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Montag, 03 Februar 2025 13:32

Raumordnung und Nachwuchsförderung

Mals - Die lvh-Bezirksobleute Günther Platter und Hermann Raffeiner Kerschbaumer luden kürzlich zu einem informativen Abend für die Ortsausschussmitglieder der Bezirke Ober- und Untervinschgau sowie die Mitglieder der lvh-Ortsgruppe Mals ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen zentrale Themen wie Raumordnung, leistbares Wohnen und die Zukunft des Handwerks im Vinschgau. Höhepunkt des Abends war die Teilnahme von Landesrat Peter Brunner, der einen umfassenden Einblick in die Arbeitsschwerpunkte seines Ressorts gab. Brunner ging dabei insbesondere auf die Herausforderungen des leistbaren Wohnens und die Bedeutung einer gut durchdachten Raumordnung ein.
lvh-Direktor Walter Pöhl betonte in seiner Rede die Bedeutung von Gewerbeflächen und Wohnraum für Betriebe. „Wenn wir wollen, dass Betriebe erfolgreich in die nächste Generation geführt werden, müssen ausreichend Gewerbeflächen und Wohnraum für zwei Generationen pro Betrieb zur Verfügung stehen,“ fasste Pöhl die Anliegen des lvh zusammen.
Die anwesenden Mitglieder nutzten die Gelegenheit, um sich direkt an den Landesrat zu wenden und Fragen zu stellen. Die Diskussionen zeigten deutlich, wie wichtig der Dialog zwischen Politik und Wirtschaft ist, um gemeinsam Lösungen für drängende Herausforderungen zu finden.
Neben der Raumordnung standen weitere Themen wie die Mobilität im Vinschgau sowie die Förderung junger Talente im Fokus. Besonders hervorgehoben wurde die erfolgreiche Kids Academy, die auch im Sommer 2025 wieder in Schlanders stattfinden wird, um Kinder für das Handwerk zu begeistern.
‚Zum Abschluss des Abends waren sich alle Anwesenden einig, wie wertvoll der Austausch zwischen Verband, Politik und Mitgliedern ist. Die Bezirksobleute verwiesen auf die bevorstehenden Ortsversammlungen im gesamten Vinschgau, die in den kommenden Monaten stattfinden und erneut Gelegenheit für Information und Dialog bieten werden.
Der Abend in Mals hat gezeigt, wie wichtig ein enger Dialog zwischen Wirtschaft und Politik für die Entwicklung des Vinschgaus ist – sowohl im Hinblick auf aktuelle Herausforderungen als auch auf die Zukunftsfähigkeit des Handwerks in der Region.

Montag, 03 Februar 2025 13:31

Umfahrung Kastelbell: Tunnel bis Jahresende

Galsaun/Kastelbell - Auf der Baustelle für die Umfahrung Kastelbell-Galsaun laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Mobilitäts- und Infrastrukturenlandesrat Daniel Alfreider und Bürgermeister Gustav Tappeiner zeigen sich sehr zufrieden über den planmäßigen Verlauf der Arbeiten. „Auf der Baustelle an der Vinschger Staatsstraße arbeiten konstant rund 80 Bauarbeiter, damit diese für die Mobilität des gesamten westlichen Landesteils wichtige Infrastruktur gegen Jahresende für den Verkehr geöffnet werden kann“, sagt Alfreider.
In der Hauptröhre für den Umfahrungstunnel von Kastelbell und Galsaun wurden bereits 1300 Meter der Innenschale mit Isolierung betoniert, was mehr als die Hälfte des Tunnels ausmacht. Die Arbeiten an der Zwischendecke, die für die Rauchgasabsaugung vorgesehen ist, sind über eine Länge von 700 Metern abgeschlossen. „Zudem wurden die seitlichen Dienstgehsteige, in denen die Leerrohre für die Verkabelung der technologischen Anlagen verlegt sind, bereits über 500 Meter errichtet“, sagt der Verfahrensverantwortliche Augustin Hueber.
Die Betonierarbeiten am Tagbautunnel Ost mit dem Lüftergebäude werden in diesen Tagen abgeschlossen. Anschließend beginnen die Einschüttungen im Bereich des Ostportals. Der östlichste Fluchtstollen 4 wurde bereits über 90 Meter von insgesamt 310 Metern ausgebrochen. Im Fluchtstollen 3 kam es bei den letzten 20 Metern des Portalbereichs zu einem Verbruch. Deshalb musste die Baumethode angepasst werden. Ende Jänner beginnen die Arbeiten zur Fertigstellung dieses Abschnitts. Die beiden westlichen Fluchtstollen 1 und 2 sind bis auf Abschlussarbeiten fertiggestellt.
In den kommenden Wochen starten die Arbeiten am Tagbautunnel beim Westportal, dessen Fundamente bereits errichtet sind. Zudem beginnt im Februar/März der Einbau der technologischen Anlagen des Tunnels vom Westportal aus. Ab Anfang Februar werden die Arbeiten zum Anschluss der neuen Trasse an die bestehende Staatsstraße im Westen aufgenommen. Hierfür muss das Längsprofil der Staatsstraße angepasst werden. Um Verkehrsbehinderungen zu minimieren, werden abschnittsweise ampelgeregelte Einbahnverkehre in der Nacht eingerichtet.
Die neue, insgesamt 3,36 Kilometer lange Umfahrung beginnt von Westen kommend kurz vor Schloss Kastelbell und mündet im Osten auf Höhe der Gewerbezone Galsaun wieder in die bestehende Staatsstraße ein. Sie gilt als wichtiges Bauvorhaben für ein sicheres Straßennetz im Vinschgau und soll die Orte Kastelbell und Galsaun vom Durchzugsverkehr entlasten.

Montag, 03 Februar 2025 13:30

SWR-Delegation in Landeck

Landeck/Vinschgau - Kürzlich fand in der Wirtschaftskammer Landeck der traditionelle Neujahrsempfang statt, zu dem auch eine Delegation des Bezirksausschusses Vinschgau des Südtiroler Wirtschafsrings geladen war. SWR-Bezirkspräsidentin Rita Egger betonte, dass es für die Wirtschaft im Vinschgau sehr wichtig sei, die Beziehungen zu unseren Nachbarn in Tirol zu pflegen und einen regen Austausch zu gemeinsamen Themen zu haben. Gerade beim hochaktuellen Thema Mobilität habe man gesehen, wie wichtig es sei, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten und sich gegenseitig zu unterstützen. Aus diesem Grund habe sie sich sehr über die Einladung von Seiten des Obmanns der Wirtschaftskammer Landeck, Michael Gitterle sowie seines Bezirksstellenleiters Otmar Ladner gefreut. Diese waren im November vergangenen Jahres zum Törggelen im Vinschgau eingeladen gewesen und man habe damals beschlossen, sich in Zukunft intensiver zu gemeinsamen Themen auszutauschen. Die Themen, welche von Michael Gitterle sowie von der Präsidentin der Wirtschaftskammer Tirol, Barbara Thaler, angesprochen wurden, sind nahezu dieselben, welche von der heimischen Wirtschaft seit Jahren angeführt werden. Laut Konjunkturumfrage der Wirtschaftskammer Tirol sind die Arbeitskosten (83 %), der Arbeitskräftemangel (51 %), Energiekosten (46 %) sowie Bürokratie (44 %) die größten Herausforderungen für die Betriebe in Tirol. Daher forderte die Präsidentin der WK-Tirol z.B. geringere Lohnnebenkosten und steuerliche Anreize für Pensionist:innen, sowie steuerfreie Überstunden. Speziell das Thema der Anreize für Pensionist:innen müsse laut Bezirkspräsidentin Rita Egger auch hier in Südtirol stärker forcieren werden. Es handle sich dabei nämlich um eine Win-Win-Win-Situation für den Staat, welcher zusätzliche Steuereinnahmen generiert, für den Betrieb, welcher in Zeiten des akuten Fachkräftemangels auf erfahrene Mitarbeiter zurückgreifen kann sowie für die Pensionist:innen selbst, welche weiterhin auf freiwilliger Basis einer Beschäftigung nachgehen können, welche sich auch finanziell für sie rentiert. Der einstige Grund, warum man Pensionist:innen davon abhielt, nach der Pension weiterzuarbeiten, weil man dadurch den jungen Menschen den Arbeitseintritt erleichtern wollte, sei ufgrund des demografischen Wandels nicht mehr gegeben, wonach im Jahr 2030 ca. 30.000 Arbeitskräfte in Südtirol fehlen werden, so Rita Egger abschließend.

Dienstag, 04 Februar 2025 16:00

Lauter Protest

Partschins - Der Gemeinderat von Partschins hat eine eigene Beschlussvorlage mit 5 Enthaltungen und 6 Gegenstimmen abgelehnt. Diese Ablehnung ist ein lauter Protest gegen eine Gesetzesänderung im Landtag, die kurz vor Weihnachten einige GIS-Bestimmungen geändert hat.

von Erwin Bernhart

Wenn die SVP-Mehrheit und die Opposition in gemeinsamer Abstimmung gegen eine Gesetzesänderung, die aus dem Landtag kommt, protestiert, schrillen die Alarmglocken. Die Gemeinden müssen einige neue GIS-Bestimmungen anpassen. Ein solcher Akt geht üblicherweise mit einem Gemeinderatsbeschluss über die Bühne. Die Gemeinderäte von Partschins haben bei ihrer Sitzung vom 21. Jänner 2025 einen solchen Anpassungsbeschluss mit 5 Enthaltungen und 6 Gegenstimmen kurzerhand abgelehnt. Während die neuen Bestimmungen der Gemeindeimmobiliensteuer für Urlaub auf dem Bauernhof noch geschluckt hätte werden können, stieß die neue Bestimmung für die Privatzimmervermieter gänzlich auf Ablehnung. Der Gesetzgeber hat verfügt, dass die Privatzimmervermieter künftig einen GIS-Steuersatz von 0,56 % zu entrichten haben (bisher waren es 0,2 %), genausoviel also wie die Hotels zahlen müssen. Das Signal für die auf Tourismusebene wichtigen Privatzimmervermieter ist fatal. Und damit es komplizierter wird, hat der Gesetzgeber dekretiert, dass die GIS für die Privatzimmervermieter keinesfalls unter der GIS von den vertraglich vermieteten Wohnungen in der Gemeinde liegen darf. Die Gemeinde Partschins hat die GIS für Mietwohnungen mit 0,76% bestimmt. Das sei nicht die richtige Gangart, kündigte der Tourismusrefernt Ulrich Schweitzer seine Gegenstimme an. Bereits die vorige Bestimmung mit dem Auslastungsgrad sei hanebüchen gewesen. Man brauche die touristische Vielfalt und gerade jene Familienbetriebe, die in den 70er und 80er Jahren entstanden seien, tragen heute mit 44.000 Nächtigungen aus 44 Betrieben zu Vielfalt und Wertschöpfung bei. Im Gemeinderat machte sich eine vehement ablehnende Haltung breit. Auch VizeBM Walter Laimer kündigte seine Enthaltung an. Christian Leiter von den freien Wählern schimpfte gegen die Gangart aus Bozen, die ein Gesetzesänderung kurz vor Weihnachten mit Wirkung ab 1.1.2025 vorsehe. Auch Jutta Pedri und Benjamin Schupfer schüttelten über die Ungerechtigkeiten den Kopf. Schupfer regte an, die GIS für die Mietwohnungen rasch auf 0,56% herabzusetzen. Sogar BM Alois Forcher, ansonsten treu zur Mutterpartei in Bozen haltend, enthielt sich der Stimme, wie alle hoffend, in Bozen Gehör zu finden.

Montag, 03 Februar 2025 13:28

Digitalradio

Vinschgau/Südtirol - Laas, Naturns, Martell und Tiers profitieren von verbessertem DAB+-Empfang und größerer Programmvielfalt
Die Rundfunkanstalt Südtirol RAS hat das digitale Hörfunknetz weiter ausgebaut. Neue Senderstandorte in Laas, Naturns, Martell und Tiers sind erfolgreich in Betrieb genommen worden. Die RAS baute auch das digitale Sendernetz der 15 lokalen Privatradios an diesen Senderstandorten aus.
„Mit der Aktivierung dieser Sender konnte die Empfangsqualität des digitalen Radios in den versorgten Gebieten erheblich verbessert werden. Insbesondere profitieren die Hörerinnen und Hörer in diesen Regionen von einem stabileren Signal, einem besseren Empfang innerhalb von Gebäuden und einer größeren Auswahl an digitalen Radioprogrammen“, erklärt Peter Silbernagl, Präsident der RAS.
„Der Ausbau von DAB+ ist ein zentraler Bestandteil unserer Strategie, die Radioversorgung in Südtirol ständig zu verbessern“, erläutert Georg Plattner, Direktor der RAS. „Mit der Erweiterung unseres Sendernetzes stellen wir sicher, dass immer mehr Menschen die Vorteile des Digitalradios wie kristallklaren Klang und eine größere Auswahl an digitalen Radioprogrammen nutzen können.“
Der Technische Direktor der RAS Hugo Moroder freut sich, dass nun über drei Sendeblöcke und insgesamt 170 DAB+-Sendegeräte über 99 Prozent der Bevölkerung Südtirols landesweit mit 37 Hörfunkprogrammen in bester Qualität versorgt werden können.

Montag, 03 Februar 2025 13:28

Ein Abend voller Magie, Musik und Poesie

Magie, Musik und Poesie gibt es zum Valentinstag im CulturForum von Latsch. Der Welt-Laden-Latsch lädt zu einem vergnüglichen Potpourri mit dem Zauberkünstler Kurt Mair alias Mr. Amadeus, mit der erstklassigen Violonistin Alean Savina und mit dem Wortkünstler Martin Trafoier. Am Freitag, den 14. Februar ist ab 19.30 Einlass ins CulturForum, 20 Euro Eintritt für’s Vergnügen und für ein Chili sin Carne. Infos und Reservierung: info@weltladen-latsch.com

Montag, 03 Februar 2025 13:26

Apfel und Milch

Im Rahmen des Apfel-Milch-Projekts, das vom Sennereiverband, dem Apfelkonsortium, den Bäuerinnen und IDM Südtirol organisiert wird, besuchen bis zum 25. April 2025 Apfel- und Milchbotschafter:innen die Grundschulkinder.

Martell, 31. Jänner 2025 – Der zweite Wettkampftag bei den Offenen Biathlon Europameisterschaften in Martell wurde am Freitagvormittag mit dem Sprint der Frauen fortgesetzt. Der Sieg ging an die Schwedin Anna-Karin Heijdenberg, die am Mittwoch im Einzel die Bronzemedaille gewonnen hatte. Auf den Rängen zwei und drei am Freitag landeten Amandine Mengin (Frankreich) und Baiba Bendika (Lettland). Am Nachmittag werden die Titelkämpfe im Biathlonzentrum Grogg mit dem Sprint der Männer fortgesetzt.

 

Anna-Karin Heijdenberg zeigte im tief verschneiten Martell eine bärenstarke Vorstellung. Die 24-Jährige aus Östersund blieb am Schießstand fehlerfrei und war in der Loipe ebenfalls nicht zu halten. Die Schwedin, die heuer im Weltcup in Hochfilzen mit der Staffel Dritte geworden war, kam nach 7,5 Kilometern, sowie zwei Schießprüfungen mit einer Gesamtzeit von 21.43,1 Minuten ins Ziel. „Das war heute ein perfekter Wettkampf von mir, wahrscheinlich der beste meiner ganzen Karriere. Es freut mich, dass ich am Schießstand alle Scheiben treffen konnte. Für mich geht es noch um einen Startplatz bei der WM in Lenzerheide und ich bin froh, dass ich das heute ausblenden und mich voll auf diesen Wettkampf hier konzentrieren konnte“, sagte die strahlende Heijdenberg.

Auf dem zweiten Platz landete Amandine Mengin aus Frankreich. Die 21-Jährige ließ am Schießstand eine Scheibe stehen und beendete ihren Wettkampf mit 49,3 Sekunden Rückstand auf die neue Europameisterin. Eine Glanzleitung auf den Skiern brachte Baiba Bendika aus Lettland die Bronzemedaille ein. Die 33-Jährige, die auch regelmäßig im Weltcup im Einsatz ist, war mit zwei „Fahrkarten“ und somit zwei Strafrunden zu je 150 Metern nur eine Zehntelsekunde langsamer als Mengin. 

Passler als beste „Azzurra“ auf Rang acht

In die Top Ten schaffte es mit Rebecca Passler (8.) auch eine Südtirolerin. Die Antholzerin traf im Liegendschießen nur drei von fünf Scheiben, blieb anschließend stehend aber fehlerfrei und zeigte in der Loipe eine ansprechende Leistung. Etwas mehr als 18 Sekunden fehlten Passler am Ende auf Edelmetall. „Ich habe mich heute fit gefühlt und auf den Skiern eine gute Leistung gezeigt, obwohl ich die Rennen der letzten drei Wochen im Training am Donnerstag noch gespürt habe. Schade um die Fehler im Liegendschießen, aber ich denke, dass ich eine gute Ausgangslage für den Verfolgungswettkampf am Samstag habe“, sagte die beste „Azzurra“.

Knapp dahinter landete mit Linda Zingerle eine weitere Antholzerin auf dem elften Platz. Das starke Ergebnis der italienischen Damen-Auswahl rundeten Ilaria Scattolo auf Rang 13 und die Ridnaunerin Birgit Schölzhorn als 18. ab. Beatrice Trabucchi beendete den Sprint an 52. Stelle. Damit sind alle fünf Biathletinnen des italienischen Teams für den Verfolgungswettkampf am Samstag (Start um 11 Uhr) qualifiziert.

Die Biathlon Europameisterschaften in Martell werden am Freitagnachmittag mit dem Sprint der Männer fortgesetzt.  

IBU Open European Championships Biathlon Martell – Sprint Frauen (7,5 km):

1. Anna-Karin Heijdenberg (SWE) 21.43,1 Minuten/0 Schießfehler

2. Amandine Mengin (FRA) +49,3/1

3. Baiba Bendika (LAT) +49,4/2

4. Marthe Krakstad Johansen (NOR) +50,9/0

5. Sophie Chauveau (FRA) +54,9/2

 

 

Biathlon Europameisterschaften Martell – Programm:

Samstag, 1. Februar 2025

11.00: Verfolgung Frauen; 13.45: Verfolgung Männer

Sonntag, 2. Februar 2025

10.45: Staffel Frauen; 13.45: Staffel Männer

Freitag, 31 Januar 2025 14:37

Verlierer-Koalition zerbricht weiter

Chaos-Landesregierung von Kompatscher am Ende:

Die ohnehin schon instabile Landesregierung unter Arno Kompatscher erodiert zunehmend. Nach der Aufspaltung der Freiheitlichen zerbröselt die Verlierer-Koalition nun weiter: Landesrat Christian Bianchi verlässt die Lega und wechselt das Lager zu Forza Italia, einer Partei, die bei der Landtagswahl 2023 nur noch 1.627 Stimmen (0,6 Prozent) erhalten hat und damit haushoch aus dem Landtag geflogen ist. So eine Partei soll nun mitregieren? Diese Entwicklungen zeigen deutlich, dass eine seriöse Regierung unter diesen Umständen nicht mehr möglich ist.

Bereits in der Vergangenheit hat Kompatscher durch unrealistische Versprechungen und fehlende Umsetzung seine Glaubwürdigkeit verloren. Die angekündigte Wiederherstellung der Autonomie bis zum Sommer 2024 blieb aus, ebenso wie die versprochene Heimholung der Energie und die Sicherung der Autobahnkonzession, die er schon vor über zehn Jahren versprochen hat. Das aktuelle Chaos bei der Post, das Süd-Tirol jährlich Millionen kostet, sowie die völlig außer Kontrolle geratene Sicherheitslage beweisen die Unfähigkeit dieser Landesregierung.

Die aktuelle Situation macht die Landesregierung zur Lachnummer und ist zum Fremdschämen. Mit einer derart zerstrittenen und instabilen Regierung ist es unmöglich, die Autonomie Süd-Tirols gegenüber Rom zu verteidigen oder Politik im Sinne der Bürger zu gestalten. Vor allem aber gerät Süd-Tirol damit zwischen die Fronten parteipolitischer Streitereien in Italien. Süd-Tirol braucht endlich eine Landesregierung, die verlässlich und glaubwürdig handelt, anstatt sich von internen Querelen und Machtspielen lähmen zu lassen. Wie lange will Kompatscher der Bevölkerung sein Chaos noch zumuten?

Sven Knoll, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit

Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz sowie Dienst für Hygiene des Sanitätsbetriebs haben 40 Proben analysiert - Die Ergebnisse sind beruhigend

BOZEN (LPA). Im Jahr 2024 hat die Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz, gemeinsam mit dem Dienst für Hygiene des Sanitätsbetriebs, 40 Trinkwasser-Proben auf PFAS-Rückstände untersucht. "Sämtliche Untersuchungen haben bewiesen, dass die PFAS-Werte unterhalb des gesetzlich vorgesehenen Grenzwerts liegen", berichtet Christian Bachmann, der Direktor des Labors für Wasseranalysen und Chromatographie.

PFAS ist die Abkürzung für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen, eine umfangreiche Gruppe an Industriechemikalien. Sie kommen in zahlreichen Gebrauchsgegenständen, wie etwa beschichteten Pfannen, Kosmetika oder Papier vor. Seit einigen Jahren wird den PFAS mehr Beachtung geschenkt, da ihr negativer Einfluss auf die Umwelt und die Gesundheit der Bevölkerung bekannt wurde. Bis zum Jahr 2020 gab es, sowohl auf gesamtstaatlicher als auch auf EU-Ebene, keinen Grenzwert für PFAS-Rückstände im Trinkwasser. Das jedoch hat sich 2020, mit einer EU-Richtlinie, die in Italien mit dem Gesetzesdekret vom 23. Februar 2023 übernommen wurde, geändert und es wurden Maximalwerte festgelegt. 

"Obwohl eine Kontrolle dieser Maximalwerte erst ab dem 1. Jänner 2026verpflichtend wäre, führt die Agentur für Umwelt und Klimaschutz, gemeinsam mit dem Dienst für Hygiene des Sanitätsbetriebs, seit 2024 ein gezieltes Monitoringdes Trinkwassers durch", erklärt Flavio Ruffini, der Abteilungsdirektor der Agentur für Umwelt und Klimaschutz. "Dabei hat sich gezeigt, dass in keiner der 40 aus den Tiefbrunnen entnommenen Proben der PFAS-Grenzwert von 100 Nanogramm pro Liter überschritten wurde", stellt Ruffini fest. 

Bereits in den Jahren 2021 und 2018 seien Trinkwasseruntersuchungen durchgeführt und lediglich in 4 der 75 entnommenen Proben PFAS-Spuren festgestellt worden. Schon damals seien die festgestellten Rückstände deutlich unter den aktuell geltenden Grenzwerten gelegen. Alle Daten zu den durchgeführten Untersuchungen und Ergebnissen können auf der Homepage der Landesagentur für Umwelt im Bereich "Umwelt & Gesundheit" nachgelesen werden. 

Zwischen September und Oktober 2024 hat Greenpeace Italien 260 Trinkwasserproben in 235 Gemeinden auf PFAS-Rückstände untersucht. Darunter auch 2 Proben aus dem Gemeindegebiet Bozen und Leifers. "Die Ergebnisse gehen mit den Untersuchungen, die die Landesagentur für Umwelt durchgeführt hat, konform", erklärt Ruffini. Das Labor von Greenpeace habe Spuren im Bereich von 1 bis 5 Nanogramm nachgewiesen, die weit unter dem geltenden Grenzwert von 100 Nanogramm pro Liter liegen und mit den heute verwendeten Messgeräten gerade noch erfassbar seien. Die Agentur für Umwelt und Klimaschutz arbeite mit Messmethoden, die PFAS-Werte ab einer Schwelle von 10 Nanogramm pro Liter nachweisen können. 

pir/gm


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Impressionen 2025

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Jubiläumsjahr. 1525: Die Bauern waren unterdrückt und mussten so viele Steuern und Abgaben an die Regierenden (Adel & Kirche) zahlen. Das Leben wurde unerträglich und so brach der Bauernkrieg aus. 2025: Der SBB regiert das Land mit und manche Bauern holen sich mit Steuerbegünstigungen, Fördergelder und Subventionen das Geld zurück. Panta rhei: So dreht sich die Geschichte.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zuckbichl. Das Bild erweckt in mir eine sonderbare und unerklärliche Nostalgie.
Vielleicht weil die Fotografie nur das Vergangene festhalten kann?
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Schnatzhof. Es war einmal... vor dem Hof ein besonderer Gast gelandet. Er möchte in der warmen Stube einkehren, aber er war zu groß und zu dick und konnte nicht durchschlüpfen. In wenigen Tagen aber konnte er so viel abnehmen und wurde dünn wie eine (Mond)-Sichel und klopfte an die Tür. Doch wenn er so schnell zunehmen kann, wie er abnimmt, dachte der ...

Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Heydorf-Loretzhof IV. Jeden zweiten Donnerstag besuche ich die Redaktion des Vinschgerwind und gehe an diesem wunderschönen Juwel, mitten in Schlanders, vorbei. Ich kann immer wieder staunen über die schönen Proportionen, die eleganten Details, ohne „kosmetische Eingriffe“, die je nach Lichtverhältnissen anders wirken. Da muss ich zwangsläufig an die zu vielen Zerstörungen, die unser Land genehmigt, denken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Weltkulturerbe der UNESCO. Bald sollen auch die aus Schluderns stammenden Haflinger dazukommen. Die Waale auf der Malser Haide, die Transhumanz der Schafe in Schnals sind schon dabei. Aber die Liste kann unendlich verlängert werden: Die Stilfserjoch-Straße, das Scheibenschlagen, ....
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Die Nachtfotografie. Da ich immer weniger Schlaf brauche, bin ich öfters bei Dunkelheit unterwegs. So habe ich die Nachtfotografie entdeckt. Damit meine ich nicht nur den Himmel und seine leuchtenden Bewohner. Der schwarze Mantel der Nacht verdeckt vielen Unfug, lässt aber hier und dort einige schöne Sachen durchblicken...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Ein Frühlingsgruß. Die nächste Vinschgerwind-Impression wird meine 500ste sein, und bis auf 1000 komme ich sicher nicht. Ich freue mich über die Rückmeldungen, weil mit einer Kleinigkeit kann ich andere überraschen und glückliche Augenblicke schenken. Vielleicht wäre es schön, die besten Impressionen in einem Katalog zu sammeln. Wenn der eine oder andere Gönner sich melden würde, könnte die Idee bis Weihnachten umgesetzt werden.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Impressionen 2024

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Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
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Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
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Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
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Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
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Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

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Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
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Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
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Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
Ab und zu im Inneren des Berges wacht der „Wasserdrache“ wieder auf und spuckt Unruhe und Geröll ins Tal.
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Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
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Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
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Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
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Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
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Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
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Schattenspiele. Karthaus, im Hintergrund, ist schon im Schatten verhüllt. Katharinaberg wird auch gleich vom „schwarzen Drachen“ verschlungen... Was für ein herrliches Spektakel dieses Licht- und Schattenspiel.
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Schloss Juval. In Südtirol gibt es an die 300 Burgen und Schlösser. Gut zwei Dutzend davon befinden sich im Vinschgau. Von einigen sind nur Mauerreste geblieben, andere sind sehr gut erhalten und zum Teil dem Publikum zugänglich. Geschichte, Geschichten und Sagen wurden in den alten Gemäuern wie in einer Truhe, bis heute gut aufbewahrt.
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Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

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Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
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Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
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Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
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Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
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Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
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Impressionen 2023

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Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
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Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
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Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
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Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
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In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
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Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
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Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
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Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
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Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
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Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
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Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
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In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
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Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
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Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
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Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
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Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
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Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
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Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
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Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
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Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
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Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
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Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
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„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
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Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
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Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
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St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
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