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Bauplatz

Logenplatz - Die neue Post am Ortler in Sulden

von Angelika Ploner | Foto: Helmut Rier
In Sulden, wo die Berge nicht nur das Urlaubs- sondern auch das Lebensgefühl bestimmen, ist mit der neuen Post am Ortler ein unvergleichliches Urlaubs-Refugium entstanden. Neu, besonders, gemütlich: So präsentiert sich das umgebaute und erweiterte 4-Sterne-Superior-Hotel von Verena und Andreas Wallnöfer nach zwei Jahren Planung und sieben Monaten Bauzeit. Die Auszeit-Oase inmitten von 3.000ern verspricht Urlaub mitten in der Natur.
veröfftl. am 20. Januar 2026

Logenplatz am Ortler: Das umgebaute und erweiterte Hotel, Die Post am Ortler in Sulden, bietet eine spektakuläre Aussicht. An ihrer Geschichte buchstäblich weitergebaut und damit Neues gewagt hat die Gastgeberfamilie, die Familie Wallnöfer. „Die Geschichte“, sagt Andreas Wallnöfer, „die Wurzeln sind wichtig.“ Doch stehen bleiben dürfe man nicht.
Mit dem Neu- und Umbau ist eine großartige Wohlfühloase geschaffen worden. Hier kann man die Seele baumeln lassen. Tradition, Luxus und Spa vereinen sich seit Dezember zu einem neuen Ganzen.
„Die neue Post am Ortler in Sulden ist ein Haus, das alle Generationen willkommen heißt. Jede Generation soll sich hier wohlfühlen“, sagt Verena Wallnöfer zum Vinschgerwind. Seit dem 22. Dezember 2025 stehen die Türen hier offen. Die Gäste sind begeistert von der neuen Post, die Einheimischen ebenso.

Denn so einzigartig die Natur hier ist, so einzigartig ist auch die Gastgeberfamilie.
Jede Suldner Familie hat von Verena und Andreas Wallnöfer ein Schreiben mit einem Gutschein für ein Day Spa im neuen Ortles Spa erhalten. Als Dankeschön. „Wir haben so große Hilfsbereitschaft erfahren und so viel Verständnis, dass uns das einfach ein Bedürfnis und Anliegen war“, sagt Verena Wallnöfer. „Es gab Baulärm, Dreck, viele LKWs und trotz all der Störungen und Unannehmlichkeiten gab es für unser Tun sehr viel Verständnis, Interesse und Toleranz – dafür muss man Danke sagen.“ So sieht wahre Gastfreundschaft aus.

Die Architektur.
Der Baukörper des Neubaus - so scheint es - zeichnet die Suldner Bergsilhouetten nach. Die Volumetrie erinnert an Chalets und besticht mit alpiner Schlichtheit. Das denkmalgeschützte Haupthaus, dort wo alles seinen Anfang nahm, blieb unangetastet. Der Charakter des ursprünglichen Ensembles wurde mit einer neuen Fassadengestaltung aus Holz und Metall neu interpretiert. Inspiriert von der Natur, der Suldner Bergwelt, ist die Architektur einfach, zeitlos und nicht aufdringlich. Die Natur in Sulden ist einmalig und die Naturverbundenheit, hat im Hotel Die Post am Ortler nicht umsonst ihren großen Auftritt.

Innenleben.
Empfangen werden die Gäste von Hirsch, Steinbock und Requisiten vergangener Zeiten. Alte Koffer sind hier übereinandergestapelt und sind Zeugen der langen Hotel-Tradition der Post am Ortler in Sulden. Die Rezeption ist eine einzige Hommage an die sich erhebenden, umliegenden Dreitausender. Umgeben von drei Steinskulpturen – dem Ortler mit 3.905 m, dem Monte Zebrù mit 3.735 m und der Königsspitze mit 3.851 m – checken die Gäste ein.
Groß und offen zeigt sich das Entrée – mit Oberlicht. Herzstück hier ist die Bar. Eine Symbiose aus Alt und Neu ist mit dem Umbau und der Erweiterung gelungen. Das alte Jägerstübele etwa flankiert die neue Lobby oder die Raucherlounge. Der neue Buffetbereich ergänzt sich hervorragend mit dem traditionellen verbliebenen Teil und den alten Backsteinziegeln. Die holzvertäfelte Decke mit ihrem Kronleuchter im Speisesaal bietet eine harmonische Einheit mit dem neuen, verglasten und lichtdurchfluteten Saal, der mit seiner Sonnenterasse das spektakuläre Panorama auf die Suldner Gletscherwelt und die Kirche einfängt. Hier verbinden sich Tradition, Gemütlichkeit und Genuss in einer Atmosphäre, wo Verwöhnen und das Wohl der Gäste ganz oben stehen.
Holz und Stein vermitteln mit jedem Schritt Natürlichkeit. Zudem nimmt der Steinboden in seiner Optik Bezug auf die umliegende Bergwelt. Dem Verwöhnen und Wohlfühlen ist auch das Interieur gewidmet. Braun- und Grautöne sind aufeinander abgestimmt, haben in verschiedenen Nuancen ihren Auftritt und vermitteln Geborgenheit und Wärme. Textilien, taktile Oberflächen wie Strickmuster oder Naturfasern als Akustikdecken bestimmen das harmonische Interieurkonzept. Die Naturverbundenheit zeigt sich demnach in Materialien, in Farben, in Haptik und in Optik. Feine Ledersessel und bequeme Sitzmöbel laden zum Relaxen ein.

Eine Art Wohnzimmeratmosphäre – gemütlich und einladend – ist entstanden, um das atemberaubende Panorama in vollen Zügen zu genießen. Alles - jeder Stuhl, jeder Stoffbezug, jede Lampe, jedes noch so kleine Detail - wurde von Verena und Andreas Wallnöfer selbst ausgewählt und kombiniert. Nichts wurde dem Zufall überlassen. Chapeau.

Wellness.
Garten mit Bergsee: Das ist einzigartig in Sulden und wohl nur im neuen Hotel Die Post am Ortler zu finden. Der neue Wellnessbereich liegt auf Etage -1 und nennt sich Ortles Spa hoch 3. Der Name ist Programm, denn auf insgesamt 4.200 Quadratmeter verbinden sich hier Wellness, der Naturbadeteich und die erwähnte einmalige Gartenlandschaft als Liegewiese. Immer mit dabei: König Ortler.
Ortles Spa hoch3 beherbergt Fitness- und Yogaräume, Ruheräume, Kinderwasserrutsche, Schwimmbecken für Erwachsene und einen 20-m-langen Sportpool, der nahtlos in den Naturbadeteich überzugehen scheint. Privatsphäre und Ruhe werden hier großgeschrieben.
2.000 m² groß ist die Saunalandschaft mit separatem Adults-Only-Bereich und Familiy-Spa. Höhepunkt hier ist zweifelsohne die Finnische Panoramasauna mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Suldner Bergwelt. Eine Bio-Sauna, ein Dampfbad und ein Solebad ergänzen das Wellness-Angebot und machen auch einen Day Spa zu einem einmaligen Erlebnis.

Zimmer& Suiten.
23 neue Zimmer ergänzen das Raumangebot der 50 bestehenden Zimmer und Suiten. Holz dominiert auch hier und zieht sich wie ein roter Faden durch das Interieurkonzept. Es ist ein wiederkehrendes Element mit Traditionsbezug. Der Einsatz der verschiedenen Holzarten steht im Einklang mit dem Interieur und dessen Farbton. Gemütlichkeit hat hier ihren großen Auftritt und ist in jeder Ecke und jedem Winkel spürbar. Panoramafenster bieten einen atemberaubenden Ausblick.
Ob in den neuen Luxus-Suiten etwa mit privater Sauna, Whirlpool und mit privatem Balkon oder den gemütlichen Zimmer mit Panoramafenstern – alle vereinen zeitgemäßes Design mit alpinem Charme und bieten höchsten Komfort. Indirektes Licht wechselt sich mit eleganten Leuchtkörpern an den Decken ab. Und eines ist sicher: Hier bleibt kein Wunsch offen.

Schöne Größe.
Eine einzige Hommage an die Natur ist die neue Post in Sulden, wo mit dem Um- und Erweiterungsbau Gastlichkeit und Wohlbefinden in den Mittelpunkt gerückt wurden. „Wir haben mit der Erweiterung eine schöne Größe erreicht“, sagen Verena und Andreas Wallnöfer zufrieden. „Sulden ist ein kleines Dorf und in kleinen Dörfern liegt eine große Kraft. Hier braucht jeder jeden.“ Diese Kraft spüren auch die Gäste. Die neue Post am Ortler erzählt eine Geschichte: über genau jene Kraft, über Ursprünge und den Mut Neues zu wagen.

 

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