Administrator

Administrator

Euregio hat an rund 100 Projekten gearbeitet – Mehrwert für Sicherheit in den Bergen, Forschung, Verwaltung, Jugend, Kultur – Präsident Kompatscher: "Verkehrsproblematik bleibt Dauer-Brenner"

BOZEN (LPA). Der Euregio-Wetterbericht, der Start für neue Interreg-Projekte, viele Jugend-, Kultur- und Forschungsprojekte, aber auch der politische Dauereinsatz am Brennerkorridor: Dies sind nur einige Themen, mit denen sich die Euregio Tirol-Südtirol-Trentino im unter Südtiroler Präsidentschaft stehenden Jahr 2024 beschäftigt hat. Insgesamt hat die Euregio an rund 100 Projekten und Initiativen gearbeitet und 33 Vorhaben unter Ehrenschutz gestellt. Informiert hat sie darüber mit über 200 News auf ihrer Internetseite, mit rund 100 Presseaussendungen über die Presseämter der Länder TirolSüdtirol und Trentino sowie mit knapp 1000 Beiträgen auf ihren Facebook- und Instagram-Kanälen.

Der Euregio-Präsident, Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher zieht eine positive Bilanz: "Das Arbeitsprogramm wird jedes Jahr umfangreicher und trägt zum Euregio-Ziel bei: Die Grenzen zwischen den drei Ländern überwinden und gemeinsam einen Mehrwert für die Euregio-Bevölkerung schaffen."

Deutlich wird dies mit dem im Juni vorgestellten Euregio-Wetterbericht: Dank grenzüberwindender Zusammenarbeit der Wetterdienste ermöglicht der gemeinsame Wetterbericht präzisere, ortsspezifische Vorhersagen in allen drei Ländern. Auch die EU-geförderten Projekte Cairos (Lawinenwarnung) und Digiway (Wandern) sollen die Sicherheit in den Bergen erhöhen, während Fit4Co die Verwaltungen zusammenbringt.

Für direkten Kontakt zur Zivilgesellschaft sorgten die vier Kulturdonnerstage in Bozen, die Euregio-Soirée auf der Trostburg oder die sechs Euregio-Dienstage in Trient. Ein Rai-Dokumentarfilm machte die Euregio in ganz Italien bekannt. Über 1900 Interessierte haben die um die Bereiche Religion und Gletscherausgebaute Dauerausstellung in Innsbruck besucht. Sie ist auch in den Weihnachtsferien zu den Öffnungszeiten zugänglich. Höhepunkte waren auch die Vergabe der Forschungsawards, die Mobilitätstage oder Jugend-Angebote wie der SprintChampion in Bozen, das SportCamp in Neustift in Tirol und das Jugendblasorchester.

Als "Dauer-Brenner" bezeichnet Euregio-Präsident Kompatscher die Verkehrsproblematik am Brennerkorridor: "Als Antwort auf die vielen Interessen und technischen Hürden schlagen wir moderne digitale Systeme vor, um die Verkehrsachse effizienter wirtschaftlich nutzen sowie die Gesundheit der Bevölkerung und Umwelt schützen zu können. Die Euregio ist ein dauerhafter Garant für den Dialog und fordert die beteiligten Staaten bei jeder Gelegenheit auf, Lösungen am Verhandlungstisch zu suchen."

g

Die Online-Einschreibungen in den Kindergarten starten am 8. Jänner 2025. Ab 10. Jänner sind Einschreibungen in die Grundschule möglich; am 15. Jänner beginnen jene an der Oberstufe.

BOZEN (LPA). Kinder und Jugendliche, die im kommenden Herbst 2025 erstmals einen Kindergarten oder eine neue Schule besuchen, können die Eltern bereits im Jänner einschreiben. Die Einschreibungen für das Bildungsjahr 2025/2026 erfolgen an den deutschen, ladinischen und italienischen Kindergärten und Schulen zeitgleich und ausschließlich online.

Neu ist 2025/2026 die erstmalige Umsetzung eines verpflichtenden Kindergartenjahres. Demnach müssen alle Kinder, die zwischen dem 1. Mai 2020 und dem 30. April 2021 geboren sind, verpflichtend in den Kindergarten eingeschrieben werden; alternativ können die Eltern eine Eigenerklärung  abgeben.  Die Online-Einschreibungen in den Kindergarten beginnen am 8. Jänner 2025 und sind bis zum 16. Jänner 2025 möglich. In dieser Zeit kann von den Eltern auch die Eigenerklärung von der Plattform "IOLE" heruntergeladen und in der Wohnsitzgemeinde in Papierform oder via Mail abgegeben werden. Informationen dazu finden sich auf dem myCivis-Portal unter „Online-Einschreibung in Kindergärten der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol“.

Vom 10. Jänner bis zum 24. Jänner 2025 können Kinder in die Grundschule eingeschrieben werden. Die Einschreibung in die 1. Klasse der Grundschule darf nur an einer einzigen Schule erfolgen. In die 1. Klasse der Grundschule sind alle Kinder einzuschreiben, die bis zum 31. August 2025 das sechste Lebensjahr vollenden. Auch jene Kinder, die bis zum 30. April 2026 sechs Jahre alt werden, können eingeschrieben werden.

Der Übergang in die 1. Klasse Mittelschule erfolgt von Amts wegen. Die Einschreibung in die Oberstufe, ob Ober-, Fach- oder Berufsschule (inklusive der gleichgestellten und anerkannten Privatschulen), ist dann ab 15. Jänner und bis zum 17. Februar möglich.

Informationen zu den Schuleinschreibungen gibt es unter: Dienst | CIVIS, das neue Südtiroler Bürgernetz: Online-Einschreibung in Schulen der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol

red/mac

Donnerstag, 19 Dezember 2024 15:17

Land stärkt den Schutz der Kulturgüter

Neue Richtlinien verbessern Kulturgüterschutz und erhöhen Förderungen – Erstmals Förderbeiträge auch für nicht denkmalgeschützte Kleindenkmäler vorgesehen

BOZEN (LPA). Kulturgüter sind Zeugen der eigenen Geschichte und Traditionen. Dazu zählen auch Bau- und Kunstdenkmäler, Archive und Sammlungen sowie archäologische Güter. Um diese künftig besser zu erhalten und zu schützen, wurden die entsprechenden Förderrichtlinien überarbeitet und erweitert. "Dies ist ein bedeutender Schritt, denn wenn wir Kulturgüter nicht schützen, sind wir auf dem Weg zu einer kulturlosen Gesellschaft", sagte Landesrat Philipp Achammerbei der Vorstellung dieser Richtlinien am 19. Dezember. Es sei wesentlich das Bewusstsein für Kulturgüter zu schaffen, sie zu schützen, zu nutzen und weiterzudenken: "Denkmalpflege ist immer eine Gratwanderung, weil meist Privateigentum einen öffentlichen Zweck erfüllt. Darum wollen wir die Sensibilität für diesen Bereich weiter stärken und Denkmalpflege nachvollziehbar machen", hielt Landesrat Achammer fest.

Vorgesehen sind höhere Beiträge für unter Denkmalschutz gestellte Bau- und Kunstdenkmäler, Beiträge für nicht denkmalgeschützte Kunstwerke, Kleindenkmäler (wie beispielsweise Gedenksteine, Bildstöcke, Gipfel- oder Wetterkreuze, Backöfen, historische Grabsteine) und Strohdächer sowie Beiträge für archäologische Voruntersuchungen und Grabungen. Erweitert wurden die Förderungen auch auf die Digitalisierung von Schrift- und Bildgut, von Druckwerken, Grafiken und Handschriften für Archive und Sammlungen. "Hinter dem amtlichen Titel dieser Richtlinien verbirgt sich ein riesiger Mehrwert für die Gesellschaft und für unsere Zukunft. Denn Schutz historischer Baukultur ist mehr als Erhalt von Mauern", hob auch der Geschäftsführer des Heimatpflegeverbandes Südtirol Florian Trojer hervor. Der Heimatpflegeverband ist Mitglied des Denkmalbeirats und hat in diesem Rahmen an der Erarbeitung der Richtlinien mitgewirkt. Besonders lobenswert sei die Förderung von Kleindenkmälern, dies sei ein großer "Gewinn für unsere kleinstrukturierte Kulturlandschaft", unterstrich Trojer.

Höhere Beiträge, neue Fristen

"Nicht jeder Gegenstand kann unter Denkmalschutz gestellt werden, weil hierfür eine gezielt begründete Auswahl getroffen wird. Es gibt aber vieles, das zwar nicht denkmalschutzwürdig, aber zweifellos erhaltenswert ist. Förderungen können dabei helfen, einen Eingriff verträglicher zu machen", führte Landeskonservatorin Karin Dalla Torre aus. So werden beispielsweise Beiträge für handwerklich hergestellte Fenster als Maßanfertigung nach historischem Vorbild vergeben, auch für Kupfer- und Zinkdächer sowie historische Blecheindeckungen gibt es Beiträge. Die Beiträge wurden außerdem in mehreren Bereichen erhöht: Bisher wurden 40 Prozent der anerkannten Kosten im Bereich der Bau- und Kunstdenkmäler gefördert, nun sind es in der Regel 50 Prozent, die in begründeten Fällen auch auf 80 Prozent angehoben werden können. Digitalisierungen werden mit 60 Prozent der zugelassenen Ausgaben bezuschusst. Stark erhöht wurden zudem die Beiträge für archäologische Grabungen: Bis zu 80 Prozent der zugelassenen Ausgaben werden von Landesseite bezuschusst. In jedem Fall darf jedoch der Beitrag den Höchstbetrag von 2,2 Millionen Euro nicht überschreiten. 

Neu sind auch mehrere Fristen: Bis 31. März kann um Beiträge für Archive und Sammlungen angesucht werden. Bis 30. September kann um Beiträge für archäologische Voruntersuchungen und Grabungen (bisher 30. August) und für Beiträge für Bau- und Kunstdenkmäler angesucht werden. In begründeten Fällen können Beiträge auch ergänzt werden. Im Bereich der archäologischen Voruntersuchungen und Grabungen können die Anträge auf Förderung nun bereits vor Beginn der Arbeiten, nicht erst nach deren Durchführung, gestellt werden. Dazu kommen Förderungen für nicht denkmalgeschützte Kunstwerke, Kleindenkmäler und Stohdächer, die bisher zum Teil durch die Landschaftspflege gefördert wurden.

ck

Donnerstag, 19 Dezember 2024 07:57

Erlebnistherme Naturns öffnet ihre Tore

Rechtzeitig vor Beginn der Weihnachtsferien öffnet die Erlebnistherme Naturns am Freitag, 20.12., ab 14.00 Uhr wieder ihre Tore. Die Besucher erwartet das bekannt familienfreundliche Angebot mit einem neuen Babybecken als Höhepunkt.

„Die Sanierung und Erweiterung unserer Erlebnistherme konnte pünktlich abgeschlossen werden. In nur 3,5 Monaten Bauzeit wurden der Eingangsbereich, die Umkleiden sowie die Sanitärräume komplett erneuert“, freut sich die zuständige Gemeindereferentin Astrid Pichler. „Das Hallenbad wurde ebenfalls saniert – ein besonderer Höhepunkt ist dabei das neue Babybecken, welches nun auch für unsere kleinsten Gäste ein passendes Angebot darstellt und den familienfreundlichen Charakter der Therme Naturns unterstreicht“, hebt Präsident Andreas Pircher hervor. Dieses konnte unter anderem durch ein Sponsoring mit der Raffeisenkasse Untervinschgau realisiert werden. Auch das Eintrittssystem wurde verbessert, wodurch es in Zukunft 1,5- und 3-Stundenkarten geben wird.

Ein Schwerpunkt ist natürlich die Nutzung des Naturnser Thermalwassers. Aufgrund seiner natürlichen Temperatur wird dieses für Kaltanwendungen, wie zum Beispiel im Kältebecken nach einem Saunaaufenthalt verwendet. „In zwei Whirlpools im Hallenbad kann im Thermalwasser aber auch bei 36 Grad entspannt werden. Einatmen lässt sich das Thermalwasser bei einem Indoor-Wasserfall und unter zerstäubenden Palmenblättern“, zeigt der Präsident der Tourismusgenossenschaft Naturns Christoph Tappeiner auf. Neben der Therme wird das Naturnser Thermalwasser auch in zehn Partnerbetrieben angeboten.

Der Gastronomiebetrieb erfuhr durch den Umbau eine Aufwertung und wurde mit einer großen Sonnenterrasse erweitert. Im neuen Restaurant „Iris“ werden in Zukunft leichte asiatische Gerichte aufgetischt – spezialisiert ist das Team auf frisches Sushi, was für das kulinarische Gesamtangebot in Naturns eine interessante Ergänzung bedeutet. Natürlich werden auch die „schwimmbadüblichen“ Gerichte und Getränke offeriert.

Insgesamt wurden gut 2,5 Millionen Euro investiert. Davon erhielt die Gemeinde rund 700.000 Euro an Landesbeiträgen, 300.000 Euro trug die Tourismusgenossenschaft sowie 200.000 Euro die Inhouse-Gesellschaft Naturns Kultur & Freizeit bei.

Die Gemeindeverwaltung hebt hervor, dass es zum Gelingen solch eines ambitionierten Projektes sehr vieler Menschen mit sehr viel Engagement bedurfte. „Allen, die ihren Beitrag geleistet haben, sprechen wir ein aufrichtiges Dankeschön aus – vor allem den beteiligten Firmen und Planern, aber ebenso unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, unterstreicht Bürgermeister Zeno Christanell.

An diesem Freitag, 20.12., öffnet die umgebaute Erlebnistherme ab 14.00 Uhr ihre Tore. Die offizielle Einweihungsfeier wird dann später stattfinden, der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben. Alle wichtigen Infos zu den Öffnungszeiten und Preisen sind unter www.erlebnistherme.it erhältlich.

Übersicht über Fahrverbote, Ein- und Zweispurigkeiten für optimale Planung von Fahrten ab 1. Jänner 2025

Nur gut informierte Verkehrsteilnehmende sind auch sicher und komfortabel unterwegs. Aus diesem Grund hat die ASFINAG zusammen mit Partnern, Ministerium und Behörden einen Fahrkalender entwickelt, um allen eine optimale Planung für die Fahrten über die Brennerautobahn zu ermöglichen. Dieser Fahrkalender ist ab sofort auf https://www.asfinag.at/luegbruecke als Download erhältlich. Im Rahmen einer umfassenden Informations-Kampagne erhalten Firmen, Partner und Organisationen in Tirol, Österreich und auch auf europäischer Ebene (vor allem in Deutschland und Italien) diesen Kalender als Direkt-Mailing. Ebenfalls neu ab Jahreswechsel auf der Website der Luegbrücke: Echtzeitinformationen zu Reisezeiten, Prognosedaten, Stautendenzen und Live-Kamerabilder. Mit diesen beiden wesentlichen Services bietet die ASFINAG umfangreiche Informationen für die Zeit der Einspurigkeit auf der Luegbrücke ab 1. Jänner 2025.

„Mit diesem Fahrkalender bieten wir ein vorausschauendes Planungsinstrument, damit sich alle Verkehrsteilnehmer:innen aber auch die Transportwirtschaft gut auf die notwendigen Maßnahmen auf der Luegbrücke einstellen können. Diesen Kalender haben wir gemeinsam und in Abstimmung mit allen Partnern entwickelt. Die zusätzlichen Lkw-Fahrverbotstage sind entsprechend eines verkehrstechnischen Gutachtens erforderlich. Darüber hinaus gibt es als zentrale Infostelle eine eigene Website, auf der wir über die aktuelle Verkehrslage, Staus und Reisezeit in Echtzeit informieren. Diese Informationen stellen wir dreisprachig, in deutsch, englisch und italienisch zur Verfügung, um auch dem europaweiten Verkehr frühzeitig Planungssicherheit bieten zu können“, so ASFINAG-Geschäftsführer Stefan Siegele.

 

180 Tagen an Zweispurigkeiten für 2025 planmäßig vorgesehen

 

Herzstück des Maßnahmenpakets ist eine zeitweise zweispurige Verkehrsführung an Tagen mit starkem Verkehrsaufkommen. Sowohl in Richtung Süden als auch in Richtung Norden wurden 180 Tage festgelegt, an denen der Verkehr mit zwei Spuren über die Luegbrücke geführt werden kann.

Weil es aber an manchen Tagen trotz der Zweispurigkeit immer noch zu deutlichen Überlastungen auf der Brennerautobahn kommen kann, sind in Richtung Süden im Vergleich zu den letzten Jahren 14 zusätzliche Lkw-Fahrverbotstage für Fahrzeuge mit mehr als 7,5 Tonnen vorgesehen. Zusammen mit den bisher bereits bestehenden Fahrverbotstagen in Tirol gibt es daher nun in Fahrtrichtung Süden 36 Tage, in Fahrtrichtung Norden 21 Fahrverbotstage. Die konkreten Geltungszeiträume der Fahrverbote können auch den Detailinformationen auf der Homepage entnommen werden. Die entsprechend dem Gutachten erforderlichen Fahrverbote müssen noch formal von der Behörde verordnet werden.

 

Weiterer Fahrplan für Umstellung auf Einspurigkeit ab 1. Jänner 2025

 

Die Vorbereitungen für das gesamte Maßnahmenpaket laufen seit Monaten bereits auf Hochtouren. Am 1. Jänner wird mit einer klassischen Baustellen-Verkehrsführung die notwendige Einspurigkeit hergestellt. Sukzessive erfolgen dann in den Wochen danach die weiteren Arbeiten wie die Errichtung der Betonleitwände und der dynamischen sowie statischen Beschilderungen.

Nach aktueller Einschätzung werden die ersten zweispurigen Verkehrsführungen ab Ende Jänner aktiviert, sofern es die Wettersituation zulässt. Denn bei Schneefall am Brenner ist keine Zweispurigkeit möglich, da die äußeren Fahrspuren der Brücke nicht mit schweren Winterdienst-LKW befahren werden dürfen. Die finale Fertigstellung der automatisierten Kontroll- und Verkehrsführungsanlagen ist dann bis zum Start des Reiseverkehrs im Frühjahr geplant. „Trotz aller Maßnahmen sind Verzögerungen nicht auszuschließen. Wir ersuchen daher um Verständnis, dass es in den ersten Wochen des neuen Jahres unter Umständen zu Staus kommen wird“, so Siegele.

 

Zwei Spuren auf Luegbrücke, wenn es der Verkehr notwendig macht

 

Der Regelbetrieb auf der Luegbrücke wird ab 1. Jänner 2025 einspurig sein, um die Brücke zu entlasten. An Tagen mit hohem Verkehrsaufkommen (etwa an Reisetagen) kann die ASFINAG in Abstimmung mit den Statikern eine zweispurige Verkehrsführung gewährleisten, um lange Staus und ein Verkehrschaos zu vermeiden. Das ist jedoch nur durch eine innovative Verkehrsführung möglich, bei der alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen auf der zentrierten, linken Fahrspur über die Brücke fahren. Pkw nützen dann beide Fahrspuren. An 180 Tagen kann dieses System aktiviert werden – und zwar bedarfsgerecht in Richtung Süden, in Richtung Norden oder in beiden Richtungen, sofern es der Verkehr notwendig macht.

Landesregierung erlässt auf Vorschlag von Landesrat Luis Walcher neue Regeln für die Freizeitaktivität in Fließgewässern - Änderungen betreffen Gewässerstrecken, Jahreszeiten und Tageszeiten

BOZEN (LPA). "Damit die Freizeitaktivität in den Fließgewässern wieder starten kann, ist eine neue Regelung notwendig gewesen. Bei dieser Gelegenheit hat die Landesregierung heute auf meinen Vorschlag hin den Beschluss an die neuen Gegebenheiten angepasst. Die Änderungen betreffen die Gewässerstrecken, die Jahreszeiten und die Tageszeiten", erläutert Forstwirtschaftslandesrat Luis Walcher nach der Sitzung der Landesregierung am 17. Dezember. Die Grundlage der Regelung der Freizeitaktivitäten in den Fließgewässern  war bisher im Fischereigesetz vom Jahr 1978 verankert gewesen. Im Jahr 2023 war das Landesgesetz "Schutz der aquatischen Ökosysteme und nachhaltige Fischerei“ erlassen worden. Darin war eine Übergangsfrist bis Jahresende 2023 vorgesehen gewesen. 

Neu eingeführt wird nun ein Schwellenwert für einen Mindestwasserpegel. "Wird dieser Schwellenwert unterschritten, darf die Freizeitaktivität in den Fließgewässern zum Schutz der aquatischen Ökosysteme nicht mehr ausgeübt werden", führt Landesforstdirektor Günther Unterthiner aus. Um den Schutz sensibler Gewässerabschnitte zu gewährleisten, wurden neue räumliche und zeitliche Regelungen eingeführt. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, den Besucherstrom im Zusammenhang mit Sport- und Freizeitaktivitäten in weniger sensible Bereiche zu lenken und Zeitfenster zu schaffen, in denen die Lebensgemeinschaften weitgehend ungestört bleiben.

Für freigegebene Wasserabschnitte gilt für Kanufahrten und Kajakfahrten sowie Rafting und Canyoning: Eine Stunde nach Sonnenaufgang und eine Stunde vor Sonnenuntergang dürfen diese Fahrten beziehungsweise Tätigkeiten ausgeübt werden. In Biotopen, Naturdenkmälern und geschützten Landschaftselementen sind diese Sport- und Freizeitaktivitäten ausschließlich für die Durchfahrt gestattet, Ein- oder Ausstieg sind untersagt. Im Hinblick auf die Jahreszeiten hängt es davon ab, wo sich ein Fließgewässer befindet, ob im Ahrntal oder im Unterland.

Sport- und Freizeitveranstaltungen in und an Fließgewässern müssen mindestens 60 Tage vor Veranstaltungsbeginn dem für Fischerei zuständigen Landesamt für Wildtiermanagement gemeldet werden.

Für alle Sport- und Freizeittätigkeiten in Fließgewässern und an ihren Ufern gilt der Grundsatz der Risikoakzeptanz, sie erfolgen also auf eigene Gefahr.

ma

Auf insgesamt fünf Millionen Euro beläuft sich nun der Aufruf 2025 für die Beitragsvergabe an Klein- und Kleinstunternehmen für Investitionen 

BOZEN (LPA). Am vergangenen 8. Oktober (LPA hat berichtet) hatte die Landesregierung den Aufruf zur Einreichung von Anträgen für das Jahr 2025 für die Gewährung von Beiträgen an kleine Unternehmen für betriebliche Investitionen genehmigt. Ziel der Maßnahme war es, den Kleinunternehmen im Handwerks-, Handels- und Dienstleistungssektor eine bessere Investitionsplanung zu ermöglichen.

Auf Vorschlag von Landeshauptmannstellvertreter und Wirtschaftslandesrat Marco Galateo hat die Landesregierung am 17. Dezember beschlossen, die für die Ausschreibung 2025 vorgesehene Dotierung von drei Millionen Euro aufzustocken - und zwar um zusätzliche zwei Millionen Euro. „Mit dieser weiteren Aufstockung um zwei Millionen Euro halten wir an unserem Engagement fest, den Klein- und Mittelunternehmen die notwendigen Beiträge für betriebliche Investitionen zu gewährleisten und damit die lokale Wirtschaft weiter zu unterstützen“, betont Galateo. Insgesamt beläuft sich die Ausschreibung 2025 also auf fünf Millionen Euro.

Bis 28. Februar 2025 ansuchen

Förderfähig sind kleine und kleinste Unternehmen (weniger als 50 Beschäftigte), die im Bereich Handwerk, Handel und Dienstleistungen tätig sind. Die Geldmittel ermöglichen es den Begünstigten beispielsweise, Geld in die Eröffnung oder Erweiterung eines Betriebs oder in die Umstellung des Produktionsprozesses zu investieren.

Beitragsanträge an die Landesabteilung Wirtschaftsentwicklung können noch bis 28. Februar 2025 ausschließlich online eingereicht werden.

tl/mpi

Monitoring des Südtiroler Sanitätsbetriebs und der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz im Auftrag des Landes - Rückstände auf allen 32 beprobten Spielplätzen sehr gering bis gar nicht vorhanden

BOZEN (LPA). Der Südtiroler Sanitätsbetrieb und die Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz führen im Auftrag des Landes ein systematisches Monitoring von Pestizidrückständen auf Kinderspielplätzen durch. Auf 32 Spielplätzen im ganzen Land werden dafür viermal im Jahr Grasprobenentnommen. Die bisherigen Ergebnisse für 2024 zeigen: Die Pestizidrückstände, die während der Zeit der Vegetationsperiode vorgefunden wurden, sind auf allen Spielplätzen sehr gering. 

Bereits in den Jahren 2018, 2019, 2020 und 2021 hatte der Südtiroler Sanitätsbetrieb in Zusammenarbeit mit der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz ein Monitoring über Spritzmittelrückstände auf Kinderspielplätzen in der Obstbauregion durchgeführt und in einem wissenschaftlichen Fachartikel veröffentlicht. Im heurigen Jahr wurden wiederum insgesamt 32 Spielplätze zwischen Salurn im Süden und Mals im Vinschgau beziehungsweise Brixen im Eisacktal beprobt. Die Lage der Spielplätze wurde so gewählt, dass die Obstbauregion weitestgehend abgedeckt wird. Die Beprobung erfolgt insgesamt viermal im Jahr: im März, im Juni, im Oktober und im Dezember. Damit wird auch eine Aussage über die Verteilung der Exposition im Jahresverlauf möglich.

Die Ergebnisse der ersten drei Beprobungen 2024 zeigen, dass sich während der Vegetationsperiode auf den Spielplätzen Rückstände von primär im Obstbau eingesetzten Wirkstoffen nachweisen lassen. Ähnlich wie in der vorangegangenen Studie sind die Rückstände sehr gering.

Die Art und die Konzentration der gefundenen Wirkstoffrückstände ändert sich im Jahresverlauf. So werden die im März gefundenen Wirkstoffe Cyprodinil, Dithianon und Pyrimethalin primär zur Bekämpfung des Apfelschorfs eingesetzt. Die Produkte Etofenprox werden während der Vorblüte zur Bekämpfung verschiedener Apfelblattsauger eingesetzt. Pyriproxyfen wird zur Bekämpfung von Schildläusen im Zeitraum nach dem Austrieb der Bäume eingesetzt.

Bei der im Juni durchgeführten zweiten Beprobung wurden primär Fungizide gefunden. Auch hier spielen Wirkstoffe gegen den Apfelschorf sowie gegen Alternaria die Hauptrolle. Dazu zählen Fluazinam, Captan und Dodine. Nachgewiesen wurde auch Cyflufenamid, das zur Bekämpfung des Apfelmehltaus eingesetzt wird. Ametoctradin, Spiroxamin und Cyflufenamid werden im Weinbau gegen den Falschen beziehungsweise Echten Mehltau angewandt. 

Bei der Beprobung im Juni wurden in einzelnen Gemeinden die beiden Insektizide Cypermethrin und Permethrin nachgewiesen. Zwar ist Cypermethrin auch in der Landwirtschaft (Weinbau) zugelassen, wird aber in Südtirol nicht eingesetzt. Beide Wirkstoffe sind Mittel gegen die Verbreitung der Tigermücke. Nach Rücksprache mit den betroffenen Gemeinden hat in der entsprechenden Gemeinde an den der Beprobung vorhergehenden Tagen eine solche Behandlung stattgefunden.

Bei der im Oktober durchgeführten Beprobung wurden bei keiner Probe Rückstände von Pestiziden festgestellt.

Die durchschnittlich gefundenen Konzentrationen der Wirkstoffe liegen in einem sehr niedrigen bis niedrigen Bereich: erste Beprobung bei 0,036 ppm (parts per million steht für den millionsten Teil), zweite Beprobung bei 0,025 ppm. Die durchschnittliche Konzentration (zweite Beprobung Cypermethrin und Permethrin 0,719 ppm) ist durch die kurz vor der Probennahme erfolgten Behandlung gegen die Tigermücke erklärbar. Nach einer Abnahme von Anzahl und Konzentration der Rückstände in den Jahren 2018 bis 2021 sind die Werte von 2024 ähnlich wie jene im Jahr 2021.

In Summe bestätigen die Ergebnisse die Schlussfolgerungen der vorhergehender Untersuchungen. Sie zeigen, dass die von der Landwirtschaft gesetzten Maßnahmen die Abdrift wirksam reduzieren, aber nicht vollständig verhindern.

Als Fazit lässt sich feststellen, dass sich auf zahlreichen Spielplätzen zwar Wirkstoffe von Pestiziden nachweisen lassen, auch wenn nur in sehr geringen Konzentrationen. Die Wirkstoffe stammen aus der Landwirtschaft und vereinzelt aus der Bekämpfung der Tigermücke. Im Sinne einer stetigen Verbesserung muss weiter an der Optimierung der Ausbringungstechnik und der Reduzierung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes gearbeitet und die Kommunikation bei Einsätzen zur Insektenbekämpfung (Beispiel Tigermücke) überdacht und besser organisiert werden.

Weiterführende Informationen: www.frontiersin.org/journals/environmental-science/articles/10.3389/fenvs.2022.1062333/full

red/mac

Montag, 16 Dezember 2024 07:23

Landtag genehmigt Jahreshaushalt

Kompatscher: Investitionen für soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung

BOZEN (LPA). Der Landtag hat in der Nacht auf 14. Dezember den Jahreshaushalt für 2025 mit einem Rekordvolumen von acht Milliarden Euro genehmigt. Der Haushalt setzt Akzente in den Bereichen soziale Sicherheit, nachhaltige Entwicklung und wirtschaftliche Resilienz. Landeshauptmann und Finanzlandesrat Arno Kompatscher betonte, dass der Haushaltsvoranschlag Antworten auf aktuelle Herausforderungen wie Teuerung, Altersarmut und Klimawandel gebe.

„Mit diesem Haushalt legen wir den Grundstein für ein solidarisches und zukunftsfähiges Südtirol. Unser Ziel ist es, die Herausforderungen unserer Zeit entschlossen anzupacken und niemanden zurückzulassen“, sagte Kompatscher. 

Ein Schwerpunkt des Haushalts ist die soziale Sicherheit. Familien werden durch höhere Absetzbeträge pro Kind (340 Euro) und erweiterte Einkommensgrenzen für Steuererleichterungen (bis zu 90.000 Euro) gezielt entlastet. Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden höhere Löhne zahlen, profitieren von einer Senkung der IRAP von 3,9 auf 2,68 Prozent. Zusätzlich werden in den nächsten drei Jahren rund 150 Millionen Euro bereitgestellt, um niedrige Renten aufzubessern und Altersarmutzu bekämpfen.

„Diese Maßnahmen stärken nicht nur die Kaufkraft, sondern schaffen auch mehr soziale Gerechtigkeit. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit müssen wir klare Prioritäten setzen“, sagte Kompatscher. Zudem soll der Wohnungsmarkt durch gezielte Förderungen für Mietwohnungen und Regulierungen der Kurzzeitvermietung entlastet werden.

Ein weiterer zentraler Punkt des Haushalts ist die Förderung nachhaltiger Entwicklung. Investitionen in erneuerbare Energien, Klimaschutz und Verkehrsinfrastruktur sind Kernpunkte des Plans. Projekte wie der dreigleisige Virgltunnel, die Riggertalschleife und die Förderung des Fahrradverkehrs werden vorangetrieben.

Der Haushalt sieht umfangreiche Steuerreformen vor. Die IRPEF wird umgestaltet, um hohe Einkommen stärker zu belasten und die zusätzlichen Einnahmen an Familien mit Kindern weiterzugeben. „Dieser Haushalt ist ein Bekenntnis zu sozialer Gerechtigkeit und nachhaltiger Entwicklung“, sagte Kompatscher.

Der Landtag sieht im  Haushaltsvoranschlag 1,791 Millionen Euro für die Sanität vor, für das Personal 1,315 Millionen Euro. 1,208 Millionen Euro fließen in den Bereich Bildung und 728 Millionen Euro in den Bereich Soziales. Für die Mobilität sind 742 Millionen Euro reserviert.

pio

Vorweihnachtlicher Besuch des Diözesanbischofs im Landesparlament; Aufforderung an die Abgeordneten, eine auf Besonnenheit und Dienst am Nächsten ausgerichtete Politik zu machen, die Gerechtigkeit und Solidarität Raum gibt: „Die Kirche will Ihr Verbündeter sein.“

Landtagspräsident Arnold Schuler begrüßte am heutigen Donnerstagabend (12. Dezember) nach Ende der Plenarsitzung Ivo Muser, Bischof der Diözese Bozen-Brixen, und Generalvikar Eugen Runggaldier im Landtag.

Schuler wies in seinen Grußworten darauf hin, dass die katholische Kirche und die Demokratie bzw. die Politik, die diese gestalte, viele Gemeinsamkeiten haben. „Sie sind aufgebaut auf Toleranz und Frieden und haben eine lange gemeinsame Geschichte”, so Schuler, „und sind zum Fundament unseres gesellschaftlichen Lebens geworden - über Jahrhunderte.” Heute jedoch sei ein großer Vertrauensverlust spürbar, dabei wäre Vertrauen gerade in dieser herausfordernden Zeit äußerst wichtig. „Ohne Vertrauen sucht man Neues, in dem man glaubt, Halt zu finden - bis hin zu autoritären Systemen und Denkweisen”, erklärte Schuler und ergänzte: “Es liegt nun an uns, wieder für mehr Vertrauen zu sorgen.”

Bischof Muser unterstrich dann in seiner Weihnachtsbotschaft: „Die Weihnachtsgeschichte ist eine Hoffnungsgeschichte.“ Wenn sie auch in gewisser Weise ihren ursprünglichen Sinn verloren habe, so erreiche sie dennoch nach wie vor die Menschen in der Tiefe ihres Herzens und spreche ihre Sehnsucht an. Es liege ihr eine große Umkehrung inne: Nicht der römische Kaiser mit seinem Zensus bringe Heil und Hoffnung – sondern ein Kind.

Vor dem Hintergrund dieser Hoffnungsgeschichte lud der Diözesanbischof dazu ein, darüber nachzudenken, dass die Politik im Dienste der Anderen stehen müsse, ausgehend vom Hinhören als Grundlage für echtes Miteinander und von der Konzentration auf das Wesentliche. Zudem sei ein respektvoller Austausch innerhalb der Politik wesentlich, umso mehr aufgrund der öffentlichen Sichtbarkeit.  Muser verwies weiters auf eine Reihe von Themen, die im Mittelpunkt des politischen Handelns stehen sollten: die Unterstützung der Jugend und der Schule, die Bedeutung der Solidarität in Zeiten von Unsicherheit und Krisen, die Stärkung eines Lebensstils, der den Dialog und den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Das Verhalten von Politikerinnen und Politikern müsse an Selbstreflexion, dem Eingeständnis von Fehlern und der Bereitschaft, die Ideen anderer anzunehmen, orientiert sein. „Sich regelmäßig zu fragen, ob die eigenen Entscheidungen wirklich dem Gemeinwohl dienen, ist essenziell, um der Versuchung persönlicher Interessen zu widerstehen“, so Muser. „Wir wollen eine Gesellschaft echter menschlicher Beziehungen und lebenswerter Orte aufbauen, in denen Gerechtigkeit und Solidarität ihren Platz finden. Auf diesem Weg will die Kirche Ihr Verbündeter sein, um gemeinsam zum Wohlergehen aller beizutragen.“

Der Diözesanbischof schloss mit dem Wunsch, dass „Sie die Weihnachtsgeschichte als Hoffnungsgeschichte begleitet – persönlich und bei Ihrem politischen Einsatz“.

LH Arno Kompatscher verwies darauf, dass man zwar in einem laizistischen Staat lebe, dennoch gebe es die Tradition, den Bischof vor Weihnachten in den Landtag einzuladen. Das, was für die Kirche das Evangelium sei, sei für andere die Erklärung der Menschenrechte; auf jeden Fall aber sei es aber gut, die Worte des Bischofs über eine Gesellschaft und eine Politik zu hören, die wieder menschlicher werden müssten. Er wünsche allen Kolleginnen und Kollegen, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie allen, die sich für eine menschlichere Gesellschaft einsetzen, ein frohes Weihnachtsfest und eine ruhige Zeiten, aus der sie Kraft, Vertrauen und Hoffnung schöpfen können, sowie die Gelegenheit, Beziehungen zu pflegen.

Abschließend bedankte sich Landtagspräsident Schuler beim Posaunenquartett aus Eppan mit Dirigent Johann Finatzer und den Musikanten Manuel Wurz, Thomas Plazotta, Hannes Gramm und Klaus Leimgruber für die musikalische Umrahmung des Besuchs des Bischofs und wünschte auch seinerseits ein frohes Weihnachtsfest.

LT

 

Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /www/htdocs/w00fb819/vinschgerwind.it/templates/purity_iii/html/com_k2/templates/default/user.php on line 260

SÜDTIROL AKTUELL

AKTUELLE AUSGABE

  • Wer darf/kann BMin?

    Wer darf/kann BMin?

    Schlanders - In der Marktgemeinde Schlanders stehen bei den Gemeinderatswahlen im Mai die größten Änderungen im Vinschgau an. Schlanders bekommt in

    Read More
  • Alpoma gegründet

    Alpoma gegründet

    Vinschgau/Burggrafenamt/Südtirol - Alpoma nennt sich der Zusammenschluss zwischen VIP, VOG und VOG Products. Am vergangenen 27. März erfolgte der „Start in

    Read More
  • Zwei WM-Helden und ihr Moment für die Ewigkeit

    Zwei WM-Helden und ihr Moment für die Ewigkeit

    Die Weltmeisterschaften im Engadin werden für zwei heimische Sportler unvergessen bleiben: Snowboarderin Jasmin Coratti holte sich die Silbermedaille, während Skicrosser

    Read More
  • 1

KLEINANZEIGEN

kla icons

BILDER

Impressionen 2025

impression_1-25

Jubiläumsjahr. 1525: Die Bauern waren unterdrückt und mussten so viele Steuern und Abgaben an die Regierenden (Adel & Kirche) zahlen. Das Leben wurde unerträglich und so brach der Bauernkrieg aus. 2025: Der SBB regiert das Land mit und manche Bauern holen sich mit Steuerbegünstigungen, Fördergelder und Subventionen das Geld zurück. Panta rhei: So dreht sich die Geschichte.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_2-25

Zuckbichl. Das Bild erweckt in mir eine sonderbare und unerklärliche Nostalgie.
Vielleicht weil die Fotografie nur das Vergangene festhalten kann?
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_3-25

Am Schnatzhof. Es war einmal... vor dem Hof ein besonderer Gast gelandet. Er möchte in der warmen Stube einkehren, aber er war zu groß und zu dick und konnte nicht durchschlüpfen. In wenigen Tagen aber konnte er so viel abnehmen und wurde dünn wie eine (Mond)-Sichel und klopfte an die Tür. Doch wenn er so schnell zunehmen kann, wie er abnimmt, dachte der ...

Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_4-25

Heydorf-Loretzhof IV. Jeden zweiten Donnerstag besuche ich die Redaktion des Vinschgerwind und gehe an diesem wunderschönen Juwel, mitten in Schlanders, vorbei. Ich kann immer wieder staunen über die schönen Proportionen, die eleganten Details, ohne „kosmetische Eingriffe“, die je nach Lichtverhältnissen anders wirken. Da muss ich zwangsläufig an die zu vielen Zerstörungen, die unser Land genehmigt, denken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_5-25

Weltkulturerbe der UNESCO. Bald sollen auch die aus Schluderns stammenden Haflinger dazukommen. Die Waale auf der Malser Haide, die Transhumanz der Schafe in Schnals sind schon dabei. Aber die Liste kann unendlich verlängert werden: Die Stilfserjoch-Straße, das Scheibenschlagen, ....
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_6-25

Die Nachtfotografie. Da ich immer weniger Schlaf brauche, bin ich öfters bei Dunkelheit unterwegs. So habe ich die Nachtfotografie entdeckt. Damit meine ich nicht nur den Himmel und seine leuchtenden Bewohner. Der schwarze Mantel der Nacht verdeckt vielen Unfug, lässt aber hier und dort einige schöne Sachen durchblicken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_7-25

Ein Frühlingsgruß. Die nächste Vinschgerwind-Impression wird meine 500ste sein, und bis auf 1000 komme ich sicher nicht. Ich freue mich über die Rückmeldungen, weil mit einer Kleinigkeit kann ich andere überraschen und glückliche Augenblicke schenken. Vielleicht wäre es schön, die besten Impressionen in einem Katalog zu sammeln. Wenn der eine oder andere Gönner sich melden würde, könnte die Idee bis Weihnachten umgesetzt werden.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Impressionen 2024

impression_1-24

Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_10-24

Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_11-24

Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_12-24

Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_13-24

Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_14-24

Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_15-24

Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_16-24

Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_17-24

Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_18-24

Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_19-24

Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
Ab und zu im Inneren des Berges wacht der „Wasserdrache“ wieder auf und spuckt Unruhe und Geröll ins Tal.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_2-24

Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_20-24

Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_21-24

Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_22-24

Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_23-24

Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_24-24

Schattenspiele. Karthaus, im Hintergrund, ist schon im Schatten verhüllt. Katharinaberg wird auch gleich vom „schwarzen Drachen“ verschlungen... Was für ein herrliches Spektakel dieses Licht- und Schattenspiel.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_25-24

Schloss Juval. In Südtirol gibt es an die 300 Burgen und Schlösser. Gut zwei Dutzend davon befinden sich im Vinschgau. Von einigen sind nur Mauerreste geblieben, andere sind sehr gut erhalten und zum Teil dem Publikum zugänglich. Geschichte, Geschichten und Sagen wurden in den alten Gemäuern wie in einer Truhe, bis heute gut aufbewahrt.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_3-24

Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_4-24

Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_5-24

Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_6-24

Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_7-24

Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_8-24

Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Impressionen 2023

impression_1-23

Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_10-23

Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_11-23

Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_12-23

Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_13-23

In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_14-23

Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_15-23

Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_16-23

Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_17-23

Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_18-23

Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_19-23

Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_2-23

In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_20-23

Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_20bis-23

Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_21-23

Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_22-23

Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_23-23

Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_24-23

Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_25-23

Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_3-23

Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_4-23

Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_5-23

Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_6-23

„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_7-23

Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_8-23

Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

impression_9-23

St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

WINDMAGAZINE

  • Warm und trotzdem atmungsaktiv. Funktionsbekleidung ermöglicht es uns, selbst bei klirrenden Temperaturen den Schnee und die traumhafte Winterlandschaft zu genießen, ohne ins Frösteln zu kommen. Baumwolle, Fleece oder Daunen? Was…
    weiterlesen...
  • Die tierischen Protagonisten aus der Weihnachtsgeschichte an den Futterkrippen anzutreffen, war einigermaßen überraschend. Weniger unerwartet war, dass ihre Landwirte auch im Winter tüchtig sind. Ein bisschen Zeit für die Ofenbank…
    weiterlesen...
  • Der junge Vinschger Martin Fahrner ist seit 2018 Chef der World Racing  Academy WRA. In der Skisaison 2024/2025 ist er mit 12 Athleten im  internationalen Skizirkus unterwegs. Sein Vater Hans…
    weiterlesen...
  • Promenaden verfügen standesgemäß über besondere Flanierqualitäten, bieten interessante Blickbeziehungen und dienen in der Regel dem Lustwandeln.  Der fünf Kilometer lange Rundweg um den Haider See im Vinschger Oberland vereinigt diese…
    weiterlesen...
  • Ein paar winterliche Überlebensstrategien von Alpentieren und -pflanzen stelle in diesem Beitrag vor. Vereinfacht und in einer systematisierenden Übersicht kann man aktive und passive Überwinterer unterscheiden. Von Wolfgang Platter, dem…
    weiterlesen...
  • Un racconto per immagini di Gianni Bodini   La Val Venosta offre agli amanti degli sport invernali diversi centri ben attrezzati, ma anche per chi si “accontenta” della natura non…
    weiterlesen...
  • Die magische Geschichte der „VALANGA AZZURRA“ („blaue Lawine“),  dem damals erfolgreichsten Ski-Team der Welt rund um Gustav Thöni wurde  verfilmt. Vorgestellt wurde der Kino-Film jüngst am Filmfestival in Rom. von…
    weiterlesen...
  • Unvergessliche Pistenerlebnisse Atemberaubendes Panorama und 44 bestens präparierte Pistenkilometer: In Sulden sind Wintersportträume Wirklichkeit.   Das Skigebiet in Sulden ist kein Geheimtipp, Sulden ist höchstes Niveau, Sulden ist „First Class“:…
    weiterlesen...
  • Schließen Sie die Augen und träumen Sie vom perfekten Winterurlaub mit der Familie … Text: Stephan GanderFotos: Lucas Pitsch / Sebastian Stip In Trafoi, mitten im Nationalpark Stilfserjoch erlebt man…
    weiterlesen...
  • Eine Oase der Ruhe, ein Ziel für Wanderungen, ein beliebter Treffpunkt für Genießer, auch zum Feiern, Ausgangspunkt für Skitouren, eingebettet in einer wunderbaren Bergkulisse: das ist die Berghütte Maseben. Die…
    weiterlesen...
  • Wusstest du, dass die Nährstoffe in Äpfeln die gesundheitliche Wirkung von anderen Lebensmitteln verstärken? VIP hat spezielle Kombinationen mit Vinschger Apfelsorten entwickelt, die überraschend gut schmecken und die Gesundheit fördern.…
    weiterlesen...
  • Die Tage werden kürzer, die Luft frischer, und die Landschaft erstrahlt in reinem Weiß – der Winter in der Ferienregion Reschensee ist da! Eingebettet im malerischen DreiländereckItalien-Österreich-Schweiz erwartet euch ein…
    weiterlesen...
  • Wo die heimischen Alpen in ein winterliches Wunderland verwandelt werden! Dieses Gebiet bietet nicht nur erstklassige Skimöglichkeiten, sondern ist auch ein Ort, der Tradition und Gemeinschaft inmitten der atemberaubenden Natur…
    weiterlesen...
  • Latsch-Martelltal Zwischen kristallklaren Bergseen, dem ursprünglichen Martelltal, dem kargen Sonnenberg und dem sattgrünen Nörderberg liegt das Feriengebiet Latsch-Martell - unterschiedlicher könnte es nicht sein. Als wahres Skitouren Eldorado ist das…
    weiterlesen...

Winterwind 2024

zum Blättern

Winter Magazin - Winterwind 2024 - Bezirk Vinschgau Südtirol - Skigebiete Skifahren Rodeln Langlaufen Winterwandern Schneeschuhwandern Eislaufen Schöneben Haideralm Sulden Trafoi Watles Ferienregion

KULTURHAUS

THEATER

VERANSTALTUNGEN

interreg banner

BILDUNGSZUG

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.