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Helle Aufregung

  • Dachzeile: Vinschgau

Helle Aufregung und großer Ärger herrschte im Vinschgau wegen des Radrennens Tour of the Alps. Nicht wegen des Rennens selbst, sondern wegen einer Ordinanz bzw. einer Verordnung, die den Verkehr während des Rennens regeln sollte. Von der Regierungskommissärin ging nämlich die Verordnung hinaus, dass auf der Straße von Spondinig bis zum Reschen (also von km 0,00 bis 31,200) am Dienstag, den 21. April 2026 von 0.00 Uhr bis 15.00 Uhr für Schwerfahrzeuge mit einem Gesamtgewicht über 7,5 Tonnen ein Fahrverbot herrsche. Die Telefone liefen vor allem beim Vertreter des Baukollegiums für den Vinschgau, Franz Marx, heiß. Denn es sei ein Unding, dass für 15 Stunden ein Fahrverbot herrschen solle, für ein Radrennen, welches innert 2 bis drei Stunden über den Reschen bis ins Martelltal abgewickelt werden könne. Der Ärger war unglaublich groß, weil nicht nur Baustellen lahm gelegt sondern auch kleine Frächter betroffen waren und er ging soweit, dass man davon sprach, kein Sponsoring für derartige Sportveranstaltungen mehr machen zu wollen. Offensichtlich handelte es sich um einen Fehler, der allerdings auch im Laufe der Nacht bzw. des Tages nicht korrigiert worden ist. Die Polizei ließ in Anbetracht des Verordnungs-Fehlers zwar teilweise die Laster passieren, wenn jedoch etwas passiert wäre, hätte das versicherungstechnische Probleme mit sich bringen können. (eb)

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25 Jahre Musikkapelle Unser Frau-Karthaus

  • Vorspann: „Wo einst die zwei Musikkapellen Unser Frau und Karthaus aufspielten, entstand vor 25 Jahren ein gemeinsamer Klang - kraftvoller, reicher und voller Leidenschaft.“
  • Dachzeile: Schnalstal
  • Weitere Fotos - 1: Musikkapelle Schnals mit dem Dirigenten Andreas  Rechenmacher

„Wo einst die zwei Musikkapellen Unser Frau und Karthaus aufspielten, entstand vor 25 Jahren ein gemeinsamer Klang - kraftvoller, reicher und voller Leidenschaft.“ Mit diesen Worten begrüßte Moderatorin Elisabeth Santer die zahlreichen Gäste des diesjährigen Frühjahrskonzertes, denn es wurden auch 25 Jahre Zusammenhalt und gelebte Gemeinschaft gefeiert. Ein Blick in die Reihen der Musikanten bewies, dass auch viele junge Menschen diese Leidenschaft teilen. Neu in diesem Jahr dabei waren Carolin Rainer (Klarinette), Jakob Santer (Trompete) und Leo Kofler (Posaune). Obmann Hermann Tumler würdigte auch Leo Kofler und Gabriel Tumler, die im letzten Jahr das Jugendmusik-Leistungsabzeichen in Bronze erhalten haben.
Das Konzert unter dem Motto „Zwei Dörfer - eine Kapelle - 25 Jahre gemeinsames Musizieren“ startete kraftvoll mit der „Montana Fanfare“ von Thomas Doss. Es folgte die „First Suite in Es-Dur“ von Gustav Holst (arr. Colin Matthews). Sie gilt heute noch als Meilenstein in der Blasorchesterliteratur. Tief emotional ging es weiter mit den Klängen des „St. Thomas Choral“ von Pavel Stanek, gefolgt von dem dynamischen Stück „Adventure!“ des Komponisten Markus Götz und dem Klassiker der Blasmusik, dem Konzertmarsch „Jubelklänge“ von Ernst Uebel (arr. Siegfried Runkel). Leidenschaftlich beendet wurde das Konzert mit „Lord of the Dance“ von Ronan Hardiman (arr. Frank Bernaerts).
Die Ehrung für 25 Jahre Leidenschaft für die Musik begann mit den Kapellmeistern: Helmuth Verdross hatte die beiden Kapellen einzeln geleitet und betreute sie im Jahr des Zusammenschlusses, konnte leider aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein. Dietmar Rainer hat die Kapellen in 18 Jahren musikalisch vereint und aufgebaut. Andreas Rechenmacher steht seit 6 Jahren am Dirigentenpult. Organisatorisch geleitet haben die Kapellen Charlotte Rainer, 3 Jahre Obfrau MK Unser Frau; Alois Santer, 14 Jahre Obmann MK Unser Frau; Maria Theresia Gamper, 3 Jahre Obfrau der MK Schnals. Der derzeitige Kulturreferent der Gemeinde, Otto Rainer, erhielt als besonderen Dank einen Reisegutschein für sich und seine verständnisvolle Frau Adelinde: Er war 3 Jahre Obmann der MK Schnals, 12 Jahre Obmann MK Unser Frau, seit dem fernen Jahr 1989, 14 Jahre Koordinator der beiden Kapellen nach dem Zusammenschluss, 3 Jahre Co-Obmann der MK Schnals. Hermann Tumler wurde geehrt für insgesamt 21 Jahre Obmann der MK Karthaus bzw. danach der MK Schnals. (r)

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Generaldirektor Christian Kofler bestätigt

Die Landesregierung hat am 24. April die positive Gesamtbewertung der Tätigkeit des Generaldirektors des Südtiroler Sanitätsbetriebes, Christian Kofler, im Zweijahreszeitraum März 2024 bis Februar 2026 zur Kenntnis genommen und dessen Mandat bestätigt. Die Überprüfung erfolgt gesetzlich vorgesehen 24 Monate nach der Ernennung und dient der Sicherstellung einer verantwortungsvollen und transparenten Führung des Sanitätsbetriebes.

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Startschuss für ESF-Projekt CON-TAKT

  • Dachzeile: Schlanders/Vinschgau

Der Name wurde bewusst gewählt: CON-TAKT ist ein innovatives soziales Projekt und will in Kontakt treten. Es ist ein Projekt, das die Integration stärken und die soziale Beratung ausbauen soll. Ziel ist es, Menschen in schwierigen Lebenssituationen nicht nur zu stabilisieren, sondern ihnen eine Perspektive zu eröffnen. Das gilt für Migranten, für Menschen mit Behinderung und Menschen mit psychischen Erkrankungen gleichermaßen.
Der Startschuss für CON-TAKT fiel offiziell am 20. April 2026. Nach den Projekten MeWo und MeWO Inclusio ist CON-TAKT das 3. ESF-Projekt in Folge. Das Projekt ist gewachsen und die Partner sind zum Team geworden: Mit der Bezirksgemeinschaft Vinschgau, dem GWR Sarntal, der Caritas und Eurac research, als unabhängiger Partner für das Monitoring zuständig, wird auf Erfahrungswerte aufgebaut. Barbara Wopfner, die Projektleiterin, erklärte bei der Vorstellung in der Bezirksgemeinschaft Vinschgau: „Mit MeWo ist ein großer Teil in die Beratung und Bildung geflossen. Mit MeWo Inclusio 2.0 haben wir das Projekt erweitert. In CON-TAKT geht es darum, ein gutes Miteinander zu finden, in Kontakt zu treten und auf den Rhythmus unserer Klienten zu achten.“ Konkret werden mit dem Projekt beispielsweise Wohnsituationen stabilisiert, Arbeitssicherheitskurse mit Übersetzung oder Sprachkurse angeboten, Begleitungen ins KH vorgenommen, Hilfestellungen bei Curriculums schreiben oder bei der Erneuerung von Dokumenten bei der Quästur gegeben. Auch eine spezialisierte Beratungsstelle für Männer, wo Konfliktbewältigung, Gewaltprävention und familiäre Belastungen aufgegriffen werden, soll eingerichtet werden. Insgesamt sind Sprachförderung, Wohnprojekte und individuelle Unterstützungsmaßnahmen der Rahmen, in dem man sich die kommenden zwei Jahre bewegen wird. (ap)

 

Soziale Innovation
ESF Projekt (ESF Plus)
Budget 898.177 €
Dauer: 2026 - 2028
Projektpartner: BZG Vinschgau (Projektleitung), GWR Sarntal, Eurac research (Monitoring), Caritas

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