Die Doppelbrücke
Für die Laaser, vor allem für jene „ender der Etsch“ ist und bleibt es frustrierend: Die neue Hub-Brücke ist defekt und bleibt bis auf weiteres für den motorisierten Verkehr gesperrt. Lediglich Fußgänger und Radfahrer können auf einer über die „verbogene“ Brücke gelegte Behelfsbrücke passieren.
Beide Seitenträger, der „eingeknickte“ und der „gesunde“, die auch als Geländer dienen sollten, sind an großen Stahlprofilen befestigt, die auf Betonblöcken auf jeder Brückenseite aufliegen. Mit diesen Stahlprofilen und vor allem mit den Befestigungen mittels Zwingen ist die Verformung des Trägers aufgebogen worden, klärt die Laaser BMin Verena Tröger auf, die die Frustration der Laaser nicht nur verstehen kann, sondern auch teilt. Bis wann die Brücke, die eigentlich im heurigen Frühjahr hätte fertig sein solle, befahrbar sein wird, weiß Tröger nicht zu sagen. Ebensowenig, wie es denn nun weitergeht. Es stehe zwar ein Sanierungskonzept und man habe einen Sachverständigen beauftragt, der dieses Konzept begleiten solle, aber einen Zeitplan gebe es bislang nicht. Sie könne nur das wiederholen, was sie schon seit Wochen sage. Trögers Mantra: Die Gemeindeverwaltung habe nichts falsch gemacht und werde deshalb keinen Pfennig zur Behebung der Schäden zahlen. Das sei allein Sache der beteiligten Firmen. (eb)