Wohin denken die Glurnser?
Der überwiegende Großteil der Glurnser steht hinter der Verkehrsberuhigung ihrer Stadt. Auch der Großteil der Wirtschaftstreibenden steht einer Stadtsperre im Sommer positiv gegenüber. Über die Stimmungslage und über Fakten rund um den Verkehrsfluss hat der Bezirksmajor Christian Carli den Gemeinderat von Glurns am 23. Oktober informiert.
Wie es nun weitergeht? BM Erich Wallnöfer sagt, dass es im November ein Treffen zwischen den BM von Mals, Glurns, Schluderns und Prad mit dem Verkehrslandesrat Daniel Alfreider geben werde. „Dann wird wohl klar werden, was die Malser wollen. Denn wenn sie auf den Tunnel in Tartsch beharren, werden wir uns etwas überlegen müssen.“
Tatsächlich steht im Raum, dass man in einer zweiten Runde der Stadtsperre, also im kommenden Sommer, an eine Genehmigung aus Rom denkt: ein in italienischen Städten (auch in Meran) übliches ZTL, eine „Zona a traffico limitato“. Ein solches System, welches stundengenau eingestellt werden kann, arbeitet über Kameras. Nummernschilder, die durch die Stadt fahren, aber keine Durchfahrtsgenehmigung haben, bekommen automatisch einen Strafbescheid. (eb)