreiche Produktionen auf die Bühne bringt, unterschiedliche theaterpädagogische Lehrgänge organisiert und Netzwerke schafft. Aber auch viele andere Bühnen haben mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet so die Bühnen in Laatsch, St. Valentin und Mals. Der Malser Regisseur Hanspeter Plagg beispielsweise bezeichnete die Einbindung der Kinder als große Bereicherung. Kinder und Jugendliche lassen sich schnell vom Theaterfieber infizieren. Damit ist das Fundament für künftige Spielerinnen und Spieler gelegt. Markus Gamper informierte über das Theater „Der Kreis“. Für November 2027 ist das Stück „In 80 Tagen um die Welt“ von Jules Verne unter der Regie von Thomas Hochkofler geplant. Das Stück kann mit bis 40 Schauspielerinnen und Schauspielern besetzt werden. Wer interessiert ist mitzumachen, kann sich über die Homepage (www.derkreis.it) melden. Am 18. April 2026 wird es einen ersten Workshop mit Hochkofler geben, um zu wissen, wer mitmachen möchte.
STV-Präsident Rene Mair gratulierte den Bühnen-Abordnungen für die gelungene Produktionen im Tal.
STV-Geschäftsführer Christoph Mahlknecht informierte über den „Akt 75“, d. h. über die 75-Jahrfeier des Südtiroler Theaterverbandes am 16. und 17. Mai 2026 der Messehalle in Bozen. Auf vier Bühnen wird Theater gespielt. Fünf Bühnen aus dem Vinschgau werden vertreten sein. Und Mair gab bekannt, dass ab sofort mit dem Pionier im Bereich Jugendtheater, Daniel Trafoier, ein Vinschger im STV-Vorstand in Bozen sitzten wird. Stefanie Nagler sprach die Aus- und Weiterbildungsprogramme an und bat um die rechtzeitigen Aufführungsmeldungen, damit die Rechte auch rechtzeitig eingeholt werden können.

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