Skifans kennen Nauders als beliebten Wintersport-Ort, der mit rund 75 Pistenkilometern Abfahrts-Spaß für jedes Können bietet. Doch auch im Sommer lohnt sich eine Reise in das idyllisch gelegene Dorf am Reschenpass nahe der österreichisch-italienischen Grenze. Am Bergkastel findet sich nämlich ab Juli 2021 ein neues Highlight für die ganze Familie: der Erlebnispark Goldwasser Neu mit einem 590m² großen Spielteich auf 2.200 Meter Höhe. Die Nauderer Bergbahnen haben sich einiges einfallen lassen, um ihren großen und kleinen Gästen Spaß, Erholung und viel Wissenswertes rund um das Thema Wasser zu bieten.
Zu den Highlights des Natur-Erlebnis-Geländes gehören die Doppelfloßanlage, zahlreiche Wasserspiele im See, ein Spielhüttendorf, ein Lufttrampolin und die Riesensandkiste nebst Goldwaschanlage im Kleinkinderbereich. Doch das war längst nicht alles - lassen Sie uns auf Entdeckungstour gehen!
Spannende Stationen für Spiel und Geschicklichkeit
Durch die vielen unterschiedlichen Spielstationen in der Erlebniswelt Goldwasser Neu lässt sich immer wieder etwas Spannendes entdecken. Es gibt zahlreiche Mechanismen, die ausprobiet und aktiviert werden möchten. Und an besonders heißen Sommertagen ist eine Wasserschlacht im kühlen Nass das Highlight eines gelungenen Familientages.
Mit den Kleinsten haben Sie auf der Doppelschaukel und in der Nestschaukel viel Spaß. Freuen Sie sich über vergnügtes Kinderlachen und leuchtende Augen, wenn der Wind den Kleinen beim Schaukeln durchs Haar fährt und sie Juchzen lässt! Lustige Wipptiere und eine Riesensandkiste mit zahllosen Möglichkeiten zum Buddeln, Bauen und Matschen runden die Attraktionen für unsere kleinsten Besucher ab.
Größere Entdecker wirbeln im Baumkarussell herum und erproben ihre Geschicklichkeit auf der Slackline. Wer Action liebt, ist auf unserem riesigen Lufttrampolin genau richtig: Hier kann man hüpfen, springen und sein sportliches Können unter Beweis stellen. Ambitionierte Nachwuchs-Seeleute spinnen auf der Doppelfloßanlage mit Anlegestellen erstes Seemannsgarn. Das Spielhüttendorf lädt dazu ein, Erzählungen von mutigen Abenteurern lebendig werden zu lassen und tief in die eigene Fantasie einzutauchen.
Besonders interessant sind die Wasserspiele: An den verschiedenen Stationen lernen Kinder, wie sich der Mensch Wasser nutzbar gemacht und welche Kraft dieses lebensnotwendige Element hat. Auch ein Abstecher in die Geschichte ist hier möglich. Ihre neugierigen Schatzsucher haben in der Erlebniswelt Goldwasser Neu die einmalige Gelegenheit, sich im Goldwaschen zu versuchen. Wer findet wohl das größte Nugget?
Mit allen Sinnen die Natur erleben
Sie brauchen nach so viel Action und Abenteuer eine kleine Pause? - In der Relax Area lässt es sich wunderbar durchatmen und das Panorama genießen. Wenn es anschließend etwas entspannter weitergehen soll, empfiehlt sich eine Runde durch das Labyrinth oder ein Abstecher auf den Barfußweg. Hier bieten verschiedenste Materialien und Untergründe ein interessantes sensorisches Erlebnis für die Fußsohlen.
Auch den Ohren wird etwas geboten: Neben der abwechslungsreichen Geräuschkulisse der vielfältigen Tiroler Bergwelt laden die Riesen-Memory-Klanghölzer dazu ein, Töne neu zu entdecken und zuzuordnen. Wer erkennt einen Klang wieder? Ein Aufstieg ins Baumhaus bietet noch einmal einen fantastischen Ausblick auf die Umgebung, ehe es zum nächsten Abenteuer geht - dem Kidspark.
Leichte Mini-Bike-Trails für Einsteiger am Bergkastel
Nur 50 Meter von der Erlebniswelt Goldwasser Neu entfernt befinden sich die 4 neu angelegten Easy-Trails des Kidspark. Sie sind bequem mit einem Förderband zu erreichen und eignen sich für alle Berg-Neulinge. Bei dieser Gelegenheit bietet sich übrigens auch ein Abstecher in den ebenfalls neuen Bike-Kidsloop an.
Wenn Sie und Ihre Familie nach einer anspruchsvolleren Herausforderung suchen, legen wir Ihnen den Zirmtrail ans Herz. Er gehört zu den leichtesten Trails der Alpen und bietet ein unvergessliches Naturerlebnis. Fahren Sie mit der Zirmbahn vom Bergkastel aus auf 2.550 Meter Höhe und starten sie die 6 Kilometer lange Fahrt. Während der gesamten Tour haben Sie stets Nauders im Blick und können gleichzeitig die 3000er-Gipfel in den Nachbarländern Schweiz und Italien bewundern. Die Zirmbahn ist im Sommer etwa von Mitte Juni bis Mitte September in Betrieb.
Übrigens: Als Inhaber der neuen Nauders Goldpark Card kommen Sie in den Genuss des gesamten Bergvergnügens. Denn mit dieser Karte nutzen Sie die Bergkastelseilbahn und die Zirmbahn zum Spartarif! Entdecken Sie die vielen Attraktionen der Erlebniswelt Goldwasser Neu und verbringen Sie mit Ihrer Familie einen unvergesslichen Tag am Berkastel in Nauders am Reschenpass.
Neu
Direkt an der Bergstation der Bergkastelseilbahn befindet sich das Goldwasser Neu. Wer sich vor dem Abenteuer stärken will, kann zunächst einen Abstecher in das direkt an der Station gelegene Panoramarestaurant machen. Ob deftig oder süß - unter den Tiroler Spezialitäten auf der Speisekarte finden sich sowohl Gerichte für den großen als auch für den kleinen Hunger. Während der Mahlzeit lässt sich von der Terrasse aus übrigens wunderbar das Treiben in der Erlebniswelt Goldwasser Neu beobachten. Was macht mehr Spaß, als bei einem köstlichen Essen Pläne für das nächste Abenteuer zu schmieden? - Richtig: das Abenteuer selbst!
Viele neue Attraktionen in der Erlebniswelt Goldwasser Neu
Die Nauderer Bergbahnen haben sich bei der Neugestaltung der Erlebniswelt Goldwasser Neu große Mühe gegeben - und sind ihrer Linie treu geblieben: Der gesamte Park besteht aus natürlichen Materialien. So fügt sich die Erlebniswelt harmonisch in die umliegende Natur ein und ermöglicht das spielerische Erfahren von Wasser für Kinder von 3 bis 14 Jahren. Auch die Allerkleinsten können problemlos am Familienausflug teilnehmen. Das Gelände wurde ganz bewusst so angelegt, dass es auch mit Kinderwägen befahren werden kann. Und: Lediglich die Fahrt mit der Bergbahn ist kostenpflichtig. Alle Attraktionen in der Erlebniswelt Goldwasser Neu sind kostenlos nutzbar.
Mondo di avventura a Nauders
Gli appassionati di sci conoscono Nauders come una popolare stazione di sport invernali, che offre circa 75 chilometri di piste per il divertimento in discesa per tutti i livelli. Ma anche in estate vale la pena fare una gita nell‘idilliaco villaggio sul Passo Resia vicino al confine italo-austriaco. Da luglio 2021, un nuovo highlight per tutta la famiglia si troverà sul Bergkastel: il parco avventura Goldwasser Neu con un laghetto di 590m² a 2.200 metri di altezza. Le Nauderer Bergbahnen hanno escogitato un bel po‘ di idee per offrire ai loro grandi e piccoli ospiti divertimento, relax e tante cose interessanti sull‘acqua.
Tel. +43 (0) 50 225 400
office@nauders.com
www.nauders.com
Grenzenlos Weit – erlebe Endurotage der Extraklasse auf unseren 3 Länder Enduro Trails
26 Trails, 56 Kilometer und 5 Bergbahnen - Am Reschenpass findet sich eine Fülle von Trails, die – vor allem aufgrund ihrer Länge - Spaß und Herausforderung zugleich bieten. Weitgehend naturbelassen, fordern die mal wurzeligen, mal flowigen Trails das Können der Fahrer. Meist geht es per Lift zum Traileinstieg – aber ganz im Sinne der echten Enduro-Philosophie müssen die einen oder anderen hundert Höhenmeter auch pedaliert werden. Die Belohnung dafür gibt es gleich doppelt: Eine wunderschöne Bergwelt und die tollsten Trails. Und am Ende des Tages trifft man sich auf unseren Almen und Hütten zu einem kühlen Bierchen!
Bike- und Wanderresort Schöneben-Haideralm
Die perfekte Adresse, wenn es um Biken und Wandern geht. Erlebe dein alpines Abenteuer mit uns.
Die Region Schöneben–Haideralm am Reschenpass umfasst einige der schönsten Wander- und Bikerouten des Vinschgaus. Die Bergbahnen des Wander- und Bikegebiets verkürzen den Aufstieg, um auf die schönsten Gipfel mit den atemberaubendsten Ausblicken zu gelangen.
Wandern – Auch zu Fuß ist Action angesagt
Auf rund 330km Wanderwegen findet jeder Gast die passende Wanderung. Zum Freizeitangebot Wandern gehören aber nicht nur unsere vielseitigen Wanderwege, sondern auch unsere Almen und Hütten, unsere einmalige Berglandschaft und seit letztem Jahr auch eine tolle Wanderveranstaltung: Der Reschenpass CUP.
Kiten - Die Trendsportart am Reschensee
Perfekte Wind- und Wasserverhältnisse machen das Kiten auf dem Reschensee zu einem einmaligen Erlebnis! Als besonderes Highlight ist in diesem Jahr die Bar an der Kitestation für alle Gäste der Ferienregion Reschenpass zugänglich. Die im Juni 2021 neu eröffnete Bar ist ein cooler, neuer Treffpunkt für aktive Sportler und Sonnenanbeter. Sie liegt direkt am Radweg Via Claudia Augusta, am Wanderweg rund um den Reschensee und in der Nähe des versunkenen Turms. Die großzügige Terrasse mit Hängenetzen, in denen man über dem Wasser schweben kann, lädt zum gemeinsamen Chillen ein.
T +39 0473 633 101
info@reschenpass.it
T +39 0473 63 33 33
info@schoeneben.it
NICHT VERPASSEN
Auch in diesem Jahr findet der
Reschenpass CUP wieder statt, und lädt Jung und Alt zum gemeinsamen Wandern ein:
04. Juli: Dreiländermarsch in Reschen
22. August: Panoramamarsch in Langtaufers
26. September: Saligen Marsch in St. Valentin
Mondo delle montagne e dell’acqua
Una grande varietà caratterizza la regione di vacanze Passo Resia. Sentieri escursionistici versatili, anche verso pascoli e rifugi alpini - un‘abbondanza di sentieri per i ciclisti - avventure alpine nel resort per bike ed escursioni Belpiano-Malga S. Valentino e le perfette condizioni di vento e acqua offrono le migliori condizioni per il kiting sportivo di tendenza. Benvenuti nella regione turistica Passo Resia - nel paradiso della diversità.
Im Hochsommer zeigt sich der Reschen See als Südtirols größter See von seiner schönsten Seite. Auf einer Fläche von 10 km² hat sich das künstliche Becken nach den Wintermonaten mit Quell- und Gletscherwasser aus den angrenzenden Tälern bis an den Rand gefüllt und an die 120 km³ Wasser glitzern in Richtung Ortler.
Doch das Wasser macht hier nur eine Zwischenstation, ehe es zur Stromgewinnung nach und nach abgelassen wird. Neben den vielen Freizeitmöglichkeiten in und am See gibt es auch Interessantes
zum Thema Wasser rund um den Reschen- und auch Haidersee zu erfahren. Ein neuer Wanderführer erzählt dazu besondere Geschichten und gibt Tipps und Anleitungen zum interaktiven Erleben mit der ganzen Familie.
von Ludwig Fabi
Die Gegend der Gemeinde Graun ist reich an Wasser. In Langtaufers finden wir das Gletschergebiet rund um die Weißkugel, am Reschenpass die Quelle der Etsch, am Wallfahrtsort Vallierteck in Richtung Rojental sind es Brunnen und Bäche, bei St. Valentin a. d. Haide und den Fischerhäusern der Haidersee und bei Graun der Reschensee. Eine Handreichung zu einer Entdeckungsreise in diese Gegenden hat die Ferienregion Reschenpass unter der Federführung von Gerald Burger in Auftrag gegeben. Sie sollte abwechslungsreiche Freizeitmöglichkeiten für Einheimische und Gäste enthalten. Entstanden ist nun ein bunter kleiner Wanderführer mit dem Titel: Unterwegs in Graun mit der Saligen Anna, welcher im Narrativ-Verlag erschienen ist.
Ein Jahr lang waren Kathrin Gschleier und Martina Thanei in Graun und Umgebung unterwegs, um familiengerechte Wanderungen entlang des Wassers zu finden. Entstanden sind daraus die fünf Themenwege Weißkugelweg, Quellenweg, Sinnesweg, Saligenweg und Höhenweg, an denen Familien das Thema Wasser in Form von Geschichten, Sinnesübungen, Spielen, Rätseln und Basteltipps erleben. Kinder und Jugendliche sind mit ihren Familien eingeladen, die eisigen Gletscherwelten, die sprudelnden Wasserquellen, die tosenden Wildbäche, die mystischen Naturseen, aber auch die versunkenen Dörfer im Vinschger Oberland in Begleitung der Saligen Anna interaktiv zu entdecken. Spiel- und Gestaltungsvorschläge tragen dazu bei, dass die Begegnungen am und mit dem Wasser zu einem Erlebnis werden. Alles was die Familien dazu brauchen, finden sie auf den Wanderungen eigentlich unmittelbar vor Ort. Der Familienwanderführer sensibilisiert auf spielerische Weise für die Bedeutung des Wassers, gibt aber auch nachhaltige Impulse für die gemeinsame Zeit unterwegs in der Natur. Die Titelfigur „Salige Anna“ ist der Vinschger Sagenwelt entnommen, denn dort gelten Salige Frauen als treue Wächterinnen der Natur und zudem ist die Anna am St. Annahügel in Graun beim versunkenen Turm im See zu Hause. Sie begleitet im Buch grafisch und auch physisch, auf besonderen Wunsch in eigens dafür geschneiderter Tracht, bei einer Wanderung vor Ort.
Unterwegs in Graun - Ein kleiner
Wanderführer für die ganze Familie
Konzept und Text: Kathrin Gschleier,
Martina Thanei Verlag Narrativ, Brixen
ISBN 978-8-89-430882-2
Erhältlich im Tourismusbüro Reschenpass und im Südtiroler Buchhandel!
Mondo delle montagne e dell’acqua
Una grande varietà caratterizza la regione di vacanze Passo Resia. Sentieri escursionistici vers e acqua offrono le migliori condizioni per il kiting sportivo sportivo sportivo sportivo sportivo sportivo di tendenza. Benvenuti nella regione tparadiso della diversità.
Die Berghütte Maseben in Langtaufers ist der Geheimtipp des Vinschgaus.
Weit weg von Lärm und Stress, dem Sternenhimmel nahe.
In Langtaufers, dem Seitental, welches von Graun in Richtung Osten zum Weißkugel-Massiv verläuft, gibt es ein spezielles Naturphänomen: lange Schatten. Weil das Tal in Ost-West-Richtung ausgerichtet und der Untergang der Abendsonne ein besonders langer Prozess ist, wirft die Abendsonne von allem sich der Sonne Entgegenstellendem besonders lange Schatten. Wer also am Abend talauswärts unterwegs ist, lässt seinen langen Schatten hinter sich. Taleinwärts geht der lange Schatten vor einem her und wird immer länger.
Den Sonnenuntergang in Langtaufers zu erleben, ist also eine spezielle Sache. Noch spezieller wird es, wenn man den Sonnenuntergang in Gesellschaft hoch oben an der orografisch linken Seite des Karlinbaches erlebt. An der Waldgrenze dort steht die Berghütte Maseben.
Die Berghütte Maseben erweist sich als exklusive Geschichte, fernab von Hektik, Lärm und Stress. Seit dem 11. Juni 2016 ist die Berghütte Maseben für den Sommerbetrieb geöffnet und bleibt dies bis Ende Oktober.
Genießen Sie in unserer Hütte die Wärme und das Gefühl von Geborgenheit inmitten der Berge. Beim Frühstucksbüffet mit zahlreichen regionalen Produkten können Sie sich die nötige Kraft fürs Wandern oder für das Biken holen.
Am Abend genießen Sie unser Salatbuffet und ein 3-Gänge Menü zubereitet mit regionalen und saisonalen Produkten.
Der Personentransport ist gewährleistet, fragen Sie nach den Uhrzeiten. In der romantischen Stube im Feuerschein werden regionale Spezialitäten serviert. Für Gruppen oder Jahrgangsfeiern oder Ähnlichem ist die Berghütte Maseben ein idealer Platz für Geselligkeit und für das Feiern.
Mit 22 Betten, mehrere Doppelbettzimmer mit Dusche und WC können Gäste nahe dem Sternenhimmel übernachten, die einmalige Ruhe genießen und für den Alltag auftanken. Der Hüttenwirt Alessandro Secci und sein Team heißen Wanderer und Bergsteiger, Mountainbiker und Nordic-Walker, einfach alle Sportbegeisterten und all jene, die Erholung suchen, herzlich willkommen.
Infos und Reservierung:
Berghütte Maseben
Langtaufers
Tel. 0473 63 31 06
347 2237090
www.maseben.it
Für Petrijünger aus Nah und Fern ist der Haidersee Heimat in der Heimat. Der fischreiche See ist seit 1787 in Privatbesitz. „Uns gehört eigentlich nur die Wanne“, sagt Alfred Plangger.
von Andreas Waldner
Der Haidersee ist seit Langem eines der beliebtesten Angelgewässer in Südtirol. Für Petrijünger aus Nah und Fern ist der See und seine Umgebung Heimat in der Heimat. Es gibt nicht viele Regionen, die für Wassersportler, Natur- und Bergliebhaber gleichermaßen ideal sind. Der fischreiche See lockt bereits in den frühen Morgenstunden die Sportfischer an die Ufer und auf den See. Angeln entspannt und bietet den perfekten Ausgleich für den Alltag. Die Fischer lieben die Stimmung zwischen Anspannung und Entspannung. Bereits die Mönche der Kartause Allerengelsberg im Schnalstal versorgten sich vor 680 Jahren mit Hechten, Pfrillen, Renken und Äschen aus dem schon damals fischreichen Natursee. Nach der Aufhebung des Klosters im Jahre 1782 durch Kaiser Josef II. kaufte 1787 Gabriel Blaas den Haidersee. Die Parzelle mit Grund-, Wasser- und Fischereirecht wurde noch einmal 1860 an Karl Stecher übertragen und blieb bis heute in Familienbesitz. „Uns gehört eigentlich nur mehr die Wanne – und nicht das Wasser im See“, relativiert Alfred Plangger das Fischereirechtserbe. Derzeit bewirtschaftet er und Karl Angerer in Zusammenarbeit mit dem Verein „Haiderseefreunde“ den See. Er hat eine Oberfläche von 89 ha, eine maximale Tiefe von 15 m und ein Wasservolumen von ca. 6 Mio. Kubikmetern. Der reiche Bestand an Fischen wird durch nachhaltige Besatzmaßnahmen mit Seeforellen aus eigener Zucht erweitert. Mit dem Einsatz von Jungfischen können Defizite in der Fortpflanzung von verschiedenen Fischarten überbrückt und ein naturnahes Wachstum garantiert werden. Angeln kann man allerlei: Hechte, Barsche, Seeforellen, Marmorierte Forellen, Regenbogenforellen, Saiblingsarten und die in Südtirol einzigartige Renke. Viele Stammfischer besitzen ein privates, elektrobetriebenes Boot und genießen beim Fischen die gute Luft und die herrliche Gegend. Enten, Blässhühner, Möwen und Haubentaucher bevölkern die Wasseroberfläche. Die unter Naturschutz stehenden Haubentaucher werden von den Fischern nicht gern gesehen, nachdem diese durch ausgedehnte Tauchgänge den Jungfischbestand drastisch reduzieren. Um im Haidersee zu fischen, benötigt man eine gültige Fischerlizenz, einen Angelschein und eine Fischwasserkarte. Den Erlaubnisschein und die Lizenzen für ausländische Gäste sind im Bootshaus im Weiler „Fischerhäuser“, im Hotel Alpenrose und in der Bäckerei Angerer erhältlich.
Besonders wichtig sind die folgenden Regeln: Schonzeiten und Mindestmaße sind unbedingt einzuhalten. Der Fischer darf nur einen Fischgang am Tag machen und nicht mehr als vier Edelfische entnehmen. Die Stückzahl der Barsche und einige andere Arten sind nicht limitiert. Immer wieder gelingt es Anglern, tolle Fische zu fangen. In der „Alpenrose“ wird eine beeindruckende Fotodokumentation gezeigt. So können Besucher an dem Anglerglück, oder vielmehr ihrem Können teilhaben. Unter den Fischern gibt es Anhänger von „Fangen und Freilassen“ und sie begründen diese Methode in erster Linie mit der Hege des Fischbestandes. Unter Fangen und Freilassen versteht man in der Angelfischerei das Zurücksetzen von gefangenen Fischen. Viele Angler sind der Ansicht, dass große Fische die beste Laichqualität haben. Die Anglerbegleiter können auf dem bequemen, 4,5 km langen Rundweg direkt am Seeufer spazieren gehen. Am Wegrand befinden sich zahlreiche Rastplätze und Sitzmöglichkeiten. Am Süd-Ufer führt ein Holzbohlenweg zwischen Bäumen, Sträuchern und Röhricht durch den als Biotop ausgewiesenen Schilfgürtel und mündet zuletzt in eine schwimmende Brücke, die über den Seeabfluss führt. Das Südufer, aber auch das Nordufer bestechen durch eine typische und gut entwickelte, ökologisch hochwertige Ufervegetation. Der Haider See ist ein Hotspot der Biodiversität von Flora und Fauna. Fachleute sind sich einig: der Haider See hat eine der schönsten und bestentwickelten Unterwasservegetation in Südtirol mit der größten Anzahl an verschiedenen Laichkraut-Arten. Die Fischereirechtsinhaber, die Haiderseefreunde und die Angler sorgen dafür, dass der Haider See ein Kleinod in der Südtiroler Seenwelt bleiben und seine ökologische Bedeutung beibehalten kann.
Pesca al Lago della Muta
Il lago della Muta è stato a lungo una delle acque di pesca più popolari in Alto Adige. Per gli appassionati di pesca vicini e lontani, il lago e i suoi dintorni sono la casa lontano da casa. Non ci sono molte regioni che sono ugualmente ideali per gli appassionati di sport acquatici, gli amanti della natura e gli amanti della montagna. Il lago, ricco di pesce, attira i pescatori sportivi sulle rive e sul lago nelle prime ore del mattino. La pesca è rilassante e offre il perfetto equilibrio alla vita quotidiana. I pescatori amano l‘atmosfera tra tensione e relax.
Eine Wandergruppe um den aus St. Valentin gebürtigen Luis Stecher stieß im Jahre 1988 bei einer Bergtour im Auslauf des Piz Sesvenn auf eine versiegelte, arg zerkratzte Metallröhre aus Stahl, die wasserdicht mit einer Schraube verschlossen war.
von Magdalena Dietl Sapelza
Der Gletscher hatte die Hülse frei gegeben. Stecher brachte den Fund zur Sesvennahütte, die damals von Roman Burgo und seiner Frau Helene Pobitzer bewirtschaftet wurde. Beide übergaben die Röhre an Luis Pobitzer, damals Hüttenwart und AVS-Vertreter, der den Gegenstand nach Schleis mitnahm.
Es stellten sich die Fragen: Was befindet sich in der Röhre? Handelt es sich um ein Relikt aus Kriegszeiten? Würde das Ganze beim Öffnen explodieren? Dass es sich um ein Kriegsrelikt handeln könnte, wurde nach genauerem Betrachten jedoch als unwahrscheinlich erachtet. Groß war die Neugier. Trotz mulmigem Gefühl entschied Luis Pobitzer, die Röhre zu öffnen. Es bedurfte der Hilfe eines Sachraubstockes. Zum Vorschein kamen Schriftrollen zum Abschied an den Bergwanderer Walter Huser aus Zürich, der seit dem 13. August 1944 auf dem Sesvenna Gletscher verschollen ist. Aus dem beigelgten Zeitungsbericht lässt sich das tragische Ereignis nachvollziehen.Mit einer Begleiterin und einem Begleiter wollte Huser von Scarl aus über das Gletscherfeld den Piz Sesvenna besteigen. Dabei fiel die Begleiterin acht Meter tief in eine Gletscherspalte. Sie hatte sich nicht verletzt, musste aber geborgen werden. Walter Huser eilte davon, um in Scarl Hilfe zu holen. Die Zeit verging, ohne dass jemand kam. Nach 13 Stunden gelang es dem Begleiter schließlich selbst, die Frau aus der misslichen Lage zu befreien. Nun begann die Suche nach Huser. Diese verlief ergebnislos. Recherchen ergaben, er war nie in Scarl angekommen. Das legt die Vermutung nahe, dass auch er in eine Spalte gestürzt war und dort sein Grab gefunden hatte.
Vier Jahre später versenkten Husers Kameraden vom Touristenverein „Die Naturfreunde“ darunter Mitglieder der „Naturfreunde-Paddler“ aus Zürich im Gedenken an ihn die Hülse in einer Spalte. Diese enthielt neben dem Zeitungsbericht mehrere abgelichtete Schriftstücke aus der Zeitschrift „Der Naturfreund“, in der Huser regelmäßig Erlebnisberichte und Reportagen über Wanderungen, Ferienaufenthalte und speziell zu Paddel- Ausflügen auf Flüssen publiziert hatte.
Berührt von dem, was sie gelesen hatten und im Respekt für den Verunglückten und dessen Freunde entschieden Luis und Roman die Schriftstücke lediglich zu kopieren und die Originale fest versiegelt wieder dem Sesvenna-Gletscher zurückzugeben.
Dort ruht die „Stahlurne“ nun bis sie der Gletscher möglicherweise im Zuge der Erderwärmung erneut freigibt. Und freigeben könnte das Eis irgendwann auch Walter Huser selbst. Recherchen zum private Umfeld des Verschollenen in der Schweiz waren ernüchternd. „Wir wurden sofort verschickt. Die Bergtour hatte damals wohl einen emotionalen Hintergrund und mit einer versteckten Liebesbeziehung zu tun“, vermutet Luis.
Ricordi in una custodia d’acciaio
Nel 1988, un gruppo di escursionisti guidati da Luis Stecher, nativo di St. Valentin, si è imbattuto in un tubo di metallo d‘acciaio, sigillato a tenuta stagna con una vite, durante un‘escursione in montagna ai piedi del Piz Sesvenn. Cosa c’è dentro il tubo? È una reliquia del tempo di guerra? Il tutto esploderebbe se aperto? Grande era la curiosità. Sono emerse delle pergamene indirizzate all‘escursionista Walter Huser di Zurigo, disperso sul ghiacciaio di Sesvenna dal 13 agosto 1944. Il tragico evento può essere ricostruito dal resoconto del giornale allegato.
In der Gemeinde Mals bilden vier große Jahrmärkte neben einen vielfältigen,
großteils lokalen Warenangebot auch gesellschaftliche Höhepunkte.
von Ludwig Fabi
Die Marktgemeinde Mals hat über 5.000 Einwohner und der Hauptort zählt zu den ältesten Siedlungen Südtirols. Das Gemeindegebiet hat eine Fläche von 247,1 Quadratkilometern und ist flächenmäßig daher zweitgrößte Gemeinde von Südtirol. Zur Marktgemeinde Mals gehören die Fraktionen Matsch, Laatsch, Burgeis, Planeil, Plawenn, Ulten-Alsack, Tartsch, Schleis und Schlinig. Sie erstreckt sich über eine Höhe von 921 Metern bis hinauf auf eine Höhe von 3.738 Metern über dem Meeresspiegel. Die Malser Haide, einer der größten Schuttkegel der Alpen, bildet den Großteil der Talfläche. Besonders geschätzt werden von Einheimischen und Feriengästen die naturbelassenen Seitentäler von Schlinig, Planeil und Matsch, welche eine einmalige Kultur- und Naturlandschaft bilden. Schon die Römer hatten einst über die Via Claudia Augusta in Mals Station gemacht. Damit war wohl der Grundstein für ein reges Markt- und Handelstreiben gelegt, welches durch die
spätere Markterhebung im 17. Jahrhundert untermauert wurde. Im Jahr 1642 erhob nämlich Claudia von Medici den Ort zur Marktgemeinde, weshalb von ihr auch zwei Märkte geschenkt wurden. Dies sind der Georgimarkt (Pflanzmarkt) und der Gollimarkt (Viehmarkt).
Der Gollimarkt
Der Gollimarkt findet jedes Jahr am 16. Oktober im Gedenken an den hl. Gallus zu Ernteende statt. Dabei handelt es sich ursprünglich um einen Viehmarkt. Nachdem er im Laufe der Jahre immer mehr an Bedeutung verloren hatte und nur mehr aus zwei Ständen bestand, hauchte ihm der Kulturverein arcus raetiae ab 1999 neues Leben ein. Und so kommen seit der Jahrtausendwende wieder die Anbieter sowohl aus dem Vinschgau selbst als auch aus dem gesamten Dreiländereck (Schweizer Engadin, Tirol, Münstertal), um am Gollimarkt ihre Waren anzubieten. Die Waren kommen dabei vor allem aus dem Handwerk und aus der Landwirtschaft, denn der Schwerpunkt des Marktes wurde auf diese Bereiche gelegt. Besucher des Gollimarktes werden auch mit der heimischen Küche kulinarisch verwöhnt und Angebote mit Musik und Kleinkunst runden den Markt ab.
Der Georgimarkt
Der Georgimarkt findet jährlich am 23. April statt. Dabei handelt es sich um einen Pflanzenmarkt. Ähnlich wie der Gollimarkt hat auch der Georgimarkt in der Vergangenheit stark an Bedeutung verloren. In den 1960er Jahren wurde der Georgimarkt sogar komplett eingestellt und durch die Einführung des Wochenmarktes verdrängt. Auch der Georgimarkt verdankt es dem Kulturverein „arcus raetiae“, dass er wieder stattfindet und zu alter Popularität zurückgefunden hat. So werden auf den nun wieder jährlich stattfindenden Georgimarkt heimische Pflanzen, von Blumen und Bäumen bis hin zu Stein-, Kräuter- und Kernobst angeboten. Die Malser Gasthäuser verwöhnen auch bei diesem Markt die Besucher kulinarisch, vor allem mit speziellen Frühlingsgerichten.
St. Veits Markt in Tartsch
Zum Fest des hl. Veit findet in Tartsch am 15. Juni als Jahrmarkt der traditionelle St. Veit Markt statt. Der Markt verteilt sich größtenteils am Tartscher Bichl, beginnt aber bereits auf dem Platz hinter der Pfarrkirche. Die Vereine von Tartsch sorgen für das leibliche Wohl der Marktbesucher. Unterhaltung und Spaß für Kinder dürfen nicht fehlen. Auch er erfuhr eine Aufwertung, blieb aber im Kern ein Krämermarkt. Ein Teil dieses Krämermarktes bietet als Bauernmarkt viele regionale und hofeigene Produkte aus der Umgebung an. Als Viehmarkt, besonders „Rossmarkt“ entstanden, hat er sich dem Lauf der Zeit angepasst. Nach wie vor ist er ein Anziehungspunkt für Menschen jeder Herkunft und jeden Alters und besonders für Schüler der „Schulabschluss-Treff“.
Laatscher Markt
Beim Laatscher Markt am 25. Oktober gibt es die traditionelle „Saure Supp“ und die in ausreichenden Mengen. Denn es gibt am Markttag nichts Schlimmeres, wenn schon am Nachmittag die „Saure“ ausgehen würde. Der Laatscher Markt wurde im Jahr 2004 von den Kaufleuten von Laatsch neu belebt und mittlerweile arbeiten auch die örtlichen Vereine kräftig mit. So sind es nun 60 Marktstände, welche originelle und lokale Produkte und auch Kleintiere anbieten. Die Besucher:innen erwartet ein vielfältiges und sorgfältig ausgewähltes Warenangebot und einzigartige kulinarische Schmankerln, wie in Laatsch angebauter Wein, Kürbisse, hausgemachte Kaminwurzen, Marmelade und Gebäck, Käse, Schokolade und Schnaps, Kräuter, Laatscher Brot aus heimischen Korn und vieles mehr. Für angenehme Klänge sorgen Ziehharmonikaspieler. Gebratene „Keschtn“, Krautköpfe, Erdäpfel und viele andere Produkte machen weiters die Originalität des Laatscher Marktes aus.
Malles - Luogo di mercato
Il comune di Malles ha circa 5.050 abitanti ed è uno degli insediamenti più antichi dell‘Alto Adige. E non è solo l‘età dell‘insediamento ad essere un superlativo - anche le dimensioni del comune sono degne di nota. Il territorio comunale di Malles ha una superficie di 247,1 chilometri quadrati. Questo fa di Malles il secondo comune più grande dell‘Alto Adige in termini di superficie.
Non solo i vacanzieri e gli ospiti che visitano Malles oggi apprezzano la meravigliosa posizione di Malles. Anche i romani furono attratti da questa zona. Oggi si presume con certezza che i romani rimasero a Malles. Nel XII secolo, Malles servì come tribunale per gli ecclesiastici di Churian. Nel XVII secolo Mals fu elevata a città mercato. Nel 1642 Claudia von Medici elevò il villaggio a luogo di mercato, motivo per cui due mercati furono donati da lei. Questi sono il Georgimarkt (mercato delle piante) e il Gollimarkt (mercato del bestiame).
Da, wo die Wiesen steil sind und die Natur den Tagesrhythmus bestimmt, entsteht unsere bergfrische Milch. Auf größtenteils über 1.000 Metern Meereshöhe bewirtschaften die 2.300 Mitgliedsbauern der Genossenschaft Mila - Bergmilch Südtirol mit viel Herzblut ihre Höfe. 422 davon liegen im Vinschgau. Sie pflegen Weiden und Almen mit größter Sorgfalt und Hingabe und erhalten so die Südtiroler Tradition, Natur- und Kulturlandschaft. Ihre Bergbauernhöfe sind meist nur sehr kleine Strukturen mit durchschnittlich 14 Kühen im Stall. Die beste Milch geben natürlich gesunde Kühe, die gutes Futter erhalten. So sind die eingesetzten Futtermittel z. B. frei von Gentechnik. Das „weiße Gold“ wird täglich, bei Wind und Wetter, Regen und Schnee abgeholt, um dann in den Werken von Bozen und Bruneck innerhalb kürzester Zeit zu hochwertigen Produkten verarbeitet zu werden. Um die verlässlich gleichbleibend hohe Qualität jedes einzelnen Produktes und maximale Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten, werden höchste international geltende Lebensmittelstandards erfüllt.
Heumilch – aus Tradition gut
Zurück zum Ursprung: Bei der Herstellung von Heumilch steht die nachhaltige, naturnahe Fütterung der Kühe im Mittelpunkt. Sie ist an den Lauf der Jahreszeiten angepasst und schützt die Artenvielfalt auf Almen und Wiesen. Die Kühe werden traditionell mit frischen Gräsern, Wiesenkräutern und Heu gefüttert, sowie in geringen Mengen mit Getreideschrot. Auf Silagefutter wird hingegen gänzlich verzichtet. Insgesamt muss der Raufutteranteil (z. B. Heu, Stroh, Spreu) in der Jahresration mindestens 75 % der Trockenmasse betragen. Da die Heumilch von der EU als garantiert traditionelle Spezialität (g.t.S.) ausgezeichnet worden ist, ist ihre Produktion bis ins kleinste Detail geregelt und wird streng kontrolliert. Der frische, natürliche Geschmack und der hohe Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen, machen die Mila Heumilch zu einem qualitativ sehr hochwertigen Produkt.
SKYR – der frische Genuss aus den Bergen in zwei neuen GeschmacksrichtungenDie SKYR-Familie wächst: Die sommerlichen Sorten Kokos und Stracciatella erweitern das mittlerweile aus 10 Geschmacksrichtungen bestehende Sortiment. Alle SKYR-Geschmacksrichtungen werden aus 100 % Heumilch aus Südtirol hergestellt und eignen sich durch ihren hohen Protein- und niedrigen Fettgehalt perfekt zum Frühstück, als Snack für zwischendurch oder zur Verfeinerung von Süßspeisen.
Vigilius – der Bio-Heumilchkäse
Der jüngste Neuzugang im Mila-Käsesortiment, der „Vigilius“, wird aus Heumilch aus biologischer Landwirtschaft hergestellt. Würzig-aromatisch und geschmeidig am Gaumen ist er ein Südtiroler mit „Laib und Seele“. Sein ursprünglicher, feiner Geschmack und das frische, besondere Aroma laden zum Genießen ein. Das Mila-Käsesortiment ist in den letzten Jahren konstant gewachsen, sodass es mittlerweile von mild-buttrig über würzig-aromatisch bis hin zu speziell veredelt, über 19 verschiedene Käsesorten umfasst. Allesamt werden nach traditionellen Rezepten und mit modernsten Verarbeitungstechnologien hergestellt. Je nach Sorte werden für die Produktion 9 bis 13 Liter Milch benötigt, die Reifung dauert zwischen einigen Wochen und bis zu über einem Jahr. Das Resultat aus der frischen Bergmilch, der liebevollen Pflege der Käsemeister, sowie der behutsamen Reifung sind ganz individuelle Käsesorten, jede einzigartig und charakterstark.
Klein und Fein. Zum Genießen und Verweilen. Bergsteigerdorf. Schöne Schlagworte. Ob diese Kriterien auf das kleine Dorf Matsch zutreffen? Auf das erste Bergsteigerdorf Südtirols?
von Karin Thöni
Sicherlich. Ein wenig Eigeninitiative und Interesse von Seiten des Besuchers vorausgesetzt. In Matsch wird nichts für den Gast präsentiert, nichts hergerichtet, nichts gespielt. Doch jeder kann mitmachen: am Dorfgeschehen, an den Bräuchen des Jahres, am Schmäh der Einheimischen. Drauf einlassen muss man sich halt.
Und rundherum lockt eine grandiose Natur. Unverfälscht. Prächtig. Gelassen. Überhaupt prägt Gelassenheit das lange Seitental im Oberen Vinschgau. Die Menschen und die Landschaft. Wenig Veränderung, (noch) wenig Eingriffe. Und doch wird nicht konserviert. Die Matscher lieben ihr Tal und ihr Dorf. Die Bevölkerungszahlen halten sich stabil. Die jungen Matscher bauen und bleiben, übernehmen Stall und Wiesen der Eltern.
Was den Gast, den Wanderer, den Bergsteiger erwartet? Alpine Hochtouren, mächtige Gletscher, feine Gipfel, einen Waalweg der Extraklasse, stille Höfewanderungen und ein kleines, verschachteltes, rätoromanisch geprägtes Dorf, steil am Sonnenhang des Tales klebend. Nichts ist nur Kulisse für den Besucher, alles auch für die Matscher selber. „Authentizität“ würden Touristiker das wohl nennen. In Matsch interessiert das reichlich wenig.Matsch gefällt, wem die Vielfältigkeit der Natur gefällt: Trockenrasen mit Pflanzen aus dem zentralasiatischem und mediterranem Raum neben Feuchtwiesen mit enormer Artenvielfalt. Obst und Beeren gedeihen am Talanfang, Gletscher bedecken das raue Talende. Viel findet man hier auf kleinem Raum. Flora und Fauna. Seltene Blumen und Schmetterlinge, Gemsen in Mengen, kreisende Bartgeier. Und einen alten Waal. Früher zum Bewässern der Felder gebaut, heute ein gemütlicher Flanierweg durch das Tal. Beruhigendes Glucksen und Plätschern des „Wasserwossers“ inklusive.
Auch Geschichte bietet das Tal. Die Matscher Raubritter regierten und hausten über Jahrhunderte auf dem Hügel am unteren Ende des Tales, der tosende Saldurbach umspült ihn filmreif. Noch heute finden sich dort die Reste der Trutzburgen und eine verrückt schöne Aussicht auf König Ortler. Am „Gschlossbiechl“ kann man noch immer Geschichte spüren, oder am „Golgabiechl“ (Galgenhügel), dem früheren Hinrichtungsplatz, malerisch gruslig gelegen am Ortseingang. Sie waren wahrliche Raubritter und legten sich auch ohne Scheu mit den kirchlichen Würdenträger der Umgebung an, einen Abt des Klosters Marienberg sollen die Matscher Vögte geköpft haben.
Stolz erklären die Matscher, es hätte in ihrem Tal schon lange eine Kultur gegeben, als das Haupttal unten noch im Sumpf versank. Und wirklich: die Geschichte des Tales und des Adelsgeschlechts geht lange zurück und ja, auch ein Heiliger soll an einem der Höfe des Tales aufgewachsen sein. Jährlich wird an „Florini“ deshalb Kirchtag gefeiert, mit feierlicher Messe, Kraut, Wurst und Krapfen und einem anständigen Fest bis in den Morgen.
Matsch ist ein Bergbauerndorf und kämpft mit den gleichen Problemen, wie alle Bergbauern in den Alpen. Doch in den Köpfen tut sich etwas: Biolandwirtschaft, Mutterkuhhaltung, Gemüseanbau, Selbstvermarktung, ja sogar Fischzucht. Die Matscher wollen unabhängig bleiben.
Die Vereine prägen das Dorfleben, man hilft sich untereinander. Der kleine Skilift funktioniert mehr oder weniger ehrenamtlich. Jedes Jahr in den Weihnachtsferien bringen die Jungen des Dorfes den noch Jüngeren das Ski fahren bei: Skikurs gegen eine Marende, seit unzähligen Jahren.
Die südlichen Ötztaler Alpen bieten ambitionierten Bergsteigern vieles: ein gutes Wegenetz auf dreiundzwanzig stille 3000er, die Weißkugel (3.739 m), von vielen zur heimliche Königin der Ötztaler Alpen gekrönt, die Saldurseen mit dem tibetanisch anmutendem Flair des Seenplateaus, den höchsten Bergsee Südtirols, den Matscherjochsee (3.188 m), das Upi- und Remstal, Übergänge in die Nachbartäler, die AVS- Schutzhütte Oberettes auf 2670m, Almen zum Einkehren und Übernachten und Kosten.
Im Herbst findet im Bergsteigerdorf das „kleinDORFgeflüster“ statt. Ein Fest, kleinlich regional bis zum Schluss, hat begeistert. Ein Stadel nach dem anderen reihte sich durchs Oberdorf: Matscher Produkte, Matscher Gerichte, Matscher Musikanten, Matscher Vereine. Ein Stadel gehörte den Kindern: zum Klettern und Heu hüpfen, toben und spielen. Ein Fest für alle Sinne, gemacht von allen für alle. Und ein Beispiel wie es anders geht: ohne Giggr und Schweinswurst, Plastikzelt, Musikboxen und Hüpfburg. Dafür Märchen und Geschichten, Waalwanderungen und Filzen, Tanz und Hetz.
Und wie sagte ein Matscher, als er von einem Filmteam zum Thema Bergsteigerdorf befragt wurde: „Af Matsch weard man jo als Bergsteigr geborn. Es isch jo niana ebn. Ma geaht aui, geaht oi- sisch konnma si jo nit bewegn do. Und nor hot ma jo vielleicht a a Sealnvrwondtschoft mit die Menschn, dia kemmen.“
Er spricht den Matschern aus den Herzen. Bergsteiger unter Bergmenschen mitten in den Bergen. Wahrhaft ein Stück vom Glück.
Seit 2017 ist Matsch das erste Bergsteigerdorf Südtirols. Bergsteigerdörfer sind eine Initiative aller Alpenvereine, auch des AVS. Es gibt sie in Österreich, Deutschland, Italien, Slowenien und bald auch in der Schweiz. Folgende Punkt sind für die Aufnahme neuer Gemeinden wichtig: Tourismusphilosophie, Ortsbild und alpines Flair, Berglandwirtschaft, Natur- und Landschaftsschutz, umweltfreundliche Mobilität und Kommunikation. Mittlerweile ist die Initiative ein alpenweites Netzwerk, das sich als Gegenbewegung zum Massentourismus versteht. Außerdem ist die Initiative eine Bewusstseinsschärfung für die Schönheit und Eigenheit des eigenes Tales. Liungariü im Gadertal ist in Südtirol das zweite Bergsteigerdorf. Werden die strengen Kriterien verletzt, können Bergsteigerdörfer auch wieder von der Initiative ausgeschlossen werden.
Mehr unter:
www.bergsteigerdoerfer.org/Matsch
Niente giocato
A Matsch, il primo villaggio alpinistico dell‘Alto Adige, non si presenta nulla per l‘ospite, non si prepara nulla, non si gioca nulla. Ma tutti possono partecipare: alla vita del villaggio, alle usanze dell‘anno, al fascino locale. Devi solo essere coinvolto.
E tutto intorno, una natura magnifica chiama. Incolume. Magnifico. Sereno. La serenità caratterizza la lunga valle laterale in Alta Val Venosta.
360° Obervinschgau ist ein Rundwanderweg der die Obervinschger Dörfer miteinander verbindet. Auf kleine und große Wanderer warten bei jeder Etappe interaktive Naturinstallationen aus heimischer Lärche. Das Wandererlebnis wird mit Aussichtserlebnissen auf die einmalige und bezaubernde Landschaft des Obervinschgaus, mit seinen kulturellen und landwirtschaftlichen Höhepunkten, abgerundet.
Die einzelnen Ausgangspunkte aller neun Etappen sind in den Sommermonaten bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und Wandertaxis erreichbar.
8. Etappe Taufers im Münstertal - Schlinig
Variante 1 startet direkt im Dorf Taufers und die zweite Variante beim Egghof – bis dorthin fährt in den Sommermonaten ein Wandertaxi. Diese Etappe gilt als eine der Highlights am gesamten Rundwanderweg. Die Variante 1 führt vorbei an den Ruinen von Schloss Reichenberg und Rotund hinauf zum Egghof. Vom dort erreicht man in ca. 1 Stunde Schotterweg die Tellalm, anschließend geht’s weiter über einen Steig zum Tellajoch. Hier befindet sich die 360° Aussichtsplattform, die einen Rundumblick mit traumhaften Bergpanorama bietet. Weiter bergab geht’s zur Laatscher- und Schleiseralm. Anschließend über das Arundatal hoch zum Monterodes Joch, bei welchem ein Abstecher zu den Fernrohren bei Monterodes (2361) gemacht werden kann. Von dort geht‘s hinüber zum Kälberberg und anschließend ins Dorf Schlinig, wo die recht anspruchsvollste Tour endet.
Einkehrmöglichkeiten: Egghof, Laatscher Alm, Restaurants und Bars in Schlinig
Weg Nr. 6 > 6B > 11A > 10
Gehzeit: 7,5 h
Km Länge: 17,5 km
Höhenmeter hinauf: ca. 1.420
Höhenmeter hinab: ca. 950
360° Alta Val Venosta Visite 360°, 9 tappe, 1 avventura
360° Alta Val Venosta è un sentiero circolare che collega i paesini dell‘Alta Val Venosta. A ogni tappa, installazioni naturali interattive, realizzate in legno di larice locale, attendono i grandi e i piccoli escursionisti.
L‘escursione è coronata da belvederi mozzafiato sul paesaggio unico e affascinante della Val Venosta, con i suoi valori agricoli e culturali.
Nei mesi estivi, i punti di partenza di ognuna delle nove tappe sono comodamente raggiungibili con i mezzi di trasporto e i taxi escursionistici.
8. Tappa Tubre Val Monastero - Slingia
Il valico Tella offre una vista panoramica a 360 ° sulle cime del Gruppo Ortles e il Gruppo del Sesvenna. L’escursione inizia a Tubre in Val Monastero, il paese più a ovest dell‘Alto Adige, il sentiero s‘inerpica fino al maso Egghof e prosegue per il valico Tella. Qui c’è una piattaforma panoramica a 360° che offre una vista incantevole su tutte le montagne intorno. Il sentiero passa davanti alla Malga di Laudes e alla Malga di Clusio e infine, a ovest del monte Monterodes, attraversa il passo fino al paese di Slingia. Lungo il sentiero c’è un canocchiale che mostra agli escursionisti le vette e le attrazioni naturalida scoprire. Nei mesi estivi c’è un taxi d’escursione fino al Egghof.
Possibilità di sosta al maso Egghof, Ristoranti a Slingia.
Die Vielfalt
am Erlebnisberg Watles erleben
Der Erlebnisberg Watles ist ein besonderes Ausflugsziel für Groß und Klein: Von Prämajur oberhalb Burgeis erreicht man, über einen gemütlichen Wanderweg im Wald, oder mit dem Sessellift, die Bergstation und die Plantapatschhütte mit dem atemberaubenden 360° Panorama und Blick auf König Ortler. Beim Spielesee mit Holzfloß, Erlebnisrutsche und vielem mehr können sich die Kinder austoben, während die Eltern nebenan auf den Holzliegen entspannen. Die großzügige Sonnenterasse der Plantapatschhütte lädt zum Verweilen und Genießen der regionalen Küche ein. Auch ist die Bergstation ein perfekter Ausgangspunkt für viele weitere Wanderungen. Bogenschießausrüstung kann direkt an der Bergstation ausgeliehen werden, um damit den 3D-Panorama-Parcours mit insgesamt 28 Tieren und einem Einschießplatz auszuprobieren. Die Abfahrt mit den Mountaincarts zurück zur Talstation sorgt für den abenteuerlichen Abschluss eines besonderen Tages.
Touristik & Freizeit GmbH
Prämajur - 39024 Mals
Tel. +39 345 767 0255
info@watles.net
Scopri la diversità
della montagna d'avventura Watles
La montagna d'avventura Watles è una meta d'escursione speciale per grandi e piccini: da Prämajur sopra Burgusio si può raggiungere la stazione di montagna e il rifugio Plantapatsch con il suo panorama mozzafiato a 360° e la vista sul Re Ortles attraverso un piacevole sentiero nel bosco o in seggiovia. Al lago di gioco con zattera di legno, scivolo d'avventura e molto altro, i bambini possono sfogarsi mentre i genitori si rilassano sui lettini di legno accanto. La spaziosa terrazza soleggiata del rifugio Plantapatsch vi invita a soffermarvi e a gustare la cucina regionale. La stazione di montagna è anche un perfetto punto di partenza per molte altre escursioni. L'attrezzatura per il tiro con l'arco può essere noleggiata direttamente alla stazione di montagna per provare il percorso panoramico in 3D con un totale di 28 animali e un poligono di tiro. La discesa con i carretti di montagna per tornare alla stazione a valle è la fine avventurosa di una giornata speciale.
Turismo e tempo libero GmbH
Prämajur - 39024 Malles
Tel. +39 345 767 0255
info@watles.net