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Schöneben - Am Samstag, 15. März 2025 hat auf Schöneben das traditionelle Ministrantenskirennen stattgefunden. Es war das bisher 18. Rennen dieser Art.
Von den 20 Pfarreien des Dekanates waren 15 Pfarreien vertreten mit insgesamt 74 Teilnehmern, die an den Start gingen. Die Ministranten wurden von Ministrantenleitern und Eltern begleitet. Alle Ministranten haben den Lauf auf der Rennpiste „Fraitenabfahrt“ gut gemeistert.
Nach dem Lauf konnten sich alle bei einem Mittagessen und einem Getränk im Self-Service-Restaurant stärken.
Vor der Preisverteilung wies Dekan Stefan Hainz auf den Sinn eines Ministrantenskirennens hin. Es geht dabei nicht nur um den sportlichen Wettkampf, sondern es soll vor allem ein Tag der Gemeinschaft und des Dankes sein: dass sich nämlich die Ministranten auf Dekanatsebene treffen und dass es eine Anerkennung und ein Dank sein soll für den Dienst, den die Ministranten das ganze Jahr über in den Pfarrgemeinden verrichten. Ebenso dankte der Dekan auch allen Ministrantenverantwortlichen in den Pfarreien sowie den Eltern, die den Dienst ihrer Kinder mittragen und unterstützen.
Ein Dank ging weiters an die Schöneben AG mit Präsident Christian Maas und Geschäftsführer Helmut Thurner, an den Skiclub Reschen für die Pistensteckung und die Zeitnehmung sowie an alle Helferinnen und Helfer und an die Sponsoren des Skirennens. Die Sponsoren des Rennens waren die Schöneben AG, die Raika Obervinschgau, die Gemeinde Graun, die Fraktionsverwaltungen von Reschen, Graun, Langtaufers, St. Valentin und Laatsch sowie das Skihaus Schöneben.
Anschließend wurde ein „Vater unser“ gebetet als Dank für den schönen Tag wie auch dafür, dass das Rennen ohne Unfälle und ohne Schaden ausgetragen werden konnte.
Auch Bürgermeister Franz Prieth und Schönebenpräsident Christian Maas richteten Grußworte an alle Anwesenden. Sie erzählten, dass sie selber Ministranten gewesen seien und diesen Dienst gerne getan hätten. Ebenso dankten sie den Ministranten mit ihren Familien und Begleitpersonen und hoben deren Dienst lobend hervor.
Bei der anschließenden Preisverteilung, die Werner Flora vornahm, erhielten die jeweils drei Erstplatzierten der insgesamt 8 Kategorien einen Pokal überreicht. Zudem erhielten alle teilnehmenden Ministranten als Geschenk eine schöne Mütze, die das Ministrantenlogo trägt und auf das Skirennen auf Schöneben hinweist; ebenso bekamen alle einen Faschingskrapfen und noch ein Präsent der Schöneben AG. Jener Ministrant, der am längsten die Piste genossen hatte, bekam nach der Preisverteilung von Pfarrer Anton Pfeifer den sogenannten Genießerpreis überreicht.
Das Skirennen vorbereitet hat ein Organisationskomitee, dem Werner Flora, Christoph Moriggl, Waltraud Folie, Annelies Paulmichl, Andreas Paulmichl und Dekan Stefan Hainz angehören.
Stefan Hainz, Dekan

Dienstag, 01 April 2025 06:37

Anerkennung für ehrenamtlichen Einsatz

Schluderns - Was wären die Vereine ohne ehrenamtliche Mitarbeiterrinnen und Mitarbeiter beziehungsweise Verantwortungsträger, die in den unterschiedlichsten Bereichen - oft unscheinbar im Hintergrund die Fäden ziehen, ohne dass das öffentlich Beachtung findet? Die Antwort ist klar: Die Vereine würden nicht mehr funktionieren und müssten schlimmstenfalls aufgelöst werden. Um das bewusst zu machen, widmete der Präsident des ASV Schluderns den ersten Tagesordnungspunkt seinem Mitarbeiterteam im Vorstand des Amateursportvereins. Er bedankte sich offiziell bei ihnen für die wichtige soziale Arbeit und überreichten ihnen eine Flasche mit edlen Tropfen. Anschließend blickte er auf die vergangenen 12 Monate zurück und zählte die wichtigsten Ereignisse auf. Zu den außersportlichen Veranstaltungen, bei denen alle Kräfte gefordert waren, zählten die traditionelle Beachfete, das Haflingerfest und die Ritterspiele. Der Erlös kommt der sportlichen Tätigkeit zugute. Der Präsident wies darauf hin, dass die Spesen merklich angestiegen seien und auch die Bürokratie ein Alptraum geworden sei. Denn es gelte laufend neue Vorgaben und Gesetze zu erfüllen, die das Verwalten eines Vereins immer schwerer mache, erklärte Trafoier. Nichtsdestotrotz motivierte er seine Leute und rief zum Zusammenhalt auf, damit weiterhin jede/jeder in Schluderns Sport betreiben kann. Der Amateursportverein Schluderns betreut 345 aktive Mitglieder in sieben Sektionen. Dazu kommen 84 passive Mitglieder und 33 Ehrenmitglieder. Neue Wege werden bei Veranstaltungen der Zukunft eingeschlagen. Der Zutritt wird nur noch Jugendlichen ab 18 Jahren gewährt. Der ASV will keine Verantwortung für Minderjährige übernehmen, die bereits angetrunken zu den Festen kommen, wie es jüngst passiert ist. In diesem Zusammenhang stehen nicht zuletzt die Eltern in der Pflicht. (mds)

Lichtenberg/Südtirol - Am Sonntag, den 23. März 2025 fand das Finale des Jugend Grand Prix im Haus der Dorfgemeinschaft in Lichtenberg statt. Es handelte um die fünfte Schach-Runde nach den Bewerben in Tramin, Deutschnofen, Bruneck und Bozen. 45 Kinder und Jugendliche knobelten über den Schachbrettern. Gute Erfolge - wenn diesmal auch keine Spitzenplätze - erzielten auch die Kinder und Jugendlichen des Lichtenberger Schachvereins. Unterstützt wurde der Schach Jugend Grand Prix von der Raiffeisenkasse Prad-Taufers und von der Gemeinde Prad. Die Obstgenossenschaft GEOS stellte Äpfel bereit. Der Schachverein Lichtenberg ist seit Jahrzehnten eine Vinschger Hochburg des Schachspiels. Das hängt mit passionierten Schachspielern zusammen, die selbst an einer Meisterschaft teilnehmen und sich engagiert für die Jugendförderung einsetzen. Geführt wird der Schachverein von Reinhold Schöpf als Präsident. Tatkräftig unterstützen ihn die Vorstandsmitglieder Eugen Gander (Prad), Hermann Rieger (Tartsch), Jürgen Rieger (Tartsch), Fabian Schöpf (Lichtenberg) und Damian Pircher (Taufers i. M).
Den Schachnachwuchs betreuen sie jeden Freitag von 15.30 bis 17.00 Uhr im Haus der Dorfgemeinschaft beim Training. An Schach interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind jederzeit eingeladen, sich mit dem königlichen Spiel auf dem Schachbrett vertraut zu machen. Jede/ jeder ist herzlich willkommen. (mds) 

 

Infos bei Reinhold Schöpf +39 347 47 20 972

Dienstag, 01 April 2025 06:34

ASC-Sesvenna Mannschaftlich in den TOP 3

Schlinig - Ein weiteres Mal konnte sich heuer der ASC-Sesvenna Volksbank als eine der erfolgreichsten Mannschaften in Südtirols Langlaufsport etablieren. Hinter Sarntal und Gröden konnte der dritte Mannschaftsplatz im Rahmen des Raiffeisen Langlauf Cups erreicht werden. Zehn Rennen werden dabei von Dezember bis März in ganz Südtirol ausgetragen und kürzlich fand das Finale in Sulden statt. Die Schliniger Langlauffamilie mit der bewährten Kinder- und Jugendförderung begleitet die AthletInnen bestenfalls bis zur Aufnahme in den Landeskader oder in die nationalen Sportgruppen. Zudem wurde mit großen Erfolgen ein internationales Rennen in Form des FESA-Europacups, ein nationales Rennen in Form eines „Coppa Italia“ und ein Rennen auf Landesebene in Schlinig ausgetragen. Gute Stimmung herrschte daher zum Abschluß der Saison in Sulden bei Vereinsfunktionären, Sponsoren, Partnern und natürlich bei den vielen AthletInnen im Verein. (lu)

 

Gold, Silber und Bronze für Walter Schütz
s55 Schütz walterZum runden Geburtstag konnte der 1965 geborene Walter Schütz aus Burgeis seine Medaillen Sammlung im Langlaufsport heuer ein weiteres Mal erweitern. Beim „Master World Cup“ in Klosters/CH, bei dem 800 Athleten aus 29 Nationen an den Start gingen, konnte Walter in seiner Altersklasse Gold über 20 Kilometer und Silber über 10 und 30 km im klassischen Stil erzielen. Mit Italiens Staffel-Team kam noch eine Bronze Medaille dazu. Walter Schütz, der seit Jahrzehnten einer der erfolgreichsten Amateur-Langläufer Südtirols ist, erzielt immer wieder auch international in der Kategorie Masters hervorragende Resultate. Durch sein sportliches Talent und Trainingsfleiß ist er für viele NachwuchssportlerInnen in seinem Heimatverein ASC Sesvenna Volksbank ein großes Vorbild. (lu)

Die Weltmeisterschaften im Engadin werden für zwei heimische Sportler unvergessen bleiben: Snowboarderin Jasmin Coratti holte sich die Silbermedaille, während Skicrosser Yanick Gunsch mit Bronze belohnt wurde. Mit diesen sensationellen Erfolgen haben die zwei bodenständigen Sportler nicht nur die Herzen vieler Fans erobert, sondern auch den gesamten Vinschgau stolz gemacht.

Von Sarah Mitterer

Innerhalb von nur 24 Stunden wurde dank der WM-Medaillen von Jasmin Coratti und Yanick Gunsch die Vinschger Sportgeschichte um zwei Kapitel reicher. Den Anfang machte der 28-jährige Skicrosser Yanick Gunsch aus Matsch, der einen besonderen Meilenstein erreichte. Bereits im Januar hatte er an seinem Geburtstag erstmals das Weltcuppodest erklommen und sich damit für die Weltmeisterschaft empfohlen. Bei der Freestyle-Skiing-WM im Engadin feierte er nun seinen bisher größten Erfolg.
Im Mixed-Bewerb holte er sich zusammen mit seiner Teamkollegin Jole Galli die Bronzemedaille. Nach einem holprigen Start im Finale konnte Gunsch im unteren Abschnitt noch wertvolle Zeit gutmachen, was seiner Partnerin Galli ermöglichte, die Konkurrenz in ihrem Lauf zu überholen und letztlich den beiden Bronze zu sichern. Nur wenige Zentimeter trennten das Duo von Silber, doch am Ende jubelte Gunsch mit seiner Familie und seinem Fanclub über die verdiente Bronze-Medaille. „Es ist unglaublich. Im ersten Moment konnte ich es nicht glauben. Das realisiert man erst später!“, freut sich der Matscher.
Für Gunsch ist dieser Erfolg der Lohn für seine jahrelange harte Arbeit. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Spitzensportlern gehört er keiner Sportgruppe an. Doch sein Talent wird seit 2016 von der Südtiroler Sporthilfe gefördert, welche zusammen mit dem Amt für Sport der Autonomen Provinz Bozen talentierte Athletinnen und Athleten - vor allem solche, die nicht einer Sportgruppe angehören- finanziell unterstützt, damit sie sich gezielt auf die Olympischen und Paralympischen Spiele vorbereiten können. Dennoch reichen diese Beihilfen nicht aus, um sich vollständig auf den Sport konzentrieren zu können, weshalb Gunsch neben seiner Karriere als Weltklassesportler auch den Beruf des Maurers ausübt, um seinen sportlichen Traum zu verwirklichen. „Dies ist der Dank für die ganze harte Arbeit, die ich in den Sport hineingesteckt habe“, erklärt der Skicrosser stolz.
Nur einen Tag später setzte Jasmin Coratti in der Schweiz den nächsten Vinschger Glanzpunkt. Die Parallel-Snowboarderin aus Langtaufers gewann gemeinsam mit dem Villnößer Gabriel Messner die Silbermedaille im Mixed-Team-Event. Im Halbfinale profitierten die zwei von der Disqualifikation des Schweizer Duos, wodurch sie sich für das Rennen um Gold qualifizierten und damit bereits eine WM-Medaille sicher hatten. „Als der Lauf der Schweizer noch einmal kontrolliert wurde, waren Gabriel und ich extrem nervös. Doch als das offizielle Ergebnis da war und wir durch den Finaleinzug die Medaille nun sicher hatten, waren wir einfach nur noch mega glücklich“, beschreibt Coratti ihre emotionalen Momente. Im Finale mussten sie sich nur ihren Teamkollegen Maurizio Bormolini und Elisa Caffont geschlagen geben, doch am Ende ärgerte man sich nicht über den verpassten WM-Titel, sondern es überwog die Freude über die gewonnene Silbermedaille. Für Coratti geht damit eine intensive, aber äußerst erfolgreicher Winter zu Ende, in der sie unter anderem ihren ersten Weltcupsieg feierte. „Es war eine sehr lange und anstrengende Saison. Ich bin super gestartet, die zweite Hälfte war dann sehr mühsam, körperlich sowie mental“, blickt die 23-Jährige auf die vergangenen Monate zurück. „Doch mit einer WM-Silbermedaille die Saison abzuschließen, damit hätte ich niemals gerechnet!“
Nun gönnen sich Vinschgaus WM-Helden eine verdiente Pause, um mit neuer Energie in die Vorbereitungen auf die nächste Saison zu starten. Und vielleicht erfüllt sich für beide bald ein weiterer Traum – die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen. In ihrer aktuellen Form ist ihnen dieser Meilenstein auf jeden Fall zuzutrauen.

Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Benedikt, 21. März 2025

Bis in die 1960er-Jahre gab es im Ober- und Mittelvinschgau Dorfhirten, Goaßer, welche die Melkziegen der Handwerker, Tagelöhner und Kleinbauern bis auf die wenigen Wintermonate fast das ganze Jahr auf die Tagweide führten. Morgens blies der Goaßer in sein Bockshorn. Dies war das Zeichen, dass die Ziegenhalter ihre Ziegen auf die Dorfstraße zum Sammeln und „Hüten in der Kutt“ entließen. Der Goaßer ging mit seinem Essbesteck von Haus zu Haus „auf Kost“.
Im Südtiroler Naturmuseum im vormaligen Maximilianäischen Amtshaus in der Bindergasse in Bozen ist derzeit die Sonderausstellung „Gras und Zähne“ zu sehen. Johanna Platzgummer und das Museumsteam gehören zu den Ideatoren dieser Ausstellung zur Weide- und Almwirtschaft. Die Ausstellung lässt die tief verwurzelte Tradition des Hirtenwesens in den Alpen und darüber hinaus lebendig werden. Von den Zeiten, als die Dorfhirten im Vinsch-gau die Ziegen hüteten, bis hin zu den Herausforderungen, denen wir uns mit der Rückkehr der großen Raubtiere gegenübersehen, spiegeln die in der Ausstellung erzählten Geschichten unsere ungebrochene Verbundenheit mit dem Land, den Tieren und den Hütern, die über sie wachen, wider. Zur Ausstellung ist ein Katalog mit Fachaufsätzen und Gesprächen mit erfahrenen Hirtinnen und Hirten erschienen. Die Ausstellung ist auch eine Hommage an den Schnalser Künstler und Bildhauer Friedrich Gurschler, zeigt sie doch auch seine Plastiken in Bronze und Holz der Haus- und Wildtiere Schaf, Ziege, Rind, Pferd, Hirsch, Steinbock und Gämse. Kaum jemand hat die Tiere so genau beobachtet wie Friedrich Gurschler, der als Kinderhirte aus bescheidensten Verhältnissen sein Berufsleben begann. Später war Friedrich im wissenschaftlichen Lyzeum in Schlanders auch einmal mein Zeichenlehrer.

Hirtenpräsenz
In den Almregelungen hieß es immer: Nur so viel Besitz an Tieren, wie die eigenen Flächen zuließen zu füttern. Das begrenzte den Besitz an Tieren. Jemand konnte Flächen pachten und das Heu damit aufstocken. Aber Heu und Getreide kaufen, um seine Tiere zu füttern, war in der vorindustriellen Landwirtschaft nur in sehr begrenztem Umfang möglich. Lebensmittel waren im s53 naturVergleich zu heute bis in die 1950er-Jahre sehr teuer, die Ackerflächen weitgehend der Eigenversorgung der Menschen vorbehalten. Die Ressourcen waren bis ins beginnende 19. Jahrhundert insgesamt knapp, als es noch keine Importe (Getreide. Fleisch) aus außereuropäischen Ländern gab. Kraftfutter hieß damals Getreide. Und Getreide war auch für die Menschen kaum ausreichend. Hafer brauchte es vor der Auto-Zeit für alle Pferde, welche Menschen und Waren transportierten. Futterkonzentrate auf Basis von Soja und Mais waren in der vorglobalen Landwirtschaft nicht vorhanden. Entsprechend standen die Tiere auf der Weide, so früh und so spät als möglich. Auf die Alm schickten alle Berechtigten eines Dorfes bis auf ein, zwei Kühe ihre Milchkühe, Jungrinder, den Dorfstier, die Schafe, die Jungpferde und auch die Arbeitspferde für einige Wochen zur Erholung. So waren sie alle „aus dem Futter“. Nur die Ziegen, die Kuh des kleinen Mannes, brauchten die Menschen im Dorf.

Almpflege als Gemeinschaftsarbeit
Für jedes gealpte Tier mussten Tagschichten als „Gemeinschaftsarbeit“ zur Alminstandhaltung oder eine Zahlung geleistet werden. Damit konnte das Almpersonal vergütet werden. Der Senn kümmerte sich um die Organisation der Milchverarbeitung. Butter und Käse bekamen die Tierbesitzer im Herbst nach genauer Bemessung der Milchleistung. Für jede Tierart waren Hirten zuständig. Die soziale Hierarchie der bäuerlichen Gesellschaft baute auf Besitz auf. Grundbesitz legte fest, wer mitredete. Der Almmeister kümmerte und kümmert sich noch heute um die Verwaltung der Alm. Die Gemeinschaftsweiden auf den Almen waren nach einem strengen Regelwerk normiert. So durften etwa Schafe nur zur herbstlichen Nachweide auf den Rindviehalmen grasen. Es gab „Almzwang“, was bedeutet, dass die Viehbesitzer die Weidetiere auf die Weideflächen der Gemeinde überstellen mussten. Brachten sie ihre Tiere auswärts unter, mussten sie sich trotzdem an den Kosten der Alminstandhaltung beteiligen. Almzwang bestand vor allem in Oberinntal und im Vinschgau, weil die Rechtstradition der Gemeingüter dort stark verankert war.

Umbrüche
Nach dem Ersten und vor Beginn des Zweiten Weltkrieges war ein drastischer Rückgang der Schafhaltung zur verzeichnen. Hermann Wopfner (Bergbauernbuch 1997, Bd. 3) hält mehrere Wellen fest, in denen die Schafhaltung seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts rückläufig war. Der Rückgang war bedingt durch den Import des British Empire von Baumwolle, die Verlagerung auf die Rinderzucht und die Umstellung der Essgewohnheiten vom Schaf- zum Rindfleisch. Der Prozess wurde im Spruch zusammengefasst „Das Schaf muss der Kultur weichen“. Ich erinnere mich noch lebhaft an das Bild meiner Kindheit, wie unsere Großmutter in den 1950er-Jahren in der Blechwanne des Platter-Ladens im Herbst wochenlang die frisch geschorene Schafwolle gewaschen und im Magazin getrocknet hat, welche die Bauersfrauen beim Einkaufen eintauschten. Bargeld war selten, bezahlt wurde mit Tauschwaren.
In seiner wissenschaftlichen Untersuchung „Agrargeographie des westlichen Südtirol“ (1974) stellt Klaus Fischer fest, dass zwischen 1873 und den frühen 1970er-Jahren bei den Rindern in Südtirol nahezu eine Verdoppelung eingetreten war, während im restlichen Alpenraum die Auftriebszahlen auch bei den Rindern stark zurückgegangen waren. Fischer erklärt diese Südtiroler Sonderentwicklung mit dem politischen und wirtschaftlichen Sonderstatus Südtirols im Vergleich zu den anderen Alpenregionen. Fischer stellt aber auch schon damals fest, dass auf den Almen des Schnalstales und denen der Untervinschgauer Gemeinden ein Extensivierungsprozess erkennbar sei, der sich in der Umwandlung von Sennalmen in Galtalmen, von Galtalmen in Schafalmen und in der gänzlichen Auflassung von Schafalmen äußere. Der Einzug des flächendeckenden Obstanbaues in den Talsohlenböden sollte in den Folgejahren nach 1970 die Ausdünnung der Almwirtschaft noch massiv beschleunigen.

Formen der Behirtung
Es gibt historische Aufnahmen und Berichte von Hirten, die zwar ständig auf den Almweiden präsent waren, aber die verstreuten Tire nur beaufsichtigten, nicht führten. Johanna Platzgummer schreibt, dass ihres Wissens erste Fotos von Hirten aus dem südlichen Tirol aus den Jahren um 1910 stammen. Die Tiere stehen in einer Gruppe beim Weiden und der Hirte daneben. Das „Hüten in der Kutt“: Die Herde bewegt sich kompakt über die Weide, die Geschwindigkeit hängt von der Vegetation, der Tagesverfassung, dem Leittier und den Vorstellungen des Hirten ab, der Gelände und Wetter berücksichtigt. Diese Form praktizierten die Hirten, wenn sie die Gemeindeherde innerhalb der Weidegrenzen halten mussten. Aus diesen Jahrzehnten sind auch die letzten Generationen von Hirtenhunden des Tiroler Spitz` (Bergspitz oder Kranz) dokumentiert. Nach den Untersuchungen von Günter Jaritz waren diese Spitze mittelgroße Hunde, die für das Hüten und Treiben von Weidetieren, nicht nur von Schafen, gezüchtet und für den Einsatz auf Hochalmen gezielt selektioniert wurden. Es ist der älteste Gebrauchshund, der für die Zentralalpen bekannt ist. Jaritz beschreibt die Bergspitze oder Tiroler Spitze als außerordentlich ausdauernde, motivierte Arbeitshunde. Heute sind die Bergspitze als Landschlag akut vom Aussterben bedroht und in der Hütepraxis durch Border Collies verdrängt.

Schafe haben nur am Unterkiefer Zähne
Schafe haben nur am Unterkiefer Zähne, am Oberkiefer hingegen eine Kauplatte zum Abreißen der Vegetation. Die bewegliche Oberlippe des Schafes umfasst das Gras, die Kräuter sowie die Blätter der Sträucher und ihrer Zweige und klemmt sie zwischen die Schneide- und Eckzähne des Unterkiefers und seine Gaumenplatte, um es in den Mundraum zu schieben, kurz zu kauen und dann zu schlucken. Schafe haben als Wiederkäuer vier Mägen, um die schwer verdauliche Zellulose in Gras und Blättern zu verarbeiten.

Wenn Schafe verschwinden
Was passiert, wenn Weidetiere wie Schafe von den Weideflächen verschwinden? Wer einen Garten pflegt, weiß, was es heißt, einen Lebensraum für essbare Pflanzen zu schaffen, nämlich „ent-grasen“ oder jäten. Diese Arbeit müssen wir regelmäßig und gewissenhaft durchführen, um unseren Garten vor Überwucherung zu bewahren. Auf naturnahen Weiden – also auf Flächen, die meist von Menschen entwaldet wurden, um deren Weidevegetation zu nutzen – verrichten die Weidetiere diese Arbeit des Grasens oder Weidens. Doch anders als beim Jäten, bei dem die ganze Pflanze entfernt wird, weiden die Tiere nur einzelne Blätter oder Triebe ab. Sie „ernten“ die Pflanze. Aus der Vegetationsknospe können neue Blätter und Triebe sprießen. Auf diese Weise zähmen die Weidetiere die kräftigen Gehölze durch Beißen und Treten und sorgen dafür, dass, dass das empfindlichere Weidegras ausreichend Licht und Nahrung erhält. So kann es nach dem Abgefressen - werden wieder wachsen. Auf Weidegesellschaften schafft der Biss und Tritt der Weidetiere Platz für Weidegräser und -kräuter. Diese Weidegesellschaften haben sich auf naturnahen Weiden über Jahrtausende geformt. Menschen sind an diesen Beziehungen zwischen Weide und Tieren beteiligt, weil sie die Weidetiere im Zeitpunkt der Beweidung gelenkt haben und lenken. Naturnahe Weiden können wir als Pflanzengesellschaften verstehen, die von Pflanzen, Böden, Weidetieren, Mikroorganismen, Bakterien und Menschen gleichermaßen gebildet werden. Unterbleibt die Beweidung, verbuschen und verstrauchen die Weiden und Wald kehrt als ursprüngliche Endgesellschaft der Vegetation (Klimaxgesellschaft) zurück.

Wohnanlage Leiten Schluderns

Die Wohnanlage Leiten in Schluderns besticht durch ihre prominente Lage mit Blick auf die Ortlergruppe mit dem höchsten Berg Südtirols, dem König Ortler. Zwölf lichtdurchflutete und qualitativ hochwertige Wohneinheiten bieten beste Wohnqualität.

Text: Magdalena Dietl Sapelza; Fotos: René Riller

Dass von den zwölf Wohneinheiten der Wohnanlage Leiten in Schluderns innerhalb kürzester Zeit bereits elf Wohnungen ihre Besitzerinnen beziehungsweise ihre Besitzer gefunden haben, spricht eine klare Sprache. Es ist ein Juwel entstanden, das im Auftrag des Bauherrn und Geschäftsführer Martin Oberhofer von der OBKA GmbH in Morter vom renommierten Architekten Klaus Marsoner aus Latsch geplant worden ist. Die Anlage ist qualitativ hochwertig gebaut und sucht seinesgleichen. „Eine ausgeklügelte Planung, die Verwendung hochwertiger Baumaterialien und die fachgerechte Bauausführung sind uns Verpflichtung“, erklärt Oberhofer. Und die neuen Besitzerinnen und Besitzer sind mit ihrem komfortablen Zuhause mehr als zufrieden. Sie genießen wohnanlage leiten schludernsdie besondere Wohnqualität in den lichtdurchfluteten Wohnungen. Bei den Eigentümerinnen und Eigentümern handelt es sich zum überwiegendem Teil um Einheimische. Darunter sind Einzelpersonen und junge Familien aus Schluderns und Umgebung. Einige Wohnungen haben ausländische Gäste als Feriendomizile erworben. Dem Management, der Baubegleitung und der Betreuung wird seitens der Kundinnen und Kunden eine große Wertschätzung gezollt.

Prominente Lage und ausgeklügelte Planung
Im Jahre 2022 hat die OBKA GmbH das 3.300 Quadratmeter große Grundstück am Hang innerhalb der Siedlungsgrenze am Rande des Schludernser Dorfkerns erworben, Dort stand ein ausgedientes Wohnhaus und ein Wirtschaftsgebäude. Eine Erbgemeinschaft hatte das ganze Areal veräußert. Ein Teil der Fläche wurde dann für den Bau Wohnanlage ausgewiesen, der Rest ist landwirtschaftliches Grün. Mit der Planung der Wohnanlage wurde dann der Architekt Klaus Marsoner beauftragt. Die Zusammenarbeit zwischen dem Bauherrn von der OBKA GmbH und dem Architekten funktionierte hervorragend. 2018 wurde das erste, gelungene Bauprojekt in Morter realisiert. Die prominente Lage des Bauplatzes in Schluderns hat den Architekten Marsoner von der ersten Sekunde an fasziniert. Die etwas erhöhte Lage am Hangrücken auf der Sonnenseite inmitten der Natur mit dem wohnanlage leiten schludernswunderschönen Ausblick auf die Umgebung, auf das Dorf Schluderns und auf das Bergpanorama - insbesondere der Blick auf den höchsten Berg Südtirols den Ortler - machten den Bauplatz für ihn besonders attraktiv. Im seiner Architektursprache reagierte Marsoner entsprechend darauf. Diese Sprache ist klar, einfach und linear. Seine Architektur hat die natürliche Umgebung, den Hang mit der Natur verschmelzen lassen. Die abgeknickte Form im Grundriss wurde dem Geländeverlauf des Hanges bestens angepasst. Durch mehrere Abstufungen und Terrassierungen konnte das Bauvolumen optimal in den Hang gelegt werden. Die Wahl der vorvergrauten Holzfassade trägt dazu bei, dass das die Wohnanlage harmonisch mit der Natur verschmilzt. „Die großen Öffnungen im Osten, Süden und Westen mit großzügigen Terrassen ermöglichen eine optimale Belichtung der Räume und fantastischen Ausblick auf das umliegende Panorama“, betont Marsoner. Die Terrassen wurden so konzipiert, dass sie einerseits die bestmögliche Aussicht auf die Umgebung ermöglichen und andererseits einen privaten Raum schaffen, der die Nachbarn voneinander abgrenzt.
Durch die Terrassierung der Wohnanlage sind auch mehrere Grün- und Gartenflächen entstanden. 

Höchste Qualität für besten Wohnkomfort
Die Wohnanlage Leiten in Schluderns ist ein viergeschossiges Gebäude. Die zwölf Wohneinheiten in Größen von 40 bis 90 Quadratmetern befinden sich in den oberirdischen drei Geschossen. Die wohnanlage leiten schludernsKellerräume, die Tiefgarage, die Technikräume, der Müllraum und der Fahrradabstellraum sind unterirdisch angelegt. Auch Autoabstellplätze für Bewohnerinnen und Bewohner sowie für Besucherinnen und Besucher stehen bereit. Der Komplex ist von Umfriedungs- und Stützmauern umgeben, die mit optisch angepasstem, groben Kellerwurfputz versehen sind. Das Fundament des Hauses, das Mauerwerk der Außenwände und die Decken wurden in Stahlbeton ausgeführt. Die Außenmauern, die Kellerdecke und das Dach wurden mit einer 18 Zentimeter dicken Wärmedämmungen beziehungsweise mit Holzverschalungen versehen. Die Dämmung wirkt auch gegen Hitze.

Die Wohnanlage erfüllt den Klimahaus A Nature Standard. Sie ist am Fernwärmenetz der Schludernser Energiegesellschaft SEG angeschlossen. Die einzelnen Räume verfügen über eine Bodenheizung. Die Zusammenarbeit und die Kommunikation zwischen Bauherren, Architekten und den am Bau beteiligten Handwerksbetrieben und Unternehmen funktionierte einwandfrei. Die Arbeiten gingen Hand in Hand und die Zeitpläne wurden eingehalten. Marsoner und Oberhofer sprechen allen ein großes Lob aus.

Individuelle Innenarchitektur
Herausforderungen waren das Bauen in relativ steilem Gelände. Es bedurfte der Hangsicherung und einer akustischen Planung/Ausführung bedingt durch die Lage an der Staatsstraße. Die hochwertige Bauausführung zieht sich konsequent durch das gesamte Bauobjekt, so bei den Schallschutzverglasungen, bei der Holzverschalung der Fassade, bei den Natursteinmauern, bei den Sicwohnanlage leiten schludernshtbetonwänden usw. Bei der Innenarchitektur und der Raumeinteilung ging Architekt Marsoner individuell auf jede Wohnung ein. Alle Apartments sind, was die Raumaufteilung und die Ausstattung betreffen, unterschiedlich. Raumhohe, flächenbündige und sogar rahmenlose Türen wurden verbaut. Auch Bodenbeläge, Fliesen, Holzböden, Terrazzo, Badausstattung, Leuchten sind individuell geplant worden. Die sehr hochwertige und individuelle Ausführung bietet einen erheblichen Mehrwert für die Wohnungen. Auch die großen Terrassen mit Blick zum Ortler tragen dazu bei.

OBKA - Partner für Wohnräume
Die OBKA GmbH in Morter, ein 2018 gegründetes Familienunternehmen, hat sich als zuverlässiger Partner zur Schaffung hochwertiger Wohnungen in Südtirol längst einen Namen gemacht. Das Team der OBKA GmbH verwirklicht Wohnträume mit viel Liebe zum Detail, nach modernen,

s51 verkauf

nachhaltigen Grundsätzen, basierend auf Vertrauen, Integrität und Transparenz. Individuelle Lösungen und umfassende Beratungen sind selbstverständlich, um den Ansprüchen und dem Lebensstil der Kundinnen und Kunden gerecht zu werden. Die Herausforderungen, denen lokale und internationale Käufer im heutigen komplexen Immobilienmarkt begegnen, sind dem Team der OBKA GmbH durchaus bewusst. Und es wird versucht den Herausforderungen zu begegnen und gute Lösungen zu finden.
Derzeit entsteht die Wohnanlage „Vigilius“ mit neun Wohnungen in Morter.

 

 

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Arbeitssicherheit, Schutz vor Hackern – Das Thema Sicherheit ist ein vielfältiges und in jedem Fall ein gefühltes und immer aktuelles.

 

Arbeitssicherheit.
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Der Gesundheitsschutz und die Sicherheit am Arbeitsplatz sind naturgemäß Anliegen eines jeden Unternehmens und Unternehmers. Zum anderen sind diese gesetzlicher Auftrag und bergen ein wirtschaftliches Eigeninteresse in sich. Der Arbeitsschutz ist aber über die Jahre stark bürokratisiert worden und für viele eine Herausforderung, die sie mit externen Partnern meistern.
Natürlich sind die Gefahren - je nach Beruf - ganz unterschiedlich. Ein Bauarbeiter ist anderen Risiken ausgesetzt, als jemand, der am Computer Bildschirmarbeit leistet.

Die wichtigsten, immer auch wieder kontrollierten, Verpflichtungen sind:
- die formellen Ernennungen von bestimmten Funktionen/Verantwortlichen im Betrieb
- die schriftliche Risikobewertung, die sich natürlich nach der Anzahl der Arbeitnehmer und betrieblicher Risikosituation unterscheidet
- die spezifische Unterweisung der Arbeitnehmer
- der Besuch der Pflichtkurse des Unternehmers bzw. des Leiters der Dienststelle für Arbeitsschutz
- der Besuch der Pflichtkurse der Arbeitnehmer
- eventuell der Pflichtkurs bei bestimmten Maschinen z. B. Hebebühnenkurs
- die Pflichtkurse für Brandschutz und Erste Hilfe

Die Risikobewertung ist in Zusammenhang mit der Arbeitssicherheit das mitunter wichtigste Dokument. In der Risikobewertung sind alle Gefahren und Risiken – insbesondere Brandrisiko, Risiken im Umgang mit Maschinen und Anlagen, elektrisches Risiko z.B. – des Betriebes beschrieben, bewertet und Maßnahmen zur Risikoreduzierung festgehalten. Wichtig: Die Risikobewertung muss immer aktuell sein. Sollte sich ein Unfall ereignet oder sich Wesentliches im Bezug auf die Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer geändert haben, dann ist die Risikobewertung zu aktualisieren.
Feuerlöscher vorzusehen, zum Beispiel, muss in der Risikoanalyse definiert und angegeben werden. In Italien müssen alle Feuerlöscher in einem Betrieb alle sechs Monate von einer autorisierten Firma sichtkontrolliert werden. Das nur am Rande erwähnt.
In jedem Betrieb müssen Personen für folgende Funktionen und Verantwortlichkeiten ernannt werden: ein Leiter der Dienststelle für Arbeitsschutz, kurz LDAS, ein Erste-Hilfe-Beauftragter, ein Brandschutzbeauftragter und die Beauftragung des Betriebsarztes. Außerdem muss eine Arbeitnehmervertretung für den Arbeitsschutz (AVAS) beauftragt werden. Als Erste-Hilfe- und Brandschutzbeauftragter kann entweder ein Arbeitgeber oder ein Arbeitnehmer, der die dafür vorgesehene Schulung vorweisen kann.
Außerdem sieht der Gesetzgeber Schulungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer vor. Die Art und Dauer der vorgeschriebenen Schulungen bzw. Kurse hängt von der Art des Betriebes und dessen Risikoklasse ab.

Die Einstufung in die jeweilige Risikoklasse erfolgt nach dem Tätigkeitskodex ATECO 2007, welcher im Handelskammerauszug ersichtlich ist. In die niedrige Risikoklasse fallen zum Beispiel Dienstleistungen oder Einzelhandel. Ins hohe Risiko etwa Betriebe der Lebensmittelproduktion. Allerdings: Im Einzelfall zeigt sich welcher Kurs verpflichtend ist. Das hängt von der tatsächlich ausgeführten Tätigkeit im Betrieb ab. Nach Absolvieren der Schulungen sind in bestimmten Abständen Auffrischungen verpflichtend.

 

IT-Sicherheit.
s46 621255061Steigt man in ein Auto ein, legt man den Sicherheitsgurt an. Verlässt man das Haus, schließt man Türen und Fenster ab. Genauso wichtig ist es, die digitalen Türen und Fenster abzusichern. Jeder hat ein anderes Kompetenzlevel – der eine ist mit digitalen Technologien bestens vertraut, für den anderen sind sie eine Herausforderung. Für jede und jeden gilt: ein sicherer Umgang ist äußerst wichtig.
Dafür gibt einige Grundregeln, die es für einen verantwortungsbewussten Umgang zu beachten gilt. Online-Zugänge für E-Mail, Onlinebanking, Online-Shopping und soziale Netzwerke sollten mit starken und komplexen Passwörtern – und wenn möglich eine Authentifizierung mit einem zweiten Faktor - geschützt werden. Das kann ein Fingerabdruck oder eine TAN sein. Die Faustregel: Je länger das Passwort, desto besser. Es sollte mindestens acht Zeichen lang sein und Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen enthalten. Hierfür kann auch ein Passwortmanager genutzt werden. Ein Virenschutzprogramm gehört natürlich auf jeden PC oder Laptop. Es überprüft den gesamten Rechner auf Anzeichen einer Infektion. Dasselbe gilt für die Firewall. Sie schützt vor Angriffen von außen.

Cyber-Sicherheit für Unternehmen. Auch in kleinen und mittelgroßen Unternehmen schreitet die Digitalisierung rasant voran. Gleichzeitig bieten unzureichend geschützte Systeme Cyber-Kriminellen viele Möglichkeiten, sensible Daten auszuspähen und Geräte oder Prozesse zu sabotieren. Hinzu kommt, dass ein Unternehmen alle seine potenziellen Schwachpunkte absichern muss – denn einem Angreifer genügt es, eine einzige ausfindig zu machen. Daher ist ein umfassendes Sicherheitskonzept wichtig. Cyber-Sicherheit greift nur, wenn sie fest in der Strategie, der Kultur und den Prozessen eines Unternehmens verankert ist.
Cyber-Sicherheit sollte Chefsache sein. Denn Informationssicherheit ist ein strategisches Thema und damit eine Leitungsaufgabe. Es sollten kontinuierliche Bestandsaufnahmen gemacht werden und entsprechende technische, organisatorische und prozessuale Schutzmaßnahmen gesetzt werden. Nicht alle Daten sind gleich wichtig. Die wertvollsten Daten sollten auch den höchsten Schutz genießen und natürlich gesichert werden Sicherungskopien, so genannte Backups, anlegen und testen. Backups sollten regelmäßig angelegt und regelmäßig auf Funktionalität, Konsistenz und Aktualität getestet werden.

 

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Pressemitteilung Süd-Tiroler Freiheit - Benjamin Pixner ist Bürgermeisterkandidat. Die bevorstehende Gemeinderatswahl verspricht eine spannende Wendung: Das Freie Bündnis Kastelbell-Tschars stellt mit 13 Kandidatinnen und Kandidaten - annähernd soviele wie der Mitbewerber - eine starke Liste für den Gemeinderat. Benjamin Pixner (FREIES BÜNDNIS) tritt als Bürgermeisterkandidat zur Wahl an und fordert den amtierenden Bürgermeister Gustav Tappeiner (SVP) heraus.
Mit frischen Ideen, einem klaren Zukunftsplan und einem starken Engagement für die Bürgerinnen und Bürger setzt Pixner und sein ausgewogenes und motiviertes Team auf Veränderung und Fortschritt.
Benjamin Pixner 34 Jahre alt, Vater einer Tochter, Verkaufsberater und aktiv in mehreren ehrenamtlichen Vereinen ist ein erfahrener Gemeindepolitiker, der für Innovation, Transparenz und eine bürgernahe Politik steht. Er betont: „Unsere Gemeinde braucht neue Impulse, eine moderne Verwaltung und mehr direkte Mitbestimmung. Ich möchte frischen Wind in das Rathaus bringen und die Anliegen der Menschen konsequent in den Mittelpunkt stellen.“ Sein Programm umfasst nachhaltige Entwicklung, eine stärkere Bürgerbeteiligung und die Förderung der lokalen Wirtschaft. Pixner setzt auf Offenheit, Dialog und konkrete Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft. Sein Ziel ist es, die Gemeinde zu einem noch lebenswerteren Ort zu machen. Der amtierende Bürgermeister Gustav Tappeiner, der bereits 15 Jahre dieses Amt inne hat und seit 1990 im Gemeinderat sitzt, dem Geburtsjahr von Pixner, tritt erneut an, doch viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich einen Wandel. Pixner verkörpert diesen Aufbruch und will mit seinem Engagement und seinen innovativen Ideen eine neue Ära einläuten.
Die 8 Männer und 5 Frauen des Freien Bündnis Kastelbell-Tschars: Benjamin Pixner 34, Verkaufsberater; Benjamin Zwick 36, Bauingenieur; Manuela Gerstgrasser 28, Gebäudetechnikerin; Daniel Kaufmann 33, Installateur Heizung Sanitär; Thomas Schwienbacher 35, Technischer Mitarbeiter; Stefan Kofler 39, Bergbauer und Arbeitnehmer; Christine Pazeller 45 Kellnerin; Simon Kaserer 35, Schlosser und Bauer; Daniel Jennewein 29, Jungbauer; Margareta Gluderer 61, Kellnerin; Nils Kolhaupt 36, Unternehmer; Valeria Gamper 23, Sozialbetreuerin und Sylvia Wellenzohn 47, Mitarbeiterin Apotheke
Die Gemeinderatswahl am 4. Mai bietet den Bürgerinnen und Bürgern eine klare Wahl: Stillstand oder frischen Schwung, schließt das Bündnis ihre Aussendung.
Pressemitteilung
Süd-Tiroler Freiheit

Montag, 31 März 2025 14:52

Positive Abschlussbilanz

Naturns - Der Gemeindeausschuss von Naturns hat sich vor kurzem zur letzten ganztätigen Klausur getroffen. Dabei wurde die Abschlussrechnung, die Bilanz der Erlebnistherme und der Stand beim Gemeindeentwicklungsprogramm besprochen. Vor allem wurde aber der Stand bei der Umsetzung des Arbeitsprogrammes kontrolliert – mit sehr positivem Ergebnis.
So ist etwa in die Neugestaltung des Gehsteigs im Dorfzentrum inklusive Begrünung, die Sanierung der Lidostraße, der Hauptstraße in Kompatsch und des Burggräflerplatzes gelungen. Die Umsetzung des neuen Recyclinghofes erhält nach der nun abgeschlossenen langwierigen Genehmigungsphase für die nächsten Jahre höchste Priorität. Die Gestaltung des Lindenplatzes, das Schrankensystem in der Schulzone, die Einbahnregelung in der Bahnhofstraße, die Durchfahrtsbeschränkung in der Rathausstraße, die Radspuren in Kompatsch sowie die beiden Pilotprojekte Carsharing und City-Bus wurden umgesetzt.
Die Leuchttürme der Legislatur waren sicher das neue Naturparkhaus inklusive Würstelbude und Parkgestaltung, die Fertigstellung des Projektes zum Betreuten Wohnen, der Bau der Feuerwehrhalle in Tabland, der Umbau der Erlebnistherme, die Wiederinbetriebnahme des Fernheizwerks und vor allem die Eröffnung des Kindergartens im Generationenpark. „Aufgrund des Einsatzes für die Familien wurde Naturns durch das Audit „FamilyPlus“ als „familienfreundliche Gemeinde“ ausgezeichnet, ebenfalls erhielten wir als familienfreundlicher Arbeitgeber eine Zertifizierung durch das „familieundberuf“- Audit“, freut sich Gemeindereferentin Astrid Pichler. Auch beim Wohnangebot setzte Naturns Akzente. „Das leistbare Eigenheim ist uns wichtig. Wir haben als Gemeinde das Möglichste getan und zum Beispiel beim Wohnbauprojekt Lahn bewiesen, dass mit dem richtigen Einsatz einiges möglich ist“, zeigt Gemeindereferentin Barbara Pratzner auf. „Der faire soziale Ausgleich, das Wirtschaften mit Augenmaß und die ökologische Nachhaltigkeit waren unserer Hauptanliegen. Nicht alles, aber sehr vieles ist uns in den letzten Jahren geglückt, gleichzeitig haben wir unsere Schulden so weit abgebaut, dass wir in drei Jahren schuldenfrei sein werden“, zieht Bürgermeister Zeno Christanell eine sehr positive Bilanz.(r)


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