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Blasmusik lag in der Luft

  • Dachzeile: Graun/Vinschgau
  • Weitere Fotos - 1:  Bezirksobmann Sebastian Prieth ernennt  Manfred Horrer zum Bezirksehrenobmann
  • Weitere Fotos - 2: Segnung des FF-Fahrzeugs
  • Weitere Fotos - 3: Oldtimer beim Festumzug

Die Musikkapelle Reschen feiert heuer ihr 75. Bestehen. Eingebettet in das Bezirksmusikfest des Verbandes Südtiroler Musikkapellen VSM wurde das Jubiläum am 11. und 12 Juli 2026 bei Bilderbuchwetter in Reschen gefeiert. Es war ein buntes Gemeinschaftsfest und ein Fest des Ehrenamtes. Bunte Trachten bestimmten das Bild und Blasmusikklänge lagen in der Luft und begeisterten. VSM-Bezirksobmann Sebastian Prieth konnte die Musikantinnen und Musikanten aller 23 Musikkapellen im Bezirk begrüßen und hunderte von Festgästen aus nah und fern darunter den VSM-Obmann-Stellvertreter Andreas Pircher, die Landeshauptmann-Stellvertreterin Rosmarie Pamer, Landesrat Philipp Achammer und Bezirkspräsidentin Roselinde Gunsch. Die Schützen aus Nauders und Graun gratulierten mit Böllerschüssen und Ehrensalven. Den Schutz von ober erbat Pfarrer Anton Pfeifer, der auch das neue Tankrüstfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr segnete. Auf die Geschichte der „Rescher Musi“ blickte der Obmann und Grauner Bürgermeister Franz Prieth zurück. Die Kapelle war 1951 gegründet worden und zählt heute 71 Aktive. 1977 spielten erstmals zwei Frauen mit. Heute stellen Frauen knapp die Mehrheit. Die Festschrift zum 75-Jubiläum präsentierte Kapellmeister Maximilian Polin. Ehrenurkunden erhielten Gottlieb Maas (für 71 Jahre Aktivität in der „Rescher Musi“), Hermann Blaas (für 60 Jahre), Walter Kaserer, David Folie und Robert Seifart (alle für 50 Jahre) und Andreas Lechthaler (für 40 Jahre). Dem langjährigen Bezirksobmann Manfred Horrer wurde mit der Ernennung zum Bezirksehrenobmann für seinen langjährigen Einsatz gedankt. Andreas Pircher vom VSM lobte die „Rescher Musi“ für die perfekte Organisation. Und er dankte den Bezirksverantwortlichen für ihre hervorragende Arbeit, speziell auch für die gute Nachwuchsförderung. Ein Höhepunkt der Jubiläumsfeier war der Festumzug. Rund 30 Formationen, darunter Festwagen und spielende Musikkapellen mit Fahnenträgern zogen durch ein Spalier von Menschen, die dicht aneinandergedrängt freudig applaudierten. (mds)

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Historische Ruhe-Oase in neuer Blüte

  • Dachzeile: Reschen

Direkt am Ufer des Reschensees, inmitten einer der eindrucksvollsten Panoramalagen des oberen Vinschgaus, hat DAS SCHLÖSSL am Reschensee by DAS GERSTL neu eröffnet. Das historische Haus aus dem Jahr 1903 wurde von der Gastgeberfamilie Gerstl gemeinsam mit Architekt Jürgen Wallnöfer behutsam revitalisiert und verbindet heute den Charme vergangener Zeiten mit modernem Wohnkomfort.
Großzügige, stilvoll gestaltete Wohneinheiten, viel Holz und natürliche Materialien sowie ein weitläufiger Garten mit Blick auf den See schaffen ein Ruhe-Refugium für Gäste, die Entschleunigung, Naturerlebnis und die besondere Atmosphäre des Reschensees suchen.
Nur wenige Schritte vom See und unweit der Talstation des Ski- und Wandergebiets Schöneben-Haideralm gelegen, ist DAS SCHLÖSSL idealer Ausgangspunkt für Sommer- und Winteraktivitäten wie Wandern, Biken, Wassersport und Skifahren.
Mit der Wiedereröffnung von DAS SCHLÖSSL am Reschensee erweitert die Familie Gerstl ihr Angebot am Reschensee um einen weiteren Kraftplatz, der den Anspruch der Marke GERSTL auf herzliche Gastfreundschaft, hochwertige Architektur und bewusstes Erleben der Vinschger Bergwelt eindrucksvoll unterstreicht.

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Yaks ohne Messner

  • Dachzeile: Sulden Madritsch
  • Weitere Fotos - 1: Fabian Brenner, Ursula Elbling vom Messner-Management und Michael Reinstadler
  • Weitere Fotos - 2: Diane und Reinhold Messner wurden in Sulden heuer schmerzlich vermisst (Bild vom Yakauftrieb 2025)
  • Weitere Fotos - 3: Der Präsident der Seilbahnen Sulden Erich Pfeifer teilte den Gästen mit, dass Reinhold  und Diane Messner heuer zum ersten Mal beim Yakauftrieb nicht dabei sein können

Reinhold Messner bleibt auch im reiferen Alter so etwas wie ein wilder Hund. Denn bis am Abend vor dem Besuch der Yaks am 17. Juli stand die Zusage von Diane und Reinhold Messner aufrecht. Reinhold hat damit gerechnet, dass er nach einem chirurgischen Routineeingriff wie ein Jungspund rasch wieder auf den Beinen sein wird und der Wanderung ins Madritschgebiet nichts im Wege steht. Die Ärzte haben das anders gesehen und haben dem Reinhold Ruhe und Erholung verschrieben. Verständlich auch, dass Diane Messner bei ihrem Mann bleiben wollte. Also nix mit Madritsch.
Es blieb dem Erich Pfeifer, dem Präsidenten der Seilbahnen Sulden, den am 17. Juli zahlreich erschienen Gästen in Sulden die Nachricht zu überbringen, dass es bei der beidseitigen Leistenbruchoperation zu leichten Komplikationen gekommen sei und der ärztliche Rat zur Erholung eine Teilnahme am Yaktrieb verhindert habe. Die Gäste aus dem italienischen Raum, aus dem benachbarten Österreich und aus der Schweiz und die Gäste aus Deutschland, auch Gäste aus Argentinien wurden gesichtet und viele Einheimische hätten gerne den Reinhold und die Diane gesehen, genossen aber trotzdem die wunderbaren Verhältnisse auf Madritsch und verbanden die Wanderung mit einem anschließenden Besuch in der Madritschhütte und genossen dort Speis und Trank bei Live-Musik.
Weil ohne Konkurrenz wurden jene zu Stars, für die man die Wanderung von der Bergstation der Seilbahn hinauf zur Madritschhütte unternommen hat: die Yaks. Im Jahr 1985 hat Reinhold Messner die ersten Yaks von Tibet nach Sulden gebracht und seither hat er jedes Jahr den Yakauftrieb begleitet. Es ist heuer das erste Mal, dass er nicht dabei war. Nächstes Jahr wird sich das wieder ändern, sagt man in Sulden.
Die fünfköpfige Yakherde wird im Winter von Fabian Brenner und seiner Frau Elisa am Hof von Reinhold Messne in Sulden bestens bereut und vor 10 Tagen sind die zotteligen aber wilden Tiere selbständig von der Talstation hinauf nach Madritsch gewandert. Michael Reinstadler, Hirte von rund 500 Schafen in der Suldner Berggegend, behirtet nebenbei die Yaks. „Die Yaks muhen nicht, sie grunzen“, sagt Brenner. Brenner und Reinstadler hatten schon zu tun, die vielen Leute, die sich unvorsichtig zum Fotografieren genähert hatten, von den Yaks fernzuhalten. Nachdem der Großteil der Leute an ihnen vorbeigegangen war, legten sich die Yaks mit dem Bullen „Halvar“ zur Ruhe und damit zu spektakulärer Fotopose. Ein Kamerateam von Servus-TV hat auf Madritsch gefilmt und Ursula Elbling vom Reinhold-Messner-Management hat umsichtig monitoriert. (eb)

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Wem gehört Schnals?

  • Dachzeile: Bozen/Schnals

Den Jürgen Wirth Anderlan (Liste JWA) hat es ins Schnalstal verschlagen, wo er Widerstand ortet. Jedenfalls stellt er folgende Anfrage an die Landesregierung: „Die Athesia-Gruppe besitzt seit 2014 die Alpin Arena Schnals mit den Schnalstaler Gletscherbahnen. Damit kontrolliert sie ein bedeutendes Tourismusunternehmen mit einem großen Skigebiet (42 Pistenkilometer, 11 Liftanlagen) sowie weiteren touristischen Angeboten wie dem Caravan Park und verschiedenen Freizeitattraktionen. Auch das Sporthotel Kurzras gehört zur Athesia-Gruppe. Ein weiteres Hotel soll gebaut werden, ein Chalet-Dorf ist angedacht. Gegen den weiteren Ausbau der Athesia-Macht sowie den Massentourismus regt sich nun jedoch auch in Schnals Wider- stand.
Dies vorausgeschickt richte ich folgende Fragen an die Landesregierung und ersuche um schriftliche Beantwortung:
1. Wie beurteilt die Landesregierung die Macht- und Kapitalkonzentration des Athesiakonzerns insbesondere in den Bereichen Tourismus und Medien?
2. Wie beurteilt die Landesregierung das Hotelprojekt im hinteren Schnalstal?
3. Wieso wurde bei diesem Projekt keine Form der Bürgerbeteiligung vorgesehen?“

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