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Prämajur/Burgeis

Neustart am Watles

veröfftl. am 15. April 2026

Der Lift ist abgebaut, an der Talstation und an der Bergstation wird gebaut - für den Neustart am Watles ist alles auf Schiene.

Der Neustart am Watles ist sichtbar: Der Zubringerlift Watles I ist abgebaut und dessen Bestandteile liegen auf den oberen Parkplätzen an der Talstation verstreut. Er ist so gut wie an die auf Liftabbau und -verkauf spezialisierte Pusterer Firma Reden verkauft, geht im September in Richtung Osten (Ukraine) und preislich wird mehr als der Liftabbau (150.000 Euro) eingespielt. Der Präsident der Touristik und Freizeit GmbH Ronald Patscheider ist mit dem Fortschreiten der Arbeiten seit dem 23. März 2026 sehr zufrieden. Denn an der Tal- und an der Bergstation werden derzeit die Baugruben ausgehoben und demnächst werden die neuen Gebäude und vor allem die zu betonierenden Liftstützen von gleich drei spezialisierten Baufirmen, Arnold Reinalter aus Burgeis, Ludwig Pföstl aus Partschins und Klaus Mair aus Prad in Angriff genommen. Zudem sind mit Leitner, mit EN-CO und Bauten Spezialmontage drei weitere Firmen am Watles aktiv. Im Sommer wird es also keinen Liftbetrieb geben. Die Plantapatschhütte wird allerdings für Wanderer von Prämajur über die Almwege aus erreichbar und offen sein.
Ziel ist es, den Lift Anfang Dezember offiziell in Betrieb zu haben. Dazu ist es notwendig, die Liftanlage Ende September fertiggestellt zu haben, damit im Oktober die Abnahmeprozedur stattfinden kann.
Das ist die technische Seite. Die finanzielle Seite mit rund 15,5 Millionen Euro ist abgesichert. Das Land, die Gemeinde und die Ferienregion als Eigentümerin stellen die Mittel bereit, so dass der Watles-Betrieb von den Investitionen unbehelligt bleibt. Die Bilanz über das Geschäftsjahr 2025/26, die kürzlich von der Vollversammlung genehmigt worden ist, ist erfreulich. Denn mit einem Gewinn von gut 68.000 Euro wird das umsichtige Verwalten und das behutsame interne Umschichten belohnt. „Der Watles hatte immer einen positiven Cashflow“, sagt Patscheider und konnte so auch die Altschulden bedienen. Die hohen Abschreibungen, die nun etwas korrigiert worden sind, haben immer zu einem Defizit geführt. So gut wie die vergangene Saison ist es am Watles bisher noch nie gelaufen. Damit schwingt gute Hoffnung auch für den kommenden Winter mit. (eb)

Der Präsident der Touristik und Freizeit GmbH Ronald Patscheider freut sich über die raschen ersten Baufortschritte am Watles

Der Präsident der Touristik und Freizeit GmbH Ronald Patscheider freut sich über die raschen ersten Baufortschritte am Watles