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Motorsport

Werner Gurschler triumphiert

veröfftl. am 10. Juni 2026

Sowohl in Deutschland als auch in Österreich stand das Renngeschehen im Rallycross zuletzt ganz im Zeichen eines Namens: Werner Gurschler. Der amtierende Champion dominierte in den Topklassen der Supercars und stellte bei hitzigen Duellen unter Beweis, warum er der Mann ist, den es zu schlagen gilt.

DRX in Gründau: Zwischen Dominanz und Rückschlag am Pfingstwochenende

Am Pfingstwochenende gastierte die Deutsche Rallycross Meisterschaft (DRX) für einen Doubleheader auf dem Gründautalring im ADAC Fahrsicherheitszentrum Rhein-Main. Vor rund 1.200 Zuschauern forderten das heiße Wetter und die anspruchsvolle Strecke, insbesondere der enge Leitplankenabschnitt „Klein‑Monaco“, alles von Fahrern und Technik.
In der Königsklasse DRX1 prägte der amtierende DRX-Champion Werner Gurschler im über 500 PS starken, allradgetriebenen Ford Fiesta ST von Beginn an das Geschehen. Im Finale am Samstag sah er bereits wie der sichere Sieger aus, verlor den Triumph jedoch durch einen Fehler im Jokerlap und eine anschließende Zeitstrafe. Gurschler wurde letztlich als Dritter gewertet, während Dietmar Brandt (VW Golf) vor Maik Böhling den Sieg einfuhr. Am Rennsonntag schlug der Südtiroler jedoch fehlerfrei zurück: Gurschler bestimmte über die gesamte Distanz das Tempo und sicherte sich den verdienten Sieg vor Brandt und Böhling. Für die DRX geht es am 20. und 21. Juni im niederländischen Valkenswaard weiter.

Souveräner Start-Ziel-Sieg beim ÖM-Lauf in Greinbach

Seine Vormachtstellung untermauerte Gurschler auch beim zweiten Lauf zur Österreichischen Rallycross Meisterschaft (RX-ÖM) im PS RACING CENTER Greinbach. Bei frühlingshaften Temperaturen lockte das spektakuläre „Ein-Tages-Format“ zahlreiche begeisterte Zuschauer an.
In der Königsklasse brannten die bis zu 600 PS starken Supercars ein wahres PS-Gewitter ab. Der regierende Staatsmeister Werner Gurschler beherrschte im Ford Fiesta bereits die Vorläufe nach Belieben. Im Finale ließ er der Konkurrenz keine Chance und raste mit einem fulminanten Start-Ziel-Sieg ganz nach oben auf das Podest. Rekordstaatsmeister Alois Höller (Ford Fiesta) kam zwar immer näher an die Spitze heran, musste sich aber mit dem zweiten Platz begnügen, gefolgt von Gerald Eder (Skoda Fabia) auf Rang drei. Der Neueinsteiger Norman Ganser (Ford Fiesta) hatte mit Problemen an der Startautomatik zu kämpfen und wurde Vierter.