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Erfolgreiches Quartett

  • Dachzeile: Kunstturnen

Bei den Regionalmeisterschaften in Bozen glänzten die Vinschger Mädchen mit tollen Leistungen. Alessia Paone gewann den Titel und Julia Tappeiner sicherte sich Bronze. Maria Mantinger und Livia Kerschbamer landeten auf dem starken 5. Platz. (sam)

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Starke Mannschaftsleistung

  • Dachzeile: Kunstturnen

„Wir sind immer vorne mit dabei“, freut sich Carla Wieser. So auch beim VSS-Mannschaftsbewerb in Lana, wo Wiesers Schützlingen gleich drei Mal der Sprung auf das Podest gelang. (sam)

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Linz erster Teilnehmer des Vinschgau Cups 2026

  • Dachzeile: Eishockey - Vinschgau Cup

In diesem Sommer steht im IceForum Latsch die Jubiläumsausgabe des Vinschgau Cups an. Vom 21. bis 23. August findet das Turnier zum bereits zehnten Mal statt. Neben dem ERC Ingolstadt steht mit den Black Wings Linz der erste Teilnehmer bereits fest.
Der ERC peilt nach dem 2. Platz im Vorjahr, als sie den Straubing Tigers den Turniersieg überlassen mussten, diesmal den insgesamt sechsten Turniersieg an. „Wir freuen uns immer sehr auf die Woche in Latsch. Dort finden wir sehr gute Bedingungen vor, um unser Trainingslager abzuhalten und dieses mit einem international stark besetzten Turnier abzuschließen“, sagt ERC-Sportdirektor Tim Regan.
Die Black Wings Linz nehmen nach 2016 & 2017 zum dritten Mal am Vorbereitungsturnier in der Region Latsch-Martell teil. Nach dem Konkurs der Vorgänger-Clubs 1992 neu gegründet, spielt der Verein seit dem Jahr 2000 wieder in der höchsten österreichischen Spielklasse und wurde 2003 und 2012 Meister. In der abgelaufenen Saison belegte das Team den 9. Platz in der Hauptrunde und scheiterte in der ersten Playoff-Runde an Villach. Herausragender Spieler der Oberösterreicher ist Ex-Panther Brian Lebler (in der Saison 2015/16 beim ERC), der kommende Saison in sein 7. Jahr als Captain geht, und mit 648 Punkten bester Scorer der Linzer Club-Geschichte ist.

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Mut als Beginn einer Erfolgsgeschichte

  • Vorspann: Vor fast 40 Jahren fiel der Startschuss einer echten Erfolgsgeschichte im Sport für Vinschger Mädchen: Carla Wieser gründet die Kunstturn-Sektion in Latsch und trifft damit sofort auf großen Zuspruch. Heute ist das Kunstturnen die zweitgrößte Sparte des Vereins. Wieser blickt auf eine Entwicklung zurück, die von Leidenschaft, Einsatz und Herausforderungen geprägt ist.
  • Dachzeile: Kunstturnen
  • Redakteur: Sarah Mitterer
  • Redakteur Bild:
  • Weitere Fotos - 1: Latscher Kunstturnerinnen
  • Weitere Fotos - 2: Silke Fleischmann gehörte zu den großen Talenten in den 90er Jahren

Wir schreiben das Jahr 1988: Die damals 27-jährige Carla Wieser, Olympiateilnehmerin im Kunstturnen bei den Spielen von Montreal 1976, trägt eine Vision in sich: Nachdem sie bereits in Meran einen Turnverein aufgebaut hatte, will sie den Kunstturnsport auch im Vinschgau populär machen. Ein mutiger Schritt – denn die Sportart ist dort damals nahezu unbekannt. Die Entscheidung des Standortes fällt auf Latsch. Hier findet Wieser die richtigen Voraussetzungen – und mit Franz Rinner einen wichtigen Unterstützer. „Er empfing mich mit offenen Armen“, erinnert sie sich.
Der Mut, eine neue Sportart im Vinschgau zu etablieren, wurde schon kurz darauf belohnt. Gleich 80 Kinder standen bei den ersten Trainings in der Latscher Turnhalle auf der Matte. Was folgte, war eine Geschichte geprägt von Leidenschaft, Disziplin und außergewöhnlichem Einsatz, die bis heute anhält. Kein Training wurde abgesagt – selbst vier Tage nach der Geburt ihrer Tochter Claudia stand Wieser wieder in der Turnhalle. Ihre Tochter war dabei stets mit von der Partie.
Heute ist das Kunstturnen die zweitgrößte Sektion im ASV Latsch – nur der Fußball ist noch größer. Kinder aus dem ganzen Vinschgau trainieren in Latsch. Der Fokus liegt klar auf dem Mädchenturnen, obwohl auch Buben Interesse gezeigt hätten. Trainiert wird klassisch an vier Geräten, mit dem Ziel, Technik, Kraft und Körperkontrolle zu entwickeln und zu verbessern.
Ein Blick auf die jahrzehntelange Erfolgsbilanz zeigt, dass sich dieser Einsatz lohnt: In den 1990er-Jahren nahm Wieser mit ihren Nachwuchsturnerinnen regelmäßig an den Italienmeisterschaften teil. Mittlerweile treten ihre Turnerinnen vor allem bei VSS-Bewerben an, wo die Latscherinnen immer wieder unter Beweis stellen, dass sie zu den Besten im Land gehören. „Zurzeit sind in meiner Mannschaft wieder einige sehr starke Turnerinnen“, sagt Wieser. Zudem freut es sie, dass viele ihrer Schützlinge in die Fußstapfen ihrer Mütter treten, die früher schon bei Wieser trainiert haben. Einzig eine Sache macht Wieser etwas nachdenklich: die Turnhalle. Denn vor jeder Einheit müssen alle Geräte aufgebaut und danach wieder weggeräumt werden – ein Kraftakt, der viel Zeit und Energie kostet. „Eine eigene Halle, wo ich alles so stehen lassen kann, das wäre ein großer Wunsch“, meint sie abschließend.
Was einst als mutige Idee begann, ist heute ein unverzichtbarer Teil im Vinschger Sport. Und eines ist klar: Diese Geschichte ist noch lange nicht zu Ende erzählt.

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