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Partschins/Rabland

Stolz und Zuversicht

von Erwin Bernhart
Knapp 371.000 Nächtigungen verzeichnet man in Partschins für das Jahr 2025. Als starkes Zeichen für die Attraktivität und als positive Entwicklung wird der große Zuwachs (2024 waren es 333.ooo Nächtigungen) gewertet. Beigetragen hat vor allem der neue Campingplatz.
veröfftl. am 18. März 2026

v. l.: der Präsident des Tourismuvereines Partschins Rabland Töll Philip Ganthaler, die Direktorin Karin Thaler und Ingenieur Helmut Moroder

Mit den Nächtigungszahlen schließe man an das ferne Jahr 1995 an. Seither waren es weniger. Der Präsident Philip Ganthaler und die TV-Direktorin Karin Thaler blicken mit Genugtuung auf 2025 zurück, auch auf ein reichhaltiges Tätigkeitsprogamm. Zahlen (unter anderem 145 Vollbelegungstage) und Richtung stimmen, die Einbettung des Tourismus und des Tourimsusvereines in Vereine, Institutionen und Politik sei hervorzuheben. Allerdings bleibe man am Boden und sehe vor allem im öffentlichen Nahverkehr immer wieder Handlungsbedarf. Innerorts habe man durchaus ein Problem. Denn die Anbindung zwischen Partschins und Rabland sei so gestaltet, dass man zu Fuß schneller ist. Auch die Anbindung vom Bahnhof Töll nach Partschins sei auszubauen. Löblich sei, dass mit dem Kreisverkehr auf der Töll und mit der Radwegunterführung zwei Nadelöhre beseitigt worden sind, lobte TV-Präsident Philip Ganthaler. Grußworte kamen von BM Luis Forcher, der mit den Referenten Ulrich Schweitzer und Jasmin Ramoser und mit Gemeinderat Christian Leiter die Gemeinde Partschins vertreten hat, und von Elmar Knoll, dem Präsidenten der Marketinggesellschaft Meran (MGM).

Eindrucksvoll schilderte der Verkehrsexperte Helmuth Moroder den Istzustand und Wege in die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs. Man sei beim ÖPNV gut aufgestellt, könne bei jedem Vergleich im Alpenraum bestehen. Der entscheidende Impuls dafür sei von der Vinschgerbahn ausgegangen und dass es mittlerweile viele Citybusse gebe, habe auch viel mit dem Tourismus zu tun. Einmal im Lande, können die Gäste durchaus auf das Auto verzichten. Mehr Kopfzerbrechen bereite die Anreise. Moroder brachte einen krassen Vergleich anhand des „touristischen Fußabdruckes“: Während Partschins bei den Anreisen noch eine der nachhaltigsten Destinationen sei (weil die Gäste überwiegend auf dem Landweg kommen), zerstöre der CO2-Abdruck in Gröden oder Gadertal jedes Bemühen. Dort würden die Leute aus den Vereinigten Staaten, aus Fernost mit Flugzeugen anreisen. Sigmund Kripp wiederholte denn auch seine bekannte Forderung nach einer direkten Zugverbindung München-Meran. Einzig die Bahnbrücke in Meran müsse dazu ertüchtigt werden.