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Bozen/Vinschgau

Die Schulden der Gemeinden

veröfftl. am 24. Juni 2026

Die Verschuldung der Süd-Tiroler Gemeinden ist in den vergangenen Jahren weiter deutlich zurückgegangen. Dies geht aus einer aktuellen Antwort auf eine Landtagsanfrage der Abgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit zur Pro-Kopf-Verschuldung und Gesamtverschuldung aller Süd-Tiroler Gemeinden hervor. Während die Gemeinden im Jahr 2020 noch mit insgesamt fast 497 Millionen Euro verschuldet waren, lag die Gesamtverschuldung im Jahr 2024 nur mehr bei rund 295 Millionen Euro. Auch die durchschnittliche Pro-Kopf-Verschuldung sank im selben Zeitraum von 935,59 Euro auf 552,89 Euro. Vor rund zehn Jahren, am 31. Dezember 2015, waren es hingegen noch 643 Millionen Euro.
Im vorderen Verschuldungsfeld der Gemeinden Südtirols findet sich auf dem vierten Platz die Gemeinde Schlanders, die 2024 eine Gesamtverschuldung von 11.246.966,96 € und eine Pro-Kopf-Verschuldung von 1.792,92 € aufweist. Mit der größten Pro-Kopf-Verschuldung im Lande liegen Taufers mit 4.633,49 Euro und Glurns mit 3.554,65 Euro auf Platz eins bzw. zwei im Jahr 2024. Martell ist mit 1.987,64 Euro auf Platz 8 und Schlanders mit den genannten 1.792,92 auf Platz 10. Festgestellt wird, dass die Gemeindenverschuldung in den letzten Jahren deutlich gesunken ist und das wertet die Südtiroler Freiheit als außerst positiv. (r/eb)